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Empfehlungen der Redaktion |
| Samstag, 28.08.2010 |
| 00:00 - 00:45,
Phoenix |
| Abenteuer Ägypten - Mit
Dietmar Ossenberg unterwegs Seit Jahrtausenden fasziniert Ägypten die
Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber.
Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche nach dem Mythos des Landes gemacht. 'Abenteuer
Ägypten' ist keine Reisereportage im herkömmlichen Sinn: Die zweiteilige Reportage ist
das Resultat aus jahrelangen persönlichen Erlebnissen des ehemaligen
Kairo-Korrespondenten. Es ist das Porträt eines Landes jenseits der ausgetretenen
Touristenpfade. Stationen des ersten Teils der Reisereportage sind die Tempel von Abu
Simbel, Luxor, das Grabräuberdorf Kurna und die aus dem Wüstenboden gestampfte Siedlung
El Gouna.

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| 00:45 - 01:30,
Phoenix |
| Abenteuer Ägypten - Mit
Dietmar Ossenberg unterwegs Seit Jahrtausenden fasziniert Ägypten die
Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber.
Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche nach dem Mythos des Landes gemacht. 'Abenteuer
Ägypten' ist keine Reisereportage im herkömmlichen Sinn: Die zweiteilige Reportage ist
das Resultat aus jahrelangen persönlichen Erlebnissen des ehemaligen
Kairo-Korrespondenten. Es ist das Porträt eines Landes jenseits der ausgetretenen
Touristenpfade. Den zweiten Teil seiner Reisereportage 'Abenteuer Ägypten' beginnt
Dietmar Ossenberg mit einem Besuch im Reich der Toten: Gemeinsam mit Archäologen steigt
er hinab in die 'Unterwelt' Bahariyyas inmitten der Weißen Wüste im Westen Ägyptens.
Eine der nächsten Stationen ist Ägyptens Metropole Kairo. Einst nannte man die Stadt 'Al
Qahira' - die Siegreiche. Heute ist aus der bescheidenen Siedlung der Fatimidenherrscher
die größte Stadt des Kontinents geworden. 17 Millionen Menschen drängen sich dort - nur
Mexiko-Stadt ist größer. Endpunkt der Reisereportage ist die Hafenstadt Alexandria.

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| 12:30 - 13:00,
arte |
| Reiseskizzen aus ... Kambodscha
lautet das Reiseziel des Illustrators Bertrand de Miollis. Er besucht die grandiosen
Tempel von Angkor Wat und die belebten Märkte der Hauptstadt Phnom Penh. Auf seinen
Reisestationen entdeckt er das menschliche Gesicht Kambodschas. Denn obwohl die
Bevölkerung des ostasiatischen Landes viel durchmachen musste, hat das 'Land des
Lächelns' nichts von seiner legendären Gastfreundschaft verloren.

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| 13:15 - 14:00,
RBB |
| Wildes China Die
sechste und letzte Folge der Reihe 'Wildes China' führt an die 14.500 Kilometer lange
Küste Chinas. Sie ist voller Gegensätze: Futuristische moderne Städte wechseln sich mit
alten Dörfern mit Seegrasdächern, uralten Reisterassen und Sümpfen ab, in den seltene
Tiere leben. Jedes Jahr ziehen die bedrohten Mandschuren-Kraniche von ihren nördlichen
Brutplätzen bis in ihre Winterquartiere nahe Shanghai. In den letzten Salzsümpfen Chinas
konnte der bereits ausgestorbene Davidshirsch wieder angesiedelt werden. Das ging nur,
weil eine kleine Herde der wasserliebenden Hirsche im 19. Jahrhundert nach England
gebracht wurde. Die Nachkommen dieser Herde sind ihn ihre ursprüngliche Heimat
zurückgekehrt. Die Küstengewässer Chinas sind gefährliche Gewässer, über die immer
wieder Wirbelstürme fegen können. Die Hafenmetropole Hongkong verdankt ihren Aufstieg
den gut geschützten Ankerplätzen. Ganz in der Nähe des dicht besiedelten
Handelszentrums liegt überraschenderweise Chinas Hauptschutzgebiet für Vögel. Hier
finden zahlreiche tropische Zugvögel Schutz, zum Beispiel der Schwarzstirnlöffler. Auch
der gut geschützte Weiße Delphin findet sich hier. Vor Hongkong liegt das
Südchinesische Meer - von Inseln und Korallenriffen übersät. In Landnähe sind die
meisten Riffs zerstört und überfischt. Doch nun gibt es Bemühungen, die
Mangrovenwälder und Fischbestände zu schützen. Die Probleme Chinas sind allen Ländern
bekannt: der wachsende Druck auf Rohstoffe, Umwelt und Lebensräume. Doch nirgendwo
spielen sie sich in einem so großen Maßstab ab. Der Weg, den China einschlägt, wird
nicht nur die Chinesen und ihre Umwelt beeinflussen, sondern den Rest der Welt.

