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fauna.gif (2335 Byte) Tier- und Natursendungen
Samstag, 06.03.2010
05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Felix Heidinger berichtet über die Sprache der Wale und Delfine. Zwar ist das, was die Tiere miteinander reden, ihr Geheimnis und obendrein liegen viele ihrer Töne außerhalb des menschlichen Hörbereichs. Doch einiges haben Meeresbiologen inzwischen über die Kommunikationssysteme von Walen und Delfinen herausgefunden. Südliche Glattwale beispielsweise können unter Wasser Ferngespräche über eine Entfernung von 24 Kilometern hinweg führen. Dazu erzeugen sie sowohl ganz tiefe, als auch sehr hohe Töne, die sie durch den Ozean schicken. Die Riesenmeeressäuger sind durchaus gesellig veranlagt und nehmen bei ihren langen Reisen durch die Ozeane Kontakt zueinander auf. Zur Paarungszeit halten sie große Treffen ab, und die Bullen werben mit mächtigen Imponiersprüngen um die Walkühe. Bekommt eine Buckelwalkuh ein Junges, eilt eine andere herbei, um ihr beizustehen. Die Hebamme trägt das Neugeborene auf ihrem Rücken an die Wasseroberfläche, damit es seine ersten Atemzüge tun kann. Die kleinen Vettern der Wale, die Delfine, haben ein besonders stark ausgeprägtes Bedürfnis, miteinander zu reden. Eine Delfinschule hält beim Schwimmen und Herumtollen nicht nur immer wieder Körperkontakt, sondern führt dabei lebhafte Gespräche, die aus Pfeiftönen und Knacklauten bestehen. Doch worüber sich die als 'Quasselstrippen des Meeres' bekannten Tiere austauschen, das kann man eben nicht ergründen: Wäre doch zu schön, wenn man das wüsste!

08:15 - 09:00, Phoenix
Die Magie der Mongolei

Die Mongolei, viermal so groß wie Deutschland, ist ein Land der Gegensätze. Endlose Steppen, schroffe Gebirgszüge oder die Wüste Gobi - der zentralasiatische Staat ist vielfältig. Der RBB stellt das Land vor.

Das mongolische Wildpferd Takhi war 1969 in freier Wildbahn ausgestorben. Dank Zuchtprogrammen der Zoos in Prag und Wien wird es seit 1997 wieder ausgewildert.

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09:15 - 10:00, 3SAT
Vom Wasser aufs Land

Vor 450 Millionen Jahren boomte in den warmen und seichten Bereichen der Ozeane das Leben. Bis dahin hatten die Lebewesen von Algen und Plankton gelebt. Doch nun bereiteten sich Organismen darauf vor, das Land zu erobern und sich zu Räubern und Jägern zu entwickeln. Somit waren auch neue Schutzstrategien erforderlich: Panzer entstanden und Beweglichkeit und Schnelligkeit wurden optimiert, um an Land flüchten zu können. Außerdem wuchsen den ursprünglichen Meeresbewohnern Beine und Lungen. Der Film 'Vom Wasser aufs Land' zeigt anhand moderner Computersimulationen, geologischer Funde und aktueller Forschungsergebnissen, wie sich die Lebewesen vom Wasser ans Land bewegten.

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09:30 - 09:50, Arte
Die Entdecker

Ein buntes Luftschiff gleitet über die Baumwipfel Madagaskars hinweg. Auf der Forschungsplattform des mit Heißluft betriebenen Luftfahrtzeugs befinden sich Forscher, die die Baumkronen der tropischen Wälder ergründen und Pflanzen und Tiere zu Forschungszwecken sammeln. Das sogenannte Baumkronenfloß wurde von einem Botaniker, einem Architekten und einem Piloten extra zu diesem Vorhaben entworfen. Am Boden sind Labors und Forschungseinrichtungen untergebracht, wo die gesammelten Gewächse und Geschöpfe des Waldes untersucht werden. Ziel ist es, den Baumkronen ihre Geheimnisse zu entlocken. Die Bestandsaufnahme der Flora und Fauna des einzigartigen Ökosystems auf Madagaskar ist von unschätzbarem Wert, denn 70 Prozent der auf der Erde bekannten Pflanzenarten gedeihen auf der Insel. Doch das Ökosystem der Insel ist daher bedroht, da ein großer Teil des Waldes gerodet wurde, um das Land bewirtschaften zu können. 'Die Entdecker' begeben sich auf eine spannende Reise über den Wipfeln Madagaskars und zeigen exotische Tier- und Pflanzenarten.

10:45 - 11:15, 3SAT
Tierische Flugpioniere

Kaum hatten die Tiere den Lebensraum Land erobert, gingen auch schon einige von ihnen in die Luft. Im Verlauf der Erdgeschichte haben verschiedene Tiergruppen auf unterschiedliche Weise das Fliegen gelernt und sich so neue Fluchtmöglichkeiten, Nahrungsquellen und Lebensräume erschlossen. Bei den einen entwickelten sich bewegliche Tragflächen am Rücken, bei anderen wuchsen Flughäute zwischen den Klauen oder Federn an den Gliedmaßen. Noch heute scheinen manche Tierarten gerade die ersten Schritte in den Luftraum zu unternehmen: Kurze Gleitflüge von Baum zu Baum gelingen bereits den sonst eher bodenständigen Flugdrachen, Fluggeckos und Gleithörnchen. Der Film 'Tierische Flugpioniere' begibt sich auf die Suche nach den ersten Fluginsekten, Flugsauriern, Fledermäusen und einem berühmten Vorläufer der heutigen Vögel - dem Archaeopteryx.

11:15 - 11:45, 3SAT
Auf den Spuren der Dinosaurier

Steven Spielbergs Film 'Jurassic Park' (1993) brachte Millionen Zuschauer ins Kino, Kunststoff-Dinosaurier aus Amerika zogen Hunderttausende Schaulustige in eine Wanderausstellung. Was macht die Dinosaurier so attraktiv? Dass sie vor 150 Millionen Jahren - weit vor dem ersten Menschen - die Erde beherrschten? Oder dass sie ausgestorben sind, wie es auch heute vielen Tier- und Pflanzenarten droht? Felix Heidinger geht auf Spurensuche. Im Zoo stellt er Tiere vor, die als Art älter sind als die Dinosaurier und sich seit dem Zeitalter der Saurier in ihrem Aussehen kaum verändert haben. Als sogenannte 'lebende Fossilien' kann man an diesen Tieren die Entwicklung des Lebens auf der Erde studieren. An den Bewohnern des Zoos kann man den Weg der Evolution verfolgen: von den lebenden Fossilien zu den frühen Säugetierarten und schließlich zu den Vertretern der höchsten Stufe der Artentwicklung, den Primaten.

11:36 - 12:20, MDR
Verbotenes Paradies - Die Tiere von Pripjat

Wie würde die Natur reagieren, wenn es keine Menschen mehr gäbe? Eine Antwort auf diese Frage fand ein Filmteam in einem entlegenen Winkel Europas: Im Ort Pripjat - der wurde von den Menschen ganz der Natur überlassen.

Pripjat wurde 1970 im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerks Tschernobyl gegründet. Zum Zeitpunkt dergroßen Katastrophe 1986 lebten dort etwa 48000 Menschen, meist Kraftwerksarbeiter.

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11:45 - 12:30, 3SAT
Kampf der Dinosaurier

Wir wissen, dass sie groß und Furcht erregend waren. Doch wie sah der Alltag der Giganten aus, die 150 Mio. Jahre die Erde beherrschten? Im Mittelpunkt des ersten Teils steht der T-Rex. Ein Nachbau seines Schädels zeigt die Beißkraft des Dino-Königs, moderne Forschungen ermöglichen einen Blick in sein Gehirn und ein Test simuliert einen Crash zweier Saurier.

Das Grafiker-Team, das für die Animation verantwortlich ist, arbeitete bereits für Kinofilme wie 'Batman' und 'Harry Potter'.

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12:30 - 13:15, 3SAT
Kampf der Dinosaurier

Mit messerscharfen Sichelklauen schlitzte er seine Beute auf: Der Velociraptor gilt nicht erst seit Jurassic Park als der blutrünstigste Dino. Auch der Ankylosaurier bereitete den Gegnern mit seinem Keulenschwanz einen schmerzhaften Tod. Was passierte, wenn beide Saurier aufeinander trafen, haben Wissenschaftler nachgestellt. Dank modernster Technik erwachen die Dinos zu neuem Leben.

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14:35 - 15:20, SWR
Die große Wanderung der Gnus

Sechs Monate alt, steht das Gnukalb im zweiten Teil vor der größten Herausforderung überhaupt: drei Monate werden die Gnus in der Massai Mara-Ebene verbringen, um sich zu paaren. Doch hier leben die meisten Löwen Afrikas, die genau wie Geparden und Hyänen auf Beute lauern. Nach drei Monaten ziehen die Gnu-Herden weiter und müssen den Fluss mit seinen gefährlichen Stromschnellen und den vielen Feinden am Ufer überqueren - Krokodile und Aasfresser warten schon. So abenteuerlich wie das Geschehen, so groß war der Aufwand, den der englische Produzent John Downer getrieben hat, um die Wanderung hautnah filmen zu können. Über zwanzig mobile, ferngesteuerte Kameras waren im Einsatz. Die oft winzigen Kameras sind bestens getarnt, um mitten im Geschehen filmen zu können. Die 'Geierkamera' zeigt in nie gekannter Perfektion, wie sich Räuber an die Herden heranschleichen. Die 'Schildkrötenkamera' wurde in einen entsprechenden Panzer eingebaut und bewegt sich ungestört in einem Löwenrudel. Jedenfalls so lange, bis Löwenjunge in ihr ein hervorragendes Spielzeug entdecken. Die lange Wanderung der Gnus findet schon seit einer Million Jahren statt - aber jede ist eine neue Herausforderung.

