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kind.gif (6180 Byte) Kindersendungen
Die Länder der Welt werden für Kinder von einem 12jährigen Mädchen erklärt - der Geobine .
Samstag, 13.03.2010
05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Weit im Osten Afrikas, wo der Wüstensand so heiß ist, dass man sich ohne Schuhe sofort die Fußsohlen verbrennen würde, wo es so trocken ist, dass ein Mensch ohne Wasser an einem einzigen Tag verdursten würde, und wo kein Baum und kein Strauch Schatten spenden: Da leben die Kamele aus dem Morgenland. Wie schaffen sie es, wochenlang ohne Wasser auszukommen? Was ist drin in ihrem Höcker, das ihnen hilft, in dieser Gluthitze zu überleben? Und überhaupt: Haben Kamele nun einen oder zwei Höcker? Felix reist in den Oman, um in den Wüsten dieses Landes nach Kamelen zu suchen und all diese Fragen zu klären. Es ist eine Reise durch die Sanddünen der Wahiba-Wüste zu den Beduinen, zu Kamelmärkten und Kamelrennen. Und schließlich erfährt Felix auch noch, wie es funktioniert, dass tatsächlich ein Kamel durch ein Nadelöhr passt.

tiere1.jpg (19065 Byte)

08:25 - 08:50, Arte
Es war einmal ... Die Entdeckung unserer Welt

Amerika heißt nicht Columbia, so benannt nach Christoph Columbus, sondern eben Amerika. Amerigo Vespucci stammt aus einer gutbürgerlichen Familie. Als Kind der italienischen Renaissance - er kam 1451 in Florenz zur Welt - studiert er die damals üblichen Fächer Astronomie, Philosophie, Latein und Kartographie. Zu seinen Freunden gehören Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli, der ihm seine Freundin ausspannt und sie zu seinem bevorzugten Modell macht. Vespucci möchte in die Welt hinaus und große Abenteuer bestehen. Eines Tages erlebt er, wie Columbus gerade von seiner ersten Reise zurückkommt. Vespucci ist fest davon überzeugt, dass dort, wo Columbus war, nicht Indien liegen kann. Es gelingt ihm, den spanischen König für seine kühnen Pläne zu gewinnen. So sticht er am 10. Mai des Jahres 1497 von Cádiz aus in See und segelt nach Südamerika. Er erreicht ein Jahr früher als Columbus, der zwischenzeitlich ebenfalls gestartet war, das südamerikanische Festland. Dort erforscht er die heimische Pflanzen- und Tierwelt, fertigt genaue Karten an und entdeckt unter anderem die Mündung des Amazonas. In einer Klosterbibliothek, in der Karten auch erstellt werden, fällt ganz nebenbei die Entscheidung. Der deutsche Gelehrte und Kartograph Martin Waldseemüller hatte das letzte Wort: Der neue Kontinent soll nicht Vespuccia heißen, sondern wie es neben Afrika, Asien und Europa am besten klingt: Amerika.

09:15 - 09:30, Arte
Was wir spielen

Reglos wie ein Statue oder blitzschnell wie ein Vogel - müssen die Kinder bei ihren Spielen in Syrien sein. Einer von ihnen ist George: Er ist elf Jahre alt und wohnt in Aleppo im Norden Syriens. Sein Vater ist Korbflechter im Händlerviertel, dem Suk. Er bringt auch seinem Sohn das Korbflechten bei. Mit seinen Freunden spielt George oft 'fliegender Vogel'. Dazu bilden die Kinder Paare. Ein Kind ist der Jäger, das andere der Vogel. Der Jäger muss den Vogel fangen. In Aleppo ist die Schule um 13.30 Uhr zu Ende, und dann haben die Kinder Zeit zum Spielen. Georges Lieblingsspiel heißt 'Statue'. Man bildet dafür zwei Mannschaften. Ein Mitglied einer Mannschaft muss jeweils einen gegnerischen Spieler der anderen fangen. Wer gefangen wird, muss reglos wie eine Statue stehenbleiben.

syrien.jpg (34609 Byte)

