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Tier- und Natursendungen |
| Samstag, 28.08.2010 |
| 00:00 - 00:45,
Phoenix |
| Abenteuer Ägypten - Mit
Dietmar Ossenberg unterwegs Seit Jahrtausenden fasziniert Ägypten die
Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber.
Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche nach dem Mythos des Landes gemacht. 'Abenteuer
Ägypten' ist keine Reisereportage im herkömmlichen Sinn: Die zweiteilige Reportage ist
das Resultat aus jahrelangen persönlichen Erlebnissen des ehemaligen
Kairo-Korrespondenten. Es ist das Porträt eines Landes jenseits der ausgetretenen
Touristenpfade. Stationen des ersten Teils der Reisereportage sind die Tempel von Abu
Simbel, Luxor, das Grabräuberdorf Kurna und die aus dem Wüstenboden gestampfte Siedlung
El Gouna.

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| 00:45 - 01:30,
Phoenix |
| Abenteuer Ägypten - Mit
Dietmar Ossenberg unterwegs Seit Jahrtausenden fasziniert Ägypten die
Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber.
Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche nach dem Mythos des Landes gemacht. 'Abenteuer
Ägypten' ist keine Reisereportage im herkömmlichen Sinn: Die zweiteilige Reportage ist
das Resultat aus jahrelangen persönlichen Erlebnissen des ehemaligen
Kairo-Korrespondenten. Es ist das Porträt eines Landes jenseits der ausgetretenen
Touristenpfade. Den zweiten Teil seiner Reisereportage 'Abenteuer Ägypten' beginnt
Dietmar Ossenberg mit einem Besuch im Reich der Toten: Gemeinsam mit Archäologen steigt
er hinab in die 'Unterwelt' Bahariyyas inmitten der Weißen Wüste im Westen Ägyptens.
Eine der nächsten Stationen ist Ägyptens Metropole Kairo. Einst nannte man die Stadt 'Al
Qahira' - die Siegreiche. Heute ist aus der bescheidenen Siedlung der Fatimidenherrscher
die größte Stadt des Kontinents geworden. 17 Millionen Menschen drängen sich dort - nur
Mexiko-Stadt ist größer. Endpunkt der Reisereportage ist die Hafenstadt Alexandria.

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| 05:30 - 05:55,
ARD |
| Felix und die wilden Tiere
Wenn Dingo 'Narbengesicht' und seine Gefährten durch ihr Revier streifen,
stoßen sie auch auf Menschen: Angler stehen am Meer, Badegäste besetzen den Strand und
auf eingezäunten Grillplätzen verzehren Familien ihr Picknick. Australiens letzte
reinrassige Dingos, die auf Frazer Island leben, haben sich längst an die Touristen
gewöhnt. Seit die Insel der Wildhunde zum Nationalpark wurde, kommen jährlich
Hunderttausende von Besuchern. Felix Heidinger berichtet über das veränderte Verhalten
der Wildhunde, in deren Revieren sich Menschen breitgemacht haben. Die Tiere werden zu
Wegelagerern auf Campingplätzen und Stränden, überall dort, wo die Aussicht besteht,
Futter zu bekommen. Die Wildhunde sind an sich ungefährlich, reagieren aber ganz anders
als Haushunde, wenn man ihnen zu nahe kommt. Gebührend Abstand von Dingos zu halten,
fällt vor allem Kindern schwer. In den letzten Jahren ist mit der Besucherzahl auch die
Anzahl der Dingo-Angriffe auf Menschen gestiegen.

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| 12:00 - 12:30,
H3 |
| Willkommen auf der Weichsel
Von den beiden Quellen im Süden Polens bis zur Mündung im Delta an der Ostsee
sind es genau 1047 Kilometer, eine weite Reise für die Weichsel . Der Fluss trennt das
Land von Süden nach Norden.

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| 13:15 - 14:00,
RBB |
| Wildes China Die
sechste und letzte Folge der Reihe 'Wildes China' führt an die 14.500 Kilometer lange
Küste Chinas. Sie ist voller Gegensätze: Futuristische moderne Städte wechseln sich mit
alten Dörfern mit Seegrasdächern, uralten Reisterassen und Sümpfen ab, in den seltene
Tiere leben. Jedes Jahr ziehen die bedrohten Mandschuren-Kraniche von ihren nördlichen
Brutplätzen bis in ihre Winterquartiere nahe Shanghai. In den letzten Salzsümpfen Chinas
konnte der bereits ausgestorbene Davidshirsch wieder angesiedelt werden. Das ging nur,
weil eine kleine Herde der wasserliebenden Hirsche im 19. Jahrhundert nach England
gebracht wurde. Die Nachkommen dieser Herde sind ihn ihre ursprüngliche Heimat
zurückgekehrt. Die Küstengewässer Chinas sind gefährliche Gewässer, über die immer
wieder Wirbelstürme fegen können. Die Hafenmetropole Hongkong verdankt ihren Aufstieg
den gut geschützten Ankerplätzen. Ganz in der Nähe des dicht besiedelten
Handelszentrums liegt überraschenderweise Chinas Hauptschutzgebiet für Vögel. Hier
finden zahlreiche tropische Zugvögel Schutz, zum Beispiel der Schwarzstirnlöffler. Auch
der gut geschützte Weiße Delphin findet sich hier. Vor Hongkong liegt das
Südchinesische Meer - von Inseln und Korallenriffen übersät. In Landnähe sind die
meisten Riffs zerstört und überfischt. Doch nun gibt es Bemühungen, die
Mangrovenwälder und Fischbestände zu schützen. Die Probleme Chinas sind allen Ländern
bekannt: der wachsende Druck auf Rohstoffe, Umwelt und Lebensräume. Doch nirgendwo
spielen sie sich in einem so großen Maßstab ab. Der Weg, den China einschlägt, wird
nicht nur die Chinesen und ihre Umwelt beeinflussen, sondern den Rest der Welt.

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| 16:00 - 16:30,
ARD |
| Wolle auf Wanderschaft 700
Jahre Erfahrung, 12.000 Beine, 400 Kilometer: Jeden Sommer treiben die Schäfer Ismael und
Vidal ihre Herden von Andalusien über uralte Viehwege auf die Weiden der Sierra de
Albarracín in Aragonien.

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| 19:00 - 19:45,
B3 |
| Die Südsee Knapp
unter der Wasseroberfläche bricht ein Vulkan aus - die Geburt einer Südseeinsel. Hier am
'Pazifischen Feuerring', einer der Erdregionen mit der höchsten vulkanischen Aktivität,
haben Tiere sich angepasst. So vergräbt auf den Salomonen das Bismarckhuhn seine Eier zum
Ausbrüten in der warmen Erde.
Als Südsee bzw. Südpazifik wird das Polynesische Dreieck Hawaii-Neuseeland-Osterinseln
bezeichnet.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Oman - Die Rosen der Wüste
Im Wüstenstaat Oman ist Wasser rar. Dennoch blühen hier sogar Rosen - dank
eines 1500 Jahre alten Kanalsystems. Darüber wacht Suleyman Al Riyami , oberster
Wasserbeauftragter seines Dorfes.

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| Sonntag, 29.08.2010 |
| 00:15 - 01:00,
Phoenix |
| An den Hängen des Ätna Etwa
eine Million Menschen leben am Ätna, Europas größtem und aktivstem Vulkan. Respekt- und
liebevoll wird er 'Mongibello', 'Berg der Berge', genannt: Respektvoll, weil der Vulkan
zwar als gutmütig gilt, aber letztlich doch unberechenbar ist, liebevoll, weil das
Zusammenspiel von Klima, Vulkanböden und Wasserreichtum zu Füßen des Vulkans eine der
fruchtbarsten Landschaften Europas entstehen ließ. Der Film stellt die italienische
Region voller Gegensätze und ihre Bewohner vor.

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| 01:45 - 02:20,
Phoenix |
| Peru - Von Goldgräbern und
Wunderheilern Morgens um fünf macht sich Luis auf den Weg. Er löst einen
Kollegen ab, der seit einer Woche im kleinen Goldgräber-Camp am Fuß der Anden
übernachtet. Die Arbeit unter Tage ist nur mit viel Koka, Schnaps und Zigaretten zu
ertragen, die Ausbeute an Gold eine geringe Entschädigung für die Strapazen. Auf dem Weg
zur Mine fährt das 3sat-Team auch an den bis heute rätselhaften Linien von Nasca vorbei. |
| 07:30 - 08:15,
Phoenix |
| Auf den Spuren der
Korallenroute ARD-Korrespondent Mario Schmidt reist auf den Spuren der
legendären 'Korallenroute' durch die Südsee, trifft die ehemalige Crew und erzählt
Geschichten rund um die damaligen Landebuchten. In den 50er Jahren brachen Touristen zu
einer der romantischsten Flugreisen der Luftfahrtgeschichte auf: im Flugboot von Auckland
über Fidschi, Samoa und Aitutaki nach Tahiti. Die gewaltigen doppelstöckigen
Wasserflugzeuge vom Typ Solent hatten Platz für 40 Passagiere - alles First Class. Im
Cockpit flogen die Piloten manchmal in Unterhosen, weil es so heiß war und es für sie
keine Klimaanlage gab.

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| 08:10 - 08:25,
arte |
| Die Entdecker Die
Entdecker reisen nach Alaska. Ihr Plan: sie wollen bei Temperaturen um bis zu minus 42
Grad Celsius die Arktis auf Skiern durchqueren. Das bedeutet eine 1800 Kilometer lange
Reise von Sibirien nach Nordkanada!

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| 10:10 - 11:05,
VOX |
| Naturgewalten Anhand
nie gezeigter Archivaufnahmen und aufwendiger 3-D-Animationen werden die verheerendsten
Katastrophen der letzten hundert Jahre rekonstruiert. In der ersten Folge geht es um
Vulkaneruptionen . So fanden auf der Karibikinsel Martinique beim Ausbruch des Mont Pelé
am 8. Mai 1902 zwischen 28.000 und 40.000 Menschen den Tod.
Weltweit gibt es etwa 1900 Vulkane, die als aktiv eingeschätzt werden.

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| 11:00 - 11:45,
SWR |
| Bilderbuch Es
wird Herbst im Westmünsterland und im niederländischen Achterhoek. Zwar sind die Wiesen
und Weiden noch grün, die Kühe stehen gut im Futter - doch das Korn wurde eingebracht,
die meisten Felder sind leer und auf den Höfen läuft die Herbstarbeit. Bocholt - in
Deutschland - und Aalten - in den Niederlanden - beide sind alte Ackerbürgerstädte, die
über die Jahrhunderte reich und bedeutend wurden. Zwei Drittel ihrer Stadtgebiete werden
landwirtschaftlich genutzt, die Höfe und Felder beider Städte stoßen oft unmittelbar
aneinander. Und die Bauern beiderseits der nicht mehr sichtbaren Grenze sind sich in ihrem
aufgeschlossenen und zupackenden Wesen sehr ähnlich, mit kleinen landestypischen
Unterschieden allerdings. Die Zuschauer begleiten auf ihren Höfen einen deutschen und
einen niederländischen Bauern durch den Tag, drum herum legt sich ein lebendiges Mosaik
von Menschen und Örtlichkeiten - fröhlich im Altweibersommer, mit Kühen, Korn und
Bauerngolf. |
| 11:05 - 13:10,
VOX |
| Im Auge des Sturms Am
29. August 2005 trifft einer der schwersten Wirbelstürme der US-Geschichte auf die
nordamerikanische Südküste. Nur wenig später überfluten Wassermassen aus Kanal- und
Deichbrüchen beinahe die gesamte Stadt New Orleans. Weitgehend unkommentiert zeigt die
BBC-Doku Originalaufnahmen der Katastrophe, zusammengeschnitten aus über 600 Minuten
Material. Augenzeugen, die flüchteten oder in ihren Häusern ums Überleben kämpften,
berichten.
Katrina fordert über 1800 Todesopfer, die Sachschäden belaufen sich auf über 81
Milliarden US-Dollar.

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| 12:15 - 13:00,
H3 |
| Traumpfade: München - Venedig
Woher kommt die wachsende Faszination des Wanderns, die immer mehr Menschen
erfasst, die Entdeckung des langsamen Reisens im Zeitalter von Internet und Cyberspace?
'Traumpfade' spürt diesem Phänomen nach - auf den klassischen alten Wegen durch Europa.
Abseits dicht befahrener Autobahnen und Straßen führen die 'Traumpfade' durch eine oft
noch unberührte Natur. Wer diesen Wegen folgt, lernt den eigenen Körper wieder zu
spüren, ist stolz darauf, große Anstrengungen überwunden zu haben, wird die Stille der
Natur erfahren und dabei spüren, wie sich die eigenen Gedanken entwickeln. So sind die
'Traumpfade' auch immer eine innere Reise, und sie erzählen aufregende Abenteuer, die die
Reisenden zu bestehen haben, bis sie ihr Ziel erreichen. Einer der anspruchsvolleren
Fernwanderwege: In 28 Etappen und 500 Kilometern führt ein Traumpfad durch die schönsten
Stellen der Ostalpen. |
| 13:05 - 13:30,
3SAT |
| Naturpark Kaunergrat Der
bronzezeitliche Opferschatz im Archäologischen Museum Fließ bei Landeck in Tirol brachte
neue Erkenntnisse über diese prähistorische Zeit etwa 1.500 vor Christus ans Tageslicht.
Im Rahmen des Projekts 'Alpines Heiligtum 2007 am Piller' wagten sich die Forscher Franz
Neururer und Alfons Erhart auf der Suche nach weiteren Spuren aus der Vergangenheit in
gefährliche Spalten im Naturpark Kaunergrat. Der Film 'Naturpark Kaunergrat' begleitet
die beiden Forscher.

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| 13:10 - 13:55,
MDR |
| Cloud - Ein wilder Hengst in
den Rocky Mountains Über 7 Jahre begleitet Naturfilmerin Ginger Kathrens
einen Mustang, den sie Cloud, (Wolke) nennt. Sie dokumentiert sein Leben von der
Fohlenzeit bis zur eigenen Herde.
Die DVD zur Doku gibts im Handel und heißt 'Faszinierende Tierwelten - Pferde'.

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| 13:30 - 14:15,
H3 |
| Zwischen Bodensee und
Bergmassiven Das Appenzell ist fast zu schön, um wahr zu sein. Buntbemalte
stattliche Häuser locken tagsüber scharenweise Touristen an. Aber am Abend kehrt
dörfliche Stille ein. Wer jetzt hinaus fährt, geradewegs ins Alpsteingebirge mit dem
Säntis als mächtigem Herrscher der Voralpen, sollte die Ohren spitzen. Denn dann ertönt
hie und da der Betruf der Senner. So weit seine Stimme reicht, so weit soll auch der
Schutzbann der Heiligen für Mensch und Vieh reichen, heißt es. Hier oben, auf 1.500
Metern Höhe, grasen die weithin bekannten Appenzeller Ziegen: schneeweiße Schönheiten
mit langem, seidigem Fell und sanftem Wesen - so sanft wie das hügelige Appenzellerland
zwischen Bodensee und Alpsteinmassiv. Ein ideales Wandergebiet auch für weniger
trainierte Zeitgenossen. 'nix wie raus ...' ist unterwegs per Heißluftballon,
Luftseilbahn und Doppeldeckerbus, zeigt atemberaubende Ausblicke in die weite Landschaft
und gibt erhellende Einblicke in die abgrundtiefe Seele der Appenzeller, über die man in
der restlichen Schweiz wegen ihrer angeblich geringen Körpergröße gern Witze reißt.
Die Sendung stellt das Sennerhandwerk im Aufschwung vor und gibt eine Kostprobe der
typischen Appenzeller Streichmusik.

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| 15:15 - 16:00,
B3 |
| Die Wüste der Alpen Der
Bogen spannt sich von Salzschmugglern und Höhlenforschern bis hin zu einem
Berufsmusikanten, der seine Sommer auf der Alm verbringt und dort 80 Stück Vieh hütet.
Der Filmautor berichtet über das einfache Leben einer alten Sennerin und wirft einen
Blick zurück auf die große Bergfahrt der Kaiserin 'Sissi': die Überschreitung des Toten
Gebirges von Nord nach Süd. Das Hochplateau des Toten Gebirges ist nur wenig erschlossen.
Hier stehen kaum Bergsteigerhütten, denn ihre Versorgung gestaltet sich oft sehr mühsam.
Erst der Bau der längsten Materialseilbahn der Ostalpen brachte Erleichterung. Der
ehemalige Hüttenwirt erzählt, wie es dazu kam. Das Zentralplateau ist faszinierend und
gefährlich zugleich - ein Labyrinth aus Karstflächen und Latschenfeldern. Jeder, der
diese abweisende Hochfläche - in der es kaum markierte Wege gibt - überqueren will,
lässt sich auf ein großes Wagnis ein. Was heute dem Wanderer zum Verhängnis werden
kann, war für die Wilderer von größtem Vorteil. Der Film zeigt, dass auch im Toten
Gebirge noch längst nicht alle ihre Spuren verwischt sind.
Das Tote Gebirge erhebt sich im Osten des Salzkammerguts. Mit einer Ausdehnung von 400
Quadratkilometern ist seine wüstenhaft trockene Karsthochfläche, die größte der
Kalkalpen, vielleicht das größte Ödland der Alpen überhaupt. Was dem Toten Gebirge an
Höhe fehlt - seine höchsten Gipfel, Großer Priel und Spitzmauer, sind rund
zweieinhalbtausend Meter hoch -, gleicht es durch Einsamkeit wieder aus.

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| 15:20 - 16:00,
3SAT |
| 20.000 Meilen übers Meer
Tina Wittwer war noch nie auf einem Segelschiff gewesen, als ihr Mann Hansjörg
von seinem Traum erzählt, mit dem eigenen Boot um die Welt zu segeln. Jahrelang baut er
an seiner 'Chenoa' - einer zwölf Meter langen Alujacht. Als Hansjörg sein Schiff fertig
gebaut hat, sind seine Söhne Noah und Marvin ein und zweieinhalb Jahre alt. Die Reise
beginnt. Mindestens drei Jahre will die Familie unterwegs sein und hat dafür 60.000 Euro
gespart. Von Basel am Rhein führt die Fahrt durch die französischen Kanäle ins
Mittelmeer, später über den Atlantik in die Karibik und anschließend durch den
Panamakanal und quer durch den Pazifik. Im Südseeparadies Tonga kippt die Stimmung an
Bord. Die Wittwers wollen ihre Reise vorzeitig abzubrechen. Die vielen Reparaturen und die
langen Segelpassagen haben das Ehepaar zermürbt. Was bleibt, ist aber nicht ein
geplatzter, sondern ein gelebter Traum. Der Film '20.000 Meilen übers Meer' begleitet das
große Segelabenteuer der Familie Wittwer.

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| 15:20 - 15:40,
RBB |
| Kalabrien Der
Ruf Kalabriens in der Welt ist nicht der allerbeste. Kalabrien ist eine der ärmsten
Regionen Italiens und leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und der Abwanderung junger
Leute. Außerdem sorgt die kalabresische Mafia, 'Ndrangheta genannt, immer wieder für
Schlagzeilen. Trotzdem ist Kalabrien ein wunderschöner Landstrich voller dichter Wälder,
hoher Berge und malerischer, beinahe menschenleerer Buchten, denn der Massentourismus hat
die Region noch nicht erreicht. Der Film unternimmt eine Reise rund um die Stiefelspitze
Italiens. Es geht los in der nördlichen Kulturmetropole Cosenza, zu den Badeorten Pizzo
und Tropea, weiter südlich in die Metropole Reggio di Calabria und von der ionischen
Küste wieder hoch ins einsame Aspromonte-Gebirge, wo eine seltene und kostbare Frucht
wächst: die Bergamotte. Aber es sind auch die Menschen, die Kalabresen, die mit ihrer
offenen und freundlichen Art diesen Landstrich zu etwas Besonderem machen.

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| 15:30 - 16:00,
WDR |
| Im Schatten der Reichsburg
An der Mittelmosel überschattet die Reichsburg das Städtchen Cochem und hat
mit dazu beigetragen, dass Cochem zu einem Touristenmagneten an dem idyllischen Fluss
wurde. Allein die Burg wird von rund einer Viertel Million Menschen jährlich besucht. Sie
erleben dabei neben vollständig eingerichteten Wohnräumen ein Ambiente, das typisch
mittelalterlich ist. Zumindest in dem Sinne, wie es sich die Wiedererbauer der Burg, Louis
Ravené und sein Sohn im 19. Jahrhundert vorgestellt hatten. Daneben können Besucher
Flugvorführungen der Falknerei, die Gasterey des Rittermahls und eine Gespensterführung
für Kinder erleben. Im Schatten der Burg bietet Cochem Fachwerkfassaden, Geschäfte und
nicht zuletzt Weinstuben mit Moselweinen - u.a. vom steilsten Weinberg Deutschlands, dem
Calmont. In den Hängen des Calmonts können Wanderer auf einem eigens eingerichteten
Klettersteig am eigenen Leibe spüren, wie anstrengend es ist, in diesem Steilhang zu
laufen, geschweige denn den Weinberg zu bearbeiten. Oberhalb der Ortschaft Pommern kann
man eine wiederaufgebaute römische Tempelanlage besichtigen, vergangene Zeiten lässt
eine Römergruppe wieder lebendig werden. An den Hängen wachsen Weinbergpfirsiche, die
als Brand vorzüglich munden, und im selben Weingut können Weine vom Pommerer Martberg
zusammen mit römischen Gerichten verkostet werden. |
| 16:00 - 16:30,
ARD |
| Die Dino-Fundgrube Im
US-Bundesstaat Utah findet Dino-Forscher James Kirkland 2002 den Schädel eines bis dahin
unbekannten gehörnten Sauriers aus der Kreidezeit. Weiterhin stoßen Paläontologen auf
ungewöhnlich viele Fossilien prähistorischer Muscheln, Fische, Echsen, Schildkröten,
Vögel, Krokodile und Säugetiere. Die Doku begleitet die Forscher bei der Arbeit. Ab 2010
sollen ihre Funde in einem neuen Museum für Naturgeschichte präsentiert werden.
1996 wurde das Grand Staircase-Escalante National Monument im Süden Utahs zum
Naturschutzgebiet erklärt.

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| 16:00 - 16:30,
B3 |
| Von Bären und Menschen Eigentlich
sind Braunbären im Böhmerwald schon seit 1856 ausgestorben - und doch fand sich im
Winter 2003 eine Bärenspur. Der Revierförster Jan Cherny hatte unter einem umgestürzten
Baum ein klägliches Jammern gehört. Spuren führten von dem Baum weg. Jan Cherny machte
sich mit dem Fotografen Vaclav Chaloupek auf die Suche nach dem Verursacher der Spur. Was
die beiden fanden, war eine Sensation: zwei Bärenkinder, allein im Böhmerwald. Ihre
Mutter war von dem umstürzenden Baum erschlagen worden. Vaclav Chaloupek entschied sich,
die Bärenwaisen mit nach Hause zu nehmen. Es folgten unbeschreibliche Monate, denn die
Bärenkinder adoptierten Vaclav als ihre Mutter. Welche Abenteuer diese 'Bärenmutter' mit
ihren Kindern in ihrem ersten Lebensjahr erlebte, zeigt der Film. |
| 16:00 - 16:30,
3SAT |
| Das große Schmelzen Die
Temperaturen steigen, der Meeresspiegel ebenfalls: Durch den Klimawandel ändert die Erde
ihr Gesicht. In Grönland hat Konrad Steffen aus Colorado festgestellt, dass innerhalb von
15 Jahren die Durchschnittstemperatur der Wintermonate um bis zu fünf Grad gestiegen ist.
Pro Jahr verliert Grönland das Eisvolumen der gesamten Alpen. Nie zuvor waren die Klüfte
im Eis so tief: Jene gewaltigen Risse, durch die unablässig wahre Sturzbäche von
Schmelzwasser rauschen. Sie sorgen dafür, dass die Eismassen wie auf einem Schmiermittel
in Richtung Meer abrutschen. In den peruanischen Hochanden untersucht der
Paläoklimatologe Lonnie Thompson seit 30 Jahren anhand von Eisbohrkernen aus dem 5.700
Meter hohen Quelccaya-Gletscher die Klimadaten vergangener Jahrtausende. Seine
schockierende Bilanz: Binnen eines Jahres hat sich das Gletschereis bereits um 60 Meter
zurückgezogen. In Bangladesch sieht es nicht besser aus: Die Zeitabstände zwischen den
großen Fluten sind kürzer geworden, Salzwasser dringt über die Flussarme des Ganges ins
Landesinnere vor und macht das Ackerland unfruchtbar. 'hitec: Das große Schmelzen' führt
zu den Brennpunkten des Klimawandels, wo einige der renommiertesten Klimaforscher dem
Planeten den Puls fühlen.

|
| 16:30 - 17:15,
SWR |
| Naturwunder Galapagos Piratenversteck,
Strafkolonie und seit 1959 schließlich Nationalpark -ca. 1000 km vom Festland entfernt,
wurde der Galapagos-Archipel im Pazifik sehr unterschiedlich genutzt. Besondere Bedeutung
kommt ihm allerdings als Naturparadies zu: Wegen der abgeschiedenen Lage entwickelte sich
die Tierwelt relativ unbeeinflusst - so leben hier riesige Schildkröten, seltsame
Drachentiere und vampirartige Vögel. In einer zweiteiligen Doku wird die Einzigartigkeit
der Fauna erklärt, die Darwin 1840 zur Entwickung seiner Evolutionstheorie inspirierte.
2. Teil: 11.6.
Die Galápagos-Inseln wurden 1535 zufällig vom Bischof von Panama entdeckt, als er mit
seinem Schiff vom Kurs abkam und auf einer der Inseln strandete.

|
| 17:00 - 17:30,
3SAT |
| Geheimnisvolle Wildnis Es
ist eines der größten Totalreservate Deutschlands - das Naturschutzgebiet
Königsbrücker Heide. Obwohl nur wenige Kilometer von Dresden entfernt, ist es nahezu
unbekannt, Betreten ist streng verboten. Bis vor 20 Jahren war dort ein russischer
Truppenübungsplatz, einer der größten außerhalb der Sowjetunion. Nur auf ein Prozent
der Fläche fand eine Entmunitionierung statt. Den Rest zu säubern, würde Milliarden
kosten. Auch deshalb entschied sich der Freistaat Sachsen, die Natur sich selbst zu
überlassen. Vom Aussterben bedrohte Kraniche ziehen dort im Schutz unberührter Sümpfe
und Moore ihren Nachwuchs groß. Die auch Stinkhähne genannten Wiedehopfe mit ihrem
schwarzweiß gestreiften Schwanz und der unverwechselbaren Federhaube auf dem Kopf haben
in den alten Raketen-Bunkern der Sowjetarmee ein neues Heim gefunden. Eine kleine
Sensation, denn deutschlandweit soll es nur noch circa 350 Brutpaare geben. Der Film zeigt
das Leben auf dem 5.000 Hektar großen Paradies für Tiere und Pflanzen und gewährt
Einblicke in diese Welt, die Menschen sonst verschlossen bleibt. Zu sehen ist unter
anderen eine Biberfamilie, die dort ungestört riesige Staudämme anlegt und ganze Wälder
überflutet.