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19:00 - 19:45, B3
Ganges - Indiens Fluss des Lebens

Das Filmteam verfolgt, wie der Ganges Leben von den eisigen Gipfeln des Himalaya in das üppige Vorgebirge bringt und wie der Fluss die indische Kultur und Religion prägte. Die Reise beginnt im Himalaya, wo der Ganges entspringt. Dies ist eine der schönsten und atemberaubendsten Landschaften der Erde. Über die Hochtäler verteilt sind die vier heiligen Hindu-Quellen des Flusses - die vier Dhams - jede durch einen alten Tempel markiert, der jeden Sommer das Ziel Tausender Pilger ist. Die hohen Gipfel sind die Lieblingsplätze von Schneeleoparden, asiatischen Braunbären und riesigen Bartgeiern. Bemerkenswerte Orte verbergen sich in den entlegenen Bergen, etwa das Tal der Blumen, eine Region mit Bergwiesen, die von spektakulären Blüten in allen Farben übersät sind. Weiter flussabwärts leben in den üppig bewaldeten Ausläufern die letzten Herden wilder Elefanten, die es am Ganges gibt, sowie Tiger, Otter und Pfauen. Im Fluss selbst leben Schwärme von Gold-Mahseer. Sie sind die größten Karpfen der Welt und laichen jeden Herbst in den kleineren Nebenflüssen.

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19:30 - 20:15, 3SAT
Die letzten Kamelkarawanen der Sahara

Der Beduine Nuri Gomaa hat sich eigentlich schon aus dem Karawanen-Geschäft zurückgezogen. Jahrzehntelang war er ein gefragter Trekführer zwischen Darfur und Assuan in Süd-Ägypten. Er liebt die Weite und Schönheit der Sahara, kennt ihre Gefahren und weiß, wo sich die überlebenswichtigen Wasserstellen befinden. Nuris Stamm, die Besharis, lebt schon seit über 1.000 Jahren in einem Gebiet, das sich vom Roten Meer über den Nord-Sudan bis nach Oberägypten erstreckt. Wie ihre Vorfahren züchten die Beduinen noch heute Kamele und führen große Karawanen durch die Wüste. Es gibt schätzungsweise drei Millionen Kamele allein im Sudan. Davon werden pro Jahr über 200.000 Tiere nach Ägypten verkauft. Zwar werden viele Dromedare inzwischen per Lkw über moderne asphaltierte Straßen transportiert, aber auch die alten Karawanenrouten existieren noch. Eine der gefährlichsten will der Beduine Nuri nun ein letztes Mal wagen, als zweiter Karawanenführer und zuständig für eine Herde mit hundert Kamelen. Der Weg führt durch die westlichen Ausläufer der Bayuda-Wüste in Richtung Norden bis zum Ufer des Nils. So sehr Nuri die Wüste auch liebt, ist die Reise für ihn doch eine harte Bewährungsprobe. '360° - Geo Reportage' begleitet die Karawane quer durch die Sahara. Wie wird Nuri die Strapazen verkraften? Wird sich Nuri mit den anderen Männern des Treks, Sudanesen vom Stamm der Quahla, verstehen? Und werden alle Kamele wohlbehalten den harten Wüstenmarsch überstehen?

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20:15 - 21:40, Arte
Naica - Höhle der Riesen-Kristalle

Naica ist eine abgelegene Bergbaustadt im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua. Seit 1900 wird in der Region in großem Umfang Bergbau betrieben. Im Jahr 2000 entdeckte man in einer Tiefe von 300 Metern mehrere Höhlen mit riesigen Kristallen aus Marienglas, auch Selenit genannt.

Die Kristalle sind die größten natürlich gewachsenen Selenitkristalle der Welt und erreichen eine Länge von bis zu 14 m und ein Gewicht von bis zu 50 Tonnen.

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Sonntag, 07.03.2010
09:30 - 09:45, Arte
Die Entdecker

'Die Entdecker' reisen zu einem neuen Abenteuer in die Arktis, die Region rund um den Nordpol der Erde. Dieses Gebiet am Ende der Welt besteht überwiegend aus Packeis, einer Art gefrorenem Ozean aus ewigem Eis. Arnaud Tortel und Rodolphe André sind Abenteuerer, bergerfahren und von früheren Expeditionen an Kälte gewöhnt. Aber dieses Mal haben sie sich sehr viel vorgenommen: Sie wollen bei Temperaturen um bis zu minus 42 Grad Celsius die Arktis auf Skiern durchqueren, eine 1.800 Kilometer lange Reise mitten durch das Eis - von Sibirien bis nach Nordkanada. Die Anforderungen sind extrem: die Polarkälte, die den Kalorienverbrauch des Körpers steigen lässt, der eisige Wind und ein hohes Unfallrisiko, da das Packeis infolge der Klimaerwärmung seit einigen Jahren schmilzt. Auf Altgriechisch bedeutet die Arktis: 'Da, wo es die Bären gibt.' Und die Arktis wird ihrem Namen gerecht: Polarbären auf Nahrungssuche können dem Menschen äußerst gefährlich werden. 60 Tage dauert der Marsch. Und das alles ohne logistische Hilfe, angeschirrt wie Hunde am Schlitten und mit jeweils 165 Kilo Gepäck. 'Die Entdecker' - heute mit einem außergewöhnlichen Abenteuer vor der Kulisse einer traumhaften Schneelandschaft.

12:00 - 12:45, H3
Reisewege Polen

Badestrände, unberührte Waldgebiete und riesige Seenplatten - eines der unbekanntesten Urlaubsreviere Europas liegt gleich hinter der deutschen Grenze, in Polens Nordwesten. Doch noch vor Kurzem war das Nachbarland hierzulande in den Köpfen weiter weg als Griechenland oder Italien. Die filmische Reise beginnt in Swinousjscie. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts war hier ein beliebtes Kurbad. Daran hat sich nicht viel geändert. Auf ungewöhnliche Weise nimmt sich Pjótr Piwowarczyk der preußischen Geschichte an. Im Fort Gerhard ist er Kommandant einer friedlichen Armee von Touristen. Täglich absolvieren Besucher hier Übungen unter den 'strengen' Blicken ihrer Vorgesetzten. Pjótr findet, dass Vergangenheitsbewältigung auch mit einem Schmunzeln funktioniert. Die spektakulären Kreidefelsen im Wolliner Nationalpark sind die nächste Station. Wo das Land steil abbricht zum Meer und die Wellen tosend ans Ufer schlagen, soll das Märchen vom 'Fischer und seiner Frau' entstanden sein. Ganz anders präsentiert sich das Hinterland im Wolliner Nationalpark. In den ausgedehnten Wäldern ist ein Reservat für Wisentpopulationen entstanden. Die quirlige Hauptstadt Stettin ist Kontrastprogramm zur Küste und dem ländlichen Hinterland.

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13:10 - 13:55, MDR
Planet Erde

Tropische Regenwälder beherbergen etwa 40 - 60 Prozent aller auf der Erde vorkommenden Arten. Jede von ihnen hat ihre eigene Überlebensstrategie entwickelt, um sich zu behaupten. Auch für viele bedrohte Menschenaffen bilden die dichten Dschungel einen letzten Rückzugsraum.

In Brasilien gingen bis 2006 rund 13 % des Waldes verloren. In den letzten fünf Monaten 2007 wurden weitere 3235 qkm vernichtet - eine Fläche größer als das Saarland.

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16:30 - 17:15, SWR
Die Ostsee - zwischen Litauen und Dänemark

Direkt vor der Haustür liegt ein Meer mit einem grenzenlosen Reichtum an Formen, Farben und Leben, geboren am Ende der Eiszeit - es ist das größte Brackwassermeer der Welt, die Ostsee. Der zweite Teil folgt der Ostseeküste von Litauen bis nach Dänemark. Die Sendung setzt die Reise auf der Kurischen Nehrung fort - berühmt für mächtige Wanderdünen und malerische Fischerdörfer. Von hier aus geht es weiter zu den felsigen Küsten Estlands mit urwüchsigen Wäldern, in denen noch so seltene Tiere wie Vielfraße leben. Weiter nordwestlich, zwischen Finnland und Schweden liegen im flachen, glitzernden Wasser Zehntausende kleiner Granitinseln, die Schären - Kinderstube der Kegelrobben. Von den Winzlingen der schwedischen Inselwelt geht es zur größten: Gotland. Mitten in der Ostsee gelegen mit steilen Klippen beherbergt sie riesige Vogelkolonien. Vor allem bietet die bis zu 100 Meter hohe Steilküste Lummen und Alken - den Pinguinen des Nordens - Platz zum Brüten. Die Reise endet auf der dänischen Insel Mön mit ihren markanten Kreidefelsen. Bis heute ist die Ostsee im Wandel, ein Prozess der noch lange nicht abgeschlossen ist. Die zweiteilige Naturdokumentation zeigt die Entstehungsgeschichte dieses einmaligen Meeres und seiner Küsten, beleuchtet die vielfältige und interessante Tier- und Pflanzenwelt, besucht die Menschen, die von und mit der Ostsee leben.

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17:15 - 18:00, SWR
Mongolei - Bei den Rentiernomaden

Vor etwa 3.000 Jahren zähmten die Samoyeden das Rentier im hohen Norden der Mongolei. Ihre Nachfahren, die Tsaatan-Nomaden, leben noch heute vom Rentier. Sie halten es als Reit- und Packtier, trinken seine Milch, verwenden seine Haut zum Bau ihrer Zelte und erhalten durch den Verkauf von Geweihen das wenige Geld, das sie zum Leben brauchen. In ihrer Lebensweise richten sie sich ganz nach dem Instinkt des Herdentieres. Es bestimmt ihre Jahreszeiten, es bestimmt, wo sie ihre Zelte aufschlagen; es stellt ihre alleinige Lebensgrundlage dar. Umso härter trifft es den Stamm, wenn einige ihrer Tiere sich losreißen, um sich wild lebenden Herden anzuschließen. Diese Ausreißer wieder einzufangen, ist eine sehr schwierige, zeit- und kräftezehrende Aufgabe, die die Tsaatan nur mit Hilfe von Lasso und Skiern, mit denen sie sich in der tief verschneiten Waldlandschaft besser fortbewegen können, bewältigen müssen. So ergeht es auch Galzan, der sich mit seinen 18 Jahren bei der Suche nach einem ausgerissenen Rentierbullen als guter Hirte beweisen muss. Nebenbei muss er sich auch als Bräutigam auf den Prüfstand stellen lassen. Denn von seinem Jagderfolg und dem Sieg über den Ausreißer-Bullen hängt ab, ob sein Heiratsantrag an die 17-jährige Solongo die Zustimmung ihrer Eltern finden wird. Der Film begleitet den jungen Mann und gibt anhand der Herausforderungen, denen er sich stellen muss, Einblick in die archaische und faszinierende Lebenswelt der Nomaden des Nordens.

