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fauna.gif (2335 Byte) Tier- und Natursendungen
Samstag, 28.08.2010
00:00 - 00:45, Phoenix
Abenteuer Ägypten - Mit Dietmar Ossenberg unterwegs

Seit Jahrtausenden fasziniert Ägypten die Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber. Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche nach dem Mythos des Landes gemacht. 'Abenteuer Ägypten' ist keine Reisereportage im herkömmlichen Sinn: Die zweiteilige Reportage ist das Resultat aus jahrelangen persönlichen Erlebnissen des ehemaligen Kairo-Korrespondenten. Es ist das Porträt eines Landes jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Stationen des ersten Teils der Reisereportage sind die Tempel von Abu Simbel, Luxor, das Grabräuberdorf Kurna und die aus dem Wüstenboden gestampfte Siedlung El Gouna.

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00:45 - 01:30, Phoenix
Abenteuer Ägypten - Mit Dietmar Ossenberg unterwegs

Seit Jahrtausenden fasziniert Ägypten die Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber. Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche nach dem Mythos des Landes gemacht. 'Abenteuer Ägypten' ist keine Reisereportage im herkömmlichen Sinn: Die zweiteilige Reportage ist das Resultat aus jahrelangen persönlichen Erlebnissen des ehemaligen Kairo-Korrespondenten. Es ist das Porträt eines Landes jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Den zweiten Teil seiner Reisereportage 'Abenteuer Ägypten' beginnt Dietmar Ossenberg mit einem Besuch im Reich der Toten: Gemeinsam mit Archäologen steigt er hinab in die 'Unterwelt' Bahariyyas inmitten der Weißen Wüste im Westen Ägyptens. Eine der nächsten Stationen ist Ägyptens Metropole Kairo. Einst nannte man die Stadt 'Al Qahira' - die Siegreiche. Heute ist aus der bescheidenen Siedlung der Fatimidenherrscher die größte Stadt des Kontinents geworden. 17 Millionen Menschen drängen sich dort - nur Mexiko-Stadt ist größer. Endpunkt der Reisereportage ist die Hafenstadt Alexandria.

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05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Wenn Dingo 'Narbengesicht' und seine Gefährten durch ihr Revier streifen, stoßen sie auch auf Menschen: Angler stehen am Meer, Badegäste besetzen den Strand und auf eingezäunten Grillplätzen verzehren Familien ihr Picknick. Australiens letzte reinrassige Dingos, die auf Frazer Island leben, haben sich längst an die Touristen gewöhnt. Seit die Insel der Wildhunde zum Nationalpark wurde, kommen jährlich Hunderttausende von Besuchern. Felix Heidinger berichtet über das veränderte Verhalten der Wildhunde, in deren Revieren sich Menschen breitgemacht haben. Die Tiere werden zu Wegelagerern auf Campingplätzen und Stränden, überall dort, wo die Aussicht besteht, Futter zu bekommen. Die Wildhunde sind an sich ungefährlich, reagieren aber ganz anders als Haushunde, wenn man ihnen zu nahe kommt. Gebührend Abstand von Dingos zu halten, fällt vor allem Kindern schwer. In den letzten Jahren ist mit der Besucherzahl auch die Anzahl der Dingo-Angriffe auf Menschen gestiegen.

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12:00 - 12:30, H3
Willkommen auf der Weichsel

Von den beiden Quellen im Süden Polens bis zur Mündung im Delta an der Ostsee sind es genau 1047 Kilometer, eine weite Reise für die Weichsel . Der Fluss trennt das Land von Süden nach Norden.

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13:15 - 14:00, RBB
Wildes China

Die sechste und letzte Folge der Reihe 'Wildes China' führt an die 14.500 Kilometer lange Küste Chinas. Sie ist voller Gegensätze: Futuristische moderne Städte wechseln sich mit alten Dörfern mit Seegrasdächern, uralten Reisterassen und Sümpfen ab, in den seltene Tiere leben. Jedes Jahr ziehen die bedrohten Mandschuren-Kraniche von ihren nördlichen Brutplätzen bis in ihre Winterquartiere nahe Shanghai. In den letzten Salzsümpfen Chinas konnte der bereits ausgestorbene Davidshirsch wieder angesiedelt werden. Das ging nur, weil eine kleine Herde der wasserliebenden Hirsche im 19. Jahrhundert nach England gebracht wurde. Die Nachkommen dieser Herde sind ihn ihre ursprüngliche Heimat zurückgekehrt. Die Küstengewässer Chinas sind gefährliche Gewässer, über die immer wieder Wirbelstürme fegen können. Die Hafenmetropole Hongkong verdankt ihren Aufstieg den gut geschützten Ankerplätzen. Ganz in der Nähe des dicht besiedelten Handelszentrums liegt überraschenderweise Chinas Hauptschutzgebiet für Vögel. Hier finden zahlreiche tropische Zugvögel Schutz, zum Beispiel der Schwarzstirnlöffler. Auch der gut geschützte Weiße Delphin findet sich hier. Vor Hongkong liegt das Südchinesische Meer - von Inseln und Korallenriffen übersät. In Landnähe sind die meisten Riffs zerstört und überfischt. Doch nun gibt es Bemühungen, die Mangrovenwälder und Fischbestände zu schützen. Die Probleme Chinas sind allen Ländern bekannt: der wachsende Druck auf Rohstoffe, Umwelt und Lebensräume. Doch nirgendwo spielen sie sich in einem so großen Maßstab ab. Der Weg, den China einschlägt, wird nicht nur die Chinesen und ihre Umwelt beeinflussen, sondern den Rest der Welt.

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16:00 - 16:30, ARD
Wolle auf Wanderschaft

700 Jahre Erfahrung, 12.000 Beine, 400 Kilometer: Jeden Sommer treiben die Schäfer Ismael und Vidal ihre Herden von Andalusien über uralte Viehwege auf die Weiden der Sierra de Albarracín in Aragonien.

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19:00 - 19:45, B3
Die Südsee

Knapp unter der Wasseroberfläche bricht ein Vulkan aus - die Geburt einer Südseeinsel. Hier am 'Pazifischen Feuerring', einer der Erdregionen mit der höchsten vulkanischen Aktivität, haben Tiere sich angepasst. So vergräbt auf den Salomonen das Bismarckhuhn seine Eier zum Ausbrüten in der warmen Erde.

Als Südsee bzw. Südpazifik wird das Polynesische Dreieck Hawaii-Neuseeland-Osterinseln bezeichnet.

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19:30 - 20:15, arte
Oman - Die Rosen der Wüste

Im Wüstenstaat Oman ist Wasser rar. Dennoch blühen hier sogar Rosen - dank eines 1500 Jahre alten Kanalsystems. Darüber wacht Suleyman Al Riyami , oberster Wasserbeauftragter seines Dorfes.

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Sonntag, 29.08.2010
00:15 - 01:00, Phoenix
An den Hängen des Ätna

Etwa eine Million Menschen leben am Ätna, Europas größtem und aktivstem Vulkan. Respekt- und liebevoll wird er 'Mongibello', 'Berg der Berge', genannt: Respektvoll, weil der Vulkan zwar als gutmütig gilt, aber letztlich doch unberechenbar ist, liebevoll, weil das Zusammenspiel von Klima, Vulkanböden und Wasserreichtum zu Füßen des Vulkans eine der fruchtbarsten Landschaften Europas entstehen ließ. Der Film stellt die italienische Region voller Gegensätze und ihre Bewohner vor.

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01:45 - 02:20, Phoenix
Peru - Von Goldgräbern und Wunderheilern

Morgens um fünf macht sich Luis auf den Weg. Er löst einen Kollegen ab, der seit einer Woche im kleinen Goldgräber-Camp am Fuß der Anden übernachtet. Die Arbeit unter Tage ist nur mit viel Koka, Schnaps und Zigaretten zu ertragen, die Ausbeute an Gold eine geringe Entschädigung für die Strapazen. Auf dem Weg zur Mine fährt das 3sat-Team auch an den bis heute rätselhaften Linien von Nasca vorbei.

07:30 - 08:15, Phoenix
Auf den Spuren der Korallenroute

ARD-Korrespondent Mario Schmidt reist auf den Spuren der legendären 'Korallenroute' durch die Südsee, trifft die ehemalige Crew und erzählt Geschichten rund um die damaligen Landebuchten. In den 50er Jahren brachen Touristen zu einer der romantischsten Flugreisen der Luftfahrtgeschichte auf: im Flugboot von Auckland über Fidschi, Samoa und Aitutaki nach Tahiti. Die gewaltigen doppelstöckigen Wasserflugzeuge vom Typ Solent hatten Platz für 40 Passagiere - alles First Class. Im Cockpit flogen die Piloten manchmal in Unterhosen, weil es so heiß war und es für sie keine Klimaanlage gab.

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08:10 - 08:25, arte
Die Entdecker

Die Entdecker reisen nach Alaska. Ihr Plan: sie wollen bei Temperaturen um bis zu minus 42 Grad Celsius die Arktis auf Skiern durchqueren. Das bedeutet eine 1800 Kilometer lange Reise von Sibirien nach Nordkanada!

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10:10 - 11:05, VOX
Naturgewalten

Anhand nie gezeigter Archivaufnahmen und aufwendiger 3-D-Animationen werden die verheerendsten Katastrophen der letzten hundert Jahre rekonstruiert. In der ersten Folge geht es um Vulkaneruptionen . So fanden auf der Karibikinsel Martinique beim Ausbruch des Mont Pelé am 8. Mai 1902 zwischen 28.000 und 40.000 Menschen den Tod.

Weltweit gibt es etwa 1900 Vulkane, die als aktiv eingeschätzt werden.

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11:00 - 11:45, SWR
Bilderbuch

Es wird Herbst im Westmünsterland und im niederländischen Achterhoek. Zwar sind die Wiesen und Weiden noch grün, die Kühe stehen gut im Futter - doch das Korn wurde eingebracht, die meisten Felder sind leer und auf den Höfen läuft die Herbstarbeit. Bocholt - in Deutschland - und Aalten - in den Niederlanden - beide sind alte Ackerbürgerstädte, die über die Jahrhunderte reich und bedeutend wurden. Zwei Drittel ihrer Stadtgebiete werden landwirtschaftlich genutzt, die Höfe und Felder beider Städte stoßen oft unmittelbar aneinander. Und die Bauern beiderseits der nicht mehr sichtbaren Grenze sind sich in ihrem aufgeschlossenen und zupackenden Wesen sehr ähnlich, mit kleinen landestypischen Unterschieden allerdings. Die Zuschauer begleiten auf ihren Höfen einen deutschen und einen niederländischen Bauern durch den Tag, drum herum legt sich ein lebendiges Mosaik von Menschen und Örtlichkeiten - fröhlich im Altweibersommer, mit Kühen, Korn und Bauerngolf.

11:05 - 13:10, VOX
Im Auge des Sturms

Am 29. August 2005 trifft einer der schwersten Wirbelstürme der US-Geschichte auf die nordamerikanische Südküste. Nur wenig später überfluten Wassermassen aus Kanal- und Deichbrüchen beinahe die gesamte Stadt New Orleans. Weitgehend unkommentiert zeigt die BBC-Doku Originalaufnahmen der Katastrophe, zusammengeschnitten aus über 600 Minuten Material. Augenzeugen, die flüchteten oder in ihren Häusern ums Überleben kämpften, berichten.

Katrina fordert über 1800 Todesopfer, die Sachschäden belaufen sich auf über 81 Milliarden US-Dollar.

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12:15 - 13:00, H3
Traumpfade: München - Venedig

Woher kommt die wachsende Faszination des Wanderns, die immer mehr Menschen erfasst, die Entdeckung des langsamen Reisens im Zeitalter von Internet und Cyberspace? 'Traumpfade' spürt diesem Phänomen nach - auf den klassischen alten Wegen durch Europa. Abseits dicht befahrener Autobahnen und Straßen führen die 'Traumpfade' durch eine oft noch unberührte Natur. Wer diesen Wegen folgt, lernt den eigenen Körper wieder zu spüren, ist stolz darauf, große Anstrengungen überwunden zu haben, wird die Stille der Natur erfahren und dabei spüren, wie sich die eigenen Gedanken entwickeln. So sind die 'Traumpfade' auch immer eine innere Reise, und sie erzählen aufregende Abenteuer, die die Reisenden zu bestehen haben, bis sie ihr Ziel erreichen. Einer der anspruchsvolleren Fernwanderwege: In 28 Etappen und 500 Kilometern führt ein Traumpfad durch die schönsten Stellen der Ostalpen.

13:05 - 13:30, 3SAT
Naturpark Kaunergrat

Der bronzezeitliche Opferschatz im Archäologischen Museum Fließ bei Landeck in Tirol brachte neue Erkenntnisse über diese prähistorische Zeit etwa 1.500 vor Christus ans Tageslicht. Im Rahmen des Projekts 'Alpines Heiligtum 2007 am Piller' wagten sich die Forscher Franz Neururer und Alfons Erhart auf der Suche nach weiteren Spuren aus der Vergangenheit in gefährliche Spalten im Naturpark Kaunergrat. Der Film 'Naturpark Kaunergrat' begleitet die beiden Forscher.

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13:10 - 13:55, MDR
Cloud - Ein wilder Hengst in den Rocky Mountains

Über 7 Jahre begleitet Naturfilmerin Ginger Kathrens einen Mustang, den sie Cloud, (Wolke) nennt. Sie dokumentiert sein Leben von der Fohlenzeit bis zur eigenen Herde.

Die DVD zur Doku gibts im Handel und heißt 'Faszinierende Tierwelten - Pferde'.

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13:30 - 14:15, H3
Zwischen Bodensee und Bergmassiven

Das Appenzell ist fast zu schön, um wahr zu sein. Buntbemalte stattliche Häuser locken tagsüber scharenweise Touristen an. Aber am Abend kehrt dörfliche Stille ein. Wer jetzt hinaus fährt, geradewegs ins Alpsteingebirge mit dem Säntis als mächtigem Herrscher der Voralpen, sollte die Ohren spitzen. Denn dann ertönt hie und da der Betruf der Senner. So weit seine Stimme reicht, so weit soll auch der Schutzbann der Heiligen für Mensch und Vieh reichen, heißt es. Hier oben, auf 1.500 Metern Höhe, grasen die weithin bekannten Appenzeller Ziegen: schneeweiße Schönheiten mit langem, seidigem Fell und sanftem Wesen - so sanft wie das hügelige Appenzellerland zwischen Bodensee und Alpsteinmassiv. Ein ideales Wandergebiet auch für weniger trainierte Zeitgenossen. 'nix wie raus ...' ist unterwegs per Heißluftballon, Luftseilbahn und Doppeldeckerbus, zeigt atemberaubende Ausblicke in die weite Landschaft und gibt erhellende Einblicke in die abgrundtiefe Seele der Appenzeller, über die man in der restlichen Schweiz wegen ihrer angeblich geringen Körpergröße gern Witze reißt. Die Sendung stellt das Sennerhandwerk im Aufschwung vor und gibt eine Kostprobe der typischen Appenzeller Streichmusik.

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15:15 - 16:00, B3
Die Wüste der Alpen

Der Bogen spannt sich von Salzschmugglern und Höhlenforschern bis hin zu einem Berufsmusikanten, der seine Sommer auf der Alm verbringt und dort 80 Stück Vieh hütet. Der Filmautor berichtet über das einfache Leben einer alten Sennerin und wirft einen Blick zurück auf die große Bergfahrt der Kaiserin 'Sissi': die Überschreitung des Toten Gebirges von Nord nach Süd. Das Hochplateau des Toten Gebirges ist nur wenig erschlossen. Hier stehen kaum Bergsteigerhütten, denn ihre Versorgung gestaltet sich oft sehr mühsam. Erst der Bau der längsten Materialseilbahn der Ostalpen brachte Erleichterung. Der ehemalige Hüttenwirt erzählt, wie es dazu kam. Das Zentralplateau ist faszinierend und gefährlich zugleich - ein Labyrinth aus Karstflächen und Latschenfeldern. Jeder, der diese abweisende Hochfläche - in der es kaum markierte Wege gibt - überqueren will, lässt sich auf ein großes Wagnis ein. Was heute dem Wanderer zum Verhängnis werden kann, war für die Wilderer von größtem Vorteil. Der Film zeigt, dass auch im Toten Gebirge noch längst nicht alle ihre Spuren verwischt sind.

Das Tote Gebirge erhebt sich im Osten des Salzkammerguts. Mit einer Ausdehnung von 400 Quadratkilometern ist seine wüstenhaft trockene Karsthochfläche, die größte der Kalkalpen, vielleicht das größte Ödland der Alpen überhaupt. Was dem Toten Gebirge an Höhe fehlt - seine höchsten Gipfel, Großer Priel und Spitzmauer, sind rund zweieinhalbtausend Meter hoch -, gleicht es durch Einsamkeit wieder aus.

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15:20 - 16:00, 3SAT
20.000 Meilen übers Meer

Tina Wittwer war noch nie auf einem Segelschiff gewesen, als ihr Mann Hansjörg von seinem Traum erzählt, mit dem eigenen Boot um die Welt zu segeln. Jahrelang baut er an seiner 'Chenoa' - einer zwölf Meter langen Alujacht. Als Hansjörg sein Schiff fertig gebaut hat, sind seine Söhne Noah und Marvin ein und zweieinhalb Jahre alt. Die Reise beginnt. Mindestens drei Jahre will die Familie unterwegs sein und hat dafür 60.000 Euro gespart. Von Basel am Rhein führt die Fahrt durch die französischen Kanäle ins Mittelmeer, später über den Atlantik in die Karibik und anschließend durch den Panamakanal und quer durch den Pazifik. Im Südseeparadies Tonga kippt die Stimmung an Bord. Die Wittwers wollen ihre Reise vorzeitig abzubrechen. Die vielen Reparaturen und die langen Segelpassagen haben das Ehepaar zermürbt. Was bleibt, ist aber nicht ein geplatzter, sondern ein gelebter Traum. Der Film '20.000 Meilen übers Meer' begleitet das große Segelabenteuer der Familie Wittwer.

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15:20 - 15:40, RBB
Kalabrien

Der Ruf Kalabriens in der Welt ist nicht der allerbeste. Kalabrien ist eine der ärmsten Regionen Italiens und leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und der Abwanderung junger Leute. Außerdem sorgt die kalabresische Mafia, 'Ndrangheta genannt, immer wieder für Schlagzeilen. Trotzdem ist Kalabrien ein wunderschöner Landstrich voller dichter Wälder, hoher Berge und malerischer, beinahe menschenleerer Buchten, denn der Massentourismus hat die Region noch nicht erreicht. Der Film unternimmt eine Reise rund um die Stiefelspitze Italiens. Es geht los in der nördlichen Kulturmetropole Cosenza, zu den Badeorten Pizzo und Tropea, weiter südlich in die Metropole Reggio di Calabria und von der ionischen Küste wieder hoch ins einsame Aspromonte-Gebirge, wo eine seltene und kostbare Frucht wächst: die Bergamotte. Aber es sind auch die Menschen, die Kalabresen, die mit ihrer offenen und freundlichen Art diesen Landstrich zu etwas Besonderem machen.

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15:30 - 16:00, WDR
Im Schatten der Reichsburg

An der Mittelmosel überschattet die Reichsburg das Städtchen Cochem und hat mit dazu beigetragen, dass Cochem zu einem Touristenmagneten an dem idyllischen Fluss wurde. Allein die Burg wird von rund einer Viertel Million Menschen jährlich besucht. Sie erleben dabei neben vollständig eingerichteten Wohnräumen ein Ambiente, das typisch mittelalterlich ist. Zumindest in dem Sinne, wie es sich die Wiedererbauer der Burg, Louis Ravené und sein Sohn im 19. Jahrhundert vorgestellt hatten. Daneben können Besucher Flugvorführungen der Falknerei, die Gasterey des Rittermahls und eine Gespensterführung für Kinder erleben. Im Schatten der Burg bietet Cochem Fachwerkfassaden, Geschäfte und nicht zuletzt Weinstuben mit Moselweinen - u.a. vom steilsten Weinberg Deutschlands, dem Calmont. In den Hängen des Calmonts können Wanderer auf einem eigens eingerichteten Klettersteig am eigenen Leibe spüren, wie anstrengend es ist, in diesem Steilhang zu laufen, geschweige denn den Weinberg zu bearbeiten. Oberhalb der Ortschaft Pommern kann man eine wiederaufgebaute römische Tempelanlage besichtigen, vergangene Zeiten lässt eine Römergruppe wieder lebendig werden. An den Hängen wachsen Weinbergpfirsiche, die als Brand vorzüglich munden, und im selben Weingut können Weine vom Pommerer Martberg zusammen mit römischen Gerichten verkostet werden.

16:00 - 16:30, ARD
Die Dino-Fundgrube

Im US-Bundesstaat Utah findet Dino-Forscher James Kirkland 2002 den Schädel eines bis dahin unbekannten gehörnten Sauriers aus der Kreidezeit. Weiterhin stoßen Paläontologen auf ungewöhnlich viele Fossilien prähistorischer Muscheln, Fische, Echsen, Schildkröten, Vögel, Krokodile und Säugetiere. Die Doku begleitet die Forscher bei der Arbeit. Ab 2010 sollen ihre Funde in einem neuen Museum für Naturgeschichte präsentiert werden.

1996 wurde das Grand Staircase-Escalante National Monument im Süden Utahs zum Naturschutzgebiet erklärt.

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16:00 - 16:30, B3
Von Bären und Menschen

Eigentlich sind Braunbären im Böhmerwald schon seit 1856 ausgestorben - und doch fand sich im Winter 2003 eine Bärenspur. Der Revierförster Jan Cherny hatte unter einem umgestürzten Baum ein klägliches Jammern gehört. Spuren führten von dem Baum weg. Jan Cherny machte sich mit dem Fotografen Vaclav Chaloupek auf die Suche nach dem Verursacher der Spur. Was die beiden fanden, war eine Sensation: zwei Bärenkinder, allein im Böhmerwald. Ihre Mutter war von dem umstürzenden Baum erschlagen worden. Vaclav Chaloupek entschied sich, die Bärenwaisen mit nach Hause zu nehmen. Es folgten unbeschreibliche Monate, denn die Bärenkinder adoptierten Vaclav als ihre Mutter. Welche Abenteuer diese 'Bärenmutter' mit ihren Kindern in ihrem ersten Lebensjahr erlebte, zeigt der Film.

16:00 - 16:30, 3SAT
Das große Schmelzen

Die Temperaturen steigen, der Meeresspiegel ebenfalls: Durch den Klimawandel ändert die Erde ihr Gesicht. In Grönland hat Konrad Steffen aus Colorado festgestellt, dass innerhalb von 15 Jahren die Durchschnittstemperatur der Wintermonate um bis zu fünf Grad gestiegen ist. Pro Jahr verliert Grönland das Eisvolumen der gesamten Alpen. Nie zuvor waren die Klüfte im Eis so tief: Jene gewaltigen Risse, durch die unablässig wahre Sturzbäche von Schmelzwasser rauschen. Sie sorgen dafür, dass die Eismassen wie auf einem Schmiermittel in Richtung Meer abrutschen. In den peruanischen Hochanden untersucht der Paläoklimatologe Lonnie Thompson seit 30 Jahren anhand von Eisbohrkernen aus dem 5.700 Meter hohen Quelccaya-Gletscher die Klimadaten vergangener Jahrtausende. Seine schockierende Bilanz: Binnen eines Jahres hat sich das Gletschereis bereits um 60 Meter zurückgezogen. In Bangladesch sieht es nicht besser aus: Die Zeitabstände zwischen den großen Fluten sind kürzer geworden, Salzwasser dringt über die Flussarme des Ganges ins Landesinnere vor und macht das Ackerland unfruchtbar. 'hitec: Das große Schmelzen' führt zu den Brennpunkten des Klimawandels, wo einige der renommiertesten Klimaforscher dem Planeten den Puls fühlen.

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16:30 - 17:15, SWR
Naturwunder Galapagos

Piratenversteck, Strafkolonie und seit 1959 schließlich Nationalpark -ca. 1000 km vom Festland entfernt, wurde der Galapagos-Archipel im Pazifik sehr unterschiedlich genutzt. Besondere Bedeutung kommt ihm allerdings als Naturparadies zu: Wegen der abgeschiedenen Lage entwickelte sich die Tierwelt relativ unbeeinflusst - so leben hier riesige Schildkröten, seltsame Drachentiere und vampirartige Vögel. In einer zweiteiligen Doku wird die Einzigartigkeit der Fauna erklärt, die Darwin 1840 zur Entwickung seiner Evolutionstheorie inspirierte. 2. Teil: 11.6.

Die Galápagos-Inseln wurden 1535 zufällig vom Bischof von Panama entdeckt, als er mit seinem Schiff vom Kurs abkam und auf einer der Inseln strandete.

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17:00 - 17:30, 3SAT
Geheimnisvolle Wildnis

Es ist eines der größten Totalreservate Deutschlands - das Naturschutzgebiet Königsbrücker Heide. Obwohl nur wenige Kilometer von Dresden entfernt, ist es nahezu unbekannt, Betreten ist streng verboten. Bis vor 20 Jahren war dort ein russischer Truppenübungsplatz, einer der größten außerhalb der Sowjetunion. Nur auf ein Prozent der Fläche fand eine Entmunitionierung statt. Den Rest zu säubern, würde Milliarden kosten. Auch deshalb entschied sich der Freistaat Sachsen, die Natur sich selbst zu überlassen. Vom Aussterben bedrohte Kraniche ziehen dort im Schutz unberührter Sümpfe und Moore ihren Nachwuchs groß. Die auch Stinkhähne genannten Wiedehopfe mit ihrem schwarzweiß gestreiften Schwanz und der unverwechselbaren Federhaube auf dem Kopf haben in den alten Raketen-Bunkern der Sowjetarmee ein neues Heim gefunden. Eine kleine Sensation, denn deutschlandweit soll es nur noch circa 350 Brutpaare geben. Der Film zeigt das Leben auf dem 5.000 Hektar großen Paradies für Tiere und Pflanzen und gewährt Einblicke in diese Welt, die Menschen sonst verschlossen bleibt. Zu sehen ist unter anderen eine Biberfamilie, die dort ungestört riesige Staudämme anlegt und ganze Wälder überflutet.