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| 19:00 - 19:45,
B3 |
| Die Südsee Knapp
unter der Wasseroberfläche bricht ein Vulkan aus - die Geburt einer Südseeinsel. Hier am
'Pazifischen Feuerring', einer der Erdregionen mit der höchsten vulkanischen Aktivität,
haben Tiere sich angepasst. So vergräbt auf den Salomonen das Bismarckhuhn seine Eier zum
Ausbrüten in der warmen Erde.
Als Südsee bzw. Südpazifik wird das Polynesische Dreieck Hawaii-Neuseeland-Osterinseln
bezeichnet.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Oman - Die Rosen der Wüste
Im Wüstenstaat Oman ist Wasser rar. Dennoch blühen hier sogar Rosen - dank
eines 1500 Jahre alten Kanalsystems. Darüber wacht Suleyman Al Riyami , oberster
Wasserbeauftragter seines Dorfes.

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| Sonntag, 29.08.2010 |
| 01:45 - 02:20,
Phoenix |
| Peru - Von Goldgräbern und
Wunderheilern Morgens um fünf macht sich Luis auf den Weg. Er löst einen
Kollegen ab, der seit einer Woche im kleinen Goldgräber-Camp am Fuß der Anden
übernachtet. Die Arbeit unter Tage ist nur mit viel Koka, Schnaps und Zigaretten zu
ertragen, die Ausbeute an Gold eine geringe Entschädigung für die Strapazen. Auf dem Weg
zur Mine fährt das 3sat-Team auch an den bis heute rätselhaften Linien von Nasca vorbei. |
| 05:15 - 06:15,
3SAT |
| Der Basar von Urfa Urfa
im Südosten der Türkei, nahe der syrischen Grenze, ist eine Stadt, in der die
Widersprüche zwischen der Modernisierung samt ihren negativen Begleiterscheinungen und
dem Festhalten an traditionellen Werten wie unter einem Vergrößerungsglas sichtbar
werden. Nirgendwo sonst lässt sich islamische Alltagswelt noch so intensiv und
authentisch beobachten wie im Basar von Urfa, von dem es heißt, er sei 'der schönste
aller Basare'. Unmittelbar an den Basar schließt sich Dergah an, ein städtisches
Refugium, das der Entspannung dient und mit seinen islamischen Heiligtümern ein viel
besuchtes Ziel von Pilgern aus dem gesamten Orient ist. Urfa gilt mit diesen heiligen
Stätten als fünftgrößtes Heiligtum der islamischen Welt. Der Film 'Der Basar von Urfa'
beschreibt einen Tag im Basar, begleitet von den Gebetsrufen des Muezzins. Im Zentrum
steht der berühmte Teegarten im Gümrük Hani, einer historischen Karawanserei. In
farbigen Bildern stellt der Film auch die Protagonisten des Basars vor.

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| 07:30 - 08:15,
Phoenix |
| Auf den Spuren der
Korallenroute ARD-Korrespondent Mario Schmidt reist auf den Spuren der
legendären 'Korallenroute' durch die Südsee, trifft die ehemalige Crew und erzählt
Geschichten rund um die damaligen Landebuchten. In den 50er Jahren brachen Touristen zu
einer der romantischsten Flugreisen der Luftfahrtgeschichte auf: im Flugboot von Auckland
über Fidschi, Samoa und Aitutaki nach Tahiti. Die gewaltigen doppelstöckigen
Wasserflugzeuge vom Typ Solent hatten Platz für 40 Passagiere - alles First Class. Im
Cockpit flogen die Piloten manchmal in Unterhosen, weil es so heiß war und es für sie
keine Klimaanlage gab.

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| 13:30 - 14:00,
arte |
| Reiseskizzen aus ... Auf
einer Reise von der kubanischen Hauptstadt Havanna über die Tabakfelder der Provinz Pinar
del Río bis nach Santiago de Cuba zeichnet die junge Illustratorin Carla Talopp ein
feinfühliges Porträt der 'Perle der Karibik'.

