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Sendungen mit
naturwissenschaftlichen Inhalt |
| Sonntag, 14.03.2010 |
| 17:00 - 17:30,
3SAT |
| Expedition Tiefsee Biologen
vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven wollen wissen,
wie es auf dem Boden der Tiefsee jenseits des Polarkreises aussieht. Bislang konnten sie
dort mit ihren Bohrgeräten nur blind Proben entnehmen. Jetzt haben sie zwischen Grönland
und Spitzbergen zum ersten Mal ein ferngelenktes Tauchfahrzeug eingesetzt, 'Victor 6.000'.
Das französische Gerät, das auf dem deutschen Forschungsschiff 'Polarstern' steht, ist
mit Greifarmen, Kameras und Scheinwerfern, die Licht in das Dunkel der arktischen See
bringen, ausgerüstet. In über 5.000 Metern Tiefe hat das Tauchfahrzeug Proben gesammelt,
die die Wissenschaftler jetzt untersuchen wollen. Sie wollen wissen, wie sich Lebewesen in
den Tiefen des Meeres unter extrem feindlichen Bedingungen ernähren können. Denn eines
haben sie schon jetzt herausgefunden: Die Welt der arktischen Tiefsee ist artenreicher als
der tropische Regenwald. Der Film 'Expedition Tiefsee' hat die Tiefseebiologen auf ihrer
Reise in die Arktis begleitet.

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| Montag, 15.03.2010 |
| 21:30 - 22:00,
3SAT |
| Öl und doch kein Ende? Stammt
Erdöl wirklich aus Millionen Jahre alten Zersetzungsprozessen von Meeresfossilien - oder
entsteht der Rohstoff möglicherweise ganz anderes? Aus dem russischen Romashkino-Ölfeld,
dem größten Ölfeld Europas, wurde Ende der 1990er Jahre nur noch Wasser gepumpt. Mit
einigen Jahren Abstand förderten die Maschinen im Jahr 2002 plötzlich wieder Erdöl. Wie
kann das sein? Mehr noch: Es war ein anderes Öl, als das ursprünglich geförderte - das
kann man mit einem sogenannten isotopischen Fingerabdruck feststellen. Doch woher stammt
dieses Öl? 90 Prozent aller Materie der Erde entsteht im Erdmantel unter hohem Druck und
Hitze, wo sich Moleküle fortdauernd neu arrangieren. Russische Wissenschaftler folgen
nach dem Romashkino-Vorfall dieser Spur: Könnte es sein, dass unter hohem Druck in 120
bis 240 Kilometern Erdtiefe aus Wasserstoff und Kohlenstoff zusammen mit Eisenoxid Erdöl
entsteht? Die Ergebnisse der russischen Forscher aus dem Hochdrucklabor scheinen plausibel
zu sein - immerhin hat sie die Fachzeitschrift 'Science' veröffentlicht. Stimmten ihre
Resultat, würde Erdöl ständig neu entstehen und die Ölindustrie müsste mit der Suche
nach dem Rohstoff erst richtig anfangen. Aber wer hat ein Interesse, diese Ergebnisse
überhaupt weiter zu erforschen? Seit Jahrzehnten wird angekündigt, dass das Öl nun bald
zur Neige geht. Der Gewinn im Ölgeschäft hängt unmittelbar daran, dass ein -
unberechenbar - knappes Gut gehandelt wird. Alles andere verdirbt die Preise. Die
'hitec'-Dokumentation 'Öl und doch kein Ende?' bohrt nach, was an dieser und an anderen
irritierenden Nachrichten aus Wissenschaft und Wirtschaft rund ums Erdöl dran ist.