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17:15 - 18:00, SWR
Sardinien - Barbarenland und Smaragdküste

In der Barbagia, dem Barbarenland, schlägt noch das ursprüngliche Herz Sardiniens. Den meisten Besuchern, die vor allem wegen der kilometerlangen Strände auf die Mittelmeerinsel kommen, ist das Hinterland Sardiniens unbekannt. Hier zeigt sich die Insel von ihrer urwüchsigen und ungezähmten Seite. Es ist eine wildromantische Landschaft. Sanfte Hügel wechseln sich ab mit bizarren Granitfelsen dann wieder weite Ebenen. Überall liegt der Duft von Macchia aus Immortelle, Ginster, Myrte, Thymian, Rosmarin und Wacholdersträuchern in der Luft. Bis über 1.800 Meter erheben sich die Berge. Der Gegensatz zum bekanntesten Küstenstreifen Sardiniens, der Costa Smeralda, könnte nicht größer sein, wo weiße Sandstrände, verschwiegene Buchten und das smaragdgrüne Meer die Insel prägen. Der Film zeichnet ein Porträt von Sardiniens Hinterland und seinen Menschen. Er begibt sich aber auch an die einmaligen Küsten der zweitgrößten Insel im Mittelmeer. Er begegnet Hirten, Fischern, Korkschälern, Archäologen und einer Schneiderin, der es gelungen ist, aus Kork Stoff zu machen, um daraus extravagante Kleider zu kreieren. Im Mittelpunkt steht das Fest der Madonna della Consolata.

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18:15 - 19:00, arte
Die Falkenärztin von Abu Dhabi

In Arabien hat die Jagd mit Falken Tradition. Die größte Falkenklinik der Welt steht in Abu Dhabi. Dort kümmert sich die deutsche Tierärztin Margit Müller um die Gesundheit der kostbaren Greifvögel.

Die Vereinigten Arabischen Emirate bestehen aus Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fuschaira, Ra's al-Chaima, Schardscha und Umm al-Qaiwain. Hier leben 8000 Deutsche.

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20:15 - 21:00, 3SAT
Östlich der Oder

Wolfgang Wegner bereiste das östliche Ufer der Oder, die Neumark. Eine Gegend im Umbruch: Posen gibt sich modern und westlich, an der Warthe und in der Netzer Heide bieten Sümpfe, Seen und tiefe Wälder ursprüngliche Landschaft. Vom prächtigen Kostrzyn (Küstrin) sind nur noch Ruinen übrig, dafür wurde die im Krieg zerstörte Marienkirche in Chojna (Königsberg) mit deutschen Investoren restauriert.

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21:00 - 21:45, 3SAT
Östlich der Oder

Beim Erntedankfest in Krobia in der Nähe von Leszno ist das ganze Dorf auf den Beinen. Mit Kutschen geht es zur Kirche, wo die Erntekränze gesegnet werden, danach in einer feierlichen Prozession zum Festplatz. Jetzt, im Spätsommer, werden überall im Posener Land Tomaten, Zuckerrüben und Kartoffeln geerntet. In Posen, der Metropole Westpolens, ist der Marktplatz vollständig restauriert und strahlt wieder im alten Glanz. In den schmucken Häusern lebten einst Handwerker und Händler. Ein besonderer Blickfang ist das alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. In das Posener Land kamen um 1720 katholische Einwanderer aus dem Fränkischen, die Bamberger. Im Laufe der Zeit haben sie sich vollständig in die polnische Gesellschaft integriert. Aber noch immer sind sie stolz auf ihre Herkunft.

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Montag, 30.08.2010
10:50  - 11:10, WDR
Erlebnisreisen-Tipp

Es gibt nicht mehr viele touristische Geheimtipps auf dieser Erde - doch das Okavango-Delta ist noch einer davon. Im Nordwesten Botswanas versickert der Okavango langsam im Wüstenboden der Kalahari - mit 1.600 Kilometern Länge der drittgrößte Strom im Süden Afrikas. Er bildet dabei das größte Binnendelta der Welt, eine einzigartige Landschaft von der Größe Schleswig-Holsteins.

12:00 - 12:45, arte
Inselträume

Der Archipel Vanuatu ist ein selbstständiger Inselstaat im Pazifik. Die Menschen hier bekommen die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar zu spüren, denn durch den Anstieg des Meeresspiegels ist ihr Land bedroht. Port Vila, die Hauptstadt und zugleich einzige Stadt des Archipels, liegt auf der größten Insel Éfaté. Vanuatu trug früher den Namen Neue Hebriden, den der Brite James Cook dem Archipel 1774 gegeben hatte. Vor ihm war um 1766 bereits der französische Seefahrer Louis Antoine de Bougainville zu der Inselgruppe vorgestoßen. Die Inseln wurden von Engländern und Franzosen gemeinsam verwaltet, bis sie 1980 die Unabhängigkeit erlangten und den Namen Vanuatu annahmen. In dem Ort Londar in den Bergen leben rund 100 Menschen, die sich nach einem Tsunami hierhin geflüchtet haben. Sie waren ursprünglich Fischer und mussten sich an das Leben im Gebirge anpassen. Der 65-jährige Waricius ist Häuptling des Dorfs. Es kümmert ihn wenig, dass die Missionare den Menschen vorschreiben, wie sie sich außerhalb der Dörfer zu kleiden haben. Ihm reichen seine Häuptlingsattribute, ein Stab und ein besonders luxuriöses Penisfutteral. An den Berghängen Landwirtschaft zu betreiben ist keine einfache Sache. Weder Tiergespanne noch Maschinen können hier verwendet werden. Aus Bestandteilen des Kava-Strauchs, einem Pfeffergewächs, stellen die Menschen ein berauschendes, in Vanuatu äußerst beliebtes Getränk her. Dem Staat Vanuatu ist es wichtig, die Importabhängigkeit zu verringern. In diese Richtung zielt auch die Initiative einer kleinen Firma, die Kokosnussöl als Treibstoff für Generatoren und Automotoren anbietet. Das Umweltbewusstsein der Inselbewohner, die sich ihre traditionelle Lebensweise weitgehend erhalten haben, könnte so manchem Industrieland als Vorbild dienen.

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13:00 - 13:25, WDR
Vergessene Inseln

Tristan da Cunha, die Insel am Ende der Welt, lag einst auf der Route der stolzesten Segelschiffe entlang der Handelswege im 18. und 19 Jahrhundert. Heute leben nur noch 7 Familien dort. Die Insel gilt inzwischen als die abgelegenste Siedlung der Erde und ist nur per Fischerboot zu erreichen.

Mit seinem neuen Film führt der MDR-Filmemacher Thomas Junker die Zuschauer in die Welt von vier faszinierende Inseln auf den Meeren rund um den Globus. Sein Fokus liegt dabei auf Inseln, die aus verschiedenen Gründen einmal im Mittelpunkt des Interesses standen, heute aber vergessen sind. Der MDR-Geschichtensammler wird von Tristan da Cunha im Südatlantik über Adak Island im Westen Alaskas, Palau im Pazifik bis nach Kastellorizo im Mittelmeer reisen. Thomas Junker sammelt und erzählt Geschichten. Er will die Zuschauer an seinen Erlebnissen teilhaben lassen und im besten Sinne des Wortes unterhalten. Den 45-jährigen Filmemacher interessiert, wie die Menschen leben. Wie sieht ihr Alltag aus, was und wie arbeiten sie, welche Träume und Sorgen haben sie, wie sieht ihre Kultur aus? So ist es Sinn und Zweck der fünfteiligen Dokumentation für den MDR, das Leben auf sehr unterschiedlichen Inseln zu portraitieren. Aber auch über die zum Teil extrem beschwerlichen und langen Anreisen auf die Inseln wird Junker in seinen Film berichten. So erfolgte beispielsweise die 7-tägige Schiffsanreise nach Tristan da Cunha bei heftigen Orkanstürmen mit bis zu 15m hohen Wellen.

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13:15 - 14:00, 3SAT
Expeditionen auf Mallorca

Fjorde , Berge wie in den Alpen und Wüsten wie in Arabien: Mallorca bietet mehr als nur Strand. Naturfilmer Jürgen Vogt ist unterwegs in der Welt der Geier, Quallen und Meeresschildkröten.

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch

Der Schweizer Ballonpilot Hansjörg Keller hat zu einer luftigen Fahrt über den Bodensee eingeladen. Treffpunkt ist das mittelalterliche Grenzstädtchen Stein am Rhein. Von dort erhebt sich der Ballon in 2.000 Meter Höhe und gibt den Blick frei auf ein unglaubliches Panorama: Der Bodensee mit der Insel Reichenau, am Horizont die Schweizer Alpenkette, dann das südliche Schweizer Bodenseeufer, verträumte Bodenseedörfer, das Napoleonschloss Arenenberg und die berühmte, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Stiftsbibliothek der ehemaligen Benediktinerabtei St. Gallen. 'Bilderbuch: Am Schweizer Bodensee' erkundet den Schweizer Bodensee aus der Luft.

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14:45 - 15:30, 3SAT
Durch die Schlucht der Sieben Stiere

Die kirgisischen Nomaden schlachteten aus Protest Hunderttausende ihrer Schafe, als die Sowjets sie sesshaft machen wollten, dennoch wurden sie in feste Dörfer gezwungen. Nach der Unabhängigkeit des zentralasiatischen Staates Kirgistan gehen nun viele Kirgisen wieder zur alten Lebensweise über. Den Winter verbringt Sejnekan Byschekeva in ihrem Dorf am See Issyk-Kul. Im Frühjahr jedoch zieht sie mit ihrer Schafherde durch die imposante Schlucht der Sieben Stiere zu den Sommerweiden in 4.000 Metern Höhe im Schatten des Tien-Shan-Gebirges und kehrt erst im Herbst ins Dorf zurück. Auch in den Dörfern und Städten werden alte Nomaden-Traditionen wieder lebendig: In der Hauptstadt Bishkek finden große Reiterspiele mit Teilnehmern aus dem ganzen Land statt. In Sejnekans Dorf stellen einige Familien wieder mehr Filzdecken und -teppiche her, andere gehen wieder mit Adlern auf die Jagd, und bei Familienfeiern werden die uralten Verse des kirgisischen Heldenepos gesungen. Kirgisistan ist ein Land im Umbruch, bei dem die Nomaden eine besondere Rolle spielen. Der Film beobachtet, wie die Kirgisen zu ihren alten Traditionen zurückkehren.

15:15 - 16:00, RBB
Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas

Vor der Eroberung durch die Spanier war Kuba fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen. Nach der kubanischen Revolution sorgte ein umfangreiches Wiederaufforstungs-Programm dafür, dass inzwischen wieder rund 25 Prozent der Insel bewaldet sind. Mehr als 80 Naturschutzgebiete sind seither entstanden. Ganz im Osten des Landes liegt der 'Parque Nacional Alejandro de Humboldt' mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700 Quadratkilometer Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Reisen durch Kuba angetroffen hat. Der erste Teil der Dokumentation stellt den Artenreichtum des kubanischen Nationalparks vor. Er bietet Lebensraum für zahlreiche Tierarten, die es ausschließlich auf Kuba gibt. Die Bienenelfe etwa lebt hier, der kleinste Vogel der Welt. Der Kolibri ist ganze sieben Zentimeter lang und etwa zwei Gramm schwer. Oder das Monte-Iberia-Fröschchen, das bis vor kurzem als kleinster Vierbeiner der Welt galt. Der Winzling steht unter strengem Schutz, doch Überschwemmungen, Hurrikans oder Trockenperioden gefährden immer wieder die kleine Population. Auch Gundlachsperber sind sehr selten geworden. Erstmals gesichtet wurden die Greifvögel - ebenso wie die Bienenelfe - von dem deutschen Naturforscher Johann Christoph Gundlach Mitte des 19. Jahrhunderts. Überall im Humboldt-Nationalpark markiert Kubas Nationalvogel, der Tocororo, lautstark sein Revier. Sein Gefieder leuchtet in den Farben der Landesflagge: Blau, Weiß und Rot. Auch menschliche Siedlungen gibt es im Nationalpark. Das Dorf Arroyo Bueno liegt mitten im Schutzgebiet. Es entstand vor gut 60 Jahren als Unterkunft für Holzfäller und Bergarbeiter. Noch bis 2005 wurde im Nationalpark unter Tage Chrom abgebaut. Viele ehemalige Minenarbeiter verdienen ihr Geld heute in der Stadt Moa, in deren Umfeld es bedeutende Nickelvorkommen gibt. Das derzeitige Hauptexportgut Kubas lagert auch unter der grünen Decke des Nationalparks - für ihn würde Nickelbergbau das Aus bedeuten.

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15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Moderator Felix Heidinger reist in die Arabische Wüste. Hier beobachtet er Überlebenskünstler wie das Chamäleon, den Falk und die äußerst seltene weiße Oryx-Antilope .

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15:30 - 16:00, MDR
Vergessene Karpaten

Russland-Korrespondentin Ina Ruck reist entlang der ukrainischrumänischen Grenze, quer durch ein vergessenes Gebirge, quer durch die ukrainischen Karpaten. Fernab aller Zivilisation besucht Ina Ruck einen Trupp ukrainischer Grenzsoldaten. Sie versorgen sich selbst, züchten Schweine und ziehen Gemüse vor der Kaserne. Ihr Job besteht hauptsächlich darin, verirrte Bergtouristen aus Rumänien wieder zurück über die Grenze zu schicken, denn die Grenze zwischen der EU und dem Osten verläuft hier beinahe unbemerkt - und unbefestigt. Die Reise führt auf einen der höchsten Berge, wo riesige verwaiste Radardome einer ehemaligen sowjetischen Abwehranlage stehen. Ein Lokalpolitiker sucht übrigens noch Investoren, die diese Ruinen in Karpatenhotels umwandeln wollen. Im Moment aber haben Schäfer sie zu Unterständen für ihre Schafherden umfunktioniert. Schließlich begleitet Ina Ruck eine Blasmusikkapelle durch die Dörfer. Sie spielen bei Hochzeiten und Beerdigungen auf und kennen jeden in der Gegend. Erstere sollen hier übrigens die längsten der Welt sein.

16:00 - 16:45, H3
Die Feuerflieger von Valencia

Jährlich gehen in Spanien Zehntausende Hektar Wald durch Feuer verloren. Insbesondere in den heißen Sommermonaten, wenn das Land ausgetrocknet ist, wüten viele Brände. Eine Feuerpatrouille mit Hubschraubern und Löschflugzeugen bekämpft die Brände aus der Luft. Joost Listemann hat die Männer dieser Staffel einen Sommer lang bei ihren gefährlichen Einsätzen begleitet.

In Spanien brennen die Wälder bis zu 25.000 Mal pro Jahr.

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22:00 - 22:45, WDR
Bedrohte Paradiese

Traumurlaub unter Palmen: Die Malediven zählen zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Nicht nur Sporttaucher kommen auf die kleinen Atollinseln mitten im Indischen Ozean, zunehmend sind es Wellness-Touristen, die sich in großen Luxus-Hotels verwöhnen lassen. Doch die Malediven sind vom Untergang bedroht. Neben dem Anstieg des Meeresspiegels durch die Klimaerwärmung ist daran vor allem der ausufernde Massentourismus schuld. Hotelneubauten für Millionen Touristen zerstören die Korallenriffe, die wie Schutzschilder die Inseln bislang vor Überflutungen bewahrt hatten. Giftmüll bedroht die empfindliche Unterwasserwelt. Sanfter, begrenzter Tourismus könnte den Untergang verlangsamen, vielleicht sogar verhindern. Doch der Präsident der Malediven, Nasheed, seit Oktober 2008 im Amt, plant das Gegenteil: Er will nun alle Inseln für die Touristen öffnen. Mit dem Geld aus dem Massentourismus möchte er Land in Sri Lanka oder Indien für die Bewohner der Malediven kaufen. Nach uns die Sintflut: Jetzt stehen die internationalen Tourismuskonzerne Schlange. Kann der Untergang der Inseln überhaupt noch verhindert werden? Für die story-Sendereihe 'Bedrohte Paradiese' begleiten die Autoren eine Malediven-Expedition des renommierten Salzburger Meeresbiologen Robert Hofrichter. Eine Reise zu den Zentren des Massentourismus und zu unberührten Atollen im Indischen Ozean. Eindrucksvolle Unterwasseraufnahmen des bekannten Tauchkameramannes Jörg Matzky zeigen die Schönheit der Korallenriffe - und die Bedrohung, der sie ausgesetzt sind.

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Dienstag, 31.08.2010
03:45 - 03:55, Phoenix
Leben auf Samoa

Weiße Sandstrände, malerische Wasserfälle und unberührte Regenwälder: das ist der Inselstaat Samoa im Herzen der Südsee. ARD-Korrespondent Mario Schmidt bereist mit seinem Team die beiden Hauptinseln Savai'i und Upolu und erzählt dabei Alltagsgeschichten aus dem Leben im Südseeparadies. Im Linienbus macht er sich auf zu den berühmten Lavafeldern. Dort leben die Menschen in unwirtlicher Umgebung in ihrem Dorf. Auf ihrer Reise an der malerischen Küste lädt der Häuptling eines Fischerortes das Team ein, neben dem samoanischen Lebensstil auch traditionelle Jagdmethoden kennenzulernen. Am nächsten Morgen starten beim größten Volksfest des Landes die traditionellen Langboote zu einem Rennen. Ein Tattoomeister weiht das Team in die Besonderheiten seiner Ganzkörpertattoos ein. Samoa war einst deutsche Kolonie - daran erinnern zahlreiche Namen. So legte 1885 ein Mann namens Frederick Kruse mit dem Segelschiff an der Küste an. Seine Urenkelin führt heute ein Hotel auf Samoa mit dem Namen 'Insel Fehmarn'. Der Tourismusminister heißt Misa Telefoni Retzlaff, sein Großvater brachte aus Berlin die ersten Telefone nach Samoa.

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03:55 - 04:40, Phoenix
Trauminsel La Réunion

800 Kilometer östlich von Madagaskar und 180 Kilometer südlich von Mauritius liegt die Insel La Réunion mit ihren zerklüfteten Berglandschaften, tiefen Schluchten und einer üppigen tropischen Vegetation. Sie wird beherrscht von einem der aktivsten Vulkane der Erde und wurde daher von den Seefahrern, die die Insel entdeckten, Feuerinsel genannt.

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11:30 - 12:15, NDR
Amboseli - Savanne der Elefanten

Am Fuße des Kilimandscharos in Kenia liegt der Nationalpark Amboseli. Hier ziehen noch wie seit Urzeiten riesige Elefantenherden durch die afrikanische Savanne. Seit über zwanzig Jahren kämpft die Forscherin Cynthia Moss mit Wildhütern erfolgreich darum, daß die Dickhäuter Amboselis von der grausamen Jagd nach dem Elfenbein verschont bleiben.

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11:50 - 12:30, 3SAT
Hallstatt - Ein Leben zwischen Fels und See

Die Region Hallstatt-Dachstein im österreichischen Salzkammergut ist eine der ältesten Kulturlandschaften der Welt. Eis, Karst und unterirdische Wasserwelten erzählen noch heute von der Frühzeit der Erde. Seit 1997 ist die Region Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe. Der Film 'Hallstatt - Ein Leben zwischen Fels und See' stellt die Landschaft sowie die Geschichte des Salzbergbaus in der österreichischen Region vor.

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13:00 - 13:25, WDR
Vergessene Inseln

Thomas Junker portraitiert das Leben auf diesen so sehr unterschiedlichen Inseln. Da ist Tristan da Cunha. Einst lag es auf der Route der stolzesten Segelschiffe entlang der Handelsrouten im 18. und 19 Jahrhundert. Heute leben nur noch 7 Familien dort. Die Insel gilt inzwischen als die abgelegenste Siedlung der Erde und ist nur per Fischerboot zu erreichen.

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15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Noch vor 70 Jahren tummelten sich viele Delfine verschiedener Arten in der Adria. Inzwischen gibt es nur noch eine Art, die Großen Tümmler. Es sind gerade mal 220 Tiere, von denen die meisten in den sauberen Gewässern um die Kornaten-Inseln vor der Küste Kroatiens leben. Felix Heidinger berichtet über die letzten Adria-Tümmler und über die Arbeit von Martina und Tomislav Gomercic, einem jungen Forscher-Ehepaar, das häufig mit dem Schlauchboot zu den Tieren unterwegs ist. Die beiden gehören einem Team zur Rettung der Adria-Delfine an und bemühen sich mit ihren Forschungsergebnissen darum, bei der Regierung Kroatiens gesetzliche Schutzbestimmungen für die Tiere durchzubringen. Für Fischzucht und Fischfang gesperrte Gebiete sollen den Lebensraum der Tiere sicherer machen, damit sie sich wieder ausreichend vermehren können. Obwohl die Tümmler regelmäßig Junge zur Welt bringen, ist ihr Bestand gefährdet, weil sie sich häufig in den Fischnetzen verfangen und jämmerlich ertrinken. Für das Forscherpaar Martina und Tomislav ist die Rettung der Adria-Delfine ein Wettlauf mit der Zeit.

16:00 - 16:45, H3
Valencia - Land der Orangen

Jedes Jahr im März feiert Valencia eine Woche lang die Fallas. Gigantische Pappmaché-Figuren zieren die Straßen und Plätze. Sie stellen Politiker, Künstler oder auch Touristen dar, beziehen kritisch Stellung zu aktuellen Ereignissen. Tausende von Menschen bevölkern die Stadt, Knallkörper und Feuerwerke gehören ebenso zum Festtreiben wie die traditionelle 'Ofrenda de flores', eine Blumengabe an die heilige Jungfrau. Höhepunkt der Fallas ist die so genannte Crema am 19. März. Dann werden alle Figuren dem Feuer geopfert, und Valencias Himmel ist bedeckt von Rauch und Flammen. Was verbirgt sich hinter dieser Tradition, was fasziniert die Menschen jedes Jahr aufs Neue? Das Team von Filmautorin Julia Leiendecker beginnt die Reise im Land Valencia und verlässt dann die Hauptstadt in Richtung Hinterland. Orangenhaine und Reisfelder sind typisch für diese Gegend, aber auch einsame Gebirgsregionen, in denen schon die Ritter des Templerordens ihre Siedlungen errichteten. Von den Bergen führt die Reise weiter an die Küste Valencias. Sie ist bekannt für riesige Urlaubszentren wie Benidorm und Hotelburgen, die längst als Bausünden gelten. Doch die Costa Blanca besitzt auch einsame Buchten und idyllische Fischerorte. Sie beherbergt Künstler, die sich in malerischen Orten fern ab vom Rummel der Badestrände niedergelassen haben.

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16:55 - 17:40, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt

Lijiang liegt in der chinesischen Provinz Yunnan, im Südwesten des Landes. Der Ort ist die ehemalige Hauptstadt der Naxi. Dieses Volk stellt eine der 25 Minderheiten in Yunnan dar, die der Dongba-Kultur angehören. Zugleich ist Lijiang eine wichtige Kreuzung der Teestraße mit dem Verbindungsweg zwischen Yunnan und Tibet. Der amerikanische Botaniker und Sinologe Joseph F. Rock erforschte diese Region in den 20er Jahren und entdeckte dabei unter anderem die Hieroglyphen der Dongba-Kultur. Er bereiste die im Westen nahezu unbekannten Grenzgebiete zu Tibet und gelangte auch in das sagenumwobene Shangri-La, dessen perfekte Gesellschaft der britische Schriftsteller James Hilton in seinem utopischen Roman 'Lost Horizon' als ein himmlisches Paradies auf dem Dach der Welt beschrieb. Der Zuschauer erfährt außerdem, dass der Anbau der Teepflanze und die gesamte Teekultur für die Bevölkerung dieser Bergregion im Himalaya einen hohen Stellenwert besitzen.

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19:30 - 20:15, arte
Der Tiger und der Mönch

200 Kilometer westlich von Bangkok befindet sich das 1994 gegründete Kloster Wat Pa Luangta. Hier leben Mönche und 16 Tiger friedlich zusammen. Die Klosterbewohner verehren ihre heiligen Raubkatzen. Doch das zuständige Ministerium für Forstwirtschaft droht seit Jahren, die Tiere zu konfiszieren.

Die Tiger sind zur Touristenattraktion avanciert. Allerdings kritisiert die Tierschutzorganisation 'Care for the Wilde' vehement die nicht artgerechte Haltung der Raubtiere.

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20:15 - 21:00, WDR
Die Everglades

1,5 Mio. Touristen besuchen jedes Jahr die Everglades in Florida - ein 4000 qkm großes Refugium für Alligatoren, Waschbären, Pumas und andere Tiere. Doch die Sümpfe sind bedroht - durch Trockenlegung und die Einleitung von Giften.

