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koch.gif (4446 Byte) Kulinarische Entdeckungen
Samstag, 06.03.2010
13:00 - 13:30, Arte
Zu Tisch ...

Erzählt wird die Geschichte einer Männerfreundschaft: zwischen Sandro, dem Radicchio- und Weinbauern und seinem besten Freund Mauro, dem Biobauern und Öko-Hippie. Zwei unterschiedliche Charaktere, die viel miteinander verbindet. Die beiden Freunde schlagen sich mit Energie, Tricks und Ideenreichtum durchs Leben, und das brauchen sie auch: Denn das Geschäft wird immer härter, weil die Preise eingebrochen sind. Mauro und Sandro wollen bei der Vermarktung ihrer landwirtschaftlichen Produkte zusammenarbeiten. Sie überlegen sich gemeinsam ein Direktvertriebskonzept, um Wein und Wurst auch auf Wochenmärkten und Volksfesten an eigenen Ständen zu verkaufen. Neben der harten landwirtschaftlichen Arbeit wird aber auch gelebt, gelacht, getrunken und natürlich gekocht. Und zwar die typischen Köstlichkeiten der Region: Radicchiospezialitäten wie zum Beispiel 'Polpette', Radicchiobällchen aus Hackfleisch, oder die berühmten 'Spaghetti alle vongole'. Die begehrten Venusmuscheln für das Traditionsgericht des Veneto sammeln die Freunde bei Sonnenaufgang in der Lagune vor der Hafenstadt Chioggia.

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17:45 - 18:15, Arte
Zu Tisch ...

Ganz in der Nähe der Touristenstadt Luxor liegt die kleine Insel Gabr wie eine grüne Oase mitten im Nil. Gabr wird rein landwirtschaftlich genutzt. Alles, was Ägypten an Obst und Feldfrüchten zu bieten hat, wächst hier. Bananenplantagen und Zuckerrohrhaine bestimmen das Landschaftsbild. Auf Gabr gibt es weder Straßen noch Autos, und die Einwohnerzahl beläuft sich nur auf etwa 500 Menschen. Sie alle stammen von einem Mann ab: Gabr Younis, der die Insel 1895 gekauft hat. Er war mit 14 Frauen verheiratet und hatte 40 Kinder - die bis heute untereinander heiraten. Auch Muhammad Hashim und seine Familie stammen von Gabr Younis ab. Wie die meisten Inselbewohner ist Muhammad Bauer, in seiner Freizeit spielt er aber auch mal Fußball oder geht fischen. Dabei fängt er am liebsten Nilbarsch, einen begehrten Speisefisch, dessen Fleisch weiß, fest und kräftig im Geschmack ist. Muhammads Mutter Naima kümmert sich um das Vieh. Traditionsgemäß ist sie auch für das Essen zuständig. Sie kocht und backt gemeinsam mit ihrer Tochter Iman und ihrer Schwiegertochter, die wie sie Naima heißt. Meist nutzen sie dazu den Lehmofen draußen auf dem Hof, gleich neben dem Vieh. Die Frauen bereiten einfache Gerichte zu wie Krumb - das sind mit Reis, pürierten Tomaten und frischem Koriander gefüllte Kohlröllchen. Aber auch Nilbarsch oder gefüllte Tauben, die in Ägypten eine ganz besondere Delikatesse sind, stehen auf dem Speiseplan. Jeden Freitag besuchen Muhammad Hashim und die anderen Männer die kleine Inselmoschee. Danach treffen sie sich zum großen Inselpalaver, einer Gemeindeversammlung, bei der es meist um wichtige Belange geht. Zum Beispiel um ein Verkehrsproblem: Die rund hundert Kinder der Insel müssen jeden Morgen mit Ruderbooten den Nil überqueren, um zur Schule zu kommen. Das ist gefährlich, denn die Kleineren können noch nicht schwimmen. Daher sind sich die Männer einig geworden, dass die kleine Insel Gabr eine eigene Schule braucht.

