|
Navigation
Diese
Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

Nächste Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Schnellübersicht
Bahngeschichten
Empfehlungen
Geschichtssendungen
Kindersendungen
Kulinarische
Entdeckungen
Religionen der Welt
Spielfilme
Tier- und
Natursendungen
Weltkulturerbe
Wissenschaft
& Technik
-->
Erdkunde
--> Service
-->
Seiteninternes
Kommunikation
FAQ
Gästebuch
Hilfeforum
Kontakt
Impressum
Suchmaschine
|
 |
Tier- und Natursendungen |
| Samstag, 06.03.2010 |
| 05:30 - 05:55,
ARD |
| Felix und die wilden Tiere
Felix Heidinger berichtet über die Sprache der Wale und Delfine. Zwar ist das,
was die Tiere miteinander reden, ihr Geheimnis und obendrein liegen viele ihrer Töne
außerhalb des menschlichen Hörbereichs. Doch einiges haben Meeresbiologen inzwischen
über die Kommunikationssysteme von Walen und Delfinen herausgefunden. Südliche Glattwale
beispielsweise können unter Wasser Ferngespräche über eine Entfernung von 24 Kilometern
hinweg führen. Dazu erzeugen sie sowohl ganz tiefe, als auch sehr hohe Töne, die sie
durch den Ozean schicken. Die Riesenmeeressäuger sind durchaus gesellig veranlagt und
nehmen bei ihren langen Reisen durch die Ozeane Kontakt zueinander auf. Zur Paarungszeit
halten sie große Treffen ab, und die Bullen werben mit mächtigen Imponiersprüngen um
die Walkühe. Bekommt eine Buckelwalkuh ein Junges, eilt eine andere herbei, um ihr
beizustehen. Die Hebamme trägt das Neugeborene auf ihrem Rücken an die
Wasseroberfläche, damit es seine ersten Atemzüge tun kann. Die kleinen Vettern der Wale,
die Delfine, haben ein besonders stark ausgeprägtes Bedürfnis, miteinander zu reden.
Eine Delfinschule hält beim Schwimmen und Herumtollen nicht nur immer wieder
Körperkontakt, sondern führt dabei lebhafte Gespräche, die aus Pfeiftönen und
Knacklauten bestehen. Doch worüber sich die als 'Quasselstrippen des Meeres' bekannten
Tiere austauschen, das kann man eben nicht ergründen: Wäre doch zu schön, wenn man das
wüsste! |
| 08:15 - 09:00,
Phoenix |
| Die Magie der Mongolei Die
Mongolei, viermal so groß wie Deutschland, ist ein Land der Gegensätze. Endlose Steppen,
schroffe Gebirgszüge oder die Wüste Gobi - der zentralasiatische Staat ist vielfältig.
Der RBB stellt das Land vor.
Das mongolische Wildpferd Takhi war 1969 in freier Wildbahn ausgestorben. Dank
Zuchtprogrammen der Zoos in Prag und Wien wird es seit 1997 wieder ausgewildert.

|
| 09:15 - 10:00,
3SAT |
| Vom Wasser aufs Land Vor
450 Millionen Jahren boomte in den warmen und seichten Bereichen der Ozeane das Leben. Bis
dahin hatten die Lebewesen von Algen und Plankton gelebt. Doch nun bereiteten sich
Organismen darauf vor, das Land zu erobern und sich zu Räubern und Jägern zu entwickeln.
Somit waren auch neue Schutzstrategien erforderlich: Panzer entstanden und Beweglichkeit
und Schnelligkeit wurden optimiert, um an Land flüchten zu können. Außerdem wuchsen den
ursprünglichen Meeresbewohnern Beine und Lungen. Der Film 'Vom Wasser aufs Land' zeigt
anhand moderner Computersimulationen, geologischer Funde und aktueller
Forschungsergebnissen, wie sich die Lebewesen vom Wasser ans Land bewegten.

|
| 09:30 - 09:50,
Arte |
| Die Entdecker Ein
buntes Luftschiff gleitet über die Baumwipfel Madagaskars hinweg. Auf der
Forschungsplattform des mit Heißluft betriebenen Luftfahrtzeugs befinden sich Forscher,
die die Baumkronen der tropischen Wälder ergründen und Pflanzen und Tiere zu
Forschungszwecken sammeln. Das sogenannte Baumkronenfloß wurde von einem Botaniker, einem
Architekten und einem Piloten extra zu diesem Vorhaben entworfen. Am Boden sind Labors und
Forschungseinrichtungen untergebracht, wo die gesammelten Gewächse und Geschöpfe des
Waldes untersucht werden. Ziel ist es, den Baumkronen ihre Geheimnisse zu entlocken. Die
Bestandsaufnahme der Flora und Fauna des einzigartigen Ökosystems auf Madagaskar ist von
unschätzbarem Wert, denn 70 Prozent der auf der Erde bekannten Pflanzenarten gedeihen auf
der Insel. Doch das Ökosystem der Insel ist daher bedroht, da ein großer Teil des Waldes
gerodet wurde, um das Land bewirtschaften zu können. 'Die Entdecker' begeben sich auf
eine spannende Reise über den Wipfeln Madagaskars und zeigen exotische Tier- und
Pflanzenarten. |
| 10:45 - 11:15,
3SAT |
| Tierische Flugpioniere Kaum
hatten die Tiere den Lebensraum Land erobert, gingen auch schon einige von ihnen in die
Luft. Im Verlauf der Erdgeschichte haben verschiedene Tiergruppen auf unterschiedliche
Weise das Fliegen gelernt und sich so neue Fluchtmöglichkeiten, Nahrungsquellen und
Lebensräume erschlossen. Bei den einen entwickelten sich bewegliche Tragflächen am
Rücken, bei anderen wuchsen Flughäute zwischen den Klauen oder Federn an den
Gliedmaßen. Noch heute scheinen manche Tierarten gerade die ersten Schritte in den
Luftraum zu unternehmen: Kurze Gleitflüge von Baum zu Baum gelingen bereits den sonst
eher bodenständigen Flugdrachen, Fluggeckos und Gleithörnchen. Der Film 'Tierische
Flugpioniere' begibt sich auf die Suche nach den ersten Fluginsekten, Flugsauriern,
Fledermäusen und einem berühmten Vorläufer der heutigen Vögel - dem Archaeopteryx. |
| 11:15 - 11:45,
3SAT |
| Auf den Spuren der Dinosaurier
Steven Spielbergs Film 'Jurassic Park' (1993) brachte Millionen Zuschauer ins
Kino, Kunststoff-Dinosaurier aus Amerika zogen Hunderttausende Schaulustige in eine
Wanderausstellung. Was macht die Dinosaurier so attraktiv? Dass sie vor 150 Millionen
Jahren - weit vor dem ersten Menschen - die Erde beherrschten? Oder dass sie ausgestorben
sind, wie es auch heute vielen Tier- und Pflanzenarten droht? Felix Heidinger geht auf
Spurensuche. Im Zoo stellt er Tiere vor, die als Art älter sind als die Dinosaurier und
sich seit dem Zeitalter der Saurier in ihrem Aussehen kaum verändert haben. Als
sogenannte 'lebende Fossilien' kann man an diesen Tieren die Entwicklung des Lebens auf
der Erde studieren. An den Bewohnern des Zoos kann man den Weg der Evolution verfolgen:
von den lebenden Fossilien zu den frühen Säugetierarten und schließlich zu den
Vertretern der höchsten Stufe der Artentwicklung, den Primaten. |
| 11:36 - 12:20,
MDR |
| Verbotenes Paradies - Die
Tiere von Pripjat Wie würde die Natur reagieren, wenn es keine Menschen
mehr gäbe? Eine Antwort auf diese Frage fand ein Filmteam in einem entlegenen Winkel
Europas: Im Ort Pripjat - der wurde von den Menschen ganz der Natur überlassen.
Pripjat wurde 1970 im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerks Tschernobyl gegründet.
Zum Zeitpunkt dergroßen Katastrophe 1986 lebten dort etwa 48000 Menschen, meist
Kraftwerksarbeiter.

|
| 11:45 - 12:30,
3SAT |
| Kampf der Dinosaurier Wir
wissen, dass sie groß und Furcht erregend waren. Doch wie sah der Alltag der Giganten
aus, die 150 Mio. Jahre die Erde beherrschten? Im Mittelpunkt des ersten Teils steht der
T-Rex. Ein Nachbau seines Schädels zeigt die Beißkraft des Dino-Königs, moderne
Forschungen ermöglichen einen Blick in sein Gehirn und ein Test simuliert einen Crash
zweier Saurier.
Das Grafiker-Team, das für die Animation verantwortlich ist, arbeitete bereits für
Kinofilme wie 'Batman' und 'Harry Potter'.

|
| 12:30 - 13:15,
3SAT |
| Kampf der Dinosaurier Mit
messerscharfen Sichelklauen schlitzte er seine Beute auf: Der Velociraptor gilt nicht erst
seit Jurassic Park als der blutrünstigste Dino. Auch der Ankylosaurier bereitete den
Gegnern mit seinem Keulenschwanz einen schmerzhaften Tod. Was passierte, wenn beide
Saurier aufeinander trafen, haben Wissenschaftler nachgestellt. Dank modernster Technik
erwachen die Dinos zu neuem Leben.

|
| 14:35 - 15:20,
SWR |
| Die große Wanderung der Gnus
Sechs Monate alt, steht das Gnukalb im zweiten Teil vor der größten
Herausforderung überhaupt: drei Monate werden die Gnus in der Massai Mara-Ebene
verbringen, um sich zu paaren. Doch hier leben die meisten Löwen Afrikas, die genau wie
Geparden und Hyänen auf Beute lauern. Nach drei Monaten ziehen die Gnu-Herden weiter und
müssen den Fluss mit seinen gefährlichen Stromschnellen und den vielen Feinden am Ufer
überqueren - Krokodile und Aasfresser warten schon. So abenteuerlich wie das Geschehen,
so groß war der Aufwand, den der englische Produzent John Downer getrieben hat, um die
Wanderung hautnah filmen zu können. Über zwanzig mobile, ferngesteuerte Kameras waren im
Einsatz. Die oft winzigen Kameras sind bestens getarnt, um mitten im Geschehen filmen zu
können. Die 'Geierkamera' zeigt in nie gekannter Perfektion, wie sich Räuber an die
Herden heranschleichen. Die 'Schildkrötenkamera' wurde in einen entsprechenden Panzer
eingebaut und bewegt sich ungestört in einem Löwenrudel. Jedenfalls so lange, bis
Löwenjunge in ihr ein hervorragendes Spielzeug entdecken. Die lange Wanderung der Gnus
findet schon seit einer Million Jahren statt - aber jede ist eine neue Herausforderung.