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19:30 - 20:15, ZDF
Faszination Erde

Vor ca. drei Millionen Jahren erhob sich Panama aus dem Meer und schloss damit die Lücke zwischen den amerikanischen Erdteilen. Dirk Steffens begegnet in einem der artenreichsten Gebiete der Erde seltsamen Urtieren, besucht die Kuna-Indios und berichtet vom Umbau des Panamakanals.

Der Panamakanal verbindet auf 81,6 Kilometern Länge den Atlantik mit dem Pazifik. Die erste Durchfahrt erfolgte am 15. August 1914.

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20:15 - 21:00, Phoenix
Naturwunder Galapagos

Piratenversteck, Strafkolonie und seit 1959 schließlich Nationalpark -ca. 1000 km vom Festland entfernt, wurde der Galapagos-Archipel im Pazifik sehr unterschiedlich genutzt. Besondere Bedeutung kommt ihm allerdings als Naturparadies zu: Wegen der abgeschiedenen Lage entwickelte sich die Tierwelt relativ unbeeinflusst - so leben hier riesige Schildkröten, seltsame Drachentiere und vampirartige Vögel. In einer zweiteiligen Doku wird die Einzigartigkeit der Fauna erklärt, die Darwin 1840 zur Entwickung seiner Evolutionstheorie inspirierte.

Die Galápagos-Inseln wurden 1535 zufällig vom Bischof von Panama entdeckt, als er mit seinem Schiff vom Kurs abkam und auf einer der Inseln strandete.

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Montag, 08.03.2010
16:55 - 17:40, Arte
Wildes Japan

Jenseits der Millionenmetropole Tokio liegt ein Japan, das nur wenige kennen. Ein wildes, natürliches Land ohne Menschenmassen, Hochgeschwindigkeitszüge und Wolkenkratzer. In den Japanischen Alpen auf der Hauptinsel Honshu leben Makaken. Keine andere Affenart hat sich so weit in den kalten Norden vorgewagt wie sie. Im Tiefschnee ist die Futtersuche für sie mühsam - für kleine Schneeballschlachten bleibt aber immer Zeit. Zum Aufwärmen wird dann ein heißes Bad genommen: Mehrere Stunden pro Tag entspannen sich die Affen in heißen Thermalquellen. Von denen gibt es in der Region etliche, denn tief unter der Erde brodelt es gewaltig. An der Oberfläche zischt und dampft es deshalb überall in Japan, und immer wieder kommt es zu Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis. Ganz im Norden liegt die Insel Hokkaido - wilder und kälter kann Japan nicht sein. Während sich der Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. In dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre extravaganten Balztänze, und Riesenseeadler gehen zwischen den Eisschollen auf Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert schließlich die Kirschblüte. Halb Japan ist dann auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr. Dann ist auch die Zeit des traditionellen Stierkampfes, eine Art Sumoringen für tonnenschwere Bullen. Die wertvollen Tiere kommen bei dieser Tradition auf wundersame Weise nicht zu schaden.

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17:45 - 18:30, 3SAT
Madagaskar

Durch seine isolierte Lage im Indischen Ozean konnte sich auf Madagaskar eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln. Doch wegen des schonungslosen Raubbaus sind die Naturschätze der Insel bedroht. Autorin Birgit Kienzle berichtet zudem über die Bewohner Madagaskars, deren magische Bestattungsrituale u.a.

Die Geschichte eines vor Madagaskar ankernden russischen Schiffs, dessen Besatzung wegen der Pest nicht an Land gehen durfte, inspirierte den Komponisten Just Scheu 1934 zu seinem bekannten Matrosenlied.

20:15 - 21:00, Phoenix
Naturwunder Galapagos

'Es scheint, als hätte Gott die Erde mit Steinen überschüttet; und der Boden hier ist wie Asche ... wertlos.' So schildert der Bischof von Panama die Inselgruppe im Pazifik bei seinem unfreiwilligen Aufenthalt 1535. Er hatte Galapagos, eine bis dahin noch unentdeckte Welt betreten. Von schlangenartigen Leguanen, von einfältigen Vögeln und riesigen Schildkröten berichtet er. In den Augen des Gottesmannes ein völlig nutzloses Land - weil ohne Gold.

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21:00 - 21:30, 3SAT
Robbenkrieg im Packeis

Showdown im arktischen Eis: Robbenjäger und Tierschützer stehen sich gegen- über, bewaffnet mit Keulen und Kameras. Es geht um blutige Fell-Geschäfte auf der einen Seite und Protestaktionen auf der anderen. Die Händler finden den Medienaufschrei verlogen: Ohne die Jagd fräßen die Sattelrobben angeblich das Meer leer. Wer hat recht? Filmautor Ulf Marquardt hat sich an beiden 'Fronten' umgeschaut.

In Kanada dürfen seit 1987 325.000 Sattelrobben jährlich nach dem Fellwechsel getötet werden. Die Tiere werden auch in Norwegen und Russland intensiv bejagt.

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Dienstag, 09.03.2010
13:30 - 15:00, B3
Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel

Der französische Schauspieler und Produzent Jacques Perrin verolgte mit sechs Teams den Weg von Zugvögeln: 25 Länder der Welt bereisten Perrin und sein Team. Insgesamt 44 Vogelarten beobachteten und filmten sie in ihrer natürlichen Umgebung, modernste Flugtechnik - u. a. mit einem Minihubschrauber - ermöglicht atemberaubende Einblicke in die Welt der Zugvögel. Besonders gefährlich ist der Flug über die heiße Wüste für die Störche. Ihr kreisender Flug wurde von einem Heißluftballon aus gedreht. So sind bei den äußerst aufwendigen Dreharbeiten fantastische Bilder entstanden, wie man sie in dieser Intensität noch nie gesehen hat.

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14:15 - 15:00, H3
Grzimeks Erbe in Afrika

Bernhard Grzimek , bekannt als Frankfurter Zoodirektor, hat Jahrzehnte für den Aufbau und Erhalt der Tierschutzgebiete gekämpft. Zusammen mit seinem Sohn Michael produzierte er 1956 den Oscarprämierten Kinofilm 'Serengeti darf nicht sterben'. Und dort, in der Serengeti, führt Biologe Dr. Markus Borner, der mit Bernhard Grzimek noch persönlich gearbeitet hat, dessen Werk fort. Ein Filmteam hat den Schweizer begleitet.

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15:00 - 16:00, WDR
Planet Wissen

Ob Schmetterling, Vogel, Schildkröte oder Elefant: Es gibt über 10.000 Tierarten, die wandern. Manche ständig, manche einmal im Jahr. Dabei bewältigen die Tiere Tausende von Kilometern, überwinden größte Strapazen und gefährliche Feinde. Manche Tiere wandern ganz alleine, andere in Gruppen und manche gar in Massen. Die größte Massenwanderung von Säugetieren findet in Ostafrika, in der Serengeti statt. Es ist ein unglaubliches Spektakel: Über eine Millionen Gnus, flankiert von 200.000 Zebras durchlaufen die Savannenlandschaft im Kreisverkehr. Wissenschaftler wie Tierfilmer sind fasziniert vom Wunder der Tierwanderungen und längst sind nicht alle Einzelheiten erforscht. Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen. Gäste im 'Planet Wissen'-Studio sind Tierfilmer Christian Herrmann und der Zoologe Prof. Dr. Peter Berthold. Beide beobachten wandernde Tiere seit mehreren Jahrzehnten.

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15:15 - 16:00, NDR
Kanadas Queen Charlotte Islands

'Wenn dir das Wetter nicht gefällt, warte ein paar Minuten!', besagt eine Volksweisheit auf den kanadischen Queen-Charlotte-Inseln. An einem Tag sollen dort alle vier Jahreszeiten auftreten. So abwechslungsreich wie das Wetter ist auch das Leben auf den 150 Pazifikinseln: Trapper jagen Biber, Trucker schleppen Baumstämme über unbefestigte Straßen und Haida-Indianer überwachen per Hubschrauber den Lachsfang.

Die Haida-Indianer sollen schon vor 8000 Jahren die Charlotte-Inseln besiedelt haben. Die meisten leben heute in Alaska.

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16:55 - 17:40, Arte
Wildes Japan

Kyushu ist die südlichste Hauptinsel Japans. Auf ihr herrscht ein subtropisches Klima. Im Schatten des Sakurajima, einem der aktivsten Vulkane Japans, lebt auf einer kleinen vorgelagerten Insel eine besondere Gruppe von Makaken. Die Affen sind dafür bekannt, dass sie bei Ebbe Muscheln und andere Meeresfrüchte von den Felsen sammeln, um sich davon zu ernähren. Noch weiter im Süden Japans liegt das tropische Eiland Okinawa. Es gibt Tierarten, die nur hier leben, beispielsweise der Okinawa-Specht und die Okinawaralle, ein Laufvogel. Wenn sich bei Ebbe das Wasser zurückzieht, tauchen in den Mangrovensümpfen Okinawas skurrile Kreaturen aus dem Morast auf: Winkerkrabben und Schlammspringer suchen ebenso nach Nahrung wie Horden von Armeekrebsen. Fernab von tropischen Sümpfen lernen mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido kleine Bärenjunge fürs Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und wie man es am besten anstellt, einen Sikahirsch zu erbeuten. Und das Wichtigste: Wo sind im Herbst die dicksten Lachse zu fangen? Denn nur mit einer ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den harten Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lässt der erste Frost Hokkaidos Natur erstarren. Nur die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen noch über das Land. Ein Land, das man zurecht als 'Wildes Japan' bezeichnet.