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Montag, 08.03.2010
09:15 - 10:00, Arte
Curry

Curry ist zunächst ein Missverständnis zwischen Europäern und Indern. Denn er ist kein Gewürz, sondern ein Eintopfgericht. Das Wort Curry ist die englische Schreibweise der tamilischen Bezeichnung 'kari' für 'Soße'. Das macht deutlich, wie wichtig die Soße im indischen Curry ist. Sie enthält jene einzelnen Gewürze, aus denen in Indien alle Currys zubereitet werden: Kurkuma beziehungsweise Gelbwurz, Pfeffer, Kardamom, Ingwer, Koriander, Zimt, Nelken, Kümmel, Chili, Fenchelsamen und vieles andere. Die Welt des Currys teilt sich in vier Hauptgruppen, in vegetarisch und nichtvegetarisch, in Nord und Süd. Der Norden Indiens bevorzugt roten Chili, der Süden den schärferen grünen. Die Vegetarier sind meist Hindus, die Nichtvegetarier Muslime oder Christen. Der Norden isst gern Kartoffeln oder Fladenbrot zum Curry, der Süden lieber Reis. Die Chilischoten, ohne die Currys nicht denkbar sind, haben einst die Portugiesen aus Amerika nach Indien gebracht. Hier ist die Pflanze nun seit mehr als 300 Jahren Teil der Kultur. Darüber, wie es dazu gekommen ist, dass jeder Curry als gelbes Allerweltspäckchengewürz kennt, gibt es zwei Theorien. Die erste besagt, dass den britischen Kolonialherren die indischen Gewürzmischungen so gut geschmeckt haben, dass sie - statt der komplizierten Zusammenstellung bei jedem Mahl - eine Mischung kreierten, die in großen Mengen herstellbar und auf dem Weltmarkt leicht zu verkaufen war. Die andere Theorie sieht die Geburtsstunde des Currypäckchens in den Garnisonsküchen der britischindischen Kolonialarmeen. Dort mussten zunehmend viele Inder landestypisch verpflegt werden. Die Dokumentation beginnt ihre Reise durch das Indien der Currys im südwestindischen Kerala. Sie folgt der Spur des Currys nach Rajasthan, Neu-Delhi und Agra zu den verschiedenen Kulturen Indiens, ins Land der Rajputen und der Moguln.

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15:30 - 16:00, MDR
Afrikas Gewürzeküche

Gewürze spielen schon seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle. Erste Aufzeichnungen stammen aus der Zeit um 3.000 vor Christus aus Ägypten und China. Über viele Jahrhunderte dominierten arabische Kaufleute den Handel mit Gewürzen aus Asien. Alexandria in Ägypten war zur Zeit um Christi Geburt der wichtigste Handelsplatz für Gewürze. Die Sendung befasst sich mit der Bedeutung der Gewürze im täglichen Leben der Menschen, mit dem Anbau von Gewürzen auf den Seychellen, wo die Seychellennusspalme die größte Baumfrucht der Erde liefert. In Ägypten steht der Handel im Mittelpunkt und in Mosambik die Anwendung in der Küche und auf dem Tisch. Dort ist es die von den Portugiesen mitgebrachte scharfe Soße aus Chili: Piripiri.

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Dienstag, 09.03.2010
14:30 - 15:00, 3SAT
Krume, Kruste, Sauerteig - Die Brotstadt Graz

Brot ist ein Lifestyleprodukt geworden: Vom 'Erzherzog-Johann-Brot' über verschiedenste Vollkorn-Kreationen bis zum 'Toscana-Brot' hält das Angebot für jeden Geschmack eine Brotsorte bereit. Anders als in vergleichbaren Städten wird in Graz der Markt nicht durch Industriebetriebe beherrscht, sondern durch klein- und mittelständische Firmen, von denen sich die meisten seit Generationen in Familienbesitz befinden. Der Film 'Krume, Kruste, Sauerteig - Die Brotstadt Graz' stellt die Vielfalt an Brotbäckereien in Graz vor.