|
| 17:15 - 18:00,
SWR |
| Sardinien - Barbarenland und
Smaragdküste In der Barbagia, dem Barbarenland, schlägt noch das
ursprüngliche Herz Sardiniens. Den meisten Besuchern, die vor allem wegen der
kilometerlangen Strände auf die Mittelmeerinsel kommen, ist das Hinterland Sardiniens
unbekannt. Hier zeigt sich die Insel von ihrer urwüchsigen und ungezähmten Seite. Es ist
eine wildromantische Landschaft. Sanfte Hügel wechseln sich ab mit bizarren Granitfelsen
dann wieder weite Ebenen. Überall liegt der Duft von Macchia aus Immortelle, Ginster,
Myrte, Thymian, Rosmarin und Wacholdersträuchern in der Luft. Bis über 1.800 Meter
erheben sich die Berge. Der Gegensatz zum bekanntesten Küstenstreifen Sardiniens, der
Costa Smeralda, könnte nicht größer sein, wo weiße Sandstrände, verschwiegene Buchten
und das smaragdgrüne Meer die Insel prägen. Der Film zeichnet ein Porträt von
Sardiniens Hinterland und seinen Menschen. Er begibt sich aber auch an die einmaligen
Küsten der zweitgrößten Insel im Mittelmeer. Er begegnet Hirten, Fischern,
Korkschälern, Archäologen und einer Schneiderin, der es gelungen ist, aus Kork Stoff zu
machen, um daraus extravagante Kleider zu kreieren. Im Mittelpunkt steht das Fest der
Madonna della Consolata.

|
| 18:15 - 19:00,
arte |
| Die Falkenärztin von Abu
Dhabi In Arabien hat die Jagd mit Falken Tradition. Die größte
Falkenklinik der Welt steht in Abu Dhabi. Dort kümmert sich die deutsche Tierärztin
Margit Müller um die Gesundheit der kostbaren Greifvögel.
Die Vereinigten Arabischen Emirate bestehen aus Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fuschaira,
Ra's al-Chaima, Schardscha und Umm al-Qaiwain. Hier leben 8000 Deutsche.

|
| 20:15 - 21:00,
3SAT |
| Östlich der Oder Wolfgang
Wegner bereiste das östliche Ufer der Oder, die Neumark. Eine Gegend im Umbruch: Posen
gibt sich modern und westlich, an der Warthe und in der Netzer Heide bieten Sümpfe, Seen
und tiefe Wälder ursprüngliche Landschaft. Vom prächtigen Kostrzyn (Küstrin) sind nur
noch Ruinen übrig, dafür wurde die im Krieg zerstörte Marienkirche in Chojna
(Königsberg) mit deutschen Investoren restauriert.

|
| 21:00 - 21:45,
3SAT |
| Östlich der Oder Beim
Erntedankfest in Krobia in der Nähe von Leszno ist das ganze Dorf auf den Beinen. Mit
Kutschen geht es zur Kirche, wo die Erntekränze gesegnet werden, danach in einer
feierlichen Prozession zum Festplatz. Jetzt, im Spätsommer, werden überall im Posener
Land Tomaten, Zuckerrüben und Kartoffeln geerntet. In Posen, der Metropole Westpolens,
ist der Marktplatz vollständig restauriert und strahlt wieder im alten Glanz. In den
schmucken Häusern lebten einst Handwerker und Händler. Ein besonderer Blickfang ist das
alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. In das Posener Land kamen um 1720 katholische
Einwanderer aus dem Fränkischen, die Bamberger. Im Laufe der Zeit haben sie sich
vollständig in die polnische Gesellschaft integriert. Aber noch immer sind sie stolz auf
ihre Herkunft.

|
| Montag, 30.08.2010 |
| 10:50 -
11:10, WDR |
| Erlebnisreisen-Tipp Es
gibt nicht mehr viele touristische Geheimtipps auf dieser Erde - doch das Okavango-Delta
ist noch einer davon. Im Nordwesten Botswanas versickert der Okavango langsam im
Wüstenboden der Kalahari - mit 1.600 Kilometern Länge der drittgrößte Strom im Süden
Afrikas. Er bildet dabei das größte Binnendelta der Welt, eine einzigartige Landschaft
von der Größe Schleswig-Holsteins. |
| 12:00 - 12:45,
arte |
| Inselträume Der
Archipel Vanuatu ist ein selbstständiger Inselstaat im Pazifik. Die Menschen hier
bekommen die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar zu spüren, denn durch den Anstieg
des Meeresspiegels ist ihr Land bedroht. Port Vila, die Hauptstadt und zugleich einzige
Stadt des Archipels, liegt auf der größten Insel Éfaté. Vanuatu trug früher den Namen
Neue Hebriden, den der Brite James Cook dem Archipel 1774 gegeben hatte. Vor ihm war um
1766 bereits der französische Seefahrer Louis Antoine de Bougainville zu der Inselgruppe
vorgestoßen. Die Inseln wurden von Engländern und Franzosen gemeinsam verwaltet, bis sie
1980 die Unabhängigkeit erlangten und den Namen Vanuatu annahmen. In dem Ort Londar in
den Bergen leben rund 100 Menschen, die sich nach einem Tsunami hierhin geflüchtet haben.
Sie waren ursprünglich Fischer und mussten sich an das Leben im Gebirge anpassen. Der
65-jährige Waricius ist Häuptling des Dorfs. Es kümmert ihn wenig, dass die Missionare
den Menschen vorschreiben, wie sie sich außerhalb der Dörfer zu kleiden haben. Ihm
reichen seine Häuptlingsattribute, ein Stab und ein besonders luxuriöses Penisfutteral.
An den Berghängen Landwirtschaft zu betreiben ist keine einfache Sache. Weder
Tiergespanne noch Maschinen können hier verwendet werden. Aus Bestandteilen des
Kava-Strauchs, einem Pfeffergewächs, stellen die Menschen ein berauschendes, in Vanuatu
äußerst beliebtes Getränk her. Dem Staat Vanuatu ist es wichtig, die
Importabhängigkeit zu verringern. In diese Richtung zielt auch die Initiative einer
kleinen Firma, die Kokosnussöl als Treibstoff für Generatoren und Automotoren anbietet.
Das Umweltbewusstsein der Inselbewohner, die sich ihre traditionelle Lebensweise
weitgehend erhalten haben, könnte so manchem Industrieland als Vorbild dienen.

|
| 13:00 - 13:25,
WDR |
| Vergessene Inseln Tristan
da Cunha, die Insel am Ende der Welt, lag einst auf der Route der stolzesten Segelschiffe
entlang der Handelswege im 18. und 19 Jahrhundert. Heute leben nur noch 7 Familien dort.
Die Insel gilt inzwischen als die abgelegenste Siedlung der Erde und ist nur per
Fischerboot zu erreichen.
Mit seinem neuen Film führt der MDR-Filmemacher Thomas Junker die Zuschauer in die Welt
von vier faszinierende Inseln auf den Meeren rund um den Globus. Sein Fokus liegt dabei
auf Inseln, die aus verschiedenen Gründen einmal im Mittelpunkt des Interesses standen,
heute aber vergessen sind. Der MDR-Geschichtensammler wird von Tristan da Cunha im
Südatlantik über Adak Island im Westen Alaskas, Palau im Pazifik bis nach Kastellorizo
im Mittelmeer reisen. Thomas Junker sammelt und erzählt Geschichten. Er will die
Zuschauer an seinen Erlebnissen teilhaben lassen und im besten Sinne des Wortes
unterhalten. Den 45-jährigen Filmemacher interessiert, wie die Menschen leben. Wie sieht
ihr Alltag aus, was und wie arbeiten sie, welche Träume und Sorgen haben sie, wie sieht
ihre Kultur aus? So ist es Sinn und Zweck der fünfteiligen Dokumentation für den MDR,
das Leben auf sehr unterschiedlichen Inseln zu portraitieren. Aber auch über die zum Teil
extrem beschwerlichen und langen Anreisen auf die Inseln wird Junker in seinen Film
berichten. So erfolgte beispielsweise die 7-tägige Schiffsanreise nach Tristan da Cunha
bei heftigen Orkanstürmen mit bis zu 15m hohen Wellen.

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| 13:15 - 14:00,
3SAT |
| Expeditionen auf Mallorca Fjorde
, Berge wie in den Alpen und Wüsten wie in Arabien: Mallorca bietet mehr als nur Strand.
Naturfilmer Jürgen Vogt ist unterwegs in der Welt der Geier, Quallen und
Meeresschildkröten.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Der
Schweizer Ballonpilot Hansjörg Keller hat zu einer luftigen Fahrt über den Bodensee
eingeladen. Treffpunkt ist das mittelalterliche Grenzstädtchen Stein am Rhein. Von dort
erhebt sich der Ballon in 2.000 Meter Höhe und gibt den Blick frei auf ein unglaubliches
Panorama: Der Bodensee mit der Insel Reichenau, am Horizont die Schweizer Alpenkette, dann
das südliche Schweizer Bodenseeufer, verträumte Bodenseedörfer, das Napoleonschloss
Arenenberg und die berühmte, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Stiftsbibliothek der
ehemaligen Benediktinerabtei St. Gallen. 'Bilderbuch: Am Schweizer Bodensee' erkundet den
Schweizer Bodensee aus der Luft.

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| 14:45 - 15:30,
3SAT |
| Durch die Schlucht der Sieben
Stiere Die kirgisischen Nomaden schlachteten aus Protest Hunderttausende
ihrer Schafe, als die Sowjets sie sesshaft machen wollten, dennoch wurden sie in feste
Dörfer gezwungen. Nach der Unabhängigkeit des zentralasiatischen Staates Kirgistan gehen
nun viele Kirgisen wieder zur alten Lebensweise über. Den Winter verbringt Sejnekan
Byschekeva in ihrem Dorf am See Issyk-Kul. Im Frühjahr jedoch zieht sie mit ihrer
Schafherde durch die imposante Schlucht der Sieben Stiere zu den Sommerweiden in 4.000
Metern Höhe im Schatten des Tien-Shan-Gebirges und kehrt erst im Herbst ins Dorf zurück.
Auch in den Dörfern und Städten werden alte Nomaden-Traditionen wieder lebendig: In der
Hauptstadt Bishkek finden große Reiterspiele mit Teilnehmern aus dem ganzen Land statt.
In Sejnekans Dorf stellen einige Familien wieder mehr Filzdecken und -teppiche her, andere
gehen wieder mit Adlern auf die Jagd, und bei Familienfeiern werden die uralten Verse des
kirgisischen Heldenepos gesungen. Kirgisistan ist ein Land im Umbruch, bei dem die Nomaden
eine besondere Rolle spielen. Der Film beobachtet, wie die Kirgisen zu ihren alten
Traditionen zurückkehren. |
| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Der Humboldt-Nationalpark im
Osten Kubas Vor der Eroberung durch die Spanier war Kuba fast vollständig
von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak
angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen.
Nach der kubanischen Revolution sorgte ein umfangreiches Wiederaufforstungs-Programm
dafür, dass inzwischen wieder rund 25 Prozent der Insel bewaldet sind. Mehr als 80
Naturschutzgebiete sind seither entstanden. Ganz im Osten des Landes liegt der 'Parque
Nacional Alejandro de Humboldt' mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern,
Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700 Quadratkilometer
Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des Schutzgebietes vor über 200
Jahren bei seinen Reisen durch Kuba angetroffen hat. Der erste Teil der Dokumentation
stellt den Artenreichtum des kubanischen Nationalparks vor. Er bietet Lebensraum für
zahlreiche Tierarten, die es ausschließlich auf Kuba gibt. Die Bienenelfe etwa lebt hier,
der kleinste Vogel der Welt. Der Kolibri ist ganze sieben Zentimeter lang und etwa zwei
Gramm schwer. Oder das Monte-Iberia-Fröschchen, das bis vor kurzem als kleinster
Vierbeiner der Welt galt. Der Winzling steht unter strengem Schutz, doch
Überschwemmungen, Hurrikans oder Trockenperioden gefährden immer wieder die kleine
Population. Auch Gundlachsperber sind sehr selten geworden. Erstmals gesichtet wurden die
Greifvögel - ebenso wie die Bienenelfe - von dem deutschen Naturforscher Johann Christoph
Gundlach Mitte des 19. Jahrhunderts. Überall im Humboldt-Nationalpark markiert Kubas
Nationalvogel, der Tocororo, lautstark sein Revier. Sein Gefieder leuchtet in den Farben
der Landesflagge: Blau, Weiß und Rot. Auch menschliche Siedlungen gibt es im
Nationalpark. Das Dorf Arroyo Bueno liegt mitten im Schutzgebiet. Es entstand vor gut 60
Jahren als Unterkunft für Holzfäller und Bergarbeiter. Noch bis 2005 wurde im
Nationalpark unter Tage Chrom abgebaut. Viele ehemalige Minenarbeiter verdienen ihr Geld
heute in der Stadt Moa, in deren Umfeld es bedeutende Nickelvorkommen gibt. Das derzeitige
Hauptexportgut Kubas lagert auch unter der grünen Decke des Nationalparks - für ihn
würde Nickelbergbau das Aus bedeuten.

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| 15:30 - 15:55,
B3 |
| Felix und die wilden Tiere
Moderator Felix Heidinger reist in die Arabische
Wüste. Hier beobachtet er Überlebenskünstler wie das Chamäleon, den Falk und die
äußerst seltene weiße Oryx-Antilope .

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| 15:30 - 16:00,
MDR |
| Vergessene Karpaten Russland-Korrespondentin
Ina Ruck reist entlang der ukrainischrumänischen Grenze, quer durch ein vergessenes
Gebirge, quer durch die ukrainischen Karpaten. Fernab aller Zivilisation besucht Ina Ruck
einen Trupp ukrainischer Grenzsoldaten. Sie versorgen sich selbst, züchten Schweine und
ziehen Gemüse vor der Kaserne. Ihr Job besteht hauptsächlich darin, verirrte
Bergtouristen aus Rumänien wieder zurück über die Grenze zu schicken, denn die Grenze
zwischen der EU und dem Osten verläuft hier beinahe unbemerkt - und unbefestigt. Die
Reise führt auf einen der höchsten Berge, wo riesige verwaiste Radardome einer
ehemaligen sowjetischen Abwehranlage stehen. Ein Lokalpolitiker sucht übrigens noch
Investoren, die diese Ruinen in Karpatenhotels umwandeln wollen. Im Moment aber haben
Schäfer sie zu Unterständen für ihre Schafherden umfunktioniert. Schließlich begleitet
Ina Ruck eine Blasmusikkapelle durch die Dörfer. Sie spielen bei Hochzeiten und
Beerdigungen auf und kennen jeden in der Gegend. Erstere sollen hier übrigens die
längsten der Welt sein. |
| 16:00 - 16:45,
H3 |
| Die Feuerflieger von Valencia
Jährlich gehen in Spanien Zehntausende Hektar Wald durch Feuer verloren.
Insbesondere in den heißen Sommermonaten, wenn das Land ausgetrocknet ist, wüten viele
Brände. Eine Feuerpatrouille mit Hubschraubern und Löschflugzeugen bekämpft die Brände
aus der Luft. Joost Listemann hat die Männer dieser Staffel einen Sommer lang bei ihren
gefährlichen Einsätzen begleitet.
In Spanien brennen die Wälder bis zu 25.000 Mal pro Jahr.

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| 22:00 - 22:45,
WDR |
| Bedrohte Paradiese Traumurlaub
unter Palmen: Die Malediven zählen zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Nicht
nur Sporttaucher kommen auf die kleinen Atollinseln mitten im Indischen Ozean, zunehmend
sind es Wellness-Touristen, die sich in großen Luxus-Hotels verwöhnen lassen. Doch die
Malediven sind vom Untergang bedroht. Neben dem Anstieg des Meeresspiegels durch die
Klimaerwärmung ist daran vor allem der ausufernde Massentourismus schuld. Hotelneubauten
für Millionen Touristen zerstören die Korallenriffe, die wie Schutzschilder die Inseln
bislang vor Überflutungen bewahrt hatten. Giftmüll bedroht die empfindliche
Unterwasserwelt. Sanfter, begrenzter Tourismus könnte den Untergang verlangsamen,
vielleicht sogar verhindern. Doch der Präsident der Malediven, Nasheed, seit Oktober 2008
im Amt, plant das Gegenteil: Er will nun alle Inseln für die Touristen öffnen. Mit dem
Geld aus dem Massentourismus möchte er Land in Sri Lanka oder Indien für die Bewohner
der Malediven kaufen. Nach uns die Sintflut: Jetzt stehen die internationalen
Tourismuskonzerne Schlange. Kann der Untergang der Inseln überhaupt noch verhindert
werden? Für die story-Sendereihe 'Bedrohte Paradiese' begleiten die Autoren eine
Malediven-Expedition des renommierten Salzburger Meeresbiologen Robert Hofrichter. Eine
Reise zu den Zentren des Massentourismus und zu unberührten Atollen im Indischen Ozean.
Eindrucksvolle Unterwasseraufnahmen des bekannten Tauchkameramannes Jörg Matzky zeigen
die Schönheit der Korallenriffe - und die Bedrohung, der sie ausgesetzt sind.

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| Dienstag, 31.08.2010 |
| 03:45 - 03:55,
Phoenix |
| Leben auf Samoa Weiße
Sandstrände, malerische Wasserfälle und unberührte Regenwälder: das ist der Inselstaat
Samoa im Herzen der Südsee. ARD-Korrespondent Mario Schmidt bereist mit seinem Team die
beiden Hauptinseln Savai'i und Upolu und erzählt dabei Alltagsgeschichten aus dem Leben
im Südseeparadies. Im Linienbus macht er sich auf zu den berühmten Lavafeldern. Dort
leben die Menschen in unwirtlicher Umgebung in ihrem Dorf. Auf ihrer Reise an der
malerischen Küste lädt der Häuptling eines Fischerortes das Team ein, neben dem
samoanischen Lebensstil auch traditionelle Jagdmethoden kennenzulernen. Am nächsten
Morgen starten beim größten Volksfest des Landes die traditionellen Langboote zu einem
Rennen. Ein Tattoomeister weiht das Team in die Besonderheiten seiner Ganzkörpertattoos
ein. Samoa war einst deutsche Kolonie - daran erinnern zahlreiche Namen. So legte 1885 ein
Mann namens Frederick Kruse mit dem Segelschiff an der Küste an. Seine Urenkelin führt
heute ein Hotel auf Samoa mit dem Namen 'Insel Fehmarn'. Der Tourismusminister heißt Misa
Telefoni Retzlaff, sein Großvater brachte aus Berlin die ersten Telefone nach Samoa.

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| 03:55 - 04:40,
Phoenix |
| Trauminsel La Réunion 800
Kilometer östlich von Madagaskar und 180 Kilometer südlich von Mauritius liegt die Insel
La Réunion mit ihren zerklüfteten Berglandschaften, tiefen Schluchten und einer üppigen
tropischen Vegetation. Sie wird beherrscht von einem der aktivsten Vulkane der Erde und
wurde daher von den Seefahrern, die die Insel entdeckten, Feuerinsel genannt.

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| 11:30 - 12:15,
NDR |
| Amboseli - Savanne der
Elefanten Am Fuße des Kilimandscharos in Kenia liegt der Nationalpark
Amboseli. Hier ziehen noch wie seit Urzeiten riesige Elefantenherden durch die
afrikanische Savanne. Seit über zwanzig Jahren kämpft die Forscherin Cynthia Moss mit
Wildhütern erfolgreich darum, daß die Dickhäuter Amboselis von der grausamen Jagd nach
dem Elfenbein verschont bleiben.

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| 11:50 - 12:30,
3SAT |
| Hallstatt - Ein Leben
zwischen Fels und See Die Region Hallstatt-Dachstein im österreichischen
Salzkammergut ist eine der ältesten Kulturlandschaften der Welt. Eis, Karst und
unterirdische Wasserwelten erzählen noch heute von der Frühzeit der Erde. Seit 1997 ist
die Region Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe. Der Film
'Hallstatt - Ein Leben zwischen Fels und See' stellt die Landschaft sowie die Geschichte
des Salzbergbaus in der österreichischen Region vor.

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| 13:00 - 13:25,
WDR |
| Vergessene Inseln Thomas
Junker portraitiert das Leben auf diesen so sehr unterschiedlichen Inseln. Da ist Tristan
da Cunha. Einst lag es auf der Route der stolzesten Segelschiffe entlang der Handelsrouten
im 18. und 19 Jahrhundert. Heute leben nur noch 7 Familien dort. Die Insel gilt inzwischen
als die abgelegenste Siedlung der Erde und ist nur per Fischerboot zu erreichen.

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| 15:30 - 15:55,
B3 |
| Felix und die wilden Tiere
Noch vor 70 Jahren tummelten sich viele Delfine verschiedener Arten in der
Adria. Inzwischen gibt es nur noch eine Art, die Großen Tümmler. Es sind gerade mal 220
Tiere, von denen die meisten in den sauberen Gewässern um die Kornaten-Inseln vor der
Küste Kroatiens leben. Felix Heidinger berichtet über die letzten Adria-Tümmler und
über die Arbeit von Martina und Tomislav Gomercic, einem jungen Forscher-Ehepaar, das
häufig mit dem Schlauchboot zu den Tieren unterwegs ist. Die beiden gehören einem Team
zur Rettung der Adria-Delfine an und bemühen sich mit ihren Forschungsergebnissen darum,
bei der Regierung Kroatiens gesetzliche Schutzbestimmungen für die Tiere durchzubringen.
Für Fischzucht und Fischfang gesperrte Gebiete sollen den Lebensraum der Tiere sicherer
machen, damit sie sich wieder ausreichend vermehren können. Obwohl die Tümmler
regelmäßig Junge zur Welt bringen, ist ihr Bestand gefährdet, weil sie sich häufig in
den Fischnetzen verfangen und jämmerlich ertrinken. Für das Forscherpaar Martina und
Tomislav ist die Rettung der Adria-Delfine ein Wettlauf mit der Zeit. |
| 16:00 - 16:45,
H3 |
| Valencia - Land der Orangen
Jedes Jahr im März feiert Valencia eine Woche lang die Fallas. Gigantische
Pappmaché-Figuren zieren die Straßen und Plätze. Sie stellen Politiker, Künstler oder
auch Touristen dar, beziehen kritisch Stellung zu aktuellen Ereignissen. Tausende von
Menschen bevölkern die Stadt, Knallkörper und Feuerwerke gehören ebenso zum Festtreiben
wie die traditionelle 'Ofrenda de flores', eine Blumengabe an die heilige Jungfrau.
Höhepunkt der Fallas ist die so genannte Crema am 19. März. Dann werden alle Figuren dem
Feuer geopfert, und Valencias Himmel ist bedeckt von Rauch und Flammen. Was verbirgt sich
hinter dieser Tradition, was fasziniert die Menschen jedes Jahr aufs Neue? Das Team von
Filmautorin Julia Leiendecker beginnt die Reise im Land Valencia und verlässt dann die
Hauptstadt in Richtung Hinterland. Orangenhaine und Reisfelder sind typisch für diese
Gegend, aber auch einsame Gebirgsregionen, in denen schon die Ritter des Templerordens
ihre Siedlungen errichteten. Von den Bergen führt die Reise weiter an die Küste
Valencias. Sie ist bekannt für riesige Urlaubszentren wie Benidorm und Hotelburgen, die
längst als Bausünden gelten. Doch die Costa Blanca besitzt auch einsame Buchten und
idyllische Fischerorte. Sie beherbergt Künstler, die sich in malerischen Orten fern ab
vom Rummel der Badestrände niedergelassen haben.

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| 16:55 - 17:40,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Lijiang liegt in der chinesischen Provinz Yunnan, im Südwesten des
Landes. Der Ort ist die ehemalige Hauptstadt der Naxi. Dieses Volk stellt eine der 25
Minderheiten in Yunnan dar, die der Dongba-Kultur angehören. Zugleich ist Lijiang eine
wichtige Kreuzung der Teestraße mit dem Verbindungsweg zwischen Yunnan und Tibet. Der
amerikanische Botaniker und Sinologe Joseph F. Rock erforschte diese Region in den 20er
Jahren und entdeckte dabei unter anderem die Hieroglyphen der Dongba-Kultur. Er bereiste
die im Westen nahezu unbekannten Grenzgebiete zu Tibet und gelangte auch in das
sagenumwobene Shangri-La, dessen perfekte Gesellschaft der britische Schriftsteller James
Hilton in seinem utopischen Roman 'Lost Horizon' als ein himmlisches Paradies auf dem Dach
der Welt beschrieb. Der Zuschauer erfährt außerdem, dass der Anbau der Teepflanze und
die gesamte Teekultur für die Bevölkerung dieser Bergregion im Himalaya einen hohen
Stellenwert besitzen.

|
| 19:30 - 20:15,
arte |
| Der Tiger und der Mönch 200
Kilometer westlich von Bangkok befindet sich das 1994 gegründete Kloster Wat Pa Luangta.
Hier leben Mönche und 16 Tiger friedlich zusammen. Die Klosterbewohner verehren ihre
heiligen Raubkatzen. Doch das zuständige Ministerium für Forstwirtschaft droht seit
Jahren, die Tiere zu konfiszieren.
Die Tiger sind zur Touristenattraktion avanciert. Allerdings kritisiert die
Tierschutzorganisation 'Care for the Wilde' vehement die nicht artgerechte Haltung der
Raubtiere.

|
| 20:15 - 21:00,
WDR |
| Die Everglades 1,5
Mio. Touristen besuchen jedes Jahr die Everglades in Florida - ein 4000 qkm großes
Refugium für Alligatoren, Waschbären, Pumas und andere Tiere. Doch die Sümpfe sind
bedroht - durch Trockenlegung und die Einleitung von Giften.