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Mittwoch, 01.09.2010
10:55 - 11:35, arte
Die Rückkehr der Seeadler

Europas zweitgrößte Raubvögel, die Seeadler, kreuzen nach langer Abwesenheit wieder zahlreich am Himmel über dem Stettiner Haff. Der bedrohte Vogel war in Mitteleuropa fast ausgestorben, als der Fall des Eisernen Vorhangs für die Seeadler die rettende Wende brachte. Der Niedergang von Industrie- und Agrarwirtschaft im Grenzgebiet zwischen Polen und Deutschland sorgte dafür, dass sich die Natur in der Region um das Stettiner Haff einigermaßen erholen konnte. Die Rückkehr der Könige der Lüfte in ihre angestammten Jagdgründe am Stettiner Haff verbindet sich auch mit Hoffnungen. Sie könnte für ein neues Verständnis im Zusammenleben von Mensch und Natur sorgen und damit für eine bessere Zukunft dieses Landstriches. Für den Fischer Janusz aus Groß Stepenitz haben diese Hoffnungen schon Gestalt angenommen: Statt den Niedergang der Fischerei zu beklagen, bietet er 'Eagle Watch'-Touren mit seinem Kahn an und verdient mit einem Ausflug mehr als Fischer in einer Woche. Und auch für Kasimier Rabski, Direktor des neu geschaffenen privaten Naturschutzparks bei Czarnocin, ist eine Investition in den Erhalt der Natur eine Investition in die Zukunft der Region. Er ließ einen Vogelbeobachtungsturm errichten und lässt das Ur-Vieh einer Ökobäuerin die Freiflächen abgrasen - ein Gewinn für Mensch und Natur und für den Lebensraum der Seeadler.

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11:30 - 12:15, NDR
Land der tausend Seen aus zweiter Hand

Ein Blick auf die Karte Deutschlands zeigt: Seen von nennenswerter Größe liegen entweder im Alpenvorland oder an der Küste. Doch in den letzten Jahrzehnten sind auch in der Mitte des Landes üppige Wasserflächen entstanden. Erstaunlicherweise finden sie sich gerade in der bevölkerungsreichsten und weitestgehend von Industrie geprägten Region zwischen Eifel und Sauerland, dort nämlich, wo Kies und Braunkohlebagger ihre Arbeit verrichteten. Das Bundesland, das mehr als alle anderen den Namen 'Land der tausend Seen aus zweiter Hand' verdient, ist Nordrhein-Westfalen. Trotz der intensiven Nutzung wurden viele dieser Seen mittlerweile zu Oasen der Natur - und das oberhalb der Wasseroberfläche ebenso wie unter Wasser. Rolf J. Möltgen stellt in seinem Film Nordrhein-Westfalens Baggerseen im Laufe der Jahreszeiten vor. Nicht nur Fische und Krebse haben in den Gewässern ein reiches Auskommen gefunden. Viele andere Wildtiere, vor allem Wasservögel, nutzen die Vorteile, die ihnen die neuen Lebensräume durch ihre üppigen Nahrungsangebote verschaffen. Haubentaucher, Teichhühner, Flussseeschwalben, sogar die Eisvögel sind ständige Gäste und brüten an den Seen. Für Frösche und Libellen bilden die grünen Verlandungszonen ein reiches Paradies. Exoten wie die Biberratten, auch Nutria genannt, zog es am Niederrhein in ein Feuchtgebiet aus zweiter Hand. Zusammen mit vielen anderen Wasser liebenden Wildtieren haben sie an den Ufern von Baggerseen Unterschlupf gefunden.

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11:35 - 12:20, arte
Wunder der Natur

Er ist der älteste, tiefste und wasserreichste See der Erde: 'Brunnen des Planeten' nennen die Russen den Baikal - und tatsächlich könnte der See die gesamte Weltbevölkerung über 50 Jahre mit Trinkwasser versorgen.

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

Flach, öde, langweilig - so das Klischee über die Magdeburger Börde. In der Tat prägt flaches Land mit Riesenfeldern die Landschaft südwestlich von Magdeburg. Der schwere, reiche Lössboden ist der Reichtum der Region und der bestimmende Entwicklungsfaktor. So erzählt dieses 'Bilderbuch' von Zuckerrübenfeldern und Salzwiesen, von Vierseitenhöfen, von romanischen Kirchen und falschen Nonnen. Und das alles im Blick einer über tausendjährigen Kulturgeschichte, denn die Börde ist ältestes deutsches Siedlungsland.

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14:30 - 15:30, MDR
LexiTV - Wissen für alle

Der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten wird mittlerweile ernster genommen. Wurde bis in die 1980er-Jahre hinein oftmals Raubbau an Bodenschätzen und Waldbeständen betrieben, sind sich jetzt immer mehr Menschen darüber im Klaren, dass die Natur geschützt werden muss. Umweltschutz ist Teil eines Gesamtkonzepts geworden, national wie international. 'LexiTV' erinnert in dieser Ausgabe an die Anfänge der Umweltbewegung und zeigt die Entwicklung seither.

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14:45 - 15:30, H3
Perlen des Regenwaldes

Das Naturreservat 'Los Guatuzos' ist ein Feuchtgebiet mit Faultieren, Sackflügelfledermäusen und einer artenreichen Vogelwelt. Dank verschiedener Naturschutzprojekte können hier Menschen leben, ohne die Fauna zu zerstören.

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15:00 - 16:00, WDR
Planet Wissen

Gletscher, Fjorde, Vögel, Elche, Seen und Gebirge - das alles ist Skandinavien. Und noch viel mehr. Denn die Natur Skandinaviens ist so vielfältig wie in wohl kaum einer anderen Region in Europa. Deshalb macht sich Planet Wissen auf in die skandinavische Natur. Als Reisebegleiterin ist Dr. Renate Kostrzewa mit dabei. Die Biologin hat Skandinavien gemeinsam mit ihrem Mann, einem Fotografen, schon Dutzende Male besucht und darüber auch Bücher geschrieben. Bei Planet Wissen berichtet sie unter anderem von 'schnellen Brütern' in der Vogelwelt und davon, wie man in der kurzen Zeit des Frühlings das Gras im wahrsten Sinne 'wachsen hören' kann.

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15:15 - 16:00, RBB
Wasserland am Alpenrand

Das 'Zweiseen-Land' um Kochelsee und Walchensee am Nordrand der Alpen ist ein Kaleidoskop aus Mooren, Flüssen und Seen, von der Eiszeit geformt, vom Menschen genutzt, verändert und gepflegt. Die Natur hat nicht mehr allzu viel Freiräume in diesem Wasserland, das seit Jahrhunderten besiedelt und heute beliebtes Touristenziel ist. Die Filmautoren Walter Sigl und Bernhard Rübe spüren dem Leben abseits der Dörfer und viel befahrenen Wege nach, verfolgen den Verlauf des Wassers und zeigen, wie und wo Pflanzen und Tiere noch Nischen zum Überleben geblieben sind. Mehr als ein Jahr waren Sigl und Rübe mit der Filmkamera unterwegs, tauchten in Flüssen und Seen, durchstreiften die Weiten des Kochelsee-Moores ebenso wie die Gipfelregionen von Jochberg, Herzogstand und Benediktenwand und dokumentierten eindrucksvolle Landschaften sowie dramatische Wetterlagen. Das Gebiet um Kochelsee und Walchensee ist altes Klosterland. Seine Urbarmachung begann mit der Gründung der Klöster Schlehdorf und Benediktbeuern im 8. Jahrhundert. Die traditionelle Rolle der Klöster als Kultur- und Bildungsstätte haben die Salesianer Mönche Don Boscos im Kloster Benediktbeuern neu belebt. Eine ihrer Initiativen ist das Zentrum für Umwelt und Kultur, das sich unter anderem die Erhaltung und Wiederbelebung von Feuchtgebieten im Kochelsee-Moor zu Aufgabe gemacht hat.

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15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Mit der Unterwasserkamera beobachtet Felix Seepferdchen beim Paarungstanz. Dabei legt das Weibchen seine Eier in die Bruttasche des Männchens. Damit hat sie ihre Aufgabe als Mutter erfüllt. Nach vier Wochen presst der Vater unter heftigen Wehen den winzigen Nachwuchs aus der Bruttasche heraus.

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16:00 - 16:45, H3
Weltmeister auf vier Pfoten

Ohne seine Hunde wäre Schaffarmer Nigel Watkins aus Wales aufgeschmissen: Sie treiben die Herde, halten sie zusammen oder sondern einzelne Tiere ab. Kein leichter Job für die Border Collies: Sie werden jahrelang ausgebildet, doch erst Erfahrung macht sie zu echten Profis. Nigel genießt einen guten Ruf als Trainer: Seine Tiere sind Hütehund-Vizeweltmeister. Nun sollen sie um den ersten Platz kämpfen.

Oberste Aufgabe der Hütehunde ist es, 'ihre' Herde vor Raubtieren und Dieben zu schützen. Sie bewachen Rinder, Schafe, Ziegen, Ren - und sogar Geflügel.

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16:50 - 17:40, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt

Salz ist Sache der Frauen. Dieser Satz trifft zumindest in Yanjing, einer Gebirgsregion in der südwestchinesischen Provinz Yunnan und dem östlichen Tibet zu. In Yanjing gewinnen Mädchen und Frauen im Alter zwischen zehn und 70 Jahren nach althergebrachten Verfahren Salz. Sie leisten körperlich harte und kräftezehrende Arbeit, bei der Sonne, Wind und Schweiß eine wichtige Rolle spielen. Der Abtransport des Naturkristalls ist traditionell dann wieder Männersache. Zwei- bis dreimal überqueren die Einheimischen zwischen Juni und Oktober die Berge, um das Salz auf Pferden und Yaks zum nächsten Marktflecken zu bringen. Außerdem betreiben die Bewohner auf 6.000 Meter Höhe Viehzucht und stellen aus Yak- und Schafsmilch Käse her. Der Dokumentarfilm bietet beeindruckende Bilder vom Leben eines Bergvolks hoch oben auf dem Dach der Welt.

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19:30 - 20:15, arte
Land der fallenden Seen

Das Gebiet der Plitvicer Seen in Kroatien bildet den ältesten Nationalpark Europas. Die 16 Gewässer sind durch Wasserfälle miteinander verbunden und waren Drehort u.a. für 'Der Schatz im Silbersee' (1962).

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20:15 - 21:00, NDR
Die Nordsee

Der zweite Teil der Dokumentation über die Nordsee beginnt auf den schottischen Inseln. Vor der felsigen Küste Schottlands ist das Meer voller Leben und bietet somit Basstölpeln, Papageitauchern und Trottellummen ihre Nahrungsgrundlage. Schwertwale folgen riesigen Heringsschwärmen und Fischotter gehen hier auf die Jagd. Ein von Wracktauchern beliebtes Revier befindet sich vor Scapa Flow, in der See der Orkney-Inseln. Hier versenkte die kaiserliche Marine im Ersten Weltkrieg ihre Schiffe; heute ziehen Fische zwischen den morschen Planken hindurch. Weiter südlich verbindet der Ärmelkanal die Nordsee über die Straße von Dover mit dem Atlantik. Er ist eine der meist befahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt. Wo über Wasser Schiffe kreuzen, ziehen unter Wasser eindrucksvolle, über zehn Meter lange Riesenhaie ihre Kreise. Weiter geht die Reise in die Niederlande. An der dortigen Nordseeküste sammeln sich alljährlich in der Oosterschelde Tausende von Tintenfischen, um sich zu paaren - ein fantastisches Spiel aus bunten Farben und merkwürdigem Verhalten. Am Ende der zweiteiligen Dokumentation über die Nordsee steht die Geschichte von Landgewinnung und Landverlust. Auf den norddeutschen Halligen bedrohen Sturmfluten noch immer die Menschen. Eine beängstigende Situation - aber die Halligbewohner sehen sie gelassen.

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21:05 - 21:30, 3SAT
Die schwimmenden Dörfer der Halong-Bucht

Die 1.500 Quadratkilometer große Halong-Bucht im Chinesischen Meer gehört zu den atemberaubendsten Landschaften der Erde - ein enges Labyrinth aus Wasserwegen, kleinen Inseln, bizarren Kalksteinfelsen und geschützten Grotten. 1994 hat die UNESCO die vietnamesische Bucht zum Weltnaturerbe erklärt. Das Siedeln auf den Inseln ist seitdem verboten. So leben mehr als 300 Fischerfamilien in der Bucht auf hölzernen Hausbooten. Fischfang und Perlenzucht sichern ein geringes Einkommen, ebenso die Tagestouristen, welche die faszinierende Landschaft besuchen. Der Film stellt die schwimmenden Dörfer der Halong-Bucht vor.

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22:45 - 23:30, H3
Faszination Berge

Ein Waal ist ein vom Menschen angelegter Bewässerungskanal oder -graben, der Wasser, meist aus einem Bach und nur ganz selten aus einem See, zu den oft hiervon sehr weit entfernt gelegenen landwirtschaftlichen Kulturen leitet. Die Bezeichnung ist gebräuchlich unter anderem für die in Tirol/Südtirol zur Bewässerung der Fluren künstlich angelegten Kanäle. Heute sind diese wunderschönen alten Wege ohne allzu große Steigungen zu beliebten Wanderwegen geworden. Der Partschinser-Waalweg mit einer Gesamtlänge von fünf Kilometern beginnt eine Gehstunde oberhalb des Ortskerns von Partschins am Salten, beim großen Saltenstein rechter Hand. Er verläuft in östlicher Richtung am Burgstall vorbei und endet beim Gasthof Niedermair im Ortsteil Vertigen. Der Algunder-Waalweg mit einer Gesamtlänge von fünf bis sechs Kilometern ist ein zweiteiliger Wanderweg mit herrlichen Aussichtspunkten ins Etschtal. Er verläuft fast eben. Der westliche Teil beginnt am Parkplatz der Töllgrabenbrücke und führt über Ober- und Mitterplars zum Grabbach. Der östliche Teil beginnt in Algund Dorf am Grabbach und führt nach St. Magdalena in Gratsch, wo sich der Tappeinerweg anschließt. Der Marlinger-Waalweg mit einer Gesamtlänge von 13 Kilometer ist der längste Waal in Südtirol. Er wurde auf Betreiben des Klosters Allerengelberg in Schnals als Gemeinschaftswerk mit der Gemeinde Marling zwischen 1737 und 1756 erbaut, weil es bei Marling 1619 den Goienhof mit seinen Weingütern erworben hatte. Der Waal beginnt bei der Töll und endet in Oberlana.

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Donnerstag, 02.09.2010
08:00 - 08:45, arte
Oman - Die Rosen  der Wüste

Im Wüstenstaat Oman ist Wasser rar. Dennoch blühen hier sogar Rosen - dank eines 1500 Jahre alten Kanalsystems. Darüber wacht Suleyman Al Riyami , oberster Wasserbeauftragter seines Dorfes.

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08:15 - 09:00, Phoenix
Der absolute Hummer

Die größten Hummer der Welt leben vor den Küsten Neuschottlands. Während die Hummerpopulation in anderen Regionen der Erde abnimmt, wächst sie vor der kanadischen Halbinsel. Die Fischer brauchen teure Lizenzen, um an der Küste von Nova Scotia auf Hummerfang zu gehen. Die Fangsaison ist je nach Region genau reglementiert. Und eine große Zahl von Tieren, die nicht bestimmten Vorgaben entsprechen, müssen zurück ins Wasser gegeben werden. John Tremblay, Meeresökologe vom Bedford Institut, macht sich trotzdem Sorgen: 'Die Boote werden immer größer und technisch immer besser. Trotz der Beschränkungsmaßnahmen für die Hummerfischer holen sie heute weit mehr Hummer aus dem Wasser als noch vor zehn Jahren.' Hummer-Exporteur Mike Jumelet stellt fest, dass der Hummer qualitativ schlechter geworden ist. 'Es gibt heute viel mehr Hummer mit einer weichen Schale. Die können wir nicht exportieren. Man sollte sie auch nicht essen, denn ihr Fleisch ist nicht gut', gibt er zu bedenken. Als Ursache vermutet er eine Überpopulation der Riesenkrebse. In Neuschottland gehört Hummer, auch Lobster genannt, ganz selbstverständlich auf den Tisch. Die Menschen hier kaufen ihn in Tüten, um ihn zu Hause zu kochen. Ältere Einwohner erinnern sich noch an Zeiten, in denen man das Schulbrot, belegt mit Hummer, gerne gegen ein Brot mit Erdnussbutter tauschte. 'Hummer war etwas für arme Leute', schmunzelt Bernise Goodick, Ehefrau eines älteren Fischers. 'Heute ist das anders.' 22.000 Tonnen Hummer werden von Neuschottland aus in alle Welt verkauft. Ohne den Hummer könnte die Halbinsel wirtschaftlich kaum existieren. Eine starke Abnahme der Lobsterpopulation oder ein Einbruch in der Qualität wäre eine Katastrophe für die Region.

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09:15 - 10:00, arte
Kailash - Zum heiligsten Berg Tibets

Im Juni 2000 begleitete ein Filmteam eine vom österreichischen Abenteurer Sepp Eder angeführte Expedition in eine der am höchsten gelegenen Regionen der Welt. Ziel war der heilige Kailash im Westen Tibets. Der pyramidenförmige, 6.714 Meter hoch, ist seit mehr als tausend Jahren das Ziel zahlreicher Pilger. Früher machten sie sich zu Fuß auf den Weg, der Monate dauern konnte. Heute kommen sie per Lastwagen aus allen Teilen des Landes, nicht um den Berg zu ersteigen, sondern um ihn zu verehren. Die Pilger umkreisen den Kailash, ohne den Gipfel zu erklimmen, aus Achtung vor den Göttern. Die Gläubigsten unter ihnen bewältigen den Weg, indem sie sich Körperlänge für Körperlänge auf den Boden werfen - 54 Kilometer weit auf einer Höhe von 4.700 bis 5.600 Metern. Der Kailash gilt als Heiligtum mit geheimnisvollen Kräften. Auch Europäer wie Sven Hedin, Heinrich Harrer und Herbert Tichy standen im Banne dieses einzigartigen Berges. Der Vergleich mit historischem Filmmaterial zeigt, dass sich das Leben in Tibet kaum verändert hat und dass Spiritualität zeigt.

14:45 - 15:30, H3
Perlen des Regenwaldes

Das riesige Biosphärenreservat Indio-Maiz entlang des Flusses Rio San Juan bis an die Karibik-Küste ist das Herzstück des grenzübergreifenden Peace-Parks 'SI-A-PAZ' - 'Ja zum Frieden'. Auf wenigen Hektar sind hier mehr Tier- und Pflanzenarten zu finden als in ganz Europa: Erdbeerfrösche und Goldbaumsteiger, Tukane, Amazonen, Mantelbrüllaffen und Klammeraffen. Der Soldatenara, ein großer, grüner Papagei, ist zum Symboltier für den Kampf um die Erhaltung des einzigartigen Ökosystems in der Region geworden. Die Stadt Greytown an der Mündung des Rio San Juan erlebte ihre Blütezeit während des Goldrauschs in Amerika. Deshalb sollte Ende des 19. Jahrhunderts von ihr ausgehend ein Kanal gebaut werden, um den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean zu verbinden. Ein Vulkanausbruch brachte die Pläne zum Erliegen. So wurde der Kanal in Panama gebaut. Für das Land Nicaragua war das eine ökonomische Katastrophe, für die Natur entlang des San Juan ein Geschenk. Jetzt wollen die Menschen, die hauptsächlich vom Fischfang leben, den Tourismus entwickeln. Rundschwanzseekühe, auch Manatis genannt, leben hier und könnten ein Magnet für Besucher aus aller Welt werden. Wissenschaftler aus San José wollen nun erforschen, ob sie von den Lagunen des nicaraguanischen San-Juan-Deltas etwa über die Flüsse nach Costa Rica wandern. Das Schutzgebiet an der Karibik-Küste Costa Ricas gilt als ein Musterbeispiel für Ökotourismus: Über 60.000 Besucher kommen jährlich.

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15:00 - 16:00, SWR
Das Kaisergebirge

Das Kaisergebirge in Tirol ist eine äußerst vielseitige Bergregion. Gipfel wie der Predigtstuhl oder die Ellmauer Halt begeistern Wanderer, Bergsteiger und Kletterer gleichermaßen. Der Film zeigt, von Kufstein ausgehend, einige der schönsten Bergtouren im Kaisergebirge. Ein herrlicher Aussichtsgipfel ist der Scheffauer, der im Film über den Widauersteig bestiegen wird. Als Höhepunkt schließlich die Durchquerung der Steinernen Rinne und der Aufstieg zum Ellmauer Tor, eine der eindrucksvollsten Unternehmungen in den Nördlichen Kalkalpen.

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15:00 - 16:00, WDR
Planet Wissen

Die schwäbische Alb ist ein uriges Land - im wortwörtlichen Sinn: in der uralten Kulturlandschaft im Süden Deutschlands liegen bedeutende Urzeitfunde aus den Anfängen der Menschheit und den Zeiten, als noch die Saurier auf unserer Erde lebten. Die Venus der Schwäbischen Alb ist das älteste Kunstwerk aus Menschenhand. Gefunden wurde sie in einer der zahlreichen Höhlen, die die schwäbische Alb durchlöchern wie einen Schweizer Käse. Dazu kommen Quellen und Krater, Felsen, Flüsse und Wacholderheiden mit einem Pflanzenreichtum, der seinesgleichen sucht. Weite Ebenen mit einsamen Landschaften, die in Deutschland so kaum noch zu finden sind, treffen auf prachtvolle Schlösser, die Geschichte erzählen. Schon immer herrschte hier Tüftlergeist und nicht selten waren sie in der großen weiten Welt bekannt: ob Märklin, Steiff oder Triumph. Und: Teile der Schwäbischen Alb wurden durch die UNESCO den weltweit bedeutendsten Kulturlandschaften zugerechnet und ist heute das einzige Biosphärengebiet Baden-Württembergs. Planet Wissen lüftet die vielen Geheimnisse der Schwäbischen Alb mit den Gästen Gudrun Mangold, Journalistin und Autorin zahlreicher Bücher und Filme über die Alb. Sie nimmt uns mit auf Entdeckungstour durch eine einstmals arme Region, deren Überlebenswille markante Spuren hinterlassen hat. Die Archäotechnikerin Maria Malina hat die Venus von der Alb mit entdeckt und sie erzählt von ihrer spannenden Arbeit, bei der sie immer wieder weltweit einzigartige Kunstwerke in den Tiefen der Höhlen ausgräbt.

15:15 - 16:00, RBB
Grzimeks Erbe in Afrika

Bernhard Grzimek , bekannt als Frankfurter Zoodirektor, hat Jahrzehnte für den Aufbau und Erhalt der Tierschutzgebiete gekämpft. Zusammen mit seinem Sohn Michael produzierte er 1956 den Oscarprämierten Kinofilm 'Serengeti darf nicht sterben'. Und dort, in der Serengeti, führt Biologe Dr. Markus Borner, der mit Bernhard Grzimek noch persönlich gearbeitet hat, dessen Werk fort. Ein Filmteam hat den Schweizer begleitet.

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15:30 - 16:00, H3
Zwischen Bodensee und Bergmassiven

Das Appenzell ist fast zu schön, um wahr zu sein. Buntbemalte stattliche Häuser locken tagsüber scharenweise Touristen an. Aber am Abend kehrt dörfliche Stille ein. Wer jetzt hinaus fährt, geradewegs ins Alpsteingebirge mit dem Säntis als mächtigem Herrscher der Voralpen, sollte die Ohren spitzen. Denn dann ertönt hie und da der Betruf der Senner. So weit seine Stimme reicht, so weit soll auch der Schutzbann der Heiligen für Mensch und Vieh reichen, heißt es. Hier oben, auf 1.500 Metern Höhe, grasen die weithin bekannten Appenzeller Ziegen: schneeweiße Schönheiten mit langem, seidigem Fell und sanftem Wesen - so sanft wie das hügelige Appenzellerland zwischen Bodensee und Alpsteinmassiv. Ein ideales Wandergebiet auch für weniger trainierte Zeitgenossen. 'nix wie raus ...' ist unterwegs per Heißluftballon, Luftseilbahn und Doppeldeckerbus, zeigt atemberaubende Ausblicke in die weite Landschaft und gibt erhellende Einblicke in die abgrundtiefe Seele der Appenzeller, über die man in der restlichen Schweiz wegen ihrer angeblich geringen Körpergröße gern Witze reißt. Die Sendung stellt das Sennerhandwerk im Aufschwung vor und gibt eine Kostprobe der typischen Appenzeller Streichmusik.

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15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Als die Asiatischen Löwen kurz vor dem Aussterben waren, beschloss ein schwerreicher indischer Maharadscha, ihnen ein großes Schutzgebiet einzurichten. So entstand der indische Gir-Nationalpark, der einzige Ort auf dieser Welt, wo Asiatische Löwen noch frei herumstreifen. Nirgendwo sonst leben Löwen und Menschen so dicht zusammen wie dort. Einen Teil ihrer Nahrung erbeuten die Löwen in den Viehherden der Maldharis, einem Hirtenvolk, das im Nationalpark lebt. Und so mancher Hirte hat den Versuch, seine Herde mit Steinwürfen oder Stöcken zu verteidigen, mit dem Leben bezahlt. Täglich sind die Ranger des Gir-Nationalparks bereits bei Tagesanbruch unterwegs, um die Tiere zu beobachten und nach verletzten und kranken Löwen zu suchen. Die Asiatischen Löwen, die vor 200 Jahren sogar noch in Griechenland heimisch waren, leben nicht wie ihre afrikanischen Vettern in Rudeln zusammen. Die Löwinnen ziehen ihre Jungen allein groß und dulden auch keinen männlichen Löwen in deren Nähe.

16:50 - 17:35, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt

Die Changtang-Hochebene liegt in Westtibet. In der Region betreiben die Drokpa-Nomaden Viehzucht und bauen Salz ab, das sie im Sommer verkaufen. Das Naturkristall der Drokpa steht hoch im Kurs und wird bis nach Nepal, Indien, Bhutan und Sikkim verkauft. Der Transport des Salzes ist allein Männersache, denn in Tibet glaubt man, dass die Anwesenheit von Frauen zum Verschwinden des wertvollen Guts führen könne. Auch die Angehörigen des Dolpo-Volks in Nepal gewinnen Salz. Im Herbst tauschen sie es gegen Getreide und Bohnen, die von den Rongpa-Nomaden weiter südlich - jenseits der Berge - angebaut werden. Da das Klima bei den Rongpa milder ist, verbringen die Dolpo dort den strengen Winter und ziehen im Frühjahr wieder nach Changtang.