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20:15 - 21:00, ZDF
Faszination Erde

Patagonien ist die südlichste Landfläche Südamerikas und bei weitem die wildeste. Dirk Steffens begibt sich auf Entdeckungsreise durch ein faszinierendes Land voller Naturschönheiten - von den stürmischen Küsten über die endlose Pampa bis hin zu den riesigen Gletschern der Anden. Und er berichtet von den dramatischen Geschehnissen am legendären Kap Hoorn, dem größten 'Schiffsfriedhof' der Welt.

Die stürmische See vor Kap Hoorn, der Landspitze auf der chilenischen Insel Las Hornos, wurde etwa 800 Schiffen und 10.000 Menschen zum Verhängnis.

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20:15 - 21:00, Phoenix
Naturwunder Galapagos

Die Tiere und Pflanzen auf den unwirtlichen Pazifik-Inseln haben oft überraschende Fähigkeiten entwickelt, um sich anzupassen und den Naturgewalten zu trotzen. So ernährt sich die Gelbe Meerechse ausschließlich von Algen, die sie bei ihren Tauchgängen unter Wasser abweidet.

Etwa 1000 km westlich von Südamerika liegt der Galápagos-Archipel. Die 14 größeren und über 100 kleineren Inseln gehören zum Staatsgebiet von Ecuador.

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21:45 - 22:00, 3SAT
Fraser Island, Australien - Die schlafende Göttin

Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt. Nach einer Legende der Aborigines des Butchulla Stammes wurde sie von der Göttin K'gari geschaffen, die ihr Werk so schön fand, dass sie fortan auf der Erde bleiben wollte. So verwandelte sie der Götterbote Yendingie in eine wunderschöne Insel. Seit 1992 gehört Fraser Island zum Weltnaturerbe. Charakteristisch sind die riesigen Sanddünen, die aus dem Meer herausragen oder sich im Landesinneren bewegen. Es gibt mehr als 40 glasklare Seen, üppigen Regenwald und eine artenreiche Tierwelt.

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Mittwoch, 10.03.2010
06:30 - 06:45, B3
Kaffee und Bananen aus Costa Rica

In dem Film 'Kaffee und Bananen aus Costa Rica' beleuchtet Andreas Poteschil, wie diese Lebensmittel in dem kleinen zentralamerikanischen Staat hergestellt werden. Warum ist die Banane krumm? Welche Farbe hat eigentlich Kaffee? Diese Fragen werden ebenso beantwortet, wie die nach dem Anbau und der Verarbeitung der beiden Früchte. Außerdem wird gezeigt, wie der Alltag in den Kooperativen des Landes aussieht und warum diese Genossenschaften den Menschen durch den 'Fair Trade', den fairen Handel auch 'faire' und bessere Lebensbedingungen ermöglichen. Eine außergewöhnliche Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt bietet Costa Rica, das kleine Land beheimatet rund fünf Prozent aller Lebewesen auf unserem Planeten. Grund dafür sind die vielen unterschiedlichen Klimazonen. Wegen seines Wohlstands wird Costa Rica auch die 'Schweiz' Lateinamerikas genannt. Ein Viertel des Landes steht heute unter Naturschutz, so bringt der vom Staat geförderte Öko-Tourismus dringend benötigte Devisen ins Land. Sie helfen die Abhängigkeit von den Export-Erlösen der Landwirtschaft zu verringern

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14:15 - 15:00, H3
Grzimeks Erbe in Südamerika

Als Bernhard Grzimek in einer Fernsehsendung eine ausgewachsene südamerikanische Meerechse über seinen Schreibtisch laufen ließ, wusste er, dass die Menschen in Deutschland noch nie ein solches Wesen gesehen hatten. Grzimek, der Direktor des Frankfurter Zoos, war der Mann, der mit seiner Sendereihe 'Ein Platz für Tiere' die Tiere dieser Welt in deutsche Wohnzimmer brachte. Damit konnte Grzimek die Menschen nicht nur faszinieren, sondern er mobilisierte sie auch, sich für die Erhaltung der letzten Paradiese dieser Welt zu engagieren. Aus seiner Arbeit entstand eine Stiftung, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, die sein Werk bis heute fortsetzt. Das Filmteam von Felix Heidinger begibt sich auf die Spuren von Grzimeks Erben, den Wissenschaftlern und Abenteurern, die in Südamerika für den Schutz bedrohter Lebensräume und Tierarten kämpfen. Vom vulkanischen Galapagos über tropische Regenwälder bis hinunter in die raue Bergwelt Patagoniens - kein Kontinent ist vielseitiger und abwechslungsreicher als Südamerika.

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16:55 - 17:40, Arte
Bullen, Bären, Götterboten

Die Beziehung der Japaner zu ihren Tieren ist speziell: Affen, die im Mittelalter das Publikum unterhielten, überfallen heute als Wegelagerer Touristen. Krähen, früher als Götterboten bewundert, sind jetzt eine Plage in Tokio. ZDF-Korrespondent Gert Anhalt zeigt Auswüchse einer absurden Hundeliebe und erklärt, warum beim japanischen Bullenkampf weder die Tiere noch ihre Gefühle verletzt werden.

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20:15 - 21:00, NDR
Wildes China - Magisches Tibet

Das Land im Himalaya bietet eine einzigartige Tierwelt. Neben Yaks, Braunbären, Wölfen und Tibetfüchsen leben hier Schneeleoparden , die durch illegale Jagd gefährdet sind. Eine weitere bedrohte Spezies ist der Tschiru, eine Antilopenart, deren Fell die edle Shahtoosh- oder auch Königswolle liefert.

Schneeleoparden werden wegen ihres Pelzes und ihrer Knochen gejagt. Letztere finden in der Traditionellen Chinesischen Medizin Verwendung, erzielen hohe Preise.

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Donnerstag, 11.03.2010
10:33 - 11:18, MDR
Perlen des Regenwaldes

Der Soldatenara steht im Norden Costa Ricas kurz vor der Ausrottung. Er hat dort sein wichtigstes Brutgebiet, doch noch immer fällt hektarweise Regenwald der Motorsäge zum Opfer. Mit jedem Almendro-Baum, der verschwindet, verringert sich die Zahl der Niststätten und Nahrungsquellen für den großen grünen Papagei. Im Grenzgebiet von Costa Rica und Nicaragua ist er zum Symboltier für den Kampf um die Erhaltung des einzigartigen Ökosystems geworden. Costa Rica will den Soldatenara retten, indem es den Maquenque-Nationalpark, den 26. im Land, genau in jener Region einrichtet, in der die Vögel traditionell ihre Jungen aufziehen. Auf der anderen Seite des Rio San Juan, im nicaraguanischen Biosphärenreservat Indio-Maiz, dem größten zusammenhängenden Primärwald Mittelamerikas, kommt der Soldatenara noch recht häufig vor. Naturschutzorganisationen beider Länder versuchen jedoch auch in den Pufferzonen außerhalb der Schutzgebiete, in denen sich immer mehr Menschen auf der Suche nach Land niederlassen, das Bewusstsein für die Bedeutung der Arten für den ganzen Lebensraum zu stärken. Die Naturschützer scheuen dafür keine Mühe. Um sich mit den Bewohnern eines entlegenen Dorfes über ökologische und ökonomische Fragen austauschen zu können, kämpfen sie sich acht Stunden lang auf Pferden durch metertiefen Schlamm, wenn Regenzeit in Nicaragua ist. Das riesige Biosphärenreservat Indio-Maiz, das sich entlang des Rio San Juan bis an die Karibikküste erstreckt, gilt als Herzstück des grenzübergreifenden Peace Parks 'SI-A-PAZ' - 'Ja zum Frieden'. Auf wenigen Hektar sind hier mehr Tier- und Pflanzenarten zu finden als in ganz Europa: Erdbeerfrösche, Goldbaumsteiger, Tukane, Amazonen, Mantelbrüllaffen und Klammeraffen.

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12:00 - 12:45, WDR
Griechenland - Garten der Götter

Die Tier- und Pflanzenwelt Griechenlands gehört zum Vielfältigsten, was Europa zu bieten hat. Es ist daher kein Zufall, dass im 'Garten der Götter' auch die menschliche Phantasie aufblühte. Von der überreichen Natur Griechenlands inspiriert, entwickelte sich die griechische Mythenwelt der Antike - kunstvolle Götterdichtungen, Religion, Literatur und Geschichtsschreibung. Die alles beeinflusste außerordentlich die europäische Ideenwelt und klingt sichtbar bis heute in prächtigen Tempeln und Ruinen nach. Der Kameramann und Filmemacher Michael Schlamberger entdeckte zwischen den Zeugnissen der griechischen Zivilisation eine Naturwelt, die immer noch voller Geheimnisse steckt. Es gelang sogar, in jenen verschwiegenen Buchten und Stränden zu drehen, die Unechte Karettschildkröten als Paarungs-Treffpunkt und Nistplatz benutzen. 'Die natürliche Vielfalt ist in Griechenland besonders stark ausgeprägt, weil so viele verschiedene Lebensräume auf relativ engem Raum zusammengedrängt sind', erklärt der Filmer seine besondere Faszination für Griechenland. 'Hochgebirge und Tiefsee, wüstenähnliche Gebiete und riesige bunte Blumenwiesen sind oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt.' Nachteil der abwechslungsreichen Topografie: Wer versucht, wie bei einer solch aufwändigen Produktionen üblich, mit Kränen und anderer Spezialausrüstung besonderes spektakuläre Bilder zu drehen, hat mitunter Transportprobleme. 'Um diesen Kran-Blick über den Rand der Samaria-Schlucht auf Kreta zu kriegen, haben wir vier voll beladene Lastesel gebraucht. Und da sind wir zweibeinigen noch gar nicht mitgezählt.' Einem glücklichen Zufall und seiner Geistesgegenwart verdankt der Naturfilmer auch eine der spektakulärsten Szenen dieser Dokumentation. An den Hängen des Olymp über der Baumgrenze wurde das Filmteam Zeuge einer einmaligen Konfrontation: Gänsegeier hatten sich gerade über einen Kadaver hergemacht, begleitet von einer Masse protestierender Raben. Plötzlich tauchte ein Wolf auf und verscheuchte die Geier, um sich das Aas zu schnappen. 'Eine solche Begegnung wurde meines Wissens in Europa noch nie gefilmt', freut sich Schlamberger. An einem Strand im Westen des Peloponnes wurde sogar die einzige Population Afrikanischer Chamäleons entdeckt, die nicht in Afrika lebt. Die farbenfrohen Reptilien gelangten vor mehr als tausend Jahren an Bord von Handelsschiffen an griechische Gestade - und beschlossen zu bleiben.

