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Empfehlungen der Redaktion |
| Samstag, 13.03.2010 |
| 11:00 - 11:45,
Phoenix |
| Armenien - Jenseits der
kaukasischen Riesen Zerklüftet, steinig und uralt ist Armenien. Dort lebt
eine der ältesten menschlichen Zivilisationen. Der ARD-Russland-Korrespondent Olaf Bock
begibt sich mit seinem Team auf eine Reise durch Armenien. Sie begegnen Menschen, die ihre
Heimat vorstellen: die Landschaft am mythischen Berg Ararat, die Hauptstadt Jerevan und
den Hochgebirgssee Sevan.

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| 11:36 - 12:20,
MDR |
| Postbote im Himalaya Auf
4000 Meter Höhe thront das Dorf Dankhar über dem Spiti-Tal im Himalaja. Hier, im
indischen Grenzgebiet zu Tibet, lebt der Postbote und Bauer Dilip Kumar mit seiner Frau
und sechs Töchtern. Er gewährt Einblicke in seinen Alltag.

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| 20:15 - 20:40,
RBB |
| Schottland Es
ist eine grandiose Landschaft zwischen Bergen, Meer und Seen. Mit Zeugen einer Geschichte
von Glanz und Elend, mitgeschrieben von den alten Clans des Hochlandes, und mit Burgen,
die an Macbeth und Maria Stuart erinnern. Wer Schottland bereist, die Lochs, Bens und
Glens, der reist nicht nur durch eine Kulisse von manchmal dramatischer Schönheit,
sondern auch in eine reiche und vor allem bewegte Vergangenheit. Der Film erkundet das
Land mit einem hochmodernen Schiff, auf dem Meer und auf Kanälen, mit den Stationen
Gairloch, den Hebriden, Tobennory, dem Kaledonischen Kanal, Forth Augustus, loch Ness und
Inverness.

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| 20:40 - 21:25,
RBB |
| Die Whisky-Insel Islay
ist ein Paradies für Whisky-Liebhaber: Acht Insel-Brennereien destillieren die
Edelspirituose, darunter so rauchige Marken wie 'Lagavulin' oder 'Bowmore'. Die 3500
Bewohner des größten Hebrideneilands behalten dennoch einen klaren Kopf. Ihren
'windigen' Alltag zwischen Whisky, Dudelsack-Musik und Schafgeblöke beobachtete Florian
Huber.

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| 22:30 - 00:00,
Phoenix |
| Die Todesreiter von Darfur
Der Darfur-Konflikt aus der Sicht eines Zeitzeugen: Ex-US-Soldat Brian Steidle
reist 2004 in den Sudan. Als unbewaffneter Beobachter der 'Afrikanischen Union'
dokumentiert er mit der Kamera die mörderischen Überfälle arabischstämmiger Milizen
auf Dörfer in Darfur. Ergänzt werden die Bilder durch Interviews mit Flüchtlingen und
einem Überläufer. Auch Experten wie Nobelpreisträger Elie Wiesel kommen zu Wort.

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| Sonntag, 14.03.2010 |
| 09:00 - 09:45,
Phoenix |
| Reise ins Reich der Inka -
Spurensuche in den Anden Perus Machu Picchu, die sagenhafte Tempelanlage der
Inka oberhalb des heiligen Urubamba-Tales: von Touristen förmlich zertrampelt. Die UNESCO
droht, der Kultstätte den Titel 'Weltkulturerbe' wieder zu entziehen, wenn die täglichen
Touristenzahlen nicht drastisch gesenkt werden. Doch damit ist nicht zu rechnen; im
Gegenteil: die Behörden wollen nun alle Schranken fallen lassen und 10.000 Tickets pro
Tag ausstellen; Tag und Nacht.

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| 14:00 - 14:55,
Arte |
| Die letzten Kamelkarawanen der
Sahara Der Beduine Nuri Gomaa hat sich eigentlich schon aus dem
Karawanen-Geschäft zurückgezogen. Jahrzehntelang war er ein gefragter Trekführer
zwischen Darfur und Assuan in Süd-Ägypten. Er liebt die Weite und Schönheit der Sahara,
kennt ihre Gefahren und weiß, wo sich die überlebenswichtigen Wasserstellen befinden.
Nuris Stamm, die Besharis, lebt schon seit über 1.000 Jahren in einem Gebiet, das sich
vom Roten Meer über den Nord-Sudan bis nach Oberägypten erstreckt. Wie ihre Vorfahren
züchten die Beduinen noch heute Kamele und führen große Karawanen durch die Wüste. Es
gibt schätzungsweise drei Millionen Kamele allein im Sudan. Davon werden pro Jahr über
200.000 Tiere nach Ägypten verkauft. Zwar werden viele Dromedare inzwischen per Lkw über
moderne asphaltierte Straßen transportiert, aber auch die alten Karawanenrouten
existieren noch. Eine der gefährlichsten will der Beduine Nuri nun ein letztes Mal wagen,
als zweiter Karawanenführer und zuständig für eine Herde mit hundert Kamelen. Der Weg
führt durch die westlichen Ausläufer der Bayuda-Wüste in Richtung Norden bis zum Ufer
des Nils. So sehr Nuri die Wüste auch liebt, ist die Reise für ihn doch eine harte
Bewährungsprobe. '360° - Geo Reportage' begleitet die Karawane quer durch die Sahara.
Wie wird Nuri die Strapazen verkraften? Wird sich Nuri mit den anderen Männern des Treks,
Sudanesen vom Stamm der Quahla, verstehen? Und werden alle Kamele wohlbehalten den harten
Wüstenmarsch überstehen?

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| 17:15 - 18:00,
SWR |
| Das Land hinter dem Eis -
Zanskar im Himalaya Politisch liegt Ladakh in einem Brennpunkt: Die indische
Provinz im Himalaja grenzt an Tibet und Pakistan. Touristisch ist das 'Land der
Gebirgspässe' kaum erschlossen. Die Täler zwischen den 7000er-Gipfeln liegen 3000 Meter
über dem Meeresspiegel. Die Luft ist dünn, leichte körperliche Anstrengung wird zur
Strapaze. Dennoch lockt die grandiose Landschaft Naturliebhaber in die kaum besiedelte
Region. Im Winter führt nur ein Weg durch das schroffe, steile Gebirge: über die
Eisfläche des zugefrorenen Chadar-Flusses. Die Filmemacher Anne und Erik Lapied haben
sich einem Treck angeschlossen.
Zanskar liegt in der nordindischen Provinz Ladakh zwischen Tibet und Pakistan. Hier
herrscht die tibetische Kultur vor. Die rund 10.000 Einwohner sind Buddhisten.

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| 21:05 - 21:45,
Phoenix |
| Sahara - Das versunkene
Paradies Die Sahara ist der Inbegriff der Wüste: eine der extremsten,
lebensfeindlichsten Landschaften der Welt, noch Anfang des 20. Jahrhunderts kaum
erforscht. Bis der österreichische Abenteurer Ladislaus Almásy 1933 mitten in der Wüste
Felsmalereien entdeckte. Die urzeitlichen Kunstwerke zeigten eine paradiesische Welt mit
den großen Tieren Afrikas, mit Flüssen, Seen und badenden Menschen. Der Wüstenforscher
war einem der verzwicktesten Rätsel der Klimageschichte auf die Spur gekommen. Einst muss
die größte tropische Wüste der Welt ein üppiger Garten Eden gewesen sein. Auf den
Spuren von Almásy sucht der vielfach preisgekrönte österreichische Naturfilmer Michael
Schlamberger nach Hinweisen auf das spannendste Kapitel in der Naturgeschichte der Sahara.