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17:15 - 18:00, 3SAT
Unter Schakalen - Familien in der Serengeti

Auch unter Schakalen in der Serengeti verlaufen Familienbeziehungen recht unterschiedlich. Hunter ist ein Familienvater, der gern alles fest im Griff hat. Er denkt in erster Linie an sein eigenes Wohlergehen. So gibt er nur unwillig etwas von seiner Jagdbeute an hungernde Familienmitglieder ab. Seine Partnerin Whitetip muss für sich selbst sorgen. Verehrer seiner Tochter jagt Hunter auch schon mal kurzerhand über die Steppe davon, obwohl er sich sonst um die Aufzucht der Jungen wenig kümmert. Zaber dagegen ist ein Schakal-Männchen, wie jedes Weibchen es sich wünscht: Er und seine Gefährtin Storm gehen gemeinsam auf die Jagd, Zaber teilt seine Beute, und Kindererziehung ist für ihn eine gemeinsame Angelegenheit. Die beiden Schakal-Familien sind die Protagonisten dieser aufwendig produzierten Tierdokumentation, bei der es vor allem um den täglichen Kampf und um das Überleben der Jungtiere geht, die den Fortbestand der 'Golden Jackals' in der Serengeti sichern sollen. Zu sehen sind kleine amüsante, aber auch traurige Geschichten aus der Welt der wolfsähnlichen Raubtiere.

19:30 - 20:15, arte
Fluss ohne Grenzen

Wie ein grünes Band verbinden March, Donau und Taja die Alpen mit den Karpaten und schlagen so eine Brücke zwischen West- und Osteuropa. Die March fließt, von Tschechien kommend, entlang der slowakischösterreichischen Grenze zur Donau. Ihre Auen, Sümpfe und Nebenarme reichen weit in alle drei Länder hinein. Die Auwälder, Altgewässer und Feuchtwiesen der March, die eine der letzten ungezähmten Flusslandschaften im Herzen Europas bilden, beherbergen eine außerordentliche Artenvielfalt. Sie sind der Lebensraum teilweise extrem selten gewordener Tier- und Pflanzenarten wie Seeadler, Kaiseradler und sibirische Iris. Unmittelbar an den Auwald grenzt eine Landschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnte: eine in Mitteleuropa einzigartige Steppe. Die sanften, grasbedeckten Sanddünen am Unterlauf der March erinnern an Zentralasien, und von dort stammen auch viele Pflanzen und Tiere, die hier leben. Für wandernde Wildtiere wie Elche, Bären, Rothirsche, Wildschweine und Luchse sind die Marchauen seit Jahrhunderten ein Trittstein zwischen Alpen und Karpaten, ein grüner Korridor mitten durch eine immer dichter werdende Zivilisation. Die Dokumentation, für die Regisseur Franz Hafner und sein Team zwei Jahre lang die Natur an der March beobachtet haben, zeigt die einmalige Landschaft in ihrer ganzen Vielfalt und Schönheit.

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20:15 - 21:00, 3SAT
Ins heiße Herz Afrikas

Mitten rein ins Pulverfass? In eine Region, die immer wieder von Hungersnot, Bürgerkrieg, Terrorismus bedroht ist? 'Ich dachte, der Zappenfeld scherzt!', sagt Chefredakteur Thomas Baumann. 'Klar, eine gewisse Unruhe herrscht in Zentralafrika schon, aber es ist eine geheimnisvolle, unentdeckte Gegend', kontert sein Korrespondent. Werner Zappenfeld (59) hat sich durchgesetzt- und liefert jetzt mit seiner zweiteiligen Reportage den Auftakt zum ARD-Afrika-Schwerpunkt im Fußball-WM-Jahr. Auf den Spuren des berühmten Forschers Mungo Park († 1806) entführt er uns von Mali nach Nigeria - 2000 Flusskilometer am Niger entlang. Dabei entdeckt er u.a. malerische Lehmstädte, erlebt die Viehdrift der Fulani-Hirten, die Pirsch der Sorko-Jäger. Ein faszinierender Trip 'Ins heiße Herz Afrikas'!

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20:15 - 21:00, NDR
mareTV

Im Westen der Jadebusen, im Norden die Nordsee, im Osten die Weser und im Süden die Hunte - kaum eine Region in Deutschland ist so vom Wasser umschlossen und durchzogen wie die Wesermarsch. Und zwischen den Gewässern: sattes Grün, weitläufige Marschen, mystische Moore und saftige Wiesen. Die 'große Liebe' von Martin Sievers ist schon ein bisschen reifer: 'Anita' ist ein Krabbenkutter, der bereits 1956 vom Stapel lief. 'Aber top in Schuss', sagt Sievers, der seine Eltern angepumpt hat, um sich seinen Traum zu erfüllen. Mit 27 Jahren ist er der jüngste Krabbenfischer von Fedderwardersiel und seit Jahrzehnten der Erste, der diesen Beruf wieder ergriffen hat. Zur Jungfernfahrt schmückten die anderen Kapitäne ihre Kutter und geleiten den jungen Kollegen hinaus in die Nordsee. So groß ist die Freude über den maritimen Nachwuchs. Udo Hilfers freut sich auch über Nachwuchs. Seiner aber hat rote Schnäbel, trägt schwarzweißes Federkleid und stakst mit dürren Beinen über saftige Marschwiesen. Hilfers ist der 'Storchen-Papa' der Wesermarsch. In seiner Storchenpflegestation päppelt er verletzte und hilflose Tiere wieder auf. Bisher hatte Hilfers noch für fast jedes Storchen-Malheur eine Lösung parat. Vor Kurzem ließ er für einen Storch sogar eigens eine Schnabelprothese von einer befreundeten Zahntechnikerin anfertigen. Die Bewohner von Harriersand waren schon immer etwas anders. Sie nennen sich Inselfreunde und behandeln ihr Eiland mitten in der Weser wie ein kostbares Juwel. Schließlich ist Harriersand eine der größten Flussinseln Europas. Die Inselfreunde beobachten sehr genau, wer ihr Reich besucht - und vor allem, wie das geschieht. Wer die Fähre 'Guntsiet' nimmt, hat schon mal gute Karten. Denn die 'Guntsiet' ist so klein, dass sie keine Autos mitnehmen kann. Und nur wer ohne Auto kommt, kann sich Chancen auf einen Zeltplatz ausrechnen. Außerdem berichtet 'mareTV' über den 'Strand-Hausmeister' von Eckwarderhörne und den Autoterminal von Bremerhaven, einem der weltweit wichtigsten Verladeplätze für Neuwagen.

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20:15 - 21:00, Phoenix
Die Rückkehr der Büffel

Bevor Europäer das Land zwischen North Dakota und Texas besiedelten, lebten dort 50 Mio. Büffel - am Ende des 19. Jahrhunderts waren es nur noch 800! Jetzt soll sich der Bestand langsam erholen.

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21:00 - 21:45, NDR
mareTV

Mehrere Reportagen porträtieren Friesland vor - die Landschaft an der Küste der Niederlande, Deutschlands und Dänemarks: Pferderennen im Watt vor Cuxhaven, ein Schornsteinfeger für die Halligen, eine Fluglinie für kleine Seehunde u.a.

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21:00 - 21:45, SWR
Die letzten Paradiese - Wilde Wasser der Alpen

In der Mitte Europas türmen sich mächtige Fels- und Eismassive in den Himmel - die Alpen. Das Wasser aus den Gletschern, die Gletschermilch, stürzte sich am Ende der letzten Eiszeit reißend ins Tal und bildete Seen, berühmte und bekannte wie den Tegernsee oder den Königssee - oder kleine und verborgene, die smaragdgrün schimmern und meist nur Hochgebirgswanderern oder Kletterern bekannt sind. Rund um die Seen und Flüsse in den Alpen hat sich eine reiche Fauna und Flora entwickelt. Graureiher, Enten, Ringelnattern, Libellen, Wasserschnecken und Blutegel, Edelweiß und Enzian. Auch die Eishöhlen und Höhlenseen sind sehr beeindruckend. Wer in diesen Gewässern mit einer Kamera taucht, braucht viel Mut und noch mehr Erfahrung. Entsprechend spektakulär und einzigartig sind die Bilder. Wie gefährlich das Leben im Hochgebirge sein kann, zeigt der große Treck der Schafe über Gletscherspalten und Eisflächen in 3.000 Metern Höhe.

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Freitag, 03.09.2010
06:35 - 06:55, SWR
Das Abenteuer um die Ecke

'Safari im schwarzen Wald' ist das erste Abenteuer, das Eleanora und Alena Pfanz im Rahmen der Kinder-Dokumentationsreihe 'Das Abenteuer um die Ecke' erleben. Die beiden Mädchen begeben sich auf eine aufregende Expedition in den Schwarzwald, auf der sie einheimische Tiere in freier Wildbahn kennen lernen und beobachten.

06:55 - 07:15, SWR
Das Abenteuer um die Ecke

Mit 'Im Wald, da sind die Räuber' geht 'Das Abenteuer um die Ecke' in die zweite Runde. Diesmal stehen für Eleanora und Alena Raubtiere auf dem Programm. Geduldig liegen sie auf der Lauer und das Warten lohnt sich. Atemberaubende Tieraufnahmen zeigen den Zuschauern die verborgene Seite des Lebens in den heimischen Wäldern.

07:20 - 07:35, WDR
England's North

Kelten, Römer und Wikinger haben hier gesiedelt, einander bekämpft, voneinander gelernt. Für die fremden Eroberer, die vor tausend Jahren übers Meer kamen, war Tynemouth das Tor zur Terra incognita. Die industrielle Revolution brachte der Tynside einen Boom, Kohle und Stahl ließen Geld in die Kassen fließen. Unweit der Stelle, wo der Fluss Tyne ins Meer mündet, liegt Newcastle, die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Northumbria. Bis hinauf an die schottische Grenze zog sich das Reich. Vor vierzehnhundert Jahren herrschte hier Oswald, der erste christliche König des Nordens. Irische Mönche missionierten nicht nur das heidnische Northumbria, sondern ganz England und große Teile Mitteleuropas. Ein beeindruckendes Relikt findet man westlich von Newcastle: ein langes, fast gerades Band zieht sich quer durch das nördliche England von Küste zu Küste: Hadrians Wall. Der Grenzwall war ein gigantisches Projekt: fünf Meter hoch, drei Meter breit und über 100 Kilometer lang. Kaiser Hadrian hatte im Jahr 122 mit dem Bau des Bollwerks begonnen. Rom wollte so seine nördlichste Provinz vor Überfällen barbarischer Keltenstämme schützen.

07:35 - 07:50, WDR
England's North

Yorkshire ist die größte der 39 Grafschaften Englands. 1974 wurde sie in die Teile Nord-, Süd- und West-Yorkshire aufgeteilt. lm Zentrum der Stadt York, die auch die 'ewige Stadt' genannt wird, liegt 'York Minster'. Es ist das größte gotische Gotteshaus Englands. Der Streifzug durch Yorkshire führt auch nach Castle Howard 25 km nördlich von York. Der Herrensitz gilt als eines der schönsten Barockschlösser Englands. Die verwunschenen Täler und Moore von Yorkshire haben immer schon Dichter und Künstler inspiriert, zum Beispiel auch Walter Scott und Charles Dickens. An der Strecke der North York Moors Railway liegt das kleine Örtchen Goathland. Seit mehr als hundert Jahren hat sich hier nichts verändert: eine ideale Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen. Der Bahnhof von Goathland erlangte als Hogsmeade Station eine gewisse Berühmtheit in den Harry Potter-Filmen.

07:50 - 08:05, WDR
England's North

Englands Norden ist geprägt von Kontrasten: Grenzland, Zankapfel und Schmelztiegel. Hier siedelten Kelten, Römer, Wikinger und Normannen, bekämpften sich und lernten voneinander. Mächtige Burgen entstanden im Grenzland, aber auch Klöster, Kathedralen und Herrenhäuser. Englands Norden - das war ein Zentrum von Kunst und Wissenschaft, von Glauben und Aberglauben. Eine schroffe Landschaft mit Bergen, unterbrochen von vielen größeren und kleineren Seen: der Lake-District. Die Seenplatte von Cumbria wurde von der letzten Eiszeit ins vulkanische Gestein modelliert. Ende des 18. Jahrhunderts entdeckten Dichter und Maler den Reiz dieser rauen Gegend. Douglas ist die an der Ostküste der Isle of Man gelegene Hauptstadt des politisch unabhängigen Inselreichs. Der Ort besteht zuerst und vor allem aus dem Hafen, dem einzigen, der von den Gezeiten unabhängig ist. Die 570 Quadratkilometer kleine Insel liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Irland, Schottland, England und Wales. Aus Irland kam im fünften Jahrhundert eine große Besiedlungswelle auf die Insel und mit ihr die ersten christlichen Missionare. In Cregneash lebt noch eine Gemeinschaft von Farmern und Fischern, die nach altem traditionellen Vorbild leben und das Idiom des Manx-Gälisch pflegen.

13:30 - 14:15, SWR
Thailands schönste Inseln - Ao Phang Nga

Es heißt, dass der 400 Quadratkilometer große Ao Phang Nga Nationalpark zu den schönsten und eindrucksvollsten Naturräumen der Welt gehört. Immerhin hat Hollywood diese Kulisse für 'James Bond' und Leonardo di Caprio benutzt. Eine Bilderbuch-Meereslandschaft, in der hunderte kleine und wenige größere Inseln als bizarr geformte und wild bewachsene Kalksteinkegel aus dem Wasser ragen. Einige sind bewohnt. So die Insel Panyi mit einem Fischerdorf auf Pfahlbauten; 'Chao-Le', Seezigeuner sind hier sesshaft geworden. Oder Ko Yao Noi, wo die 9.000 Einwohner von den Gummibaumplantagen leben. Tief in die Vergangenheit führt die Insel Khao Khian: 4.000 Jahre alte Felsmalereien geben Zeugnis vom Leben der Menschen in der Frühzeit.

15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Felix Heidinger filmt im Bwindi-Nationalpark in Uganda. Dort leben einige Gorillafamilien . Täglich wird ihr Bestand von Rangern kontrolliert, denn Gorillas zählen zu den bedrohten Tierarten.

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16:00 - 16:45, H3
Dalmatien

Dalmatien liegt an der Ostküste der Adria im Süden Kroatiens. Zu den wichtigsten Städten der Region gehört die Hafenstadt Zadar. Sie ist ein Knotenpunkt an der Nahtstelle zweier Kulturen, sie verbindet Orient und Okzident. Rund 200 Kilometer sind es von dort nach Rijeka, dem früheren Fiume, 300 bis Dubrovnik, und über die Adria ist Ancona auch nur wenige Stunden entfernt. Handelsmetropole und Verkehrsknotenpunkt war Zadar schon immer: vor über 3.000 Jahren für die Illyrer, vor 2.000 Jahren für die Römer, die ganz Dalmatien erobert hatten. Zadar ist Ausgangspunkt für eine Reise durch Dalmatien. Peter M. Kruchten und sein Kamerateam unternehmen Ausflüge in den Karst: in den Archipel der Kornaten, in den Paklenica Nationalpark mit seinen schroffen Bergen und Tropfsteinhöhlen, zu den Wasserfällen der Kraka. Weiter geht es über das mittelalterliche Sibenik nach Salona, im 4. und 5. Jahrhundert die bedeutendste Stadt an der östlichen Adriaküste. Kaiser Diokletian wurde in Salona geboren und herrschte von dort aus über die römische Provinz Dalmatien und den Rest der Welt, bis er sich im Jahr 305 aus der Politik zurückzog und im zehn Kilometer entfernten Spalato niederließ. Spalato heißt heute Split. Der Diokletian-Palast von Spalato, der Alterssitz des Kaisers, war die Keimzelle der heute 200.000 Einwohner zählenden Metropole. 180 mal 215 Meter misst die Palastanlage. Die Stadt ist im wahrsten Sinn des Wortes in den Palast hineingebaut worden. Im 7. Jahrhundert flohen die Bewohner Salonas vor marodierenden Slawen und Awaren dorthin und bauten den Palast um - zu ihrer Stadt. Der Film zeigt die Sehenswürdigkeiten Dalmatiens und erzählt die Geschichte der Region.

16:30 - 17:15, 3SAT
Zwischen den Fronten

Kaum jemand denkt bei Irland an schöne Gärten, Palmen und tropische Blütenpracht. Dabei gibt es sie zuhauf im Südwesten der Insel, wo der Golfstrom das Klima bestimmt. Sie sind das Werk begeisterter Gartenfreunde, die ihre Freizeit und ihren ganzen Enthusiasmus in die wilden Gärten Irlands investieren. Die irische Gartengeschichte ist stark beeinflusst von der Jahrhunderte dauernden englischen Herrschaft über die Insel. Damals konnten sich nur die englischen Landbesitzer einen großen Ziergarten leisten. Irlands Gärtner waren seit jeher 'Pflanzenjäger', sie investierten viel Kosten und Mühe in die Ansiedlung fremdländischer Gewächse. Ihre Anlagen sind oft geheime Orte, umsäumt von Hecken, Mauern und Burggräben. Im Westen der Insel liegen die Ziergärten noch heute in grandioser ungezähmter Natur. Von dieser Umgebung haben sich auch Künstler wie der amerikanische 'Land-Artist' James Turrell und die irische Bildhauerin Sheena Wood zu erstaunlichen Anlagen anregen lassen. Eine Entdeckungsreise zu den wilden Gärten Irlands.

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16:50 - 17:40, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt

Das alte Königreich Guge im Westen Tibets erlebte Anfang des 16. Jahrhunderts seine Blütezeit als Kultur- und Handelszentrum. Zahlreiche prächtige Höhlenmalereien zeugen sowohl von der regen künstlerischen Aktivität, als auch vom Einfluss des tantrischen Buddhismus. Die Hauptstadt Tsaparang gehört noch heute zu den ausnehmend schönen Orten Tibets. Das im zehnten Jahrhundert gegründete Kloster Thöling war die bedeutendste Klosteranlage der Region. Doch die Bewahrung und Pflege all dieser Anlagen hängt vom guten Willen der chinesischen Behörden ab, die das Land kontrollieren. Die Reise führt über die alte Karawanenstraße nach Purang, Grenzgebiet zwischen Tibet und Indien und Durchgangsgebiet für handeltreibende Tibeter, Inder und Nepalesen. Am Ende der Route liegt der Berg Kailash mit seiner Festungsruine, einem heiligen Ort sowohl für Buddhisten und Hindus, als auch für die Anhänger lokaler Kulte und des Jainismus.

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19:30 - 20:15, arte
Testament eines Tigers

Im indischen Rajasthan begleitet Tierfilmer Colin Stafford-Johnson den Lebensweg des kleinen Tigers 'Broken Tail'. Eines Tages ist das Tier verschwunden? In der Zeitung liest Colin von einem Tigermännchen, das auf Bahngleisen tödlich verunglückte. Nun weiß er, dass 'Broken Tail' tot ist. Colin fragt sich, wie es dem Tiger in den letzten Monaten ergangen ist und begibt sich auf Spurensuche. Dabei zeigt sich, dass der Lebensraum der Raubkatzen zunehmend zerstört wird.

1910 gab es in Indien 40.000 Tiger. 2007 bezifferte das Wildlife Institute of India den Bestand auf knapp 1500 Tiere.

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20:15 - 21:00, 3SAT
Ins heiße Herz Afrikas

Der Niger war zu allen Zeiten das große Rätsel unter den Flüssen Afrikas. Immer wieder wollten Entdecker seinen Verlauf in die große Wüste erkunden und herausfinden, ob er ein Quellfluss des Nil ist. Etliche Forscher ließen an seinen Ufern ihr Leben, so auch 1806 der legendäre britische Afrikareisende Mungo Park. An den Stromschnellen von Bussa war Park unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen. Der Route seiner Expedition folgt die zweiteilige Reisereportage des Afrika-Korrespondenten Werner Zeppenfeld 2.000 Flusskilometer quer durch drei Sahel-Länder. Startpunkt ist Sansanding im heutigen Mali, wo Mungo Park im Herbst 1805 mit seiner selbstgezimmerten 'H.M.S. Joliba' aufbrach. Die Reise führt über Timbuktu durch den Staat Niger bis nach Nordnigeria. Mit der hölzernen Segelpinasse und dem Passagierdampfer aus rostigem Kruppstahl geht es vorbei an uralten Lehmstädten, malerischen Uferlandschaften und quirligen Märkten am drittgrößten afrikanischen Fluss. Seine wechselnden Wasserstände bestimmen nach wie vor den Lebensrhythmus der Menschen.

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21:00 - 21:45, RBB
Wilde Türkei

Die zweiteilige Dokumentation gibt erstmals einen Einblick in die vielfältige Natur der Türkei und führt in kaum bekannte Landschaften, aber auch zu weltberühmten Orten wie den Sinterterrassen von Pamukkale, den aus römischer Zeit stammenden Ruinen von Milet oder der antiken griechischen Metropole Priene. Die Türkei ist ein Land zwischen zwei Meeren und zwei Kontinenten, Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident. Die Tierwelt ist sowohl europäisch als auch asiatisch geprägt. Die steilen Hänge des Taurus sind das Revier der Bezoarziegen. Mit sicherem Tritt erklimmen die Wildziegen selbst die höchsten Gipfel. Sie sind die Vorfahren unserer Hausziegen. Im Taurus kreuzen sich ihre Wege noch heute, wenn die Nomadenfamilien ihre Herden auf die Sommerweiden ins Hochland führen. Im Herbst, wenn es in den Bergen kalt und ungemütlich wird, ziehen die Wanderhirten an die Mittelmeerküste. Dort, ganz im Westen der Türkei, beginnt nun die Saison der Kamelkämpfe: Wohlhabende Kamelhalter lassen ihre stärksten Bullen gegeneinander antreten - ein unblutiger Ringkampf und vor allem ein großes Spektakel. Der Westen der Türkei ist eine Region der Kontraste: Mit zehn Millionen Einwohnern bildet Istanbul das Kultur- und Wirtschaftszentrum des Landes und ist gleichzeitig die Bühne für eine einzigartige Tierwanderung: Jeden Frühling und Herbst passieren Hunderttausende von Zugvögeln den Bosporus. Der erste Teil ist eine bildgewaltige Reise durch den Westen der Türkei - zu Wildziegen und Schildkröten, Orchideen und Anemonen, Goldschakalen und Dromedaren.

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Samstag, 04.09.2010
04:35 - 05:15, Phoenix
Sibiriens Schicksalsstrom - Der Jenissei

Der Jenissei ist der gewaltigste Strom Sibiriens. Er zwängt sich durch riesige Wälder und bizarre Gebirge, ist im Winter eine endlose Eislandschaft und im Sommer eine viel genutzte Wasserstraße. Dirk Sager folgt dem Flusslauf bis zum Nordpolarmeer. Die erste Etappe führt ihn von der Mündung nahe der mongolischen Grenze bis nach Krasnojarsk, wo zu Stalins Zeiten drei geheime Plutoniumreaktoren betrieben wurden.

Den 4092 Kilometer langen Jenissei queren insgesamt nur sechs Brücken.

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05:15 - 06:00, Phoenix
Sibiriens Schicksalsstrom - Der Jenissei

Die Doku zeigt eine Reise auf dem Fluss Jenissei nach Jenisseisk: Die Stadt hat sich den Charme der Pionierzeit erhalten. Schon 1635 erhielt die Siedlung das Stadtrecht und wurde damals einer der wichtigsten Umschlagplätze in Sibirien für Gold und Pelze.

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05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Ganz indiskret beobachtet Felix Heidinger mit der Kamera Froschmännchen beim Liebeswerben. Die Männchen sind den Weibchen gegenüber in der Überzahl und müssen beim Quaken enorm wetteifern, um eines anzulocken. Zeigt sich endlich ein Weibchen, beginnt ein harter Ringkampf unter den Rivalen. Nicht alle Froscharten legen ihren Laich im Wasser ab. Das Bananenfroschpaar klettert huckepack an einem langen Schilfrohr hoch und verklebt dabei ein Blatt nach dem anderen zu einer Tüte. In diese Behälter kommt der Laich hinein. Der riesige Ochsenfroschmann geht auf Nummer sicher und bewacht seinen Laich. Nach dem Schlüpfen scharen sich die kleinen Kaulquappen Schutz suchend um den Vater.

06:00 - 06:45, Phoenix
Sibiriens Schicksalsstrom - Der Jenissei

Die letzte Etappe am Jenissei beginnt in den Siedlungen am Mittellauf des Flusses, in denen der Niedergang der sowjetischen Planwirtschaft die Menschen ins Unglück stürzte. Im Winter, der acht Monate dauert, sind sie in der Einsamkeit von Schnee und Eis eingeschlossen. Im Sommer läuft ein Postdampfer die Dörfer an. Das ist - abgesehen von gelegentlichen Hubschraubertransporten - ihr einziger Kontakt zur Außenwelt. Doch obwohl die Region für Besiedlung kaum geeignet ist, trifft man auf Menschen, die den Widrigkeiten trotzen. Die couragierte Landrätin Simona Jurtschenko der kleinen Stadt Turuchansk zum Beispiel, die auf Bodenschätze setzt und hofft, dass mit dem Öl tief unter der sumpfigen Tundra Arbeit und Geld in ihre Stadt kommen. Die einzigen Orte, an denen sich der Traum von den sibirischen Schätzen erfüllt hat, sind Norilsk und Dudinka - weit im Norden gelegen. In den Berg- und Hüttenwerken von Norilsk werden kostbare Metalle wie Palladium, Platin, Kobalt und Kupfer gewonnen. Dudinka ist der Hafen am Jenissei, von wo die teure Ware in alle Welt verschifft wird. Die Milliardengewinne aus dem Geschäft gehen allerdings nach Moskau - für die Menschen von Norilsk bleibt lediglich der Trost, Arbeit zu haben. Auch in Dikson, an der Mündung des Jenissei in das Nordmeer, hoffen die Menschen auf den Wirtschaftsaufschwung durch Bodenschätze. Doch vorsichtshalber lassen sie ihre Kinder Englisch lernen, damit ihnen die Welt offen steht und sie gehen können, wenn sie wollen.