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| 14:00 - 15:40,
arte |
| Schmeiß den Teufel raus! New
Orleans/Louisiana - sechs Monate nach dem verheerenden Hurrikan Katrina haben die
größtenteils afroamerikanischen Einwohner ihre Angehörigen, ihre Häuser und
Arbeitsplätze verloren. Im historischen Viertel Treme befindet sich die katholische
Kirche St. Augustine. Der dortige Priester, Father LeDoux, hat seiner Gemeinde
unermüdlich beigestanden und sie in den Momenten der Verzweiflung aufgerichtet. Der
Beschluss des Erzbischofs, die Kirche zu schließen und Father LeDoux zu versetzen, trifft
die Gemeinde wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Die St. Augustine-Kirche hat
Symbolcharakter, denn hier saßen zum ersten Mal Sklaven, freie Afroamerikaner und Weiße
Seite an Seite, um Gott zu preisen. Außerdem liegt hier für viele der Ursprung des Jazz.
Auch heute noch verbindet die Kirche katholische Frömmigkeit mit dem Geist des Jazz. Für
die Gemeinde ist die Vorstellung, ihren Priester zu verlieren, nicht hinnehmbar. Sie liebt
Father LeDoux als Helfer und seelischen Beistand, als jemanden, der ihnen neue Horizonte
öffnete und Menschen aller Hautfarben und Glaubensrichtungen in seiner Kirche
zusammenbrachte. Er selbst hat seine afrikanischen Wurzeln nie vergessen. Die
Gemeindemitglieder lehnen sich gegen die übermächtige Kirchenhierarchie auf. Father
LeDoux hält sie an, zu beten und zu verhandeln. Doch dann wird deutlich, dass der
Erzbischof keineswegs vorhat, die Kirche zu schließen, sondern Renovierungsarbeiten
veranlasst hat. In der Gemeinde herrscht ohnmächtige Wut. Als verlautbart wird, dass
anstelle von Father LeDoux ein weißer Priester aus einem anderen Stadtviertel nach St.
Augustine versetzt werden soll, brechen die wildesten Spekulationen aus. Geht es um ein
Immobiliengeschäft? Verbirgt sich dahinter der Wunsch, eine unorthodoxe Gemeinde in die
Knie zu zwingen? Oder soll Treme künftig ein 'weißes' Viertel werden? Trotz der
Fürsprache, Demonstrationen und Konzerte zur Unterstützung von Father LeDoux bleibt der
Erzbischof unnachgiebig. Der neue Priester tritt sein Amt an, gießt aber durch seine
Arroganz sofort Öl aufs Feuer. Als zutiefst gläubige Menschen haben die
Gemeindemitglieder immer gehofft, dass ihre Gebete für ihre Kirche und ihren Priester
erhört werden. Dennoch haben sie sich vorsichtshalber einen Plan B zurechtgelegt: Mit
Hilfe von Freiwilligen aus aller Welt besetzen sie die Kirche. Vor dem Gebäude postieren
sich Kameras amerikanischer Fernsehsender. Die kleine Gemeinde von Treme fühlt sich im
Recht. Offen ist zu diesem Zeitpunkt noch, ob es ihr gelingen wird, ihre Kirche zu retten
und den Verwaltungsapparat, der bisher jegliche Verhandlungsangebote ignoriert hat, zum
Einlenken zu zwingen.

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| 16:00 - 16:30,
ARD |
| Die Dino-Fundgrube Im
US-Bundesstaat Utah findet Dino-Forscher James Kirkland 2002 den Schädel eines bis dahin
unbekannten gehörnten Sauriers aus der Kreidezeit. Weiterhin stoßen Paläontologen auf
ungewöhnlich viele Fossilien prähistorischer Muscheln, Fische, Echsen, Schildkröten,
Vögel, Krokodile und Säugetiere. Die Doku begleitet die Forscher bei der Arbeit. Ab 2010
sollen ihre Funde in einem neuen Museum für Naturgeschichte präsentiert werden.
1996 wurde das Grand Staircase-Escalante National Monument im Süden Utahs zum
Naturschutzgebiet erklärt.