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| Mittwoch, 01.09.2010 |
| 10:55 - 11:35,
arte |
| Die Rückkehr der Seeadler
Europas zweitgrößte Raubvögel, die Seeadler, kreuzen nach langer Abwesenheit
wieder zahlreich am Himmel über dem Stettiner Haff. Der bedrohte Vogel war in
Mitteleuropa fast ausgestorben, als der Fall des Eisernen Vorhangs für die Seeadler die
rettende Wende brachte. Der Niedergang von Industrie- und Agrarwirtschaft im Grenzgebiet
zwischen Polen und Deutschland sorgte dafür, dass sich die Natur in der Region um das
Stettiner Haff einigermaßen erholen konnte. Die Rückkehr der Könige der Lüfte in ihre
angestammten Jagdgründe am Stettiner Haff verbindet sich auch mit Hoffnungen. Sie könnte
für ein neues Verständnis im Zusammenleben von Mensch und Natur sorgen und damit für
eine bessere Zukunft dieses Landstriches. Für den Fischer Janusz aus Groß Stepenitz
haben diese Hoffnungen schon Gestalt angenommen: Statt den Niedergang der Fischerei zu
beklagen, bietet er 'Eagle Watch'-Touren mit seinem Kahn an und verdient mit einem Ausflug
mehr als Fischer in einer Woche. Und auch für Kasimier Rabski, Direktor des neu
geschaffenen privaten Naturschutzparks bei Czarnocin, ist eine Investition in den Erhalt
der Natur eine Investition in die Zukunft der Region. Er ließ einen Vogelbeobachtungsturm
errichten und lässt das Ur-Vieh einer Ökobäuerin die Freiflächen abgrasen - ein Gewinn
für Mensch und Natur und für den Lebensraum der Seeadler.

|
| 11:30 - 12:15,
NDR |
| Land der tausend Seen aus
zweiter Hand Ein Blick auf die Karte Deutschlands zeigt: Seen von
nennenswerter Größe liegen entweder im Alpenvorland oder an der Küste. Doch in den
letzten Jahrzehnten sind auch in der Mitte des Landes üppige Wasserflächen entstanden.
Erstaunlicherweise finden sie sich gerade in der bevölkerungsreichsten und weitestgehend
von Industrie geprägten Region zwischen Eifel und Sauerland, dort nämlich, wo Kies und
Braunkohlebagger ihre Arbeit verrichteten. Das Bundesland, das mehr als alle anderen den
Namen 'Land der tausend Seen aus zweiter Hand' verdient, ist Nordrhein-Westfalen. Trotz
der intensiven Nutzung wurden viele dieser Seen mittlerweile zu Oasen der Natur - und das
oberhalb der Wasseroberfläche ebenso wie unter Wasser. Rolf J. Möltgen stellt in seinem
Film Nordrhein-Westfalens Baggerseen im Laufe der Jahreszeiten vor. Nicht nur Fische und
Krebse haben in den Gewässern ein reiches Auskommen gefunden. Viele andere Wildtiere, vor
allem Wasservögel, nutzen die Vorteile, die ihnen die neuen Lebensräume durch ihre
üppigen Nahrungsangebote verschaffen. Haubentaucher, Teichhühner, Flussseeschwalben,
sogar die Eisvögel sind ständige Gäste und brüten an den Seen. Für Frösche und
Libellen bilden die grünen Verlandungszonen ein reiches Paradies. Exoten wie die
Biberratten, auch Nutria genannt, zog es am Niederrhein in ein Feuchtgebiet aus zweiter
Hand. Zusammen mit vielen anderen Wasser liebenden Wildtieren haben sie an den Ufern von
Baggerseen Unterschlupf gefunden.

|
| 11:35 - 12:20,
arte |
| Wunder der Natur Er
ist der älteste, tiefste und wasserreichste See der Erde: 'Brunnen des Planeten' nennen
die Russen den Baikal - und tatsächlich könnte der See die gesamte Weltbevölkerung
über 50 Jahre mit Trinkwasser versorgen.

|
| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Deutschland Flach,
öde, langweilig - so das Klischee über die Magdeburger Börde. In der Tat prägt flaches
Land mit Riesenfeldern die Landschaft südwestlich von Magdeburg. Der schwere, reiche
Lössboden ist der Reichtum der Region und der bestimmende Entwicklungsfaktor. So erzählt
dieses 'Bilderbuch' von Zuckerrübenfeldern und Salzwiesen, von Vierseitenhöfen, von
romanischen Kirchen und falschen Nonnen. Und das alles im Blick einer über
tausendjährigen Kulturgeschichte, denn die Börde ist ältestes deutsches Siedlungsland.

|
| 14:30 - 15:30,
MDR |
| LexiTV - Wissen für alle Der
sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten wird mittlerweile ernster
genommen. Wurde bis in die 1980er-Jahre hinein oftmals Raubbau an Bodenschätzen und
Waldbeständen betrieben, sind sich jetzt immer mehr Menschen darüber im Klaren, dass die
Natur geschützt werden muss. Umweltschutz ist Teil eines Gesamtkonzepts geworden,
national wie international. 'LexiTV' erinnert in dieser Ausgabe an die Anfänge der
Umweltbewegung und zeigt die Entwicklung seither.

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| 14:45 - 15:30,
H3 |
| Perlen des Regenwaldes Das
Naturreservat 'Los Guatuzos' ist ein Feuchtgebiet mit Faultieren, Sackflügelfledermäusen
und einer artenreichen Vogelwelt. Dank verschiedener Naturschutzprojekte können hier
Menschen leben, ohne die Fauna zu zerstören.

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| 15:00 - 16:00,
WDR |
| Planet Wissen Gletscher,
Fjorde, Vögel, Elche, Seen und Gebirge - das alles ist Skandinavien. Und noch viel mehr.
Denn die Natur Skandinaviens ist so vielfältig wie in wohl kaum einer anderen Region in
Europa. Deshalb macht sich Planet Wissen auf in die skandinavische Natur. Als
Reisebegleiterin ist Dr. Renate Kostrzewa mit dabei. Die Biologin hat Skandinavien
gemeinsam mit ihrem Mann, einem Fotografen, schon Dutzende Male besucht und darüber auch
Bücher geschrieben. Bei Planet Wissen berichtet sie unter anderem von 'schnellen
Brütern' in der Vogelwelt und davon, wie man in der kurzen Zeit des Frühlings das Gras
im wahrsten Sinne 'wachsen hören' kann.

|
| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Wasserland am Alpenrand Das
'Zweiseen-Land' um Kochelsee und Walchensee am Nordrand der Alpen ist ein Kaleidoskop aus
Mooren, Flüssen und Seen, von der Eiszeit geformt, vom Menschen genutzt, verändert und
gepflegt. Die Natur hat nicht mehr allzu viel Freiräume in diesem Wasserland, das seit
Jahrhunderten besiedelt und heute beliebtes Touristenziel ist. Die Filmautoren Walter Sigl
und Bernhard Rübe spüren dem Leben abseits der Dörfer und viel befahrenen Wege nach,
verfolgen den Verlauf des Wassers und zeigen, wie und wo Pflanzen und Tiere noch Nischen
zum Überleben geblieben sind. Mehr als ein Jahr waren Sigl und Rübe mit der Filmkamera
unterwegs, tauchten in Flüssen und Seen, durchstreiften die Weiten des Kochelsee-Moores
ebenso wie die Gipfelregionen von Jochberg, Herzogstand und Benediktenwand und
dokumentierten eindrucksvolle Landschaften sowie dramatische Wetterlagen. Das Gebiet um
Kochelsee und Walchensee ist altes Klosterland. Seine Urbarmachung begann mit der
Gründung der Klöster Schlehdorf und Benediktbeuern im 8. Jahrhundert. Die traditionelle
Rolle der Klöster als Kultur- und Bildungsstätte haben die Salesianer Mönche Don Boscos
im Kloster Benediktbeuern neu belebt. Eine ihrer Initiativen ist das Zentrum für Umwelt
und Kultur, das sich unter anderem die Erhaltung und Wiederbelebung von Feuchtgebieten im
Kochelsee-Moor zu Aufgabe gemacht hat.

|
| 15:30 - 15:55,
B3 |
| Felix und die wilden Tiere Mit
der Unterwasserkamera beobachtet Felix Seepferdchen beim Paarungstanz. Dabei legt das
Weibchen seine Eier in die Bruttasche des Männchens. Damit hat sie ihre Aufgabe als
Mutter erfüllt. Nach vier Wochen presst der Vater unter heftigen Wehen den winzigen
Nachwuchs aus der Bruttasche heraus.

|
| 16:00 - 16:45,
H3 |
| Weltmeister auf vier Pfoten
Ohne seine Hunde wäre Schaffarmer Nigel Watkins aus Wales aufgeschmissen: Sie
treiben die Herde, halten sie zusammen oder sondern einzelne Tiere ab. Kein leichter Job
für die Border Collies: Sie werden jahrelang ausgebildet, doch erst Erfahrung macht sie
zu echten Profis. Nigel genießt einen guten Ruf als Trainer: Seine Tiere sind
Hütehund-Vizeweltmeister. Nun sollen sie um den ersten Platz kämpfen.
Oberste Aufgabe der Hütehunde ist es, 'ihre' Herde vor Raubtieren und Dieben zu
schützen. Sie bewachen Rinder, Schafe, Ziegen, Ren - und sogar Geflügel.

|
| 16:50 - 17:40,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Salz ist Sache der Frauen. Dieser Satz trifft zumindest in Yanjing,
einer Gebirgsregion in der südwestchinesischen Provinz Yunnan und dem östlichen Tibet
zu. In Yanjing gewinnen Mädchen und Frauen im Alter zwischen zehn und 70 Jahren nach
althergebrachten Verfahren Salz. Sie leisten körperlich harte und kräftezehrende Arbeit,
bei der Sonne, Wind und Schweiß eine wichtige Rolle spielen. Der Abtransport des
Naturkristalls ist traditionell dann wieder Männersache. Zwei- bis dreimal überqueren
die Einheimischen zwischen Juni und Oktober die Berge, um das Salz auf Pferden und Yaks
zum nächsten Marktflecken zu bringen. Außerdem betreiben die Bewohner auf 6.000 Meter
Höhe Viehzucht und stellen aus Yak- und Schafsmilch Käse her. Der Dokumentarfilm bietet
beeindruckende Bilder vom Leben eines Bergvolks hoch oben auf dem Dach der Welt.

|
| 19:30 - 20:15,
arte |
| Land der fallenden Seen Das
Gebiet der Plitvicer Seen in Kroatien bildet den ältesten Nationalpark Europas. Die 16
Gewässer sind durch Wasserfälle miteinander verbunden und waren Drehort u.a. für 'Der
Schatz im Silbersee' (1962).

|
| 20:15 - 21:00,
NDR |
| Die Nordsee Der
zweite Teil der Dokumentation über die Nordsee beginnt auf den schottischen Inseln. Vor
der felsigen Küste Schottlands ist das Meer voller Leben und bietet somit Basstölpeln,
Papageitauchern und Trottellummen ihre Nahrungsgrundlage. Schwertwale folgen riesigen
Heringsschwärmen und Fischotter gehen hier auf die Jagd. Ein von Wracktauchern beliebtes
Revier befindet sich vor Scapa Flow, in der See der Orkney-Inseln. Hier versenkte die
kaiserliche Marine im Ersten Weltkrieg ihre Schiffe; heute ziehen Fische zwischen den
morschen Planken hindurch. Weiter südlich verbindet der Ärmelkanal die Nordsee über die
Straße von Dover mit dem Atlantik. Er ist eine der meist befahrenen Schifffahrtsstraßen
der Welt. Wo über Wasser Schiffe kreuzen, ziehen unter Wasser eindrucksvolle, über zehn
Meter lange Riesenhaie ihre Kreise. Weiter geht die Reise in die Niederlande. An der
dortigen Nordseeküste sammeln sich alljährlich in der Oosterschelde Tausende von
Tintenfischen, um sich zu paaren - ein fantastisches Spiel aus bunten Farben und
merkwürdigem Verhalten. Am Ende der zweiteiligen Dokumentation über die Nordsee steht
die Geschichte von Landgewinnung und Landverlust. Auf den norddeutschen Halligen bedrohen
Sturmfluten noch immer die Menschen. Eine beängstigende Situation - aber die
Halligbewohner sehen sie gelassen.

|
| 21:05 - 21:30,
3SAT |
| Die schwimmenden Dörfer der
Halong-Bucht Die 1.500 Quadratkilometer große Halong-Bucht im Chinesischen
Meer gehört zu den atemberaubendsten Landschaften der Erde - ein enges Labyrinth aus
Wasserwegen, kleinen Inseln, bizarren Kalksteinfelsen und geschützten Grotten. 1994 hat
die UNESCO die vietnamesische Bucht zum Weltnaturerbe erklärt. Das Siedeln auf den Inseln
ist seitdem verboten. So leben mehr als 300 Fischerfamilien in der Bucht auf hölzernen
Hausbooten. Fischfang und Perlenzucht sichern ein geringes Einkommen, ebenso die
Tagestouristen, welche die faszinierende Landschaft besuchen. Der Film stellt die
schwimmenden Dörfer der Halong-Bucht vor.

|
| 22:45 - 23:30,
H3 |
| Faszination Berge Ein
Waal ist ein vom Menschen angelegter Bewässerungskanal oder -graben, der Wasser, meist
aus einem Bach und nur ganz selten aus einem See, zu den oft hiervon sehr weit entfernt
gelegenen landwirtschaftlichen Kulturen leitet. Die Bezeichnung ist gebräuchlich unter
anderem für die in Tirol/Südtirol zur Bewässerung der Fluren künstlich angelegten
Kanäle. Heute sind diese wunderschönen alten Wege ohne allzu große Steigungen zu
beliebten Wanderwegen geworden. Der Partschinser-Waalweg mit einer Gesamtlänge von fünf
Kilometern beginnt eine Gehstunde oberhalb des Ortskerns von Partschins am Salten, beim
großen Saltenstein rechter Hand. Er verläuft in östlicher Richtung am Burgstall vorbei
und endet beim Gasthof Niedermair im Ortsteil Vertigen. Der Algunder-Waalweg mit einer
Gesamtlänge von fünf bis sechs Kilometern ist ein zweiteiliger Wanderweg mit herrlichen
Aussichtspunkten ins Etschtal. Er verläuft fast eben. Der westliche Teil beginnt am
Parkplatz der Töllgrabenbrücke und führt über Ober- und Mitterplars zum Grabbach. Der
östliche Teil beginnt in Algund Dorf am Grabbach und führt nach St. Magdalena in
Gratsch, wo sich der Tappeinerweg anschließt. Der Marlinger-Waalweg mit einer
Gesamtlänge von 13 Kilometer ist der längste Waal in Südtirol. Er wurde auf Betreiben
des Klosters Allerengelberg in Schnals als Gemeinschaftswerk mit der Gemeinde Marling
zwischen 1737 und 1756 erbaut, weil es bei Marling 1619 den Goienhof mit seinen
Weingütern erworben hatte. Der Waal beginnt bei der Töll und endet in Oberlana.

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| Donnerstag, 02.09.2010 |
| 08:00 - 08:45,
arte |
| Oman - Die Rosen der
Wüste Im Wüstenstaat Oman ist Wasser rar. Dennoch blühen hier sogar Rosen
- dank eines 1500 Jahre alten Kanalsystems. Darüber wacht Suleyman Al Riyami , oberster
Wasserbeauftragter seines Dorfes.

|
| 08:15 - 09:00,
Phoenix |
| Der absolute Hummer Die
größten Hummer der Welt leben vor den Küsten Neuschottlands. Während die
Hummerpopulation in anderen Regionen der Erde abnimmt, wächst sie vor der kanadischen
Halbinsel. Die Fischer brauchen teure Lizenzen, um an der Küste von Nova Scotia auf
Hummerfang zu gehen. Die Fangsaison ist je nach Region genau reglementiert. Und eine
große Zahl von Tieren, die nicht bestimmten Vorgaben entsprechen, müssen zurück ins
Wasser gegeben werden. John Tremblay, Meeresökologe vom Bedford Institut, macht sich
trotzdem Sorgen: 'Die Boote werden immer größer und technisch immer besser. Trotz der
Beschränkungsmaßnahmen für die Hummerfischer holen sie heute weit mehr Hummer aus dem
Wasser als noch vor zehn Jahren.' Hummer-Exporteur Mike Jumelet stellt fest, dass der
Hummer qualitativ schlechter geworden ist. 'Es gibt heute viel mehr Hummer mit einer
weichen Schale. Die können wir nicht exportieren. Man sollte sie auch nicht essen, denn
ihr Fleisch ist nicht gut', gibt er zu bedenken. Als Ursache vermutet er eine
Überpopulation der Riesenkrebse. In Neuschottland gehört Hummer, auch Lobster genannt,
ganz selbstverständlich auf den Tisch. Die Menschen hier kaufen ihn in Tüten, um ihn zu
Hause zu kochen. Ältere Einwohner erinnern sich noch an Zeiten, in denen man das
Schulbrot, belegt mit Hummer, gerne gegen ein Brot mit Erdnussbutter tauschte. 'Hummer war
etwas für arme Leute', schmunzelt Bernise Goodick, Ehefrau eines älteren Fischers.
'Heute ist das anders.' 22.000 Tonnen Hummer werden von Neuschottland aus in alle Welt
verkauft. Ohne den Hummer könnte die Halbinsel wirtschaftlich kaum existieren. Eine
starke Abnahme der Lobsterpopulation oder ein Einbruch in der Qualität wäre eine
Katastrophe für die Region.

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| 09:15 - 10:00,
arte |
| Kailash - Zum heiligsten Berg
Tibets Im Juni 2000 begleitete ein Filmteam eine vom österreichischen
Abenteurer Sepp Eder angeführte Expedition in eine der am höchsten gelegenen Regionen
der Welt. Ziel war der heilige Kailash im Westen Tibets. Der pyramidenförmige, 6.714
Meter hoch, ist seit mehr als tausend Jahren das Ziel zahlreicher Pilger. Früher machten
sie sich zu Fuß auf den Weg, der Monate dauern konnte. Heute kommen sie per Lastwagen aus
allen Teilen des Landes, nicht um den Berg zu ersteigen, sondern um ihn zu verehren. Die
Pilger umkreisen den Kailash, ohne den Gipfel zu erklimmen, aus Achtung vor den Göttern.
Die Gläubigsten unter ihnen bewältigen den Weg, indem sie sich Körperlänge für
Körperlänge auf den Boden werfen - 54 Kilometer weit auf einer Höhe von 4.700 bis 5.600
Metern. Der Kailash gilt als Heiligtum mit geheimnisvollen Kräften. Auch Europäer wie
Sven Hedin, Heinrich Harrer und Herbert Tichy standen im Banne dieses einzigartigen
Berges. Der Vergleich mit historischem Filmmaterial zeigt, dass sich das Leben in Tibet
kaum verändert hat und dass Spiritualität zeigt. |
| 14:45 - 15:30,
H3 |
| Perlen des Regenwaldes Das
riesige Biosphärenreservat Indio-Maiz entlang des Flusses Rio San Juan bis an die
Karibik-Küste ist das Herzstück des grenzübergreifenden Peace-Parks 'SI-A-PAZ' - 'Ja
zum Frieden'. Auf wenigen Hektar sind hier mehr Tier- und Pflanzenarten zu finden als in
ganz Europa: Erdbeerfrösche und Goldbaumsteiger, Tukane, Amazonen, Mantelbrüllaffen und
Klammeraffen. Der Soldatenara, ein großer, grüner Papagei, ist zum Symboltier für den
Kampf um die Erhaltung des einzigartigen Ökosystems in der Region geworden. Die Stadt
Greytown an der Mündung des Rio San Juan erlebte ihre Blütezeit während des Goldrauschs
in Amerika. Deshalb sollte Ende des 19. Jahrhunderts von ihr ausgehend ein Kanal gebaut
werden, um den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean zu verbinden. Ein Vulkanausbruch
brachte die Pläne zum Erliegen. So wurde der Kanal in Panama gebaut. Für das Land
Nicaragua war das eine ökonomische Katastrophe, für die Natur entlang des San Juan ein
Geschenk. Jetzt wollen die Menschen, die hauptsächlich vom Fischfang leben, den Tourismus
entwickeln. Rundschwanzseekühe, auch Manatis genannt, leben hier und könnten ein Magnet
für Besucher aus aller Welt werden. Wissenschaftler aus San José wollen nun erforschen,
ob sie von den Lagunen des nicaraguanischen San-Juan-Deltas etwa über die Flüsse nach
Costa Rica wandern. Das Schutzgebiet an der Karibik-Küste Costa Ricas gilt als ein
Musterbeispiel für Ökotourismus: Über 60.000 Besucher kommen jährlich.

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| 15:00 - 16:00,
SWR |
| Das Kaisergebirge Das
Kaisergebirge in Tirol ist eine äußerst vielseitige Bergregion. Gipfel wie der
Predigtstuhl oder die Ellmauer Halt begeistern Wanderer, Bergsteiger und Kletterer
gleichermaßen. Der Film zeigt, von Kufstein ausgehend, einige der schönsten Bergtouren
im Kaisergebirge. Ein herrlicher Aussichtsgipfel ist der Scheffauer, der im Film über den
Widauersteig bestiegen wird. Als Höhepunkt schließlich die Durchquerung der Steinernen
Rinne und der Aufstieg zum Ellmauer Tor, eine der eindrucksvollsten Unternehmungen in den
Nördlichen Kalkalpen.

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| 15:00 - 16:00,
WDR |
| Planet Wissen Die
schwäbische Alb ist ein uriges Land - im wortwörtlichen Sinn: in der uralten
Kulturlandschaft im Süden Deutschlands liegen bedeutende Urzeitfunde aus den Anfängen
der Menschheit und den Zeiten, als noch die Saurier auf unserer Erde lebten. Die Venus der
Schwäbischen Alb ist das älteste Kunstwerk aus Menschenhand. Gefunden wurde sie in einer
der zahlreichen Höhlen, die die schwäbische Alb durchlöchern wie einen Schweizer Käse.
Dazu kommen Quellen und Krater, Felsen, Flüsse und Wacholderheiden mit einem
Pflanzenreichtum, der seinesgleichen sucht. Weite Ebenen mit einsamen Landschaften, die in
Deutschland so kaum noch zu finden sind, treffen auf prachtvolle Schlösser, die
Geschichte erzählen. Schon immer herrschte hier Tüftlergeist und nicht selten waren sie
in der großen weiten Welt bekannt: ob Märklin, Steiff oder Triumph. Und: Teile der
Schwäbischen Alb wurden durch die UNESCO den weltweit bedeutendsten Kulturlandschaften
zugerechnet und ist heute das einzige Biosphärengebiet Baden-Württembergs. Planet Wissen
lüftet die vielen Geheimnisse der Schwäbischen Alb mit den Gästen Gudrun Mangold,
Journalistin und Autorin zahlreicher Bücher und Filme über die Alb. Sie nimmt uns mit
auf Entdeckungstour durch eine einstmals arme Region, deren Überlebenswille markante
Spuren hinterlassen hat. Die Archäotechnikerin Maria Malina hat die Venus von der Alb mit
entdeckt und sie erzählt von ihrer spannenden Arbeit, bei der sie immer wieder weltweit
einzigartige Kunstwerke in den Tiefen der Höhlen ausgräbt. |
| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Grzimeks Erbe in Afrika Bernhard
Grzimek , bekannt als Frankfurter Zoodirektor, hat Jahrzehnte für den Aufbau und Erhalt
der Tierschutzgebiete gekämpft. Zusammen mit seinem Sohn Michael produzierte er 1956 den
Oscarprämierten Kinofilm 'Serengeti darf nicht sterben'. Und dort, in der Serengeti,
führt Biologe Dr. Markus Borner, der mit Bernhard Grzimek noch persönlich gearbeitet
hat, dessen Werk fort. Ein Filmteam hat den Schweizer begleitet.

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| 15:30 - 16:00,
H3 |
| Zwischen Bodensee und
Bergmassiven Das Appenzell ist fast zu schön, um wahr zu sein. Buntbemalte
stattliche Häuser locken tagsüber scharenweise Touristen an. Aber am Abend kehrt
dörfliche Stille ein. Wer jetzt hinaus fährt, geradewegs ins Alpsteingebirge mit dem
Säntis als mächtigem Herrscher der Voralpen, sollte die Ohren spitzen. Denn dann ertönt
hie und da der Betruf der Senner. So weit seine Stimme reicht, so weit soll auch der
Schutzbann der Heiligen für Mensch und Vieh reichen, heißt es. Hier oben, auf 1.500
Metern Höhe, grasen die weithin bekannten Appenzeller Ziegen: schneeweiße Schönheiten
mit langem, seidigem Fell und sanftem Wesen - so sanft wie das hügelige Appenzellerland
zwischen Bodensee und Alpsteinmassiv. Ein ideales Wandergebiet auch für weniger
trainierte Zeitgenossen. 'nix wie raus ...' ist unterwegs per Heißluftballon,
Luftseilbahn und Doppeldeckerbus, zeigt atemberaubende Ausblicke in die weite Landschaft
und gibt erhellende Einblicke in die abgrundtiefe Seele der Appenzeller, über die man in
der restlichen Schweiz wegen ihrer angeblich geringen Körpergröße gern Witze reißt.
Die Sendung stellt das Sennerhandwerk im Aufschwung vor und gibt eine Kostprobe der
typischen Appenzeller Streichmusik.

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| 15:30 - 15:55,
B3 |
| Felix und die wilden Tiere
Als die Asiatischen Löwen kurz vor dem Aussterben waren, beschloss ein
schwerreicher indischer Maharadscha, ihnen ein großes Schutzgebiet einzurichten. So
entstand der indische Gir-Nationalpark, der einzige Ort auf dieser Welt, wo Asiatische
Löwen noch frei herumstreifen. Nirgendwo sonst leben Löwen und Menschen so dicht
zusammen wie dort. Einen Teil ihrer Nahrung erbeuten die Löwen in den Viehherden der
Maldharis, einem Hirtenvolk, das im Nationalpark lebt. Und so mancher Hirte hat den
Versuch, seine Herde mit Steinwürfen oder Stöcken zu verteidigen, mit dem Leben bezahlt.
Täglich sind die Ranger des Gir-Nationalparks bereits bei Tagesanbruch unterwegs, um die
Tiere zu beobachten und nach verletzten und kranken Löwen zu suchen. Die Asiatischen
Löwen, die vor 200 Jahren sogar noch in Griechenland heimisch waren, leben nicht wie ihre
afrikanischen Vettern in Rudeln zusammen. Die Löwinnen ziehen ihre Jungen allein groß
und dulden auch keinen männlichen Löwen in deren Nähe. |
| 16:50 - 17:35,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Die Changtang-Hochebene liegt in Westtibet. In der Region betreiben die
Drokpa-Nomaden Viehzucht und bauen Salz ab, das sie im Sommer verkaufen. Das Naturkristall
der Drokpa steht hoch im Kurs und wird bis nach Nepal, Indien, Bhutan und Sikkim verkauft.
Der Transport des Salzes ist allein Männersache, denn in Tibet glaubt man, dass die
Anwesenheit von Frauen zum Verschwinden des wertvollen Guts führen könne. Auch die
Angehörigen des Dolpo-Volks in Nepal gewinnen Salz. Im Herbst tauschen sie es gegen
Getreide und Bohnen, die von den Rongpa-Nomaden weiter südlich - jenseits der Berge -
angebaut werden. Da das Klima bei den Rongpa milder ist, verbringen die Dolpo dort den
strengen Winter und ziehen im Frühjahr wieder nach Changtang.