|
| 19:00 - 19:45,
B3 |
| Ganges - Indiens Fluss des
Lebens Das Filmteam verfolgt, wie der Ganges Leben von den eisigen Gipfeln
des Himalaya in das üppige Vorgebirge bringt und wie der Fluss die indische Kultur und
Religion prägte. Die Reise beginnt im Himalaya, wo der Ganges entspringt. Dies ist eine
der schönsten und atemberaubendsten Landschaften der Erde. Über die Hochtäler verteilt
sind die vier heiligen Hindu-Quellen des Flusses - die vier Dhams - jede durch einen alten
Tempel markiert, der jeden Sommer das Ziel Tausender Pilger ist. Die hohen Gipfel sind die
Lieblingsplätze von Schneeleoparden, asiatischen Braunbären und riesigen Bartgeiern.
Bemerkenswerte Orte verbergen sich in den entlegenen Bergen, etwa das Tal der Blumen, eine
Region mit Bergwiesen, die von spektakulären Blüten in allen Farben übersät sind.
Weiter flussabwärts leben in den üppig bewaldeten Ausläufern die letzten Herden wilder
Elefanten, die es am Ganges gibt, sowie Tiger, Otter und Pfauen. Im Fluss selbst leben
Schwärme von Gold-Mahseer. Sie sind die größten Karpfen der Welt und laichen jeden
Herbst in den kleineren Nebenflüssen.

|
| 19:30 - 20:15,
3SAT |
| Die letzten Kamelkarawanen der
Sahara Der Beduine Nuri Gomaa hat sich eigentlich schon aus dem
Karawanen-Geschäft zurückgezogen. Jahrzehntelang war er ein gefragter Trekführer
zwischen Darfur und Assuan in Süd-Ägypten. Er liebt die Weite und Schönheit der Sahara,
kennt ihre Gefahren und weiß, wo sich die überlebenswichtigen Wasserstellen befinden.
Nuris Stamm, die Besharis, lebt schon seit über 1.000 Jahren in einem Gebiet, das sich
vom Roten Meer über den Nord-Sudan bis nach Oberägypten erstreckt. Wie ihre Vorfahren
züchten die Beduinen noch heute Kamele und führen große Karawanen durch die Wüste. Es
gibt schätzungsweise drei Millionen Kamele allein im Sudan. Davon werden pro Jahr über
200.000 Tiere nach Ägypten verkauft. Zwar werden viele Dromedare inzwischen per Lkw über
moderne asphaltierte Straßen transportiert, aber auch die alten Karawanenrouten
existieren noch. Eine der gefährlichsten will der Beduine Nuri nun ein letztes Mal wagen,
als zweiter Karawanenführer und zuständig für eine Herde mit hundert Kamelen. Der Weg
führt durch die westlichen Ausläufer der Bayuda-Wüste in Richtung Norden bis zum Ufer
des Nils. So sehr Nuri die Wüste auch liebt, ist die Reise für ihn doch eine harte
Bewährungsprobe. '360° - Geo Reportage' begleitet die Karawane quer durch die Sahara.
Wie wird Nuri die Strapazen verkraften? Wird sich Nuri mit den anderen Männern des Treks,
Sudanesen vom Stamm der Quahla, verstehen? Und werden alle Kamele wohlbehalten den harten
Wüstenmarsch überstehen?

|
| 20:15 - 21:40,
Arte |
| Naica - Höhle der
Riesen-Kristalle Naica ist eine abgelegene Bergbaustadt im nordmexikanischen
Bundesstaat Chihuahua. Seit 1900 wird in der Region in großem Umfang Bergbau betrieben.
Im Jahr 2000 entdeckte man in einer Tiefe von 300 Metern mehrere Höhlen mit riesigen
Kristallen aus Marienglas, auch Selenit genannt.
Die Kristalle sind die größten natürlich gewachsenen Selenitkristalle der Welt und
erreichen eine Länge von bis zu 14 m und ein Gewicht von bis zu 50 Tonnen.

|
| Sonntag, 07.03.2010 |
| 09:30 - 09:45,
Arte |
| Die Entdecker 'Die
Entdecker' reisen zu einem neuen Abenteuer in die Arktis, die Region rund um den Nordpol
der Erde. Dieses Gebiet am Ende der Welt besteht überwiegend aus Packeis, einer Art
gefrorenem Ozean aus ewigem Eis. Arnaud Tortel und Rodolphe André sind Abenteuerer,
bergerfahren und von früheren Expeditionen an Kälte gewöhnt. Aber dieses Mal haben sie
sich sehr viel vorgenommen: Sie wollen bei Temperaturen um bis zu minus 42 Grad Celsius
die Arktis auf Skiern durchqueren, eine 1.800 Kilometer lange Reise mitten durch das Eis -
von Sibirien bis nach Nordkanada. Die Anforderungen sind extrem: die Polarkälte, die den
Kalorienverbrauch des Körpers steigen lässt, der eisige Wind und ein hohes Unfallrisiko,
da das Packeis infolge der Klimaerwärmung seit einigen Jahren schmilzt. Auf Altgriechisch
bedeutet die Arktis: 'Da, wo es die Bären gibt.' Und die Arktis wird ihrem Namen gerecht:
Polarbären auf Nahrungssuche können dem Menschen äußerst gefährlich werden. 60 Tage
dauert der Marsch. Und das alles ohne logistische Hilfe, angeschirrt wie Hunde am
Schlitten und mit jeweils 165 Kilo Gepäck. 'Die Entdecker' - heute mit einem
außergewöhnlichen Abenteuer vor der Kulisse einer traumhaften Schneelandschaft. |
| 12:00 - 12:45,
H3 |
| Reisewege Polen Badestrände,
unberührte Waldgebiete und riesige Seenplatten - eines der unbekanntesten Urlaubsreviere
Europas liegt gleich hinter der deutschen Grenze, in Polens Nordwesten. Doch noch vor
Kurzem war das Nachbarland hierzulande in den Köpfen weiter weg als Griechenland oder
Italien. Die filmische Reise beginnt in Swinousjscie. Bereits zu Beginn des 19.
Jahrhunderts war hier ein beliebtes Kurbad. Daran hat sich nicht viel geändert. Auf
ungewöhnliche Weise nimmt sich Pjótr Piwowarczyk der preußischen Geschichte an. Im Fort
Gerhard ist er Kommandant einer friedlichen Armee von Touristen. Täglich absolvieren
Besucher hier Übungen unter den 'strengen' Blicken ihrer Vorgesetzten. Pjótr findet,
dass Vergangenheitsbewältigung auch mit einem Schmunzeln funktioniert. Die spektakulären
Kreidefelsen im Wolliner Nationalpark sind die nächste Station. Wo das Land steil
abbricht zum Meer und die Wellen tosend ans Ufer schlagen, soll das Märchen vom 'Fischer
und seiner Frau' entstanden sein. Ganz anders präsentiert sich das Hinterland im Wolliner
Nationalpark. In den ausgedehnten Wäldern ist ein Reservat für Wisentpopulationen
entstanden. Die quirlige Hauptstadt Stettin ist Kontrastprogramm zur Küste und dem
ländlichen Hinterland.

|
| 13:10 - 13:55,
MDR |
| Planet Erde Tropische
Regenwälder beherbergen etwa 40 - 60 Prozent aller auf der Erde vorkommenden Arten. Jede
von ihnen hat ihre eigene Überlebensstrategie entwickelt, um sich zu behaupten. Auch für
viele bedrohte Menschenaffen bilden die dichten Dschungel einen letzten Rückzugsraum.
In Brasilien gingen bis 2006 rund 13 % des Waldes verloren. In den letzten fünf Monaten
2007 wurden weitere 3235 qkm vernichtet - eine Fläche größer als das Saarland.

|
| 16:30 - 17:15,
SWR |
| Die Ostsee - zwischen Litauen
und Dänemark Direkt vor der Haustür liegt ein Meer mit einem grenzenlosen
Reichtum an Formen, Farben und Leben, geboren am Ende der Eiszeit - es ist das größte
Brackwassermeer der Welt, die Ostsee. Der zweite Teil folgt der Ostseeküste von Litauen
bis nach Dänemark. Die Sendung setzt die Reise auf der Kurischen Nehrung fort - berühmt
für mächtige Wanderdünen und malerische Fischerdörfer. Von hier aus geht es weiter zu
den felsigen Küsten Estlands mit urwüchsigen Wäldern, in denen noch so seltene Tiere
wie Vielfraße leben. Weiter nordwestlich, zwischen Finnland und Schweden liegen im
flachen, glitzernden Wasser Zehntausende kleiner Granitinseln, die Schären - Kinderstube
der Kegelrobben. Von den Winzlingen der schwedischen Inselwelt geht es zur größten:
Gotland. Mitten in der Ostsee gelegen mit steilen Klippen beherbergt sie riesige
Vogelkolonien. Vor allem bietet die bis zu 100 Meter hohe Steilküste Lummen und Alken -
den Pinguinen des Nordens - Platz zum Brüten. Die Reise endet auf der dänischen Insel
Mön mit ihren markanten Kreidefelsen. Bis heute ist die Ostsee im Wandel, ein Prozess der
noch lange nicht abgeschlossen ist. Die zweiteilige Naturdokumentation zeigt die
Entstehungsgeschichte dieses einmaligen Meeres und seiner Küsten, beleuchtet die
vielfältige und interessante Tier- und Pflanzenwelt, besucht die Menschen, die von und
mit der Ostsee leben.