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14:15 - 15:00, H3
Grzimeks Erbe in Asien

Schon als Bernhard Grzimek in Afrika seine ersten Projekte zugunsten der bedrohten Tierwelt in Angriff nahm, machte er immer wieder deutlich, dass es dabei auch um die Unterstützung einer armen Bevölkerung geht. Die von Grzimek gegründete Zoologische Gesellschaft Frankfurt dehnte ihre Aktivitäten bis nach Asien aus, wo der Artenschutz ebenfalls mit dem Lebensstandard der einheimischen Bevölkerung steht und fällt. Solange es in Vietnam noch einen Markt für erlegte Affen gibt, werden sich auch Jäger finden, die in die abgelegensten Urwälder aufbrechen. Aber inzwischen sind hier, wie auch auf den Philippinen und in Indonesien, die Erben Grzimeks im Einsatz. Sie sind die entschlossenen Hüter so prachtvoller Wildtiere wie der Languren Vietnams, des Korallenschnabelhornvogels auf der philippinischen Insel Panay oder der Orang-Utans auf Sumatra.

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20:15 - 21:00, NDR
Neuseelands Fjorde

Eingeschleppte Ratten dezimierten die Vogelwelt Neuseelands. Auf Breaksea Island rotteten Naturschützer die Nager aus. So konnten beinahe ausgestorbene Vogelarten wie der Takahe wieder angesiedelt werden.

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Freitag, 12.03.2010
06:35 - 07:00, 3SAT
Felix und die wilden Tiere

Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. In dieser Folge von 'Felix und die wilden Tiere' berichtet Felix Heidinger von der Entwicklungsgeschichte der Tiere auf der Erde. Die bekanntesten ausgestorbenen Tiere sind die Dinosaurier. Sie lebten vor rund 250 Millionen Jahren auf der Erde. In ihren besten Zeiten erreichten die Saurier gigantische Körpermaße: Der räuberische Tyrannosaurus Rex wurde 15 Meter lang und fünf Meter hoch, der Prontosaurus erreichte gar eine Länge von 30 Metern und wog 60 Tonnen, obwohl er ein Pflanzenfresser war. Neben diesen Großechsen konnten sich die Säugetiere nur schwer entwickeln. Die meisten waren klein wie Mäuse und führten ein Leben im Schutze der Nacht. Doch eines hatten die kleinen Säugetiere den Dinos voraus: ein wärmendes Fellkleid und eine gleichbleibende Körpertemperatur von circa 37 Grad Celsius. Als die Dinosaurier ausstarben, gewannen die Säugetiere die Oberhand und entwickelten sich zu den vielfältigen Arten, wie man sie heute kennt: So entstanden zum Beispiel Affen, Antilopen, Bären, Elefanten und Tiger.

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20:15 - 21:00, H3
Bergabenteuer auf Teneriffa

Abseits der Touristenhochburgen ist die Kanareninsel Teneriffa ein Paradies für Wanderer. Der Abstieg durch die Masca-Schlucht lohnt ebenso wie der Aufstieg zum Teide, dem mit 3718 Metern höchsten Berg Spaniens.

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21:00 - 21:45, RBB
Abenteuer Ozean

Einmal im Jahr spielt sich vor der Ostküste Südafrikas ein gewaltiges Spektakel ab: Haie und Delfine peitschen durch das Wasser, Vögel stürzen sich kopfüber in die Fluten. Der Grund, warum sich die Fischjäger so zahlreich versammeln, ist eines der größten Phänomene im Tierreich: Ein gigantischer Sardinenschwarm wandert genau dort die Küste entlang. Woher wissen die Jäger, wann die Sardinen eintreffen und wie schaffen sie es, viele hundert Kilometer zurückzulegen, um zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein? Andreas Ewels sowie Unterwasser-Kameramann Thomas Behrend und sein Team wollen mehr über die beeindruckende Wanderung der Sardinen herausfinden.

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Samstag, 13.03.2010
05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Weit im Osten Afrikas, wo der Wüstensand so heiß ist, dass man sich ohne Schuhe sofort die Fußsohlen verbrennen würde, wo es so trocken ist, dass ein Mensch ohne Wasser an einem einzigen Tag verdursten würde, und wo kein Baum und kein Strauch Schatten spenden: Da leben die Kamele aus dem Morgenland. Wie schaffen sie es, wochenlang ohne Wasser auszukommen? Was ist drin in ihrem Höcker, das ihnen hilft, in dieser Gluthitze zu überleben? Und überhaupt: Haben Kamele nun einen oder zwei Höcker? Felix reist in den Oman, um in den Wüsten dieses Landes nach Kamelen zu suchen und all diese Fragen zu klären. Es ist eine Reise durch die Sanddünen der Wahiba-Wüste zu den Beduinen, zu Kamelmärkten und Kamelrennen. Und schließlich erfährt Felix auch noch, wie es funktioniert, dass tatsächlich ein Kamel durch ein Nadelöhr passt.

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09:30 - 09:50, Arte
Die Entdecker

Das neue Abenteuer führt auf den amerikanischen Kontinent, nach Alaska. Der nördlichste der US-Staaten ist auch gleichzeitig der am wenigsten bewohnte, denn ein großer Teil der Landmasse ist mit Schnee und Eis bedeckt. Im Winter kann die Temperatur auf unter 50 Grad Celsius unter null sinken. Hier lebt es sich nicht leicht, aber die Eiswüste zieht seit jeher Abenteurer und Forscher aus aller Welt an. Seit frühester Kindheit ist der Traum des Polarforschers Emeric Fisset, die Beringstraße zu Fuß zu überqueren, das heißt, ohne die Hilfe eines Bootes von Alaska nach Russland zu gelangen. Weniger als hundert Kilometer trennen Nordamerika an dieser Stelle von Asien. Dennoch - der Weg über Packeis und Eisschollen ist gefährlich, auch mit dem Hundeschlitten. Die Reise geht vorbei an Siedlungen, die an den Wilden Westen erinnern, an abgelegenen Dörfern, zu denen keine Straße führt, wo er die Ureinwohner der Polarregion trifft: die Inupiat. Die Kinder hier interessieren sich sehr für den Reisenden, der sich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt sieht. Einmal trifft Fisset auf Moschusochsen, ein andermal müssen der Forscher und seine Hunde Zuflucht vor einem eisigen Blizzard suchen. Erst am Ende der Reise wird sich entscheiden, ob das Wetter mitspielt und ob das Eis fest genug ist, um das Wasser zu überqueren.

10:30 - 11:00, Phoenix
Zwischen Kairo und Kapstadt

Sie wandeln auf den Spuren der alten Ägypter bei einer Nil-Kreuzfahrt zwischen Assuan und Luxor sowie im Tal der Könige - gemeinsam mit europäischen Touristen im Winter; sie sind beim Timkat-Fest in Äthiopien, einem riesigen Tauf-Fest, bei dem zehntausende Pilger die Taufe von Jesus feiern und rituell nachspielen; sie gehen vor Südafrika aufs Meer, um riesige Wale zu sehen und sie sind dabei, als ein südafrikanischer Fotograf gerade die ersten Schwimmzüge eines neugeborenen Buckelwalbabys dokumentiert - die Korrespondenten der 'Weltreisen'.

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12:15 - 13:00, Phoenix
In den Bergen des Kaukasus

Für Europa bisher ein Randgebiet und weit entfernter Unruheherd, rückt das wild zerklüftete Gebirge zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer immer mehr in den Mittelpunkt des Weltinteresses. Die wirtschaftliche Ausbeutung seiner Ressourcen wie die Erhaltung seines unbeschreiblichen Naturreichtums erfordern einen Balanceakt, der der Quadratur des Kreises gleichkommt. Auf einer Expedition vom Strandrummel der Millionenstadt Sotschi dieser mythen- und geschichtsträchtigen Landschaft nähert sich das Filmteam durch endlose Wälder bis hinauf ins Allerheiligste des als 'Weltnaturerbe' streng geschützten Reservats des Westkaukasus. 300 000 Hektar, eine Fläche von 50 x 60 Kilometern, ein Paradies für Pflanzen und Tiere, werden hier vor jeglicher Nutzung bewahrt - ein mittleres Wunder in dieser von Armut geprägten Bergregion. Am Rand dieses Refugiums hat das Filmteam die sprichwörtliche Gastfreundschaft erlebt. In Maikop, der Hauptstadt der russischen Republik Adygea, hat es Menschen getroffen, bei denen Handwerk und Kunst buchstäblich verschmelzen zu der wunderbaren Musik aus traditionellen Instrumenten wie auch zu einer jener damaszierten Waffen, einem Dolch, ohne den ein Kaukasier früher nicht auf die Straße ging.