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| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
| Traumziel Karibik Überall
auf den Niederländischen Antillen finden sich Spuren des 'Mutterlandes': Dieter Schumann
entdeckt in Curaçaos Hauptstadt Willemstad ein knallbuntes Klein-Amsterdam. Hier trifft
er Deutsche, die als Delfintherapeut und Tauchlehrer arbeiten, jagt mit der Küstenwache
Drogenschmuggler und erlebt auf Sint Maarten den karibischen Karneval .
Die Niederländischen Antillen sind nur innenpolitisch völlig autonom.

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| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
| Traumziel Karibik Vier
Inseln auf den Kleinen Antillen: Antigua, die britische Kronkolonie Montserrat,
Gouadeloupe und Dominica. Vier kleine Paradiese für Leute mit ausreichend Geld. Für
viele Einheimische aber liegen über dem vermeintlichen Paradies dunkle Schatten. Der
Kanadier Gregory Scott ist der Liebe wegen in die Karibik gezogen. Von Ottawa nach
Antigua. Er wolle dort nie wieder weg, sagt er. Greg Scott, der Hubschrauberpilot, fliegt
das Team mit Reporter Dietmar Schumann und Kameramann Frank Vieltorf auf einige der
britisch und französisch geprägten Inseln in der südöstlichen Karibik.

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| 23:35 - 01:10,
B3 |
| Comandante Im
Februar 2002 gibt Kubas Staatschef Fidel Castro dem Oscargekrönten Regisseur Oliver Stone
ein drei Tage dauerndes Interview. Stone spricht mit dem kommunistischen Diktator über
den Zustand seines Landes, Sophia Loren und den Kinohit 'Titanic'.
In Auftrag gegeben hatte den Film der US-Sender HBO. Die Verantwortlichen weigerten sich
jedoch, das Porträt auszustrahlen, weil ihnen Castros Porträt zu positiv schien.

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| Montag, 30.08.2010 |
| 05:00 - 06:00,
arte |
| Zum Schafescheren nach
Patagonien ARTE unternimmt in der heutigen Sendung eine 70.000 Kilometer
lange Reise durch Patagonien: Das Kamerateam folgt 20 Männern, alle Schafscherer von
Beruf, die in der argentinischen Kleinstadt Pampa den Bus nehmen, um damit sechs Monate
lang von einer Schafzüchterfarm zur nächsten quer durch Patagonien zu fahren. Sechs
Monate harte Arbeit bei patagonischen Großgrundbesitzern und ein entbehrungsreicher
Alltag liegen vor ihnen. Nachts schlafen die Männer auf ihren selbst mitgebrachten
Matratzen in Baracken direkt neben den Ställen. Die meisten der Männer stammen aus der
Provinz Corrientes, einer der ärmsten Argentiniens im Nordosten des Landes. Einige sind
Nachfahren der Mapuche-Indianer, die im 19. Jahrhundert im Zuge der 'Wüsteneroberung' von
der argentinischen Armee militärisch unterworfen und systematisch ausgerottet wurden. Die
Dokumentation geht bei dieser Reise auch auf die aktuelle Lage in Argentinien ein, die
nicht weniger prekär ist als die der Saisonarbeiter auf dieser 70.000 Kilometer langen
'Wollstraße'. |
| 07:00 - 07:25,
arte |
| Zapping International Wer
in der burundischen Hauptstadt Bujumbura den Fernseher einschaltet, stößt nicht mehr
automatisch auf den öffentlichrechtlichen Sender RTBN, der die Fernsehlandschaft des
ostafrikanischen Staates über 20 Jahre lang allein beherrschte. In weiten Teilen des
Landes empfangen die Burunder auch den Privatsender 'Télé Renaissance', der es sich zum
Ziel gesetzt hat, die anhaltenden Spannungen zwischen Hutus und Tutsis zu entschärfen.
Damit sendet 'Télé Renaissance' ein Gegenprogramm zum berüchtigten ruandischen Sender
'Radio-Télévision Libre des Milles Collines', dem Sprachrohr der extremistischen Hutus.
Das schon lange geplante Projekt 'Télé Renaissance' konnte schließlich dank
großzügiger Spenden und ein wenig Werbung umgesetzt werden. Heute zeigt der Sender
zwölf Stunden täglich Nachrichten aus dem In- und Ausland, Filme und Magazine. Zudem
werden die Menschen in Bujumbura und in der burundischen Provinz bald auch 'Family TV'
empfangen. Der religiöse Sender aus dem nahen Kenia will mit Hilfe von 5.000
Parabolantennen Gottes Wort bis in die abgeschiedensten Gegenden Burundis tragen. |
| 12:00 - 12:45,
arte |
| Inselträume Der
Archipel Vanuatu ist ein selbstständiger Inselstaat im Pazifik. Die Menschen hier
bekommen die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar zu spüren, denn durch den Anstieg
des Meeresspiegels ist ihr Land bedroht. Port Vila, die Hauptstadt und zugleich einzige
Stadt des Archipels, liegt auf der größten Insel Éfaté. Vanuatu trug früher den Namen
Neue Hebriden, den der Brite James Cook dem Archipel 1774 gegeben hatte. Vor ihm war um
1766 bereits der französische Seefahrer Louis Antoine de Bougainville zu der Inselgruppe
vorgestoßen. Die Inseln wurden von Engländern und Franzosen gemeinsam verwaltet, bis sie
1980 die Unabhängigkeit erlangten und den Namen Vanuatu annahmen. In dem Ort Londar in
den Bergen leben rund 100 Menschen, die sich nach einem Tsunami hierhin geflüchtet haben.
Sie waren ursprünglich Fischer und mussten sich an das Leben im Gebirge anpassen. Der
65-jährige Waricius ist Häuptling des Dorfs. Es kümmert ihn wenig, dass die Missionare
den Menschen vorschreiben, wie sie sich außerhalb der Dörfer zu kleiden haben. Ihm
reichen seine Häuptlingsattribute, ein Stab und ein besonders luxuriöses Penisfutteral.
An den Berghängen Landwirtschaft zu betreiben ist keine einfache Sache. Weder
Tiergespanne noch Maschinen können hier verwendet werden. Aus Bestandteilen des
Kava-Strauchs, einem Pfeffergewächs, stellen die Menschen ein berauschendes, in Vanuatu
äußerst beliebtes Getränk her. Dem Staat Vanuatu ist es wichtig, die
Importabhängigkeit zu verringern. In diese Richtung zielt auch die Initiative einer
kleinen Firma, die Kokosnussöl als Treibstoff für Generatoren und Automotoren anbietet.
Das Umweltbewusstsein der Inselbewohner, die sich ihre traditionelle Lebensweise
weitgehend erhalten haben, könnte so manchem Industrieland als Vorbild dienen.