|
| 17:15 - 18:00,
SWR |
| Mongolei - Bei den
Rentiernomaden Vor etwa 3.000 Jahren zähmten die Samoyeden das Rentier im
hohen Norden der Mongolei. Ihre Nachfahren, die Tsaatan-Nomaden, leben noch heute vom
Rentier. Sie halten es als Reit- und Packtier, trinken seine Milch, verwenden seine Haut
zum Bau ihrer Zelte und erhalten durch den Verkauf von Geweihen das wenige Geld, das sie
zum Leben brauchen. In ihrer Lebensweise richten sie sich ganz nach dem Instinkt des
Herdentieres. Es bestimmt ihre Jahreszeiten, es bestimmt, wo sie ihre Zelte aufschlagen;
es stellt ihre alleinige Lebensgrundlage dar. Umso härter trifft es den Stamm, wenn
einige ihrer Tiere sich losreißen, um sich wild lebenden Herden anzuschließen. Diese
Ausreißer wieder einzufangen, ist eine sehr schwierige, zeit- und kräftezehrende
Aufgabe, die die Tsaatan nur mit Hilfe von Lasso und Skiern, mit denen sie sich in der
tief verschneiten Waldlandschaft besser fortbewegen können, bewältigen müssen. So
ergeht es auch Galzan, der sich mit seinen 18 Jahren bei der Suche nach einem
ausgerissenen Rentierbullen als guter Hirte beweisen muss. Nebenbei muss er sich auch als
Bräutigam auf den Prüfstand stellen lassen. Denn von seinem Jagderfolg und dem Sieg
über den Ausreißer-Bullen hängt ab, ob sein Heiratsantrag an die 17-jährige Solongo
die Zustimmung ihrer Eltern finden wird. Der Film begleitet den jungen Mann und gibt
anhand der Herausforderungen, denen er sich stellen muss, Einblick in die archaische und
faszinierende Lebenswelt der Nomaden des Nordens.

|
| 19:30 - 20:15,
ZDF |
| Faszination Erde Vor
ca. drei Millionen Jahren erhob sich Panama aus dem Meer und schloss damit die Lücke
zwischen den amerikanischen Erdteilen. Dirk Steffens begegnet in einem der artenreichsten
Gebiete der Erde seltsamen Urtieren, besucht die Kuna-Indios und berichtet vom Umbau des
Panamakanals.
Der Panamakanal verbindet auf 81,6 Kilometern Länge den Atlantik mit dem Pazifik. Die
erste Durchfahrt erfolgte am 15. August 1914.

|
| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
| Naturwunder Galapagos Piratenversteck,
Strafkolonie und seit 1959 schließlich Nationalpark -ca. 1000 km vom Festland entfernt,
wurde der Galapagos-Archipel im Pazifik sehr unterschiedlich genutzt. Besondere Bedeutung
kommt ihm allerdings als Naturparadies zu: Wegen der abgeschiedenen Lage entwickelte sich
die Tierwelt relativ unbeeinflusst - so leben hier riesige Schildkröten, seltsame
Drachentiere und vampirartige Vögel. In einer zweiteiligen Doku wird die Einzigartigkeit
der Fauna erklärt, die Darwin 1840 zur Entwickung seiner Evolutionstheorie inspirierte.
Die Galápagos-Inseln wurden 1535 zufällig vom Bischof von Panama entdeckt, als er mit
seinem Schiff vom Kurs abkam und auf einer der Inseln strandete.

|
| Montag, 08.03.2010 |
| 16:55 - 17:40,
Arte |
| Wildes Japan Jenseits
der Millionenmetropole Tokio liegt ein Japan, das nur wenige kennen. Ein wildes,
natürliches Land ohne Menschenmassen, Hochgeschwindigkeitszüge und Wolkenkratzer. In den
Japanischen Alpen auf der Hauptinsel Honshu leben Makaken. Keine andere Affenart hat sich
so weit in den kalten Norden vorgewagt wie sie. Im Tiefschnee ist die Futtersuche für sie
mühsam - für kleine Schneeballschlachten bleibt aber immer Zeit. Zum Aufwärmen wird
dann ein heißes Bad genommen: Mehrere Stunden pro Tag entspannen sich die Affen in
heißen Thermalquellen. Von denen gibt es in der Region etliche, denn tief unter der Erde
brodelt es gewaltig. An der Oberfläche zischt und dampft es deshalb überall in Japan,
und immer wieder kommt es zu Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis. Ganz im Norden
liegt die Insel Hokkaido - wilder und kälter kann Japan nicht sein. Während sich der
Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische
Temperaturen. In dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre
extravaganten Balztänze, und Riesenseeadler gehen zwischen den Eisschollen auf Fischfang.
Das Ende des Winters symbolisiert schließlich die Kirschblüte. Halb Japan ist dann auf
den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr. Dann ist auch die Zeit des
traditionellen Stierkampfes, eine Art Sumoringen für tonnenschwere Bullen. Die wertvollen
Tiere kommen bei dieser Tradition auf wundersame Weise nicht zu schaden.

|
| 17:45 - 18:30,
3SAT |
| Madagaskar Durch
seine isolierte Lage im Indischen Ozean konnte sich auf Madagaskar eine einzigartige Tier-
und Pflanzenwelt entwickeln. Doch wegen des schonungslosen Raubbaus sind die Naturschätze
der Insel bedroht. Autorin Birgit Kienzle berichtet zudem über die Bewohner Madagaskars,
deren magische Bestattungsrituale u.a.
Die Geschichte eines vor Madagaskar ankernden russischen Schiffs, dessen Besatzung wegen
der Pest nicht an Land gehen durfte, inspirierte den Komponisten Just Scheu 1934 zu seinem
bekannten Matrosenlied. |
| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
| Naturwunder Galapagos 'Es
scheint, als hätte Gott die Erde mit Steinen überschüttet; und der Boden hier ist wie
Asche ... wertlos.' So schildert der Bischof von Panama die Inselgruppe im Pazifik bei
seinem unfreiwilligen Aufenthalt 1535. Er hatte Galapagos, eine bis dahin noch unentdeckte
Welt betreten. Von schlangenartigen Leguanen, von einfältigen Vögeln und riesigen
Schildkröten berichtet er. In den Augen des Gottesmannes ein völlig nutzloses Land -
weil ohne Gold.

|
| 21:00 - 21:30,
3SAT |
| Robbenkrieg im Packeis Showdown
im arktischen Eis: Robbenjäger und Tierschützer stehen sich gegen- über, bewaffnet mit
Keulen und Kameras. Es geht um blutige Fell-Geschäfte auf der einen Seite und
Protestaktionen auf der anderen. Die Händler finden den Medienaufschrei verlogen: Ohne
die Jagd fräßen die Sattelrobben angeblich das Meer leer. Wer hat recht? Filmautor Ulf
Marquardt hat sich an beiden 'Fronten' umgeschaut.
In Kanada dürfen seit 1987 325.000 Sattelrobben jährlich nach dem Fellwechsel getötet
werden. Die Tiere werden auch in Norwegen und Russland intensiv bejagt.

|
| Dienstag, 09.03.2010 |
| 13:30 - 15:00,
B3 |
| Nomaden der Lüfte - Das
Geheimnis der Zugvögel Der französische Schauspieler und Produzent Jacques
Perrin verolgte mit sechs Teams den Weg von Zugvögeln: 25 Länder der Welt bereisten
Perrin und sein Team. Insgesamt 44 Vogelarten beobachteten und filmten sie in ihrer
natürlichen Umgebung, modernste Flugtechnik - u. a. mit einem Minihubschrauber -
ermöglicht atemberaubende Einblicke in die Welt der Zugvögel. Besonders gefährlich ist
der Flug über die heiße Wüste für die Störche. Ihr kreisender Flug wurde von einem
Heißluftballon aus gedreht. So sind bei den äußerst aufwendigen Dreharbeiten
fantastische Bilder entstanden, wie man sie in dieser Intensität noch nie gesehen hat.

|
| 14:15 - 15:00,
H3 |
| Grzimeks Erbe in Afrika Bernhard
Grzimek , bekannt als Frankfurter Zoodirektor, hat Jahrzehnte für den Aufbau und Erhalt
der Tierschutzgebiete gekämpft. Zusammen mit seinem Sohn Michael produzierte er 1956 den
Oscarprämierten Kinofilm 'Serengeti darf nicht sterben'. Und dort, in der Serengeti,
führt Biologe Dr. Markus Borner, der mit Bernhard Grzimek noch persönlich gearbeitet
hat, dessen Werk fort. Ein Filmteam hat den Schweizer begleitet.

|
| 15:00 - 16:00,
WDR |
| Planet Wissen Ob
Schmetterling, Vogel, Schildkröte oder Elefant: Es gibt über 10.000 Tierarten, die
wandern. Manche ständig, manche einmal im Jahr. Dabei bewältigen die Tiere Tausende von
Kilometern, überwinden größte Strapazen und gefährliche Feinde. Manche Tiere wandern
ganz alleine, andere in Gruppen und manche gar in Massen. Die größte Massenwanderung von
Säugetieren findet in Ostafrika, in der Serengeti statt. Es ist ein unglaubliches
Spektakel: Über eine Millionen Gnus, flankiert von 200.000 Zebras durchlaufen die
Savannenlandschaft im Kreisverkehr. Wissenschaftler wie Tierfilmer sind fasziniert vom
Wunder der Tierwanderungen und längst sind nicht alle Einzelheiten erforscht. Es gibt
noch viele unbeantwortete Fragen. Gäste im 'Planet Wissen'-Studio sind Tierfilmer
Christian Herrmann und der Zoologe Prof. Dr. Peter Berthold. Beide beobachten wandernde
Tiere seit mehreren Jahrzehnten.

|
| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Kanadas Queen Charlotte
Islands 'Wenn dir das Wetter nicht gefällt, warte ein paar Minuten!',
besagt eine Volksweisheit auf den kanadischen Queen-Charlotte-Inseln. An einem Tag sollen
dort alle vier Jahreszeiten auftreten. So abwechslungsreich wie das Wetter ist auch das
Leben auf den 150 Pazifikinseln: Trapper jagen Biber, Trucker schleppen Baumstämme über
unbefestigte Straßen und Haida-Indianer überwachen per Hubschrauber den Lachsfang.
Die Haida-Indianer sollen schon vor 8000 Jahren die Charlotte-Inseln besiedelt haben. Die
meisten leben heute in Alaska.

|
| 16:55 - 17:40,
Arte |
| Wildes Japan Kyushu
ist die südlichste Hauptinsel Japans. Auf ihr herrscht ein subtropisches Klima. Im
Schatten des Sakurajima, einem der aktivsten Vulkane Japans, lebt auf einer kleinen
vorgelagerten Insel eine besondere Gruppe von Makaken. Die Affen sind dafür bekannt, dass
sie bei Ebbe Muscheln und andere Meeresfrüchte von den Felsen sammeln, um sich davon zu
ernähren. Noch weiter im Süden Japans liegt das tropische Eiland Okinawa. Es gibt
Tierarten, die nur hier leben, beispielsweise der Okinawa-Specht und die Okinawaralle, ein
Laufvogel. Wenn sich bei Ebbe das Wasser zurückzieht, tauchen in den Mangrovensümpfen
Okinawas skurrile Kreaturen aus dem Morast auf: Winkerkrabben und Schlammspringer suchen
ebenso nach Nahrung wie Horden von Armeekrebsen. Fernab von tropischen Sümpfen lernen
mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido kleine Bärenjunge fürs
Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen
genießbar sind und wie man es am besten anstellt, einen Sikahirsch zu erbeuten. Und das
Wichtigste: Wo sind im Herbst die dicksten Lachse zu fangen? Denn nur mit einer
ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den harten Winter im
Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die
Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lässt der erste Frost
Hokkaidos Natur erstarren. Nur die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen noch über
das Land. Ein Land, das man zurecht als 'Wildes Japan' bezeichnet.