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08:10 - 08:25, arte
Die Entdecker

Die Entdecker reisen nach Alaska. Ihr Plan: sie wollen bei Temperaturen um bis zu minus 42 Grad Celsius die Arktis auf Skiern durchqueren. Das bedeutet eine 1800 Kilometer lange Reise von Sibirien nach Nordkanada!

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11:50 - 12:20, H3
Sommer in Dänemark - Von Skagen nach Bornholm

'Hyggelig' heißt keineswegs 'hügelig', sondern 'gemütlich' - und dieser Begriff spielt eine große Rolle in Dänemark. Fast die Hälfte der fast viereinhalb Millionen Dänen leben im Großraum Kopenhagen. Da ist im Rest des Landes viel Platz. Das Leben in den kleineren Städten und auf dem Land ist trotz des Wirtschaftsbooms der vergangenen Jahre beschaulich geblieben, die Architektur wie aus dem Bilderbuch. Dazu gibt es Tausende Kilometer schönster Strände an Nord- und Ostsee. Skandinavien-Korrespondentin Claudia Buckenmaier und ihr Team nahmen sich viel Zeit, um im Sommer das Land zwischen den Meeren zu bereisen - vom quirligen Skagen hoch im Norden kreuz und quer bis nach Bornholm und den kleinen Erbseninseln ganz im Osten. Dort scheint die Zeit stillzustehen: keine Autos, keine Säugetiere, nur Rosen, Schmetterlinge, eine Festung und außergewöhnliche Bewohner. Denn trotz der wunderschönen Landschaft Dänemarks mit seinen Sanddünen, Wäldern, Fjorden und langen Stränden sind die wahre Entdeckung die Menschen: der Fischer Jacob Hammer aus Skagen etwa, der mit seinem malerischen Kutter die High Society mit edlen Fischen versorgt, und der bekannte Koch Michael Larsen, der nicht nur in seine Küche einlädt, sondern auch zeigt, wo er seine Zutaten sucht. Familie Hansen mit ihren drei Kindern und dem Wasserbus auf Mandö verbringt den halben Sommer im Watt. Stine Goya, eine hübsche und natürliche Kopenhagenerin, zeigt ihre Stadt; sie gehört zu den großen Talenten der angesagten dänischen Modeszene.

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12:15 - 12:45, NDR
Inseln jenseits der Zeit

Die Äußeren Hebriden sind die letzten bewohnten Inseln Schottlands. Hinter ihnen liegt bis Amerika nur der weite Atlantik. Auf der Inselkette scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Hier leben hauptsächlich Schafe, ein paar Fischer und religiöse Christen. Sie beäugen die 'Incomer' skeptisch, die wenigen Aussteiger vom Festland gelten auch heute noch als Eindringlinge.

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18:00 - 18:45, Phoenix
Südamerikas Traumrouten

Die 'Ruta 40' ist eine der längsten und berühmtesten Fernstraßen der Welt. Von der bolivianischen Grenze führt sie insgesamt 5.200 Kilometer durch Argentinien bis tief in den Süden. Sie ist 1935 entstanden, aber noch heute wird an der Straße gearbeitet. Von Nord nach Süd - bis nach Patagonien - ist es eine faszinierende Reise durch sämtliche Klima- und Höhenzonen, durch verschiedene Landschaften, Traditionen und Kulturen. Die 'Cuarenta' zu befahren bedeutet eine Abenteuerreise in eine geheimnisvolle und spannende Welt. Carsten Thurau ist für seinen Film 'Südamerikas Traumrouten' sogar noch ein Stück südlicher gereist: Durch Chile bis nach Feuerland und schließlich zum legendären Kap Hoorn - bis ans Ende der Welt.

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19:30 - 20:15, arte
Jillaroos - Cowgirls im australischen Outback

Australiens Cowboys satteln um und arbeiten im Bergbau - für besseres Geld! Statt harter Kerle treiben nun junge Frauen die riesigen Viehherden durchs Outback. Sie reparieren Zäune, reiten Pferde zu und verkaufen Herden auf Viehauktionen. Eine neue Zeit bricht an - die Zeit der Jillaroos, der Cowgirls. '360°' begleitet eine Farmerfamilie und ihre Töchter.

Das Outback umfasst knapp drei Viertel der Fläche Australiens und erstreckt sich vor allem über das Northern Territory und Western Australia. Im Sommer herrschen hier Temperaturen von über 50 Grad Celsius.

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Sonntag, 05.09.2010
02:15 - 03:00, Phoenix
Tropenfieber

Schon früher zog es Forscher und Entdecker in die Tropen. Francisco de Orellana befuhr 1542 erstmals den damals völlig unbekannten Amazonas - und gab dem Strom seinen Namen nach jenen wilden Kriegerinnen, den Amazonen, die ihn und seine Männer am meisten beeindruckten. Die Anerkennung für seine Entdeckung blieb ihm versagt. Louis Antoine de Bougainville umsegelte von 1766 bis 1769 als einer der ersten Menschen den Globus. Doch weil er lediglich Tahiti und ein paar Südseeinseln als Neubesitz für die französische Krone mitbrachte, blieb auch ihm nur der inoffizielle Ruhm. Alfred Russel Wallace schließlich entdeckte von 1854 an acht Jahre lang auf den Inseln des Malayischen Archipels eine unfassbare Menge neuer Tier- und Pflanzenarten und brachte 125.000 Tierpräparate mit. Heute findet Naturforscher Marc van Roosmalen in Amazonien immer neue Tierarten und versucht, große Areale des Regenwalds mit europäischen Spendengeldern zum Reservat zu machen. 'Tropenfieber' beleuchtet die Eroberung des Amazonas.

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03:00 - 03:45, Phoenix
Tropenfieber

1766 brach Louis-Antoine de Bougainville mit seinem Schiff von Nantes aus in Richtung Süden auf. Sein Ziel: die Welt umsegeln. Zwei Jahre später entdeckte er Tahiti. Skorbut und Hunger machten die Weiterreise jedoch bald zur Tortur. Am Great Barrier Reef drehte Bougainville entnervt nach Norden ab - vielleicht hätte er sonst Australien entdeckt.

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03:45 - 04:30, Phoenix
Tropenfieber

Als sich Alfred Russel Wallace (1823 - 1913) 1854 einschiffte, um den Malaysischen Archipel und Papua-Neuguinea zu erforschen, konnte er nicht ahnen, dass er acht Jahre durchhalten würde. Der Privatgelehrte schlug sich mit dem Verkauf von Schmetterlingssammlungen und ausgestopften Orang-Utans durch. Vor allem auf Borneo bewegte sich Wallace stets im Land der gefürchteten Dayaks, der heimischen Kopfjäger. Doch Wallace arrangierte sich mit den Kriegern und spannte sie bisweilen sogar in seine Sammelwut ein. Seine bahnbrechenden Entdeckungen mündeten in den zentralen Thesen der späteren Evolutionstheorie. Wallace schrieb seine Theorien im Malaria-Fieber an den Biologen Charles Darwin. Darwin behauptete ein Jahr später, auf eigene Faust zu denselben Erkenntnissen gekommen zu sein wie Wallace: der vielleicht größte Diebstahl der Wissenschaftsgeschichte. Die dreiteilige Reihe 'Tropenfieber' berichtet von drei frühen Entdeckern, die mit ihren abenteuerlichen Reisen entscheidend zum Mythos der Tropen beigetragen haben. Teil drei erzählt die Geschichte von Alfred Russel Wallace.

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10:15 - 11:10, VOX
Naturgewalten

Auf dem amerikanischen Kontinent sind Erdbeben keine Seltenheit. Wo tektonische Platten aneinander stoßen, hat sich der Mensch an die plötzlichen Stöße aus dem Erdinneren mit erdbebensicherer Architektur angepasst - zumindest glaubten das die Mexikaner. Als 1985 heftige Beben Mexiko-Stadt erschüttern, stürzen ausgerechnet die modernen und angeblich erdbebensicheren Hochhäuser ein, während die uralten Bauten der Azteken dem Beben standhalten!

Das stärkste bislang gemessene Erdbeben - 1960 in Chile - erreichte 9,5 Punkte (von 10 möglichen) auf der Richterskala.

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10:30 - 11:15, Phoenix
Auf den Spuren der Götter

Sie sind von der gleichen atemberaubenden Schönheit: die Wüsten Negev und Sinai. Geologisch sind sie eine Einheit, doch seit 1948 werden sie durch die Grenze zwischen Israel und Ägypten geteilt. Diese Gebirgswüsten sind gefährlich, unwirtlich und wasserarm - und trotzdem waren sie die Welt von Propheten, Eroberern und Pilgern. Vielleicht, weil sie sich auf diesen kahlen Bergen ihren Göttern näher fühlten. An den Ufern des Toten Meeres wurde Masada errichtet, die Festung und Palast zugleich ist. 74 nach Christus beging dort ein jüdischer Stamm Massenselbstmord, um der Vernichtung durch die Römer zu entgehen. Seither gilt Masada den Juden als Symbol für Widerstand. In nächster Nachbarschaft ist zu besichtigen, was Israel der Wüste abgerungen hat: endlose Dattelplantagen, Orangenhaine, Gemüsefelder - und Fischzucht. Auf dem Weg nach Süden liegen drei gewaltige Gebirgsbecken, Maktesh genannt, deren Entstehung vor 70 Millionen Jahren die Wissenschaft bis heute nicht erklären kann. Auf einer Hochebene erstreckt sich das sehr gut erhaltene Avdat. Der arabische Stamm der Nabatäer hat diese prächtige Stadt an der Gewürzstraße errichtet. In der Wüste Sinai kennen sich nur die Beduinen aus. Sie wissen, wo man in militärische Sperrgebiete gerät, wo man noch fahren kann und wo es zu gefährlich wird. Im Gegensatz zur Negev ist die Sinai im Inneren noch unzivilisiert und urwüchsig. Zu den touristischen Sehenswürdigkeiten zählen St. Katharina, das älteste Kloster der Welt, und die auf einem Hochplateau gelegene einzige Tempelanlage der Pharaonen auf dem Sinai - 5.000 Jahre alt und sehr gut erhalten. Auf den Spuren der Götter reist Gerd Helbig 700 Kilometer durch die Wüsten Negev und Sinai.

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11:45 - 12:00, Phoenix
Äolische Inseln, Italien - Schwestern aus Feuer und Wind

Graugelber Schwefelschlamm, giftige Dämpfe und schwarze Asche - es brodelt im Tyrrhenischen Meer. Wo sich die afrikanische Kontinentalplatte unter die eurasische schiebt, entstand Vulkanismus. Nach und nach erhoben sich Feuerberge aus dem Meer und bildeten Inseln, die heute wie ein Siebengestirn vor der Nordküste Siziliens liegen: Lipari, Vulcano, Stromboli, Salina, Panarea, Alicudi und Filicudi.

13:15 - 14:00, MDR
König der russischen Wälder

Ist er wirklich ein König? Der gewaltige Vogel liefert so manches Mal das Bild eines tollpatschigen, manchmal etwas begriffsstutzigen Räubers. Häufig ist er im Norden Weißrusslands zu finden, in einer Landschaft aus abwechselnd lichten und dunklen Wäldern, mit sandigen Hügeln, jahrtausendealten Mooren und einer Vielzahl kleiner Seen. Das Gebiet liegt zwischen Tundra und gemäßigter Zone und ist von der letzten Eiszeit gestaltet. Hier sind die Sommer kurz und intensiv mit langen Tagen und hellen Nächten. Der Winter ist lang, dunkel und schneereich. Hier an der Grenze zum Baltikum und Russland gibt es noch Bären und Wölfe und nur wenige Dörfer. Dafür gibt es Stille, eine einzigartige Natur und den Seeadler.

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14:00 - 14:45, RBB
Bilderbuch

Hundert Kilometer südöstlich von Berlin erstreckt sich auf etwa 480 Quadratkilometern eine in Mitteleuropa einmalige Kulturlandschaft. Fast 1000 Kilometer Fließe mit Feldern und Wiesen formen ein harmonisches Binnendelta. Weil dem Teufel die Ochsen durchgingen und sie tiefe Furchen zogen, sei dieses dichte Wassernetz entstanden. Tatsächlich ist der Spreewald das Ergebnis der letzten Eiszeit, die die Spree in viele dünne Wasserläufe teilte. Die beliebteste Brandenburger Region wird jährlich von zweieinhalb Millionen Touristen heimgesucht, die sich in randvollen Kähnen durch die Kanäle staken lassen, Gurken kosten und sorbische Bräuche bewundern. Doch das 'ländliche Venedig' Brandenburgs ist eine fragile Idylle. Die intensive Landwirtschaft zurückliegender Jahrzehnte hat ein schwieriges Erbe hinterlassen, das Wiederauffüllen der Grundwasserreserven der Kohletagebaue droht den Wasserzufluss zum Spreewald zu gefährden. Das Wegbrechen großer Wirtschaftszweige wie Kohle- und Textilindustrie hatten eine hohe Arbeitslosigkeit zur Folge, die die private Landwirtschaft und der Tourismusboom nicht auffangen konnten. So kehrten viele junge Leute der Region den Rücken. Der Film erzählt von jungen Existenzgründern und Ideengebern, die dennoch blieben.

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14:00 - 14:45, arte
Oman - Die Rosen der Wüste

Im Wüstenstaat Oman ist Wasser rar. Dennoch blühen hier sogar Rosen - dank eines 1500 Jahre alten Kanalsystems. Darüber wacht Suleyman Al Riyami , oberster Wasserbeauftragter seines Dorfes.

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16:30 - 17:15, SWR
Naturwunder Galapagos

Mitte September 1835 betrat Charles Darwin erstmals die Galapagos-Inseln. Die Beobachtungen und Studien, die er dort durchführte, haben das Verständnis von der Entwicklung des Lebens auf der Erde völlig revolutioniert. Denn der Archipel ist gewissermaßen ein Schaukasten der Evolution. So hat sich beispielsweise die Form von Schildkrötenpanzern an das jeweilige Lebensumfeld der Tiere angepasst. Einige Blumenarten nahmen eine gelbe Färbung an, um die einzige zu ihrer Bestäubung fähige Bienenart anzuziehen. Und die Kormorane haben das Fliegen verlernt, da sie in Küstennähe genug Fische fanden.

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17:05 - 17:30, B3
Fernweh

Im Frühling, so schwärmen Kenner, ist Korfu am schönsten. Da entfaltet die grünste Insel Griechenlands ihren ganz besonderen Reiz. Im Sommer hingegen herrscht auf der ionischen Vorzeigeinsel Hochbetrieb. Da verwandeln sich die Gassen in Bazarmeilen, da ist Folklore und Unterhaltung angesagt in den Hotels, da herrscht Badespaß pur an den Stränden der Insel. Doch wer sich auf Korfu ausschließlich den Urlaubsfreuden hingibt, verpasst einiges: die Klöster zum Beispiel oder den 'Kanal der Liebe', die Hinterlassenschaften der Venezianer, die auf der Insel über 400 Jahre herrschten, den schönsten Salon Griechenlands, die erste und einzige Oper im östlichen Mittelmeerraum, den englischen Gouverneurspalast, die lokale Handwerkskunst, die herrlichen Wanderwege, das Traumschloss von Kaiserin Sisi oder die antiken Tempelanlagen, die Wilhelm II. mit großzügigen Spenden ausgraben ließ.

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17:15 - 18:00, SWR
Kampf um Amazonien

Ana Rafaela D'Amico ist mit 27 Jahren Brasiliens jüngste Nationalparkchefin. Um den Regenwald zu retten, kämpft sie gegen Drogenbanden, Holzfällermafia und illegale Fischerei. Regisseur Thomas Wartmann hat sie auf einem ihrer Einsätze im Nationalpark begleitet. Mit 800.000 Hektar Größe ist der Campos Amazonicos einer der kleineren Nationalparks Brasiliens und dennoch unüberschaubar groß. In ihm vereinen sich alle Probleme Amazoniens wie in einer Nussschale: Illegaler Holzschlag, Rinderzucht, Goldminen - und eine Drogenstraße, die mitten durch den zweigeteilten Park führt. Ana Rafaela hat vor ein paar Jahren die Leitung des Parks übernommen und kämpft seitdem mit brennender Motivation für die Erhaltung der Natur. Vieles hat sie schon erreicht, doch die Widerstände gegen sie - die junge blonde Frau aus der Großstadt - sind und bleiben groß. Der Film zeigt, dass es in Amazonien keine einfachen Lösungen gibt: Von der Regierung angelockt zogen vor zwei Jahrzehnten Menschen ohne Land in ein Land ohne Menschen, sie bauten Häuser, Straßen, Städte. Heute sollen sie akzeptieren, dass das meiste, was sie tun, gegen den Naturschutz verstößt. Einen erfolgreichen Umweltschutz kann es jedoch nur geben, wenn man die Bedürfnisse der Bevölkerung einbezieht.

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19:30 - 20:15, ZDF
Wagnis in der Südsee

Lange bevor die Europäer begannen, sich für die restlichen Teile der Erde zu interessieren, waren bereits Menschen aus Süd-Ost-Asien auf dem Pazifischen Ozean unterwegs. Die 'Lapita-Leute' haben auf dem Wasserweg ihre Keramik verbreitet. Ihnen wird die wohl wagemutigste Völkerwanderung aller Zeiten zugeschrieben. Nun folgt eine Expedition dem möglichen Weg der Polynesier über 7000 Kilometer.

Die Lapita-Kultur war die erste Melanesiens und der polynesischen Inseln Samoa und Tonga, die Ackerbau betrieb und mit Keramik handelte.

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Montag, 06.09.2010
09:15 - 09:55, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt

Seit Tausenden von Jahren schon pilgern Menschen auf dem Padmasambhava-Pfad nach Lhasa. Auch Rapa (32), Ruru (60), Busa (64), Chuja (28) und Dawa (24) machen sich mit ihrer Rinderherde auf den Weg in die Hauptstadt Tibets. Für die 1.500 Kilometer lange Strecke werden sie neun Monate brauchen. Dabei marschieren die drei jungen Männer der Gruppe nicht etwa aufrecht, sondern legen sich nach nur wenigen Zwischenschritten bäuchlings auf den Boden, heben die Hände über den Kopf, erheben sich wieder, machen drei Schritte, um sich erneut der vollen Körperlänge nach auf den Asphalt zu werfen. Mit dieser schier unvorstellbaren selbst auferlegten Marter messen sie die ungezählten Meter zu ihrem weit entfernten Ziel mit jeder Faser des Körpers aus. Die Dokumentation begleitet die Pilger von den Vorbereitungen bis zur Ankunft in Lhasa. Dabei vermittelt sie dem Zuschauer einen unvergleichlichen Eindruck von der Willensstärke, der ausgeglichenen Bestimmtheit und tiefgreifenden Spiritualität dieser Pilger auf ihrem langen entbehrungsvollen und an Erfahrungen reichen Weg.

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13:15 - 13:45, 3SAT
Gibbons - Von Affenliebe und Affentreue

Als Charles Darwin (1809 - 1882) vor rund 100 Jahren verkündete, dass Mensch und Affe nahe verwandt seien und sogar gemeinsame Vorfahren hätten, war das Entsetzen groß. Inzwischen hat man sich längst an diese Vorstellung gewöhnt - und wenn es die Besucher im Zoo als erstes zu den Affen zieht, dann auch deshalb, weil sie deren Verhalten in vieler Hinsicht gut zu verstehen meinen. Affen leben in einem komplizierten Gleichgewicht von Kooperation und Konkurrenz. Sie schließen Beistandspakte, führen Tauschgeschäfte - und kennen auch die Vetternwirtschaft. Opferbereitschaft und Selbstlosigkeit erweisen sich bei näherem Hinsehen meist als egoistisches Abwägen von Kosten und Nutzen. Auch das Zusammenleben der Geschlechter ist nach Mustern organisiert, die in der menschlichen Gesellschaft zu finden sind. Während Gorillas sich einen Harem halten, bevorzugen Schimpansen den freien Partnertausch, und bei den Bonobos gibt es sogar so etwas wie käufliche Liebe: Sex gegen Banane. Gibbons dagegen leben monogam und halten ihrem Partner lebenslang die Treue. Zumindest dachte man das lange Zeit. Da führte der Primaten-Forscher Volker Sommer in Thailands ältestem Nationalpark 'Khao Yai' eine Studie über das Sozialleben der Weißhand-Gibbons durch. Er fand heraus, dass auch Gibbons die Partner wechseln. Warum sie sich so verhalten und welchen biologischen Vorteil Gibbons damit erreichen, das verrät Felix Heidinger in dem Film 'Gibbons - Von Affenliebe und Affentreue'.

13:45 - 14:15, 3SAT
Nasenaffen - die sanften Diktatoren

Lebensraum: Mangroven und Flussufer im küstennahen Regenwald. Vorkommen: ausschließlich auf der Insel Borneo. Wegen ihres dicken Zinkens im Gesicht gehören die Nasenaffen zu den bizarrsten Geschöpfen im Tierreich. In den großen Männchen - nur sie bilden die Riesennasen aus - stecken vielschichtige Charaktere: kompromisslose Haremschefs, aber auch einfühlsame Beschützer. Die Weibchen nehmen sich in einer für das Primatenreich unvergleichlichen Art die Freiheit, die Gruppe und damit den Erzeuger ihres Nachwuchses zu wechseln. Oft ist die neue Welt nur einen beherzten Sprung weit weg - in den Baum nebenan oder ans andere Ufer des Urwaldflusses. Für seinen Film 'Nasenaffen - Die sanften Diktatoren' beobachtete Eberhard Meyer eine Gruppe Nasenaffen in Sabah, im malaysischen Teil Borneos.

14:15 - 14:45, 3SAT
Der Affe mit dem goldenen Schopf

Ihr Fell ist tiefschwarz, auf ihrem Kopf aber tragen sie einen leuchtend goldenen Schopf. Nur wenige Menschen haben sie je gesehen, denn sie gehören zu den seltensten Affen der Welt: Nur noch rund 50 Goldschopflanguren sind übrig geblieben. Um ihr Überleben zu sichern, greift in Vietnam eine deutsche Biologin zu harten Mitteln. Ob Fischer, Jäger oder Touristen - wer ohne Erlaubnis die Kernzone des Cat Ba-Nationalparks betritt, bekommt es mit Rosi Stenke und ihren Rangern zu tun. Die Allgäuerin hat der extrem bedrohten Tierart dort die letzte Zuflucht erkämpft und verteidigt sie konsequent. In seinem Film 'Der Affe mit dem goldenen Schopf' stellt Eberhard Meyer das Rückzugsgebiet der letzten Goldschopflanguren auf der Insel Cat Ba vor. Rosi Stenke führt in die verbotenen Fjorde und die atemberaubenden Felslandschaften der Insel Cat Ba.

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch

Im Ballungsraum des Mittleren Neckars ist der Naturpark Schönbuch das größte zusammenhängende Waldgebiet. Das Brunftgeschrei der hier lebenden Rotwildhirsche beeindruckt im Herbst bei einbrechender Dunkelheit nicht nur die Rivalen, sondern auch Menschen, die tagelang in der Hoffnung ausharren, die Duelle der Tiere in freier Wildbahn zu erleben. Wir begegnen Waldarbeitern, Holzhändlern und der letzten Steinbruchbesitzerin im Schönbuch. Sie sprengt noch immer mit Schwarzpulver, um den berühmten Rhätsandstein zu gewinnen, der früher seinen Weg bis zum Kölner Dom und Ulmer Münster gefunden hat. Am Rande des Naturparks stellt der Film Schloss Hohenentringen vor, ein Ausflugslokal mit herrlichem Blick ins Gäu und wir lernen die Keramikobjektkünstlerin Linde Wallner kennen. In Bebenhausen, dem einzigen Dorf mitten im Schönbuch, steht das Jagdschloss der württembergischen Könige. Die Kronleuchter und Rauchutensilien aus Hirschgeweihen erinnern an eine Zeit, in der es noch mehr Rotwild im Schönbuch gab. Dem Wald zuliebe wird heute noch das Wild in einigen Treibjagden im Spätherbst bejagt.

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14:45 - 15:30, H3
Verbotenes Paradies

Wie würde die Natur reagieren, wenn es keine Menschen mehr gäbe? Eine Antwort auf diese Frage fand ein Filmteam in einem entlegenen Winkel Europas: Im Ort Pripjat - der wurde von den Menschen ganz der Natur überlassen.

Pripjat wurde 1970 im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerks Tschernobyl gegründet. Zum Zeitpunkt dergroßen Katastrophe 1986 lebten dort etwa 48000 Menschen, meist Kraftwerksarbeiter.

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15:15 - 16:00, NDR
Die Insel St. Helena

Das nur 122 qkm kleine Felseneiland St. Helena liegt ca. 2000 km von der westafrikanischen Küste entfernt. Einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Postschiff, das die Insel alle zwei Wochen ansteuert.

Die britische Kolonie St. Helena im Südpazifik ist nur 122 Quadratkilometer groß.