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| Montag, 15.03.2010 |
| 05:45 - 06:30,
Phoenix |
| Polaris - Seele des Nordens
Es ist eine der wildesten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde: der hohe
Norden jenseits des Polarkreises. Das Leben der Menschen hier, unter dem Nordstern
Polaris, bedeutet einen ständigen Kampf gegen die Naturgewalten. Was hat sie hierher
gebracht - wie leben und überleben sie - und warum bleiben sie? Ein ZDF-Team ist nach
Grönland, Finnland und Sibirien aufgebrochen, und hat drei Familien begleitet. Dreimal
haben sie einen fremden Alltag kennen gelernt, ganz eigene Freuden, Sorgen und Sehnsüchte
- und sind dabei der erstaunlichen Seele des Nordens näher gekommen. Drei sehr
verschiedene Familien - drei völlig unterschiedliche Orte. Und doch verbindet diese
Menschen etwas. Sie alle leben weit hinter dem Polarkreis - in Grönland, Finnland und
Sibirien - in einer der unwirtlichsten Regionen der Welt. Sie haben gelernt, dort zu
überleben, wenn auch mit ganz unterschiedlichen Strategien. Und sie haben dort ihre
Heimat gefunden, wo viele freiwillig nicht leben würden. Drei Familien, drei Geschichten.
Der grönländische Fischer und Jäger Fritz Johansen (40) lebt in einer der nördlichsten
bewohnten Siedlungen der Erde, mit seiner Frau und der gerade mal 18-jährigen Tochter,
die bereits selbst ein Baby hat. In den Sommerferien soll sein 15-jähriger Sohn mit ihm
zusammen das Jagen lernen - und entscheidet sich gegen den Willen der Eltern, die Schule
zu verlassen, um weiter auf dem Meer sein zu können. Der sibirische Pilot Oleg Karlik
(39) wohnt mit seiner Frau Natascha und dem achtjährigen Sohn Sergej nahe dem Kältepol
der Erde. Sein Hubschrauber bedeutet für die Menschen der Tundra die einzige Verbindung
zur Welt. Am längsten Tag des Jahres begleitet ihn sein kleiner Sohn zu einem tragischen
Rettungsflug. Und die Tierärztin Marja Nuorgam lebt im einsamen Norden Finnlands, mit
ihrem Mann, dem Rentierzüchter Jorma, ihren zwei Töchtern (Aili 12 und Ida 14) und dem
Sohn Ville (9). Aili hilft in den Ferien der Mutter, auf der Suche nach einer eigenen
Perspektive für die Zukunft: Welche Möglichkeiten bietet ihr der Norden?

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| 06:30 - 07:15,
Phoenix |
| Polaris - Seele des Nordens
Der Winter - in Grönland für die Johansens die Zeit der Hundeschlitten und der
großen Jagden, in Finnland muss Tierärztin Marja sich um die Rentiere kümmern, und im
nördlichen Sibirien wird Olegs Hubschrauber zur Nabelschnur in der eisigen Tundra. Die
Polarnacht - die härteste Zeit des Jahres. Aber die Menschen des Nordens dramatisieren
ihr Schicksal nicht. Sie zeigen ganz schlicht, wie sie sich in ihrer lebensfeindlichen
Heimat eingerichtet haben und den oftmals gefährlichen und dramatischen Entwicklungen
standhalten. 'Polaris' ist eine Begegnung mit charismatischen Menschen, die eine
interessante Vergangenheit haben und ein spannendes Leben, Familien, die verschiedene
Kulturen vereinen. Die Frage, warum jemand an so einem Ort lebt, ist ein wichtiges Thema.
Die Menschen erzählen sich gegenseitig, was sie hierher getrieben hat - und was sie an
diesem Ort hält. Meist sind das sehr bewegende Geschichten von Armut und Verbannung -
aber auch von neu entdeckten Schönheiten und Liebe. Insofern ist die jeweilige
Familiengeschichte Teil des Films - auch weil sie immer die spezielle Geschichte des
Landes widerspiegelt. Immer wieder geht es dabei um die Einsamkeit. Vielfach sind die
Menschen hier völlig auf sich selbst gestellt. Doch daher rührt auch eine große
Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Man freut sich, Menschen zu begegnen und sich mit
ihnen zu unterhalten. Und jeder weiß, was es bedeutet, wenn einem in der Not keiner hilft
- urplötzlich hängt von einer helfenden Hand das Leben ab. Das ist eine Erfahrung, die
alle Menschen im Norden verbindet. Trotz aller Verschiedenheiten gewinnen die drei
Familien, die einander nicht kennen und die ganz entfernten und völlig verschiedenen
Kulturkreisen angehören, auf ganz unterschiedlichen Wegen doch gemeinsame, existenzielle
Erkenntnisse. Eine Annäherung an die Seele des Nordens. |
| 15:15 - 16:00,
NDR |
| In den Wäldern der
Zuruaha-Indianer In den Regenwäldern am Riozinho in Brasilien gelten andere
Gesetze als in den Städten und Dörfern der Weißen, andere Gesetze auch, als man sie von
Indianern kennt, die schon seit längerem Kontakt zu Weißen haben und eher unterwürfig
als selbstbewusst auftreten. Die Zuruaha sind ein noch unbekanntes Volk, das sich bisher
dem Zugriff der Weißen entzogen hat. Selbst die brasilianische Indianerbehörde Funai hat
keine genauen Kenntnisse von diesem Stamm und ist noch nie bis in die Malocas, die
Gemeinschaftshäuser dieses Volkes, vorgedrungen. Gernot Schley hat mit seinem Kamerateam
die Erlaubnis erhalten, die Zuruaha zu besuchen. Der katholische Missionspriester Gunter
Kroemer hat diesen Kontakt vermittelt. Er hat jahrelang bei den Zuruaha gelebt und
begleitet das Team bei den Dreharbeiten für eine Fernsehdokumentation des Bayerischen
Rundfunks. Gunter Kroemer spricht die Sprache der Zuruaha, kennt ihre Sitten, weiß um
ihre Empfindlichkeiten und Aggressionen. Er praktiziert, wenn er bei ihnen ist, eine
christliche Solidarität ohne den Hintergedanken einer Missionierung. Und er steht ihnen
zusammen mit dem katholischen Indianer-Missionsrat bei, wenn es darum geht, sich gegen die
immer näher rückenden wirtschaftlichen Invasoren zu behaupten. Er hat auch die
schwierige Aufgabe übernommen, das Fernsehteam vor den Zuruaha und die Zuruaha vor den
deutschen Gästen zu schützen. Doch schon bei der ersten Begegnung klappt das nicht ganz.
Gunter ist vorausgeeilt, als sich das Team plötzlich von einer Gruppe Zuruaha umstellt
sieht, von Menschen, die nackt herumlaufen und eine drohende Haltung einnehmen.
Minutenlang stehen sie dem Team aus Deutschland gegenüber. Derartige Szenen ergeben sich
immer wieder, und allzu oft wissen die Fernsehleute nicht, wie sie sich verhalten sollen.
Denn die Zuruaha fragen nicht lange, sie handeln. Ohne erst um Erlaubnis zu bitten,
untersuchen sie die Rucksäcke, nehmen die Taschenlampen an sich, ansonsten aber
ignorieren sie die Gäste. Nur wenn jemand hustet, richten sie sich in ihren Hängematten
auf und nehmen eine drohende Haltung an. Sie fürchten, die Europäer könnten die Grippe
einschleppen, eine Krankheit, gegen die sie keine natürlichen Abwehrkräfte haben und die
das ganze Volk auslöschen könnte. Wer Grippe hat, wird getötet, daran lassen die
Zuruaha keinen Zweifel. Glücklicherweise hat niemand Grippe. Alle haben sich vorher
impfen lassen. Trotz vieler Behinderungen entstehen Aufnahmen, wie sie nur ganz selten zu
sehen sind. Es sind Bilder von einem Volk, das nicht bettelt und sich nicht unterwirft,
keinen Besitz kennt und keine Vorratshaltung, ein sehr selbstbewusstes Volk - und doch vom
Untergang bedroht.

|
| 15:30 - 16:00,
MDR |
| Benin - Sklaven, Könige,
Voodoopriester Benin gilt als Wiege des Voodookults. Die Rituale um Götter
und Geister sind quasi Staatsreligion, weiter verbreitet als Christentum und Islam. Ein
Voodoo-Priester erklärt die Zeremonien und widerlegt manche Vorurteile und Klischees, die
dem Kult immer noch anhängen. Zurückgekehrte Sklaven sind stolz auf ihre brasilianischen
Nachnamen und tanzen die afrikanische Version von Samba und Bossa Nova. Traditionelle
Könige sind nach wie vor Respektspersonen mit großem Einfluss: Ein königlicher Prinz
ist heute Bürgermeister der Stadt Abomey, wechselt flott zwischen Nadelstreifenanzug und
traditionellem Gewand. Dazu beobachten wir den Alltag in Gauvié, der größten
Pfahlbausiedlung Afrikas, sind zu Gast bei den Somba in ihren Lehmburgen und folgen den
per Schiff nach Benin verfrachteten Gebrauchtwagen aus Deutschland zu ihren neuen
Besitzern in Westafrika.