|
| 20:15 - 21:00,
ZDF |
| Faszination Erde Patagonien
ist die südlichste Landfläche Südamerikas und bei weitem die wildeste. Dirk Steffens
begibt sich auf Entdeckungsreise durch ein faszinierendes Land voller Naturschönheiten -
von den stürmischen Küsten über die endlose Pampa bis hin zu den riesigen Gletschern
der Anden. Und er berichtet von den dramatischen Geschehnissen am legendären Kap Hoorn,
dem größten 'Schiffsfriedhof' der Welt.
Die stürmische See vor Kap Hoorn, der Landspitze auf der chilenischen Insel Las Hornos,
wurde etwa 800 Schiffen und 10.000 Menschen zum Verhängnis.

|
| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
| Naturwunder Galapagos Die
Tiere und Pflanzen auf den unwirtlichen Pazifik-Inseln haben oft überraschende
Fähigkeiten entwickelt, um sich anzupassen und den Naturgewalten zu trotzen. So ernährt
sich die Gelbe Meerechse ausschließlich von Algen, die sie bei ihren Tauchgängen unter
Wasser abweidet.
Etwa 1000 km westlich von Südamerika liegt der Galápagos-Archipel. Die 14 größeren und
über 100 kleineren Inseln gehören zum Staatsgebiet von Ecuador.

|
| 21:45 - 22:00,
3SAT |
| Fraser Island, Australien -
Die schlafende Göttin Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt.
Nach einer Legende der Aborigines des Butchulla Stammes wurde sie von der Göttin K'gari
geschaffen, die ihr Werk so schön fand, dass sie fortan auf der Erde bleiben wollte. So
verwandelte sie der Götterbote Yendingie in eine wunderschöne Insel. Seit 1992 gehört
Fraser Island zum Weltnaturerbe. Charakteristisch sind die riesigen Sanddünen, die aus
dem Meer herausragen oder sich im Landesinneren bewegen. Es gibt mehr als 40 glasklare
Seen, üppigen Regenwald und eine artenreiche Tierwelt.

|
| Mittwoch, 10.03.2010 |
| 06:30 - 06:45,
B3 |
| Kaffee und Bananen aus Costa
Rica In dem Film 'Kaffee und Bananen aus Costa Rica' beleuchtet Andreas
Poteschil, wie diese Lebensmittel in dem kleinen zentralamerikanischen Staat hergestellt
werden. Warum ist die Banane krumm? Welche Farbe hat eigentlich Kaffee? Diese Fragen
werden ebenso beantwortet, wie die nach dem Anbau und der Verarbeitung der beiden
Früchte. Außerdem wird gezeigt, wie der Alltag in den Kooperativen des Landes aussieht
und warum diese Genossenschaften den Menschen durch den 'Fair Trade', den fairen Handel
auch 'faire' und bessere Lebensbedingungen ermöglichen. Eine außergewöhnliche Vielfalt
der Tier- und Pflanzenwelt bietet Costa Rica, das kleine Land beheimatet rund fünf
Prozent aller Lebewesen auf unserem Planeten. Grund dafür sind die vielen
unterschiedlichen Klimazonen. Wegen seines Wohlstands wird Costa Rica auch die 'Schweiz'
Lateinamerikas genannt. Ein Viertel des Landes steht heute unter Naturschutz, so bringt
der vom Staat geförderte Öko-Tourismus dringend benötigte Devisen ins Land. Sie helfen
die Abhängigkeit von den Export-Erlösen der Landwirtschaft zu verringern

|
| 14:15 - 15:00,
H3 |
| Grzimeks Erbe in Südamerika
Als Bernhard Grzimek in einer Fernsehsendung eine ausgewachsene
südamerikanische Meerechse über seinen Schreibtisch laufen ließ, wusste er, dass die
Menschen in Deutschland noch nie ein solches Wesen gesehen hatten. Grzimek, der Direktor
des Frankfurter Zoos, war der Mann, der mit seiner Sendereihe 'Ein Platz für Tiere' die
Tiere dieser Welt in deutsche Wohnzimmer brachte. Damit konnte Grzimek die Menschen nicht
nur faszinieren, sondern er mobilisierte sie auch, sich für die Erhaltung der letzten
Paradiese dieser Welt zu engagieren. Aus seiner Arbeit entstand eine Stiftung, die
Zoologische Gesellschaft Frankfurt, die sein Werk bis heute fortsetzt. Das Filmteam von
Felix Heidinger begibt sich auf die Spuren von Grzimeks Erben, den Wissenschaftlern und
Abenteurern, die in Südamerika für den Schutz bedrohter Lebensräume und Tierarten
kämpfen. Vom vulkanischen Galapagos über tropische Regenwälder bis hinunter in die raue
Bergwelt Patagoniens - kein Kontinent ist vielseitiger und abwechslungsreicher als
Südamerika.

|
| 16:55 - 17:40,
Arte |
| Bullen, Bären, Götterboten
Die Beziehung der Japaner zu ihren Tieren ist speziell: Affen, die im
Mittelalter das Publikum unterhielten, überfallen heute als Wegelagerer Touristen.
Krähen, früher als Götterboten bewundert, sind jetzt eine Plage in Tokio.
ZDF-Korrespondent Gert Anhalt zeigt Auswüchse einer absurden Hundeliebe und erklärt,
warum beim japanischen Bullenkampf weder die Tiere noch ihre Gefühle verletzt werden.

|
| 20:15 - 21:00,
NDR |
| Wildes China - Magisches
Tibet Das Land im Himalaya bietet eine einzigartige Tierwelt. Neben Yaks,
Braunbären, Wölfen und Tibetfüchsen leben hier Schneeleoparden , die durch illegale
Jagd gefährdet sind. Eine weitere bedrohte Spezies ist der Tschiru, eine Antilopenart,
deren Fell die edle Shahtoosh- oder auch Königswolle liefert.
Schneeleoparden werden wegen ihres Pelzes und ihrer Knochen gejagt. Letztere finden in der
Traditionellen Chinesischen Medizin Verwendung, erzielen hohe Preise.

|
| Donnerstag, 11.03.2010 |
| 10:33 - 11:18,
MDR |
| Perlen des Regenwaldes Der
Soldatenara steht im Norden Costa Ricas kurz vor der Ausrottung. Er hat dort sein
wichtigstes Brutgebiet, doch noch immer fällt hektarweise Regenwald der Motorsäge zum
Opfer. Mit jedem Almendro-Baum, der verschwindet, verringert sich die Zahl der
Niststätten und Nahrungsquellen für den großen grünen Papagei. Im Grenzgebiet von
Costa Rica und Nicaragua ist er zum Symboltier für den Kampf um die Erhaltung des
einzigartigen Ökosystems geworden. Costa Rica will den Soldatenara retten, indem es den
Maquenque-Nationalpark, den 26. im Land, genau in jener Region einrichtet, in der die
Vögel traditionell ihre Jungen aufziehen. Auf der anderen Seite des Rio San Juan, im
nicaraguanischen Biosphärenreservat Indio-Maiz, dem größten zusammenhängenden
Primärwald Mittelamerikas, kommt der Soldatenara noch recht häufig vor.
Naturschutzorganisationen beider Länder versuchen jedoch auch in den Pufferzonen
außerhalb der Schutzgebiete, in denen sich immer mehr Menschen auf der Suche nach Land
niederlassen, das Bewusstsein für die Bedeutung der Arten für den ganzen Lebensraum zu
stärken. Die Naturschützer scheuen dafür keine Mühe. Um sich mit den Bewohnern eines
entlegenen Dorfes über ökologische und ökonomische Fragen austauschen zu können,
kämpfen sie sich acht Stunden lang auf Pferden durch metertiefen Schlamm, wenn Regenzeit
in Nicaragua ist. Das riesige Biosphärenreservat Indio-Maiz, das sich entlang des Rio San
Juan bis an die Karibikküste erstreckt, gilt als Herzstück des grenzübergreifenden
Peace Parks 'SI-A-PAZ' - 'Ja zum Frieden'. Auf wenigen Hektar sind hier mehr Tier- und
Pflanzenarten zu finden als in ganz Europa: Erdbeerfrösche, Goldbaumsteiger, Tukane,
Amazonen, Mantelbrüllaffen und Klammeraffen.

|
| 12:00 - 12:45,
WDR |
| Griechenland - Garten der
Götter Die Tier- und Pflanzenwelt Griechenlands gehört zum
Vielfältigsten, was Europa zu bieten hat. Es ist daher kein Zufall, dass im 'Garten der
Götter' auch die menschliche Phantasie aufblühte. Von der überreichen Natur
Griechenlands inspiriert, entwickelte sich die griechische Mythenwelt der Antike -
kunstvolle Götterdichtungen, Religion, Literatur und Geschichtsschreibung. Die alles
beeinflusste außerordentlich die europäische Ideenwelt und klingt sichtbar bis heute in
prächtigen Tempeln und Ruinen nach. Der Kameramann und Filmemacher Michael Schlamberger
entdeckte zwischen den Zeugnissen der griechischen Zivilisation eine Naturwelt, die immer
noch voller Geheimnisse steckt. Es gelang sogar, in jenen verschwiegenen Buchten und
Stränden zu drehen, die Unechte Karettschildkröten als Paarungs-Treffpunkt und Nistplatz
benutzen. 'Die natürliche Vielfalt ist in Griechenland besonders stark ausgeprägt, weil
so viele verschiedene Lebensräume auf relativ engem Raum zusammengedrängt sind',
erklärt der Filmer seine besondere Faszination für Griechenland. 'Hochgebirge und
Tiefsee, wüstenähnliche Gebiete und riesige bunte Blumenwiesen sind oft nur wenige
Kilometer voneinander entfernt.' Nachteil der abwechslungsreichen Topografie: Wer
versucht, wie bei einer solch aufwändigen Produktionen üblich, mit Kränen und anderer
Spezialausrüstung besonderes spektakuläre Bilder zu drehen, hat mitunter
Transportprobleme. 'Um diesen Kran-Blick über den Rand der Samaria-Schlucht auf Kreta zu
kriegen, haben wir vier voll beladene Lastesel gebraucht. Und da sind wir zweibeinigen
noch gar nicht mitgezählt.' Einem glücklichen Zufall und seiner Geistesgegenwart
verdankt der Naturfilmer auch eine der spektakulärsten Szenen dieser Dokumentation. An
den Hängen des Olymp über der Baumgrenze wurde das Filmteam Zeuge einer einmaligen
Konfrontation: Gänsegeier hatten sich gerade über einen Kadaver hergemacht, begleitet
von einer Masse protestierender Raben. Plötzlich tauchte ein Wolf auf und verscheuchte
die Geier, um sich das Aas zu schnappen. 'Eine solche Begegnung wurde meines Wissens in
Europa noch nie gefilmt', freut sich Schlamberger. An einem Strand im Westen des
Peloponnes wurde sogar die einzige Population Afrikanischer Chamäleons entdeckt, die
nicht in Afrika lebt. Die farbenfrohen Reptilien gelangten vor mehr als tausend Jahren an
Bord von Handelsschiffen an griechische Gestade - und beschlossen zu bleiben.