09:30 - 09:50, Arte
Die Entdecker

Das neue Abenteuer führt auf den amerikanischen Kontinent, nach Alaska. Der nördlichste der US-Staaten ist auch gleichzeitig der am wenigsten bewohnte, denn ein großer Teil der Landmasse ist mit Schnee und Eis bedeckt. Im Winter kann die Temperatur auf unter 50 Grad Celsius unter null sinken. Hier lebt es sich nicht leicht, aber die Eiswüste zieht seit jeher Abenteurer und Forscher aus aller Welt an. Seit frühester Kindheit ist der Traum des Polarforschers Emeric Fisset, die Beringstraße zu Fuß zu überqueren, das heißt, ohne die Hilfe eines Bootes von Alaska nach Russland zu gelangen. Weniger als hundert Kilometer trennen Nordamerika an dieser Stelle von Asien. Dennoch - der Weg über Packeis und Eisschollen ist gefährlich, auch mit dem Hundeschlitten. Die Reise geht vorbei an Siedlungen, die an den Wilden Westen erinnern, an abgelegenen Dörfern, zu denen keine Straße führt, wo er die Ureinwohner der Polarregion trifft: die Inupiat. Die Kinder hier interessieren sich sehr für den Reisenden, der sich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt sieht. Einmal trifft Fisset auf Moschusochsen, ein andermal müssen der Forscher und seine Hunde Zuflucht vor einem eisigen Blizzard suchen. Erst am Ende der Reise wird sich entscheiden, ob das Wetter mitspielt und ob das Eis fest genug ist, um das Wasser zu überqueren.

Sonntag, 14.03.2010
08:25 - 08:50, Arte
Es war einmal ... Die Entdeckung unserer Welt

Wir schreiben das Jahr 1518. Der junge Kapitän Fernando de Magellan und sein Freund, der Astronom Rui Faliero, sind zu einer Audienz beim spanischen König vorgeladen. Sie stellen ihm ein kühnes Projekt vor. Sie wollen den westlichen Seeweg nach Indien finden, während die Portugiesen, ihre Kontrahenten, seit Vasco da Gama nach Indien fahren, indem sie die Südspitze Afrikas umschiffen. Schon bald beginnt das große Abenteuer. Fünf große Schiffe gehen auf die Reise, die Trinidad, die San Antonio, die Concepción, die Victoria und die Sevilla. Nach vielen Gefahren und Mühen erreicht Magellan schließlich den Pazifik. Doch jetzt kommt erst der härteste Teil dieser Expedition. Hundert Tage lang werden Magellan und seine Leute auf See sein, nachdem sie von der chilenischen Küste abgelegt haben. Schließlich erreichen sie Guam, dann die Philippinen. Von den fünf Schiffen und den 240 Mann Besatzung kommen nur ein Schiff und 18 Männer nach Hause. Magellan geht in die Geschichte ein, als erster Weltumsegler.

09:15 - 09:30, Arte
Was wir spielen

Im französischen Überseegebiet Guadeloupe in der Karibik sprechen die Menschen Französisch und das einheimische Kreolisch. Der kleine Steeve Inamo lebt in dem Städtchen Campesterre, wo er mit seinem Cousin Ken und seinen Freunden am liebsten 'Zizipan' spielt: Ken singt, während die anderen Kinder Schuhe tauschen; wer keine Schuhe anhat, wenn Ken mit dem Singen aufhört, hat verloren. Besonders gern schnitzt Steeve Peitschen und übt damit für den Karneval. Die Kinder treffen sich oft am Strand, wo sie 'Bloqué noix' spielen. Dabei wird um eine Anzahl Nüsse gewettet, die in ein Loch geworfen werden. Die Spiele aus Guadeloupe machen richtig Spaß ...

was1.jpg (45878 Byte)