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| 13:00 - 13:25,
WDR |
| Vergessene Inseln Tristan
da Cunha, die Insel am Ende der Welt, lag einst auf der Route der stolzesten Segelschiffe
entlang der Handelswege im 18. und 19 Jahrhundert. Heute leben nur noch 7 Familien dort.
Die Insel gilt inzwischen als die abgelegenste Siedlung der Erde und ist nur per
Fischerboot zu erreichen.
Mit seinem neuen Film führt der MDR-Filmemacher Thomas Junker die Zuschauer in die Welt
von vier faszinierende Inseln auf den Meeren rund um den Globus. Sein Fokus liegt dabei
auf Inseln, die aus verschiedenen Gründen einmal im Mittelpunkt des Interesses standen,
heute aber vergessen sind. Der MDR-Geschichtensammler wird von Tristan da Cunha im
Südatlantik über Adak Island im Westen Alaskas, Palau im Pazifik bis nach Kastellorizo
im Mittelmeer reisen. Thomas Junker sammelt und erzählt Geschichten. Er will die
Zuschauer an seinen Erlebnissen teilhaben lassen und im besten Sinne des Wortes
unterhalten. Den 45-jährigen Filmemacher interessiert, wie die Menschen leben. Wie sieht
ihr Alltag aus, was und wie arbeiten sie, welche Träume und Sorgen haben sie, wie sieht
ihre Kultur aus? So ist es Sinn und Zweck der fünfteiligen Dokumentation für den MDR,
das Leben auf sehr unterschiedlichen Inseln zu portraitieren. Aber auch über die zum Teil
extrem beschwerlichen und langen Anreisen auf die Inseln wird Junker in seinen Film
berichten. So erfolgte beispielsweise die 7-tägige Schiffsanreise nach Tristan da Cunha
bei heftigen Orkanstürmen mit bis zu 15m hohen Wellen.