|
| 14:15 - 15:00,
H3 |
| Grzimeks Erbe in Asien Schon
als Bernhard Grzimek in Afrika seine ersten Projekte zugunsten der bedrohten Tierwelt in
Angriff nahm, machte er immer wieder deutlich, dass es dabei auch um die Unterstützung
einer armen Bevölkerung geht. Die von Grzimek gegründete Zoologische Gesellschaft
Frankfurt dehnte ihre Aktivitäten bis nach Asien aus, wo der Artenschutz ebenfalls mit
dem Lebensstandard der einheimischen Bevölkerung steht und fällt. Solange es in Vietnam
noch einen Markt für erlegte Affen gibt, werden sich auch Jäger finden, die in die
abgelegensten Urwälder aufbrechen. Aber inzwischen sind hier, wie auch auf den
Philippinen und in Indonesien, die Erben Grzimeks im Einsatz. Sie sind die entschlossenen
Hüter so prachtvoller Wildtiere wie der Languren Vietnams, des Korallenschnabelhornvogels
auf der philippinischen Insel Panay oder der Orang-Utans auf Sumatra.

|
| 20:15 - 21:00,
NDR |
| Neuseelands Fjorde Eingeschleppte
Ratten dezimierten die Vogelwelt Neuseelands. Auf Breaksea Island rotteten Naturschützer
die Nager aus. So konnten beinahe ausgestorbene Vogelarten wie der Takahe wieder
angesiedelt werden.

|
| Freitag, 12.03.2010 |
| 06:35 - 07:00,
3SAT |
| Felix und die wilden Tiere
Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet
über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. In dieser
Folge von 'Felix und die wilden Tiere' berichtet Felix Heidinger von der
Entwicklungsgeschichte der Tiere auf der Erde. Die bekanntesten ausgestorbenen Tiere sind
die Dinosaurier. Sie lebten vor rund 250 Millionen Jahren auf der Erde. In ihren besten
Zeiten erreichten die Saurier gigantische Körpermaße: Der räuberische Tyrannosaurus Rex
wurde 15 Meter lang und fünf Meter hoch, der Prontosaurus erreichte gar eine Länge von
30 Metern und wog 60 Tonnen, obwohl er ein Pflanzenfresser war. Neben diesen Großechsen
konnten sich die Säugetiere nur schwer entwickeln. Die meisten waren klein wie Mäuse und
führten ein Leben im Schutze der Nacht. Doch eines hatten die kleinen Säugetiere den
Dinos voraus: ein wärmendes Fellkleid und eine gleichbleibende Körpertemperatur von
circa 37 Grad Celsius. Als die Dinosaurier ausstarben, gewannen die Säugetiere die
Oberhand und entwickelten sich zu den vielfältigen Arten, wie man sie heute kennt: So
entstanden zum Beispiel Affen, Antilopen, Bären, Elefanten und Tiger.

|
| 20:15 - 21:00,
H3 |
| Bergabenteuer auf Teneriffa
Abseits der Touristenhochburgen ist die Kanareninsel Teneriffa ein Paradies für
Wanderer. Der Abstieg durch die Masca-Schlucht lohnt ebenso wie der Aufstieg zum Teide,
dem mit 3718 Metern höchsten Berg Spaniens.

|
| 21:00 - 21:45,
RBB |
| Abenteuer Ozean Einmal
im Jahr spielt sich vor der Ostküste Südafrikas ein gewaltiges Spektakel ab: Haie und
Delfine peitschen durch das Wasser, Vögel stürzen sich kopfüber in die Fluten. Der
Grund, warum sich die Fischjäger so zahlreich versammeln, ist eines der größten
Phänomene im Tierreich: Ein gigantischer Sardinenschwarm wandert genau dort die Küste
entlang. Woher wissen die Jäger, wann die Sardinen eintreffen und wie schaffen sie es,
viele hundert Kilometer zurückzulegen, um zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein?
Andreas Ewels sowie Unterwasser-Kameramann Thomas Behrend und sein Team wollen mehr über
die beeindruckende Wanderung der Sardinen herausfinden.

|
| Samstag, 13.03.2010 |
| 05:30 - 05:55,
ARD |
| Felix und die wilden Tiere
Weit im Osten Afrikas, wo der Wüstensand so heiß ist, dass man sich ohne
Schuhe sofort die Fußsohlen verbrennen würde, wo es so trocken ist, dass ein Mensch ohne
Wasser an einem einzigen Tag verdursten würde, und wo kein Baum und kein Strauch Schatten
spenden: Da leben die Kamele aus dem Morgenland. Wie schaffen sie es, wochenlang ohne
Wasser auszukommen? Was ist drin in ihrem Höcker, das ihnen hilft, in dieser Gluthitze zu
überleben? Und überhaupt: Haben Kamele nun einen oder zwei Höcker? Felix reist in den
Oman, um in den Wüsten dieses Landes nach Kamelen zu suchen und all diese Fragen zu
klären. Es ist eine Reise durch die Sanddünen der Wahiba-Wüste zu den Beduinen, zu
Kamelmärkten und Kamelrennen. Und schließlich erfährt Felix auch noch, wie es
funktioniert, dass tatsächlich ein Kamel durch ein Nadelöhr passt.

|
| 09:30 - 09:50,
Arte |
| Die Entdecker Das
neue Abenteuer führt auf den amerikanischen Kontinent, nach Alaska. Der nördlichste der
US-Staaten ist auch gleichzeitig der am wenigsten bewohnte, denn ein großer Teil der
Landmasse ist mit Schnee und Eis bedeckt. Im Winter kann die Temperatur auf unter 50 Grad
Celsius unter null sinken. Hier lebt es sich nicht leicht, aber die Eiswüste zieht seit
jeher Abenteurer und Forscher aus aller Welt an. Seit frühester Kindheit ist der Traum
des Polarforschers Emeric Fisset, die Beringstraße zu Fuß zu überqueren, das heißt,
ohne die Hilfe eines Bootes von Alaska nach Russland zu gelangen. Weniger als hundert
Kilometer trennen Nordamerika an dieser Stelle von Asien. Dennoch - der Weg über Packeis
und Eisschollen ist gefährlich, auch mit dem Hundeschlitten. Die Reise geht vorbei an
Siedlungen, die an den Wilden Westen erinnern, an abgelegenen Dörfern, zu denen keine
Straße führt, wo er die Ureinwohner der Polarregion trifft: die Inupiat. Die Kinder hier
interessieren sich sehr für den Reisenden, der sich immer wieder vor neue
Herausforderungen gestellt sieht. Einmal trifft Fisset auf Moschusochsen, ein andermal
müssen der Forscher und seine Hunde Zuflucht vor einem eisigen Blizzard suchen. Erst am
Ende der Reise wird sich entscheiden, ob das Wetter mitspielt und ob das Eis fest genug
ist, um das Wasser zu überqueren. |
| 10:30 - 11:00,
Phoenix |
| Zwischen Kairo und Kapstadt
Sie wandeln auf den Spuren der alten Ägypter bei einer Nil-Kreuzfahrt zwischen
Assuan und Luxor sowie im Tal der Könige - gemeinsam mit europäischen Touristen im
Winter; sie sind beim Timkat-Fest in Äthiopien, einem riesigen Tauf-Fest, bei dem
zehntausende Pilger die Taufe von Jesus feiern und rituell nachspielen; sie gehen vor
Südafrika aufs Meer, um riesige Wale zu sehen und sie sind dabei, als ein
südafrikanischer Fotograf gerade die ersten Schwimmzüge eines neugeborenen
Buckelwalbabys dokumentiert - die Korrespondenten der 'Weltreisen'.

|
| 12:15 - 13:00,
Phoenix |
| In den Bergen des Kaukasus
Für Europa bisher ein Randgebiet und weit entfernter Unruheherd, rückt das
wild zerklüftete Gebirge zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer immer mehr in den
Mittelpunkt des Weltinteresses. Die wirtschaftliche Ausbeutung seiner Ressourcen wie die
Erhaltung seines unbeschreiblichen Naturreichtums erfordern einen Balanceakt, der der
Quadratur des Kreises gleichkommt. Auf einer Expedition vom Strandrummel der
Millionenstadt Sotschi dieser mythen- und geschichtsträchtigen Landschaft nähert sich
das Filmteam durch endlose Wälder bis hinauf ins Allerheiligste des als 'Weltnaturerbe'
streng geschützten Reservats des Westkaukasus. 300 000 Hektar, eine Fläche von 50 x 60
Kilometern, ein Paradies für Pflanzen und Tiere, werden hier vor jeglicher Nutzung
bewahrt - ein mittleres Wunder in dieser von Armut geprägten Bergregion. Am Rand dieses
Refugiums hat das Filmteam die sprichwörtliche Gastfreundschaft erlebt. In Maikop, der
Hauptstadt der russischen Republik Adygea, hat es Menschen getroffen, bei denen Handwerk
und Kunst buchstäblich verschmelzen zu der wunderbaren Musik aus traditionellen
Instrumenten wie auch zu einer jener damaszierten Waffen, einem Dolch, ohne den ein
Kaukasier früher nicht auf die Straße ging.