09:30 - 09:45, Arte
Die Entdecker

Erneut geht es mit den Entdeckern auf eine spannende Reise: Heute führt die Route in den Nordatlantik, genauer gesagt nach Grönland. Die zweitgrößte Insel der Erde liegt am Polarkreis und ist fast vollständig von einer Eisschicht überzogen, dem sogenannten grönländischen Eisschild. Aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen wohnen nur wenige Menschen in diesem Gebiet. Doch auch Tiere und Pflanzen, mögen sie noch so klein sein, haben in dieser unwirtlichen Gegend tatsächlich ein Zuhause gefunden. In dem nur einen Monat währenden Sommer schmelzen der Schnee und die oberen Eisschichten und graben reißende Ströme in den Gletscher. Die Expedition unter Leitung des erfahrenen Alpinisten und Höhlenforschers Jeannot Lamberton nutzt diesen Zeitraum, um den unterirdischen Wegen des Wassers in der Tiefe des Eisschilds zu folgen. Ziel ist es, mehr über das Leben in Grönland herausfinden. Höhepunkt der Expedition ist der Abstieg in eine der zahlreichen Eishöhlen, die bis zu 200 Meter tief sein können. An ein solches Abenteuer kann sich nur ein exzellenter Bergsteiger und herausragender Höhlenforscher wagen, da Wind und Wetter immer wieder für gefährliche Situationen sorgen. Dafür werden die Strapazen belohnt. Denn eine Eishöhle ist wie eine Zeitreise: Je tiefer man sich hinablässt, desto älter werden die Eisschichten. Und vielleicht lassen sich am Ende einige der Rätsel dieser magischen Eiswelt lösen.

Freitag, 19.03.2010
06:35 - 07:00, 3SAT
Felix und die wilden Tiere

Die Antilopen auf der Insel Sansibar werden kaum größer als Schoßhündchen. Leider sind sie mittlerweile vom Aussterben bedroht. Aus diesem Grund wurde ein Rettungsprojekt gestartet, das der Direktor des Münchner Tierparks Hellabrunn, Henning Wiesner, leitet. Felix und sein Kamerateam sind mit dabei.

Die Antilopen auf der Insel Sansibar werden kaum größer als Schoßhündchen. Sie sind vom Aussterben bedroht. Deshalb wurde ein Rettungsprojekt gestartet. Felix und sein Kamerateam sind dabei.

Samstag, 20.03.2010
05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Felix Heidinger ist mit seinem Kamerateam an die Nordsee gereist, um Heuler zu filmen, die im Sommer auf den Sandbänken im Meer zu finden sind. 'Heuler' nennt man die Jungen der Seehunde, weil ihre klagenden Ruflaute nach der Mutter so herzerweichend klingen. Bis ein Seehundjunges herangewachsen und selbstständig ist, kann ihm allerlei zustoßen: Sei es, dass seine Mutter es verliert, sei es, dass es von stürmischen Wellen fortgerissen wird. An der Nordseeküste gibt es Wildhüter, die die Seehunde ständig beobachten und sich im Notfall um ihre Babys kümmern. Jeden Sommer finden sie etwa 60 hilflose kleine Heuler. Die verwaisten Jungen werden in die eigens dafür eingerichtete Seehund-Aufzuchtstation Friedrichskoog gebracht.

08:25 - 08:50, Arte
Es war einmal ... Die Entdeckung unserer Welt

Wir schreiben das Jahr 1518. Der junge Kapitän Fernando de Magellan und sein Freund, der Astronom Rui Faliero, sind zu einer Audienz beim spanischen König vorgeladen. Sie stellen ihm ein kühnes Projekt vor. Sie wollen den westlichen Seeweg nach Indien finden, während die Portugiesen, ihre Kontrahenten, seit Vasco da Gama nach Indien fahren, indem sie die Südspitze Afrikas umschiffen. Schon bald beginnt das große Abenteuer. Fünf große Schiffe gehen auf die Reise, die Trinidad, die San Antonio, die Concepción, die Victoria und die Sevilla. Nach vielen Gefahren und Mühen erreicht Magellan schließlich den Pazifik. Doch jetzt kommt erst der härteste Teil dieser Expedition. Hundert Tage lang werden Magellan und seine Leute auf See sein, nachdem sie von der chilenischen Küste abgelegt haben. Schließlich erreichen sie Guam, dann die Philippinen. Von den fünf Schiffen und den 240 Mann Besatzung kommen nur ein Schiff und 18 Männer nach Hause. Magellan geht in die Geschichte ein, als erster Weltumsegler.