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| 17:15 - 18:00,
3SAT |
| Unter Schakalen - Familien in
der Serengeti Auch unter Schakalen in der Serengeti verlaufen
Familienbeziehungen recht unterschiedlich. Hunter ist ein Familienvater, der gern alles
fest im Griff hat. Er denkt in erster Linie an sein eigenes Wohlergehen. So gibt er nur
unwillig etwas von seiner Jagdbeute an hungernde Familienmitglieder ab. Seine Partnerin
Whitetip muss für sich selbst sorgen. Verehrer seiner Tochter jagt Hunter auch schon mal
kurzerhand über die Steppe davon, obwohl er sich sonst um die Aufzucht der Jungen wenig
kümmert. Zaber dagegen ist ein Schakal-Männchen, wie jedes Weibchen es sich wünscht: Er
und seine Gefährtin Storm gehen gemeinsam auf die Jagd, Zaber teilt seine Beute, und
Kindererziehung ist für ihn eine gemeinsame Angelegenheit. Die beiden Schakal-Familien
sind die Protagonisten dieser aufwendig produzierten Tierdokumentation, bei der es vor
allem um den täglichen Kampf und um das Überleben der Jungtiere geht, die den
Fortbestand der 'Golden Jackals' in der Serengeti sichern sollen. Zu sehen sind kleine
amüsante, aber auch traurige Geschichten aus der Welt der wolfsähnlichen Raubtiere. |
| 19:30 - 20:15,
arte |
| Fluss ohne Grenzen Wie
ein grünes Band verbinden March, Donau und Taja die Alpen mit den Karpaten und schlagen
so eine Brücke zwischen West- und Osteuropa. Die March fließt, von Tschechien kommend,
entlang der slowakischösterreichischen Grenze zur Donau. Ihre Auen, Sümpfe und Nebenarme
reichen weit in alle drei Länder hinein. Die Auwälder, Altgewässer und Feuchtwiesen der
March, die eine der letzten ungezähmten Flusslandschaften im Herzen Europas bilden,
beherbergen eine außerordentliche Artenvielfalt. Sie sind der Lebensraum teilweise extrem
selten gewordener Tier- und Pflanzenarten wie Seeadler, Kaiseradler und sibirische Iris.
Unmittelbar an den Auwald grenzt eine Landschaft, die unterschiedlicher nicht sein
könnte: eine in Mitteleuropa einzigartige Steppe. Die sanften, grasbedeckten Sanddünen
am Unterlauf der March erinnern an Zentralasien, und von dort stammen auch viele Pflanzen
und Tiere, die hier leben. Für wandernde Wildtiere wie Elche, Bären, Rothirsche,
Wildschweine und Luchse sind die Marchauen seit Jahrhunderten ein Trittstein zwischen
Alpen und Karpaten, ein grüner Korridor mitten durch eine immer dichter werdende
Zivilisation. Die Dokumentation, für die Regisseur Franz Hafner und sein Team zwei Jahre
lang die Natur an der March beobachtet haben, zeigt die einmalige Landschaft in ihrer
ganzen Vielfalt und Schönheit.

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| 20:15 - 21:00,
3SAT |
| Ins heiße Herz Afrikas Mitten
rein ins Pulverfass? In eine Region, die immer wieder von Hungersnot, Bürgerkrieg,
Terrorismus bedroht ist? 'Ich dachte, der Zappenfeld scherzt!', sagt Chefredakteur Thomas
Baumann. 'Klar, eine gewisse Unruhe herrscht in Zentralafrika schon, aber es ist eine
geheimnisvolle, unentdeckte Gegend', kontert sein Korrespondent. Werner Zappenfeld (59)
hat sich durchgesetzt- und liefert jetzt mit seiner zweiteiligen Reportage den Auftakt zum
ARD-Afrika-Schwerpunkt im Fußball-WM-Jahr. Auf den Spuren des berühmten Forschers Mungo
Park ( 1806) entführt er uns von Mali nach Nigeria - 2000 Flusskilometer am Niger
entlang. Dabei entdeckt er u.a. malerische Lehmstädte, erlebt die Viehdrift der
Fulani-Hirten, die Pirsch der Sorko-Jäger. Ein faszinierender Trip 'Ins heiße Herz
Afrikas'!

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| 20:15 - 21:00,
NDR |
| mareTV Im Westen
der Jadebusen, im Norden die Nordsee, im Osten die Weser und im Süden die Hunte - kaum
eine Region in Deutschland ist so vom Wasser umschlossen und durchzogen wie die
Wesermarsch. Und zwischen den Gewässern: sattes Grün, weitläufige Marschen, mystische
Moore und saftige Wiesen. Die 'große Liebe' von Martin Sievers ist schon ein bisschen
reifer: 'Anita' ist ein Krabbenkutter, der bereits 1956 vom Stapel lief. 'Aber top in
Schuss', sagt Sievers, der seine Eltern angepumpt hat, um sich seinen Traum zu erfüllen.
Mit 27 Jahren ist er der jüngste Krabbenfischer von Fedderwardersiel und seit Jahrzehnten
der Erste, der diesen Beruf wieder ergriffen hat. Zur Jungfernfahrt schmückten die
anderen Kapitäne ihre Kutter und geleiten den jungen Kollegen hinaus in die Nordsee. So
groß ist die Freude über den maritimen Nachwuchs. Udo Hilfers freut sich auch über
Nachwuchs. Seiner aber hat rote Schnäbel, trägt schwarzweißes Federkleid und stakst mit
dürren Beinen über saftige Marschwiesen. Hilfers ist der 'Storchen-Papa' der
Wesermarsch. In seiner Storchenpflegestation päppelt er verletzte und hilflose Tiere
wieder auf. Bisher hatte Hilfers noch für fast jedes Storchen-Malheur eine Lösung parat.
Vor Kurzem ließ er für einen Storch sogar eigens eine Schnabelprothese von einer
befreundeten Zahntechnikerin anfertigen. Die Bewohner von Harriersand waren schon immer
etwas anders. Sie nennen sich Inselfreunde und behandeln ihr Eiland mitten in der Weser
wie ein kostbares Juwel. Schließlich ist Harriersand eine der größten Flussinseln
Europas. Die Inselfreunde beobachten sehr genau, wer ihr Reich besucht - und vor allem,
wie das geschieht. Wer die Fähre 'Guntsiet' nimmt, hat schon mal gute Karten. Denn die
'Guntsiet' ist so klein, dass sie keine Autos mitnehmen kann. Und nur wer ohne Auto kommt,
kann sich Chancen auf einen Zeltplatz ausrechnen. Außerdem berichtet 'mareTV' über den
'Strand-Hausmeister' von Eckwarderhörne und den Autoterminal von Bremerhaven, einem der
weltweit wichtigsten Verladeplätze für Neuwagen.

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| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
| Die Rückkehr der Büffel Bevor
Europäer das Land zwischen North Dakota und Texas besiedelten, lebten dort 50 Mio.
Büffel - am Ende des 19. Jahrhunderts waren es nur noch 800! Jetzt soll sich der Bestand
langsam erholen.

|
| 21:00 - 21:45,
NDR |
| mareTV Mehrere
Reportagen porträtieren Friesland vor - die Landschaft an der Küste der Niederlande,
Deutschlands und Dänemarks: Pferderennen im Watt vor Cuxhaven, ein Schornsteinfeger für
die Halligen, eine Fluglinie für kleine Seehunde u.a.

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| 21:00 - 21:45,
SWR |
| Die letzten Paradiese - Wilde
Wasser der Alpen In der Mitte Europas türmen sich mächtige Fels- und
Eismassive in den Himmel - die Alpen. Das Wasser aus den Gletschern, die Gletschermilch,
stürzte sich am Ende der letzten Eiszeit reißend ins Tal und bildete Seen, berühmte und
bekannte wie den Tegernsee oder den Königssee - oder kleine und verborgene, die
smaragdgrün schimmern und meist nur Hochgebirgswanderern oder Kletterern bekannt sind.
Rund um die Seen und Flüsse in den Alpen hat sich eine reiche Fauna und Flora entwickelt.
Graureiher, Enten, Ringelnattern, Libellen, Wasserschnecken und Blutegel, Edelweiß und
Enzian. Auch die Eishöhlen und Höhlenseen sind sehr beeindruckend. Wer in diesen
Gewässern mit einer Kamera taucht, braucht viel Mut und noch mehr Erfahrung. Entsprechend
spektakulär und einzigartig sind die Bilder. Wie gefährlich das Leben im Hochgebirge
sein kann, zeigt der große Treck der Schafe über Gletscherspalten und Eisflächen in
3.000 Metern Höhe.

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| Freitag, 03.09.2010 |
| 06:35 - 06:55,
SWR |
| Das Abenteuer um die Ecke 'Safari
im schwarzen Wald' ist das erste Abenteuer, das Eleanora und Alena Pfanz im Rahmen der
Kinder-Dokumentationsreihe 'Das Abenteuer um die Ecke' erleben. Die beiden Mädchen
begeben sich auf eine aufregende Expedition in den Schwarzwald, auf der sie einheimische
Tiere in freier Wildbahn kennen lernen und beobachten. |
| 06:55 - 07:15,
SWR |
| Das Abenteuer um die Ecke Mit
'Im Wald, da sind die Räuber' geht 'Das Abenteuer um die Ecke' in die zweite Runde.
Diesmal stehen für Eleanora und Alena Raubtiere auf dem Programm. Geduldig liegen sie auf
der Lauer und das Warten lohnt sich. Atemberaubende Tieraufnahmen zeigen den Zuschauern
die verborgene Seite des Lebens in den heimischen Wäldern. |
| 07:20 - 07:35,
WDR |
| England's North Kelten,
Römer und Wikinger haben hier gesiedelt, einander bekämpft, voneinander gelernt. Für
die fremden Eroberer, die vor tausend Jahren übers Meer kamen, war Tynemouth das Tor zur
Terra incognita. Die industrielle Revolution brachte der Tynside einen Boom, Kohle und
Stahl ließen Geld in die Kassen fließen. Unweit der Stelle, wo der Fluss Tyne ins Meer
mündet, liegt Newcastle, die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Northumbria. Bis
hinauf an die schottische Grenze zog sich das Reich. Vor vierzehnhundert Jahren herrschte
hier Oswald, der erste christliche König des Nordens. Irische Mönche missionierten nicht
nur das heidnische Northumbria, sondern ganz England und große Teile Mitteleuropas. Ein
beeindruckendes Relikt findet man westlich von Newcastle: ein langes, fast gerades Band
zieht sich quer durch das nördliche England von Küste zu Küste: Hadrians Wall. Der
Grenzwall war ein gigantisches Projekt: fünf Meter hoch, drei Meter breit und über 100
Kilometer lang. Kaiser Hadrian hatte im Jahr 122 mit dem Bau des Bollwerks begonnen. Rom
wollte so seine nördlichste Provinz vor Überfällen barbarischer Keltenstämme
schützen. |
| 07:35 - 07:50,
WDR |
| England's North Yorkshire
ist die größte der 39 Grafschaften Englands. 1974 wurde sie in die Teile Nord-, Süd-
und West-Yorkshire aufgeteilt. lm Zentrum der Stadt York, die auch die 'ewige Stadt'
genannt wird, liegt 'York Minster'. Es ist das größte gotische Gotteshaus Englands. Der
Streifzug durch Yorkshire führt auch nach Castle Howard 25 km nördlich von York. Der
Herrensitz gilt als eines der schönsten Barockschlösser Englands. Die verwunschenen
Täler und Moore von Yorkshire haben immer schon Dichter und Künstler inspiriert, zum
Beispiel auch Walter Scott und Charles Dickens. An der Strecke der North York Moors
Railway liegt das kleine Örtchen Goathland. Seit mehr als hundert Jahren hat sich hier
nichts verändert: eine ideale Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen. Der Bahnhof von
Goathland erlangte als Hogsmeade Station eine gewisse Berühmtheit in den Harry
Potter-Filmen. |
| 07:50 - 08:05,
WDR |
| England's North Englands
Norden ist geprägt von Kontrasten: Grenzland, Zankapfel und Schmelztiegel. Hier siedelten
Kelten, Römer, Wikinger und Normannen, bekämpften sich und lernten voneinander.
Mächtige Burgen entstanden im Grenzland, aber auch Klöster, Kathedralen und
Herrenhäuser. Englands Norden - das war ein Zentrum von Kunst und Wissenschaft, von
Glauben und Aberglauben. Eine schroffe Landschaft mit Bergen, unterbrochen von vielen
größeren und kleineren Seen: der Lake-District. Die Seenplatte von Cumbria wurde von der
letzten Eiszeit ins vulkanische Gestein modelliert. Ende des 18. Jahrhunderts entdeckten
Dichter und Maler den Reiz dieser rauen Gegend. Douglas ist die an der Ostküste der Isle
of Man gelegene Hauptstadt des politisch unabhängigen Inselreichs. Der Ort besteht zuerst
und vor allem aus dem Hafen, dem einzigen, der von den Gezeiten unabhängig ist. Die 570
Quadratkilometer kleine Insel liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Irland,
Schottland, England und Wales. Aus Irland kam im fünften Jahrhundert eine große
Besiedlungswelle auf die Insel und mit ihr die ersten christlichen Missionare. In
Cregneash lebt noch eine Gemeinschaft von Farmern und Fischern, die nach altem
traditionellen Vorbild leben und das Idiom des Manx-Gälisch pflegen. |
| 13:30 - 14:15,
SWR |
| Thailands schönste Inseln -
Ao Phang Nga Es heißt, dass der 400 Quadratkilometer große Ao Phang Nga
Nationalpark zu den schönsten und eindrucksvollsten Naturräumen der Welt gehört.
Immerhin hat Hollywood diese Kulisse für 'James Bond' und Leonardo di Caprio benutzt.
Eine Bilderbuch-Meereslandschaft, in der hunderte kleine und wenige größere Inseln als
bizarr geformte und wild bewachsene Kalksteinkegel aus dem Wasser ragen. Einige sind
bewohnt. So die Insel Panyi mit einem Fischerdorf auf Pfahlbauten; 'Chao-Le', Seezigeuner
sind hier sesshaft geworden. Oder Ko Yao Noi, wo die 9.000 Einwohner von den
Gummibaumplantagen leben. Tief in die Vergangenheit führt die Insel Khao Khian: 4.000
Jahre alte Felsmalereien geben Zeugnis vom Leben der Menschen in der Frühzeit. |
| 15:30 - 15:55,
B3 |
| Felix und die wilden Tiere
Felix Heidinger filmt im Bwindi-Nationalpark in Uganda. Dort leben einige
Gorillafamilien . Täglich wird ihr Bestand von Rangern kontrolliert, denn Gorillas
zählen zu den bedrohten Tierarten.

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| 16:00 - 16:45,
H3 |
| Dalmatien Dalmatien
liegt an der Ostküste der Adria im Süden Kroatiens. Zu den wichtigsten Städten der
Region gehört die Hafenstadt Zadar. Sie ist ein Knotenpunkt an der Nahtstelle zweier
Kulturen, sie verbindet Orient und Okzident. Rund 200 Kilometer sind es von dort nach
Rijeka, dem früheren Fiume, 300 bis Dubrovnik, und über die Adria ist Ancona auch nur
wenige Stunden entfernt. Handelsmetropole und Verkehrsknotenpunkt war Zadar schon immer:
vor über 3.000 Jahren für die Illyrer, vor 2.000 Jahren für die Römer, die ganz
Dalmatien erobert hatten. Zadar ist Ausgangspunkt für eine Reise durch Dalmatien. Peter
M. Kruchten und sein Kamerateam unternehmen Ausflüge in den Karst: in den Archipel der
Kornaten, in den Paklenica Nationalpark mit seinen schroffen Bergen und Tropfsteinhöhlen,
zu den Wasserfällen der Kraka. Weiter geht es über das mittelalterliche Sibenik nach
Salona, im 4. und 5. Jahrhundert die bedeutendste Stadt an der östlichen Adriaküste.
Kaiser Diokletian wurde in Salona geboren und herrschte von dort aus über die römische
Provinz Dalmatien und den Rest der Welt, bis er sich im Jahr 305 aus der Politik
zurückzog und im zehn Kilometer entfernten Spalato niederließ. Spalato heißt heute
Split. Der Diokletian-Palast von Spalato, der Alterssitz des Kaisers, war die Keimzelle
der heute 200.000 Einwohner zählenden Metropole. 180 mal 215 Meter misst die
Palastanlage. Die Stadt ist im wahrsten Sinn des Wortes in den Palast hineingebaut worden.
Im 7. Jahrhundert flohen die Bewohner Salonas vor marodierenden Slawen und Awaren dorthin
und bauten den Palast um - zu ihrer Stadt. Der Film zeigt die Sehenswürdigkeiten
Dalmatiens und erzählt die Geschichte der Region. |
| 16:30 - 17:15,
3SAT |
| Zwischen den Fronten Kaum
jemand denkt bei Irland an schöne Gärten, Palmen und tropische Blütenpracht. Dabei gibt
es sie zuhauf im Südwesten der Insel, wo der Golfstrom das Klima bestimmt. Sie sind das
Werk begeisterter Gartenfreunde, die ihre Freizeit und ihren ganzen Enthusiasmus in die
wilden Gärten Irlands investieren. Die irische Gartengeschichte ist stark beeinflusst von
der Jahrhunderte dauernden englischen Herrschaft über die Insel. Damals konnten sich nur
die englischen Landbesitzer einen großen Ziergarten leisten. Irlands Gärtner waren seit
jeher 'Pflanzenjäger', sie investierten viel Kosten und Mühe in die Ansiedlung
fremdländischer Gewächse. Ihre Anlagen sind oft geheime Orte, umsäumt von Hecken,
Mauern und Burggräben. Im Westen der Insel liegen die Ziergärten noch heute in
grandioser ungezähmter Natur. Von dieser Umgebung haben sich auch Künstler wie der
amerikanische 'Land-Artist' James Turrell und die irische Bildhauerin Sheena Wood zu
erstaunlichen Anlagen anregen lassen. Eine Entdeckungsreise zu den wilden Gärten Irlands.

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| 16:50 - 17:40,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Das alte Königreich Guge im Westen Tibets erlebte Anfang des 16.
Jahrhunderts seine Blütezeit als Kultur- und Handelszentrum. Zahlreiche prächtige
Höhlenmalereien zeugen sowohl von der regen künstlerischen Aktivität, als auch vom
Einfluss des tantrischen Buddhismus. Die Hauptstadt Tsaparang gehört noch heute zu den
ausnehmend schönen Orten Tibets. Das im zehnten Jahrhundert gegründete Kloster Thöling
war die bedeutendste Klosteranlage der Region. Doch die Bewahrung und Pflege all dieser
Anlagen hängt vom guten Willen der chinesischen Behörden ab, die das Land kontrollieren.
Die Reise führt über die alte Karawanenstraße nach Purang, Grenzgebiet zwischen Tibet
und Indien und Durchgangsgebiet für handeltreibende Tibeter, Inder und Nepalesen. Am Ende
der Route liegt der Berg Kailash mit seiner Festungsruine, einem heiligen Ort sowohl für
Buddhisten und Hindus, als auch für die Anhänger lokaler Kulte und des Jainismus.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Testament eines Tigers Im
indischen Rajasthan begleitet Tierfilmer Colin Stafford-Johnson den Lebensweg des kleinen
Tigers 'Broken Tail'. Eines Tages ist das Tier verschwunden? In der Zeitung liest Colin
von einem Tigermännchen, das auf Bahngleisen tödlich verunglückte. Nun weiß er, dass
'Broken Tail' tot ist. Colin fragt sich, wie es dem Tiger in den letzten Monaten ergangen
ist und begibt sich auf Spurensuche. Dabei zeigt sich, dass der Lebensraum der Raubkatzen
zunehmend zerstört wird.
1910 gab es in Indien 40.000 Tiger. 2007 bezifferte das Wildlife Institute of India den
Bestand auf knapp 1500 Tiere.

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| 20:15 - 21:00,
3SAT |
| Ins heiße Herz Afrikas Der
Niger war zu allen Zeiten das große Rätsel unter den Flüssen Afrikas. Immer wieder
wollten Entdecker seinen Verlauf in die große Wüste erkunden und herausfinden, ob er ein
Quellfluss des Nil ist. Etliche Forscher ließen an seinen Ufern ihr Leben, so auch 1806
der legendäre britische Afrikareisende Mungo Park. An den Stromschnellen von Bussa war
Park unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen. Der Route seiner Expedition folgt die
zweiteilige Reisereportage des Afrika-Korrespondenten Werner Zeppenfeld 2.000
Flusskilometer quer durch drei Sahel-Länder. Startpunkt ist Sansanding im heutigen Mali,
wo Mungo Park im Herbst 1805 mit seiner selbstgezimmerten 'H.M.S. Joliba' aufbrach. Die
Reise führt über Timbuktu durch den Staat Niger bis nach Nordnigeria. Mit der hölzernen
Segelpinasse und dem Passagierdampfer aus rostigem Kruppstahl geht es vorbei an uralten
Lehmstädten, malerischen Uferlandschaften und quirligen Märkten am drittgrößten
afrikanischen Fluss. Seine wechselnden Wasserstände bestimmen nach wie vor den
Lebensrhythmus der Menschen.

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| 21:00 - 21:45,
RBB |
| Wilde Türkei Die
zweiteilige Dokumentation gibt erstmals einen Einblick in die vielfältige Natur der
Türkei und führt in kaum bekannte Landschaften, aber auch zu weltberühmten Orten wie
den Sinterterrassen von Pamukkale, den aus römischer Zeit stammenden Ruinen von Milet
oder der antiken griechischen Metropole Priene. Die Türkei ist ein Land zwischen zwei
Meeren und zwei Kontinenten, Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und
Okzident. Die Tierwelt ist sowohl europäisch als auch asiatisch geprägt. Die steilen
Hänge des Taurus sind das Revier der Bezoarziegen. Mit sicherem Tritt erklimmen die
Wildziegen selbst die höchsten Gipfel. Sie sind die Vorfahren unserer Hausziegen. Im
Taurus kreuzen sich ihre Wege noch heute, wenn die Nomadenfamilien ihre Herden auf die
Sommerweiden ins Hochland führen. Im Herbst, wenn es in den Bergen kalt und ungemütlich
wird, ziehen die Wanderhirten an die Mittelmeerküste. Dort, ganz im Westen der Türkei,
beginnt nun die Saison der Kamelkämpfe: Wohlhabende Kamelhalter lassen ihre stärksten
Bullen gegeneinander antreten - ein unblutiger Ringkampf und vor allem ein großes
Spektakel. Der Westen der Türkei ist eine Region der Kontraste: Mit zehn Millionen
Einwohnern bildet Istanbul das Kultur- und Wirtschaftszentrum des Landes und ist
gleichzeitig die Bühne für eine einzigartige Tierwanderung: Jeden Frühling und Herbst
passieren Hunderttausende von Zugvögeln den Bosporus. Der erste Teil ist eine
bildgewaltige Reise durch den Westen der Türkei - zu Wildziegen und Schildkröten,
Orchideen und Anemonen, Goldschakalen und Dromedaren.

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| Samstag, 04.09.2010 |
| 04:35 - 05:15,
Phoenix |
| Sibiriens Schicksalsstrom -
Der Jenissei Der Jenissei ist der gewaltigste Strom Sibiriens. Er zwängt
sich durch riesige Wälder und bizarre Gebirge, ist im Winter eine endlose Eislandschaft
und im Sommer eine viel genutzte Wasserstraße. Dirk Sager folgt dem Flusslauf bis zum
Nordpolarmeer. Die erste Etappe führt ihn von der Mündung nahe der mongolischen Grenze
bis nach Krasnojarsk, wo zu Stalins Zeiten drei geheime Plutoniumreaktoren betrieben
wurden.
Den 4092 Kilometer langen Jenissei queren insgesamt nur sechs Brücken.

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| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Sibiriens Schicksalsstrom -
Der Jenissei Die Doku zeigt eine Reise auf dem Fluss Jenissei nach
Jenisseisk: Die Stadt hat sich den Charme der Pionierzeit erhalten. Schon 1635 erhielt die
Siedlung das Stadtrecht und wurde damals einer der wichtigsten Umschlagplätze in Sibirien
für Gold und Pelze.

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| 05:30 - 05:55,
ARD |
| Felix und die wilden Tiere
Ganz indiskret beobachtet Felix Heidinger mit der Kamera Froschmännchen beim
Liebeswerben. Die Männchen sind den Weibchen gegenüber in der Überzahl und müssen beim
Quaken enorm wetteifern, um eines anzulocken. Zeigt sich endlich ein Weibchen, beginnt ein
harter Ringkampf unter den Rivalen. Nicht alle Froscharten legen ihren Laich im Wasser ab.
Das Bananenfroschpaar klettert huckepack an einem langen Schilfrohr hoch und verklebt
dabei ein Blatt nach dem anderen zu einer Tüte. In diese Behälter kommt der Laich
hinein. Der riesige Ochsenfroschmann geht auf Nummer sicher und bewacht seinen Laich. Nach
dem Schlüpfen scharen sich die kleinen Kaulquappen Schutz suchend um den Vater. |
| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Sibiriens Schicksalsstrom -
Der Jenissei Die letzte Etappe am Jenissei beginnt in den Siedlungen am
Mittellauf des Flusses, in denen der Niedergang der sowjetischen Planwirtschaft die
Menschen ins Unglück stürzte. Im Winter, der acht Monate dauert, sind sie in der
Einsamkeit von Schnee und Eis eingeschlossen. Im Sommer läuft ein Postdampfer die Dörfer
an. Das ist - abgesehen von gelegentlichen Hubschraubertransporten - ihr einziger Kontakt
zur Außenwelt. Doch obwohl die Region für Besiedlung kaum geeignet ist, trifft man auf
Menschen, die den Widrigkeiten trotzen. Die couragierte Landrätin Simona Jurtschenko der
kleinen Stadt Turuchansk zum Beispiel, die auf Bodenschätze setzt und hofft, dass mit dem
Öl tief unter der sumpfigen Tundra Arbeit und Geld in ihre Stadt kommen. Die einzigen
Orte, an denen sich der Traum von den sibirischen Schätzen erfüllt hat, sind Norilsk und
Dudinka - weit im Norden gelegen. In den Berg- und Hüttenwerken von Norilsk werden
kostbare Metalle wie Palladium, Platin, Kobalt und Kupfer gewonnen. Dudinka ist der Hafen
am Jenissei, von wo die teure Ware in alle Welt verschifft wird. Die Milliardengewinne aus
dem Geschäft gehen allerdings nach Moskau - für die Menschen von Norilsk bleibt
lediglich der Trost, Arbeit zu haben. Auch in Dikson, an der Mündung des Jenissei in das
Nordmeer, hoffen die Menschen auf den Wirtschaftsaufschwung durch Bodenschätze. Doch
vorsichtshalber lassen sie ihre Kinder Englisch lernen, damit ihnen die Welt offen steht
und sie gehen können, wenn sie wollen.