|
| 14:20 - 14:35,
SWR |
| Die Weinterrassen des Lavaux,
Schweiz Das Weinbaugebiet Lavaux zwischen Lausanne und Vevey gilt als eine
der schönsten Landschaften der Schweiz. Die mächtigen Felswände der Savoyer- und
Waadtländer Alpen schützen vor kalten Winden und auch der über 300 Meter tiefe Lac
Léman - der Genfer See - sorgt für ein mildes Klima. Gute Voraussetzungen für Weinbau
in einer alpinen Region. Schon 100 n. Chr. pflanzten die Römer an den steilen Uferhängen
Reben. Im Mittelalter begannen dann Zisterziensermönche stufenförmige, mit Mauerwerk
befestigte Terrassen anzulegen und steigerten so Qualität und Ertrag der Weinstöcke. Man
sagt, drei Sonnen verwöhnen die Reben des Lavaux. Die direkte Sonneneinstrahlung, die von
der Seeoberfläche reflektierte und die in den Terrassen aus Stein gespeicherte Wärme.
Bis hoch zum Wald haben die Winzer im Laufe der Jahrhunderte die nach Süden
ausgerichteten Hänge mit Weinterrassen überzogen. Dazwischen wie Nester malerische
Winzerdörfer, deren Häuser sich auf engstem Raum drängen. Jeder Quadratmeter wird zum
Anbau von Wein genutzt. Trotz Einsatz moderner Techniken ist der Weinbau im Lavaux auch
heute noch durch die steilen Lagen äußerst aufwendig. Um die Bewirtschaftung zu
erleichtern, wurden Schwindel erregende Einschienenbahnen errichtet, die Menschen und
Material bis in die oberen Terrassen transportieren. Am steilsten sind die Hänge des
Dézaley, sie wurden vom Rhonegletscher geformt. Der ton- und kalkhaltige Boden verleiht
den Weinen - vor allem dem Chasselas, dem Gutedel, seinen typischen Geschmack. Im Lavaux
bilden Berge, See, Rebhänge und Siedlungen eine einzigartige Kulturlandschaft. Deshalb
wurde es 2007 von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen. |
| 14:35 - 15:20,
SWR |
| Rückkehr der Bären Eine
Geschichte von der Rückkehr der Bären in die französischen Pyrenäen: Einst stand er im
Mittelpunkt der Volkskultur in den Pyrenäen, Mythen und Sagen rankten sich um ihn: Der
Pyrenäenbär. Die, die ihn fürchteten, haben ihn ausgerottet - die, die ihn lieben,
versuchen ihn wieder anzusiedeln. In sechs aufeinanderfolgenden Jahren begleitet dieser
Film die Bemühungen, Bären aus Slowenien in den französischen Pyrenäen wieder
anzusiedeln. Dabei werden die Zuschauer Augenzeugen des 'privaten' Lebens dieser scheuen
Tiere, wie auch des Streites zwischen Befürwortern und Gegnern dieser experimentellen
Wiederansiedlung. |
| 15:00 - 15:45,
B3 |
| Die Höfats - Der einmalige
Berg Es ist ein einzigartiger Berg, steil und zackig - und trotzdem grün
und blumenübersät bis zum Gipfel: die Hofäts. Sie gilt auch als Wahrzeichen der
Allgäuer Alpen, als berühmtester Blumenberg mit einem dunklen Mythos. Die 'Königin der
Grasberge' hat schon manchen Bergsteiger abgeschüttelt, der bei der Suche nach den
weißen Sternen des Edelweiß, zu forsch in die senkrechten Blumenwiesen aufgestiegen ist.
Doch das Edelweiß ist eigentlich gar nichts Besonderes in der Fülle von fast 400
Blütenpflanzen die an der Höfats zu finden sind. Unscheinbar und gut versteckt gibt es
Pflanzenarten die, einmalig in Deutschland, nur an der Höfats gedeihen. Die steilen,
luftigen Flanken des Berges galten schon früh als eine besondere Mutprobe für die
Bergsteiger. Mit Steigeisen und Pickel im Steilgras atemberaubend luftige Anstiege zu
bezwingen, erforderte schon eine gehörige Portion Erfahrung und Können. Einige Routen
der Erstbesteiger waren so verwegen, dass sie bis heute nicht wiederholt wurden. Die
Direkte Nordwand wurde vom Bergfilmer Gerhard Baur und seinem Team durchstiegen und
gefilmt.

|
| Sonntag, 14.03.2010 |
| 04:40 - 05:15,
Phoenix |
| Die Dino-Fundgrube 2002
entdeckten Paläontologen im US-Bundesstaat Utah eine wahre Fundgrube prähistorischer
Fossilien. 2010 eröffnet dort ein Museum für Naturgeschichte, in dem die Funde
präsentiert werden.

|
| 06:00 - 06:15,
3SAT |
| Fraser Island, Australien -
Die schlafende Göttin Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt.
Nach einer Legende der Aborigines des Butchulla Stammes wurde sie von der Göttin K'gari
geschaffen, die ihr Werk so schön fand, dass sie fortan auf der Erde bleiben wollte. So
verwandelte sie der Götterbote Yendingie in eine wunderschöne Insel. Seit 1992 gehört
Fraser Island zum Weltnaturerbe. Charakteristisch sind die riesigen Sanddünen, die aus
dem Meer herausragen oder sich im Landesinneren bewegen. Es gibt mehr als 40 glasklare
Seen, üppigen Regenwald und eine artenreiche Tierwelt.

|
| 06:45 - 07:00,
NDR |
| Great Barrier Reef, Australien
- Das Paradies im Meer Wie sie sich verabreden weiß keiner, aber jedes Jahr
im Frühsommer zur gleichen Zeit in derselben Nacht, entlassen Abermillionen winziger
Korallenpolypen Eier und Samen ins Meer. Diese winzigen Polypen sind die Architekten des
größten Bauwerks auf Erden, des Great Barrier Reefs. Vor der Ostküste Australiens
erstreckt sich die größte Ansammlung von Korallenriffen der Welt über 2300 Kilometer
und bedeckt eine Fläche, die größer ist als Italien. Die Aborigines nennen es 'Waga
Gaboo' - das große Riff. Unzählbare winzige Polypen erzeugen jeden Tag auf einem
Quadratkilometer Riff vier Tonnen Kalksteingerippe. In Tausenden von Jahren haben sie die
Umwelt für das farbigste und vielseitigste Leben geschaffen. Seit Anbeginn der Zeit haben
sich hier mehr als fünftausend verschiedene Arten von Meeresfauna und Flora entwickelt.
Der Film entführt seine Zuschauer in dieses faszinierende Paradies mit seinen unzähligen
Fischen und Pflanzen. Mit einzigartigen Unterwasseraufnahmen zeigt er dabei das bunte
Leben in einem einzigartigen Ökosystem. |
| 09:30 - 09:45,
Arte |
| Die Entdecker Erneut
geht es mit den Entdeckern auf eine spannende Reise: Heute führt die Route in den
Nordatlantik, genauer gesagt nach Grönland. Die zweitgrößte Insel der Erde liegt am
Polarkreis und ist fast vollständig von einer Eisschicht überzogen, dem sogenannten
grönländischen Eisschild. Aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen wohnen nur
wenige Menschen in diesem Gebiet. Doch auch Tiere und Pflanzen, mögen sie noch so klein
sein, haben in dieser unwirtlichen Gegend tatsächlich ein Zuhause gefunden. In dem nur
einen Monat währenden Sommer schmelzen der Schnee und die oberen Eisschichten und graben
reißende Ströme in den Gletscher. Die Expedition unter Leitung des erfahrenen Alpinisten
und Höhlenforschers Jeannot Lamberton nutzt diesen Zeitraum, um den unterirdischen Wegen
des Wassers in der Tiefe des Eisschilds zu folgen. Ziel ist es, mehr über das Leben in
Grönland herausfinden. Höhepunkt der Expedition ist der Abstieg in eine der zahlreichen
Eishöhlen, die bis zu 200 Meter tief sein können. An ein solches Abenteuer kann sich nur
ein exzellenter Bergsteiger und herausragender Höhlenforscher wagen, da Wind und Wetter
immer wieder für gefährliche Situationen sorgen. Dafür werden die Strapazen belohnt.
Denn eine Eishöhle ist wie eine Zeitreise: Je tiefer man sich hinablässt, desto älter
werden die Eisschichten. Und vielleicht lassen sich am Ende einige der Rätsel dieser
magischen Eiswelt lösen. |
| 14:00 - 14:55,
Arte |
| Die letzten Kamelkarawanen der
Sahara Der Beduine Nuri Gomaa hat sich eigentlich schon aus dem
Karawanen-Geschäft zurückgezogen. Jahrzehntelang war er ein gefragter Trekführer
zwischen Darfur und Assuan in Süd-Ägypten. Er liebt die Weite und Schönheit der Sahara,
kennt ihre Gefahren und weiß, wo sich die überlebenswichtigen Wasserstellen befinden.
Nuris Stamm, die Besharis, lebt schon seit über 1.000 Jahren in einem Gebiet, das sich
vom Roten Meer über den Nord-Sudan bis nach Oberägypten erstreckt. Wie ihre Vorfahren
züchten die Beduinen noch heute Kamele und führen große Karawanen durch die Wüste. Es
gibt schätzungsweise drei Millionen Kamele allein im Sudan. Davon werden pro Jahr über
200.000 Tiere nach Ägypten verkauft. Zwar werden viele Dromedare inzwischen per Lkw über
moderne asphaltierte Straßen transportiert, aber auch die alten Karawanenrouten
existieren noch. Eine der gefährlichsten will der Beduine Nuri nun ein letztes Mal wagen,
als zweiter Karawanenführer und zuständig für eine Herde mit hundert Kamelen. Der Weg
führt durch die westlichen Ausläufer der Bayuda-Wüste in Richtung Norden bis zum Ufer
des Nils. So sehr Nuri die Wüste auch liebt, ist die Reise für ihn doch eine harte
Bewährungsprobe. '360° - Geo Reportage' begleitet die Karawane quer durch die Sahara.
Wie wird Nuri die Strapazen verkraften? Wird sich Nuri mit den anderen Männern des Treks,
Sudanesen vom Stamm der Quahla, verstehen? Und werden alle Kamele wohlbehalten den harten
Wüstenmarsch überstehen?