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| Freitag, 19.03.2010 |
| 23:10 - 00:30,
Arte |
| Ice People Die
Geologen Allan Ashworth und Adam Lewis begeben sich auf eine faszinierende Reise in die
Eiswelt des Südpols. Sie suchen Hinweise auf Leben vor 20 Mio. Jahren. In einer
Landschaft aus Vulkanen, felsigen Tälern und bedrohlichen Gletschern treiben die
Wissenschaftler Grundlagenforschung.
Filmemacherin Anne Aghion erhielt 2005 für ihre Doku 'In Rwanda we say... The family that
does not speak dies' den Emmy Award.

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| Samstag, 20.03.2010 |
| 10:30 - 11:45,
Arte |
Ice People  Die
Geologen Allan Ashworth und Adam Lewis begeben sich auf eine faszinierende Reise in die
Eiswelt des Südpols. Sie suchen Hinweise auf Leben vor 20 Mio. Jahren. In einer
Landschaft aus Vulkanen, felsigen Tälern und bedrohlichen Gletschern treiben die
Wissenschaftler Grundlagenforschung.
Filmemacherin Anne Aghion erhielt 2005 für ihre Doku 'In Rwanda we say... The family that
does not speak dies' den Emmy Award.

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| Sonntag, 21.03.2010 |
| 05:00 - 06:00,
Arte |
| Höllenfeuer Eine
der größten ökologischen Katastrophen der Welt spielt sich fast unsichtbar ab: Unter
der Erdoberfläche brennen Kohlevorkommen. Kohleflözbrände sind schwer zu orten und kaum
löschbar. Besonders häufig brennt es unter der Erde in Indien und China. Im Reich der
Mitte gehen dabei jährlich 200 Millionen Tonnen Kohle für den Abbau verloren, schätzt
das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Und dabei entsteht soviel des
Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), wie der gesamte deutsche Straßenverkehr in einem Jahr
ausstößt.

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| 16:00 - 16:30,
3SAT |
| Öl und doch kein Ende? Stammt
Erdöl wirklich aus Millionen Jahre alten Zersetzungsprozessen von Meeresfossilien - oder
entsteht der Rohstoff möglicherweise ganz anderes? Aus dem russischen Romashkino-Ölfeld,
dem größten Ölfeld Europas, wurde Ende der 1990er Jahre nur noch Wasser gepumpt. Mit
einigen Jahren Abstand förderten die Maschinen im Jahr 2002 plötzlich wieder Erdöl. Wie
kann das sein? Mehr noch: Es war ein anderes Öl, als das ursprünglich geförderte - das
kann man mit einem sogenannten isotopischen Fingerabdruck feststellen. Doch woher stammt
dieses Öl? 90 Prozent aller Materie der Erde entsteht im Erdmantel unter hohem Druck und
Hitze, wo sich Moleküle fortdauernd neu arrangieren. Russische Wissenschaftler folgen
nach dem Romashkino-Vorfall dieser Spur: Könnte es sein, dass unter hohem Druck in 120
bis 240 Kilometern Erdtiefe aus Wasserstoff und Kohlenstoff zusammen mit Eisenoxid Erdöl
entsteht? Die Ergebnisse der russischen Forscher aus dem Hochdrucklabor scheinen plausibel
zu sein - immerhin hat sie die Fachzeitschrift 'Science' veröffentlicht. Stimmten ihre
Resultat, würde Erdöl ständig neu entstehen und die Ölindustrie müsste mit der Suche
nach dem Rohstoff erst richtig anfangen. Aber wer hat ein Interesse, diese Ergebnisse
überhaupt weiter zu erforschen? Seit Jahrzehnten wird angekündigt, dass das Öl nun bald
zur Neige geht. Der Gewinn im Ölgeschäft hängt unmittelbar daran, dass ein -
unberechenbar - knappes Gut gehandelt wird. Alles andere verdirbt die Preise. Die
'hitec'-Dokumentation 'Öl und doch kein Ende?' bohrt nach, was an dieser und an anderen
irritierenden Nachrichten aus Wissenschaft und Wirtschaft rund ums Erdöl dran ist.

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