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| 22:25 - 23:20,
3SAT |
| Reisen ins Land der
Yanomami-Indianer 'Geboren in der Steinzeit - gestorben in der Gegenwart':
1965 lebte Heinz Kindlimann als erster Weißer mit den Yanomami-Indianern in den
Urwäldern an der Grenze Brasiliens zu Venezuela. 40 Jahre später begegnet er den
Nachfahren seiner ehemaligen 'Gastgeber': Die Indianer kämpfen um den Erhalt ihrer
Kultur, haben aber schon westliche Verhaltensweisen angenommen.

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| Mittwoch, 17.03.2010 |
| 15:45 - 16:15,
3SAT |
| Das Paradies geht unter 13.000
Kilometer südöstlich von Deutschland, mitten im Pazifik, liegen die Atolle der
Marshall-Inseln und der föderierten Staaten Mikronesiens. Der Klimawandel, der für die
meisten Menschen in Europa oder den USA bislang nur aus abstrakten Zahlen oder Analysen
besteht, ist für die Menschen dort längst zur bedrohlichen Realität geworden. Denn der
Meeresspiegel steigt so stark an, dass die Atolle unterzugehen drohen. Dabei ist das nicht
das einzige Problem, das die Menschen auf den Atollen im Pazifik zu meistern hatten und
haben. Noch immer können einige Atolle nicht dauerhaft bewohnt werden, weil sie seit den
Atombombentests der USA in den 1950er Jahren noch immer radioaktiv belastet sind, und die
großen internationalen Fischfangflotten fischen das Meer um sie herum leer. Die Reportage
'Das Paradies geht unter' zeigt, wie ernst die Situation für die Menschen auf den
Marshall-Inseln und in Mikronesien geworden ist und wie sie damit umgehen. |
| 16:15 - 17:00,
3SAT |
| Myanmar - Reise in eine
verlorene Zeit Bevor die Militärregierung Myanmars im September 2007 gegen
demonstrierende Mönche vorging und ein Hurrikan das südostasiatische Land im Mai 2008
verwüstete, reiste Roman Teufel durch Myanmar. Sein Film zeigt eine Welt, die von der
Globalisierung abgeschottet ist - ein Land, in dem die Zeit stillsteht.
Ohne die Absicht, ein umfassendes Gesamtporträt zu zeichnen, vermittelt die filmische
Zeitreise durch persönliche Porträts Einblicke in eine alte Kultur Südostasiens, in
eine im Verschwinden begriffene Zeit. Die Dokumentation zeigt Bilder eines mystischen
Myanmar - ohne die aus der Weltpresse bekannten Konflikte und Naturkatastrophen. Die
Aufnahmen entstanden in den Jahren 2006 und 2007 vor den Unruhen und vor dem Hurrikan, der
weite Teile des Landes verwüstete.

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| Donnerstag, 18.03.2010 |
| 10:33 - 11:18,
MDR |
| Die fantastische Reise mit dem
Golfstrom Jede Sekunde transportiert er 50 Millionen Kubikmeter Wasser,
dreißigmal mehr als alle Flüsse der Erde. Ein Strom der Superlative, der 10.000 km
zurücklegt, von den Tropen bis in die eisige Arktis. Der Golfstrom oder, wissenschaftlich
korrekter, der 'Nordatlantische Strom' beliefert uns kostenlos mit der Energie von einer
Million Kernkraftwerken. Ihm haben wir saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige
Wälder zu verdanken, bis hinauf nach Skandinavien. Käme der Golfstrom zum Erliegen, was
eine Reihe von Wissenschaftlern befürchten, würde es arktisch kalt in Europa und
gewaltige Eisberge kreuzten vor unseren Küsten. Die Existenz des Golfstroms war schon den
spanischen Seefahrern im 16. Jahrhundert bekannt, und doch wartet er immer wieder mit
Rätseln und Überraschungen auf. Welche Kraft treibt ihn an? Woher bezieht er seinen
überraschenden Nahrungsreichtum? Und wo eigentlich bleiben die gigantischen Wassermengen,
die der Strom tagaus, tagein in die Polarregionen schickt? Die Teams um Volker Arzt und
Sigurd Tesche lassen sich mitreißen von diesem ungewöhnlichen Wasserlauf, tauchen tief
hinab in seine unerforschten Schichten - und bleiben nicht allein. Ihnen begegnet eine
Fülle abenteuerlicher Reisegefährten: von quallenschnappenden Riesenschildkröten und
kletternden Seegurken bis zu exotischen Tiefseekraken und furchterregenden Sandtigerhaien.
Der Golfstrom führt durch fantastische Welten, die sich erst jetzt, dank modernster
Meerestechnik und Unterwasser-Roboter, erleben lassen.

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| 12:45 - 13:00,
3SAT |
| Grenada Grenada
ist ein eigener Staat und Mitglied im Britischen Commonwealth. Die Insel zwischen Karibik
und Atlantik ist etwas Besonderes unter den 'Inseln über dem Wind'. Dichter Regenwald
prägt das Landesinnere. Es gibt Seen und kleine Flüsse, dazu blaues Meer, strahlende
Sonne, weiße und vulkanschwarze Sandstrände gesäumt von Palmen - es ist die klassische
Karibik, wie sie schöner nicht sein kann. Grenada ist nicht groß. Von Ost nach West
misst die Insel 18 Kilometer, von Norden nach Süden ist sie 34 Kilometer lang. Die knapp
100.000 Einwohner sind überwiegend afrikanischer Abstammung. Nicht alle arbeiten
unmittelbar im Tourismusgeschäft. Die Landwirtschaft exportiert Kakao, Bananen, Zucker,
Gewürze und vor allem Muskatnüsse. Doch die Muskatnussproduktion hat durch den Hurrikan
Ivan im Jahr 2004 große Verluste hinnehmen müssen und hat sich bis heute noch nicht
wieder erholt. Der Film 'Grenada' von Karl-Heinz Walter stellt das Leben auf der
Karibikinsel vor.

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| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Vulkaninseln im Wüstenwind
Eine Inselwelt voller Gegensätze: Die Kapverden sind ein Archipel von 15 Inseln
im Atlantik, knapp 500 km vor der Küste Westafrikas. 500.000 Menschen leben hier zwischen
Wüsten und Tropengrün.

|
| 16:30 - 17:15,
3SAT |
| Dunkle Schönheit Eritrea
Vor dem Zweiten Weltkrieg war Eritrea eine italienische Kolonie, danach geriet
das afrikanische Land unter äthiopische Herrschaft. Erst 1993 wurde das ostafrikanische
Land nach einem 30-jährigen Krieg mit Äthiopien unabhängig. Seither ist es still
geworden um Eritrea. Dabei waren es gerade sein Zauber und sein Reichtum, die das Land so
vielen Kriegen und Konflikten ausgesetzt haben. Eritreas Landschaften sind spektakulär.
Das Land umfasst vier Klimazonen mit jeweils völlig unterschiedlicher Vegetation. Es
bietet faszinierende und weitgehend unerforschte archäologische Stätten, unberührte
Natur und neun Ethnien mit jeweils eigener Sprache und Kultur. Denn große Teile Eritreas
sind ohne Spezialerlaubnis bis heute nicht zugänglich. Das Beeindruckendste aber sind die
Menschen: Mönche im 2.400 Meter hoch gelegenen orthodoxen Kloster Debre Bizen, die ihren
Berg niemals verlassen, Frauen, die nach dem Verlust ihrer Männer ihr Leben selbst in die
Hand nehmen, Moslems und Christen, die in Freundschaft zusammenleben, Dorfbewohner, die im
Schatten eines riesigen Maulbeer-Feigenbaums ihre Probleme ausdiskutieren, und Steinmetze,
die den Klang der Steine deuten können. Der Film 'Dunkle Schönheit Eritrea' entführt in
eine Welt, deren wilde Schönheit vom Tourismus noch weitgehend unberührt geblieben ist.

|
| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
| Am großen Strom Antonio
ist einer von Tausenden Goldsuchern, die in den letzten Monaten in das kleine Nest Apui am
Amazonas geströmt sind. Seit hier vor einem Jahr das erste Nugget gefunden wurde, träumt
er, wie jeder seiner Kollegen, vom großen Fund - und einem besseren Leben. Der erste Teil
der ZDF-Doku 'Am großen Strom' zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie Südamerikas
längster Fluss das Leben der Menschen an seinen Ufern prägt. Das Leben der Indios, die -
trotz des Goldrausches - versuchen, im Einklang mit der Natur zu leben. Das Leben der
Zierfischer, die im Fluss Exoten fangen, die später einmal in deutschen Aquarien landen.
Oder das Leben der Nachfahren deutscher Auswanderer. Der zweite Teil der Dokumentation
führt um die halbe Welt, an den längsten Fluss der Erde, den Nil. Was beide Flüsse
verbindet: Sie sind unerschöpfliche Lebensadern, deren mystische Aura die Menschheit seit
Jahrtausenden fasziniert.

|
| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
| Am großen Strom Ganz
klassisch beginnt Filmautor Bernd Reufels seine Reise in Ägypten mit einer Nilkreuzfahrt.
Weiter gehts flussaufwärts, vorbei an Kamelkarawanen im Sudan zu den Nilfällen in
Ugandas Murchison Falls Nationalpark mit Löwen, Elefanten und Krokodilen. Am oberen Nil
besucht Reufels die Twa, Ureinwohner Ugandas, und beendet seine Fahrt am Victoriasee.
Der Nil hat zwei Quellflüsse, fließt durch Burundi, Ruanda, Tansania, Uganda, Sudan und
Ägypten. Man streitet sich darüber, ob der Nil mit 6.671 Kilometern der längste Fluss
der Welt ist, oder doch der Amazonas. Da man dessen Quellfluss nicht eindeutig bestimmen
kann, ist der entweder 6.400 oder 6.800 Kilometer lang.

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| Freitag, 19.03.2010 |
| 14:15 - 15:00,
H3 |
| Planet Erde Die
größte Waldlandschaft der Erde ist die Taiga. Sie liegt wie ein Gürtel rund um den
nördlichen Erdball. Hier wachsen ein Drittel aller Bäume, mehr als in den tropischen
Regenwäldern, und produzieren Sauerstoff. In diesen riesigen Waldgebieten zeigen sich nur
wenige Tiere. Amurleoparden sind die große Kostbarkeit der sibirischen Wälder. Nur noch
vierzig Tiere soll es in freier Wildbahn geben. Bäume sind faszinierende Lebensformen, ob
nur Zentimeter groß wie in den arktischen Tundren oder riesig hoch wie die kalifornischen
Mammutbäume. Uralt sind die Grannenkiefern, älter als die ägyptischen Pyramiden. Sie
begannen bereits in der Bronzezeit zu wachsen und leben immer noch. Im chilenischen
Valdivia-Urwald auf der Südhalbkugel der Erde ist dagegen alles viel kleiner. Hier leben
die kleinsten Hirsche der Welt mit einer Schulterhöhe von gerade mal dreißig
Zentimetern, und die kleinste Katze Amerikas durchstreift hier den Wald. Die Laubwälder
Nordamerikas und Europas bieten zahlreichen Tieren Lebensraum. So findet in den
Waldgebieten an der nordamerikanischen Ostküste mit dem Erwachen von Milliarden Zikaden
der weltweit größte Massenschlupf von Insekten statt. Weder in den Nadelwäldern der
Taiga noch in den tropischen Urwäldern existiert ein ähnliches Schauspiel wie die
Frühjahrsblüte in den Laubwäldern der gemäßigten Breiten, während sich im Herbst
große Teile der nordamerikanischen Wälder in einen spektakulären Farbenrausch stürzen,
der selbst aus dem Weltraum zu erkennen ist.
Der wohl älteste Baum ist eine 4768 Jahre alte Grannenkiefer, die in den White Mountains
in Kalifornien steht.

|
| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Töchter des Himalaja Zanskar
im nördlichen Himalaja ist eine abgelegene Welt, die nur sieben Monate im Jahr von aussen
zugänglich ist. Das ehemalige buddhistische Königreich liegt auf einer Höhe von 3500
bis 7000 Metern. Und hier, in dieser abgeschiedenen Region, leben die beiden Teenager
Tenzin und Palkit. Die Freundinnen sind an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt.
Die hübsche Tenzin wählt den Weg, der von ihr erwartet wird. Ihre Eltern haben einen
Bräutigam bestimmt, und Tenzin willigt in die Wahl der Eltern ein. Ihre Freundin Palkit
dagegen ist von störrischer Natur. Sie möchte gegen den Willen ihres Vaters eine
buddhistische Nonne werden. Mit sensibler Kamera beobachtet Jean-Michel Corillion die zwei
Frauenschicksale, die einer Welt entstammen, die so fern ist, dass sie geradezu unwirklich
erscheint, in der jedoch heimliche Wünsche, Verzweiflung und bange Träume die gleichen
sind wie überall auf der Welt.

|
| 21:00 - 21:45,
RBB |
| Wilde Appalachen Vor
250 Jahren war Daniel Boone, alias 'Lederstrumpf', einer der ersten Pioniere, die sich von
der nordamerikanischen Ostküste Richtung Westen durch die Wildnis kämpften. Soweit sein
Auge reichte, sah der legendäre Trapper nur die dicht bewaldeten Berge und Täler einer
uralten Gebirgskette, die sich entlang der Atlantikküste des Kontinents erstreckt: die
Appalachen. Nicht nur die Größe der Wälder in den Appalachen ist erstaunlich sondern
auch die Artenvielfalt, die sie beherbergen. In den südlichen Appalachen gibt es mehr
Baumarten als in ganz Europa. Verstreut in den Wäldern finden sich überall geschützte
Lichtungen. Hier sprießt das Gras dichter und lockt Weißwedelhirsche mit ihren Kitzen
an. Manche dieser Waldwiesen wurden von den Cherokee geschaffen. Über die Jahrhunderte
brannten sie kleine Waldstücke nieder, um das Wachstum der Gräser zu fördern. Das
wiederum lockte die Hirsche an und erleichterte die Jagd. Doch die Tiere, von denen die
Cherokee lebten, brachten ihnen bald den Tod. Im 18. Jahrhundert drangen Pelzhändler in
die Appalachen vor und drängten die Cherokee zu einem selbstmörderischen Handel.

|
| 21:00 - 21:45,
H3 |
| Planet Erde 'Planet
Erde' stellt einen 'tierischen' Bergsteiger vor: den Schneeleoparden . In den
Gipfelregionen des Hindukusch ist er ebenso zu Hause wie im Himalaja: Er ist der
'höchste' Landjäger unseres Planeten. Einem Filmteam gelangen in Pakistan einzigartige
Bilder dieser Katze bei der Jagd auf Schraubenziegen.
Der Schneeleopard, der in allen Ländern unter Schutz steht, steigt im Himalaja - oberhalb
der Baumgrenze - bis zu 6000 Meter auf.

|
| 22:30 - 23:00,
Phoenix |
| Saguache, USA Saguache
hat einmal bessere Zeiten gesehen. 1.500 Menschen haben Ende des 19./Anfang des 20.
Jahrhunderts in dem damals blühenden Handelsstädtchen in Colorado gelebt. Gerd Ruge hat
das abgelegene, aber dennoch so typische Stück Amerika kennen gelernt. Heute ist der
größte Teil des Orts am Oberlauf des Rio Grande im wahren Sinne des Wortes vernagelt.
Die wenigen, die geblieben sind, gehören - statistisch gesehen - zu den ärmsten Bürgern
der USA, noch ärmer als die Slumbewohner in den Schwarzenghettos der Großstädte. In
Saguache sieht vieles noch so aus wie in der Gründerzeit vor 200 Jahren. Aber sie klagen
nicht, im Gegenteil: Sie sind richtig stolz auf 'ihre kleine Stadt', die Modell für
Thornton Wilders Bühnenstück gestanden haben könnte.www.bronline.de

|
| Samstag, 20.03.2010 |
| 10:30 - 11:00,
Phoenix |
| Saguache, USA Saguache
hat einmal bessere Zeiten gesehen. 1.500 Menschen haben Ende des 19./Anfang des 20.
Jahrhunderts in dem damals blühenden Handelsstädtchen in Colorado gelebt. Gerd Ruge hat
das abgelegene, aber dennoch so typische Stück Amerika kennen gelernt. Heute ist der
größte Teil des Orts am Oberlauf des Rio Grande im wahren Sinne des Wortes vernagelt.
Die wenigen, die geblieben sind, gehören - statistisch gesehen - zu den ärmsten Bürgern
der USA, noch ärmer als die Slumbewohner in den Schwarzenghettos der Großstädte. In
Saguache sieht vieles noch so aus wie in der Gründerzeit vor 200 Jahren. Aber sie klagen
nicht, im Gegenteil: Sie sind richtig stolz auf 'ihre kleine Stadt', die Modell für
Thornton Wilders Bühnenstück gestanden haben könnte.www.bronline.de

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| 13:15 - 14:00,
RBB |
| Wilde Appalachen Vor
250 Jahren war Daniel Boone, alias 'Lederstrumpf', einer der ersten Pioniere, die sich von
der nordamerikanischen Ostküste Richtung Westen durch die Wildnis kämpften. Soweit sein
Auge reichte, sah der legendäre Trapper nur die dicht bewaldeten Berge und Täler einer
uralten Gebirgskette, die sich entlang der Atlantikküste des Kontinents erstreckt: die
Appalachen. Nicht nur die Größe der Wälder in den Appalachen ist erstaunlich sondern
auch die Artenvielfalt, die sie beherbergen. In den südlichen Appalachen gibt es mehr
Baumarten als in ganz Europa. Verstreut in den Wäldern finden sich überall geschützte
Lichtungen. Hier sprießt das Gras dichter und lockt Weißwedelhirsche mit ihren Kitzen
an. Manche dieser Waldwiesen wurden von den Cherokee geschaffen. Über die Jahrhunderte
brannten sie kleine Waldstücke nieder, um das Wachstum der Gräser zu fördern. Das
wiederum lockte die Hirsche an und erleichterte die Jagd. Doch die Tiere, von denen die
Cherokee lebten, brachten ihnen bald den Tod. Im 18. Jahrhundert drangen Pelzhändler in
die Appalachen vor und drängten die Cherokee zu einem selbstmörderischen Handel.

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| 17:30 - 18:00,
3SAT |
| Wenn Armut blind macht Der
Norden Ghanas gehört zu den ärmsten Regionen der Welt. Zwei blinde Mädchen, Nidiera und
Saw-Erena, leben dort mit ihrer Sippe im Busch. Sie hausen mit mindestens 20
Familienangehörigen in einer winzigen Lehmhütte, ohne Möbel, Strom, fließendes Wasser
und Toilette. Helfer des Schweizerischen Roten Kreuzes haben einen angeborenen Katarakt,
auch grauer Star genannt, bei ihnen diagnostiziert. Durch eine einfache Operation soll den
Kindern das Augenlicht wiedergegeben werden. Der operierende Spezialist ist ein reisender
Arzt, der einzige in der Region. Er ist zuständig für 2,1 Millionen Menschen. In seinem
Geländewagen führt er eine mobile OP-Ausrüstung mit, sterile Tücher und vor allem
einen Generator, weil die Stromversorgung in dieser abgelegenen Gegend desolat ist. Er
operiert unermüdlich, bis er alle wartenden Katarakt-Blinden wieder sehend gemacht hat.
Fallen er oder sein Fahrzeug einmal aus, gibt es keinen Ersatz. Noch warten viele Menschen
in den Armutsgebieten auf eine Katarakt-Operation. Ihnen kann nur geholfen werden, wenn
mehr ausgebildetes Personal in diesen abgelegenen Gegenden wirksam wird. Der Film 'Wenn
Armut blind macht' berichtet über den Kampf gegen die Armutsblindheit in Ghana. |
| Sonntag, 21.03.2010 |
| 05:00 - 06:00,
Arte |
| Höllenfeuer Eine
der größten ökologischen Katastrophen der Welt spielt sich fast unsichtbar ab: Unter
der Erdoberfläche brennen Kohlevorkommen. Kohleflözbrände sind schwer zu orten und kaum
löschbar. Besonders häufig brennt es unter der Erde in Indien und China. Im Reich der
Mitte gehen dabei jährlich 200 Millionen Tonnen Kohle für den Abbau verloren, schätzt
das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Und dabei entsteht soviel des
Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), wie der gesamte deutsche Straßenverkehr in einem Jahr
ausstößt.

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| 05:30 - 05:45,
3SAT |
| Grenada Grenada
ist ein eigener Staat und Mitglied im Britischen Commonwealth. Die Insel zwischen Karibik
und Atlantik ist etwas Besonderes unter den 'Inseln über dem Wind'. Dichter Regenwald
prägt das Landesinnere. Es gibt Seen und kleine Flüsse, dazu blaues Meer, strahlende
Sonne, weiße und vulkanschwarze Sandstrände gesäumt von Palmen - es ist die klassische
Karibik, wie sie schöner nicht sein kann. Grenada ist nicht groß. Von Ost nach West
misst die Insel 18 Kilometer, von Norden nach Süden ist sie 34 Kilometer lang. Die knapp
100.000 Einwohner sind überwiegend afrikanischer Abstammung. Nicht alle arbeiten
unmittelbar im Tourismusgeschäft. Die Landwirtschaft exportiert Kakao, Bananen, Zucker,
Gewürze und vor allem Muskatnüsse. Doch die Muskatnussproduktion hat durch den Hurrikan
Ivan im Jahr 2004 große Verluste hinnehmen müssen und hat sich bis heute noch nicht
wieder erholt. Der Film 'Grenada' von Karl-Heinz Walter stellt das Leben auf der
Karibikinsel vor.

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| 13:05 - 13:30,
3SAT |
| Stadt. Land. Wald Die
kleine ungarische Grenzstadt Köszeg (zu Deutsch: Güns) gilt als die Perle des Gebiets um
den Geschriebenstein und als ein Schmuckkästchen Westungarns. Die gut erhaltene barocke
Innenstadt schmiegt sich an die historisch bedeutende Jurisics-Burg. Ihre Verteidigung der
Burg gegen die Türken im Jahr 1532 wird alljährlich von den Günsern bei einem
historischen Spektakel nachgestellt. Im Herbst wird ebenfalls opulent gefeiert, und zwar
beim zweisprachigen Weinfest. Nicht nur für Weinexperten interessant ist das historische
RebenIDBSeit Jahrhunderten zeichnen die Weinbauern junge Weinreben verschiedenster Sorten
detailgetreu ab. An frühere deutschsprachige Bewohner erinnern noch die Steirerhäuser.
Im 18. Jahrhundert wurden hier Förster aus der Steiermark angesiedelt.

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| 17:05 - 17:30,
B3 |
| Fernweh Der
Mekong gilt als einer der wildesten Flüsse der Erde und er ist ein Mythos. Doch weniger
die unberechenbaren Stromschnellen, die tiefen Schluchten, die engen Windungen oder die
geheimnisvollen Geschichten machen eine Fahrt auf dem Mekong zum Abenteuer, es ist
vielmehr die faszinierende fernöstliche Welt, in die man während dieser Flussreise immer
tiefer eintaucht. Das Schiff stampft stromaufwärts durch tropische Uferlandschaften bis
in die berüchtigte Region des 'Goldenen Dreiecks', wo einst der Opiumhandel blühte und
folgt dem Mekong ins geheimnisvolle Niemandsland entlang der laotischburmesischen Grenze
bis zur 'Stadt der Morgendämmerung' Jinghong in China. Zum Himmel aufragende
Reisterrassen, buddhistische Tempelanlagen und entlegene Dörfer, in denen die Menschen
leben wie vor Jahrhunderten, säumen die Ufer dieses gewaltigen Flusses, der als einer der
schönsten der Welt gilt.

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| Montag, 22.03.2010 |
| 14:15 - 15:00,
H3 |
| Planet Erde Tropische
Regenwälder beherbergen etwa 40 - 60 Prozent aller auf der Erde vorkommenden Arten. Jede
von ihnen hat ihre eigene Überlebensstrategie entwickelt, um sich zu behaupten. Auch für
viele bedrohte Menschenaffen bilden die dichten Dschungel einen letzten Rückzugsraum.
In Brasilien gingen bis 2006 rund 13 % des Waldes verloren. In den letzten fünf Monaten
2007 wurden weitere 3235 qkm vernichtet - eine Fläche größer als das Saarland.

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Karpaten Die
Karpaten sind mit 1300 Kilometern der längste Gebirgszug Europas. Kurt Mayer folgt dem
Wanderhirten Vasile und seinem Hund Hajduk von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine
bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges in Rumänien.
Die Gebirgskette wird vom größten zusammenhängenden Waldgebiet des Kontinents
überzogen. Aus diesem Grund leben mehr als ein Drittel aller Bären, Luchse und Wölfe
Europas in den Karpaten.

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| 19:30 - 20:15,
Arte |
| Afrikas Rift Valley - Der
Große Graben Auf 6000 km Länge verläuft der Kontinentalbruch vom
Jordantal über das Hochland Äthiopiens und Ostafrikas bis nach Mosambik. Harald Pokieser
schuf ein eindrucksvolles Porträt dieses Landstriches. Im Mittelpunkt des ersten Teils
steht die Heimat der 'BigFive', die Serengeti in Tansania und die Masai Mara in Kenia.
Mit 'BigFive' sind Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe gemeint.

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| Dienstag, 23.03.2010 |
| 11:20 - 11:45,
MDR |
| Vergessene Inseln Mit
seinem neuen Film führt MDR-Filmemacher Thomas Junker die Zuschauer in die Welt vier
faszinierender Inseln in den Weltmeeren. Sein Fokus liegt dabei auf Inseln, die aus
verschiedenen Gründen einmal im Mittelpunkt des Interesses standen, heute aber vergessen
sind. Thomas Junker wird von Tristan da Cunha im Südatlantik über Adak Island im Westen
Alaskas, Palau im Pazifik bis nach Kastellorizo im Mittelmeer reisen. Den 45-jährigen
Filmemacher interessiert vor allem, wie die Menschen dort leben, wie ihr Alltag aussieht,
was und wie sie arbeiten, welche Träume und Sorgen sie haben und wie ihre Kultur
aussieht. Aber auch über die zum Teil extrem beschwerlichen und langen Anreisen auf die
Inseln wird Junker in seinen Film berichten. So erfolgte beispielsweise die siebentägige
Schiffsanreise nach Tristan da Cunha bei heftigen Orkanstürmen mit bis zu 15 Meter hohen
Wellen. Tristan da Cunha, die Insel am Ende der Welt, lag einst auf der Route der
stolzesten Segelschiffe entlang der Handelswege im 18. und 19. Jahrhundert. Heute leben
nur noch sieben Familien dort. Die Insel gilt inzwischen als die abgelegenste Siedlung der
Erde und ist nur per Fischerboot zu erreichen.

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| 14:15 - 15:00,
H3 |
| Planet Erde Karibuherden
durchstreifen die Tundra, Bisons die nordamerikanische Prärie, Blutschnabelweber fallen
in großen Schwärmen über die afrikanische Savanne her: Sie alle finden reichlich
Nahrung in den Graslandschaften der Erde. Aber 'Planet Erde' zeigt noch mehr: Erstmals
folgten Alister Fothergills Kameraleute mit Nachtsichtausrüstungen einem der größten
Löwenrudel Afrikas - sechs Wochen lang!

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Die Waldkarpaten In
den Bieszczaden, dem Herzstück der Waldkarpaten, lebten früher die Volksstämme der
Bojken und Lemken. Sie wurden 1947 vertrieben, ihre Dörfer wurden dem Erdboden
gleichgemacht. Wer durch die Bieszczaden wandert, trifft überall auf die verlassenen
Holzkirchen mit ihren Zwiebeltürmen und schindelgedeckten Dächern. Innen waren sie einst
reich mit Ikonen geschmückt. Der Künstler Tomasz Mijewski versucht, die Mystik der
Bieszczaden in seinen Bildern wiederzugeben. In den Wäldern gibt es noch zahlreiche
kleine Köhlereien, wie die von Miroslaw und Bogdan. Hier wird durch das Verschwelen von
Holz Holzkohle hergestellt und nach ganz Europa exportiert. Auch altes Handwerk findet man
heute noch überall, etwa eine Glashütte, in der kunstvolle Vasen für den Export in alle
Teile der Welt hergestellt werden, und eine Fabrik, in der ganz besondere Pfeifen
geschnitzt werden, die bei Sammlern sehr beliebt sind. Auf einer Anhöhe über dem San,
dem größten Fluss in Südpolen, liegt die Sanok. Ihr Stadtbild ist durch die Habsburger
geprägt. Die Stadt Przemysl behauptete sich durch ihre Lage an der Handelsstraße durch
die Ukraine mehr als tausend Jahre als ein wichtiger Handelsschnittpunkt. Hier trafen die
Kaufleute, die von Krakau nach Kiew zogen, auf Händler, die von der Ostsee zum Schwarzen
Meer unterwegs waren. Stundenlang kann man durch die einsame und wilde Landschaft der
Waldkarpaten wandern, ohne einem Menschen zu begegnen.

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| 19:50 - 20:15,
MDR |
| Vergessene Inseln Mit
seinem neuen Film führt MDR-Filmemacher Thomas Junker die Zuschauer in die Welt vier
faszinierender Inseln in den Weltmeeren. Sein Fokus liegt dabei auf Inseln, die aus
verschiedenen Gründen einmal im Mittelpunkt des Interesses standen, heute aber vergessen
sind. Thomas Junker wird von Tristan da Cunha im Südatlantik über Adak Island im Westen
Alaskas, Palau im Pazifik bis nach Kastellorizo im Mittelmeer reisen. Den 45-jährigen
Filmemacher interessiert vor allem, wie die Menschen dort leben, wie ihr Alltag aussieht,
was und wie sie arbeiten, welche Träume und Sorgen sie haben und wie ihre Kultur
aussieht. Aber auch über die zum Teil extrem beschwerlichen und langen Anreisen auf die
Inseln wird Junker in seinen Film berichten. So erfolgte beispielsweise die siebentägige
Schiffsanreise nach Tristan da Cunha bei heftigen Orkanstürmen mit bis zu 15 Meter hohen
Wellen. Tristan da Cunha, die Insel am Ende der Welt, lag einst auf der Route der
stolzesten Segelschiffe entlang der Handelswege im 18. und 19. Jahrhundert. Heute leben
nur noch sieben Familien dort. Die Insel gilt inzwischen als die abgelegenste Siedlung der
Erde und ist nur per Fischerboot zu erreichen.

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| Mittwoch, 24.03.2010 |
| 05:05 - 05:35,
3SAT |
| Wenn Armut blind macht Der
Norden Ghanas gehört zu den ärmsten Regionen der Welt. Zwei blinde Mädchen, Nidiera und
Saw-Erena, leben dort mit ihrer Sippe im Busch. Sie hausen mit mindestens 20
Familienangehörigen in einer winzigen Lehmhütte, ohne Möbel, Strom, fließendes Wasser
und Toilette. Helfer des Schweizerischen Roten Kreuzes haben einen angeborenen Katarakt,
auch grauer Star genannt, bei ihnen diagnostiziert. Durch eine einfache Operation soll den
Kindern das Augenlicht wiedergegeben werden. Der operierende Spezialist ist ein reisender
Arzt, der einzige in der Region. Er ist zuständig für 2,1 Millionen Menschen. In seinem
Geländewagen führt er eine mobile OP-Ausrüstung mit, sterile Tücher und vor allem
einen Generator, weil die Stromversorgung in dieser abgelegenen Gegend desolat ist. Er
operiert unermüdlich, bis er alle wartenden Katarakt-Blinden wieder sehend gemacht hat.
Fallen er oder sein Fahrzeug einmal aus, gibt es keinen Ersatz. Noch warten viele Menschen
in den Armutsgebieten auf eine Katarakt-Operation. Ihnen kann nur geholfen werden, wenn
mehr ausgebildetes Personal in diesen abgelegenen Gegenden wirksam wird. Der Film 'Wenn
Armut blind macht' berichtet über den Kampf gegen die Armutsblindheit in Ghana. |
| 14:15 - 15:00,
H3 |
| Planet Erde Meere
bedecken zu mehr als zwei Dritteln die Erdoberfläche. Alle Kontinente sind von ihnen
umspült. Aber wer weiß schon, dass sich das eigentliche wilde Leben in den riesigen
tropischen Gewässern nur an den Korallenriffen und über Seegraswiesen abspielt? Auch dem
heißen Wüstensand verdankt manches Gewässer ein blühendes Leben. Kolonien von
Seevögeln wissen das dann zu nutzen. Ansonsten muss man schon suchen, um dort in den
Meeren Leben zu entdecken - etwa Buckelwale. Acht Monate hungern die Mütter, nur um das
Überleben ihres Kalbes zu sichern. Erst wenn dieses kräftig genug ist, schwimmen beide
zum Fressen in die rauen, kälteren und gefährlicheren Meere der nördlichen und
südlichen Hemisphäre. Mit kräftigem Flossenschlagen unterhalten sie sich dabei. Delfine
zeigen sich beim Beutemachen als außerordentlich erfinderisch. Sie haben gelernt,
geradewegs bis auf den Strand zu surfen, um Fische zu jagen. Meeresströmungen versorgen
die Gewässer mit Nährstoffen aus der Tiefe. Algen, Salpen, Krill in großen Mengen
können davon existieren. Die winzigen Lebewesen schwappen durch das Wasser und bilden
Futter für andere. Aber auch Algentürme so hoch wie dreistöckige Häuser werden auf
diese Weise gedüngt und gedeihen prächtig. Seeigel, Seesterne - große und kleine, dicke
und dünne - spielen Räuber und Gendarm. Horden von Seeigeln fallen über den Meeresboden
her und fressen weite Gebiete der großen Unterwasserwälder kahl. Seesterne auf Raubzug
wurden noch nie so gefilmt.

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| 15:00 - 15:45,
3SAT |
| Das andere Ende der Welt -
Winterreise durch Neuseeland Jedes Jahr kommen etwa 1500 Deutsche für immer
nach Neuseeland, wo es gemächlicher zugeht als in anderen Teilen der Welt. So kann kein
Spiel in der Nationalsportart Rugby angepfiffen werden, ohne dass der traditionelle
Haka-Tanz aufgeführt wird. Auf seiner Reise von der Nordspitze Cape Reinga bis nach
Stewart Island im Süden macht Peter Kunz auch an Schauplätzen von 'Der Herr der Ringe'
Station.
Verschiedene Reiseanbieter haben 'Der Herr der Ringe'-Touren im Programm. Das Buch 'The
Lord of the Rings Location Guidebook' führt an die Drehorte der Insel.

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| 15:45 - 16:15,
3SAT |
| Das andere Ende der Welt -
Winterreise durch Neuseeland Neuseeland ist immer ein Land der Erfinder
gewesen, der Leute mit schrulligen, aber oft erfolgreichen Ideen. So wie der Entwickler
des ersten Raketenantriebs für Menschen, der in Christchurch lebt und als Sechsjähriger
mit seinen ersten selbstgebastelten Flügeln vom Dach der elterlichen Scheune sprang. Oder
wie ein junger Millionär und Unternehmer, der aus dem Wasser von Kläranlagen Öl gewinnt
und Treibstoff herstellen will. Fluggesellschaften stehen bereits Schlange für diese
Erfindung. Die 'Boyracer' von Christchurch hingegen verbrennen ihr Benzin nutzlos: Zu
Hunderten rasen sie durch die Innenstadt und sammeln Strafmandate als Zeichen der Ehre.
Auf 'Perfect Woman', die beste Schäferin Neuseelands, wartet dafür eine Palette Bier als
Preisgeld. Der zweite Teil von 'Das andere Ende der Welt - Winterreise durch Neuseeland'
führt auf die Südinsel, wo mehr Schafe als Menschen leben. Dort trifft Peter Kunz
Erfinder und Visionäre.

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| 19:50 - 20:15,
MDR |
| Vergessene Inseln Palau
wurde einst (1899) vom letzten deutschen Kaiser gekauft und zu einer wichtigen
Handelsstation im Pazifik aufgebaut. Doch bereits 15 Jahre später verkaufte Deutschland
den Inselstaat an Japan. Einem Deutschen ist Palau heute kaum noch ein Begriff. |
| Donnerstag, 25.03.2010 |
| 14:15 - 15:00,
H3 |
| Planet Erde Vor
der Küste Venezuelas begegnet dem Kamerateam ein Walhai. Mit einer Länge von zwölf
Metern und einem Gewicht von dreißig Tonnen ist es der größte Fisch überhaupt. Der
Koloss ernährt sich hauptsächlich von Plankton, doch die Kamera zeigt, wie auch
zahlreiche Beutefische in dem riesigen Maul des Walhais verschwinden. Besonders
trickreiche Jäger sind die Delfine. Für einen einzelnen Delfin ist es schwierig, Fische
zu fangen. In der Gruppe haben sie mehr Erfolg. Die Delfine kreisen eine Makrelenschwarm
ein und treiben die Fische an die Oberfläche. Aus der Luft naht währenddessen ein
zweiter Feind: Sturmtaucher. Wie Torpedos stürzen sich die Wasservögel in den Ozean und
tauchen zu den Fischen hinab. Erst wenn die Delfine satt sind, geben sie den Weg frei, und
die Makrelen können in sichere Tiefen flüchten. Je tiefer man taucht, desto bizarrer
werden die Lebewesen: Vampirtintenfische erzeugen ein außergewöhnliches Farbenspiel und
verwirren so ihre Räuber. Ein Sägezahn-Schnepfenaal wartet bewegungslos auf Beute. Vor
Mexiko fängt die Kamera eine Art Unterwasserfriedhof ein: Aale, Krabben und Riesenasseln
vernichten in wenigen Stunden einen riesigen Fischkadaver. Das Meer hütet noch viele
Geheimnisse: Blauwale sind die größten Lebewesen, die je auf der Erde gelebt haben. Doch
über ihre Wanderwege wissen die Forscher bisher nur wenig. Auch das Schicksal der
Meeresschildkröten liegt noch völlig im Dunkeln. Direkt nach dem Schlüpfen wandern die
kleinen Schildkröten ins Meer und verschwinden dann für mehrere Jahre. Erst als
erwachsene Tiere kehren sie an den heimatlichen Strand zurück.
Als Tiefsee bezeichnet man die lichtlosen Bereiche der Meere, die unterhalb von 1000
Metern Tiefe liegen. Mit 11034 Metern liegt die tiefste Stelle im Pazifik. Mehr Infos
unter www.dietiefsee.de.

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| 15:45 - 16:30,
3SAT |
| Das perfekte Chaos Prince
Charles hat sie besucht, der Virgin-Chef, Richard Branson, war ihr Gast, internationale
Softwarefirmen und Managementinstitute interessieren sich für sie: die Dabbawalas von
Mumbai. Ein einzigartiger Beruf, den es nur hier, im ehemaligen Bombay, gibt. Dabbas sind
die Blechbehälter, und Walas heißen die Träger. In der 20-Millionen-Metropole liefern
täglich 5000 Dabbawalas 200 000 Mittagessen aus. Hausmannskost für indische Angestellte,
zubereitet von der Ehefrau, denn beim Essen machen viele Inder keine Kompromisse. Sie
möchten wissen, wer für sie gekocht hat. Die Mahlzeiten in den Dabbas, hierzulande als
Henkelmänner bekannt, gehen durch unzählige Hände, legen bis zu 70 Kilometer zurück -
per Rad, in Zügen, auf Holzkarren und auf dem Kopf. Ein Code aus Zahlen, Buchstaben und
Farben weist den Weg. Wer jedoch daran zweifelt, dass das Essen im Chaos der Megacity
seinen Empfänger erreicht, liegt falsch. Nahezu fehlerlos funktioniert das System der
Dabbawalas. Nur eine von 16 Millionen Dosen geht verloren. Eine logistische
Meisterleistung, obwohl die meisten Dabbawalas Analphabeten sind. Sie glauben, jemandem
Essen zu liefern erzeuge gutes Karma, und fühlen sich daher ihren Kunden gegenüber
zutiefst verpflichtet. Ihr gemeinsamer Glaube und die gleiche Herkunft schweißen die
Dabbawalas zusammen. Die meisten stammen aus der Region um Poona, etwa 150 Kilometer
südöstlich von Mumbai. Die Organisationsstruktur ist mit einem Verein oder sogar mit
einem Familienbetrieb vergleichbar. Um als Dabbawala arbeiten zu können, braucht man
einen Bürgen und darf sich nichts zuschulden kommen lassen, denn allein das Funktionieren
des Systems ist der Garant für den Erfolg. Und immerhin zahlt die Organisation auch
Krankengeld und Rente. Suresh Shivekar arbeitet seit 22 Jahren als Dabbawala. Er kam
damals wie die meisten seiner Kollegen aus Alandi in die Großstadt, um für sich und
seine Familie eine Existenz aufzubauen. Mit dem 46-jährigen Dabbawala taucht der Film ein
in die wild wuchernde Metropole Mumbai und verfolgt ein logistisches Phänomen, das alle
westlichen Vorstellungen von Ordnungsprinzipien über Bord wirft. Die Dabbawalas, die es
seit 120 Jahren in Mumbai gibt, verkörpern mehr denn je Tradition und Moderne in der
rasant wachsenden Metropole. Bis heute hat sich an ihrer Arbeitsweise nur wenig geändert,
doch hat Mumbai mittlerweile zwanzigmal so viele Einwohner. Wie gelingt es den Dabbawalas
- in einer der größten Städte der Welt - den Durchblick zu behalten? Ohne Computer,
ohne andere technische Hilfsmittel. Handelt es sich bei ihrem System vielleicht nicht nur
um ein logistisches, sondern auch um ein soziales Phänomen, von dem selbst hoch
entwickelte Industriestaaten noch etwas lernen könnten?

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| Freitag, 26.03.2010 |
| 11:20 - 11:45,
MDR |
| Vergessene Inseln Adak
Island ist die größte Insel der Andreanof Islands im Pazifischen Ozean/Alaska. Adak
Island zählte in Zeiten des Kalten Krieges aus strategischen Gründen zu den Hot Spots
der westlichen Militärwelt. Heute dagegen gleicht sie einer Geisterstadt, ist nahezu
verlassen und in der Bedeutungslosigkeit versunken. Trotz der extrem kalten
Witterungsverhältnisse harren dort rund 150 Menschen auch noch im Jahre 2010 aus. |
| 14:15 - 15:00,
H3 |
| Planet Erde 'Die
neuen Kameras sind so klein, dass sie auf dem Rücken eines Vogels befestigt werden
können und während des Fluges fotografieren', erklärt Englands Tierfilm-Legende David
Attenborough (80). 'Es stimmt also, dass die Doku die Welt so zeigt, wie sie nie zuvor zu
sehen war!'. Die Fortsetzung der spektakulären Naturreportage von 2006 beginnt mit einer
Folge über die Eiswelten an Nord- und Südpol. Wieder ging das Team um Regisseur Alastair
Fothergill (46) an die Grenze des Machbaren: Die Kameraleute lebten ein Jahr in der
Antarktis, der kältesten Region der Erde. Ein Filmversuch durfte nie mehr als 30 Minuten
dauern: Länger hält der Mensch die extreme Kälte nicht aus. Trotzdem brachten sie
einzigartige Aufnahmen von brütenden Kaiserpinguinen mit. Im Polarwinter, wenn die
Temperaturen wochenlang -70°C nicht überschreiten, überleben die Tiere nur dicht
aneinander gedrängt in großen Kolonien. Sogar die Royal Navy unterstützte das
Filmprojekt: Die Luftaufnahmen von jagenden Buckelwalen wurden vom Helikopter des
Kriegsschiffs 'HMS Endurance' aus gemacht. Die Bilder verdeutlichen aber auch die Folgen
der Erderwärmung: Einem jagenden Eisbären taut der Lebensraum buchstäblich unter den
Pranken weg. 'Die Doku zeigt eine Welt, die es erschreckenderweise in wenigen Jahren nicht
mehr geben wird. Sie ist ein Appell, die verbliebenen Naturwunder zu schützen', mahnt
Attenborough.

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| 16:55 - 17:15,
3SAT |
| Georgien Zwischen
den Kontinenten Europa und Asien gelegen, ist Georgien der Schmelztiegel einer Vielzahl
von Völkern und Kulturen. Kirchen, Klöster und die Lebensweise der Menschen erzählen
von der Jahrtausende alten Geschichte des Landes. Die Landschaft Georgiens ist geprägt
von den Bergen des Großen und des Kleinen Kaukasus. Zwischen den beiden Gebirgszügen
liegt im Westen das fruchtbare subtropische Gebiet der Kolchis, einen Kontrast dazu bildet
die Halbwüste Garedschi an der Grenze zu Aserbaidschan. Der Film 'Georgien - Menschen,
Landschaften und Kulturen am Kaukasus' berichtet über das kontrastreiche Land zwischen
zwei Kontinenten.

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