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| 08:10 - 08:25,
arte |
| Die Entdecker Die
Entdecker reisen nach Alaska. Ihr Plan: sie wollen bei Temperaturen um bis zu minus 42
Grad Celsius die Arktis auf Skiern durchqueren. Das bedeutet eine 1800 Kilometer lange
Reise von Sibirien nach Nordkanada!

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| 11:50 - 12:20,
H3 |
| Sommer in Dänemark - Von
Skagen nach Bornholm 'Hyggelig' heißt keineswegs 'hügelig', sondern
'gemütlich' - und dieser Begriff spielt eine große Rolle in Dänemark. Fast die Hälfte
der fast viereinhalb Millionen Dänen leben im Großraum Kopenhagen. Da ist im Rest des
Landes viel Platz. Das Leben in den kleineren Städten und auf dem Land ist trotz des
Wirtschaftsbooms der vergangenen Jahre beschaulich geblieben, die Architektur wie aus dem
Bilderbuch. Dazu gibt es Tausende Kilometer schönster Strände an Nord- und Ostsee.
Skandinavien-Korrespondentin Claudia Buckenmaier und ihr Team nahmen sich viel Zeit, um im
Sommer das Land zwischen den Meeren zu bereisen - vom quirligen Skagen hoch im Norden
kreuz und quer bis nach Bornholm und den kleinen Erbseninseln ganz im Osten. Dort scheint
die Zeit stillzustehen: keine Autos, keine Säugetiere, nur Rosen, Schmetterlinge, eine
Festung und außergewöhnliche Bewohner. Denn trotz der wunderschönen Landschaft
Dänemarks mit seinen Sanddünen, Wäldern, Fjorden und langen Stränden sind die wahre
Entdeckung die Menschen: der Fischer Jacob Hammer aus Skagen etwa, der mit seinem
malerischen Kutter die High Society mit edlen Fischen versorgt, und der bekannte Koch
Michael Larsen, der nicht nur in seine Küche einlädt, sondern auch zeigt, wo er seine
Zutaten sucht. Familie Hansen mit ihren drei Kindern und dem Wasserbus auf Mandö
verbringt den halben Sommer im Watt. Stine Goya, eine hübsche und natürliche
Kopenhagenerin, zeigt ihre Stadt; sie gehört zu den großen Talenten der angesagten
dänischen Modeszene.

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| 12:15 - 12:45,
NDR |
| Inseln jenseits der Zeit Die
Äußeren Hebriden sind die letzten bewohnten Inseln Schottlands. Hinter ihnen liegt bis
Amerika nur der weite Atlantik. Auf der Inselkette scheint die Zeit stehen geblieben zu
sein. Hier leben hauptsächlich Schafe, ein paar Fischer und religiöse Christen. Sie
beäugen die 'Incomer' skeptisch, die wenigen Aussteiger vom Festland gelten auch heute
noch als Eindringlinge.

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| 18:00 - 18:45,
Phoenix |
| Südamerikas Traumrouten Die
'Ruta 40' ist eine der längsten und berühmtesten Fernstraßen der Welt. Von der
bolivianischen Grenze führt sie insgesamt 5.200 Kilometer durch Argentinien bis tief in
den Süden. Sie ist 1935 entstanden, aber noch heute wird an der Straße gearbeitet. Von
Nord nach Süd - bis nach Patagonien - ist es eine faszinierende Reise durch sämtliche
Klima- und Höhenzonen, durch verschiedene Landschaften, Traditionen und Kulturen. Die
'Cuarenta' zu befahren bedeutet eine Abenteuerreise in eine geheimnisvolle und spannende
Welt. Carsten Thurau ist für seinen Film 'Südamerikas Traumrouten' sogar noch ein Stück
südlicher gereist: Durch Chile bis nach Feuerland und schließlich zum legendären Kap
Hoorn - bis ans Ende der Welt.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Jillaroos - Cowgirls im
australischen Outback Australiens Cowboys satteln um und arbeiten im Bergbau
- für besseres Geld! Statt harter Kerle treiben nun junge Frauen die riesigen Viehherden
durchs Outback. Sie reparieren Zäune, reiten Pferde zu und verkaufen Herden auf
Viehauktionen. Eine neue Zeit bricht an - die Zeit der Jillaroos, der Cowgirls. '360°'
begleitet eine Farmerfamilie und ihre Töchter.
Das Outback umfasst knapp drei Viertel der Fläche Australiens und erstreckt sich vor
allem über das Northern Territory und Western Australia. Im Sommer herrschen hier
Temperaturen von über 50 Grad Celsius.

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| Sonntag, 05.09.2010 |
| 02:15 - 03:00,
Phoenix |
| Tropenfieber Schon
früher zog es Forscher und Entdecker in die Tropen. Francisco de Orellana befuhr 1542
erstmals den damals völlig unbekannten Amazonas - und gab dem Strom seinen Namen nach
jenen wilden Kriegerinnen, den Amazonen, die ihn und seine Männer am meisten
beeindruckten. Die Anerkennung für seine Entdeckung blieb ihm versagt. Louis Antoine de
Bougainville umsegelte von 1766 bis 1769 als einer der ersten Menschen den Globus. Doch
weil er lediglich Tahiti und ein paar Südseeinseln als Neubesitz für die französische
Krone mitbrachte, blieb auch ihm nur der inoffizielle Ruhm. Alfred Russel Wallace
schließlich entdeckte von 1854 an acht Jahre lang auf den Inseln des Malayischen
Archipels eine unfassbare Menge neuer Tier- und Pflanzenarten und brachte 125.000
Tierpräparate mit. Heute findet Naturforscher Marc van Roosmalen in Amazonien immer neue
Tierarten und versucht, große Areale des Regenwalds mit europäischen Spendengeldern zum
Reservat zu machen. 'Tropenfieber' beleuchtet die Eroberung des Amazonas.

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| 03:00 - 03:45,
Phoenix |
| Tropenfieber 1766
brach Louis-Antoine de Bougainville mit seinem Schiff von Nantes aus in Richtung Süden
auf. Sein Ziel: die Welt umsegeln. Zwei Jahre später entdeckte er Tahiti. Skorbut und
Hunger machten die Weiterreise jedoch bald zur Tortur. Am Great Barrier Reef drehte
Bougainville entnervt nach Norden ab - vielleicht hätte er sonst Australien entdeckt.

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| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
| Tropenfieber Als
sich Alfred Russel Wallace (1823 - 1913) 1854 einschiffte, um den Malaysischen Archipel
und Papua-Neuguinea zu erforschen, konnte er nicht ahnen, dass er acht Jahre durchhalten
würde. Der Privatgelehrte schlug sich mit dem Verkauf von Schmetterlingssammlungen und
ausgestopften Orang-Utans durch. Vor allem auf Borneo bewegte sich Wallace stets im Land
der gefürchteten Dayaks, der heimischen Kopfjäger. Doch Wallace arrangierte sich mit den
Kriegern und spannte sie bisweilen sogar in seine Sammelwut ein. Seine bahnbrechenden
Entdeckungen mündeten in den zentralen Thesen der späteren Evolutionstheorie. Wallace
schrieb seine Theorien im Malaria-Fieber an den Biologen Charles Darwin. Darwin behauptete
ein Jahr später, auf eigene Faust zu denselben Erkenntnissen gekommen zu sein wie
Wallace: der vielleicht größte Diebstahl der Wissenschaftsgeschichte. Die dreiteilige
Reihe 'Tropenfieber' berichtet von drei frühen Entdeckern, die mit ihren abenteuerlichen
Reisen entscheidend zum Mythos der Tropen beigetragen haben. Teil drei erzählt die
Geschichte von Alfred Russel Wallace.

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| 10:15 - 11:10,
VOX |
| Naturgewalten Auf
dem amerikanischen Kontinent sind Erdbeben keine Seltenheit. Wo tektonische Platten
aneinander stoßen, hat sich der Mensch an die plötzlichen Stöße aus dem Erdinneren mit
erdbebensicherer Architektur angepasst - zumindest glaubten das die Mexikaner. Als 1985
heftige Beben Mexiko-Stadt erschüttern, stürzen ausgerechnet die modernen und angeblich
erdbebensicheren Hochhäuser ein, während die uralten Bauten der Azteken dem Beben
standhalten!
Das stärkste bislang gemessene Erdbeben - 1960 in Chile - erreichte 9,5 Punkte (von 10
möglichen) auf der Richterskala.

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| 10:30 - 11:15,
Phoenix |
| Auf den Spuren der Götter
Sie sind von der gleichen atemberaubenden Schönheit: die Wüsten Negev und
Sinai. Geologisch sind sie eine Einheit, doch seit 1948 werden sie durch die Grenze
zwischen Israel und Ägypten geteilt. Diese Gebirgswüsten sind gefährlich, unwirtlich
und wasserarm - und trotzdem waren sie die Welt von Propheten, Eroberern und Pilgern.
Vielleicht, weil sie sich auf diesen kahlen Bergen ihren Göttern näher fühlten. An den
Ufern des Toten Meeres wurde Masada errichtet, die Festung und Palast zugleich ist. 74
nach Christus beging dort ein jüdischer Stamm Massenselbstmord, um der Vernichtung durch
die Römer zu entgehen. Seither gilt Masada den Juden als Symbol für Widerstand. In
nächster Nachbarschaft ist zu besichtigen, was Israel der Wüste abgerungen hat: endlose
Dattelplantagen, Orangenhaine, Gemüsefelder - und Fischzucht. Auf dem Weg nach Süden
liegen drei gewaltige Gebirgsbecken, Maktesh genannt, deren Entstehung vor 70 Millionen
Jahren die Wissenschaft bis heute nicht erklären kann. Auf einer Hochebene erstreckt sich
das sehr gut erhaltene Avdat. Der arabische Stamm der Nabatäer hat diese prächtige Stadt
an der Gewürzstraße errichtet. In der Wüste Sinai kennen sich nur die Beduinen aus. Sie
wissen, wo man in militärische Sperrgebiete gerät, wo man noch fahren kann und wo es zu
gefährlich wird. Im Gegensatz zur Negev ist die Sinai im Inneren noch unzivilisiert und
urwüchsig. Zu den touristischen Sehenswürdigkeiten zählen St. Katharina, das älteste
Kloster der Welt, und die auf einem Hochplateau gelegene einzige Tempelanlage der
Pharaonen auf dem Sinai - 5.000 Jahre alt und sehr gut erhalten. Auf den Spuren der
Götter reist Gerd Helbig 700 Kilometer durch die Wüsten Negev und Sinai.

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| 11:45 - 12:00,
Phoenix |
| Äolische Inseln, Italien -
Schwestern aus Feuer und Wind Graugelber Schwefelschlamm, giftige Dämpfe
und schwarze Asche - es brodelt im Tyrrhenischen Meer. Wo sich die afrikanische
Kontinentalplatte unter die eurasische schiebt, entstand Vulkanismus. Nach und nach
erhoben sich Feuerberge aus dem Meer und bildeten Inseln, die heute wie ein Siebengestirn
vor der Nordküste Siziliens liegen: Lipari, Vulcano, Stromboli, Salina, Panarea, Alicudi
und Filicudi. |
| 13:15 - 14:00,
MDR |
| König der russischen Wälder
Ist er wirklich ein König? Der gewaltige Vogel liefert so manches Mal das Bild
eines tollpatschigen, manchmal etwas begriffsstutzigen Räubers. Häufig ist er im Norden
Weißrusslands zu finden, in einer Landschaft aus abwechselnd lichten und dunklen
Wäldern, mit sandigen Hügeln, jahrtausendealten Mooren und einer Vielzahl kleiner Seen.
Das Gebiet liegt zwischen Tundra und gemäßigter Zone und ist von der letzten Eiszeit
gestaltet. Hier sind die Sommer kurz und intensiv mit langen Tagen und hellen Nächten.
Der Winter ist lang, dunkel und schneereich. Hier an der Grenze zum Baltikum und Russland
gibt es noch Bären und Wölfe und nur wenige Dörfer. Dafür gibt es Stille, eine
einzigartige Natur und den Seeadler.

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| 14:00 - 14:45,
RBB |
| Bilderbuch Hundert
Kilometer südöstlich von Berlin erstreckt sich auf etwa 480 Quadratkilometern eine in
Mitteleuropa einmalige Kulturlandschaft. Fast 1000 Kilometer Fließe mit Feldern und
Wiesen formen ein harmonisches Binnendelta. Weil dem Teufel die Ochsen durchgingen und sie
tiefe Furchen zogen, sei dieses dichte Wassernetz entstanden. Tatsächlich ist der
Spreewald das Ergebnis der letzten Eiszeit, die die Spree in viele dünne Wasserläufe
teilte. Die beliebteste Brandenburger Region wird jährlich von zweieinhalb Millionen
Touristen heimgesucht, die sich in randvollen Kähnen durch die Kanäle staken lassen,
Gurken kosten und sorbische Bräuche bewundern. Doch das 'ländliche Venedig' Brandenburgs
ist eine fragile Idylle. Die intensive Landwirtschaft zurückliegender Jahrzehnte hat ein
schwieriges Erbe hinterlassen, das Wiederauffüllen der Grundwasserreserven der
Kohletagebaue droht den Wasserzufluss zum Spreewald zu gefährden. Das Wegbrechen großer
Wirtschaftszweige wie Kohle- und Textilindustrie hatten eine hohe Arbeitslosigkeit zur
Folge, die die private Landwirtschaft und der Tourismusboom nicht auffangen konnten. So
kehrten viele junge Leute der Region den Rücken. Der Film erzählt von jungen
Existenzgründern und Ideengebern, die dennoch blieben.

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| 14:00 - 14:45,
arte |
| Oman - Die Rosen der Wüste
Im Wüstenstaat Oman ist Wasser rar. Dennoch blühen hier sogar Rosen - dank
eines 1500 Jahre alten Kanalsystems. Darüber wacht Suleyman Al Riyami , oberster
Wasserbeauftragter seines Dorfes.

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| 16:30 - 17:15,
SWR |
| Naturwunder Galapagos Mitte
September 1835 betrat Charles Darwin erstmals die Galapagos-Inseln. Die Beobachtungen und
Studien, die er dort durchführte, haben das Verständnis von der Entwicklung des Lebens
auf der Erde völlig revolutioniert. Denn der Archipel ist gewissermaßen ein Schaukasten
der Evolution. So hat sich beispielsweise die Form von Schildkrötenpanzern an das
jeweilige Lebensumfeld der Tiere angepasst. Einige Blumenarten nahmen eine gelbe Färbung
an, um die einzige zu ihrer Bestäubung fähige Bienenart anzuziehen. Und die Kormorane
haben das Fliegen verlernt, da sie in Küstennähe genug Fische fanden.

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| 17:05 - 17:30,
B3 |
| Fernweh Im
Frühling, so schwärmen Kenner, ist Korfu am schönsten. Da entfaltet die grünste Insel
Griechenlands ihren ganz besonderen Reiz. Im Sommer hingegen herrscht auf der ionischen
Vorzeigeinsel Hochbetrieb. Da verwandeln sich die Gassen in Bazarmeilen, da ist Folklore
und Unterhaltung angesagt in den Hotels, da herrscht Badespaß pur an den Stränden der
Insel. Doch wer sich auf Korfu ausschließlich den Urlaubsfreuden hingibt, verpasst
einiges: die Klöster zum Beispiel oder den 'Kanal der Liebe', die Hinterlassenschaften
der Venezianer, die auf der Insel über 400 Jahre herrschten, den schönsten Salon
Griechenlands, die erste und einzige Oper im östlichen Mittelmeerraum, den englischen
Gouverneurspalast, die lokale Handwerkskunst, die herrlichen Wanderwege, das Traumschloss
von Kaiserin Sisi oder die antiken Tempelanlagen, die Wilhelm II. mit großzügigen
Spenden ausgraben ließ.

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| 17:15 - 18:00,
SWR |
| Kampf um Amazonien Ana
Rafaela D'Amico ist mit 27 Jahren Brasiliens jüngste Nationalparkchefin. Um den Regenwald
zu retten, kämpft sie gegen Drogenbanden, Holzfällermafia und illegale Fischerei.
Regisseur Thomas Wartmann hat sie auf einem ihrer Einsätze im Nationalpark begleitet. Mit
800.000 Hektar Größe ist der Campos Amazonicos einer der kleineren Nationalparks
Brasiliens und dennoch unüberschaubar groß. In ihm vereinen sich alle Probleme
Amazoniens wie in einer Nussschale: Illegaler Holzschlag, Rinderzucht, Goldminen - und
eine Drogenstraße, die mitten durch den zweigeteilten Park führt. Ana Rafaela hat vor
ein paar Jahren die Leitung des Parks übernommen und kämpft seitdem mit brennender
Motivation für die Erhaltung der Natur. Vieles hat sie schon erreicht, doch die
Widerstände gegen sie - die junge blonde Frau aus der Großstadt - sind und bleiben
groß. Der Film zeigt, dass es in Amazonien keine einfachen Lösungen gibt: Von der
Regierung angelockt zogen vor zwei Jahrzehnten Menschen ohne Land in ein Land ohne
Menschen, sie bauten Häuser, Straßen, Städte. Heute sollen sie akzeptieren, dass das
meiste, was sie tun, gegen den Naturschutz verstößt. Einen erfolgreichen Umweltschutz
kann es jedoch nur geben, wenn man die Bedürfnisse der Bevölkerung einbezieht.

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| 19:30 - 20:15,
ZDF |
| Wagnis in der Südsee Lange
bevor die Europäer begannen, sich für die restlichen Teile der Erde zu interessieren,
waren bereits Menschen aus Süd-Ost-Asien auf dem Pazifischen Ozean unterwegs. Die
'Lapita-Leute' haben auf dem Wasserweg ihre Keramik verbreitet. Ihnen wird die wohl
wagemutigste Völkerwanderung aller Zeiten zugeschrieben. Nun folgt eine Expedition dem
möglichen Weg der Polynesier über 7000 Kilometer.
Die Lapita-Kultur war die erste Melanesiens und der polynesischen Inseln Samoa und Tonga,
die Ackerbau betrieb und mit Keramik handelte.

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| Montag, 06.09.2010 |
| 09:15 - 09:55,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Seit Tausenden von Jahren schon pilgern Menschen auf dem
Padmasambhava-Pfad nach Lhasa. Auch Rapa (32), Ruru (60), Busa (64), Chuja (28) und Dawa
(24) machen sich mit ihrer Rinderherde auf den Weg in die Hauptstadt Tibets. Für die
1.500 Kilometer lange Strecke werden sie neun Monate brauchen. Dabei marschieren die drei
jungen Männer der Gruppe nicht etwa aufrecht, sondern legen sich nach nur wenigen
Zwischenschritten bäuchlings auf den Boden, heben die Hände über den Kopf, erheben sich
wieder, machen drei Schritte, um sich erneut der vollen Körperlänge nach auf den Asphalt
zu werfen. Mit dieser schier unvorstellbaren selbst auferlegten Marter messen sie die
ungezählten Meter zu ihrem weit entfernten Ziel mit jeder Faser des Körpers aus. Die
Dokumentation begleitet die Pilger von den Vorbereitungen bis zur Ankunft in Lhasa. Dabei
vermittelt sie dem Zuschauer einen unvergleichlichen Eindruck von der Willensstärke, der
ausgeglichenen Bestimmtheit und tiefgreifenden Spiritualität dieser Pilger auf ihrem
langen entbehrungsvollen und an Erfahrungen reichen Weg.

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| 13:15 - 13:45,
3SAT |
| Gibbons - Von Affenliebe und
Affentreue Als Charles Darwin (1809 - 1882) vor rund 100 Jahren verkündete,
dass Mensch und Affe nahe verwandt seien und sogar gemeinsame Vorfahren hätten, war das
Entsetzen groß. Inzwischen hat man sich längst an diese Vorstellung gewöhnt - und wenn
es die Besucher im Zoo als erstes zu den Affen zieht, dann auch deshalb, weil sie deren
Verhalten in vieler Hinsicht gut zu verstehen meinen. Affen leben in einem komplizierten
Gleichgewicht von Kooperation und Konkurrenz. Sie schließen Beistandspakte, führen
Tauschgeschäfte - und kennen auch die Vetternwirtschaft. Opferbereitschaft und
Selbstlosigkeit erweisen sich bei näherem Hinsehen meist als egoistisches Abwägen von
Kosten und Nutzen. Auch das Zusammenleben der Geschlechter ist nach Mustern organisiert,
die in der menschlichen Gesellschaft zu finden sind. Während Gorillas sich einen Harem
halten, bevorzugen Schimpansen den freien Partnertausch, und bei den Bonobos gibt es sogar
so etwas wie käufliche Liebe: Sex gegen Banane. Gibbons dagegen leben monogam und halten
ihrem Partner lebenslang die Treue. Zumindest dachte man das lange Zeit. Da führte der
Primaten-Forscher Volker Sommer in Thailands ältestem Nationalpark 'Khao Yai' eine Studie
über das Sozialleben der Weißhand-Gibbons durch. Er fand heraus, dass auch Gibbons die
Partner wechseln. Warum sie sich so verhalten und welchen biologischen Vorteil Gibbons
damit erreichen, das verrät Felix Heidinger in dem Film 'Gibbons - Von Affenliebe und
Affentreue'. |
| 13:45 - 14:15,
3SAT |
| Nasenaffen - die sanften
Diktatoren Lebensraum: Mangroven und Flussufer im küstennahen Regenwald.
Vorkommen: ausschließlich auf der Insel Borneo. Wegen ihres dicken Zinkens im Gesicht
gehören die Nasenaffen zu den bizarrsten Geschöpfen im Tierreich. In den großen
Männchen - nur sie bilden die Riesennasen aus - stecken vielschichtige Charaktere:
kompromisslose Haremschefs, aber auch einfühlsame Beschützer. Die Weibchen nehmen sich
in einer für das Primatenreich unvergleichlichen Art die Freiheit, die Gruppe und damit
den Erzeuger ihres Nachwuchses zu wechseln. Oft ist die neue Welt nur einen beherzten
Sprung weit weg - in den Baum nebenan oder ans andere Ufer des Urwaldflusses. Für seinen
Film 'Nasenaffen - Die sanften Diktatoren' beobachtete Eberhard Meyer eine Gruppe
Nasenaffen in Sabah, im malaysischen Teil Borneos. |
| 14:15 - 14:45,
3SAT |
| Der Affe mit dem goldenen
Schopf Ihr Fell ist tiefschwarz, auf ihrem Kopf aber tragen sie einen
leuchtend goldenen Schopf. Nur wenige Menschen haben sie je gesehen, denn sie gehören zu
den seltensten Affen der Welt: Nur noch rund 50 Goldschopflanguren sind übrig geblieben.
Um ihr Überleben zu sichern, greift in Vietnam eine deutsche Biologin zu harten Mitteln.
Ob Fischer, Jäger oder Touristen - wer ohne Erlaubnis die Kernzone des Cat
Ba-Nationalparks betritt, bekommt es mit Rosi Stenke und ihren Rangern zu tun. Die
Allgäuerin hat der extrem bedrohten Tierart dort die letzte Zuflucht erkämpft und
verteidigt sie konsequent. In seinem Film 'Der Affe mit dem goldenen Schopf' stellt
Eberhard Meyer das Rückzugsgebiet der letzten Goldschopflanguren auf der Insel Cat Ba
vor. Rosi Stenke führt in die verbotenen Fjorde und die atemberaubenden Felslandschaften
der Insel Cat Ba.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Im
Ballungsraum des Mittleren Neckars ist der Naturpark Schönbuch das größte
zusammenhängende Waldgebiet. Das Brunftgeschrei der hier lebenden Rotwildhirsche
beeindruckt im Herbst bei einbrechender Dunkelheit nicht nur die Rivalen, sondern auch
Menschen, die tagelang in der Hoffnung ausharren, die Duelle der Tiere in freier Wildbahn
zu erleben. Wir begegnen Waldarbeitern, Holzhändlern und der letzten Steinbruchbesitzerin
im Schönbuch. Sie sprengt noch immer mit Schwarzpulver, um den berühmten Rhätsandstein
zu gewinnen, der früher seinen Weg bis zum Kölner Dom und Ulmer Münster gefunden hat.
Am Rande des Naturparks stellt der Film Schloss Hohenentringen vor, ein Ausflugslokal mit
herrlichem Blick ins Gäu und wir lernen die Keramikobjektkünstlerin Linde Wallner
kennen. In Bebenhausen, dem einzigen Dorf mitten im Schönbuch, steht das Jagdschloss der
württembergischen Könige. Die Kronleuchter und Rauchutensilien aus Hirschgeweihen
erinnern an eine Zeit, in der es noch mehr Rotwild im Schönbuch gab. Dem Wald zuliebe
wird heute noch das Wild in einigen Treibjagden im Spätherbst bejagt.

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| 14:45 - 15:30,
H3 |
| Verbotenes Paradies Wie
würde die Natur reagieren, wenn es keine Menschen mehr gäbe? Eine Antwort auf diese
Frage fand ein Filmteam in einem entlegenen Winkel Europas: Im Ort Pripjat - der wurde von
den Menschen ganz der Natur überlassen.
Pripjat wurde 1970 im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerks Tschernobyl gegründet.
Zum Zeitpunkt dergroßen Katastrophe 1986 lebten dort etwa 48000 Menschen, meist
Kraftwerksarbeiter.

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Die Insel St. Helena Das
nur 122 qkm kleine Felseneiland St. Helena liegt ca. 2000 km von der westafrikanischen
Küste entfernt. Einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Postschiff, das die Insel alle
zwei Wochen ansteuert.
Die britische Kolonie St. Helena im Südpazifik ist nur 122 Quadratkilometer groß.