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14:20 - 14:35, SWR
Die Weinterrassen des Lavaux, Schweiz

Das Weinbaugebiet Lavaux zwischen Lausanne und Vevey gilt als eine der schönsten Landschaften der Schweiz. Die mächtigen Felswände der Savoyer- und Waadtländer Alpen schützen vor kalten Winden und auch der über 300 Meter tiefe Lac Léman - der Genfer See - sorgt für ein mildes Klima. Gute Voraussetzungen für Weinbau in einer alpinen Region. Schon 100 n. Chr. pflanzten die Römer an den steilen Uferhängen Reben. Im Mittelalter begannen dann Zisterziensermönche stufenförmige, mit Mauerwerk befestigte Terrassen anzulegen und steigerten so Qualität und Ertrag der Weinstöcke. Man sagt, drei Sonnen verwöhnen die Reben des Lavaux. Die direkte Sonneneinstrahlung, die von der Seeoberfläche reflektierte und die in den Terrassen aus Stein gespeicherte Wärme. Bis hoch zum Wald haben die Winzer im Laufe der Jahrhunderte die nach Süden ausgerichteten Hänge mit Weinterrassen überzogen. Dazwischen wie Nester malerische Winzerdörfer, deren Häuser sich auf engstem Raum drängen. Jeder Quadratmeter wird zum Anbau von Wein genutzt. Trotz Einsatz moderner Techniken ist der Weinbau im Lavaux auch heute noch durch die steilen Lagen äußerst aufwendig. Um die Bewirtschaftung zu erleichtern, wurden Schwindel erregende Einschienenbahnen errichtet, die Menschen und Material bis in die oberen Terrassen transportieren. Am steilsten sind die Hänge des Dézaley, sie wurden vom Rhonegletscher geformt. Der ton- und kalkhaltige Boden verleiht den Weinen - vor allem dem Chasselas, dem Gutedel, seinen typischen Geschmack. Im Lavaux bilden Berge, See, Rebhänge und Siedlungen eine einzigartige Kulturlandschaft. Deshalb wurde es 2007 von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen.

14:35 - 15:20, SWR
Rückkehr der Bären

Eine Geschichte von der Rückkehr der Bären in die französischen Pyrenäen: Einst stand er im Mittelpunkt der Volkskultur in den Pyrenäen, Mythen und Sagen rankten sich um ihn: Der Pyrenäenbär. Die, die ihn fürchteten, haben ihn ausgerottet - die, die ihn lieben, versuchen ihn wieder anzusiedeln. In sechs aufeinanderfolgenden Jahren begleitet dieser Film die Bemühungen, Bären aus Slowenien in den französischen Pyrenäen wieder anzusiedeln. Dabei werden die Zuschauer Augenzeugen des 'privaten' Lebens dieser scheuen Tiere, wie auch des Streites zwischen Befürwortern und Gegnern dieser experimentellen Wiederansiedlung.

15:00 - 15:45, B3
Die Höfats - Der einmalige Berg

Es ist ein einzigartiger Berg, steil und zackig - und trotzdem grün und blumenübersät bis zum Gipfel: die Hofäts. Sie gilt auch als Wahrzeichen der Allgäuer Alpen, als berühmtester Blumenberg mit einem dunklen Mythos. Die 'Königin der Grasberge' hat schon manchen Bergsteiger abgeschüttelt, der bei der Suche nach den weißen Sternen des Edelweiß, zu forsch in die senkrechten Blumenwiesen aufgestiegen ist. Doch das Edelweiß ist eigentlich gar nichts Besonderes in der Fülle von fast 400 Blütenpflanzen die an der Höfats zu finden sind. Unscheinbar und gut versteckt gibt es Pflanzenarten die, einmalig in Deutschland, nur an der Höfats gedeihen. Die steilen, luftigen Flanken des Berges galten schon früh als eine besondere Mutprobe für die Bergsteiger. Mit Steigeisen und Pickel im Steilgras atemberaubend luftige Anstiege zu bezwingen, erforderte schon eine gehörige Portion Erfahrung und Können. Einige Routen der Erstbesteiger waren so verwegen, dass sie bis heute nicht wiederholt wurden. Die Direkte Nordwand wurde vom Bergfilmer Gerhard Baur und seinem Team durchstiegen und gefilmt.

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Sonntag, 14.03.2010
04:40 - 05:15, Phoenix
Die Dino-Fundgrube

2002 entdeckten Paläontologen im US-Bundesstaat Utah eine wahre Fundgrube prähistorischer Fossilien. 2010 eröffnet dort ein Museum für Naturgeschichte, in dem die Funde präsentiert werden.

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06:00 - 06:15, 3SAT
Fraser Island, Australien - Die schlafende Göttin

Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt. Nach einer Legende der Aborigines des Butchulla Stammes wurde sie von der Göttin K'gari geschaffen, die ihr Werk so schön fand, dass sie fortan auf der Erde bleiben wollte. So verwandelte sie der Götterbote Yendingie in eine wunderschöne Insel. Seit 1992 gehört Fraser Island zum Weltnaturerbe. Charakteristisch sind die riesigen Sanddünen, die aus dem Meer herausragen oder sich im Landesinneren bewegen. Es gibt mehr als 40 glasklare Seen, üppigen Regenwald und eine artenreiche Tierwelt.

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06:45 - 07:00, NDR
Great Barrier Reef, Australien - Das Paradies im Meer

Wie sie sich verabreden weiß keiner, aber jedes Jahr im Frühsommer zur gleichen Zeit in derselben Nacht, entlassen Abermillionen winziger Korallenpolypen Eier und Samen ins Meer. Diese winzigen Polypen sind die Architekten des größten Bauwerks auf Erden, des Great Barrier Reefs. Vor der Ostküste Australiens erstreckt sich die größte Ansammlung von Korallenriffen der Welt über 2300 Kilometer und bedeckt eine Fläche, die größer ist als Italien. Die Aborigines nennen es 'Waga Gaboo' - das große Riff. Unzählbare winzige Polypen erzeugen jeden Tag auf einem Quadratkilometer Riff vier Tonnen Kalksteingerippe. In Tausenden von Jahren haben sie die Umwelt für das farbigste und vielseitigste Leben geschaffen. Seit Anbeginn der Zeit haben sich hier mehr als fünftausend verschiedene Arten von Meeresfauna und Flora entwickelt. Der Film entführt seine Zuschauer in dieses faszinierende Paradies mit seinen unzähligen Fischen und Pflanzen. Mit einzigartigen Unterwasseraufnahmen zeigt er dabei das bunte Leben in einem einzigartigen Ökosystem.

09:30 - 09:45, Arte
Die Entdecker

Erneut geht es mit den Entdeckern auf eine spannende Reise: Heute führt die Route in den Nordatlantik, genauer gesagt nach Grönland. Die zweitgrößte Insel der Erde liegt am Polarkreis und ist fast vollständig von einer Eisschicht überzogen, dem sogenannten grönländischen Eisschild. Aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen wohnen nur wenige Menschen in diesem Gebiet. Doch auch Tiere und Pflanzen, mögen sie noch so klein sein, haben in dieser unwirtlichen Gegend tatsächlich ein Zuhause gefunden. In dem nur einen Monat währenden Sommer schmelzen der Schnee und die oberen Eisschichten und graben reißende Ströme in den Gletscher. Die Expedition unter Leitung des erfahrenen Alpinisten und Höhlenforschers Jeannot Lamberton nutzt diesen Zeitraum, um den unterirdischen Wegen des Wassers in der Tiefe des Eisschilds zu folgen. Ziel ist es, mehr über das Leben in Grönland herausfinden. Höhepunkt der Expedition ist der Abstieg in eine der zahlreichen Eishöhlen, die bis zu 200 Meter tief sein können. An ein solches Abenteuer kann sich nur ein exzellenter Bergsteiger und herausragender Höhlenforscher wagen, da Wind und Wetter immer wieder für gefährliche Situationen sorgen. Dafür werden die Strapazen belohnt. Denn eine Eishöhle ist wie eine Zeitreise: Je tiefer man sich hinablässt, desto älter werden die Eisschichten. Und vielleicht lassen sich am Ende einige der Rätsel dieser magischen Eiswelt lösen.

14:00 - 14:55, Arte
Die letzten Kamelkarawanen der Sahara

Der Beduine Nuri Gomaa hat sich eigentlich schon aus dem Karawanen-Geschäft zurückgezogen. Jahrzehntelang war er ein gefragter Trekführer zwischen Darfur und Assuan in Süd-Ägypten. Er liebt die Weite und Schönheit der Sahara, kennt ihre Gefahren und weiß, wo sich die überlebenswichtigen Wasserstellen befinden. Nuris Stamm, die Besharis, lebt schon seit über 1.000 Jahren in einem Gebiet, das sich vom Roten Meer über den Nord-Sudan bis nach Oberägypten erstreckt. Wie ihre Vorfahren züchten die Beduinen noch heute Kamele und führen große Karawanen durch die Wüste. Es gibt schätzungsweise drei Millionen Kamele allein im Sudan. Davon werden pro Jahr über 200.000 Tiere nach Ägypten verkauft. Zwar werden viele Dromedare inzwischen per Lkw über moderne asphaltierte Straßen transportiert, aber auch die alten Karawanenrouten existieren noch. Eine der gefährlichsten will der Beduine Nuri nun ein letztes Mal wagen, als zweiter Karawanenführer und zuständig für eine Herde mit hundert Kamelen. Der Weg führt durch die westlichen Ausläufer der Bayuda-Wüste in Richtung Norden bis zum Ufer des Nils. So sehr Nuri die Wüste auch liebt, ist die Reise für ihn doch eine harte Bewährungsprobe. '360° - Geo Reportage' begleitet die Karawane quer durch die Sahara. Wie wird Nuri die Strapazen verkraften? Wird sich Nuri mit den anderen Männern des Treks, Sudanesen vom Stamm der Quahla, verstehen? Und werden alle Kamele wohlbehalten den harten Wüstenmarsch überstehen?

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16:30 - 17:15, SWR
Karnische Alpen - Ein Gebirge voller Kostbarkeiten

Die Karnischen Alpen sind kein geläufiger Name für Menschen, die nicht in Kärnten beheimatet sind. Das Gebirge liegt ganz im Süden von Österreich und zieht sich in etwa von Villach aus entlang der italienischen Grenze bis nach Osttirol. Natürlich sind die Karnischen Alpen nicht so mächtig wie der Hauptkamm der Alpen, aber sie sind eine bemerkenswerte Formation - ein Grenzgebirge, das verbindet: die Italiener mit den Österreichern und die Alpen mit dem Mittelmeer. Naturliebhaber schätzen sie wegen ihrer Ruhe, wegen der unzähligen beschaulichen Almen und Wanderwege und wegen der vielen Kostbarkeiten, denen man hier in der Natur begegnet - Paradieslilien zum Beispiel, Schmetterlinge, seltene Eidechsen, das klare Wasser der Gail und eine geradezu berührend schöne Landschaft. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurde die Region entlang des Gail- und Lesachtals vom Heißluftballon, vom Hubschrauber, vom Flugzeug und vom Führerstand eines Zugs der Gailtalbahn aus gefilmt. Mehr als 60 Tage lang machte ein Kamerateam die Gegend zwischen Hermagor und der Osttiroler Grenze unsicher, stieg mit Geologen in steile Wände ein, fuhr mit Raftingbooten in die Lesachtalschlucht und am Ende wagten sich Taucher mit einer Unterwasserkamera in den 2.000 Meter hoch gelegenen Wolayersee.