09:15 - 09:30, Arte
Was wir spielen

Im französischen Überseegebiet Guadeloupe in der Karibik sprechen die Menschen Französisch und das einheimische Kreolisch. Der kleine Steeve Inamo lebt in dem Städtchen Campesterre, wo er mit seinem Cousin Ken und seinen Freunden am liebsten 'Zizipan' spielt: Ken singt, während die anderen Kinder Schuhe tauschen; wer keine Schuhe anhat, wenn Ken mit dem Singen aufhört, hat verloren. Besonders gern schnitzt Steeve Peitschen und übt damit für den Karneval. Die Kinder treffen sich oft am Strand, wo sie 'Bloqué noix' spielen. Dabei wird um eine Anzahl Nüsse gewettet, die in ein Loch geworfen werden. Die Spiele aus Guadeloupe machen richtig Spaß ...

was1.jpg (45878 Byte)

09:30 - 09:50, Arte
Die Entdecker

Erneut geht es mit den Entdeckern auf eine spannende Reise: Heute führt die Route in den Nordatlantik, genauer gesagt nach Grönland. Die zweitgrößte Insel der Erde liegt am Polarkreis und ist fast vollständig von einer Eisschicht überzogen, dem sogenannten grönländischen Eisschild. Aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen wohnen nur wenige Menschen in diesem Gebiet. Doch auch Tiere und Pflanzen, mögen sie noch so klein sein, haben in dieser unwirtlichen Gegend tatsächlich ein Zuhause gefunden. In dem nur einen Monat währenden Sommer schmelzen der Schnee und die oberen Eisschichten und graben reißende Ströme in den Gletscher. Die Expedition unter Leitung des erfahrenen Alpinisten und Höhlenforschers Jeannot Lamberton nutzt diesen Zeitraum, um den unterirdischen Wegen des Wassers in der Tiefe des Eisschilds zu folgen. Ziel ist es, mehr über das Leben in Grönland herausfinden. Höhepunkt der Expedition ist der Abstieg in eine der zahlreichen Eishöhlen, die bis zu 200 Meter tief sein können. An ein solches Abenteuer kann sich nur ein exzellenter Bergsteiger und herausragender Höhlenforscher wagen, da Wind und Wetter immer wieder für gefährliche Situationen sorgen. Dafür werden die Strapazen belohnt. Denn eine Eishöhle ist wie eine Zeitreise: Je tiefer man sich hinablässt, desto älter werden die Eisschichten. Und vielleicht lassen sich am Ende einige der Rätsel dieser magischen Eiswelt lösen.

Sonntag, 21.03.2010
08:25 - 08:50, Arte
Es war einmal ... Die Entdeckung unserer Welt

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts ist Nordamerika ein noch unbekannter Kontinent. Viele Konquistadoren machen sich auf den Weg, um das neue Land zu erkunden. Und so landen fünf Karavellen unter dem Befehl von Panfilo de Narvaez mit 360 Mann an der Küste Floridas. Narvaez ist ein übler Geselle, plündernd durchstreift er das Land, verschleppt Frauen und Kinder als Sklaven. Cabeza de Vaca, der Schatzmeister der Expedition, widersetzt sich der unmenschlichen Vorgehensweise von Narvaez, doch ohne Erfolg. Die Eingeborenen erkennen sehr schnell, mit wem sie es zu tun haben, und gehen, wo immer sie nur können, zum Kampf über. Die Spanier, die ihre Karavellen an der Küste zurückgelassen und sich ins Landesinnere vorgewagt haben, kommen immer mehr in Schwierigkeiten. Schließlich bauen sie sich fünf kleine Boote, um so auf dem schnellsten Weg zu ihren Schiffen zurückzukehren. Doch ein Unwetter reißt sie ins Unglück, fast alle kommen um, außer Cabeza de Vaca und drei seiner Begleiter. Eingeborene vom Stamm der Yaquis lesen die Schiffbrüchigen auf. De Vaca und seine Leute lernen das Leben der Yaquis kennen, ihre Bräuche und ihre Sprache. Cabeza und seine Männer geben sich als Medizinmänner aus und ihre Fähigkeiten als 'Wunderheiler' machen schnell überall die Runde. De Vaca und seine Männer ziehen umher und gelangen schließlich nach Neu-Mexiko. Sie überqueren den Rio Grande und gelangen zum Pazifik. In sechs Jahren legen sie 6.000 Kilometer bei der Durchquerung von Osten nach Westen zurück und entdecken dabei eine neue, unbekannte Welt.