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| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Der Humboldt-Nationalpark im
Osten Kubas Der 'Parque Nacional Alejandro de Humboldt' ist eines von über
80 Naturschutzgebieten, die nach der kubanischen Revolution auf der Insel entstanden sind.
Der Film zeigt die Schätze des etwa 700 Quadratkilometer großen Schutzgebietes. Der Toa,
der den Nationalpark im Osten durchzieht, ist der wasserreichste Fluss des gesamten
Landes. An seinem Unterlauf wollten ausländische Firmen Mitte der 1990er Jahre ein
Kraftwerk bauen. Devisen und Strom hätte Kuba damals dringend benötigt, doch die Folgen
für die Natur wären katastrophal gewesen. Fidel Castro persönlich stoppte das Projekt
und sorgte dafür, dass der bereits geplante 'Parque Nacional Alejandro de Humboldt'
schnellstens Realität wurde. Unweit der Toa-Mündung ging gut 500 Jahre zuvor Christoph
Kolumbus vor Anker. Wenig später gründeten die Spanier in der Barcoa-Bucht die erste
Siedlung der Insel, die sich im Laufe der Zeit zur Küstenstadt Baracoa entwickelte. 40
Kilometer entfernt, an der Bahia de Taco, befindet sich das Besucherzentrum des
Schutzgebietes. Angezogen vom Scheinwerferlicht umschwirren in der Dämmerung Tausende
Blattnasen die Büste Alexander von Humboldts.

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| 15:30 - 15:55,
B3 |
| Felix und die wilden Tiere
Wenn von großen Laufvögeln die Rede ist, denkt man an Strauße. Im Regenwald
Australiens gibt es aber noch ein anderes Federvieh dieser Art: den Kasuar. Die fast 2 m
großen Tiere werden seit Urzeiten von den Ureinwohnern verehrt - die weißen Einwanderer
haben sie innerhalb von zwei Jahrhunderten fast ausgerottet. |
| 15:30 - 16:15,
3SAT |
| unterwegs Als
die Götter im glasklaren Ozean die erste philippinische Insel schufen, waren sie von
ihrem Werk so begeistert, dass sie in ihrer Euphorie über 7.000 weitere Inseln formten.
So erzählt es die Legende. Doch wie lebt es sich in einem Inselstaat? Mit dieser Frage im
Gepäck erkundet Nicole Berchtold für 'unterwegs' das Inselreich der Philippinen. Ihre
Reise beginnt sie auf Bohol, einer Insel im Herzen der Philippinen. Dort schaut sie dem
Koboldmaki, einer kleinen Affenart, in die riesengroßen Augen und entdeckt ein
Restaurant, in dem nur Gehörlose arbeiten. Von Bohol geht es weiter nach Cebu und von
dort in die Millionenstadt Manila. Auf ihrer Reise trifft Nicole Berchtold die
unterschiedlichsten Menschen: Mit einem international bekannten Möbeldesigner spricht sie
über das Fortgehen und Heimkommen. Mit einem Schweizer taucht sie ab in den tiefblauen
Ozean und entdeckt die Unterwasserwelt, und mit einem Vulkanologen besteigt sie einen der
gefährlichsten Vulkane der Welt. |
| 18:05 - 19:00,
arte |
| Tasmanien - Wächterin im
Paradies Tarkine, eine wilde, ursprüngliche Gegend im Nordwesten
Tasmaniens, ist das Einsatzgebiet der Rangerin Lalani Hyatt. Hinter der zerklüfteten
Küste erstreckt sich ein Meer aus Sanddünen, in deren Schutz Süßwasserlagunen liegen.
Im Landesinneren wechseln sich weite Heidelandschaften mit dichtem Wald ab. Lalani Hyatt
ist täglich im Arthur-Pieman-Schutzgebiet unterwegs - im Jeep, zu Fuß, per Flugzeug und
Boot. Nicht immer kann sie die Naturschönheiten nur genießen. Hin und wieder muss sie
sich mit wilden Motorrad-Rockern auseinandersetzen, die das Gebiet zu ihrem Cross-Gelände
erkoren haben. Außerdem fühlen sich einheimische Fischer und Landwirte von der
umtriebigen Beamtin in ihrer täglichen Arbeit gegängelt. Hyatts größte Herausforderung
sind jedoch die Waldbrände, die jeden Sommer ganze Landstriche in Tarkine vernichten. Um
ihr Aufflackern von vornherein zu verhindern, muss Lalani Hyatt oft weit draußen im Wald
oder am Strand in einer Hütte übernachten. Zeiten, in denen der Job recht einsam sein
kann. Zeit für eine Familie bleibt da nicht. Von Freunden wird Lalani Hyatt daher auch
die 'einsame Rangerin' genannt. Sie selbst kann sich hingegen nicht vorstellen, jemals
etwas anderes zu machen. Doch ihr Traumjob ist bedroht. Die Provinzregierung von Tasmanien
plant eine Neustrukturierung der Umweltbehörde. Im schlimmsten Falle würde das bedeuten,
dass Lalani Hyatt ihren Posten an einen Nachfolger verliert.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Faszinierende Wildnis Von
den Tiefen der Ozeane bis an die äußeren Grenzen der Atmosphäre - die Erde, ein
riesiger Abenteuerspielplatz. Lebensraum für eine unvorstellbare Artenvielfalt. Grob
geschätzt gibts rund zehn Millionen verschiedene Organismen, von denen uns noch Millionen
völlig unbekannt sind. Selbst in den dichtesten Wäldern und heißesten Wüsten gibts
Tiere und Pflanzen, die sich bekämpfen, fressen und vermehren. Mit welch raffinierten
Strategien sie ums Überleben ringen, zeigt die zehnteilige Reihe montags bis freitags in
fesselnden HD-Bildern: Spielfilmartig werden die wichtigsten Ökosysteme vorgestellt,
Spannung ergibt sich aus den täglichen Dramen und Tragödien. Mal folgt die Kamera einer
Elefantenherde, dann geht sie mit einem Geparden auf die Jagd oder taucht in eine
Blattschneiderameisen-Kolonie ein - faszinierend. Atemberaubend. Schön.
Sir David Attenborough (84) ist der jüngere Bruder von Schauspieler und Regisseur Richard
Attenborough (87).

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| Dienstag, 07.09.2010 |
| 00:40 - 01:30,
Phoenix |
| Auf dem Polarkreis unterwegs
Am Rande der Arktis um die halbe Welt: NDR-Reporter Klaus Scherer reist vom
Nordwesten Alaskas über Kanada bis nach Grönland - zu Gast bei Völkern, die seit
Jahrtausenden im Einklang mit der Natur leben. Er feiert den Walfang mit den Inuit ,
besucht die Gwich'n-Indianer in Kanada sowie die Eislochfischer auf der größten Insel
der Erde. Im Hundeschlitten bewältigt die Kamera-Crew die Schneewüste, im Helikopter
Buchten voller Eisberge, im Propellerflugzeug ferne Gebirgsgipfel - so entlegen, dass sie
nicht einmal Namen haben. 2. Teil am 17.4.
Übersetzt bedeutet Inuit 'Mensch'. Erste Vorfahren wanderten 3000 v. Chr. von Asien nach
Alaska. Heute gibts rund 150000 Inuit.

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| 01:30 - 02:15,
Phoenix |
| Auf dem Polarkreis unterwegs
Der zweite Teil seiner Abenteuerreise durch die Arktis führt NDR Reporter und
Grimme- Preisträger Klaus Scherer durch den Norden Kanadas, über die Baffininsel bis zur
Ostküste von Grönland. In diesen Gebieten findet man zottelige Moschusochsen in der
Tundra, Eisbären auf Küstenfelsen, wilde Gräber verschollener Entdecker. Klaus Scherer
und sein Kamerateam treffen auf weitere Inuit-Stämme, einen passionierten Ochsenzähler
und einen lange verleugneten Enkel des Seefahrers Roald Amundsen. Sie besuchen Kinder in
der Schule, die dort wieder die Bearbeitung von Rentierfellen erlernen, und
Eskimo-Familien, deren Alltag sich wie im Zeitraffer verändert. Auf dem Hundeschlitten
überquert das Filmteam Pässe und an der Seite von Hubschrauberpiloten Buchten voller
Eisberge. Die Arktisbewohner machen sie auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam: Den
Eisbären an Land fehlen inzwischen drei jagdreiche Wochen auf dem Packeis, das später
gefriert und eher schmilzt als früher. Eine Inuit-Aktivistin nennt die bedrohte Arktis
ein Barometer für das Schicksal der gesamten Erde. Die Schlussetappe der Reise beendet
Scherer im grönländischen Tasiilaq, wo die Gletscher des Inlandeises auf die Gebirge der
Küste treffen und Eislochfischer die Fjorde bevölkern. Nur wenige Stunden Tageslicht
blieben dem Team dort, um zu drehen. 'Gerade dort aber', so Scherer, 'hüllte die
tiefstehende Polarsonne die Häuser in das geheimnisvollste Licht der Reise.'

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| 02:15 - 03:00,
Phoenix |
| Polaris - Seele des Nordens
Es ist eine der wildesten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde: der hohe
Norden jenseits des Polarkreises. Das Leben der Menschen hier, unter dem Nordstern
Polaris, bedeutet einen ständigen Kampf gegen die Naturgewalten. Was hat sie hierher
gebracht - wie leben und überleben sie - und warum bleiben sie? Ein ZDF-Team ist nach
Grönland, Finnland und Sibirien aufgebrochen, und hat drei Familien begleitet. Dreimal
haben sie einen fremden Alltag kennen gelernt, ganz eigene Freuden, Sorgen und Sehnsüchte
- und sind dabei der erstaunlichen Seele des Nordens näher gekommen. Drei sehr
verschiedene Familien - drei völlig unterschiedliche Orte. Und doch verbindet diese
Menschen etwas. Sie alle leben weit hinter dem Polarkreis - in Grönland, Finnland und
Sibirien - in einer der unwirtlichsten Regionen der Welt. Sie haben gelernt, dort zu
überleben, wenn auch mit ganz unterschiedlichen Strategien. Und sie haben dort ihre
Heimat gefunden, wo viele freiwillig nicht leben würden. Drei Familien, drei Geschichten.
Der grönländische Fischer und Jäger Fritz Johansen (40) lebt in einer der nördlichsten
bewohnten Siedlungen der Erde, mit seiner Frau und der gerade mal 18-jährigen Tochter,
die bereits selbst ein Baby hat. In den Sommerferien soll sein 15-jähriger Sohn mit ihm
zusammen das Jagen lernen - und entscheidet sich gegen den Willen der Eltern, die Schule
zu verlassen, um weiter auf dem Meer sein zu können. Der sibirische Pilot Oleg Karlik
(39) wohnt mit seiner Frau Natascha und dem achtjährigen Sohn Sergej nahe dem Kältepol
der Erde. Sein Hubschrauber bedeutet für die Menschen der Tundra die einzige Verbindung
zur Welt. Am längsten Tag des Jahres begleitet ihn sein kleiner Sohn zu einem tragischen
Rettungsflug. Und die Tierärztin Marja Nuorgam lebt im einsamen Norden Finnlands, mit
ihrem Mann, dem Rentierzüchter Jorma, ihren zwei Töchtern (Aili 12 und Ida 14) und dem
Sohn Ville (9). Aili hilft in den Ferien der Mutter, auf der Suche nach einer eigenen
Perspektive für die Zukunft: Welche Möglichkeiten bietet ihr der Norden?

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| 03:00 - 03:45,
Phoenix |
| Polaris - Seele des Nordens
Der Winter - in Grönland für die Johansens die Zeit der Hundeschlitten und der
großen Jagden, in Finnland muss Tierärztin Marja sich um die Rentiere kümmern, und im
nördlichen Sibirien wird Olegs Hubschrauber zur Nabelschnur in der eisigen Tundra. Die
Polarnacht - die härteste Zeit des Jahres. Aber die Menschen des Nordens dramatisieren
ihr Schicksal nicht. Sie zeigen ganz schlicht, wie sie sich in ihrer lebensfeindlichen
Heimat eingerichtet haben und den oftmals gefährlichen und dramatischen Entwicklungen
standhalten. 'Polaris' ist eine Begegnung mit charismatischen Menschen, die eine
interessante Vergangenheit haben und ein spannendes Leben, Familien, die verschiedene
Kulturen vereinen. Die Frage, warum jemand an so einem Ort lebt, ist ein wichtiges Thema.
Die Menschen erzählen sich gegenseitig, was sie hierher getrieben hat - und was sie an
diesem Ort hält. Meist sind das sehr bewegende Geschichten von Armut und Verbannung -
aber auch von neu entdeckten Schönheiten und Liebe. Insofern ist die jeweilige
Familiengeschichte Teil des Films - auch weil sie immer die spezielle Geschichte des
Landes widerspiegelt. Immer wieder geht es dabei um die Einsamkeit. Vielfach sind die
Menschen hier völlig auf sich selbst gestellt. Doch daher rührt auch eine große
Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Man freut sich, Menschen zu begegnen und sich mit
ihnen zu unterhalten. Und jeder weiß, was es bedeutet, wenn einem in der Not keiner hilft
- urplötzlich hängt von einer helfenden Hand das Leben ab. Das ist eine Erfahrung, die
alle Menschen im Norden verbindet. Trotz aller Verschiedenheiten gewinnen die drei
Familien, die einander nicht kennen und die ganz entfernten und völlig verschiedenen
Kulturkreisen angehören, auf ganz unterschiedlichen Wegen doch gemeinsame, existenzielle
Erkenntnisse. Eine Annäherung an die Seele des Nordens.

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| 09:15 - 10:00,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Lijiang liegt in der chinesischen Provinz Yunnan, im Südwesten des
Landes. Der Ort ist die ehemalige Hauptstadt der Naxi. Dieses Volk stellt eine der 25
Minderheiten in Yunnan dar, die der Dongba-Kultur angehören. Zugleich ist Lijiang eine
wichtige Kreuzung der Teestraße mit dem Verbindungsweg zwischen Yunnan und Tibet. Der
amerikanische Botaniker und Sinologe Joseph F. Rock erforschte diese Region in den 20er
Jahren und entdeckte dabei unter anderem die Hieroglyphen der Dongba-Kultur. Er bereiste
die im Westen nahezu unbekannten Grenzgebiete zu Tibet und gelangte auch in das
sagenumwobene Shangri-La, dessen perfekte Gesellschaft der britische Schriftsteller James
Hilton in seinem utopischen Roman 'Lost Horizon' als ein himmlisches Paradies auf dem Dach
der Welt beschrieb. Der Zuschauer erfährt außerdem, dass der Anbau der Teepflanze und
die gesamte Teekultur für die Bevölkerung dieser Bergregion im Himalaya einen hohen
Stellenwert besitzen.

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| 11:20 - 12:00,
3SAT |
| Wasser, Wälder, wilde Täler
Der Hochschwab in der Obersteiermark ist kein Berg, sondern ein Gebirgsstock mit
mehr als 100 Gipfeln. Er bietet ein Refugium für die Pflanzen- und Tierwelt. Waldreichtum
kennzeichnet die Region. Das klare Wasser aus diesem Massiv versorgt mehr als die Hälfte
der Wiener Haushalte. Einen Kontrast zur Natur bildet das Pilgerzentrum Mariazell, dessen
Basilika vor allem Gläubige aus den Ländern der ehemaligen Donaumonarchie anzieht. Die
Obersteiermark ist aber auch ein touristisches Highlight: ein abwechslungsreicher
Landstrich mit weiten Hügeln und schroffen Bergmassiven, dunklen Seen, wilden Flüssen
und vielen reizvollen historischen Dörfern. Der Film stellt die Gegend um den Hochschwab
vor. |
| 14:00 - 14:45,
arte |
| Der Tiger und der Mönch 200
Kilometer westlich von Bangkok befindet sich das 1994 gegründete Kloster Wat Pa Luangta.
Hier leben Mönche und 16 Tiger friedlich zusammen. Die Klosterbewohner verehren ihre
heiligen Raubkatzen. Doch das zuständige Ministerium für Forstwirtschaft droht seit
Jahren, die Tiere zu konfiszieren.
Die Tiger sind zur Touristenattraktion avanciert. Allerdings kritisiert die
Tierschutzorganisation 'Care for the Wilde' vehement die nicht artgerechte Haltung der
Raubtiere.

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| 14:30 - 14:55,
B3 |
| Willi wills wissen Eis,
Wasser und Feuer - darum geht es bei Willis Reise zur Vulkaninsel Island. Willi hat eine
Verabredung an einem Gletschersee. Die Isländerin Hlin erwartet ihn an Bord eines
ungewöhnlichen Gefährts: einem Amphibienfahrzeug. Gemeinsam erkunden die beiden damit
die riesigen Eisbrocken, die der größte Gletscher Europas, der 'Vatnajökull',
regelmäßig in den See 'kalbt'. Auf Island gibt es mehr als 30 aktive Vulkane. Weil die
vulkanische Hitze unter der Erde auch das Grundwasser erwärmt, gibt es überall auf der
Insel heiße Quellen. Mit Heimir besucht Willi einen typisch isländischen Strand. Der ist
tiefschwarz. Auch das haben die Isländer den Vulkanen zu verdanken, erfährt Willi.

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| 14:45 - 15:30,
H3 |
| Karelien - Wo Russland
finnisch ist Sergei wächst in einem Sieben-Seelen-Dorf in russisch Karelien
auf. Hier, an der Grenze zu Finnland, leben die Menschen inmitten unberührter Wälder als
Selbstversorger. Schattenseite der Idylle: Es gibt keine Mädchen. Sergei muss sich
entscheiden zwischen einem Leben in der Natur oder einem als Minenarbeiter in der
entfernten Industriestadt. Über fünf Jahre begleitet Filmemacher Petteri Saario den
Jungen beim Fischen und auf der Jagd, taucht in die mystische Welt der Karelier ein.
Karelien ist zur Hälft finnisch, zur Hälfte russisch. Die Grenze wurden 1947 festgelegt.

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Helgoland - Vogelparadies auf
steilen Klippen Die winzige Felseninsel Helgoland liegt inmitten der
Nordsee. Tiere und Pflanzen finden hier einzigartige Lebensräume vor. Nur hier gibt es in
Deutschland einen Vogelfelsen, den Lummenfels. Er wurde nach den possierlichen Lummen
benannt, Alkenvögel, die in großer Zahl auf den schmalen Felsbändern der Klippen in
schwindelerregender Höhe ihr einziges Ei legen. Die halb erwachsenen Küken, die noch
nicht fliegen können, müssen im Sommer eine große Mutprobe bestehen und aus bis zu 40
Metern Höhe von der Klippe in das Meer springen. Denn Lummen sind echte Hochseevögel,
die das Land nur zur Brutzeit aufsuchen. Die Eltern versorgen ihre Kleinen auf dem Meer
mit Nahrung und schwimmen mit ihnen gemeinsam in Richtung Skandinavien. Aber auch andere
Seevögel, wie die Dreizehenmöwen und die Baßtölpel - trotz ihres Namens elegante
Flieger und Taucher - haben die Helgoländer Klippen zu ihrem Brutplatz erkoren. Am Fuß
der Insel liegt das einzigartige Felswatt. Dort leben die letzten Hummer, eigentlich das
Wappentier von Helgoland, dessen Bestand in erschreckendem Maße geschrumpft ist. Wer
vorsichtig ist und sich ruhig verhält, kann frühmorgens sogar Seehunde auf ihren
Ruheplätzen beobachten.

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| 15:30 - 15:55,
B3 |
| Felix und die wilden Tiere
Vor rund 30 Jahren haben Wissenschaftler zum ersten Mal die frei lebenden
Löwenäffchen, die nur an der Küsten Brasiliens vorkommen, gezählt. Man entdeckte nur
noch 100 Exemplare - viel zu wenige, um das Überleben der kleinen südamerikanischen
Affenart zu garantieren. Alle Zoos auf der Erde wurden alarmiert und man fand heraus, dass
in deren Affengehegen weitaus mehr Löwenäffchen lebten als in den zusammengeschrumpften
Waldstücken Brasiliens. Felix berichtet über das Projekt 'Micro Leon', das zur Rettung
der Löwenäffchen ins Leben gerufen wurde. |
| 16:00 - 16:45,
H3 |
| Die letzten Paradiese Für
viele ist die Karibik der Inbegriff eines Naturparadieses. Doch Belize, so groß wie
Hessen und zwischen Guatemala und Mexico gelegen, bietet mehr. Dichter Dschungel,
verborgene Maya-Tempel und unerforschte Höhlen locken Abenteurer aus aller Welt in den
kleinen mittelamerikanischen Staat. Die ausgedehnten Regenwälder haben nicht nur eine
einzigartige Tierund Pflanzenwelt bewahrt, sondern auch das ein oder andere Geheimnis der
Maya-Kultur. Die Suche nach den verborgenen Schätzen wird zum exotischen Abenteuer.
Begegnungen mit giftigen Schlangen, Klammeraffen, farbenprächtigen Vögeln, heiligen
Brüllaffen, Ameisenbär und Ozelot sind an der Tagesordnung. Aber gelingt es auch, den
König des Dschungels zu treffen, den Jaguar? Bekannt ist Belize aber auch durch eine
geologische Besonderheit: das Blue Hole, das 'Blaue Loch'. Das vor rund 10.000 Jahren vor
der Küste entstandene meerwassergefüllte, dunkelblaue, 100 Meter tiefe Loch ist ein
Mekka für Taucher aus aller Welt. Hier trifft man riesige Schildkröten, hungrige Haie
und anhängliche Stachelrochen. Reizvoll, aber äußerst gefährlich ist das Tauchen in
Höhlen. Nur mit dem berühmten Ariadne-Faden sollte man sich in die unergründlichen,
tiefschwarzen Schläuche begeben - sonst wird es ein Tauchgang ohne Wiederkehr.

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| 16:00 - 16:45,
3SAT |
| Tibetisch heilen im Himalaya
Bis 1992 war das ehemalige Königreich Spiti im indischen Himalaya für Fremde
nicht zugänglich. In dieser kargen Bergwüste an der Westgrenze von Tibet hat sich eine
große, über 1.000 Jahre alte Heiltradition erhalten. Die Ärzte, die nach der
tibetischbuddhistischer Methode heilen, werden 'Amchis' genannt. Amchi zu sein ist in
Spiti eine religiöse Aufgabe. Die meisten der 45 Amchis in den 45 Dörfern sind Ärzte in
Familientradition und werden neun Jahre lang vom Vater ausgebildet. Die Pflanzen, Wurzeln,
Mineralien und Steine, die sie für ihre komplexe Medizin brauchen, sammeln sie selbst.
Dafür ziehen sie jedes Jahr im Frühsommer in die Berge - eine schwere Aufgabe und ein
großes Abenteuer. Die Suche führt sie durch die grandiose Berglandschaft des indischen
Himalaya zu geheimen Plätze an der tibetische Grenze auf 5.000 Meter und höher, wo die
heilkräftigsten Pflanzen wachsen und die mineralienhaltigsten Steine zu finden sind. Die
uralten tradierten Rezepturen der Amchis helfen zuverlässig gegen viele Krankheiten und
sind frei von Nebenwirkungen. Kein Wunder, dass sich immer mehr westliche Ärzte für die
tibetischbuddhistische Lehre vom Heilen mit ihrem ganzheitlichen Medizinkonzept
interessieren. Der Film 'Tibetisch heilen im Himalaya' zeigt Leben und Arbeit von vier
Amchis, die nach tibetischbuddhistischer Methode heilen.

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| 18:00 - 18:30,
3SAT |
| Vom Seidenfluss zum
Silberstrand Der Lijiang-Fluss und die Kegelberge von Guilin gelten als die
schönste und bizarrste Naturlandschaft Chinas. Sie sind ein 'Muss' für jeden
China-Reisenden und ein idealer Ausgangspunkt, um das autonome Gebiet Guangxi im Süden
Chinas zu erkunden. In der Region leben die Bergvölker der Dong-Minderheit - sie sind
bekannt für ihre seltsamen Heiratsbräuche, ihre wilden Stierkämpfe und exotischen
Gesänge. Aus den Bergen winden sich verschlungene Serpentinen die Reisterassen hinunter
in Richtung Süden. Sie münden in neu erbaute Highways, die den Ostküsten-Boom nach
Guangxi tragen sollen, in die 'Welt-Hosen-Stadt' zum Beispiel. So nennt sich das kleine
Fumian, wo einige hundert Familien täglich eine halbe Million Hosen produzieren. Die
Reise durch Guangxi endet im äußersten Süden, am Silberstrand von Beihai - dort, wo
Chinas neue Mittelklasse auf ganz eigene Weise baden geht. Jochen Graebert ist für seinen
Film 'Vom Seidenfluss zum Silberstrand' abseits von touristischen Massenpfaden unterwegs
und trifft auf faszinierende Menschen und Geschichten.

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| 19:15 - 20:00,
Phoenix |
| Der Kontinent Die
Erde vor 500 Millionen Jahren: Die Landmassen der südlichen Halbkugel treiben auf
gewaltigen Magmaströmen nordwärts. Wie aus Einzelteilen eines Puzzles setzt sich ein
neuer Kontinent zusammen. - Mit der 'Geburt Europas' beginnt eine vierteilige Zeitreise,
die in der Vorgeschichte beginnt und mit Ausblicken auf eine mögliche Zukunft endet. Die
Koproduktion von ZDF, ORF und BBC zeichnet die erdgeschichtliche Entwicklung des
Kontinents nach. 4,2 Millionen Euro verschlang die aufwendige Doku für Paralleldrehs in
über 20 Ländern, Computeranimationen und modernste Kameratechnik. Ergebnis: eine
ungewöhnliche 'Heimatkunde' verschiedener Völker und Staaten, die immer mehr zum
geeinten Europa zusammenwachsen.
Info: Das Projekt dauerte über vier Jahre, 150 Naturfilm-Profis wirkten mit. Es gab 600
Drehtage in über 20 Ländern, die Nachbearbeitung am Computer dauerte noch einmal 300
Tage. Budget: 4,2 Millionen Euro.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Faszinierende Wildnis Reptilien
und Amphibien sind die ältesten Bewohner der Erde und leben heute auf jedem Kontinent
außer der Antarktis in kargen Sand-, Stein- und Eiswüsten. Obwohl Vögel und Säugetiere
heute die dominanteren Tierklassen auf Erden sind, haben Reptilien und Amphibien durchaus
ihre darwinistische Daseinsberechtigung. Die Tiere nutzen ihr urzeitliches kaltblütiges
Körpersystem, kombiniert mit überraschend ausgeklügelten Verhaltensweisen, um die
unwirtlichsten Lebensräume der Erde zu bevölkern. Durch den Einsatz grausamer
Jagdmethoden, verblüffender Mimikrytechniken, mit List und körperlicher Widerstandskraft
gedeihen sie dort, wo sich Säugetiere und Vögel nicht hinwagen. Die Dokumentation zeigt
Frösche, die Fledermäuse jagen, und Komodowarane, die Büffel töten, giftige
Wasserschlangen und eine Riesenanakonda im Kampf mit Kaimanen.