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17:00 - 17:30, 3SAT
Expedition Tiefsee

Biologen vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven wollen wissen, wie es auf dem Boden der Tiefsee jenseits des Polarkreises aussieht. Bislang konnten sie dort mit ihren Bohrgeräten nur blind Proben entnehmen. Jetzt haben sie zwischen Grönland und Spitzbergen zum ersten Mal ein ferngelenktes Tauchfahrzeug eingesetzt, 'Victor 6.000'. Das französische Gerät, das auf dem deutschen Forschungsschiff 'Polarstern' steht, ist mit Greifarmen, Kameras und Scheinwerfern, die Licht in das Dunkel der arktischen See bringen, ausgerüstet. In über 5.000 Metern Tiefe hat das Tauchfahrzeug Proben gesammelt, die die Wissenschaftler jetzt untersuchen wollen. Sie wollen wissen, wie sich Lebewesen in den Tiefen des Meeres unter extrem feindlichen Bedingungen ernähren können. Denn eines haben sie schon jetzt herausgefunden: Die Welt der arktischen Tiefsee ist artenreicher als der tropische Regenwald. Der Film 'Expedition Tiefsee' hat die Tiefseebiologen auf ihrer Reise in die Arktis begleitet.

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21:05 - 21:45, Phoenix
Sahara - Das versunkene Paradies

Die Sahara ist der Inbegriff der Wüste: eine der extremsten, lebensfeindlichsten Landschaften der Welt, noch Anfang des 20. Jahrhunderts kaum erforscht. Bis der österreichische Abenteurer Ladislaus Almásy 1933 mitten in der Wüste Felsmalereien entdeckte. Die urzeitlichen Kunstwerke zeigten eine paradiesische Welt mit den großen Tieren Afrikas, mit Flüssen, Seen und badenden Menschen. Der Wüstenforscher war einem der verzwicktesten Rätsel der Klimageschichte auf die Spur gekommen. Einst muss die größte tropische Wüste der Welt ein üppiger Garten Eden gewesen sein. Auf den Spuren von Almásy sucht der vielfach preisgekrönte österreichische Naturfilmer Michael Schlamberger nach Hinweisen auf das spannendste Kapitel in der Naturgeschichte der Sahara.

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21:45 - 22:30, Phoenix
Tod oder gezähmt

Seit dem 16. Jahrhundert sind die wild lebenden Pferde bekannt. Sie stammen von Rassen ab, die spanische Konquistadoren mit in die Neue Welt verschifften.

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Montag, 15.03.2010
15:15 - 16:00, RBB^
Überlebenskünstler im Zauberwald

Der Paterzeller Eibenwald ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns. 1939 dazu erklärt, umfasst das geschützte Areal heute fast 88 Hektar - ein knapper Quadratkilometer, auf dem heute etwa 2.300 ausgewachsene Eiben stehen. Der wilde Wald am Alpenrand gilt als das wohl größte Eibenvorkommen Deutschlands. Der Paterzeller Eibenwald hat es in sich - im wahrsten Sinne des Wortes, in sich. Wer seinen Fuß in diesen Zauberwald setzt, begibt sich auf eine Entdeckungsreise. Sie verzaubert, die wilde, oft bizarre Waldlandschaft mit ihren scheuen Bewohnern. Sie bietet zahlreichen Vogelarten hervorragende Lebensbedingungen - vor allem solchen, die in Baumhöhlen leben. Die Natur ist weitgehend sich selbst überlassen, totes Holz darf bleiben, verwittern und morsch werden - beste Voraussetzungen für den Höhlenbau.

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15:30 - 16:15, 3SAT
Das Paradies ist nur gepachtet

Die Insel Chumbe vor der Küste Sansibars lockt Urlauber mit weißen Stränden und türkisblauem Wasser. Vor acht Jahren jedoch war das Paradies in Gefahr: Dynamitfischer und Großinvestoren drohten die Umwelt der Insel zu zerstören. Der Naturschützerin Sibylle Riedmiller gelang es, Chumbe mit einem 'sanften' Tourismuskonzept zu retten.

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17:00 - 17:45, 3SAT
Madagaskar - In den Wäldern der Lemuren

Madagaskar ist zwar ein Teil Afrikas, aber trotzdem Lebensraum einer völlig andersartigen Flora und Fauna. Auf der viertgrößten Insel der Erde haben Tiere und Pflanzen, isoliert vom Rest der Welt, überleben und sich ungestört weiterentwickeln können. So hausen in den uralten Dornenwäldern im Südwesten Madagaskars die nach römischen Totengeistern benannten Lemuren, Halbaffen, die nur dort vorkommen. Auch dreiäugige Leguane, regenbogenfarbene Chamäleons und eierfressende Schlangen bewohnen die Trockenwälder der Insel. Längst ist auch der Mensch in das exotische Paradies eingedrungen. Wo man sich vor 20 Jahren nur mit Kompass in die Dornenwälder wagen konnte, durchschneiden heute gut ausgebaute Pisten die verbliebenen Waldreste. Die Trockenwälder gehören zu den bedrohtesten Lebensräumen Madagaskars, denn die Bevölkerung wächst rapide. Um den Brennstoffbedarf der Menschen zu decken, werden für die Herstellung von Holzkohle ganze Wälder gerodet. Doch allmählich setzt sich auch auf Madagaskar der Gedanke durch, die wenigen verbliebenen Naturoasen zu schützen. Der Film 'Madagaskar - In den Wäldern der Lemuren' stellt die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Insel vor.

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22:15 - 22:45, RBB
Landschaft nach dem Eis

Bewaldete Höhenrücken, weite, wellige Felder. In der Sonne glitzern unzählige Seen und ihre kleinen Verwandten, die Sölle. Gletscher, Schmelzwasser und Wind haben diese Landschaft der Uckermark wie das Randower Urstromtal oder das Naturschutzgebiet 'Kleine Schorfheide' vor zehntausend Jahren modelliert. Hier gibt es ideale Plätze für wilde Orchideen, Rotbauchunke und die Sumpfschildkröte. Wie Fabelwesen aus längst vergangener Zeit erobern sie mit menschlicher Hilfe Wasserstellen zurück. Der Biber soll sich wieder wohlfühlen, Schafe sollen die Heidelandschaft bevölkern. Wo Landwirtschaft nicht mehr gebraucht wird und sich Moore bilden, soll wieder Knabenkraut wachsen. Der NaturSchutzFonds Brandenburg pflanzt Hecken, die den sandigen Boden der Mark vor Erosion schützen. Viel Ursprüngliches soll sie wieder haben - die Eiszeitlandschaft der Uckermark.

Mittwoch, 17.03.2010
14:15 - 15:00, 3SAT
Karpaten - Leben in Draculas Wäldern

Die Karpaten sind mit 1300 Kilometern der längste Gebirgszug Europas. Kurt Mayer folgt dem Wanderhirten Vasile und seinem Hund Hajduk von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges in Rumänien.

Die Gebirgskette wird vom größten zusammenhängenden Waldgebiet des Kontinents überzogen. Aus diesem Grund leben mehr als ein Drittel aller Bären, Luchse und Wölfe Europas in den Karpaten.

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20:15 - 21:00, NDR
Wildes China - Jenseits der Großen Mauer

Die kriegerischen Mongolenvölker des Dschingis Khans mussten weichen, ihre Reiterkunst ist dagegen an die Nachfahren weitergegeben worden. Noch immer veranstalten sie ihre Reiterspiele. Wie sieht es aus, das Land nördlich des chinesischen Limes? In Nordchina können durch sibirischkalte Winter und wegen der heißen Wüstenzonen extrem harte Bedingungen herrschen. Im Nordosten wachsen noch dichte Wälder, wo man mit Glück noch einen Tiger entdecken kann. Weiter westlich bestimmen nach endlosen Grassteppen riesige Wüsten das Bild. Marco Polo hat sie durchritten, die alte Hauptstadt Xanadu vor Augen. Die Strecke der Seidenstraße mit ihren ehemaligen Handelsposten lässt sich zurückverfolgen bis nach Kashgar, Chinas westlichstem Außenposten. Die von den Seidenraupen erzeugte Seide ist noch immer ein Handelsprodukt. Auch das Wandern mit den Tierherden gibt es noch. Im Dsungari Becken treiben die Nomaden ihre Herden über das Ödland. Hier leben einige der letzten Wildpferde, die Przewalskipferde. In der flimmernden Luft kaum zu erkennen sind die Kropfgazellen. Auch den Schwanensee schätzen die Chinesen. Er ist der Sammlungsort Tausender Vögel.