09:15 - 09:30, Arte
Was wir spielen

Santiago ist zwölf Jahre alt und lebt in Ribeirão Grande, Brasilien. Nach der Schule hilft er seiner Mutter in der Fleischerei, dann trifft er sich mit seinen Freunden. Sie spielen Fußball oder Kreiseln. Einer seiner Freunde bastelt kleine Autos. Wie das geht, will sich Santiago unbedingt von ihm zeigen lassen. Santiago geht auch gerne zu dem Bildhauer Toni, bei dem sie abends 'Bole-Bole' spielen. Hier ist das mimische Talent der Spieler gefordert: zum Kaputtlachen!

was.jpg (37399 Byte)

09:30 - 09:45, Arte
Die Entdecker

Auf in ein neues Abenteuer nach Afrika: Vor acht Millionen Jahren war Afrika mit Wäldern überzogen. In diesem Universum lebten die Urahnen der Großaffen und der Menschen. Und zu jener Zeit entstand auch der große afrikanische Grabenbruch. Westlich davon blieben die dichten Wälder erhalten, wo heute unsere Artverwandten, die Gorillas und Schimpansen, leben. Im Osten wurde das Klima trockener und der Wald wich der Savanne. Manche Wissenschaftler glauben, dass es unsere Urahnen im Osten waren, die begannen, sich aufzurichten und sich nach und nach zum Menschen entwickelten. 1995 stieß der französische Paläontologe Michel Brunet in der Djurab-Wüste im Tschad auf einen Kieferknochen mit sieben Elfenbeinzähnen, den er als den eines Australopithecinen erkannte. Er nannte ihn - in Erinnerung an einen verstorbenen Freund - 'Abel'. Die Entdeckung war insofern revolutionär, als es das erste hominide Fossil dieser Art war, das westlich des afrikanischen Grabenbruchs aufgefunden wurde und damit die Theorien über das Verbreitungsgebiet der Australopithecinen und die Entwicklung des Menschen infrage stellte. 'Die Entdecker' folgt dem Ausgrabungsteam um den Wissenschaftler in die Wüste - auf Abels Territorium.

Freitag, 26.03.2010
06:35 - 07:00, 3SAT
Felix und die wilden Tiere

Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. In diesem Film geht es um fliegende Säugetiere, für die der Tierfilmer eine besondere Zuneigung hegt. Den meisten Menschen dagegen sind sie fremd und unheimlich, weil sie bei Nacht und Dunkelheit leben. Während seines Biologie-Studiums hat Felix ein Jahr lang eine bestimmte Art dieser Nachttiere erforscht und sie zum Thema seiner Diplomarbeit gewählt: Es handelt sich um die Mausohrfledermäuse. Mit der Kamera beobachtet Felix eine Kolonie dieser Fledermäuse, die im Dachgestühl einer bayerischen Kirche ihre 'Wochenstube' eingerichtet hat. Hunderte von winzigen Jungen werden geboren, doch der Überlebenskampf ist hart. Die Mütter fliegen in den Nächten zur Jagd auf Insekten aus, wobei sie sich häufig bis zu 40 Kilometer weit von der Wochenstube entfernen. Sommerliche Kaltwetterperioden, Regen, Hagel und Stürme bringen den Nachwuchs in Gefahr, weil die Fledermausweibchen anderswo Unterschlupf suchen müssen und vorübergehend in einen Kälteschlaf fallen. Die in der Wochenstube zurückgebliebenen Kleinen werden ihre einzige Nahrung, die Muttermilch, erst wieder bekommen, wenn wärmere Tage die Mütter aus dem Kälteschlaf erwachen lassen. Kopfüber an Dachbalken hängend warten die hungrigen Jungen auf die Rückkehr ihrer Mütter. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit.