Wörterbuch
Synonyme
Woxikon - Online Wörterbuch

Navigation


Web erdkunde-wissen.de

Diese Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

Nächste Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

Schnellübersicht  

Bahngeschichten
Empfehlungen
Geschichtssendungen
Kindersendungen
Kulinarische Entdeckungen
Religionen der Welt
Spielfilme
Tier- und Natursendungen
Weltkulturerbe
Wissenschaft & Technik

--> Erdkunde
--> Service
--> Seiteninternes

Kommunikation  
FAQ
Gästebuch
Hilfeforum
Kontakt
Impressum
Suchmaschine



geschichte.gif (1360 Byte) Geschichtssendungen
Samstag, 06.03.2010
03:25 - 03:55, Phoenix
Unter Captain Cooks Segeln

Sie schlafen in Hängematten unter Deck, 56 Menschen in einem einzigen ungelüfteten Raum. Sie schrubben täglich die Planken, sie setzen mit bloßer Muskelkraft die Segel, sie trinken entsalztes Meerwasser, und sie zahlen viel Geld. Dafür erleben sie eines der großen Abenteuer der Menschheit neu: Die Fahrt der 'Endeavour', mit der der legendäre Captain James Cook 1769 den Pazifischen Ozean erforschte. In Australien wurde der barocke Kohlenfrachter eins zu eins nachgebaut und eine Gesellschaft aus Segelfanatikern, Geschichtsbegeisterten und Abenteuerlustigen macht sich unter Kapitän Chris Blake auf den Weg, die 16.637 Seemeilen nach England unter möglichst authentischen Bedingungen zurückzureisen. Michael Höft und Verena Graefe haben die 'Endeavour' von Rio quer über den Atlantik bis auf die Kapverden begleitet. Sie dokumentieren eine faszinierende Seefahrt, die wie ein Zeitsprung scheint, auf dem originalgetreuen Nachbau eines Segelschiffs, das so authentisch wie spartanisch ist. Nur ein Hilfsmotor, die Küche und die Sanitäranlagen sind Konzessionen an das 21. Jahrhundert. Ein halbes Jahr verbringen die enthusiastischen Passagiere an Bord, um die ganze Reise mitzuerleben. Menschen wie der Abenteurer Eddy Güldner, der vor 40 Jahren von Hamburg nach Australien auswanderte und nun auf der Suche nach seinen maritimen Wurzeln ist. Oder der aus Österreich stammende Georg Vejda, mit 74 ältester Passagier an Bord, der sich der größten Herausforderung seines Lebens stellen möchte. Gemeinsam stehen sie die berüchtigten Flauten des Äquatorgürtels und die zermürbende Routine der Nachtwachen durch. Die Erfahrung der Macht des Meeres, der Weite und der Einsamkeit - jenseits aller modernen Schiffsrouten begegnet dem Segelschiff über Tausende von Meilen kein Bote der modernen Zivilisation. Hinter allen Entbehrungen, allen Schwierigkeiten und dem ewigen Gleichmaß der Routine offenbaren sich Menschen, die ihren Traum leben - zurückzutauchen in die Vergangenheit, auf sich selbst gestellt zu sein, und die überwältigende Größe des Ozeans zu erleben, wie es kaum einem Menschen vergönnt ist. Auf einem Schiff, dessen atemberaubende Schönheit sich vor allem durch erarbeitete Leidenschaft erschließt: 'Endeavour' heißt zu recht auf Deutsch Herausforderung.

03:55 - 04:40, Phoenix
Höllenfahrten

Im Jahr 1629 läuft der holländische Dreimaster 'Batavia' vor der Küste Australiens auf ein Riff. Die Überlebenden retten sich auf winzige Koralleninseln. Der Kommandeur segelt mit dem Rettungsboot nach Java, um Hilfe zu holen. Sein Stellvertreter errichtet inzwischen ein Schreckensregime.

unter.jpg (31374 Byte)

05:20 - 06:05, Phoenix
Höllenfahrten

Der Brite Ernest Shackleton brach 1914 mit der 'Endeavour' auf, um als Erster die Antarktis zu durchqueren. Doch das Schiff fror noch vor der Küste im Packeis fest. Nach einem einjährigen Martyrium wurde die gesamte Crew gerettet.

06:05 - 06:50, Phoenix
Höllenfahrten

Im Jahr 1856 machte sich ein erbärmlicher Menschenstrom von Iowa auf den Weg nach Salt Lake City. Ihre Habseligkeiten auf Handkarren verstaut, zogen die Mormonen 2000 Kilometer zu Fuß durch Hitze und Eis. Ihr Weg ins gelobte Land ging durch die Hölle.

unter1.jpg (38908 Byte)

06:50 - 07:30, Phoenix
Höllenfahrten

Lakehurst bei New York am 6.5.1937. Beim Landeanflug der 'Hindenburg' geschieht das Unfassbare. Das mit 245 Metern Länge größte Luftschiff aller Zeiten fängt Feuer und stürzt als lodernde Fackel ab. 200000 Kubikmeter Wasserstoff explodieren. Das Inferno beendet die Ära der Luftschifffahrt.

07:30 - 08:15, Phoenix
Höllenfahrten

1869 machte sich der einarmige Major John Wesley Powell mit neun Pfadfindern auf, um den Verlauf des Colorados zu ergründen. Am Ende ihrer Fahrt landeten die halb verhungerten Männer in Arizona in einer rund 350 Kilometer langen Felsenschlucht, aus der es kein Entrinnen zu geben schien: dem Grand Canyon.

unter2.jpg (35938 Byte)

07:45 - 08:30, 3SAT
Der Kontinent

Die Erde vor 500 Millionen Jahren: Die Landmassen der südlichen Halbkugel treiben auf gewaltigen Magmaströmen nordwärts. Wie aus Einzelteilen eines Puzzles setzt sich ein neuer Kontinent zusammen. - Mit der 'Geburt Europas' beginnt eine vierteilige Zeitreise, die in der Vorgeschichte beginnt und mit Ausblicken auf eine mögliche Zukunft endet. Die Koproduktion von ZDF, ORF und BBC zeichnet die erdgeschichtliche Entwicklung des Kontinents nach. 4,2 Millionen Euro verschlang die aufwendige Doku für Paralleldrehs in über 20 Ländern, Computeranimationen und modernste Kameratechnik. Ergebnis: eine ungewöhnliche 'Heimatkunde' verschiedener Völker und Staaten, die immer mehr zum geeinten Europa zusammenwachsen.

kontinent.jpg (24580 Byte)

08:30 - 09:15, 3SAT
Die Entstehung der Alpen

Vom urzeitlichen Binnenmeer zu einem der beeindruckendsten Gebirge der Welt: 3-D-Animationen zeigen, wie sich das Alpenmassiv in Jahrmillionen auftürmte. Kaum zu glauben: Die mächtigen und scheinbar unverrückbaren Bergketten sind noch immer in Bewegung, wie der Film zeigt.

Ihre heutige Struktur erhielten die Alpen vor ca. 600000 Jahren.

rast.jpg (37652 Byte)

09:00 - 09:45, Phoenix
Die Mongolen

Aufwendig gedrehter Zweiteiler über den Aufstieg und Fall des legendären Reitervolks. Der erste Teil erzählt vom Nomadenjungen Temudschin, der 1206 zu Dschingis Khan wurde. Die Reportage rekonstruiert ausführlich die Gründe für die militärischen Erfolge der straff geführten Armee und zeigt die Kunst des Bogenbauens, die heute noch gepflegt wird.

mongolen.jpg (28697 Byte)

09:15 - 10:00, 3SAT
Vom Wasser aufs Land

Vor 450 Millionen Jahren boomte in den warmen und seichten Bereichen der Ozeane das Leben. Bis dahin hatten die Lebewesen von Algen und Plankton gelebt. Doch nun bereiteten sich Organismen darauf vor, das Land zu erobern und sich zu Räubern und Jägern zu entwickeln. Somit waren auch neue Schutzstrategien erforderlich: Panzer entstanden und Beweglichkeit und Schnelligkeit wurden optimiert, um an Land flüchten zu können. Außerdem wuchsen den ursprünglichen Meeresbewohnern Beine und Lungen. Der Film 'Vom Wasser aufs Land' zeigt anhand moderner Computersimulationen, geologischer Funde und aktueller Forschungsergebnissen, wie sich die Lebewesen vom Wasser ans Land bewegten.

wasser.jpg (33014 Byte)

09:45 - 10:30, Phoenix
Die Mongolen

1253 bricht der Franziskaner Willem von Rubruk in die Steppen Asiens auf, um das Reitervolk zu christianisieren. Seine Mission scheitert, doch sein Bericht erweist sich als wertvoll: Rubruk ist der einzige Europäer, der Karakorum mit eigenen Augen sieht. Heute suchen deutsche Archäologen mit Rubruks Aufzeichnungen nach den Grundmauern des Palastes und anderen Bauten.

mongolen1.jpg (34296 Byte)

10:00 - 10:45, 3SAT
Ein Fenster zur Urzeit

Heute wird sie als Weltkulturerbe gefeiert, vor zwei Jahrzehnten sollten Müll, Schlacke und Schutt ihre Einmaligkeit für immer verdecken: Die Grube Messel bei Darmstadt gilt als 'Pompeji der Paläontologie'. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es derart viele Fossilien auf so engem Raum, und fast nirgendwo sind sie so gut erhalten. Der Messeler See war schon in der Urzeit ein ruhiges Gewässer, in den unteren Lagen sauerstoffarm. Was dahin absank, verweste nicht, sondern wurde zu Stein. So erhielten sich nicht nur einzelne Knochen, sondern ganze Skelette, mitunter auch Haut und sogar Mageninhalt. Das bekannteste Fossil ist das Propalaeotherium parvulum, das Messeler Urpferdchen. Der Film 'Ein Fenster zur Urzeit' von Götz Balonier zeigt den Versuch einer naturgetreuen digitalen Rekonstruktion des Urpferdchens und seiner natürlichen Umgebung vor 47 Millionen Jahren.

ur.jpg (39451 Byte)

10:45 - 11:15, 3SAT
Tierische Flugpioniere

Kaum hatten die Tiere den Lebensraum Land erobert, gingen auch schon einige von ihnen in die Luft. Im Verlauf der Erdgeschichte haben verschiedene Tiergruppen auf unterschiedliche Weise das Fliegen gelernt und sich so neue Fluchtmöglichkeiten, Nahrungsquellen und Lebensräume erschlossen. Bei den einen entwickelten sich bewegliche Tragflächen am Rücken, bei anderen wuchsen Flughäute zwischen den Klauen oder Federn an den Gliedmaßen. Noch heute scheinen manche Tierarten gerade die ersten Schritte in den Luftraum zu unternehmen: Kurze Gleitflüge von Baum zu Baum gelingen bereits den sonst eher bodenständigen Flugdrachen, Fluggeckos und Gleithörnchen. Der Film 'Tierische Flugpioniere' begibt sich auf die Suche nach den ersten Fluginsekten, Flugsauriern, Fledermäusen und einem berühmten Vorläufer der heutigen Vögel - dem Archaeopteryx.

11:15 - 11:45, 3SAT
Auf den Spuren der Dinosaurier

Steven Spielbergs Film 'Jurassic Park' (1993) brachte Millionen Zuschauer ins Kino, Kunststoff-Dinosaurier aus Amerika zogen Hunderttausende Schaulustige in eine Wanderausstellung. Was macht die Dinosaurier so attraktiv? Dass sie vor 150 Millionen Jahren - weit vor dem ersten Menschen - die Erde beherrschten? Oder dass sie ausgestorben sind, wie es auch heute vielen Tier- und Pflanzenarten droht? Felix Heidinger geht auf Spurensuche. Im Zoo stellt er Tiere vor, die als Art älter sind als die Dinosaurier und sich seit dem Zeitalter der Saurier in ihrem Aussehen kaum verändert haben. Als sogenannte 'lebende Fossilien' kann man an diesen Tieren die Entwicklung des Lebens auf der Erde studieren. An den Bewohnern des Zoos kann man den Weg der Evolution verfolgen: von den lebenden Fossilien zu den frühen Säugetierarten und schließlich zu den Vertretern der höchsten Stufe der Artentwicklung, den Primaten.

11:30 - 12:15, NDR
Die alten Ägypter

Computer- und Spezialeffekte wie sonst nur im Film, 130 Schauspieler und mehr als 1000 Statisten: Die internationale Koproduktion hat mehr als zehn MiIlionen Euro verschlungen. Und sie zeigt ein farbenprächtiges Bild von der Lebenswelt der alten Ägypter, von Arbeitern, Bauern, korrupten Beamten und machtbesessenen Pharaonen.

Info: Wie alle Episoden basiert auch diese auf alten Berichten: Die Chronik verewigte ein Schreiber an der Wand eines Tempels in Theben.

theben.jpg (46378 Byte)

11:45 - 12:30, 3SAT
Kampf der Dinosaurier

Wir wissen, dass sie groß und Furcht erregend waren. Doch wie sah der Alltag der Giganten aus, die 150 Mio. Jahre die Erde beherrschten? Im Mittelpunkt des ersten Teils steht der T-Rex. Ein Nachbau seines Schädels zeigt die Beißkraft des Dino-Königs, moderne Forschungen ermöglichen einen Blick in sein Gehirn und ein Test simuliert einen Crash zweier Saurier.

Das Grafiker-Team, das für die Animation verantwortlich ist, arbeitete bereits für Kinofilme wie 'Batman' und 'Harry Potter'.

saurier.jpg (36994 Byte)

12:30 - 13:15, 3SAT
Kampf der Dinosaurier

Mit messerscharfen Sichelklauen schlitzte er seine Beute auf: Der Velociraptor gilt nicht erst seit Jurassic Park als der blutrünstigste Dino. Auch der Ankylosaurier bereitete den Gegnern mit seinem Keulenschwanz einen schmerzhaften Tod. Was passierte, wenn beide Saurier aufeinander trafen, haben Wissenschaftler nachgestellt. Dank modernster Technik erwachen die Dinos zu neuem Leben.

saurier1.jpg (37578 Byte)

15:30 - 16:15, 3SAT
Die Odyssee des Menschen

Vor rund zwei Millionen Jahren begann in Afrika die Entwicklung, die zum modernen Menschen führte. Der aufrechte Gang und der Gebrauch des Feuers waren die ersten großen Ereignisse in dieser Evolutionsgeschichte. Manfred Baur und Hannes Schuler zeigen, wie die ersten Menschen in Afrika lernten, einfache Werkzeuge herzustellen, primitive Unterkünfte zu bauen und gemeinsam auf Nahrungssuche zu gehen.

Der Homo erectus, direkter Vorfahre des Homo sapiens, lebte vor ca. 1,8 Mio. Jahren. Er erreichte eine Größe von bis zu 1,65 m und sein Gewicht betrug bis zu 65 Kilo.

ody.jpg (36363 Byte)

19:15 - 20:00, 3SAT
Geheimnis Urmensch

Der Urmensch glaubte daran, dass die Welt ein großes Ganzes ist, dass das Universum und die Erde magisch verbunden sind. Heutige Forscher können anhand von archäologischen Funden erkennen, dass die Urmenschen über ein komplexes Wissen über den Mechanismus des Universums verfügten. Es mehren sich die Hinweise darauf, dass der Urmensch aus der Deutung der Sterne und des Himmel sein Kulturbewusstsein bezogen hat. Die Funde lassen ein komplexes Wissen vom Mechanismus des Universums erkennen. Der Film 'Geheimnis Urmensch' begibt sich auf die Suche nach den Quellen der Astronomie und Astrologie und besucht Orte auf der ganzen Welt: die Höhle von Lascaux in Frankreich, Schottland, Malta, Irland, Ägypten, Türkei, Peru, Japan, China, Indien und Sri Lanka. Experten, besonders aus dem Bereich der Archäoastronomie, analysieren die astronomischen Inhalte der Grabungsstätten. Dabei stützen sie sich auf hochentwickelte Computerprogramme, die in der Lage sind, die Himmel der Vergangenheit zu rekonstruieren.

20:15 - 21:00, 3SAT
Kathedralen der Steinzeit

Verstreut über ganz Mitteleuropa finden Forscher riesige Kreise mit bis zu zweihundert Metern Durchmesser. Indizien deuten darauf hin, dass hier vor rund 7000 Jahren Sonnenobservatorien standen, um den besten Zeitpunkt für Aussaat oder Ernte abzulesen. Doch wer waren ihre Erbauer, die schon so früh technisches und astronomisches Wissen bewiesen? Gen-Analysen lassen auf einen ostasiatischen Ursprung schließen. Die Doku rekonstruiert das Leben der Steinzeitbauern.

In der Jungsteinzeit wurden aus Jägern und Sammlern sesshafte Bauern.

stein1.jpg (47083 Byte)

21:00 - 21:40, 3SAT
Die geheime Entdeckung

Als Forscher kürzlich einen Ausgrabungsfund untersuchen, trauen sie ihren Augen nicht. Erst nach eingehenden Analysen zusammen mit weiteren Spezialisten sind sie sich sicher: Dieser Fund verändert alles, wovon ein ganzer Wissenschaftszweig bisher überzeugt war. Die Entdeckung ist so sensationell, dass sich alle Beteiligten zur Geheimhaltung verpflichten müssen. 'Terra X' zeigt exklusiv die ersten Bilder.

terra.jpg (42090 Byte)

22:10 - 23:45, 3SAT
Am Anfang war das Feuer

Die Erde vor 80000 Jahren: Der Steinzeitstamm Ulam besitzt eine überlebenswichtige und begehrte Flamme. Als der Stamm von den Neandertalern überfallen wird, gelingt ihm die Flucht, aber das Feuer erlischt. Ohne die Wärmequelle droht den Ulams Hunger und Kälte. Zur Rettung werden drei junge Männer ausgewählt und auf die Suche nach einer neuen Flamme geschickt. Doch statt Feuer finden sie bei ihren Kämpfen das Mädchen Ika , dessen Familie ein Geheimnis hegt: Sie weiß, wie man Feuer macht! Die Männer nehmen Ika mit zu den Ulams und präsentieren stolz ihre 'Beute'.Spaß

Regisseur Jean-Jacques Annaud gewann mit seinem Kinodebüt 'Sehnsucht nach Afrika' 1976 den Oscar für den besten ausländischen Film. 1981 fand er für 'Am Anfang war das Feuer' auch in seiner Heimat Frankreich Anerkennung und wurde als bester Regisseur ausgezeichnet. Autor Anthony Burgess erfand für den Film extra eine neue Sprache mit nur 100 Wörtern. 28 Maskenbildner, zehn Perückenmacher und zehn Kostümschneider sorgten für die Steinzeitatmosphäre.

stein2.jpg (42102 Byte)

23:45 - 01:15, 3SAT
Der Ötztalmann und seine Welt

1991 wurden in den Tiroler Bergen die 5300 Jahre alten Überreste des Steinzeitmenschen 'Ötzi' gefunden. Das Doku-Drama von Kurt Mündl versucht das letzte Lebensjahr des Gletschermannes (Arthur Bürger) zu rekonstruieren. Wie hat der Steinzeitmensch gelebt, was hat er gejagt und wie sah die Umgebung seines Dorfes aus? Dank neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse rückt die Antwort in greifbare Nähe.

Dienstag, 09.03.2010
21:00 - 21:45, Phoenix
Ägypten - Das Rätsel um Grab 33

Die Öffnung eines mysteriösen Grabs hält am 7. Dezember 2005 Ägyptologen aus der ganzen Welt in Atem - Dr. Sabry Abd El-Aziz zeigt der staunenden Öffentlichkeit die letzte Ruhestätte des Gelehrten Petamenophis, auch Padiamenope genannt. Das Seltsame: Obwohl Petamenophis nur ein hochrangiger Staatsdiener war, übertrifft die Größe des Grabes die aller Pharaonengräber.

Das Grab liegt bei Luxor, wenige hundert Meter neben dem Tal der Könige. Es besteht aus 22 Räumen und mehrere hundert Meter langen Gängen.

ratsel.jpg (32868 Byte)

Donnerstag, 11.03.2010
13:30 - 15:00, B3
Verschollen im Packeis - Das Antarktis-Abenteuer des Sir Ernest Shackleton

Shackleton war fest entschlossen, die Antarktis als Erster zu Fuß zu durchqueren und dieses letzte große Land für Britannien zu erobern. Im August 1914, mit Beginn des Ersten Weltkriegs, setzte die Transantarktis-Expedition in Plymouth an Bord der 'Endurance' die Segel. Es sollte über zwei Jahre dauern, bis die 28 Mann starke Besatzung wieder heimkehren konnte.

shakle.jpg (31663 Byte)

Freitag, 12.03.2010
06:00 - 06:45, Phoenix
Jäger verlorener Schätze

Der Florentiner zählt zu den berühmtesten Juwelen der Welt. Der kostbare Diamant mit 137,27 Karat ging durch die Hände vieler Herrscher. Auch Napoleon schmückte sich mit ihm. Doch nachdem der letzte österreichische Kaiser, Karl I., ihn verhökerte, verlor sich seine Spur. Christian Twente hat die Suche nach dem Stein aufgenommen.

06:45 - 07:30, Phoenix
Jäger verlorener Schätze

'Estado da Índia' nannten die Portugiesen ihr Imperium im fernen Osten. Mächtige Gouverneure regierten vom indischen Goa aus die Geschicke des riesigen Seereichs. Doch zu Beginn des 17. Jahrhunderts drängten Holländer und Briten in den Indischen Ozean vor, um die Vorherrschaft der Portugiesen zu brechen. Strategisch bedeutend war das portugiesisch besetzte Hormuz am Eingang zum Persischen Golf. Als englische Schiffe in die Gewässer um das Eiland eindrangen, schickte Lissabon eine Flotte los, zu der auch das Flaggschiff 'San José' gehörte. Doch bis nach Goa ist die 'San José' nie gekommen: Vor der Küste Mosambiks verwickelten die Alliierten die überraschten Portugiesen in eine Seeschlacht, die sich über zwei Tage hinzog. Die 'San José' sank - mitsamt ihrer kostbaren Ladung. Allein neun Kisten voller Silbermünzen hatte das Schiff an Bord. Vor der Küste Mosambiks machen sich Nikolaus Graf Sandizell und seine Hightech-Taucher nun auf die abenteuerliche Suche nach dem Wrack der 'San José'. Der Expeditionsleiter zurrt noch einmal seinen Bleigürtel fest und überprüft, ob seine Tauchmaske richtig sitzt. Dann lässt er sich in die türkisblauen Fluten gleiten. Sandizell und seine Mitarbeiter operieren mit exklusiven Lizenzen der jeweiligen Landesregierung. Das ist entscheidend, denn ihre Arbeit ist Gegenstand einer heftig geführten Diskussion: Wem gehören die Schätze der Meere, und darf man sie überhaupt bergen? Sandizell hat sich verpflichtet, dem Land Mosambik Unikate und besonders wertvolle Funde zu überlassen. Die übrigen Reichtümer darf er in großen Auktionshäusern versteigern, um mit dem Erlös die nächste Expedition zu finanzieren. Der Film von Anya Bartels-Suermondt und Julia Knobloch begleitet die abenteuerliche Suche nach dem Wrack der 'San José'.

schatz2.jpg (39324 Byte)

Samstag, 13.03.2010
00:30 - 01:15, Phoenix
Katharina die Große

Als die deutsche Prinzessin Sophie Auguste Friederieke von Anhalt-Zerbst 1744 den russischen Thronfolger Peter heiratet, ist sie erst 15 Jahre alt. Bereits ein Jahr nach der Krönung Peters entmachtet sie ihren Mann und besteigt als Katharina II. selbst den Thron. Anhand von Briefen, Tagebüchern und Memoiren erzählt die Doku die Lebensgeschichte der russischen Zarin.

Mehr als 21 Liebhaber soll Katharina gehabt haben. Anders als an anderen Höfen damals üblich, wurde keiner von ihnen hingerichtet.

zar.jpg (40585 Byte)

01:15 - 02:00, Phoenix
Katharina die Große

1762 wird Katharina II. in St. Petersburg zur russischen Zarin gekrönt. Es beginnt eine 34 Jahre währende Regentschaft, geprägt von Kriegen, Reformen und Liebesaffären. Anhand von Briefen und Tagebucheintragungen zeigt der zweite Teil der Dokumentation Katharinas Leben von der Thronbesteigung bis zu ihrem Tod im Jahre 1796 vor allem aus der Perspektive der Zarin.

zar1.jpg (42692 Byte)

20:15 - 21:00, Arte
Kleopatra - Porträt einer Mörderin

Kleopatra gehört zu den schillerndsten Gestalten der Geschichte. Die ägyptische Königin wurde durch ihre Schönheit, ihre Liebesbeziehungen zu Julius Cäsar und Marcus Antonius, ihre List und ihren Freitod zur Legende. Eine bahnbrechende Entdeckung enthüllt nun eine dunkle und skrupellose Seite der großen Herrscherin. In der szenischen Dokumentation 'Kleopatra' wird ein historisches Drama aufgerollt. Eine Reihe zufälliger Entdeckungen, die mit einem sensationellen Knochenfund in einer verschollenen Grabstätte ihren Höhepunkt erreichten, haben Archäologen zu erstaunlichen Schlussfolgerungen kommen lassen. Vieles deutet darauf hin, dass es sich bei den Knochen um das Skelett von Kleopatras jüngerer Schwester Arsinoe handelt, die von Marcus Antonius auf Befehl seiner Geliebten Kleopatra ermordet wurde. So kommt ein neues Gesicht der glorreichen ägyptischen Herrscherin ans Licht, das mit der mitfühlenden Femme fatale, die uns Hollywood einst vorführte, nicht mehr viel gemein hat. Kleopatra führte einen Kampf gegen ihre Schwester, in dem es um alles oder nichts ging. Römische Historiker berichteten von Kleopatras nationalistischer, kämpferischer Schwester, die sich gegen Cäsar auflehnte und auch gegen Marcus Antonius wandte. Doch bisher war dieses Thema ein Feld nicht belegbarer historischer Spekulation. Diese Dokumentation zeigt zum ersten Mal und mit Hilfe modernster Computeranimationen, was wirklich geschah - und damit eine bisher unbekannte Seite von Kleopatra.

kleo.jpg (31924 Byte)

Sonntag, 14.03.2010
00:15 - 01:00, Phoenix
Tropenfieber

Schon früher zog es Forscher und Entdecker in die Tropen. Francisco de Orellana befuhr 1542 erstmals den damals völlig unbekannten Amazonas - und gab dem Strom seinen Namen nach jenen wilden Kriegerinnen, den Amazonen, die ihn und seine Männer am meisten beeindruckten. Die Anerkennung für seine Entdeckung blieb ihm versagt. Louis Antoine de Bougainville umsegelte von 1766 bis 1769 als einer der ersten Menschen den Globus. Doch weil er lediglich Tahiti und ein paar Südseeinseln als Neubesitz für die französische Krone mitbrachte, blieb auch ihm nur der inoffizielle Ruhm. Alfred Russel Wallace schließlich entdeckte von 1854 an acht Jahre lang auf den Inseln des Malayischen Archipels eine unfassbare Menge neuer Tier- und Pflanzenarten und brachte 125.000 Tierpräparate mit. Heute findet Naturforscher Marc van Roosmalen in Amazonien immer neue Tierarten und versucht, große Areale des Regenwalds mit europäischen Spendengeldern zum Reservat zu machen. 'Tropenfieber' beleuchtet die Eroberung des Amazonas.

tropen.jpg (34602 Byte)

01:00 - 01:45, Phoenix
Tropenfieber

1766 brach Louis-Antoine de Bougainville mit seinem Schiff von Nantes aus in Richtung Süden auf. Sein Ziel: die Welt umsegeln. Zwei Jahre später entdeckte er Tahiti. Skorbut und Hunger machten die Weiterreise jedoch bald zur Tortur. Am Great Barrier Reef drehte Bougainville entnervt nach Norden ab - vielleicht hätte er sonst Australien entdeckt.

tropen1.jpg (33829 Byte)

01:45 - 02:30, Phoenix
Tropenfieber

Als sich Alfred Russel Wallace (1823 - 1913) 1854 einschiffte, um den Malaysischen Archipel und Papua-Neuguinea zu erforschen, konnte er nicht ahnen, dass er acht Jahre durchhalten würde. Der Privatgelehrte schlug sich mit dem Verkauf von Schmetterlingssammlungen und ausgestopften Orang-Utans durch. Vor allem auf Borneo bewegte sich Wallace stets im Land der gefürchteten Dayaks, der heimischen Kopfjäger. Doch Wallace arrangierte sich mit den Kriegern und spannte sie bisweilen sogar in seine Sammelwut ein. Seine bahnbrechenden Entdeckungen mündeten in den zentralen Thesen der späteren Evolutionstheorie. Wallace schrieb seine Theorien im Malaria-Fieber an den Biologen Charles Darwin. Darwin behauptete ein Jahr später, auf eigene Faust zu denselben Erkenntnissen gekommen zu sein wie Wallace: der vielleicht größte Diebstahl der Wissenschaftsgeschichte. Die dreiteilige Reihe 'Tropenfieber' berichtet von drei frühen Entdeckern, die mit ihren abenteuerlichen Reisen entscheidend zum Mythos der Tropen beigetragen haben. Teil drei erzählt die Geschichte von Alfred Russel Wallace.

tropen2.jpg (41638 Byte)

04:40 - 05:15, Phoenix
Die Dino-Fundgrube

2002 entdeckten Paläontologen im US-Bundesstaat Utah eine wahre Fundgrube prähistorischer Fossilien. 2010 eröffnet dort ein Museum für Naturgeschichte, in dem die Funde präsentiert werden.

utah.jpg (40296 Byte)