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15:15 - 16:00, RBB
Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas

Der 'Parque Nacional Alejandro de Humboldt' ist eines von über 80 Naturschutzgebieten, die nach der kubanischen Revolution auf der Insel entstanden sind. Der Film zeigt die Schätze des etwa 700 Quadratkilometer großen Schutzgebietes. Der Toa, der den Nationalpark im Osten durchzieht, ist der wasserreichste Fluss des gesamten Landes. An seinem Unterlauf wollten ausländische Firmen Mitte der 1990er Jahre ein Kraftwerk bauen. Devisen und Strom hätte Kuba damals dringend benötigt, doch die Folgen für die Natur wären katastrophal gewesen. Fidel Castro persönlich stoppte das Projekt und sorgte dafür, dass der bereits geplante 'Parque Nacional Alejandro de Humboldt' schnellstens Realität wurde. Unweit der Toa-Mündung ging gut 500 Jahre zuvor Christoph Kolumbus vor Anker. Wenig später gründeten die Spanier in der Barcoa-Bucht die erste Siedlung der Insel, die sich im Laufe der Zeit zur Küstenstadt Baracoa entwickelte. 40 Kilometer entfernt, an der Bahia de Taco, befindet sich das Besucherzentrum des Schutzgebietes. Angezogen vom Scheinwerferlicht umschwirren in der Dämmerung Tausende Blattnasen die Büste Alexander von Humboldts.

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15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Wenn von großen Laufvögeln die Rede ist, denkt man an Strauße. Im Regenwald Australiens gibt es aber noch ein anderes Federvieh dieser Art: den Kasuar. Die fast 2 m großen Tiere werden seit Urzeiten von den Ureinwohnern verehrt - die weißen Einwanderer haben sie innerhalb von zwei Jahrhunderten fast ausgerottet.

15:30 - 16:15, 3SAT
unterwegs

Als die Götter im glasklaren Ozean die erste philippinische Insel schufen, waren sie von ihrem Werk so begeistert, dass sie in ihrer Euphorie über 7.000 weitere Inseln formten. So erzählt es die Legende. Doch wie lebt es sich in einem Inselstaat? Mit dieser Frage im Gepäck erkundet Nicole Berchtold für 'unterwegs' das Inselreich der Philippinen. Ihre Reise beginnt sie auf Bohol, einer Insel im Herzen der Philippinen. Dort schaut sie dem Koboldmaki, einer kleinen Affenart, in die riesengroßen Augen und entdeckt ein Restaurant, in dem nur Gehörlose arbeiten. Von Bohol geht es weiter nach Cebu und von dort in die Millionenstadt Manila. Auf ihrer Reise trifft Nicole Berchtold die unterschiedlichsten Menschen: Mit einem international bekannten Möbeldesigner spricht sie über das Fortgehen und Heimkommen. Mit einem Schweizer taucht sie ab in den tiefblauen Ozean und entdeckt die Unterwasserwelt, und mit einem Vulkanologen besteigt sie einen der gefährlichsten Vulkane der Welt.

18:05 - 19:00, arte
Tasmanien - Wächterin im Paradies

Tarkine, eine wilde, ursprüngliche Gegend im Nordwesten Tasmaniens, ist das Einsatzgebiet der Rangerin Lalani Hyatt. Hinter der zerklüfteten Küste erstreckt sich ein Meer aus Sanddünen, in deren Schutz Süßwasserlagunen liegen. Im Landesinneren wechseln sich weite Heidelandschaften mit dichtem Wald ab. Lalani Hyatt ist täglich im Arthur-Pieman-Schutzgebiet unterwegs - im Jeep, zu Fuß, per Flugzeug und Boot. Nicht immer kann sie die Naturschönheiten nur genießen. Hin und wieder muss sie sich mit wilden Motorrad-Rockern auseinandersetzen, die das Gebiet zu ihrem Cross-Gelände erkoren haben. Außerdem fühlen sich einheimische Fischer und Landwirte von der umtriebigen Beamtin in ihrer täglichen Arbeit gegängelt. Hyatts größte Herausforderung sind jedoch die Waldbrände, die jeden Sommer ganze Landstriche in Tarkine vernichten. Um ihr Aufflackern von vornherein zu verhindern, muss Lalani Hyatt oft weit draußen im Wald oder am Strand in einer Hütte übernachten. Zeiten, in denen der Job recht einsam sein kann. Zeit für eine Familie bleibt da nicht. Von Freunden wird Lalani Hyatt daher auch die 'einsame Rangerin' genannt. Sie selbst kann sich hingegen nicht vorstellen, jemals etwas anderes zu machen. Doch ihr Traumjob ist bedroht. Die Provinzregierung von Tasmanien plant eine Neustrukturierung der Umweltbehörde. Im schlimmsten Falle würde das bedeuten, dass Lalani Hyatt ihren Posten an einen Nachfolger verliert.

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19:30 - 20:15, arte
Faszinierende Wildnis

Von den Tiefen der Ozeane bis an die äußeren Grenzen der Atmosphäre - die Erde, ein riesiger Abenteuerspielplatz. Lebensraum für eine unvorstellbare Artenvielfalt. Grob geschätzt gibts rund zehn Millionen verschiedene Organismen, von denen uns noch Millionen völlig unbekannt sind. Selbst in den dichtesten Wäldern und heißesten Wüsten gibts Tiere und Pflanzen, die sich bekämpfen, fressen und vermehren. Mit welch raffinierten Strategien sie ums Überleben ringen, zeigt die zehnteilige Reihe montags bis freitags in fesselnden HD-Bildern: Spielfilmartig werden die wichtigsten Ökosysteme vorgestellt, Spannung ergibt sich aus den täglichen Dramen und Tragödien. Mal folgt die Kamera einer Elefantenherde, dann geht sie mit einem Geparden auf die Jagd oder taucht in eine Blattschneiderameisen-Kolonie ein - faszinierend. Atemberaubend. Schön.

Sir David Attenborough (84) ist der jüngere Bruder von Schauspieler und Regisseur Richard Attenborough (87).

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Dienstag, 07.09.2010
00:40 - 01:30, Phoenix
Auf dem Polarkreis unterwegs

Am Rande der Arktis um die halbe Welt: NDR-Reporter Klaus Scherer reist vom Nordwesten Alaskas über Kanada bis nach Grönland - zu Gast bei Völkern, die seit Jahrtausenden im Einklang mit der Natur leben. Er feiert den Walfang mit den Inuit , besucht die Gwich'n-Indianer in Kanada sowie die Eislochfischer auf der größten Insel der Erde. Im Hundeschlitten bewältigt die Kamera-Crew die Schneewüste, im Helikopter Buchten voller Eisberge, im Propellerflugzeug ferne Gebirgsgipfel - so entlegen, dass sie nicht einmal Namen haben. 2. Teil am 17.4.

Übersetzt bedeutet Inuit 'Mensch'. Erste Vorfahren wanderten 3000 v. Chr. von Asien nach Alaska. Heute gibts rund 150000 Inuit.

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01:30 - 02:15, Phoenix
Auf dem Polarkreis unterwegs

Der zweite Teil seiner Abenteuerreise durch die Arktis führt NDR Reporter und Grimme- Preisträger Klaus Scherer durch den Norden Kanadas, über die Baffininsel bis zur Ostküste von Grönland. In diesen Gebieten findet man zottelige Moschusochsen in der Tundra, Eisbären auf Küstenfelsen, wilde Gräber verschollener Entdecker. Klaus Scherer und sein Kamerateam treffen auf weitere Inuit-Stämme, einen passionierten Ochsenzähler und einen lange verleugneten Enkel des Seefahrers Roald Amundsen. Sie besuchen Kinder in der Schule, die dort wieder die Bearbeitung von Rentierfellen erlernen, und Eskimo-Familien, deren Alltag sich wie im Zeitraffer verändert. Auf dem Hundeschlitten überquert das Filmteam Pässe und an der Seite von Hubschrauberpiloten Buchten voller Eisberge. Die Arktisbewohner machen sie auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam: Den Eisbären an Land fehlen inzwischen drei jagdreiche Wochen auf dem Packeis, das später gefriert und eher schmilzt als früher. Eine Inuit-Aktivistin nennt die bedrohte Arktis ein Barometer für das Schicksal der gesamten Erde. Die Schlussetappe der Reise beendet Scherer im grönländischen Tasiilaq, wo die Gletscher des Inlandeises auf die Gebirge der Küste treffen und Eislochfischer die Fjorde bevölkern. Nur wenige Stunden Tageslicht blieben dem Team dort, um zu drehen. 'Gerade dort aber', so Scherer, 'hüllte die tiefstehende Polarsonne die Häuser in das geheimnisvollste Licht der Reise.'

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02:15 - 03:00, Phoenix
Polaris - Seele des Nordens

Es ist eine der wildesten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde: der hohe Norden jenseits des Polarkreises. Das Leben der Menschen hier, unter dem Nordstern Polaris, bedeutet einen ständigen Kampf gegen die Naturgewalten. Was hat sie hierher gebracht - wie leben und überleben sie - und warum bleiben sie? Ein ZDF-Team ist nach Grönland, Finnland und Sibirien aufgebrochen, und hat drei Familien begleitet. Dreimal haben sie einen fremden Alltag kennen gelernt, ganz eigene Freuden, Sorgen und Sehnsüchte - und sind dabei der erstaunlichen Seele des Nordens näher gekommen. Drei sehr verschiedene Familien - drei völlig unterschiedliche Orte. Und doch verbindet diese Menschen etwas. Sie alle leben weit hinter dem Polarkreis - in Grönland, Finnland und Sibirien - in einer der unwirtlichsten Regionen der Welt. Sie haben gelernt, dort zu überleben, wenn auch mit ganz unterschiedlichen Strategien. Und sie haben dort ihre Heimat gefunden, wo viele freiwillig nicht leben würden. Drei Familien, drei Geschichten. Der grönländische Fischer und Jäger Fritz Johansen (40) lebt in einer der nördlichsten bewohnten Siedlungen der Erde, mit seiner Frau und der gerade mal 18-jährigen Tochter, die bereits selbst ein Baby hat. In den Sommerferien soll sein 15-jähriger Sohn mit ihm zusammen das Jagen lernen - und entscheidet sich gegen den Willen der Eltern, die Schule zu verlassen, um weiter auf dem Meer sein zu können. Der sibirische Pilot Oleg Karlik (39) wohnt mit seiner Frau Natascha und dem achtjährigen Sohn Sergej nahe dem Kältepol der Erde. Sein Hubschrauber bedeutet für die Menschen der Tundra die einzige Verbindung zur Welt. Am längsten Tag des Jahres begleitet ihn sein kleiner Sohn zu einem tragischen Rettungsflug. Und die Tierärztin Marja Nuorgam lebt im einsamen Norden Finnlands, mit ihrem Mann, dem Rentierzüchter Jorma, ihren zwei Töchtern (Aili 12 und Ida 14) und dem Sohn Ville (9). Aili hilft in den Ferien der Mutter, auf der Suche nach einer eigenen Perspektive für die Zukunft: Welche Möglichkeiten bietet ihr der Norden?

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03:00 - 03:45, Phoenix
Polaris - Seele des Nordens

Der Winter - in Grönland für die Johansens die Zeit der Hundeschlitten und der großen Jagden, in Finnland muss Tierärztin Marja sich um die Rentiere kümmern, und im nördlichen Sibirien wird Olegs Hubschrauber zur Nabelschnur in der eisigen Tundra. Die Polarnacht - die härteste Zeit des Jahres. Aber die Menschen des Nordens dramatisieren ihr Schicksal nicht. Sie zeigen ganz schlicht, wie sie sich in ihrer lebensfeindlichen Heimat eingerichtet haben und den oftmals gefährlichen und dramatischen Entwicklungen standhalten. 'Polaris' ist eine Begegnung mit charismatischen Menschen, die eine interessante Vergangenheit haben und ein spannendes Leben, Familien, die verschiedene Kulturen vereinen. Die Frage, warum jemand an so einem Ort lebt, ist ein wichtiges Thema. Die Menschen erzählen sich gegenseitig, was sie hierher getrieben hat - und was sie an diesem Ort hält. Meist sind das sehr bewegende Geschichten von Armut und Verbannung - aber auch von neu entdeckten Schönheiten und Liebe. Insofern ist die jeweilige Familiengeschichte Teil des Films - auch weil sie immer die spezielle Geschichte des Landes widerspiegelt. Immer wieder geht es dabei um die Einsamkeit. Vielfach sind die Menschen hier völlig auf sich selbst gestellt. Doch daher rührt auch eine große Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Man freut sich, Menschen zu begegnen und sich mit ihnen zu unterhalten. Und jeder weiß, was es bedeutet, wenn einem in der Not keiner hilft - urplötzlich hängt von einer helfenden Hand das Leben ab. Das ist eine Erfahrung, die alle Menschen im Norden verbindet. Trotz aller Verschiedenheiten gewinnen die drei Familien, die einander nicht kennen und die ganz entfernten und völlig verschiedenen Kulturkreisen angehören, auf ganz unterschiedlichen Wegen doch gemeinsame, existenzielle Erkenntnisse. Eine Annäherung an die Seele des Nordens.

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09:15 - 10:00, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt

Lijiang liegt in der chinesischen Provinz Yunnan, im Südwesten des Landes. Der Ort ist die ehemalige Hauptstadt der Naxi. Dieses Volk stellt eine der 25 Minderheiten in Yunnan dar, die der Dongba-Kultur angehören. Zugleich ist Lijiang eine wichtige Kreuzung der Teestraße mit dem Verbindungsweg zwischen Yunnan und Tibet. Der amerikanische Botaniker und Sinologe Joseph F. Rock erforschte diese Region in den 20er Jahren und entdeckte dabei unter anderem die Hieroglyphen der Dongba-Kultur. Er bereiste die im Westen nahezu unbekannten Grenzgebiete zu Tibet und gelangte auch in das sagenumwobene Shangri-La, dessen perfekte Gesellschaft der britische Schriftsteller James Hilton in seinem utopischen Roman 'Lost Horizon' als ein himmlisches Paradies auf dem Dach der Welt beschrieb. Der Zuschauer erfährt außerdem, dass der Anbau der Teepflanze und die gesamte Teekultur für die Bevölkerung dieser Bergregion im Himalaya einen hohen Stellenwert besitzen.

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11:20 - 12:00, 3SAT
Wasser, Wälder, wilde Täler

Der Hochschwab in der Obersteiermark ist kein Berg, sondern ein Gebirgsstock mit mehr als 100 Gipfeln. Er bietet ein Refugium für die Pflanzen- und Tierwelt. Waldreichtum kennzeichnet die Region. Das klare Wasser aus diesem Massiv versorgt mehr als die Hälfte der Wiener Haushalte. Einen Kontrast zur Natur bildet das Pilgerzentrum Mariazell, dessen Basilika vor allem Gläubige aus den Ländern der ehemaligen Donaumonarchie anzieht. Die Obersteiermark ist aber auch ein touristisches Highlight: ein abwechslungsreicher Landstrich mit weiten Hügeln und schroffen Bergmassiven, dunklen Seen, wilden Flüssen und vielen reizvollen historischen Dörfern. Der Film stellt die Gegend um den Hochschwab vor.

14:00 - 14:45, arte
Der Tiger und der Mönch

200 Kilometer westlich von Bangkok befindet sich das 1994 gegründete Kloster Wat Pa Luangta. Hier leben Mönche und 16 Tiger friedlich zusammen. Die Klosterbewohner verehren ihre heiligen Raubkatzen. Doch das zuständige Ministerium für Forstwirtschaft droht seit Jahren, die Tiere zu konfiszieren.

Die Tiger sind zur Touristenattraktion avanciert. Allerdings kritisiert die Tierschutzorganisation 'Care for the Wilde' vehement die nicht artgerechte Haltung der Raubtiere.

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14:30 - 14:55, B3
Willi wills wissen

Eis, Wasser und Feuer - darum geht es bei Willis Reise zur Vulkaninsel Island. Willi hat eine Verabredung an einem Gletschersee. Die Isländerin Hlin erwartet ihn an Bord eines ungewöhnlichen Gefährts: einem Amphibienfahrzeug. Gemeinsam erkunden die beiden damit die riesigen Eisbrocken, die der größte Gletscher Europas, der 'Vatnajökull', regelmäßig in den See 'kalbt'. Auf Island gibt es mehr als 30 aktive Vulkane. Weil die vulkanische Hitze unter der Erde auch das Grundwasser erwärmt, gibt es überall auf der Insel heiße Quellen. Mit Heimir besucht Willi einen typisch isländischen Strand. Der ist tiefschwarz. Auch das haben die Isländer den Vulkanen zu verdanken, erfährt Willi.

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14:45 - 15:30, H3
Karelien - Wo Russland finnisch ist

Sergei wächst in einem Sieben-Seelen-Dorf in russisch Karelien auf. Hier, an der Grenze zu Finnland, leben die Menschen inmitten unberührter Wälder als Selbstversorger. Schattenseite der Idylle: Es gibt keine Mädchen. Sergei muss sich entscheiden zwischen einem Leben in der Natur oder einem als Minenarbeiter in der entfernten Industriestadt. Über fünf Jahre begleitet Filmemacher Petteri Saario den Jungen beim Fischen und auf der Jagd, taucht in die mystische Welt der Karelier ein.

Karelien ist zur Hälft finnisch, zur Hälfte russisch. Die Grenze wurden 1947 festgelegt.

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15:15 - 16:00, NDR
Helgoland - Vogelparadies auf steilen Klippen

Die winzige Felseninsel Helgoland liegt inmitten der Nordsee. Tiere und Pflanzen finden hier einzigartige Lebensräume vor. Nur hier gibt es in Deutschland einen Vogelfelsen, den Lummenfels. Er wurde nach den possierlichen Lummen benannt, Alkenvögel, die in großer Zahl auf den schmalen Felsbändern der Klippen in schwindelerregender Höhe ihr einziges Ei legen. Die halb erwachsenen Küken, die noch nicht fliegen können, müssen im Sommer eine große Mutprobe bestehen und aus bis zu 40 Metern Höhe von der Klippe in das Meer springen. Denn Lummen sind echte Hochseevögel, die das Land nur zur Brutzeit aufsuchen. Die Eltern versorgen ihre Kleinen auf dem Meer mit Nahrung und schwimmen mit ihnen gemeinsam in Richtung Skandinavien. Aber auch andere Seevögel, wie die Dreizehenmöwen und die Baßtölpel - trotz ihres Namens elegante Flieger und Taucher - haben die Helgoländer Klippen zu ihrem Brutplatz erkoren. Am Fuß der Insel liegt das einzigartige Felswatt. Dort leben die letzten Hummer, eigentlich das Wappentier von Helgoland, dessen Bestand in erschreckendem Maße geschrumpft ist. Wer vorsichtig ist und sich ruhig verhält, kann frühmorgens sogar Seehunde auf ihren Ruheplätzen beobachten.

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15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Vor rund 30 Jahren haben Wissenschaftler zum ersten Mal die frei lebenden Löwenäffchen, die nur an der Küsten Brasiliens vorkommen, gezählt. Man entdeckte nur noch 100 Exemplare - viel zu wenige, um das Überleben der kleinen südamerikanischen Affenart zu garantieren. Alle Zoos auf der Erde wurden alarmiert und man fand heraus, dass in deren Affengehegen weitaus mehr Löwenäffchen lebten als in den zusammengeschrumpften Waldstücken Brasiliens. Felix berichtet über das Projekt 'Micro Leon', das zur Rettung der Löwenäffchen ins Leben gerufen wurde.

16:00 - 16:45, H3
Die letzten Paradiese

Für viele ist die Karibik der Inbegriff eines Naturparadieses. Doch Belize, so groß wie Hessen und zwischen Guatemala und Mexico gelegen, bietet mehr. Dichter Dschungel, verborgene Maya-Tempel und unerforschte Höhlen locken Abenteurer aus aller Welt in den kleinen mittelamerikanischen Staat. Die ausgedehnten Regenwälder haben nicht nur eine einzigartige Tierund Pflanzenwelt bewahrt, sondern auch das ein oder andere Geheimnis der Maya-Kultur. Die Suche nach den verborgenen Schätzen wird zum exotischen Abenteuer. Begegnungen mit giftigen Schlangen, Klammeraffen, farbenprächtigen Vögeln, heiligen Brüllaffen, Ameisenbär und Ozelot sind an der Tagesordnung. Aber gelingt es auch, den König des Dschungels zu treffen, den Jaguar? Bekannt ist Belize aber auch durch eine geologische Besonderheit: das Blue Hole, das 'Blaue Loch'. Das vor rund 10.000 Jahren vor der Küste entstandene meerwassergefüllte, dunkelblaue, 100 Meter tiefe Loch ist ein Mekka für Taucher aus aller Welt. Hier trifft man riesige Schildkröten, hungrige Haie und anhängliche Stachelrochen. Reizvoll, aber äußerst gefährlich ist das Tauchen in Höhlen. Nur mit dem berühmten Ariadne-Faden sollte man sich in die unergründlichen, tiefschwarzen Schläuche begeben - sonst wird es ein Tauchgang ohne Wiederkehr.

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16:00 - 16:45, 3SAT
Tibetisch heilen im Himalaya

Bis 1992 war das ehemalige Königreich Spiti im indischen Himalaya für Fremde nicht zugänglich. In dieser kargen Bergwüste an der Westgrenze von Tibet hat sich eine große, über 1.000 Jahre alte Heiltradition erhalten. Die Ärzte, die nach der tibetischbuddhistischer Methode heilen, werden 'Amchis' genannt. Amchi zu sein ist in Spiti eine religiöse Aufgabe. Die meisten der 45 Amchis in den 45 Dörfern sind Ärzte in Familientradition und werden neun Jahre lang vom Vater ausgebildet. Die Pflanzen, Wurzeln, Mineralien und Steine, die sie für ihre komplexe Medizin brauchen, sammeln sie selbst. Dafür ziehen sie jedes Jahr im Frühsommer in die Berge - eine schwere Aufgabe und ein großes Abenteuer. Die Suche führt sie durch die grandiose Berglandschaft des indischen Himalaya zu geheimen Plätze an der tibetische Grenze auf 5.000 Meter und höher, wo die heilkräftigsten Pflanzen wachsen und die mineralienhaltigsten Steine zu finden sind. Die uralten tradierten Rezepturen der Amchis helfen zuverlässig gegen viele Krankheiten und sind frei von Nebenwirkungen. Kein Wunder, dass sich immer mehr westliche Ärzte für die tibetischbuddhistische Lehre vom Heilen mit ihrem ganzheitlichen Medizinkonzept interessieren. Der Film 'Tibetisch heilen im Himalaya' zeigt Leben und Arbeit von vier Amchis, die nach tibetischbuddhistischer Methode heilen.

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18:00 - 18:30, 3SAT
Vom Seidenfluss zum Silberstrand

Der Lijiang-Fluss und die Kegelberge von Guilin gelten als die schönste und bizarrste Naturlandschaft Chinas. Sie sind ein 'Muss' für jeden China-Reisenden und ein idealer Ausgangspunkt, um das autonome Gebiet Guangxi im Süden Chinas zu erkunden. In der Region leben die Bergvölker der Dong-Minderheit - sie sind bekannt für ihre seltsamen Heiratsbräuche, ihre wilden Stierkämpfe und exotischen Gesänge. Aus den Bergen winden sich verschlungene Serpentinen die Reisterassen hinunter in Richtung Süden. Sie münden in neu erbaute Highways, die den Ostküsten-Boom nach Guangxi tragen sollen, in die 'Welt-Hosen-Stadt' zum Beispiel. So nennt sich das kleine Fumian, wo einige hundert Familien täglich eine halbe Million Hosen produzieren. Die Reise durch Guangxi endet im äußersten Süden, am Silberstrand von Beihai - dort, wo Chinas neue Mittelklasse auf ganz eigene Weise baden geht. Jochen Graebert ist für seinen Film 'Vom Seidenfluss zum Silberstrand' abseits von touristischen Massenpfaden unterwegs und trifft auf faszinierende Menschen und Geschichten.

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19:15 - 20:00, Phoenix
Der Kontinent

Die Erde vor 500 Millionen Jahren: Die Landmassen der südlichen Halbkugel treiben auf gewaltigen Magmaströmen nordwärts. Wie aus Einzelteilen eines Puzzles setzt sich ein neuer Kontinent zusammen. - Mit der 'Geburt Europas' beginnt eine vierteilige Zeitreise, die in der Vorgeschichte beginnt und mit Ausblicken auf eine mögliche Zukunft endet. Die Koproduktion von ZDF, ORF und BBC zeichnet die erdgeschichtliche Entwicklung des Kontinents nach. 4,2 Millionen Euro verschlang die aufwendige Doku für Paralleldrehs in über 20 Ländern, Computeranimationen und modernste Kameratechnik. Ergebnis: eine ungewöhnliche 'Heimatkunde' verschiedener Völker und Staaten, die immer mehr zum geeinten Europa zusammenwachsen.

Info: Das Projekt dauerte über vier Jahre, 150 Naturfilm-Profis wirkten mit. Es gab 600 Drehtage in über 20 Ländern, die Nachbearbeitung am Computer dauerte noch einmal 300 Tage. Budget: 4,2 Millionen Euro.

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19:30 - 20:15, arte
Faszinierende Wildnis

Reptilien und Amphibien sind die ältesten Bewohner der Erde und leben heute auf jedem Kontinent außer der Antarktis in kargen Sand-, Stein- und Eiswüsten. Obwohl Vögel und Säugetiere heute die dominanteren Tierklassen auf Erden sind, haben Reptilien und Amphibien durchaus ihre darwinistische Daseinsberechtigung. Die Tiere nutzen ihr urzeitliches kaltblütiges Körpersystem, kombiniert mit überraschend ausgeklügelten Verhaltensweisen, um die unwirtlichsten Lebensräume der Erde zu bevölkern. Durch den Einsatz grausamer Jagdmethoden, verblüffender Mimikrytechniken, mit List und körperlicher Widerstandskraft gedeihen sie dort, wo sich Säugetiere und Vögel nicht hinwagen. Die Dokumentation zeigt Frösche, die Fledermäuse jagen, und Komodowarane, die Büffel töten, giftige Wasserschlangen und eine Riesenanakonda im Kampf mit Kaimanen.