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| 14:45 - 15:30,
3SAT |
| Durch die Schlucht der Sieben
Stiere Die kirgisischen Nomaden schlachteten aus Protest Hunderttausende
ihrer Schafe, als die Sowjets sie sesshaft machen wollten, dennoch wurden sie in feste
Dörfer gezwungen. Nach der Unabhängigkeit des zentralasiatischen Staates Kirgistan gehen
nun viele Kirgisen wieder zur alten Lebensweise über. Den Winter verbringt Sejnekan
Byschekeva in ihrem Dorf am See Issyk-Kul. Im Frühjahr jedoch zieht sie mit ihrer
Schafherde durch die imposante Schlucht der Sieben Stiere zu den Sommerweiden in 4.000
Metern Höhe im Schatten des Tien-Shan-Gebirges und kehrt erst im Herbst ins Dorf zurück.
Auch in den Dörfern und Städten werden alte Nomaden-Traditionen wieder lebendig: In der
Hauptstadt Bishkek finden große Reiterspiele mit Teilnehmern aus dem ganzen Land statt.
In Sejnekans Dorf stellen einige Familien wieder mehr Filzdecken und -teppiche her, andere
gehen wieder mit Adlern auf die Jagd, und bei Familienfeiern werden die uralten Verse des
kirgisischen Heldenepos gesungen. Kirgisistan ist ein Land im Umbruch, bei dem die Nomaden
eine besondere Rolle spielen. Der Film beobachtet, wie die Kirgisen zu ihren alten
Traditionen zurückkehren. |
| 15:30 - 16:00,
MDR |
| Vergessene Karpaten Russland-Korrespondentin
Ina Ruck reist entlang der ukrainischrumänischen Grenze, quer durch ein vergessenes
Gebirge, quer durch die ukrainischen Karpaten. Fernab aller Zivilisation besucht Ina Ruck
einen Trupp ukrainischer Grenzsoldaten. Sie versorgen sich selbst, züchten Schweine und
ziehen Gemüse vor der Kaserne. Ihr Job besteht hauptsächlich darin, verirrte
Bergtouristen aus Rumänien wieder zurück über die Grenze zu schicken, denn die Grenze
zwischen der EU und dem Osten verläuft hier beinahe unbemerkt - und unbefestigt. Die
Reise führt auf einen der höchsten Berge, wo riesige verwaiste Radardome einer
ehemaligen sowjetischen Abwehranlage stehen. Ein Lokalpolitiker sucht übrigens noch
Investoren, die diese Ruinen in Karpatenhotels umwandeln wollen. Im Moment aber haben
Schäfer sie zu Unterständen für ihre Schafherden umfunktioniert. Schließlich begleitet
Ina Ruck eine Blasmusikkapelle durch die Dörfer. Sie spielen bei Hochzeiten und
Beerdigungen auf und kennen jeden in der Gegend. Erstere sollen hier übrigens die
längsten der Welt sein. |
| 16:55 - 17:40,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Seit Tausenden von Jahren schon pilgern Menschen auf dem
Padmasambhava-Pfad nach Lhasa. Auch Rapa (32), Ruru (60), Busa (64), Chuja (28) und Dawa
(24) machen sich mit ihrer Rinderherde auf den Weg in die Hauptstadt Tibets. Für die
1.500 Kilometer lange Strecke werden sie neun Monate brauchen. Dabei marschieren die drei
jungen Männer der Gruppe nicht etwa aufrecht, sondern legen sich nach nur wenigen
Zwischenschritten bäuchlings auf den Boden, heben die Hände über den Kopf, erheben sich
wieder, machen drei Schritte, um sich erneut der vollen Körperlänge nach auf den Asphalt
zu werfen. Mit dieser schier unvorstellbaren selbst auferlegten Marter messen sie die
ungezählten Meter zu ihrem weit entfernten Ziel mit jeder Faser des Körpers aus. Die
Dokumentation begleitet die Pilger von den Vorbereitungen bis zur Ankunft in Lhasa. Dabei
vermittelt sie dem Zuschauer einen unvergleichlichen Eindruck von der Willensstärke, der
ausgeglichenen Bestimmtheit und tiefgreifenden Spiritualität dieser Pilger auf ihrem
langen entbehrungsvollen und an Erfahrungen reichen Weg.