Donnerstag, 11.03.2010
15:00 - 15:45, 3SAT
China - Speisen des Himmels

Stimmungsbild aus dem Reich der Mitte: Seit Ende der 90er-Jahre macht China große Veränderungen durch. Ex-Korrespondent Gert Anhalt zeigt in Kooperation mit Kollegen aus Kanada und den USA den Wandel des Milliardenvolkes aus einer internationalen Perspektive. Dafür reisten vier Kamerateams durch die Volksrepublik, die als schwieriger Drehort für TV-Teams bekannt ist. 'Noch immer hat jeder Journalist einen Aufpasser an seiner Seite', erzählt Anhalt. 'Aber wir hatten es mit Leuten zu tun, die einen Hauch von Perestroika ausstrahlten.' In vier Teilen schildern die Reporter den Umbruch in Politik, Kultur und Wirtschaft: Sie berichten aus Dörfern, die 'Demokratie proben', besuchen Künstler, die Traditionen mit westlichem Pop mixen, und Unternehmer, die China auf den Märkten in aller Welt vertreten. Im ersten Teil geht es um Anbau, Verteilung, Verarbeitung und Export von Nahrungsmitteln.

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Samstag, 13.03.2010
09:40 - 10:25, 3SAT
Eine kulinarische Reise durch das unentdeckte Waldviertel

Mitten im niederösterreichen Waldviertel liegt eine Region, die relativ unbekannt ist. Von Geras geht die Reise bis hinunter ins Yspertal, die Heimat der Musikgruppe 'Stoahoat und Bazwoach'. Die Band, die vor allem für ihre kritischen Texte und ihren subtilen Humor bekannt ist, führt durch die Region, in der es herrliche Landschaften gibt, darunter das Yspertal mit der eindrucksvollen Ysperklamm . Aber auch kulinarisch sind dort einige Spezialitäten zu finden, zum Beispiel alte Getreidesorten, die über besondere Geschmacksqualitäten verfügen, und das sogenannte Waldviertler Weidefleisch. Eine Reise durch das Waldviertel.

13:00 - 13:30, Arte
Zu Tisch ...

Ganz in der Nähe der Touristenstadt Luxor liegt die kleine Insel Gabr wie eine grüne Oase mitten im Nil. Gabr wird rein landwirtschaftlich genutzt. Alles, was Ägypten an Obst und Feldfrüchten zu bieten hat, wächst hier. Bananenplantagen und Zuckerrohrhaine bestimmen das Landschaftsbild. Auf Gabr gibt es weder Straßen noch Autos, und die Einwohnerzahl beläuft sich nur auf etwa 500 Menschen. Sie alle stammen von einem Mann ab: Gabr Younis, der die Insel 1895 gekauft hat. Er war mit 14 Frauen verheiratet und hatte 40 Kinder - die bis heute untereinander heiraten. Auch Muhammad Hashim und seine Familie stammen von Gabr Younis ab. Wie die meisten Inselbewohner ist Muhammad Bauer, in seiner Freizeit spielt er aber auch mal Fußball oder geht fischen. Dabei fängt er am liebsten Nilbarsch, einen begehrten Speisefisch, dessen Fleisch weiß, fest und kräftig im Geschmack ist. Muhammads Mutter Naima kümmert sich um das Vieh. Traditionsgemäß ist sie auch für das Essen zuständig. Sie kocht und backt gemeinsam mit ihrer Tochter Iman und ihrer Schwiegertochter, die wie sie Naima heißt. Meist nutzen sie dazu den Lehmofen draußen auf dem Hof, gleich neben dem Vieh. Die Frauen bereiten einfache Gerichte zu wie Krumb - das sind mit Reis, pürierten Tomaten und frischem Koriander gefüllte Kohlröllchen. Aber auch Nilbarsch oder gefüllte Tauben, die in Ägypten eine ganz besondere Delikatesse sind, stehen auf dem Speiseplan. Jeden Freitag besuchen Muhammad Hashim und die anderen Männer die kleine Inselmoschee. Danach treffen sie sich zum großen Inselpalaver, einer Gemeindeversammlung, bei der es meist um wichtige Belange geht. Zum Beispiel um ein Verkehrsproblem: Die rund hundert Kinder der Insel müssen jeden Morgen mit Ruderbooten den Nil überqueren, um zur Schule zu kommen. Das ist gefährlich, denn die Kleineren können noch nicht schwimmen. Daher sind sich die Männer einig geworden, dass die kleine Insel Gabr eine eigene Schule braucht.

tisch1.jpg (41530 Byte)

17:45 - 18:15, Arte
Zu Tisch ...