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22:00 - 22:30, WDR
Guadeloupe - Frankreichs karibischer Schmetterling

Grüne Palmen, weiße Strände, blaues Meer - ein Paradies? Nicht für die Einwohner der Insel. Sie fühlen sich als Franzosen Zweiter Klasse, leiden unter Armut und Arbeitslosigkeit.

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Mittwoch, 08.09.2010
06:05 - 06:45, Phoenix
Kalt, riskant und gut fürs Karma

Spektakulär ziehen jedes Jahr bis zu 500.000 Hindus durch die Bergwelt der Krisenregion Kaschmir. Die 'Amarnath Yatra', der Pilgerzug zur Höhle von Amarnath, ist die ungewöhnlichste und gefährlichste Wallfahrt Indiens, und wohl der ganzen Welt. Erstmals seit Jahrzehnten durfte ein ausländisches Fernseh-Team den Pilgerzug begleiten. Im Sommer, wenn die Pfade halbwegs schneefrei sind, brechen sie auf: Bauern, Wanderasketen, smarte Yuppies aus Indiens Megastädten. Zu Tausenden pilgern sie durch grandioses Hochgebirge, schlafen in exponierten Zeltlagern, essen in provisorischen Hochgebirgs-Raststätten. Drei Tage dauert die Wallfahrt. Ihr Ziel ist eine einsame, 4.000 Meter hoch gelegene, heilige Höhle. Dort hat einst Gott Shiva seiner Frau das Geheimnis der Unsterblichkeit enthüllt, so die Legende. Steil schneidet der Pfad durch Bergflanken, durch Eis- und Geröllfelder. Der höchste Pass liegt 5.000 Meter hoch. Höhe, Kälte, Steinschlag und die ungewohnte Anstrengung fordern ihren Preis. Letztes Jahr haben 67 Pilger die Wallfahrt nicht überlebt. Der Film begleitet vier Pilger. Premal, Abishek und Vijay sind 19, 23 und 31 Jahre alt. Mit ihrem Onkel Mukesh, 40, einem Börsenhändler, fahren sie von Bombay aus nach Kaschmir. Der Film zeigt Strapazen, Spaß und religiöses Verständnis der jungen Männer. Er zeigt ihre Furcht vor Unwetter und Terroranschlägen und thematisiert ihr Verhältnis zu den muslimischen Kaschmiri. Der Film zeigt auch den massiven Militärschutz der Yatra und welch immense Logistik nötig ist, um die Pilgermassen im unwirtlichen Hochgebirge zu versorgen.

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06:45 - 07:30, Phoenix
Das Geheimnis des Andenheilers

Am Rande der Zivilisation, versteckt zwischen den Schneegipfeln der bolivianischen Anden, liegt das Kallawaya-Hochtal. Übersetzt heißt sein Name: 'Land der Ärzte'. Es ist in ganz Südamerika bekannt, denn von hier kommen Wunderheiler, die über ein so profundes Pflanzenwissen verfügen, dass sich neuerdings sogar die Pharmaindustrie für sie interessiert. Einer von ihnen ist der sympathische Kräuterarzt Aurelio Ortiz. Die Kamera begleitet ihn und seinen 14-jährigen Sohn Cerilo bei Krankenbesuchen, beim Kräutersammeln, bei der Durchführung magischer Rituale und schließlich auf einer langen Reise ins Nachbarland Peru. Denn in Peru, an dem von den Indios als heilig verehrten Berg Machu Picchu, soll sich bei einem Sonnenritual erweisen, ob Cerilo von den Göttern tatsächlich als Nachfolger seines Vaters akzeptiert wird. Der Film führt in eine faszinierende Landschaftskulisse. Kallawaya-Ärzte wie Aurelio Ortiz betrachten sich als Verbündete der Natur, als Hüter ihrer Geheimnisse, als Mittler zwischen den Menschen, den Göttern und Geistern. Sie kennen eine unüberschaubare Zahl komplizierter und äußerst zeitaufwändiger Rituale. Die Kallawaya-Ärzte vereinen uraltes Heilwissen und schamanische Praktiken zu einem System, für das sich längst nicht mehr nur die Anthropologen interessieren. Inzwischen versuchen 'Pharma-Scouts' ihren Pflanzenkenntnissen auf die Spur zu kommen. Die UNESCO hat die Kallawaya-Kultur sogar auf die Liste des ideellen Weltkulturerbes gesetzt.

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09:15 - 10:00, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt

Salz ist Sache der Frauen. Dieser Satz trifft zumindest in Yanjing, einer Gebirgsregion in der südwestchinesischen Provinz Yunnan und dem östlichen Tibet zu. In Yanjing gewinnen Mädchen und Frauen im Alter zwischen zehn und 70 Jahren nach althergebrachten Verfahren Salz. Sie leisten körperlich harte und kräftezehrende Arbeit, bei der Sonne, Wind und Schweiß eine wichtige Rolle spielen. Der Abtransport des Naturkristalls ist traditionell dann wieder Männersache. Zwei- bis dreimal überqueren die Einheimischen zwischen Juni und Oktober die Berge, um das Salz auf Pferden und Yaks zum nächsten Marktflecken zu bringen. Außerdem betreiben die Bewohner auf 6.000 Meter Höhe Viehzucht und stellen aus Yak- und Schafsmilch Käse her. Der Dokumentarfilm bietet beeindruckende Bilder vom Leben eines Bergvolks hoch oben auf dem Dach der Welt.

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11:30 - 12:15, NDR
Vorsicht, Menschenfresser!

Leoparden sind auch in Indien gefürchtet. Über hundert Menschen sind ihnen in den letzten zehn Jahren zum Opfer gefallen. Eine Hetzjagd gegen die Großkatzen begann, viele wurden von staatlichen Jägern und Wilderern erschossen. Ranger Advait und seine Kollegen von der Satpura Conservation Area versuchen den Bestand der Leoparden zu schützen.

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14:15 - 15:00, 3SAT
Geheimnisvolles Mali

Die Falaise de Bandiagara - eine bis zu 300 Meter hohe Felsklippe - zieht sich durch die Gondo-Ebene in Mali, dem größten der vier westafrikanischen Sahelländer. Dort fällt eine steinige Hochfläche in einer Länge von über 200 Kilometern senkrecht zu einer schier endlosen savannenartigen Ebene ab. In der unwegsamen Felslandschaft, in den Geröllhalden am Fuß der Falaise, entwickelte sich eine der ältesten schwarzafrikanischen Kulturen. Das geheimnisvolle Volk der Telem errichtete seine Lehmbauten in Felsnischen inmitten der senkrechten Wände. Es ist bis heute nicht geklärt, woher sie gekommen und wohin sie verschwunden sind. Ihre Bauten, die Schwalbennestern gleich in den Nischen des gewaltigen Felsabbruchs kleben, bildeten den Grundstein für den Lebensraum der Dogon. Vor ungefähr 800 Jahren wurden sie aus den westlichen Landesteilen vertrieben und suchten in den Felsen der Falaise de Bandiagara Zuflucht vor Versklavung und Islamisierung. Der Film zeigt das Leben der Dogon im westafrikanischen Mali.

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

Nur eine Autostunde von München entfernt liegt der Isarwinkel im Tölzer Land mit urbayerischen Dörfern wie Gaißach oder Wackersberg. Hier besitzt jeder noch die aufwendige Festtagstracht. Brauchtümer, besonders die traditionellen Flurprozessionen vor der fernen Kulisse des Karwendelgebirges, gehören zum Leben. Bad Tölz ist das Tor zum Isarwinkel, isaraufwärts kommt man nach Lenggries, zum Sylvensteinspeicher oder nach Vorderriß. Filmautorin Gertraud Dinzinger versucht, das ganze Spektrum dieser Region zu zeigen: die Münchner, die zum Nacktbaden im Isarkiesbett anreisen, die Sennerin beim Buttern oder den 'Kaser', der Käser, wenn er den 'Almkas' 'pflegt'. In einer Säcklerei in Lenggries erfährt man, was eine echte Lederhosn ist. Hans Reiser, Kunstmaler und Karikaturist, erklärt, was es mit dem bayerischen Slogan von 'Laptop und Lederhosn' auf sich hat. Die 'Tölzer Rose' findet man auf Betten und Schränken und der Jagdsaal des Schlosses Hohenburg weist märchenhafte Malerei auf. Und es wird das Geheimnis gelüftet, warum die Lenggrieser Bauernschränke doppelte Böden haben. Der ehemalige Bundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker macht dem Isarwinkel eine Liebeserklärung, und der Tölzer Knabenchor trägt einen besonderen Klang in die ganze Welt. Aber das Gebirge stellte die Menschen auch vor eine gigantische Herausforderung: In den 1950er-Jahren wurde der Sylvensteinstausee als Hochwasserschutz für Lenggries und Bad Tölz gebaut. Dafür musste ein ganzes Dorf weichen. Heutzutage wagen Brückenspringer ein riskantes Spiel, wenn sie von der Sylvensteinbrücke in den Stausee springen, denn der Wasserstand variiert stark.

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14:30 - 14:55, B3
Willi wills wissen

Willi hat sich zu einer spannenden Entdeckungsreise nach Island aufgemacht. Das kleine Land im Norden Europas ist die größte Vulkaninsel der Welt. Sie ist durch Vulkanausbrüche aus dem Meer gewachsen und noch heute brodelt es mächtig unter der Erde. Auf der kleinen isländischen Insel Heimaey muss Willi erst einmal kräftig anpacken. Kristin gräbt mit anderen Inselbewohnern gerade ein Haus aus, das durch einen Vulkanausbruch verschüttet wurde. Auf Island steigt heißes Magma aus der Erdmitte nach oben und erhitzt das Grundwasser. Mithilfe dieser Hitze wird in Wärmekraftwerken Strom hergestellt. Wie das genau funktioniert, erfährt Willi von Sunneva, die in einem Wärmekraftwerk arbeitet.

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15:15 - 16:00, NDR
Sylt - Von Seehunden und Seeschwalben

Seinen tierischen und pflanzlichen Bewohnern macht es Sylt nicht leicht: Die Westküste ist eine stürmische Sandwüste. Die Heidelandschaften im Inneren sind karg und nährstoffarm, das Watt ein Wechselbad im Sechs-Stunden-Takt. Viele Vögel weilen daher nur als Saisongäste auf Sylt. Seehunde und Robben lassen sich dagegen das ganze Jahr beobachten.

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15:30 - 16:00, MDR
Rucksack

Um 860 brach der Wikinger Floki Vilgerdarson von den Faröer-Inseln auf, um neues Land zu suchen. Drei Raben waren sein Kompass, der erste flog zurück Richtung Faröer, der zweite schwang sich in die Lüfte und kehrte zum Schiff zurück, der dritte aber verschwand hinter dem Horizont. Floki folgte ihm und sichtete bald darauf neues Land. Es war ein unwirtliches Land, das er Eisland nannte und bald wieder verließ. Die MDR-Wanderer Heike Opitz und Robby Mörre sind auf Wandertour im letzten europäischen Land, das besiedelt wurde: Island. Es ist zugleich das jüngste Land der Erdgeschichte. Es entstand vor nur 20 Millionen Jahren durch gigantische Vulkanausbrüche. Ihr Weg ist der bekannteste, faszinierendste Fernwanderweg Islands, der Laugavegur. Er führt von Landmannalaugar im Hochland, rund 300 Kilometer östlich von Reykjavik, über 55 Kilometer nach Süden, nach Thorsmörk. Das Gebiet liegt zu Füßen des Eyjafjallajökull, dessen Ausbruch Europa im Frühjahr dieses Jahres den Atem anhalten ließ. Der Weg bietet alles, was isländische Natur so faszinierend macht: Bunt schimmernde Berge, Lavawüsten, heiße Quellen, liebliches Moosgrün, endemische Pflanzen, weite Blicke und ständig wechselndes Wetter. Mit Georg Hirn, einem versierten Wanderführer von der Alpinschule Innsbruck und gutem Islandkenner, nehmen Heike und Robby die anspruchsvolle Mehrtagestour in Angriff. Schon am Anfang sehen sie den Brennisteinsalda, den farbenprächtigsten Berg Islands mit seiner wunderbaren Formenwelt aus schwarzem vulkanischem Glas, dem Obsidian, das die Isländer Hrafntinna, Rabenstein, nennen. Hrafntinnusker heißt auch das Ziel der ersten Etappe. So heißt die Berghütte des Isländischen Wanderverbandes, wo Heike und Robby wahrscheinlich zum ersten Mal in der 'Rucksack'-Geschichte zum Küchendienst verdonnert werden.

15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Ein bisschen sehen Nasenaffen aus, als wären sie einem Comic entsprungen: Ihre Gesichtszinken sind schon enorm. Felix hat die ulkigen Affen auf Borneo besucht, denn nur dort leben sie. Mit ihm zusammen könnt ihr den Affenchef Johnny beobachten, der Ärger mit den Nachbarn und dem eigenen Harem bekommt.

15:45 - 16:30, 3SAT
Im Auge des Sturms

Zwei Jahre lang drehten ZDF-Teams auf der ganzen Welt, gingen mit Piloten auf Hurrikan-Jagd, besuchten Klima-Wissenschaftler und Deich-Experten. Inzwischen wurden viele der sensationellen Bilder von der Wirklichkeit eingeholt: Hurrikan 'Katrina', der Geschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometer erreichte, verwüstete am 29. August die US-Bundesstaaten Louisiana und Alabama auf einer Fläche, die der Großbritanniens entspricht, zerstörte u.a. die Stadt New Orleans, machte eine Million Menschen obdachlos und richtete einen Schaden von - vorsichtig geschätzt - 200 Milliarden Dollar an. Wovor führende Klimawissenschaftler seit Jahren warnen, wird immer deutlicher: Durch die Erderwärmung, die Anhebung des Meeresspiegels und Klimaveränderungen wachsen Häufigkeit und Stärke von Hurrikanen wie von Sturmfluten.

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16:30 - 17:15, 3SAT
Im Auge des Sturms

Immer heftigere Stürme und Flutkatastrophen sagen Wissenschaftler nicht mehr nur für Amerika, Asien und die Karibik voraus, sondern auch für Europa. Schuld sind die globale Erwärmung und das Ansteigen des Meeresspiegels. Jens Monath und Marvin Entholt forschen nach, welche Gefahren an den deutschen Küsten lauern.

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17:15 - 18:00, 3SAT
mareTV

Sie sind alle vulkanischen Ursprungs und meistens unbewohnt: Insgesamt 137 Inseln mitten im Pazifischen Ozean gehören zum Archipel Hawaii. Kaum eine Region ist so vom Meer geprägt, wie der 50. Bundesstaat der USA. Die kleine Insel Molokai trägt den Beinamen die 'Hawaiische': Sie ist die ursprünglichste Insel Hawaiis, das Herz des Archipels, mitten im Pazifik. Auf Molokai soll eine Göttin den Hula geboren haben. Hula ist dort mehr als ein Tanz - es ist Gebet, Geschichte und Lebensgefühl. Hawaii, das steht auch für Surfen. Keiner kann sich wirklich Surfer nennen, der dort nicht auf dem Wasser war. Alle sind über diese Wellen gebrettert, sogar der König. Brian Keaulana gehört zu den besten Surfern der Welt. Das liegt in der Familie, sein Vater ist eine Surflegende. Seit ein paar Jahren kaufen reiche Amerikaner in Hawaii alles auf, Immobilien und Mieten werden für Einheimische unbezahlbar. Das Resultat sind Tausende Obdachlose, die am Strand schlafen, wo sich alte Autos, Plastikplanen und Billigzelte ansammeln. Der Staat würde die Obdachlosen lieber außer Sichtweite bringen, in alte Militärbaracken, aber das scheitert an zwei Dingen: Der Strand ist schöner, und die meisten Obdachlosen sind freiheitsliebende Ur-Hawaiianer. Hawaii wurde von Amerika annektiert. Viele erkennen die Regierung nicht an. Zum Beispiel Auntie Marie. Sie ist die rechtmäßige Königin von Hawaii, denn sie stammt vom letzten regierenden König ab. Seit 14 Jahren wohnt Auntie Marie im Mokuleia Beach Park. 'mare TV' erzählt Geschichten von den Hawaiianern und ihrer engen Beziehung zum Meer.

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19:15 - 20:00, Phoenix
Der Kontinent

Bis vor etwa zwei Millionen Jahren prägten vor allem die machtvollen geologischen Kräfte das Gesicht Europas. Doch dann übernahm eine neue Macht die Herrschaft: das Klima. Der Kontinent versank in Eis und Schnee. Weite Teile Europas wurden über lange Zeiträume Teile der Arktis. Eisige Orkane fegten über das Land, die Luft war schneidend kalt, minus 50 Grad und darunter. Was aber hat diese Klimakatastrophe ausgelöst? Die vierteilige Reihe 'Der Kontinent' begibt sich auf eine spannende Zeitreise durch Vorgeschichte und Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas. Sie zeichnet mit modernsten Computeranimationen und Naturaufnahmen die Geschichte und das aktuelle Bild unseres Kontinents nach. Teil zwei geht der Frage nach dem Auslöser der Klimakatastrophe mit modernen Computeranimationen und aufwendigen Grafiken nach.

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19:30 - 20:15, arte
Faszinierende Wildnis

Im dritten Teil wird gezeigt, wie es Säugetiere geschafft haben, mit Intelligenz und Anpassungsfähigkeit sich auf der Erde anzusiedeln. Die Doku beobachtet u.a. Polarbären beim Fressen .

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20:15 - 21:00, NDR
Königstiger - Kampf ums Überleben

Der Ranthambore National Park in Rajasthan ist einer der letzte großen Zufluchtsorte für Tiger im Norden Indiens. Seit zehn Jahren ist hier die 13 Jahre alte Machli die unumschränkte Herrscherin. Wieder hat sie Junge aufgezogen, zum fünften Mal. Zwei ihrer Töchter ziehen fort. Die dritte bleibt. Sie wird mit Machli um die Herrschaft kämpfen.

Info: Vor 100 Jahren gab es in Indien noch 40.000 Tiere, heute wird ihr Bestand auf 2.000 Exemplare geschätzt. Experten geben Indiens Regierung die Schuld: Die Schutzmaßnahmen werden nicht konsequent umgesetzt.

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22:45 - 23:30, H3
Faszination Berge

Der Hindelanger Klettersteig zählt zu den faszinierenden Bergsteigererlebnissen in den Allgäuer Alpen. Die liebevoll ausgebaute Anlage führt über den höchsten Kamm der Wengenköpfe und bietet nicht nur hindernislose Ausblicke, sondern auch eine Fülle pfiffiger Felsstellen. Vom Nebelhorn, dem 2.224 Meter hohen Aussichtsberg über Oberstdorf, begleitet der Film eine Gruppe von Bergsteigern auf dem nach Nordosten ziehenden Grat.

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Donnerstag, 09.09.2010
09:15 - 10:00, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt

Die Changtang-Hochebene liegt in Westtibet. In der Region betreiben die Drokpa-Nomaden Viehzucht und bauen Salz ab, das sie im Sommer verkaufen. Das Naturkristall der Drokpa steht hoch im Kurs und wird bis nach Nepal, Indien, Bhutan und Sikkim verkauft. Der Transport des Salzes ist allein Männersache, denn in Tibet glaubt man, dass die Anwesenheit von Frauen zum Verschwinden des wertvollen Guts führen könne. Auch die Angehörigen des Dolpo-Volks in Nepal gewinnen Salz. Im Herbst tauschen sie es gegen Getreide und Bohnen, die von den Rongpa-Nomaden weiter südlich - jenseits der Berge - angebaut werden. Da das Klima bei den Rongpa milder ist, verbringen die Dolpo dort den strengen Winter und ziehen im Frühjahr wieder nach Changtang.

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12:45 - 13:00, 3SAT
Mazedonien

Der Ohrid-See an der Grenze zwischen Mazedonien und Albanien ist einer der ältesten Seen der Welt. Viele einmalige Tierarten leben dort, unter anderem auch die Ohrid-Forelle. Nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens und den Wendewirren in Albanien führte rücksichtlose Überfischung fast zu ihrer Ausrottung. Seit 2004 gilt im mazedonischen Teil deshalb ein totaler Fangstopp. Außerdem soll ein Aufzuchtprogramm die Zukunft der urzeitlichen Forellen sichern. Der Film 'Mazedonien: Kämpfer für den Ohrid-See' begleitet Polizeipatrouillen auf dem Ohrid-See auf der Suche nach illegalen Fischern und stellt den Initiator des Schutzprogramms vor.

14:00 - 14:45, arte
Fluss ohne Grenzen

Wie ein grünes Band verbinden March, Donau und Taja die Alpen mit den Karpaten und schlagen so eine Brücke zwischen West- und Osteuropa. Die March fließt, von Tschechien kommend, entlang der slowakischösterreichischen Grenze zur Donau. Ihre Auen, Sümpfe und Nebenarme reichen weit in alle drei Länder hinein. Die Auwälder, Altgewässer und Feuchtwiesen der March, die eine der letzten ungezähmten Flusslandschaften im Herzen Europas bilden, beherbergen eine außerordentliche Artenvielfalt. Sie sind der Lebensraum teilweise extrem selten gewordener Tier- und Pflanzenarten wie Seeadler, Kaiseradler und sibirische Iris. Unmittelbar an den Auwald grenzt eine Landschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnte: eine in Mitteleuropa einzigartige Steppe. Die sanften, grasbedeckten Sanddünen am Unterlauf der March erinnern an Zentralasien, und von dort stammen auch viele Pflanzen und Tiere, die hier leben. Für wandernde Wildtiere wie Elche, Bären, Rothirsche, Wildschweine und Luchse sind die Marchauen seit Jahrhunderten ein Trittstein zwischen Alpen und Karpaten, ein grüner Korridor mitten durch eine immer dichter werdende Zivilisation. Die Dokumentation, für die Regisseur Franz Hafner und sein Team zwei Jahre lang die Natur an der March beobachtet haben, zeigt die einmalige Landschaft in ihrer ganzen Vielfalt und Schönheit.

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14:15 - 15:00, RBB
Grzimeks Erbe in Südamerika

Als Prof. Dr. Bernhard Grzimek in seiner 37. Fernsehsendung eine ausgewachsene südamerikanische Meerechse über seinen Schreibtisch laufen ließ, wusste er, dass die Menschen in Deutschland noch nie ein solches Wesen gesehen hatten. Grzimek, der Direktor des Frankfurter Zoos, war der Mann, der mit seiner Sendereihe 'Ein Platz für Tiere' die Tiere dieser Welt in deutsche Wohnzimmer brachte. Damit konnte Grzimek die Menschen nicht nur faszinieren, sondern er mobilisierte sie auch, sich für die Erhaltung der letzten Paradiese dieser Welt zu engagieren. Aus seiner Arbeit entstand eine Stiftung, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, die sein Werk bis heute fortsetzt. Das Filmteam begibt sich auf die Spuren von Grzimeks Erben, den Wissenschaftlern und Abenteurern, die in Südamerika für den Schutz bedrohter Lebensräume und Tierarten kämpfen. Vom vulkanischen Galapagos über tropische Regenwälder bis hinunter in die raue Bergwelt Patagoniens - kein Kontinent ist vielseitiger und abwechslungsreicher als Südamerika.

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14:30 - 14:55, B3
Willi wills wissen

Willi möchte herausfinden, welche besonderen Tiere es auf der Vulkaninsel gibt. Willis Begleiter ist der Isländer Heimir. Die beiden besuchen die Schaf-Farm von Jon und Elene. Die Vorfahren ihrer Tiere wurden alle von den Wikingern auf die Insel gebracht. Dann geht Willi auf Segeltour mit einem isländischen Fischkutter, der schon vor 110 Jahren zur See hätte fahren können. Willi hält Ausschau nach den größten Säugetieren der Welt - den Walen. Warum es ausgerechnet vor Island so viele gibt, erfährt er vom Kapitän. Heimir zeigt Willi auch noch andere Tiere: die weltberühmten Island-Pferde. Die zweibeinigen Isländer lassen die vierbeinigen Isländer den Sommer über in den Bergen frei herumlaufen. Im Herbst werden die Tiere ins Tal geholt.

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14:45 - 15:30, H3
Die fantastische Reise mit dem Golfstrom

Jede Sekunde transportiert der Golfstrom fünfzig Millionen Kubikmeter Wasser - dreißigmal mehr als alle Flüsse der Erde. Er legt 10.000 Kilometer zurück, von den Tropen bis in die eisige Arktis. Der Golfstrom liefert die Energie von einer Million Kernkraftwerken. Ihm sind saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige Wälder zu verdanken. Käme der Golfstrom zum Erliegen, was Wissenschaftler befürchten, würde es arktisch kalt in Europa, und gewaltige Eisberge kreuzten vor den Küsten. Die Existenz des Golfstroms war schon den spanischen Seefahrern im 16. Jahrhundert bekannt. Dennoch wartet er immer wieder mit Rätseln und Überraschungen auf. Welche Kraft treibt ihn an? Woher bezieht er seinen überraschenden Nahrungsreichtum, und wo bleiben jene gigantischen Wassermengen, die der Strom tagaus tagein in die Polarregionen schickt? Die Filmautoren Volker Arzt und Sigurd Tesche tauchen tief hinab in die unerforschten Schichten des Stroms. Ihren Weg kreuzen Quallen, Riesenschildkröten, Seegurken, Tiefseekraken, Sandtigerhaie. Der erste Reiseabschnitt führt aus dem Golf von Mexiko bis nach Europa, an die französische Küste. Die Filmteams unterbrechen vor Floridas Küste, um frisch geschlüpfte Schildkröten zusteigen zu lassen. Sie machen Halt bei Kap Hatteras und erfahren, warum der Golfstrom hier einen Haken schlägt, den Atlantik überquert und Kurs auf Europa nimmt. Sie tauchen vor den Azoren auf den Meeresgrund und erleben, wie der Strom hier Wärme nachtankt - Wärme aus dem glutflüssigen Innern der Erde, bevor er sie weiterreicht an die Küsten Europas.