20:15 - 21:05, Phoenix
Akhetaton, 1350 vor Christus

Etwa 1.350 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung wurde Amenophis IV. Pharao und gab der Geschichte Alt-Ägyptens eine völlig neue Richtung. In seiner nur 17 Jahre währenden Herrschaft an der Seite Nofretetes schaffte Amenophis IV. die Vielgötterei ab und begründete die erste monotheistische Religion in der Geschichte Ägyptens. Er führte den Kult des Sonnengottes Aton ein, war dessen einziger Fürbitter und änderte seinen eigenen Namen in Echnaton, was ins Deutsche übersetzt heißt: 'der Aton wohlgefällt oder nützlich ist'. Zu Atons Ehren ließ er mitten in der Wüste die neue Hauptstadt Achet-Aton - auch Akhetaton geschrieben - bauen. Er begründete außerdem einen neuen Kunststil, der radikal mit den Traditionen brach. Um das Königspaar vollkommen von den gemeinen Sterblichen abzuheben, wurden ihm in der künstlerischen Darstellung gottähnliche Züge verliehen. Zwar überdauerte diese Kunstrichtung ihren Schöpfer kaum, doch hinterließ sie unauslöschbare Spuren in der Kunst- und Repräsentationsgeschichte.

vor.jpg (39735 Byte)

21:05 - 21:45, Phoenix
Sahara - Das versunkene Paradies

Die Sahara ist der Inbegriff der Wüste: eine der extremsten, lebensfeindlichsten Landschaften der Welt, noch Anfang des 20. Jahrhunderts kaum erforscht. Bis der österreichische Abenteurer Ladislaus Almásy 1933 mitten in der Wüste Felsmalereien entdeckte. Die urzeitlichen Kunstwerke zeigten eine paradiesische Welt mit den großen Tieren Afrikas, mit Flüssen, Seen und badenden Menschen. Der Wüstenforscher war einem der verzwicktesten Rätsel der Klimageschichte auf die Spur gekommen. Einst muss die größte tropische Wüste der Welt ein üppiger Garten Eden gewesen sein. Auf den Spuren von Almásy sucht der vielfach preisgekrönte österreichische Naturfilmer Michael Schlamberger nach Hinweisen auf das spannendste Kapitel in der Naturgeschichte der Sahara.

sahara1.jpg (26248 Byte)

Freitag, 19.03.2010
14:30 - 15:30, MDR
LexiTV - Wissen für alle

In Namibia jährt sich am 21. März der Unabhängigkeitstag zum 20. Mal. Grund für 'LexiTV' in das Land zu schauen, das einst unter dem Namen Deutsch-Südwestafrika eine Kolonie des deutschen Reiches war. Die älteste Wüste der Welt gab dem heutigen Staat Namibia den Namen, die Namib-Wüste. Übersetzt heißt das: 'Platz, wo nichts ist'. Das stimmt nicht ganz, denn Namibia ist ein Land von atemberaubender Schönheit. Es gibt viel zu entdecken, von der rauen Atlantik-Küste über die mächtigsten Sanddünen der Welt bis hin zu Löwen und Elefanten. Das Jahr 1990 war ein Wendepunkt in der Geschichte Namibias, denn das junge Land wurde endlich unabhängig - als letzte der afrikanischen Kolonien. Ihren Anfang nahm die Kolonialgeschichte vor über 100 Jahren. Sie endete in einem dunklen Kapitel. 'LexiTV' erzählt davon.

20:15 - 21:00, Phoenix
Die Entdecker Amerikas

Die Zivilisation der Wikinger, sie werden auch Normannen, Waräger oder Rus genannt, erlebte ihre Blütezeit von etwa 700 bis 1000 nach Christus im nördlichen Europa. Mit ihren einzigartigen Langbooten und fortschrittlichen Waffen erwarben sich die seefahrenden Krieger aus Skandinavien den Ruf, ein furchtloses und eroberungsfreudiges Volk zu sein. Der Begriff Wikinger leitet sich vermutlich von dem altnordischen Verb 'vikingr' ab, das so viel bedeutet wie 'rauben' oder 'plündern'.

Hintergrund: Die Dokumentation erzählt die Geschichte der eigentlichen 'Entdeckung Amerikas' durch Europäer. Eindrucksvolle Spielszenen verdeutlichen die historische Fakten, die Wissenschaftler aus archäologischen Daten gewinnen.

wikingw4e.jpg (31002 Byte)