|
| 16:30 - 17:15,
SWR |
| Karnische Alpen - Ein Gebirge
voller Kostbarkeiten Die Karnischen Alpen sind kein geläufiger Name für
Menschen, die nicht in Kärnten beheimatet sind. Das Gebirge liegt ganz im Süden von
Österreich und zieht sich in etwa von Villach aus entlang der italienischen Grenze bis
nach Osttirol. Natürlich sind die Karnischen Alpen nicht so mächtig wie der Hauptkamm
der Alpen, aber sie sind eine bemerkenswerte Formation - ein Grenzgebirge, das verbindet:
die Italiener mit den Österreichern und die Alpen mit dem Mittelmeer. Naturliebhaber
schätzen sie wegen ihrer Ruhe, wegen der unzähligen beschaulichen Almen und Wanderwege
und wegen der vielen Kostbarkeiten, denen man hier in der Natur begegnet - Paradieslilien
zum Beispiel, Schmetterlinge, seltene Eidechsen, das klare Wasser der Gail und eine
geradezu berührend schöne Landschaft. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurde die
Region entlang des Gail- und Lesachtals vom Heißluftballon, vom Hubschrauber, vom
Flugzeug und vom Führerstand eines Zugs der Gailtalbahn aus gefilmt. Mehr als 60 Tage
lang machte ein Kamerateam die Gegend zwischen Hermagor und der Osttiroler Grenze
unsicher, stieg mit Geologen in steile Wände ein, fuhr mit Raftingbooten in die
Lesachtalschlucht und am Ende wagten sich Taucher mit einer Unterwasserkamera in den 2.000
Meter hoch gelegenen Wolayersee.

|
| 17:00 - 17:30,
3SAT |
| Expedition Tiefsee Biologen
vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven wollen wissen,
wie es auf dem Boden der Tiefsee jenseits des Polarkreises aussieht. Bislang konnten sie
dort mit ihren Bohrgeräten nur blind Proben entnehmen. Jetzt haben sie zwischen Grönland
und Spitzbergen zum ersten Mal ein ferngelenktes Tauchfahrzeug eingesetzt, 'Victor 6.000'.
Das französische Gerät, das auf dem deutschen Forschungsschiff 'Polarstern' steht, ist
mit Greifarmen, Kameras und Scheinwerfern, die Licht in das Dunkel der arktischen See
bringen, ausgerüstet. In über 5.000 Metern Tiefe hat das Tauchfahrzeug Proben gesammelt,
die die Wissenschaftler jetzt untersuchen wollen. Sie wollen wissen, wie sich Lebewesen in
den Tiefen des Meeres unter extrem feindlichen Bedingungen ernähren können. Denn eines
haben sie schon jetzt herausgefunden: Die Welt der arktischen Tiefsee ist artenreicher als
der tropische Regenwald. Der Film 'Expedition Tiefsee' hat die Tiefseebiologen auf ihrer
Reise in die Arktis begleitet.

|
| 21:05 - 21:45,
Phoenix |
| Sahara - Das versunkene
Paradies Die Sahara ist der Inbegriff der Wüste: eine der extremsten,
lebensfeindlichsten Landschaften der Welt, noch Anfang des 20. Jahrhunderts kaum
erforscht. Bis der österreichische Abenteurer Ladislaus Almásy 1933 mitten in der Wüste
Felsmalereien entdeckte. Die urzeitlichen Kunstwerke zeigten eine paradiesische Welt mit
den großen Tieren Afrikas, mit Flüssen, Seen und badenden Menschen. Der Wüstenforscher
war einem der verzwicktesten Rätsel der Klimageschichte auf die Spur gekommen. Einst muss
die größte tropische Wüste der Welt ein üppiger Garten Eden gewesen sein. Auf den
Spuren von Almásy sucht der vielfach preisgekrönte österreichische Naturfilmer Michael
Schlamberger nach Hinweisen auf das spannendste Kapitel in der Naturgeschichte der Sahara.

|
| 21:45 - 22:30,
Phoenix |
| Tod oder gezähmt Seit
dem 16. Jahrhundert sind die wild lebenden Pferde bekannt. Sie stammen von Rassen ab, die
spanische Konquistadoren mit in die Neue Welt verschifften.

|
| Montag, 15.03.2010 |
| 15:15 - 16:00,
RBB^ |
| Überlebenskünstler im
Zauberwald Der Paterzeller Eibenwald ist eines der ältesten
Naturschutzgebiete Bayerns. 1939 dazu erklärt, umfasst das geschützte Areal heute fast
88 Hektar - ein knapper Quadratkilometer, auf dem heute etwa 2.300 ausgewachsene Eiben
stehen. Der wilde Wald am Alpenrand gilt als das wohl größte Eibenvorkommen
Deutschlands. Der Paterzeller Eibenwald hat es in sich - im wahrsten Sinne des Wortes, in
sich. Wer seinen Fuß in diesen Zauberwald setzt, begibt sich auf eine Entdeckungsreise.
Sie verzaubert, die wilde, oft bizarre Waldlandschaft mit ihren scheuen Bewohnern. Sie
bietet zahlreichen Vogelarten hervorragende Lebensbedingungen - vor allem solchen, die in
Baumhöhlen leben. Die Natur ist weitgehend sich selbst überlassen, totes Holz darf
bleiben, verwittern und morsch werden - beste Voraussetzungen für den Höhlenbau.

|
| 15:30 - 16:15,
3SAT |
| Das Paradies ist nur gepachtet
Die Insel Chumbe vor der Küste Sansibars lockt Urlauber mit weißen Stränden
und türkisblauem Wasser. Vor acht Jahren jedoch war das Paradies in Gefahr:
Dynamitfischer und Großinvestoren drohten die Umwelt der Insel zu zerstören. Der
Naturschützerin Sibylle Riedmiller gelang es, Chumbe mit einem 'sanften' Tourismuskonzept
zu retten.

|
| 17:00 - 17:45,
3SAT |
| Madagaskar - In den Wäldern
der Lemuren Madagaskar ist zwar ein Teil Afrikas, aber trotzdem Lebensraum
einer völlig andersartigen Flora und Fauna. Auf der viertgrößten Insel der Erde haben
Tiere und Pflanzen, isoliert vom Rest der Welt, überleben und sich ungestört
weiterentwickeln können. So hausen in den uralten Dornenwäldern im Südwesten
Madagaskars die nach römischen Totengeistern benannten Lemuren, Halbaffen, die nur dort
vorkommen. Auch dreiäugige Leguane, regenbogenfarbene Chamäleons und eierfressende
Schlangen bewohnen die Trockenwälder der Insel. Längst ist auch der Mensch in das
exotische Paradies eingedrungen. Wo man sich vor 20 Jahren nur mit Kompass in die
Dornenwälder wagen konnte, durchschneiden heute gut ausgebaute Pisten die verbliebenen
Waldreste. Die Trockenwälder gehören zu den bedrohtesten Lebensräumen Madagaskars, denn
die Bevölkerung wächst rapide. Um den Brennstoffbedarf der Menschen zu decken, werden
für die Herstellung von Holzkohle ganze Wälder gerodet. Doch allmählich setzt sich auch
auf Madagaskar der Gedanke durch, die wenigen verbliebenen Naturoasen zu schützen. Der
Film 'Madagaskar - In den Wäldern der Lemuren' stellt die einzigartige Tier- und
Pflanzenwelt der Insel vor.

|
| 22:15 - 22:45,
RBB |
| Landschaft nach dem Eis Bewaldete
Höhenrücken, weite, wellige Felder. In der Sonne glitzern unzählige Seen und ihre
kleinen Verwandten, die Sölle. Gletscher, Schmelzwasser und Wind haben diese Landschaft
der Uckermark wie das Randower Urstromtal oder das Naturschutzgebiet 'Kleine Schorfheide'
vor zehntausend Jahren modelliert. Hier gibt es ideale Plätze für wilde Orchideen,
Rotbauchunke und die Sumpfschildkröte. Wie Fabelwesen aus längst vergangener Zeit
erobern sie mit menschlicher Hilfe Wasserstellen zurück. Der Biber soll sich wieder
wohlfühlen, Schafe sollen die Heidelandschaft bevölkern. Wo Landwirtschaft nicht mehr
gebraucht wird und sich Moore bilden, soll wieder Knabenkraut wachsen. Der
NaturSchutzFonds Brandenburg pflanzt Hecken, die den sandigen Boden der Mark vor Erosion
schützen. Viel Ursprüngliches soll sie wieder haben - die Eiszeitlandschaft der
Uckermark. |
| Mittwoch, 17.03.2010 |
| 14:15 - 15:00,
3SAT |
| Karpaten - Leben in Draculas
Wäldern Die Karpaten sind mit 1300 Kilometern der längste Gebirgszug
Europas. Kurt Mayer folgt dem Wanderhirten Vasile und seinem Hund Hajduk von den
Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges
in Rumänien.
Die Gebirgskette wird vom größten zusammenhängenden Waldgebiet des Kontinents
überzogen. Aus diesem Grund leben mehr als ein Drittel aller Bären, Luchse und Wölfe
Europas in den Karpaten.

|
| 20:15 - 21:00,
NDR |
| Wildes China - Jenseits der
Großen Mauer Die kriegerischen Mongolenvölker des Dschingis Khans mussten
weichen, ihre Reiterkunst ist dagegen an die Nachfahren weitergegeben worden. Noch immer
veranstalten sie ihre Reiterspiele. Wie sieht es aus, das Land nördlich des chinesischen
Limes? In Nordchina können durch sibirischkalte Winter und wegen der heißen Wüstenzonen
extrem harte Bedingungen herrschen. Im Nordosten wachsen noch dichte Wälder, wo man mit
Glück noch einen Tiger entdecken kann. Weiter westlich bestimmen nach endlosen
Grassteppen riesige Wüsten das Bild. Marco Polo hat sie durchritten, die alte Hauptstadt
Xanadu vor Augen. Die Strecke der Seidenstraße mit ihren ehemaligen Handelsposten lässt
sich zurückverfolgen bis nach Kashgar, Chinas westlichstem Außenposten. Die von den
Seidenraupen erzeugte Seide ist noch immer ein Handelsprodukt. Auch das Wandern mit den
Tierherden gibt es noch. Im Dsungari Becken treiben die Nomaden ihre Herden über das
Ödland. Hier leben einige der letzten Wildpferde, die Przewalskipferde. In der
flimmernden Luft kaum zu erkennen sind die Kropfgazellen. Auch den Schwanensee schätzen
die Chinesen. Er ist der Sammlungsort Tausender Vögel.

|
| Donnerstag, 18.03.2010 |
| 10:33 - 11:18,
MDR |
| Die fantastische Reise mit dem
Golfstrom Jede Sekunde transportiert er 50 Millionen Kubikmeter Wasser,
dreißigmal mehr als alle Flüsse der Erde. Ein Strom der Superlative, der 10.000 km
zurücklegt, von den Tropen bis in die eisige Arktis. Der Golfstrom oder, wissenschaftlich
korrekter, der 'Nordatlantische Strom' beliefert uns kostenlos mit der Energie von einer
Million Kernkraftwerken. Ihm haben wir saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige
Wälder zu verdanken, bis hinauf nach Skandinavien. Käme der Golfstrom zum Erliegen, was
eine Reihe von Wissenschaftlern befürchten, würde es arktisch kalt in Europa und
gewaltige Eisberge kreuzten vor unseren Küsten. Die Existenz des Golfstroms war schon den
spanischen Seefahrern im 16. Jahrhundert bekannt, und doch wartet er immer wieder mit
Rätseln und Überraschungen auf. Welche Kraft treibt ihn an? Woher bezieht er seinen
überraschenden Nahrungsreichtum? Und wo eigentlich bleiben die gigantischen Wassermengen,
die der Strom tagaus, tagein in die Polarregionen schickt? Die Teams um Volker Arzt und
Sigurd Tesche lassen sich mitreißen von diesem ungewöhnlichen Wasserlauf, tauchen tief
hinab in seine unerforschten Schichten - und bleiben nicht allein. Ihnen begegnet eine
Fülle abenteuerlicher Reisegefährten: von quallenschnappenden Riesenschildkröten und
kletternden Seegurken bis zu exotischen Tiefseekraken und furchterregenden Sandtigerhaien.
Der Golfstrom führt durch fantastische Welten, die sich erst jetzt, dank modernster
Meerestechnik und Unterwasser-Roboter, erleben lassen.

|
| Freitag, 19.03.2010 |
| 06:35 - 07:00,
3SAT |
| Felix und die wilden Tiere
Die Antilopen auf der Insel Sansibar werden kaum größer als Schoßhündchen.
Leider sind sie mittlerweile vom Aussterben bedroht. Aus diesem Grund wurde ein
Rettungsprojekt gestartet, das der Direktor des Münchner Tierparks Hellabrunn, Henning
Wiesner, leitet. Felix und sein Kamerateam sind mit dabei.
Die Antilopen auf der Insel Sansibar werden kaum größer als Schoßhündchen. Sie sind
vom Aussterben bedroht. Deshalb wurde ein Rettungsprojekt gestartet. Felix und sein
Kamerateam sind dabei. |
| 11:00 - 11:15,
RBB |
| Die Viktoria-Fälle -
Sambia/Simbabwe Als sich David Livingstone am 16. November 1855 zum ersten
Mal dem Naturschauspiel der Viktoria-Fälle nähert, schreibt er folgendes in sein
Tagebuch: 'Das Erste was man aus einer Entfernung von etwa zwei Stunden erblickt, gleicht
in der Tat ganz und gar den riesigen Rauchsäulen, die bei dem in Afrika so gewöhnlichen
Wegbrennen des dürren Graswuchses auftreten. Vom Winde gebogen und sich anscheinend mit
den Wolken vermischend, leibhaftiger Rauch! Die Eingeborenen nennen das Naturwunder, dem
sie aus Furcht nicht gerne nahe kommen, 'Donnender Rauch', wörtlich 'Rauch lärmt hier',
und diese Benennung kann nicht anders als passend gefunden werden.' |
| 14:15 - 15:00,
H3 |
| Planet Erde Die
größte Waldlandschaft der Erde ist die Taiga. Sie liegt wie ein Gürtel rund um den
nördlichen Erdball. Hier wachsen ein Drittel aller Bäume, mehr als in den tropischen
Regenwäldern, und produzieren Sauerstoff. In diesen riesigen Waldgebieten zeigen sich nur
wenige Tiere. Amurleoparden sind die große Kostbarkeit der sibirischen Wälder. Nur noch
vierzig Tiere soll es in freier Wildbahn geben. Bäume sind faszinierende Lebensformen, ob
nur Zentimeter groß wie in den arktischen Tundren oder riesig hoch wie die kalifornischen
Mammutbäume. Uralt sind die Grannenkiefern, älter als die ägyptischen Pyramiden. Sie
begannen bereits in der Bronzezeit zu wachsen und leben immer noch. Im chilenischen
Valdivia-Urwald auf der Südhalbkugel der Erde ist dagegen alles viel kleiner. Hier leben
die kleinsten Hirsche der Welt mit einer Schulterhöhe von gerade mal dreißig
Zentimetern, und die kleinste Katze Amerikas durchstreift hier den Wald. Die Laubwälder
Nordamerikas und Europas bieten zahlreichen Tieren Lebensraum. So findet in den
Waldgebieten an der nordamerikanischen Ostküste mit dem Erwachen von Milliarden Zikaden
der weltweit größte Massenschlupf von Insekten statt. Weder in den Nadelwäldern der
Taiga noch in den tropischen Urwäldern existiert ein ähnliches Schauspiel wie die
Frühjahrsblüte in den Laubwäldern der gemäßigten Breiten, während sich im Herbst
große Teile der nordamerikanischen Wälder in einen spektakulären Farbenrausch stürzen,
der selbst aus dem Weltraum zu erkennen ist.
Der wohl älteste Baum ist eine 4768 Jahre alte Grannenkiefer, die in den White Mountains
in Kalifornien steht.

|
| 15:00 - 16:00,
WDR |
| Planet Wissen Gletscher,
Fjorde, Vögel, Elche, Seen und Gebirge - das alles ist Skandinavien. Und noch viel mehr.
Denn die Natur Skandinaviens ist so vielfältig wie in wohl kaum einer anderen Region in
Europa. Deshalb macht sich Planet Wissen auf in die skandinavische Natur. Als
Reisebegleiterin ist Dr. Renate Kostrzewa mit dabei. Die Biologin hat Skandinavien
gemeinsam mit ihrem Mann, einem Fotografen, schon Dutzende Male besucht und darüber auch
Bücher geschrieben. Bei Planet Wissen berichtet sie unter anderem von 'schnellen
Brütern' in der Vogelwelt und davon, wie man in der kurzen Zeit des Frühlings das Gras
im wahrsten Sinne 'wachsen hören' kann.

|
| 15:15 - 16:00,
ZDF |
| Steffens entdeckt 'Namibia'.
In Namibias Caprivi-Zipfel liegt zwischen zwei Inseln im Fluss Cuando das größte
Feuchtgebiet des Landes, der Mamili-Nationalpark. Inzwischen ist er der größte
zusammenhängende Lebensraum für Elefanten. Sie tragen zur Savannenbildung bei - eine
Gefahr für die Menschen in den Dörfern. Dirk Steffens begibt sich mit Ranger Fresh auf
die Suche nach Leoparden und Löwen.
Der Park wurde 1990 auf 320 Quadratkilometern eingerichtet.

|
| 21:00 - 21:45,
RBB |
| Wilde Appalachen Vor
250 Jahren war Daniel Boone, alias 'Lederstrumpf', einer der ersten Pioniere, die sich von
der nordamerikanischen Ostküste Richtung Westen durch die Wildnis kämpften. Soweit sein
Auge reichte, sah der legendäre Trapper nur die dicht bewaldeten Berge und Täler einer
uralten Gebirgskette, die sich entlang der Atlantikküste des Kontinents erstreckt: die
Appalachen. Nicht nur die Größe der Wälder in den Appalachen ist erstaunlich sondern
auch die Artenvielfalt, die sie beherbergen. In den südlichen Appalachen gibt es mehr
Baumarten als in ganz Europa. Verstreut in den Wäldern finden sich überall geschützte
Lichtungen. Hier sprießt das Gras dichter und lockt Weißwedelhirsche mit ihren Kitzen
an. Manche dieser Waldwiesen wurden von den Cherokee geschaffen. Über die Jahrhunderte
brannten sie kleine Waldstücke nieder, um das Wachstum der Gräser zu fördern. Das
wiederum lockte die Hirsche an und erleichterte die Jagd. Doch die Tiere, von denen die
Cherokee lebten, brachten ihnen bald den Tod. Im 18. Jahrhundert drangen Pelzhändler in
die Appalachen vor und drängten die Cherokee zu einem selbstmörderischen Handel.

|
| 21:00 - 21:45,
H3 |
| Planet Erde 'Planet
Erde' stellt einen 'tierischen' Bergsteiger vor: den Schneeleoparden . In den
Gipfelregionen des Hindukusch ist er ebenso zu Hause wie im Himalaja: Er ist der
'höchste' Landjäger unseres Planeten. Einem Filmteam gelangen in Pakistan einzigartige
Bilder dieser Katze bei der Jagd auf Schraubenziegen.
Der Schneeleopard, der in allen Ländern unter Schutz steht, steigt im Himalaja - oberhalb
der Baumgrenze - bis zu 6000 Meter auf.

|
| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
| Durch die Wildnis Amerikas
Entlang der Appalachen, einem bewaldeten Mittelgebirge, wandern jedes Jahr rund
2000 Naturbegeisterte vom US-Bundesstaat Georgia aus Richtung Norden. Die Gruppe um Calvin
und Holly aus Florida, die das Kamerateam begleitet, ist bunt gemischt, sogar ein
Deutscher findet sich darunter. Die ersten Tage ohne Komfort sind hart, grandiose
Ausblicke und Lagerfeuerromantik machen aber alle Strapazen wett.
Der 'Appalachian Trail' ist einer der längsten Wanderwege der Welt und durchzieht das
gesamte Gebirge. Die 3400-Kilometer-Tour führt durch 14 US-Bundesstaaten.

|
| 21:45 - 22:30,
Phoenix |
| Durch die Wildnis Amerikas
Sommer in den Appalachen: Das Kamerateam trifft Calvin und Holly aus Georgia
wieder. 1500 Kilometer hat das Paar zurückgelegt - nicht einmal die Hälfte der Strecke
zum Mount Katahdin im Bundesstaat Maine. Auch der Deutsche Rainer ist mit seiner Hündin
Ronja noch dabei. Mit 600 Kilometern Vorsprung auf Calvin und Holly hat er gute Chancen,
zum Indian Summer sein Ziel zu erreichen.
Indian Summer in Nordamerika: Im Frühherbst verfärben sich die Blätter der Laubbäume.
Das Naturschauspiel zieht Jahr für Jahr sogar Touristen aus Übersee an.

|
| 23:10 - 00:30,
Arte |
| Ice People Die
Geologen Allan Ashworth und Adam Lewis begeben sich auf eine faszinierende Reise in die
Eiswelt des Südpols. Sie suchen Hinweise auf Leben vor 20 Mio. Jahren. In einer
Landschaft aus Vulkanen, felsigen Tälern und bedrohlichen Gletschern treiben die
Wissenschaftler Grundlagenforschung.
Filmemacherin Anne Aghion erhielt 2005 für ihre Doku 'In Rwanda we say... The family that
does not speak dies' den Emmy Award.

|
|