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| 22:00 - 22:30,
WDR |
| Guadeloupe - Frankreichs
karibischer Schmetterling Grüne Palmen, weiße Strände, blaues Meer - ein
Paradies? Nicht für die Einwohner der Insel. Sie fühlen sich als Franzosen Zweiter
Klasse, leiden unter Armut und Arbeitslosigkeit.

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| Mittwoch, 08.09.2010 |
| 06:05 - 06:45,
Phoenix |
| Kalt, riskant und gut fürs
Karma Spektakulär ziehen jedes Jahr bis zu 500.000 Hindus durch die
Bergwelt der Krisenregion Kaschmir. Die 'Amarnath Yatra', der Pilgerzug zur Höhle von
Amarnath, ist die ungewöhnlichste und gefährlichste Wallfahrt Indiens, und wohl der
ganzen Welt. Erstmals seit Jahrzehnten durfte ein ausländisches Fernseh-Team den
Pilgerzug begleiten. Im Sommer, wenn die Pfade halbwegs schneefrei sind, brechen sie auf:
Bauern, Wanderasketen, smarte Yuppies aus Indiens Megastädten. Zu Tausenden pilgern sie
durch grandioses Hochgebirge, schlafen in exponierten Zeltlagern, essen in provisorischen
Hochgebirgs-Raststätten. Drei Tage dauert die Wallfahrt. Ihr Ziel ist eine einsame, 4.000
Meter hoch gelegene, heilige Höhle. Dort hat einst Gott Shiva seiner Frau das Geheimnis
der Unsterblichkeit enthüllt, so die Legende. Steil schneidet der Pfad durch Bergflanken,
durch Eis- und Geröllfelder. Der höchste Pass liegt 5.000 Meter hoch. Höhe, Kälte,
Steinschlag und die ungewohnte Anstrengung fordern ihren Preis. Letztes Jahr haben 67
Pilger die Wallfahrt nicht überlebt. Der Film begleitet vier Pilger. Premal, Abishek und
Vijay sind 19, 23 und 31 Jahre alt. Mit ihrem Onkel Mukesh, 40, einem Börsenhändler,
fahren sie von Bombay aus nach Kaschmir. Der Film zeigt Strapazen, Spaß und religiöses
Verständnis der jungen Männer. Er zeigt ihre Furcht vor Unwetter und Terroranschlägen
und thematisiert ihr Verhältnis zu den muslimischen Kaschmiri. Der Film zeigt auch den
massiven Militärschutz der Yatra und welch immense Logistik nötig ist, um die
Pilgermassen im unwirtlichen Hochgebirge zu versorgen.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Das Geheimnis des Andenheilers
Am Rande der Zivilisation, versteckt zwischen den Schneegipfeln der
bolivianischen Anden, liegt das Kallawaya-Hochtal. Übersetzt heißt sein Name: 'Land der
Ärzte'. Es ist in ganz Südamerika bekannt, denn von hier kommen Wunderheiler, die über
ein so profundes Pflanzenwissen verfügen, dass sich neuerdings sogar die Pharmaindustrie
für sie interessiert. Einer von ihnen ist der sympathische Kräuterarzt Aurelio Ortiz.
Die Kamera begleitet ihn und seinen 14-jährigen Sohn Cerilo bei Krankenbesuchen, beim
Kräutersammeln, bei der Durchführung magischer Rituale und schließlich auf einer langen
Reise ins Nachbarland Peru. Denn in Peru, an dem von den Indios als heilig verehrten Berg
Machu Picchu, soll sich bei einem Sonnenritual erweisen, ob Cerilo von den Göttern
tatsächlich als Nachfolger seines Vaters akzeptiert wird. Der Film führt in eine
faszinierende Landschaftskulisse. Kallawaya-Ärzte wie Aurelio Ortiz betrachten sich als
Verbündete der Natur, als Hüter ihrer Geheimnisse, als Mittler zwischen den Menschen,
den Göttern und Geistern. Sie kennen eine unüberschaubare Zahl komplizierter und
äußerst zeitaufwändiger Rituale. Die Kallawaya-Ärzte vereinen uraltes Heilwissen und
schamanische Praktiken zu einem System, für das sich längst nicht mehr nur die
Anthropologen interessieren. Inzwischen versuchen 'Pharma-Scouts' ihren
Pflanzenkenntnissen auf die Spur zu kommen. Die UNESCO hat die Kallawaya-Kultur sogar auf
die Liste des ideellen Weltkulturerbes gesetzt.

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| 09:15 - 10:00,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Salz ist Sache der Frauen. Dieser Satz trifft zumindest in Yanjing,
einer Gebirgsregion in der südwestchinesischen Provinz Yunnan und dem östlichen Tibet
zu. In Yanjing gewinnen Mädchen und Frauen im Alter zwischen zehn und 70 Jahren nach
althergebrachten Verfahren Salz. Sie leisten körperlich harte und kräftezehrende Arbeit,
bei der Sonne, Wind und Schweiß eine wichtige Rolle spielen. Der Abtransport des
Naturkristalls ist traditionell dann wieder Männersache. Zwei- bis dreimal überqueren
die Einheimischen zwischen Juni und Oktober die Berge, um das Salz auf Pferden und Yaks
zum nächsten Marktflecken zu bringen. Außerdem betreiben die Bewohner auf 6.000 Meter
Höhe Viehzucht und stellen aus Yak- und Schafsmilch Käse her. Der Dokumentarfilm bietet
beeindruckende Bilder vom Leben eines Bergvolks hoch oben auf dem Dach der Welt.

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| 11:30 - 12:15,
NDR |
| Vorsicht, Menschenfresser!
Leoparden sind auch in Indien gefürchtet. Über hundert Menschen sind ihnen in
den letzten zehn Jahren zum Opfer gefallen. Eine Hetzjagd gegen die Großkatzen begann,
viele wurden von staatlichen Jägern und Wilderern erschossen. Ranger Advait und seine
Kollegen von der Satpura Conservation Area versuchen den Bestand der Leoparden zu
schützen.

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| 14:15 - 15:00,
3SAT |
| Geheimnisvolles Mali Die
Falaise de Bandiagara - eine bis zu 300 Meter hohe Felsklippe - zieht sich durch die
Gondo-Ebene in Mali, dem größten der vier westafrikanischen Sahelländer. Dort fällt
eine steinige Hochfläche in einer Länge von über 200 Kilometern senkrecht zu einer
schier endlosen savannenartigen Ebene ab. In der unwegsamen Felslandschaft, in den
Geröllhalden am Fuß der Falaise, entwickelte sich eine der ältesten
schwarzafrikanischen Kulturen. Das geheimnisvolle Volk der Telem errichtete seine
Lehmbauten in Felsnischen inmitten der senkrechten Wände. Es ist bis heute nicht
geklärt, woher sie gekommen und wohin sie verschwunden sind. Ihre Bauten, die
Schwalbennestern gleich in den Nischen des gewaltigen Felsabbruchs kleben, bildeten den
Grundstein für den Lebensraum der Dogon. Vor ungefähr 800 Jahren wurden sie aus den
westlichen Landesteilen vertrieben und suchten in den Felsen der Falaise de Bandiagara
Zuflucht vor Versklavung und Islamisierung. Der Film zeigt das Leben der Dogon im
westafrikanischen Mali.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Deutschland Nur
eine Autostunde von München entfernt liegt der Isarwinkel im Tölzer Land mit
urbayerischen Dörfern wie Gaißach oder Wackersberg. Hier besitzt jeder noch die
aufwendige Festtagstracht. Brauchtümer, besonders die traditionellen Flurprozessionen vor
der fernen Kulisse des Karwendelgebirges, gehören zum Leben. Bad Tölz ist das Tor zum
Isarwinkel, isaraufwärts kommt man nach Lenggries, zum Sylvensteinspeicher oder nach
Vorderriß. Filmautorin Gertraud Dinzinger versucht, das ganze Spektrum dieser Region zu
zeigen: die Münchner, die zum Nacktbaden im Isarkiesbett anreisen, die Sennerin beim
Buttern oder den 'Kaser', der Käser, wenn er den 'Almkas' 'pflegt'. In einer Säcklerei
in Lenggries erfährt man, was eine echte Lederhosn ist. Hans Reiser, Kunstmaler und
Karikaturist, erklärt, was es mit dem bayerischen Slogan von 'Laptop und Lederhosn' auf
sich hat. Die 'Tölzer Rose' findet man auf Betten und Schränken und der Jagdsaal des
Schlosses Hohenburg weist märchenhafte Malerei auf. Und es wird das Geheimnis gelüftet,
warum die Lenggrieser Bauernschränke doppelte Böden haben. Der ehemalige
Bundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker macht dem Isarwinkel eine Liebeserklärung,
und der Tölzer Knabenchor trägt einen besonderen Klang in die ganze Welt. Aber das
Gebirge stellte die Menschen auch vor eine gigantische Herausforderung: In den
1950er-Jahren wurde der Sylvensteinstausee als Hochwasserschutz für Lenggries und Bad
Tölz gebaut. Dafür musste ein ganzes Dorf weichen. Heutzutage wagen Brückenspringer ein
riskantes Spiel, wenn sie von der Sylvensteinbrücke in den Stausee springen, denn der
Wasserstand variiert stark.

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| 14:30 - 14:55,
B3 |
| Willi wills wissen Willi
hat sich zu einer spannenden Entdeckungsreise nach Island aufgemacht. Das kleine Land im
Norden Europas ist die größte Vulkaninsel der Welt. Sie ist durch Vulkanausbrüche aus
dem Meer gewachsen und noch heute brodelt es mächtig unter der Erde. Auf der kleinen
isländischen Insel Heimaey muss Willi erst einmal kräftig anpacken. Kristin gräbt mit
anderen Inselbewohnern gerade ein Haus aus, das durch einen Vulkanausbruch verschüttet
wurde. Auf Island steigt heißes Magma aus der Erdmitte nach oben und erhitzt das
Grundwasser. Mithilfe dieser Hitze wird in Wärmekraftwerken Strom hergestellt. Wie das
genau funktioniert, erfährt Willi von Sunneva, die in einem Wärmekraftwerk arbeitet.

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Sylt - Von Seehunden und
Seeschwalben Seinen tierischen und pflanzlichen Bewohnern macht es Sylt
nicht leicht: Die Westküste ist eine stürmische Sandwüste. Die Heidelandschaften im
Inneren sind karg und nährstoffarm, das Watt ein Wechselbad im Sechs-Stunden-Takt. Viele
Vögel weilen daher nur als Saisongäste auf Sylt. Seehunde und Robben lassen sich dagegen
das ganze Jahr beobachten.

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| 15:30 - 16:00,
MDR |
| Rucksack Um 860
brach der Wikinger Floki Vilgerdarson von den Faröer-Inseln auf, um neues Land zu suchen.
Drei Raben waren sein Kompass, der erste flog zurück Richtung Faröer, der zweite schwang
sich in die Lüfte und kehrte zum Schiff zurück, der dritte aber verschwand hinter dem
Horizont. Floki folgte ihm und sichtete bald darauf neues Land. Es war ein unwirtliches
Land, das er Eisland nannte und bald wieder verließ. Die MDR-Wanderer Heike Opitz und
Robby Mörre sind auf Wandertour im letzten europäischen Land, das besiedelt wurde:
Island. Es ist zugleich das jüngste Land der Erdgeschichte. Es entstand vor nur 20
Millionen Jahren durch gigantische Vulkanausbrüche. Ihr Weg ist der bekannteste,
faszinierendste Fernwanderweg Islands, der Laugavegur. Er führt von Landmannalaugar im
Hochland, rund 300 Kilometer östlich von Reykjavik, über 55 Kilometer nach Süden, nach
Thorsmörk. Das Gebiet liegt zu Füßen des Eyjafjallajökull, dessen Ausbruch Europa im
Frühjahr dieses Jahres den Atem anhalten ließ. Der Weg bietet alles, was isländische
Natur so faszinierend macht: Bunt schimmernde Berge, Lavawüsten, heiße Quellen,
liebliches Moosgrün, endemische Pflanzen, weite Blicke und ständig wechselndes Wetter.
Mit Georg Hirn, einem versierten Wanderführer von der Alpinschule Innsbruck und gutem
Islandkenner, nehmen Heike und Robby die anspruchsvolle Mehrtagestour in Angriff. Schon am
Anfang sehen sie den Brennisteinsalda, den farbenprächtigsten Berg Islands mit seiner
wunderbaren Formenwelt aus schwarzem vulkanischem Glas, dem Obsidian, das die Isländer
Hrafntinna, Rabenstein, nennen. Hrafntinnusker heißt auch das Ziel der ersten Etappe. So
heißt die Berghütte des Isländischen Wanderverbandes, wo Heike und Robby wahrscheinlich
zum ersten Mal in der 'Rucksack'-Geschichte zum Küchendienst verdonnert werden. |
| 15:30 - 15:55,
B3 |
| Felix und die wilden Tiere
Ein bisschen sehen Nasenaffen aus, als wären sie einem Comic entsprungen: Ihre
Gesichtszinken sind schon enorm. Felix hat die ulkigen Affen auf Borneo besucht, denn nur
dort leben sie. Mit ihm zusammen könnt ihr den Affenchef Johnny beobachten, der Ärger
mit den Nachbarn und dem eigenen Harem bekommt. |
| 15:45 - 16:30,
3SAT |
| Im Auge des Sturms Zwei
Jahre lang drehten ZDF-Teams auf der ganzen Welt, gingen mit Piloten auf Hurrikan-Jagd,
besuchten Klima-Wissenschaftler und Deich-Experten. Inzwischen wurden viele der
sensationellen Bilder von der Wirklichkeit eingeholt: Hurrikan 'Katrina', der
Geschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometer erreichte, verwüstete am 29. August die
US-Bundesstaaten Louisiana und Alabama auf einer Fläche, die der Großbritanniens
entspricht, zerstörte u.a. die Stadt New Orleans, machte eine Million Menschen obdachlos
und richtete einen Schaden von - vorsichtig geschätzt - 200 Milliarden Dollar an. Wovor
führende Klimawissenschaftler seit Jahren warnen, wird immer deutlicher: Durch die
Erderwärmung, die Anhebung des Meeresspiegels und Klimaveränderungen wachsen Häufigkeit
und Stärke von Hurrikanen wie von Sturmfluten.

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| 16:30 - 17:15,
3SAT |
| Im Auge des Sturms Immer
heftigere Stürme und Flutkatastrophen sagen Wissenschaftler nicht mehr nur für Amerika,
Asien und die Karibik voraus, sondern auch für Europa. Schuld sind die globale Erwärmung
und das Ansteigen des Meeresspiegels. Jens Monath und Marvin Entholt forschen nach, welche
Gefahren an den deutschen Küsten lauern.

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| 17:15 - 18:00,
3SAT |
| mareTV Sie sind
alle vulkanischen Ursprungs und meistens unbewohnt: Insgesamt 137 Inseln mitten im
Pazifischen Ozean gehören zum Archipel Hawaii. Kaum eine Region ist so vom Meer geprägt,
wie der 50. Bundesstaat der USA. Die kleine Insel Molokai trägt den Beinamen die
'Hawaiische': Sie ist die ursprünglichste Insel Hawaiis, das Herz des Archipels, mitten
im Pazifik. Auf Molokai soll eine Göttin den Hula geboren haben. Hula ist dort mehr als
ein Tanz - es ist Gebet, Geschichte und Lebensgefühl. Hawaii, das steht auch für Surfen.
Keiner kann sich wirklich Surfer nennen, der dort nicht auf dem Wasser war. Alle sind
über diese Wellen gebrettert, sogar der König. Brian Keaulana gehört zu den besten
Surfern der Welt. Das liegt in der Familie, sein Vater ist eine Surflegende. Seit ein paar
Jahren kaufen reiche Amerikaner in Hawaii alles auf, Immobilien und Mieten werden für
Einheimische unbezahlbar. Das Resultat sind Tausende Obdachlose, die am Strand schlafen,
wo sich alte Autos, Plastikplanen und Billigzelte ansammeln. Der Staat würde die
Obdachlosen lieber außer Sichtweite bringen, in alte Militärbaracken, aber das scheitert
an zwei Dingen: Der Strand ist schöner, und die meisten Obdachlosen sind
freiheitsliebende Ur-Hawaiianer. Hawaii wurde von Amerika annektiert. Viele erkennen die
Regierung nicht an. Zum Beispiel Auntie Marie. Sie ist die rechtmäßige Königin von
Hawaii, denn sie stammt vom letzten regierenden König ab. Seit 14 Jahren wohnt Auntie
Marie im Mokuleia Beach Park. 'mare TV' erzählt Geschichten von den Hawaiianern und ihrer
engen Beziehung zum Meer.

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| 19:15 - 20:00,
Phoenix |
| Der Kontinent Bis
vor etwa zwei Millionen Jahren prägten vor allem die machtvollen geologischen Kräfte das
Gesicht Europas. Doch dann übernahm eine neue Macht die Herrschaft: das Klima. Der
Kontinent versank in Eis und Schnee. Weite Teile Europas wurden über lange Zeiträume
Teile der Arktis. Eisige Orkane fegten über das Land, die Luft war schneidend kalt, minus
50 Grad und darunter. Was aber hat diese Klimakatastrophe ausgelöst? Die vierteilige
Reihe 'Der Kontinent' begibt sich auf eine spannende Zeitreise durch Vorgeschichte und
Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas. Sie zeichnet mit modernsten Computeranimationen
und Naturaufnahmen die Geschichte und das aktuelle Bild unseres Kontinents nach. Teil zwei
geht der Frage nach dem Auslöser der Klimakatastrophe mit modernen Computeranimationen
und aufwendigen Grafiken nach.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Faszinierende Wildnis Im
dritten Teil wird gezeigt, wie es Säugetiere geschafft haben, mit Intelligenz und
Anpassungsfähigkeit sich auf der Erde anzusiedeln. Die Doku beobachtet u.a. Polarbären
beim Fressen .

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| 20:15 - 21:00,
NDR |
| Königstiger - Kampf ums
Überleben Der Ranthambore National Park in Rajasthan ist einer der letzte
großen Zufluchtsorte für Tiger im Norden Indiens. Seit zehn Jahren ist hier die 13 Jahre
alte Machli die unumschränkte Herrscherin. Wieder hat sie Junge aufgezogen, zum fünften
Mal. Zwei ihrer Töchter ziehen fort. Die dritte bleibt. Sie wird mit Machli um die
Herrschaft kämpfen.
Info: Vor 100 Jahren gab es in Indien noch 40.000 Tiere, heute wird ihr Bestand auf 2.000
Exemplare geschätzt. Experten geben Indiens Regierung die Schuld: Die Schutzmaßnahmen
werden nicht konsequent umgesetzt.

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| 22:45 - 23:30,
H3 |
| Faszination Berge Der
Hindelanger Klettersteig zählt zu den faszinierenden Bergsteigererlebnissen in den
Allgäuer Alpen. Die liebevoll ausgebaute Anlage führt über den höchsten Kamm der
Wengenköpfe und bietet nicht nur hindernislose Ausblicke, sondern auch eine Fülle
pfiffiger Felsstellen. Vom Nebelhorn, dem 2.224 Meter hohen Aussichtsberg über
Oberstdorf, begleitet der Film eine Gruppe von Bergsteigern auf dem nach Nordosten
ziehenden Grat.

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| Donnerstag, 09.09.2010 |
| 09:15 - 10:00,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Die Changtang-Hochebene liegt in Westtibet. In der Region betreiben die
Drokpa-Nomaden Viehzucht und bauen Salz ab, das sie im Sommer verkaufen. Das Naturkristall
der Drokpa steht hoch im Kurs und wird bis nach Nepal, Indien, Bhutan und Sikkim verkauft.
Der Transport des Salzes ist allein Männersache, denn in Tibet glaubt man, dass die
Anwesenheit von Frauen zum Verschwinden des wertvollen Guts führen könne. Auch die
Angehörigen des Dolpo-Volks in Nepal gewinnen Salz. Im Herbst tauschen sie es gegen
Getreide und Bohnen, die von den Rongpa-Nomaden weiter südlich - jenseits der Berge -
angebaut werden. Da das Klima bei den Rongpa milder ist, verbringen die Dolpo dort den
strengen Winter und ziehen im Frühjahr wieder nach Changtang.

|
| 12:45 - 13:00,
3SAT |
| Mazedonien Der
Ohrid-See an der Grenze zwischen Mazedonien und Albanien ist einer der ältesten Seen der
Welt. Viele einmalige Tierarten leben dort, unter anderem auch die Ohrid-Forelle. Nach dem
Zusammenbruch Jugoslawiens und den Wendewirren in Albanien führte rücksichtlose
Überfischung fast zu ihrer Ausrottung. Seit 2004 gilt im mazedonischen Teil deshalb ein
totaler Fangstopp. Außerdem soll ein Aufzuchtprogramm die Zukunft der urzeitlichen
Forellen sichern. Der Film 'Mazedonien: Kämpfer für den Ohrid-See' begleitet
Polizeipatrouillen auf dem Ohrid-See auf der Suche nach illegalen Fischern und stellt den
Initiator des Schutzprogramms vor. |
| 14:00 - 14:45,
arte |
| Fluss ohne Grenzen Wie
ein grünes Band verbinden March, Donau und Taja die Alpen mit den Karpaten und schlagen
so eine Brücke zwischen West- und Osteuropa. Die March fließt, von Tschechien kommend,
entlang der slowakischösterreichischen Grenze zur Donau. Ihre Auen, Sümpfe und Nebenarme
reichen weit in alle drei Länder hinein. Die Auwälder, Altgewässer und Feuchtwiesen der
March, die eine der letzten ungezähmten Flusslandschaften im Herzen Europas bilden,
beherbergen eine außerordentliche Artenvielfalt. Sie sind der Lebensraum teilweise extrem
selten gewordener Tier- und Pflanzenarten wie Seeadler, Kaiseradler und sibirische Iris.
Unmittelbar an den Auwald grenzt eine Landschaft, die unterschiedlicher nicht sein
könnte: eine in Mitteleuropa einzigartige Steppe. Die sanften, grasbedeckten Sanddünen
am Unterlauf der March erinnern an Zentralasien, und von dort stammen auch viele Pflanzen
und Tiere, die hier leben. Für wandernde Wildtiere wie Elche, Bären, Rothirsche,
Wildschweine und Luchse sind die Marchauen seit Jahrhunderten ein Trittstein zwischen
Alpen und Karpaten, ein grüner Korridor mitten durch eine immer dichter werdende
Zivilisation. Die Dokumentation, für die Regisseur Franz Hafner und sein Team zwei Jahre
lang die Natur an der March beobachtet haben, zeigt die einmalige Landschaft in ihrer
ganzen Vielfalt und Schönheit.

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| 14:15 - 15:00,
RBB |
| Grzimeks Erbe in Südamerika
Als Prof. Dr. Bernhard Grzimek in seiner 37. Fernsehsendung eine ausgewachsene
südamerikanische Meerechse über seinen Schreibtisch laufen ließ, wusste er, dass die
Menschen in Deutschland noch nie ein solches Wesen gesehen hatten. Grzimek, der Direktor
des Frankfurter Zoos, war der Mann, der mit seiner Sendereihe 'Ein Platz für Tiere' die
Tiere dieser Welt in deutsche Wohnzimmer brachte. Damit konnte Grzimek die Menschen nicht
nur faszinieren, sondern er mobilisierte sie auch, sich für die Erhaltung der letzten
Paradiese dieser Welt zu engagieren. Aus seiner Arbeit entstand eine Stiftung, die
Zoologische Gesellschaft Frankfurt, die sein Werk bis heute fortsetzt. Das Filmteam begibt
sich auf die Spuren von Grzimeks Erben, den Wissenschaftlern und Abenteurern, die in
Südamerika für den Schutz bedrohter Lebensräume und Tierarten kämpfen. Vom
vulkanischen Galapagos über tropische Regenwälder bis hinunter in die raue Bergwelt
Patagoniens - kein Kontinent ist vielseitiger und abwechslungsreicher als Südamerika.

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| 14:30 - 14:55,
B3 |
| Willi wills wissen Willi
möchte herausfinden, welche besonderen Tiere es auf der Vulkaninsel gibt. Willis
Begleiter ist der Isländer Heimir. Die beiden besuchen die Schaf-Farm von Jon und Elene.
Die Vorfahren ihrer Tiere wurden alle von den Wikingern auf die Insel gebracht. Dann geht
Willi auf Segeltour mit einem isländischen Fischkutter, der schon vor 110 Jahren zur See
hätte fahren können. Willi hält Ausschau nach den größten Säugetieren der Welt - den
Walen. Warum es ausgerechnet vor Island so viele gibt, erfährt er vom Kapitän. Heimir
zeigt Willi auch noch andere Tiere: die weltberühmten Island-Pferde. Die zweibeinigen
Isländer lassen die vierbeinigen Isländer den Sommer über in den Bergen frei
herumlaufen. Im Herbst werden die Tiere ins Tal geholt.

|
| 14:45 - 15:30,
H3 |
| Die fantastische Reise mit dem
Golfstrom Jede Sekunde transportiert der Golfstrom fünfzig Millionen
Kubikmeter Wasser - dreißigmal mehr als alle Flüsse der Erde. Er legt 10.000 Kilometer
zurück, von den Tropen bis in die eisige Arktis. Der Golfstrom liefert die Energie von
einer Million Kernkraftwerken. Ihm sind saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige
Wälder zu verdanken. Käme der Golfstrom zum Erliegen, was Wissenschaftler befürchten,
würde es arktisch kalt in Europa, und gewaltige Eisberge kreuzten vor den Küsten. Die
Existenz des Golfstroms war schon den spanischen Seefahrern im 16. Jahrhundert bekannt.
Dennoch wartet er immer wieder mit Rätseln und Überraschungen auf. Welche Kraft treibt
ihn an? Woher bezieht er seinen überraschenden Nahrungsreichtum, und wo bleiben jene
gigantischen Wassermengen, die der Strom tagaus tagein in die Polarregionen schickt? Die
Filmautoren Volker Arzt und Sigurd Tesche tauchen tief hinab in die unerforschten
Schichten des Stroms. Ihren Weg kreuzen Quallen, Riesenschildkröten, Seegurken,
Tiefseekraken, Sandtigerhaie. Der erste Reiseabschnitt führt aus dem Golf von Mexiko bis
nach Europa, an die französische Küste. Die Filmteams unterbrechen vor Floridas Küste,
um frisch geschlüpfte Schildkröten zusteigen zu lassen. Sie machen Halt bei Kap Hatteras
und erfahren, warum der Golfstrom hier einen Haken schlägt, den Atlantik überquert und
Kurs auf Europa nimmt. Sie tauchen vor den Azoren auf den Meeresgrund und erleben, wie der
Strom hier Wärme nachtankt - Wärme aus dem glutflüssigen Innern der Erde, bevor er sie
weiterreicht an die Küsten Europas.

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| 15:00 - 15:45,
3SAT |
| Die Reise der Störche Jedes
Jahr im Herbst folgen 600000 Störche dem Ruf der Natur: Sie verlassen ihre Nistplätze
und brechen ins Winterquartier im sonnigen Süden auf. Eine 10000 km lange, gefährliche
Reise: 75 Prozent der Jungvögel sterben auf ihrem ersten Langstreckenflug. Um das
Zugverhalten zu verstehen, wollen die Ornithologen Christoph und Michael Kaatz die Tiere
begleiten. Mit ihrem Team folgen sie der Storchendame Prinzesschen, die nahe der
Staatlichen Vogelschutzwarte in Loburg/Sachsen-Anhalt gebrütet hat, um die halbe Welt.
Hautnah dabei ist Pilot Willi Ewig: Er filmt die Vögel vom Ultraleichtflugzeug aus . Die
Forscher am Boden sind dagegen auf die Daten angewiesen, die der kleine Sender auf
Prinzesschens Rücken übermittelt. Schlechtes Wetter und holprige Landstraßen bremsen
das Bodenteam, während Tausende von Störchen zum Bosporus fliegen. Für viele ist es nun
nicht mehr weit zu ihren Zielen, nur wenige setzen ihre Reise über den ganzen
afrikanischen Kontinent fort. Ist Prinzesschen dabei?

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| 15:30 - 15:55,
B3 |
| Felix und die wilden Tiere
Eigentlich will Felix Heidinger an einem traumhaft schönen Strand im
südamerikanischen Staat Costa Rica mal richtig ausspannen. Doch es kommt anders. In der
Nähe des Ferienhotels wimmelt es nämlich von wilden Tieren. Statt zu faulenzen, streift
Felix neugierig durch den Urwald und macht eine Reihe von Urlaubsbekanntschaften, unter
ihnen ein uriges Gürteltier, ein zutraulicher Kaiman, ein giftiger Frosch und ein
verschlafenes Faultier.

|
| 15:45 - 16:30,
3SAT |
| Die Reise der Störche Auch
auf dem zweiten Teil ihrers Flugs in den Süden bleiben zwei Ornithologen und ein
Kamerateam Storchendame Prinzesschen auf der Spur. Sie beobachten, wie gefährlich die
Reise vor allem für Jungstörche ist. Hochspannungsleitungen bergen für die unerfahrenen
Vögel häufig eine tödliche Gefahr. Auch der Flug über die wasserarmen Gebiete Afrikas
kostet viele von ihnen das Leben.

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| 19:15 - 20:00,
Phoenix |
| Der Kontinent Nach
der Eiszeit ist Europas Klima nun mild wie nie zuvor und schafft günstigste Bedingungen.
Sammler, Jäger, Bauern und Armeen nehmen Einfluss auf die Natur und verändern den
Kontinent in rasanter Geschwindigkeit.

|
| 19:30 - 20:15,
arte |
| Faszinierende Wildnis Fische
können fliegen, Strom erzeugen, Blut saugen, Kiefer von viereinhalb Meter Länge haben,
in heißen Sodaseen oder unter der Eisschicht der Antarktis leben. Haie, Teufelsrochen,
Tiefsee-Anglerfische, Seepferdchen - Fische in zahllosen Varianten beherrschen die Meere.
'Faszinierende Wildnis' führt den Zuschauer auf eine unvergessliche Reise: Von der
offenen See hin zu Korallenriffs und von einem sturmgebeutelten Küstengebiet in
unergründliche, stille Tiefen. Man sieht Fächerfische beim Jagen, Hechtschleimfische im
Paarungskampf und die geheime Welt von balzenden Fetzenfischen und Felsengrundeln.

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| 21:00 - 21:45,
NDR |
| Die Murmeltiere von Kasachstan
Nirgendwo auf der Welt ist man weiter vom Meer entfernt als in Kasachstan. Der
größte Teil des Landes ist endlose, karge Steppe. Doch überall dort, wo es Wasser gibt,
verwandelt sich das Land im Frühling in ein Blütenmeer. Bereits im Spätsommer bereiten
sich die Murmeltiere auf die eisige Jahreszeit vor, bevor sie für sieben lange Monate
Winterschlaf halten.
Kasachstan liegt in Zentralasien, zwischen dem Kaspischen Meer im Westen und dem Altai im
Osten. Auf 2,7 Millionen qkm - fast achtmal so groß wie Deutschland -leben gerade mal 16
Millionen Menschen.

|
| Freitag, 10.09.2010 |
| 05:20 - 06:05,
Phoenix |
| Expedition ans Ende der Welt
Die 'Aranui 3', ein Frachter für Reisende, die das Abenteuer suchen, sticht vor
Tahiti in See. Ziel ist die Inselgruppe der Marquesas, zwölf östlich von Australien
gelegene gebirgige Vulkaninseln im Südpazifik, die zu den 130 Inseln
Französisch-Polynesiens gehören. Auf diese Reise begibt sich auch ein Filmteam auf der
Suche nach Kannibalen und geheimnisvollen Tempelanlagen.
Südsee-Träume werden wahr: Touristen können ab 3265 Euro 16 Tage lang mitfahren.

|
| 06:05 - 06:45,
Phoenix |
| Abenteuer Mongolei 'Die
Gobi ist grausam und verlockend', so fasst Joachim Holtz seine Reiseerlebnisse in einem
der ärmsten Länder Asiens zusammen. Er berichtet über das Leben der Nomaden, die
Bedeutung von Ziegen und Kamelen und über Naadam, das Volksfest der Mongolen mit
Pferderennen, Ringkampf und Bogenschießen.
Die (Halb-)Wüste Gobi erstreckt sich über fast ein Viertel der Gesamtfläche der
Mongolei. Im Sommer werden hier Temperaturen von über 45°C gemessen, im Winter sinken
die Temperaturen stellenweise auf -45°C.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Abenteuer Mongolei Eine
Zeitungsmeldung sorgte für Furore: Das Grab von Dschingis Khan (1162 -1227) ist entdeckt
worden - in der Provinz Khenti, nahe seinem Geburtsort. Der Khan wird von den Mongolen als
Nationalheld verehrt. Schließlich einte er 1206 ihr zerstrittenes Volk. Zum Dank prangt
sein Bild auf Unterwäsche und Wodkaflaschen. Joachim Holtz hat das Grab des Herrschers
gesucht.

|
| 08:00 - 08:45,
arte |
| Die schwimmenden Dörfer der
Halong-Bucht Wenn drei Stunden vom Festland entfernt, mitten in der
Halong-Bucht abends die Lichter angehen, dröhnt ein ohrenbetäubendes Knattern über das
Wasser - Strom gibt es hier nur über Dieselgeneratoren. Bei Einbruch der Dunkelheit
schalten viele Menschen des schwimmenden Dorfes Vong Vieng den Fernseher an. Dann sehen
sie Dinge, die aus einer für sie fremden Welt stammen: Städte mit Straßen und Autos
oder Tiere wie Schweine und Kühe. Später werden die Generatoren wieder abgeschaltet,
denn Diesel ist teuer - wie alles, das nicht aus dem Wasser kommt. Die Menschen hängen an
diesem von Entbehrungen geprägten Leben: 'Wenn ich auf dem Festland wohnen würde, dann
würde ich das Fischen sehr vermissen. Ich könnte ohne das nicht leben', sagt Khuyen Van
Vu. Den Beruf des Fischers hat er von seinem Vater gelernt und auch sein 21-jähriger Sohn
Luu lebt vom Fischfang. Gerade hat Luu für sich, seine Frau Mai und seinen kleinen Sohn
ein eigenes Haus gekauft. Doch die Freude ist getrübt. Wenn die kleine Familie nicht
schnell zu mehr Geld kommt, werden sie das neue Heim wieder verlieren. Mai will mit einem
Bambusboot auf dem Wasser Waren verkaufen und so zusätzliches Geld verdienen. Das wird
allerdings nicht leicht: Sie hat kein Startkapital und ein stabiles Boot und Waren gibt es
nur auf dem für sie fremden und weit entfernten Festland.

|
| 09:15 - 10:00,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Das alte Königreich Guge im Westen Tibets erlebte Anfang des 16.
Jahrhunderts seine Blütezeit als Kultur- und Handelszentrum. Zahlreiche prächtige
Höhlenmalereien zeugen sowohl von der regen künstlerischen Aktivität, als auch vom
Einfluss des tantrischen Buddhismus. Die Hauptstadt Tsaparang gehört noch heute zu den
ausnehmend schönen Orten Tibets. Das im zehnten Jahrhundert gegründete Kloster Thöling
war die bedeutendste Klosteranlage der Region. Doch die Bewahrung und Pflege all dieser
Anlagen hängt vom guten Willen der chinesischen Behörden ab, die das Land kontrollieren.
Die Reise führt über die alte Karawanenstraße nach Purang, Grenzgebiet zwischen Tibet
und Indien und Durchgangsgebiet für handeltreibende Tibeter, Inder und Nepalesen. Am Ende
der Route liegt der Berg Kailash mit seiner Festungsruine, einem heiligen Ort sowohl für
Buddhisten und Hindus, als auch für die Anhänger lokaler Kulte und des Jainismus.

|
| 14:15 - 15:00,
3SAT |
| Bilderbuch Der
Schweizer Ballonpilot Hansjörg Keller hat zu einer luftigen Fahrt über den Bodensee
eingeladen. Treffpunkt ist das mittelalterliche Grenzstädtchen Stein am Rhein. Von dort
erhebt sich der Ballon in 2.000 Meter Höhe und gibt den Blick frei auf ein unglaubliches
Panorama: Der Bodensee mit der Insel Reichenau, am Horizont die Schweizer Alpenkette, dann
das südliche Schweizer Bodenseeufer, verträumte Bodenseedörfer, das Napoleonschloss
Arenenberg und die berühmte, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Stiftsbibliothek der
ehemaligen Benediktinerabtei St. Gallen. 'Bilderbuch: Am Schweizer Bodensee' erkundet den
Schweizer Bodensee aus der Luft.

|
| 14:30 - 14:55,
B3 |
| Willi wills wissen Island
liegt genau auf der Grenze zweier Kontinentalplatten, der eurasischen und der
amerikanischen. Diese Platten sind nicht starr, sondern können sich gegeneinander
verschieben, wie Tobias erklärt. Wenn das passiert, fängt die Erde an zu knirschen und
zu beben. Islands Landschaft ist einmalig: Es gibt Gletscher, Wasserfälle und mehr als 30
aktive Vulkane. Über Kilometer weit sieht Island aus wie eine Mondlandschaft. Willi
staunt nicht schlecht als sein isländischer Freund Heimir ihm erzählt, dass genau aus
diesem Grund amerikanische Astronauten hier für die erste Mondlandung trainiert haben.
Und dann steht Willi mitten im Sprühnebel des Skógafoss, einem gigantischen Wasserfall.
Von Hans-Martin erfährt er, dass sich eine spannende Sage um den Skógafoss rankt. Mit
einem Taucheranzug ausgestattet, soll es für Willi vom rauschenden Wasserfall in die
stille Tiefe des Silfra gehen, einem See direkt über den zwei Kontinentalplatten. Unter
Tauchern ist diese Spalte weltweit bekannt und berühmt. Auch, weil man hier unter Wasser
so weit sehen kann wie sonst kaum auf der Welt. Gemeinsam mit Tobias wagt Willi den Sprung
ins vier Grad kalte Nass.

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| 14:45 - 15:30,
H3 |
| Die fantastische Reise mit dem
Golfstrom Im zweiten Teil der Reise folgen die Filmemacher Volker Arzt und
Sigurd Tesche einem geheimnisvollen Sog, der den wärmenden Golfstrom weiter nach Norden
zieht. Er lässt Korallenriffe vor Norwegens Küste erblühen, er dirigiert den Kurs der
Eisberge vor Grönland und lässt Spitzbergens Gletscher schmelzen. Erst in den kalten
Wintermonaten, wenn die Schneestürme über die Wellen jagen, verliert der Strom seine
letzte Kraft und Wärme: Dann stürzen seine Wassermassen abwärts - 3.000 Meter tief, bis
auf den Meeresboden. Doch auch dort kommen sie nicht zur Ruhe. Als kalter Tiefenstrom
treten sie eine neue Reise an, eine Rundreise, die sie bis in den Pazifik führt und erst
nach tausend Jahren wieder zurückbringt vor die Küsten Europas.
Info: Jede Sekunde transportiert er 50 Millionen Kubikmeter Wasser - 30 mal mehr als alle
Flüsse der Erde. Ein Strom der Superlative, der 10.000 Km zurücklegt - von den Tropen
bis in die eisige Arktis. Der Golfstrom - oder wissenschaftlich korrekter: der
'Nordatlantische Strom' beliefert uns kostenlos mit der Energie von 1 Million
Kernkraftwerken. Ihm haben wir saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige Wälder
zu verdanken - bis hinauf nach Skandinavien. Käme der Golfstrom zum Erliegen, was eine
Reihe von Wissenschaftlern befürchtet, würde es arktisch kalt in Europa und gewaltige
Eisberge kreuzten vor unseren Küsten. Die Existenz des Golfstroms war schon den
spanischen Seefahrern im 16. Jahrhundert bekannt, und doch wartet er immer wieder mit
Rätseln und Überraschungen auf. Welche Kraft treibt ihn an? Woher bezieht er seinen
überraschenden Nahrungsreichtum? Und wo eigentlich bleiben die gigantischen Wassermengen,
die der Strom tagaus tagein in die Polarregionen schickt ? Die Teams um Volker Arzt und
Sigurd Tesche lassen sich mitreißen von diesem ungewöhnlichen Wasserlauf, tauchen tief
hinab in seine unerforschten Schichten - und bleiben nicht allein: Eine Fülle
abenteuerlicher Reisegefährten kreuzt ihren Weg; von Quallen schnappenden
Riesenschildkröten und kletternden Seegurken bis zu exotischen Tiefseekraken und
furchterregenden Sandtigerhaien. Der Golfstrom führt durch fantastische Welten, die sich
erst jetzt, dank modernster Meerestechnik und Unterwasser-Roboter, erleben lassen. Der
Zweiteiler, eine Koproduktion von WDR und ARTE wurde bereits mehrfach auf Festivals
ausgezeichnet.

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| 15:30 - 15:55,
B3 |
| Felix und die wilden Tiere
Felix Heidinger hat sich mit der Kamera zu den heimischen Tieren aufgemacht. Er
stellt auch Tierarten vor, die aus unseren Wäldern verschwanden. Denn inzwischen hat man
einige der bei uns ausgerotteten oder nur noch selten vorkommenden Tierarten im
Bayerischen Wald angesiedelt. Und man hält sie auch in Gehegen des Bayerwald Tierparks,
um Besuchern zu zeigen, wie sie aussehen. Ob Luchs oder Wolf, Auerhuhn oder Biber - für
alle blieben in den von Menschen dicht besiedelten Gebieten nicht mehr genügend
Naturlandschaften zum Überleben. Doch mittlerweile hat sich einiges zum Besseren
gewendet. Biber bauen hierzulande wieder ihre Dämme und auch das seltene Auerhuhn hat
eine Überlebenschance. Im Bayerischen Wald kümmert man sich intensiv um die Nachzucht
des Wildvogels.

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| 16:30 - 17:15,
3SAT |
| Die Romantische Straße Seit
60 Jahren ist die Romantische Straße eine der beliebtesten Reiserouten in Deutschland.
Vom Main bis zu den Alpen bietet sie auf fast 400 Kilometern idyllische Orte, verwunschene
Landschaften und Kultur in allen Variationen. Einen Sommer lang hat Julia Leiendecker die
Romantische Straße von Würzburg bis zur Zugspitze bereist. Sie war auf der Kinderzeche
in Dinkelsbühl und konnte den Künstlern der Augsburger Puppenkiste über die Schulter
schauen. Sie hat sich mit den Besuchern vor Schloss Neuschwanstein gedrängt und den
Schwarzen Ritter im Kaltenberger Ritterturnier angefeuert. Und sie hat Erstaunliches
entdeckt: Amerikanisches Wildwestfeeling in Rothenburg, trendiges Künstlerdasein in
Füssen und mörderisch spannende Action in Würzburg. Aber auch jede Menge Romantik -
nicht umsonst ist die älteste deutsche Ferienstraße auf der ganzen Welt bekannt und
besitzt Namensvetter in Japan, Brasilien und Südkorea.

|
| 16:50 - 17:40,
arte |
| Azalai - Bei den Tuareg Zweimal
im Jahr zieht die Azalai, eine Salzkarawane, durch die Sahara. Am Rande der Wüste, im
Norden Malis, lebt das Nomadenvolk der Kountas. Sie betrachten sich als Bewahrer des
Islams. Die Kinder eines der Stammesältesten brechen zu einer Reise mit der Karawane auf.
Aus diesem Anlass erzählt er, wie die Kountas seit der Ankunft des Propheten leben. 40
Tage lang wandern M'Barak und Bouillrak mit 50 Dromedaren durch die Wüste, um sechs
Tonnen Salz aus der Taoudenni-Mine an der 1.500 Kilometer entfernten algerischen Grenze
abzuholen. In Imilach sind die alten Männer besorgt, denn es regnet immer seltener.

|
| 19:15 - 20:00,
Phoenix |
| Der Kontinent Europa
im dritten Jahrtausend: 730 Millionen Menschen bevölkern Europa, fast alles Land ist
Kultur- und Wirtschaftsland. Doch die Natur Europas hat in ihrer jüngsten Geschichte
nicht nur die industrielle Revolution und zwei Weltkriege überstanden, sie erobert sich
auch überall neues Terrain und verloren gegangene Regionen zurück. Die großen
Flussläufe wie Rhein und Elbe sind heute sauberer als vor 100 Jahren. Viele Tierarten
werden wieder eingebürgert oder finden den Weg zurück in die Natur: Heute leben in der
Slowakei und in Rumänien Europas größte Populationen von Wolf, Bär und Luchs. In der
ehemaligen Todeszone des Eisernen Vorhangs ist eine Kette von Nationalparks entstanden,
und im hohen Norden und auf den höchsten Gebirgsgipfeln hat sich noch echte Wildnis
erhalten. Immer mehr ökologisch wertvolle Landstriche werden unter Schutz gestellt.
Europaweit versucht man, ökonomische Interessen mit ökologischen Notwendigkeiten zu
versöhnen: In Europa hat sich ein neues Umweltbewusstsein etabliert. Die vierteilige
Reihe 'Der Kontinent' begibt sich auf eine spannende Zeitreise durch Vorgeschichte und
Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas. Sie zeichnet mit modernsten Computeranimationen
und Naturaufnahmen die Geschichte und das aktuelle Bild unseres Kontinents nach. Der
letzte Teil der Reihe begibt sich auf die Spuren der Wildnis im dicht besiedelten Europa.
Selbst nach 10.000 Jahren Entwicklungsgeschichte haben sich hier Naturlandschaften und
eine artenreiche Tierwelt erhalten.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Faszinierende Wildnis Über
10.000 Vogelarten sind bekannt. Unter ihnen gibt es Spezialisten, die enorme Strecken
zurücklegen, im Meer in große Tiefe tauchen oder schneller laufen können als ein
Gepard. Mit speziellen Kameras gelang ein spannender Blick auf die Fähigkeiten einiger
'Luftakrobaten'. Gezeigt werden u.a. Flamingo-Küken auf ihrem Marsch über die
afrikanischen Salzpfannen, Seetaucher in Aktion, eine Ansammlung von
Spatelschwanz-Kolibris und Rosapelikane bei ihrer Brut .

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| 20:15 - 21:00,
H3 |
| Mit dem Zug quer durch Kanada
Ohne die Eisenbahn und die Männer, die sie bauten, gäbe es den Bundesstaat
Kanada nicht: Sie erst verhalfen dem Land zur Einheit. 1867 machten die Provinzen die
Gründung des Bundesstaates Kanada vom Bau einer Eisenbahnverbindung von den Großen Seen
und Toronto im Osten nach Vancouver im Westen abhängig. So wurde im Laufe von viereinhalb
Jahren eine der längsten und schwierigsten Eisenbahnstrecken der Welt gebaut: 4.457
Kilometer quer durch Sümpfe und Moore, durch wilde Prärie und hohe Berge. Heute reist
man in 69 Stunden mit dem 'Canadian' in Edelstahlwagen mit Aussichtsplattform. Geboten
wird eine Reise durch das zweitgrößte Land der Welt mit atemberaubenden Ausblicken auf
endlose Wälder, Seen, riesige Prärien und schließlich die Berge der Rocky Mountains.
Die Bahnfahrt gleicht einer rollenden Party. Unterwegs wird gesungen und geguckt. Nebenbei
bekommt man einen Einblick in die kanadische Einwanderer-Gesellschaft: Lokführer,
Kellner, Schlafwagenschaffner kamen einst aus der Ukraine, aus China oder Indien nach
Kanada, um hier ihr Glück zu machen. Die Mitreisenden sind Trapper, Pelztierhändler,
Angler und Geschäftsleute mit Vorfahren aus aller Welt.

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| 20:15 - 21:15,
NDR |
| Die Küsten des Nordens Raues
Meer, sanfte Wellen, salzige Luft, mehr als 1.000 Kilometer Strand, die größte
zusammenhängende Wattlandschaft der Welt: Bilder von heimischen Küsten, wie sie noch nie
zu sehen waren. Die sechsteilige Dokumentationsreihe 'Die Küsten des Nordens' fängt die
besondere Schönheit der Uferlandschaft der deutschen Nord- und Ostsee in spektakulären
Luftaufnahmen ein. Ergänzt werden diese durch Porträts über Menschen, die ihr Glück am
Meer gefunden haben. Sie erzählen vom Leben am Wasser und der Liebe zu ihrer Heimat. Die
Insel Lütje Hörn bei Borkum sieht von oben betrachtet aus wie ein Embryo, der inmitten
der verästelten Priele des Wattenmeeres liegt. Mit diesen ungewöhnlichen Bildern beginnt
die Reise entlang der norddeutschen Küsten, vorbei an den Ostfriesischen Inseln bis zur
Hansestadt Hamburg. Die Bewohner Ostfrieslands sind ein eigensinniger Menschenschlag und
vom Typ her sehr unterschiedlich. So ist es auch bei der Landschaft, in der sie zu Hause
sind. Im Watt vor Norderney führt Kurt Knittel seit 20 Jahren Besucher durch den Schlick.
Im Städtchen Norden lädt Anke Zimmer zu einer original ostfriesischen Teezeremonie ein.
Pilot Jan-Lüppen Brunzema versorgt mit seiner Cessna die Inselbewohner mit allem, was sie
zum Leben brauchen - und bringt ein 'bisschen Hollywood' zu den Inselkinos. Gegenüber des
Containerterminals Bremerhaven sorgen die Schafe von Schäfer Harald Nordmann dafür, dass
die Deiche stabil bleiben. Zweimal täglich fährt der letzte Hundeschlitten- Fischer
Erhard Djuren zu den Reusen am Schmarrener Loch. 30 Kilogramm Krabben bleiben bei jeder
Ebbe hängen. Einige Kilometer entfernt erschüttern Pferdehufe beim Duhner Wattrennen den
Schlickboden. Weiter geht die Reise durch das Alte Land bis nach Hamburg. Hier leben
Menschen, die bis heute mit maritimen Berufen ihr Geld verdienen: Annetin Simon ist
Segelmacherin in Stade, Manfred Müller arbeitet als Lotse im Hamburger Hafen. Die
Dokumentationsreihe 'Die Küsten des Nordens' ist eine filmische Liebeserklärung an den
Norden mit einmaligen Bildern und bewegenden Geschichten.

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| 21:00 - 21:45,
RBB |
| Wilde Türkei Weit
im Osten Anatoliens, im Schatten des schneebedeckten Vulkanberges Ararat, erstrecken sich
karge Lavafelder und menschenleere Ebenen. Die Naturfilmdokumentation führt in kaum
bekannte Landstriche der Osttürkei, aber auch zu weltberühmten Orten wie Kappadokien mit
den Feenkaminen, zum heiligen Berg Ararat oder zu den tanzenden Derwischen von Konya. Dies
ist der Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtier Rosenstare. Das Land
ist dünn besiedelt, nur wenige Menschen bewohnen die kleinen Dörfer. Störche sind ihre
Nachbarn - die großen Vögel gelten hier, wie bei uns in Europa, als Glücksbringer. Ganz
anders die tiefen Wälder des Schwarzmeer-Gebirges mit ihren bunt blühenden Rhododendren.
Sie wirken wie eine exotische Variante der Buchenwälder Mitteleuropas. Hier leben noch
zahlreiche Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern. Längst nicht so
harmonisch verlief das Zusammenleben von Menschen und Wildschafen in den weiten Steppen
Zentralanatoliens: Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt, nur knapp entgingen sie der
Ausrottung. Heute leben die Wildschafe in einem Schutzgebiet und Wildhüter kümmern sich
um ihren Erhalt.

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| 21:00 - 21:45,
H3 |
| Faszination Berge Die
Montblanc-Gruppe ist mit einer Ausdehnung von 645 Quadratkilometern wohl das
faszinierendste Gebirge der Westalpen. Der Hauptgipfel und zugleich der höchste Punkt der
Alpen ist der Montblanc mit 4.810 Meter Höhe. Mit der Erstbesteigung des 'Weißen Berges'
im Jahre 1786 durch Michel-Gabriel Paccard und Jacques Balmat schlug die eigentliche
Geburtsstunde des Alpinismus. Der Film zeigt in eindrucksvollen Flugaufnahmen die
Großartigkeit dieses Gebirges, gibt aber auch Einblick in die Techniken des Kletterns
sowie Tipps zur Ausrüstung, Hinweise auf Gefahren und Informationen zur Tourenplanung.
Auch die Erschließungsgeschichte des Montblanc wird in einer historischen Rückblende
lebendig nachgezeichnet.

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| 22:25 - 23:00,
Phoenix |
| Die Dino-Fundgrube Im
US-Bundesstaat Utah findet Dino-Forscher James Kirkland 2002 den Schädel eines bis dahin
unbekannten gehörnten Sauriers aus der Kreidezeit. Weiterhin stoßen Paläontologen auf
ungewöhnlich viele Fossilien prähistorischer Muscheln, Fische, Echsen, Schildkröten,
Vögel, Krokodile und Säugetiere. Die Doku begleitet die Forscher bei der Arbeit. Ab 2010
sollen ihre Funde in einem neuen Museum für Naturgeschichte präsentiert werden.
1996 wurde das Grand Staircase-Escalante National Monument im Süden Utahs zum
Naturschutzgebiet erklärt.

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