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15:00 - 15:45, 3SAT
Die Reise der Störche

Jedes Jahr im Herbst folgen 600000 Störche dem Ruf der Natur: Sie verlassen ihre Nistplätze und brechen ins Winterquartier im sonnigen Süden auf. Eine 10000 km lange, gefährliche Reise: 75 Prozent der Jungvögel sterben auf ihrem ersten Langstreckenflug. Um das Zugverhalten zu verstehen, wollen die Ornithologen Christoph und Michael Kaatz die Tiere begleiten. Mit ihrem Team folgen sie der Storchendame Prinzesschen, die nahe der Staatlichen Vogelschutzwarte in Loburg/Sachsen-Anhalt gebrütet hat, um die halbe Welt. Hautnah dabei ist Pilot Willi Ewig: Er filmt die Vögel vom Ultraleichtflugzeug aus . Die Forscher am Boden sind dagegen auf die Daten angewiesen, die der kleine Sender auf Prinzesschens Rücken übermittelt. Schlechtes Wetter und holprige Landstraßen bremsen das Bodenteam, während Tausende von Störchen zum Bosporus fliegen. Für viele ist es nun nicht mehr weit zu ihren Zielen, nur wenige setzen ihre Reise über den ganzen afrikanischen Kontinent fort. Ist Prinzesschen dabei?

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15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Eigentlich will Felix Heidinger an einem traumhaft schönen Strand im südamerikanischen Staat Costa Rica mal richtig ausspannen. Doch es kommt anders. In der Nähe des Ferienhotels wimmelt es nämlich von wilden Tieren. Statt zu faulenzen, streift Felix neugierig durch den Urwald und macht eine Reihe von Urlaubsbekanntschaften, unter ihnen ein uriges Gürteltier, ein zutraulicher Kaiman, ein giftiger Frosch und ein verschlafenes Faultier.

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15:45 - 16:30, 3SAT
Die Reise der Störche

Auch auf dem zweiten Teil ihrers Flugs in den Süden bleiben zwei Ornithologen und ein Kamerateam Storchendame Prinzesschen auf der Spur. Sie beobachten, wie gefährlich die Reise vor allem für Jungstörche ist. Hochspannungsleitungen bergen für die unerfahrenen Vögel häufig eine tödliche Gefahr. Auch der Flug über die wasserarmen Gebiete Afrikas kostet viele von ihnen das Leben.

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19:15 - 20:00, Phoenix
Der Kontinent

Nach der Eiszeit ist Europas Klima nun mild wie nie zuvor und schafft günstigste Bedingungen. Sammler, Jäger, Bauern und Armeen nehmen Einfluss auf die Natur und verändern den Kontinent in rasanter Geschwindigkeit.

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19:30 - 20:15, arte
Faszinierende Wildnis

Fische können fliegen, Strom erzeugen, Blut saugen, Kiefer von viereinhalb Meter Länge haben, in heißen Sodaseen oder unter der Eisschicht der Antarktis leben. Haie, Teufelsrochen, Tiefsee-Anglerfische, Seepferdchen - Fische in zahllosen Varianten beherrschen die Meere. 'Faszinierende Wildnis' führt den Zuschauer auf eine unvergessliche Reise: Von der offenen See hin zu Korallenriffs und von einem sturmgebeutelten Küstengebiet in unergründliche, stille Tiefen. Man sieht Fächerfische beim Jagen, Hechtschleimfische im Paarungskampf und die geheime Welt von balzenden Fetzenfischen und Felsengrundeln.

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21:00 - 21:45, NDR
Die Murmeltiere von Kasachstan

Nirgendwo auf der Welt ist man weiter vom Meer entfernt als in Kasachstan. Der größte Teil des Landes ist endlose, karge Steppe. Doch überall dort, wo es Wasser gibt, verwandelt sich das Land im Frühling in ein Blütenmeer. Bereits im Spätsommer bereiten sich die Murmeltiere auf die eisige Jahreszeit vor, bevor sie für sieben lange Monate Winterschlaf halten.

Kasachstan liegt in Zentralasien, zwischen dem Kaspischen Meer im Westen und dem Altai im Osten. Auf 2,7 Millionen qkm - fast achtmal so groß wie Deutschland -leben gerade mal 16 Millionen Menschen.

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Freitag, 10.09.2010
05:20 - 06:05, Phoenix
Expedition ans Ende der Welt

Die 'Aranui 3', ein Frachter für Reisende, die das Abenteuer suchen, sticht vor Tahiti in See. Ziel ist die Inselgruppe der Marquesas, zwölf östlich von Australien gelegene gebirgige Vulkaninseln im Südpazifik, die zu den 130 Inseln Französisch-Polynesiens gehören. Auf diese Reise begibt sich auch ein Filmteam auf der Suche nach Kannibalen und geheimnisvollen Tempelanlagen.

Südsee-Träume werden wahr: Touristen können ab 3265 Euro 16 Tage lang mitfahren.

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06:05 - 06:45, Phoenix
Abenteuer Mongolei

'Die Gobi ist grausam und verlockend', so fasst Joachim Holtz seine Reiseerlebnisse in einem der ärmsten Länder Asiens zusammen. Er berichtet über das Leben der Nomaden, die Bedeutung von Ziegen und Kamelen und über Naadam, das Volksfest der Mongolen mit Pferderennen, Ringkampf und Bogenschießen.

Die (Halb-)Wüste Gobi erstreckt sich über fast ein Viertel der Gesamtfläche der Mongolei. Im Sommer werden hier Temperaturen von über 45°C gemessen, im Winter sinken die Temperaturen stellenweise auf -45°C.

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06:45 - 07:30, Phoenix
Abenteuer Mongolei

Eine Zeitungsmeldung sorgte für Furore: Das Grab von Dschingis Khan (1162 -1227) ist entdeckt worden - in der Provinz Khenti, nahe seinem Geburtsort. Der Khan wird von den Mongolen als Nationalheld verehrt. Schließlich einte er 1206 ihr zerstrittenes Volk. Zum Dank prangt sein Bild auf Unterwäsche und Wodkaflaschen. Joachim Holtz hat das Grab des Herrschers gesucht.

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08:00 - 08:45, arte
Die schwimmenden Dörfer der Halong-Bucht

Wenn drei Stunden vom Festland entfernt, mitten in der Halong-Bucht abends die Lichter angehen, dröhnt ein ohrenbetäubendes Knattern über das Wasser - Strom gibt es hier nur über Dieselgeneratoren. Bei Einbruch der Dunkelheit schalten viele Menschen des schwimmenden Dorfes Vong Vieng den Fernseher an. Dann sehen sie Dinge, die aus einer für sie fremden Welt stammen: Städte mit Straßen und Autos oder Tiere wie Schweine und Kühe. Später werden die Generatoren wieder abgeschaltet, denn Diesel ist teuer - wie alles, das nicht aus dem Wasser kommt. Die Menschen hängen an diesem von Entbehrungen geprägten Leben: 'Wenn ich auf dem Festland wohnen würde, dann würde ich das Fischen sehr vermissen. Ich könnte ohne das nicht leben', sagt Khuyen Van Vu. Den Beruf des Fischers hat er von seinem Vater gelernt und auch sein 21-jähriger Sohn Luu lebt vom Fischfang. Gerade hat Luu für sich, seine Frau Mai und seinen kleinen Sohn ein eigenes Haus gekauft. Doch die Freude ist getrübt. Wenn die kleine Familie nicht schnell zu mehr Geld kommt, werden sie das neue Heim wieder verlieren. Mai will mit einem Bambusboot auf dem Wasser Waren verkaufen und so zusätzliches Geld verdienen. Das wird allerdings nicht leicht: Sie hat kein Startkapital und ein stabiles Boot und Waren gibt es nur auf dem für sie fremden und weit entfernten Festland.

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09:15 - 10:00, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt

Das alte Königreich Guge im Westen Tibets erlebte Anfang des 16. Jahrhunderts seine Blütezeit als Kultur- und Handelszentrum. Zahlreiche prächtige Höhlenmalereien zeugen sowohl von der regen künstlerischen Aktivität, als auch vom Einfluss des tantrischen Buddhismus. Die Hauptstadt Tsaparang gehört noch heute zu den ausnehmend schönen Orten Tibets. Das im zehnten Jahrhundert gegründete Kloster Thöling war die bedeutendste Klosteranlage der Region. Doch die Bewahrung und Pflege all dieser Anlagen hängt vom guten Willen der chinesischen Behörden ab, die das Land kontrollieren. Die Reise führt über die alte Karawanenstraße nach Purang, Grenzgebiet zwischen Tibet und Indien und Durchgangsgebiet für handeltreibende Tibeter, Inder und Nepalesen. Am Ende der Route liegt der Berg Kailash mit seiner Festungsruine, einem heiligen Ort sowohl für Buddhisten und Hindus, als auch für die Anhänger lokaler Kulte und des Jainismus.

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14:15 - 15:00, 3SAT
Bilderbuch

Der Schweizer Ballonpilot Hansjörg Keller hat zu einer luftigen Fahrt über den Bodensee eingeladen. Treffpunkt ist das mittelalterliche Grenzstädtchen Stein am Rhein. Von dort erhebt sich der Ballon in 2.000 Meter Höhe und gibt den Blick frei auf ein unglaubliches Panorama: Der Bodensee mit der Insel Reichenau, am Horizont die Schweizer Alpenkette, dann das südliche Schweizer Bodenseeufer, verträumte Bodenseedörfer, das Napoleonschloss Arenenberg und die berühmte, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Stiftsbibliothek der ehemaligen Benediktinerabtei St. Gallen. 'Bilderbuch: Am Schweizer Bodensee' erkundet den Schweizer Bodensee aus der Luft.

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14:30 - 14:55, B3
Willi wills wissen

Island liegt genau auf der Grenze zweier Kontinentalplatten, der eurasischen und der amerikanischen. Diese Platten sind nicht starr, sondern können sich gegeneinander verschieben, wie Tobias erklärt. Wenn das passiert, fängt die Erde an zu knirschen und zu beben. Islands Landschaft ist einmalig: Es gibt Gletscher, Wasserfälle und mehr als 30 aktive Vulkane. Über Kilometer weit sieht Island aus wie eine Mondlandschaft. Willi staunt nicht schlecht als sein isländischer Freund Heimir ihm erzählt, dass genau aus diesem Grund amerikanische Astronauten hier für die erste Mondlandung trainiert haben. Und dann steht Willi mitten im Sprühnebel des Skógafoss, einem gigantischen Wasserfall. Von Hans-Martin erfährt er, dass sich eine spannende Sage um den Skógafoss rankt. Mit einem Taucheranzug ausgestattet, soll es für Willi vom rauschenden Wasserfall in die stille Tiefe des Silfra gehen, einem See direkt über den zwei Kontinentalplatten. Unter Tauchern ist diese Spalte weltweit bekannt und berühmt. Auch, weil man hier unter Wasser so weit sehen kann wie sonst kaum auf der Welt. Gemeinsam mit Tobias wagt Willi den Sprung ins vier Grad kalte Nass.

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14:45 - 15:30, H3
Die fantastische Reise mit dem Golfstrom

Im zweiten Teil der Reise folgen die Filmemacher Volker Arzt und Sigurd Tesche einem geheimnisvollen Sog, der den wärmenden Golfstrom weiter nach Norden zieht. Er lässt Korallenriffe vor Norwegens Küste erblühen, er dirigiert den Kurs der Eisberge vor Grönland und lässt Spitzbergens Gletscher schmelzen. Erst in den kalten Wintermonaten, wenn die Schneestürme über die Wellen jagen, verliert der Strom seine letzte Kraft und Wärme: Dann stürzen seine Wassermassen abwärts - 3.000 Meter tief, bis auf den Meeresboden. Doch auch dort kommen sie nicht zur Ruhe. Als kalter Tiefenstrom treten sie eine neue Reise an, eine Rundreise, die sie bis in den Pazifik führt und erst nach tausend Jahren wieder zurückbringt vor die Küsten Europas.

Info: Jede Sekunde transportiert er 50 Millionen Kubikmeter Wasser - 30 mal mehr als alle Flüsse der Erde. Ein Strom der Superlative, der 10.000 Km zurücklegt - von den Tropen bis in die eisige Arktis. Der Golfstrom - oder wissenschaftlich korrekter: der 'Nordatlantische Strom' beliefert uns kostenlos mit der Energie von 1 Million Kernkraftwerken. Ihm haben wir saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige Wälder zu verdanken - bis hinauf nach Skandinavien. Käme der Golfstrom zum Erliegen, was eine Reihe von Wissenschaftlern befürchtet, würde es arktisch kalt in Europa und gewaltige Eisberge kreuzten vor unseren Küsten. Die Existenz des Golfstroms war schon den spanischen Seefahrern im 16. Jahrhundert bekannt, und doch wartet er immer wieder mit Rätseln und Überraschungen auf. Welche Kraft treibt ihn an? Woher bezieht er seinen überraschenden Nahrungsreichtum? Und wo eigentlich bleiben die gigantischen Wassermengen, die der Strom tagaus tagein in die Polarregionen schickt ? Die Teams um Volker Arzt und Sigurd Tesche lassen sich mitreißen von diesem ungewöhnlichen Wasserlauf, tauchen tief hinab in seine unerforschten Schichten - und bleiben nicht allein: Eine Fülle abenteuerlicher Reisegefährten kreuzt ihren Weg; von Quallen schnappenden Riesenschildkröten und kletternden Seegurken bis zu exotischen Tiefseekraken und furchterregenden Sandtigerhaien. Der Golfstrom führt durch fantastische Welten, die sich erst jetzt, dank modernster Meerestechnik und Unterwasser-Roboter, erleben lassen. Der Zweiteiler, eine Koproduktion von WDR und ARTE wurde bereits mehrfach auf Festivals ausgezeichnet.

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15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Felix Heidinger hat sich mit der Kamera zu den heimischen Tieren aufgemacht. Er stellt auch Tierarten vor, die aus unseren Wäldern verschwanden. Denn inzwischen hat man einige der bei uns ausgerotteten oder nur noch selten vorkommenden Tierarten im Bayerischen Wald angesiedelt. Und man hält sie auch in Gehegen des Bayerwald Tierparks, um Besuchern zu zeigen, wie sie aussehen. Ob Luchs oder Wolf, Auerhuhn oder Biber - für alle blieben in den von Menschen dicht besiedelten Gebieten nicht mehr genügend Naturlandschaften zum Überleben. Doch mittlerweile hat sich einiges zum Besseren gewendet. Biber bauen hierzulande wieder ihre Dämme und auch das seltene Auerhuhn hat eine Überlebenschance. Im Bayerischen Wald kümmert man sich intensiv um die Nachzucht des Wildvogels.

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16:30 - 17:15, 3SAT
Die Romantische Straße

Seit 60 Jahren ist die Romantische Straße eine der beliebtesten Reiserouten in Deutschland. Vom Main bis zu den Alpen bietet sie auf fast 400 Kilometern idyllische Orte, verwunschene Landschaften und Kultur in allen Variationen. Einen Sommer lang hat Julia Leiendecker die Romantische Straße von Würzburg bis zur Zugspitze bereist. Sie war auf der Kinderzeche in Dinkelsbühl und konnte den Künstlern der Augsburger Puppenkiste über die Schulter schauen. Sie hat sich mit den Besuchern vor Schloss Neuschwanstein gedrängt und den Schwarzen Ritter im Kaltenberger Ritterturnier angefeuert. Und sie hat Erstaunliches entdeckt: Amerikanisches Wildwestfeeling in Rothenburg, trendiges Künstlerdasein in Füssen und mörderisch spannende Action in Würzburg. Aber auch jede Menge Romantik - nicht umsonst ist die älteste deutsche Ferienstraße auf der ganzen Welt bekannt und besitzt Namensvetter in Japan, Brasilien und Südkorea.

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16:50 - 17:40, arte
Azalai - Bei den Tuareg

Zweimal im Jahr zieht die Azalai, eine Salzkarawane, durch die Sahara. Am Rande der Wüste, im Norden Malis, lebt das Nomadenvolk der Kountas. Sie betrachten sich als Bewahrer des Islams. Die Kinder eines der Stammesältesten brechen zu einer Reise mit der Karawane auf. Aus diesem Anlass erzählt er, wie die Kountas seit der Ankunft des Propheten leben. 40 Tage lang wandern M'Barak und Bouillrak mit 50 Dromedaren durch die Wüste, um sechs Tonnen Salz aus der Taoudenni-Mine an der 1.500 Kilometer entfernten algerischen Grenze abzuholen. In Imilach sind die alten Männer besorgt, denn es regnet immer seltener.

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19:15 - 20:00, Phoenix
Der Kontinent

Europa im dritten Jahrtausend: 730 Millionen Menschen bevölkern Europa, fast alles Land ist Kultur- und Wirtschaftsland. Doch die Natur Europas hat in ihrer jüngsten Geschichte nicht nur die industrielle Revolution und zwei Weltkriege überstanden, sie erobert sich auch überall neues Terrain und verloren gegangene Regionen zurück. Die großen Flussläufe wie Rhein und Elbe sind heute sauberer als vor 100 Jahren. Viele Tierarten werden wieder eingebürgert oder finden den Weg zurück in die Natur: Heute leben in der Slowakei und in Rumänien Europas größte Populationen von Wolf, Bär und Luchs. In der ehemaligen Todeszone des Eisernen Vorhangs ist eine Kette von Nationalparks entstanden, und im hohen Norden und auf den höchsten Gebirgsgipfeln hat sich noch echte Wildnis erhalten. Immer mehr ökologisch wertvolle Landstriche werden unter Schutz gestellt. Europaweit versucht man, ökonomische Interessen mit ökologischen Notwendigkeiten zu versöhnen: In Europa hat sich ein neues Umweltbewusstsein etabliert. Die vierteilige Reihe 'Der Kontinent' begibt sich auf eine spannende Zeitreise durch Vorgeschichte und Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas. Sie zeichnet mit modernsten Computeranimationen und Naturaufnahmen die Geschichte und das aktuelle Bild unseres Kontinents nach. Der letzte Teil der Reihe begibt sich auf die Spuren der Wildnis im dicht besiedelten Europa. Selbst nach 10.000 Jahren Entwicklungsgeschichte haben sich hier Naturlandschaften und eine artenreiche Tierwelt erhalten.

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19:30 - 20:15, arte
Faszinierende Wildnis

Über 10.000 Vogelarten sind bekannt. Unter ihnen gibt es Spezialisten, die enorme Strecken zurücklegen, im Meer in große Tiefe tauchen oder schneller laufen können als ein Gepard. Mit speziellen Kameras gelang ein spannender Blick auf die Fähigkeiten einiger 'Luftakrobaten'. Gezeigt werden u.a. Flamingo-Küken auf ihrem Marsch über die afrikanischen Salzpfannen, Seetaucher in Aktion, eine Ansammlung von Spatelschwanz-Kolibris und Rosapelikane bei ihrer Brut .

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20:15 - 21:00, H3
Mit dem Zug quer durch Kanada

Ohne die Eisenbahn und die Männer, die sie bauten, gäbe es den Bundesstaat Kanada nicht: Sie erst verhalfen dem Land zur Einheit. 1867 machten die Provinzen die Gründung des Bundesstaates Kanada vom Bau einer Eisenbahnverbindung von den Großen Seen und Toronto im Osten nach Vancouver im Westen abhängig. So wurde im Laufe von viereinhalb Jahren eine der längsten und schwierigsten Eisenbahnstrecken der Welt gebaut: 4.457 Kilometer quer durch Sümpfe und Moore, durch wilde Prärie und hohe Berge. Heute reist man in 69 Stunden mit dem 'Canadian' in Edelstahlwagen mit Aussichtsplattform. Geboten wird eine Reise durch das zweitgrößte Land der Welt mit atemberaubenden Ausblicken auf endlose Wälder, Seen, riesige Prärien und schließlich die Berge der Rocky Mountains. Die Bahnfahrt gleicht einer rollenden Party. Unterwegs wird gesungen und geguckt. Nebenbei bekommt man einen Einblick in die kanadische Einwanderer-Gesellschaft: Lokführer, Kellner, Schlafwagenschaffner kamen einst aus der Ukraine, aus China oder Indien nach Kanada, um hier ihr Glück zu machen. Die Mitreisenden sind Trapper, Pelztierhändler, Angler und Geschäftsleute mit Vorfahren aus aller Welt.

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20:15 - 21:15, NDR
Die Küsten des Nordens

Raues Meer, sanfte Wellen, salzige Luft, mehr als 1.000 Kilometer Strand, die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Welt: Bilder von heimischen Küsten, wie sie noch nie zu sehen waren. Die sechsteilige Dokumentationsreihe 'Die Küsten des Nordens' fängt die besondere Schönheit der Uferlandschaft der deutschen Nord- und Ostsee in spektakulären Luftaufnahmen ein. Ergänzt werden diese durch Porträts über Menschen, die ihr Glück am Meer gefunden haben. Sie erzählen vom Leben am Wasser und der Liebe zu ihrer Heimat. Die Insel Lütje Hörn bei Borkum sieht von oben betrachtet aus wie ein Embryo, der inmitten der verästelten Priele des Wattenmeeres liegt. Mit diesen ungewöhnlichen Bildern beginnt die Reise entlang der norddeutschen Küsten, vorbei an den Ostfriesischen Inseln bis zur Hansestadt Hamburg. Die Bewohner Ostfrieslands sind ein eigensinniger Menschenschlag und vom Typ her sehr unterschiedlich. So ist es auch bei der Landschaft, in der sie zu Hause sind. Im Watt vor Norderney führt Kurt Knittel seit 20 Jahren Besucher durch den Schlick. Im Städtchen Norden lädt Anke Zimmer zu einer original ostfriesischen Teezeremonie ein. Pilot Jan-Lüppen Brunzema versorgt mit seiner Cessna die Inselbewohner mit allem, was sie zum Leben brauchen - und bringt ein 'bisschen Hollywood' zu den Inselkinos. Gegenüber des Containerterminals Bremerhaven sorgen die Schafe von Schäfer Harald Nordmann dafür, dass die Deiche stabil bleiben. Zweimal täglich fährt der letzte Hundeschlitten- Fischer Erhard Djuren zu den Reusen am Schmarrener Loch. 30 Kilogramm Krabben bleiben bei jeder Ebbe hängen. Einige Kilometer entfernt erschüttern Pferdehufe beim Duhner Wattrennen den Schlickboden. Weiter geht die Reise durch das Alte Land bis nach Hamburg. Hier leben Menschen, die bis heute mit maritimen Berufen ihr Geld verdienen: Annetin Simon ist Segelmacherin in Stade, Manfred Müller arbeitet als Lotse im Hamburger Hafen. Die Dokumentationsreihe 'Die Küsten des Nordens' ist eine filmische Liebeserklärung an den Norden mit einmaligen Bildern und bewegenden Geschichten.

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21:00 - 21:45, RBB
Wilde Türkei

Weit im Osten Anatoliens, im Schatten des schneebedeckten Vulkanberges Ararat, erstrecken sich karge Lavafelder und menschenleere Ebenen. Die Naturfilmdokumentation führt in kaum bekannte Landstriche der Osttürkei, aber auch zu weltberühmten Orten wie Kappadokien mit den Feenkaminen, zum heiligen Berg Ararat oder zu den tanzenden Derwischen von Konya. Dies ist der Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtier Rosenstare. Das Land ist dünn besiedelt, nur wenige Menschen bewohnen die kleinen Dörfer. Störche sind ihre Nachbarn - die großen Vögel gelten hier, wie bei uns in Europa, als Glücksbringer. Ganz anders die tiefen Wälder des Schwarzmeer-Gebirges mit ihren bunt blühenden Rhododendren. Sie wirken wie eine exotische Variante der Buchenwälder Mitteleuropas. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern. Längst nicht so harmonisch verlief das Zusammenleben von Menschen und Wildschafen in den weiten Steppen Zentralanatoliens: Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt, nur knapp entgingen sie der Ausrottung. Heute leben die Wildschafe in einem Schutzgebiet und Wildhüter kümmern sich um ihren Erhalt.

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21:00 - 21:45, H3
Faszination Berge

Die Montblanc-Gruppe ist mit einer Ausdehnung von 645 Quadratkilometern wohl das faszinierendste Gebirge der Westalpen. Der Hauptgipfel und zugleich der höchste Punkt der Alpen ist der Montblanc mit 4.810 Meter Höhe. Mit der Erstbesteigung des 'Weißen Berges' im Jahre 1786 durch Michel-Gabriel Paccard und Jacques Balmat schlug die eigentliche Geburtsstunde des Alpinismus. Der Film zeigt in eindrucksvollen Flugaufnahmen die Großartigkeit dieses Gebirges, gibt aber auch Einblick in die Techniken des Kletterns sowie Tipps zur Ausrüstung, Hinweise auf Gefahren und Informationen zur Tourenplanung. Auch die Erschließungsgeschichte des Montblanc wird in einer historischen Rückblende lebendig nachgezeichnet.

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22:25 - 23:00, Phoenix
Die Dino-Fundgrube

Im US-Bundesstaat Utah findet Dino-Forscher James Kirkland 2002 den Schädel eines bis dahin unbekannten gehörnten Sauriers aus der Kreidezeit. Weiterhin stoßen Paläontologen auf ungewöhnlich viele Fossilien prähistorischer Muscheln, Fische, Echsen, Schildkröten, Vögel, Krokodile und Säugetiere. Die Doku begleitet die Forscher bei der Arbeit. Ab 2010 sollen ihre Funde in einem neuen Museum für Naturgeschichte präsentiert werden.

1996 wurde das Grand Staircase-Escalante National Monument im Süden Utahs zum Naturschutzgebiet erklärt.

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