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Donnerstag, 18.03.2010
10:33 - 11:18, MDR
Die fantastische Reise mit dem Golfstrom

Jede Sekunde transportiert er 50 Millionen Kubikmeter Wasser, dreißigmal mehr als alle Flüsse der Erde. Ein Strom der Superlative, der 10.000 km zurücklegt, von den Tropen bis in die eisige Arktis. Der Golfstrom oder, wissenschaftlich korrekter, der 'Nordatlantische Strom' beliefert uns kostenlos mit der Energie von einer Million Kernkraftwerken. Ihm haben wir saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige Wälder zu verdanken, bis hinauf nach Skandinavien. Käme der Golfstrom zum Erliegen, was eine Reihe von Wissenschaftlern befürchten, würde es arktisch kalt in Europa und gewaltige Eisberge kreuzten vor unseren Küsten. Die Existenz des Golfstroms war schon den spanischen Seefahrern im 16. Jahrhundert bekannt, und doch wartet er immer wieder mit Rätseln und Überraschungen auf. Welche Kraft treibt ihn an? Woher bezieht er seinen überraschenden Nahrungsreichtum? Und wo eigentlich bleiben die gigantischen Wassermengen, die der Strom tagaus, tagein in die Polarregionen schickt? Die Teams um Volker Arzt und Sigurd Tesche lassen sich mitreißen von diesem ungewöhnlichen Wasserlauf, tauchen tief hinab in seine unerforschten Schichten - und bleiben nicht allein. Ihnen begegnet eine Fülle abenteuerlicher Reisegefährten: von quallenschnappenden Riesenschildkröten und kletternden Seegurken bis zu exotischen Tiefseekraken und furchterregenden Sandtigerhaien. Der Golfstrom führt durch fantastische Welten, die sich erst jetzt, dank modernster Meerestechnik und Unterwasser-Roboter, erleben lassen.

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Freitag, 19.03.2010
06:35 - 07:00, 3SAT
Felix und die wilden Tiere

Die Antilopen auf der Insel Sansibar werden kaum größer als Schoßhündchen. Leider sind sie mittlerweile vom Aussterben bedroht. Aus diesem Grund wurde ein Rettungsprojekt gestartet, das der Direktor des Münchner Tierparks Hellabrunn, Henning Wiesner, leitet. Felix und sein Kamerateam sind mit dabei.

Die Antilopen auf der Insel Sansibar werden kaum größer als Schoßhündchen. Sie sind vom Aussterben bedroht. Deshalb wurde ein Rettungsprojekt gestartet. Felix und sein Kamerateam sind dabei.

11:00 - 11:15, RBB
Die Viktoria-Fälle - Sambia/Simbabwe

Als sich David Livingstone am 16. November 1855 zum ersten Mal dem Naturschauspiel der Viktoria-Fälle nähert, schreibt er folgendes in sein Tagebuch: 'Das Erste was man aus einer Entfernung von etwa zwei Stunden erblickt, gleicht in der Tat ganz und gar den riesigen Rauchsäulen, die bei dem in Afrika so gewöhnlichen Wegbrennen des dürren Graswuchses auftreten. Vom Winde gebogen und sich anscheinend mit den Wolken vermischend, leibhaftiger Rauch! Die Eingeborenen nennen das Naturwunder, dem sie aus Furcht nicht gerne nahe kommen, 'Donnender Rauch', wörtlich 'Rauch lärmt hier', und diese Benennung kann nicht anders als passend gefunden werden.'

14:15 - 15:00, H3
Planet Erde

Die größte Waldlandschaft der Erde ist die Taiga. Sie liegt wie ein Gürtel rund um den nördlichen Erdball. Hier wachsen ein Drittel aller Bäume, mehr als in den tropischen Regenwäldern, und produzieren Sauerstoff. In diesen riesigen Waldgebieten zeigen sich nur wenige Tiere. Amurleoparden sind die große Kostbarkeit der sibirischen Wälder. Nur noch vierzig Tiere soll es in freier Wildbahn geben. Bäume sind faszinierende Lebensformen, ob nur Zentimeter groß wie in den arktischen Tundren oder riesig hoch wie die kalifornischen Mammutbäume. Uralt sind die Grannenkiefern, älter als die ägyptischen Pyramiden. Sie begannen bereits in der Bronzezeit zu wachsen und leben immer noch. Im chilenischen Valdivia-Urwald auf der Südhalbkugel der Erde ist dagegen alles viel kleiner. Hier leben die kleinsten Hirsche der Welt mit einer Schulterhöhe von gerade mal dreißig Zentimetern, und die kleinste Katze Amerikas durchstreift hier den Wald. Die Laubwälder Nordamerikas und Europas bieten zahlreichen Tieren Lebensraum. So findet in den Waldgebieten an der nordamerikanischen Ostküste mit dem Erwachen von Milliarden Zikaden der weltweit größte Massenschlupf von Insekten statt. Weder in den Nadelwäldern der Taiga noch in den tropischen Urwäldern existiert ein ähnliches Schauspiel wie die Frühjahrsblüte in den Laubwäldern der gemäßigten Breiten, während sich im Herbst große Teile der nordamerikanischen Wälder in einen spektakulären Farbenrausch stürzen, der selbst aus dem Weltraum zu erkennen ist.

Der wohl älteste Baum ist eine 4768 Jahre alte Grannenkiefer, die in den White Mountains in Kalifornien steht.

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15:00 - 16:00, WDR
Planet Wissen

Gletscher, Fjorde, Vögel, Elche, Seen und Gebirge - das alles ist Skandinavien. Und noch viel mehr. Denn die Natur Skandinaviens ist so vielfältig wie in wohl kaum einer anderen Region in Europa. Deshalb macht sich Planet Wissen auf in die skandinavische Natur. Als Reisebegleiterin ist Dr. Renate Kostrzewa mit dabei. Die Biologin hat Skandinavien gemeinsam mit ihrem Mann, einem Fotografen, schon Dutzende Male besucht und darüber auch Bücher geschrieben. Bei Planet Wissen berichtet sie unter anderem von 'schnellen Brütern' in der Vogelwelt und davon, wie man in der kurzen Zeit des Frühlings das Gras im wahrsten Sinne 'wachsen hören' kann.

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15:15 - 16:00, ZDF
Steffens entdeckt

'Namibia'. In Namibias Caprivi-Zipfel liegt zwischen zwei Inseln im Fluss Cuando das größte Feuchtgebiet des Landes, der Mamili-Nationalpark. Inzwischen ist er der größte zusammenhängende Lebensraum für Elefanten. Sie tragen zur Savannenbildung bei - eine Gefahr für die Menschen in den Dörfern. Dirk Steffens begibt sich mit Ranger Fresh auf die Suche nach Leoparden und Löwen.

Der Park wurde 1990 auf 320 Quadratkilometern eingerichtet.

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21:00 - 21:45, RBB
Wilde Appalachen

Vor 250 Jahren war Daniel Boone, alias 'Lederstrumpf', einer der ersten Pioniere, die sich von der nordamerikanischen Ostküste Richtung Westen durch die Wildnis kämpften. Soweit sein Auge reichte, sah der legendäre Trapper nur die dicht bewaldeten Berge und Täler einer uralten Gebirgskette, die sich entlang der Atlantikküste des Kontinents erstreckt: die Appalachen. Nicht nur die Größe der Wälder in den Appalachen ist erstaunlich sondern auch die Artenvielfalt, die sie beherbergen. In den südlichen Appalachen gibt es mehr Baumarten als in ganz Europa. Verstreut in den Wäldern finden sich überall geschützte Lichtungen. Hier sprießt das Gras dichter und lockt Weißwedelhirsche mit ihren Kitzen an. Manche dieser Waldwiesen wurden von den Cherokee geschaffen. Über die Jahrhunderte brannten sie kleine Waldstücke nieder, um das Wachstum der Gräser zu fördern. Das wiederum lockte die Hirsche an und erleichterte die Jagd. Doch die Tiere, von denen die Cherokee lebten, brachten ihnen bald den Tod. Im 18. Jahrhundert drangen Pelzhändler in die Appalachen vor und drängten die Cherokee zu einem selbstmörderischen Handel.

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21:00 - 21:45, H3
Planet Erde

'Planet Erde' stellt einen 'tierischen' Bergsteiger vor: den Schneeleoparden . In den Gipfelregionen des Hindukusch ist er ebenso zu Hause wie im Himalaja: Er ist der 'höchste' Landjäger unseres Planeten. Einem Filmteam gelangen in Pakistan einzigartige Bilder dieser Katze bei der Jagd auf Schraubenziegen.

Der Schneeleopard, der in allen Ländern unter Schutz steht, steigt im Himalaja - oberhalb der Baumgrenze - bis zu 6000 Meter auf.

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21:00 - 21:45, Phoenix
Durch die Wildnis Amerikas

Entlang der Appalachen, einem bewaldeten Mittelgebirge, wandern jedes Jahr rund 2000 Naturbegeisterte vom US-Bundesstaat Georgia aus Richtung Norden. Die Gruppe um Calvin und Holly aus Florida, die das Kamerateam begleitet, ist bunt gemischt, sogar ein Deutscher findet sich darunter. Die ersten Tage ohne Komfort sind hart, grandiose Ausblicke und Lagerfeuerromantik machen aber alle Strapazen wett.

Der 'Appalachian Trail' ist einer der längsten Wanderwege der Welt und durchzieht das gesamte Gebirge. Die 3400-Kilometer-Tour führt durch 14 US-Bundesstaaten.

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21:45 - 22:30, Phoenix
Durch die Wildnis Amerikas

Sommer in den Appalachen: Das Kamerateam trifft Calvin und Holly aus Georgia wieder. 1500 Kilometer hat das Paar zurückgelegt - nicht einmal die Hälfte der Strecke zum Mount Katahdin im Bundesstaat Maine. Auch der Deutsche Rainer ist mit seiner Hündin Ronja noch dabei. Mit 600 Kilometern Vorsprung auf Calvin und Holly hat er gute Chancen, zum Indian Summer sein Ziel zu erreichen.

Indian Summer in Nordamerika: Im Frühherbst verfärben sich die Blätter der Laubbäume. Das Naturschauspiel zieht Jahr für Jahr sogar Touristen aus Übersee an.

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23:10 - 00:30, Arte
Ice People

Die Geologen Allan Ashworth und Adam Lewis begeben sich auf eine faszinierende Reise in die Eiswelt des Südpols. Sie suchen Hinweise auf Leben vor 20 Mio. Jahren. In einer Landschaft aus Vulkanen, felsigen Tälern und bedrohlichen Gletschern treiben die Wissenschaftler Grundlagenforschung.

Filmemacherin Anne Aghion erhielt 2005 für ihre Doku 'In Rwanda we say... The family that does not speak dies' den Emmy Award.

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