Die Gironde-Mündung vor Bordeaux ist mit einer Länge von 75 Kilometern und einer Breite von bis zu zwölf Kilometern die größte Flussmündung Europas. Die Region ist ein bevorzugter Brut- und Rastplatz von etwa 130 Vogelarten, darunter Kormorane, Lachmöwen und Weißstörche, Flugenten und Bussarde. Charakteristisch für diese Region sind Fischerhütten auf Pfählen im Wasser, die durch einen meist sehr langen Laufsteg mit dem Ufer verbunden sind. Vor den Hütten sind riesige Netze an Auslegern befestigt. Etwa 250 dieser sogenannten Carrelets stehen in regelmäßigen Abständen an der Küste und prägen so das Landschaftsbild der Gironde-Mündung. Diese Carrelets gehören Amateurfischern wie Michel Dumas, Jean-Marie Montassier, Robert Gallot und Michel Bluteau. Die vier Freunde, alle Rentner,, treffen sich so oft sie können auf ihrem Carrelet. Sie sind Bonvivants, ziehen sich gerne gegenseitig auf und haben immer viel zu lachen, auch wenn ihnen mal nichts ins Netz geht. Je nach Jahreszeit ziehen sie Seezungen, Meerbarben, Aale, Adlerfische, Seebarsche oder Weißkrabben aus dem Wasser. Was und wie viel sie fangen hängt vom Zufall ab. Doch auch ohne Fang sind sie glücklich und genießen bei einem Glas Pernod in der Hand die Ruhe auf dem Wasser. Eines Tages stellt das Schicksal sie auf eine harte Probe. Ihre Ehefrauen sind verreist: Jetzt heißt es selbst kochen. Kein gedeckter Tisch wartet auf sie. Doch keiner der vier Männer hat Lust, alleine in der Küche zu stehen. Gemeinsam sorgen sie für ihr leibliches Wohl. Am Carrelet wollen sie frisch gefangene Weißkrabben in einer Pfanne frittieren und Miesmuscheln mit Hilfe von Kiefernnadeln grillen. Zuhause darf es dann ruhig weniger rustikal zugehen. Aal nach Matrosenart und Millat, ein Kuchen aus Weizen und Maismehl, stehen auf dem Speiseplan. Doch werden die vier Freunde es schaffen, sich so ganz ohne Frauen in der Küche zurechtzufinden?

tisch.jpg (47555 Byte)

21:25 - 21:45, RBB
Reiselust und Gaumenfreuden

Schottland ist ein Königreich für einen Urlaub. Wie in kaum einem anderen europäischen Land gehen hier Landschaft und Geschichte eine enge Verbindung ein. Wer von Schottland schwärmt, meint damit zumeist die Highlands: die Region der Clans, Kilts und Dudelsäcke. Aber auch die sanften Landschaften der Lowlands sind einen Besuch wert. Neben der Historie kommt das Kulinarische auf der Reise nicht zu kurz: die Whisky-Herstellung in der wohl ursprünglichsten Destillerie Schottlands und die älteste Marmeladenmanufaktur der Welt.

Dienstag, 16.03.2010
14:30 - 15:00, 3SAT
Zander, Wein und Abendrot

Die Region um das Weltkulturerbe Neusiedler See bietet eine große Bandbreite kulinarischer Genüsse. Die Gastronomie setzt auf Schmackhaftes, das dort wächst und gedeiht: von Fleisch über Fisch bis hin zu Wein, Gemüse oder Kräutern. Wein und auch das Seewinkler Gemüse reifen unter der pannonischen Sonne zu besonderer Qualität heran. Einen artgerechten Lebensraum mitten im geschützten Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel haben auch seltene Nutztierrassen. Neben dem Mangalitza, dem Wollschwein, wird auch das graue Steppenrind wieder als Fleischlieferant genutzt. In der berühmten Fischsuppe, der Halaszle, werden Zander, Hecht, Wels und Karpfen verarbeitet. Der Wein ist als Speisebegleiter und als Zutat in der pannonischen Küche unverzichtbar. Geschmorte Rinderwange mit Rotweinsauce ist nur ein Beispiel für eine Küche, die traditionell und doch modern ist. 'Zander, Wein und Abendrot' ist eine kulinarische Reise um den Neusiedlersee.