|
| 20:15 - 22:10,
arte |
| Verdammt in alle Ewigkeit Pearl
Harbor 1941, kurz vor dem Angriff der Japaner: Korporal Pewitt (Montgomery Clift) will nie
wieder einen Boxring betreten, nachdem einer seiner Gegner bei einem Kampf erblindet ist.
Doch als sein bester Freund Maggio (Frank Sinatra) im Straflager totgeprügelt wird, sieht
Pewitt rot.
Die eine Million Dollar teure Produktion spielte 18 Millionen ein und zählte damit zu den
zehn erfolgreichsten Filmen der 50er-Jahre.

|
| 22:00 - 22:45,
WDR |
| Bedrohte Paradiese Traumurlaub
unter Palmen: Die Malediven zählen zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Nicht
nur Sporttaucher kommen auf die kleinen Atollinseln mitten im Indischen Ozean, zunehmend
sind es Wellness-Touristen, die sich in großen Luxus-Hotels verwöhnen lassen. Doch die
Malediven sind vom Untergang bedroht. Neben dem Anstieg des Meeresspiegels durch die
Klimaerwärmung ist daran vor allem der ausufernde Massentourismus schuld. Hotelneubauten
für Millionen Touristen zerstören die Korallenriffe, die wie Schutzschilder die Inseln
bislang vor Überflutungen bewahrt hatten. Giftmüll bedroht die empfindliche
Unterwasserwelt. Sanfter, begrenzter Tourismus könnte den Untergang verlangsamen,
vielleicht sogar verhindern. Doch der Präsident der Malediven, Nasheed, seit Oktober 2008
im Amt, plant das Gegenteil: Er will nun alle Inseln für die Touristen öffnen. Mit dem
Geld aus dem Massentourismus möchte er Land in Sri Lanka oder Indien für die Bewohner
der Malediven kaufen. Nach uns die Sintflut: Jetzt stehen die internationalen
Tourismuskonzerne Schlange. Kann der Untergang der Inseln überhaupt noch verhindert
werden? Für die story-Sendereihe 'Bedrohte Paradiese' begleiten die Autoren eine
Malediven-Expedition des renommierten Salzburger Meeresbiologen Robert Hofrichter. Eine
Reise zu den Zentren des Massentourismus und zu unberührten Atollen im Indischen Ozean.
Eindrucksvolle Unterwasseraufnahmen des bekannten Tauchkameramannes Jörg Matzky zeigen
die Schönheit der Korallenriffe - und die Bedrohung, der sie ausgesetzt sind.

|
| Dienstag, 31.08.2010 |
| 03:45 - 03:55,
Phoenix |
| Leben auf Samoa Weiße
Sandstrände, malerische Wasserfälle und unberührte Regenwälder: das ist der Inselstaat
Samoa im Herzen der Südsee. ARD-Korrespondent Mario Schmidt bereist mit seinem Team die
beiden Hauptinseln Savai'i und Upolu und erzählt dabei Alltagsgeschichten aus dem Leben
im Südseeparadies. Im Linienbus macht er sich auf zu den berühmten Lavafeldern. Dort
leben die Menschen in unwirtlicher Umgebung in ihrem Dorf. Auf ihrer Reise an der
malerischen Küste lädt der Häuptling eines Fischerortes das Team ein, neben dem
samoanischen Lebensstil auch traditionelle Jagdmethoden kennenzulernen. Am nächsten
Morgen starten beim größten Volksfest des Landes die traditionellen Langboote zu einem
Rennen. Ein Tattoomeister weiht das Team in die Besonderheiten seiner Ganzkörpertattoos
ein. Samoa war einst deutsche Kolonie - daran erinnern zahlreiche Namen. So legte 1885 ein
Mann namens Frederick Kruse mit dem Segelschiff an der Küste an. Seine Urenkelin führt
heute ein Hotel auf Samoa mit dem Namen 'Insel Fehmarn'. Der Tourismusminister heißt Misa
Telefoni Retzlaff, sein Großvater brachte aus Berlin die ersten Telefone nach Samoa.

|
| 13:00 - 13:25,
WDR |
| Vergessene Inseln Thomas
Junker portraitiert das Leben auf diesen so sehr unterschiedlichen Inseln. Da ist Tristan
da Cunha. Einst lag es auf der Route der stolzesten Segelschiffe entlang der Handelsrouten
im 18. und 19 Jahrhundert. Heute leben nur noch 7 Familien dort. Die Insel gilt inzwischen
als die abgelegenste Siedlung der Erde und ist nur per Fischerboot zu erreichen.

|
| 16:55 - 17:40,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Lijiang liegt in der chinesischen Provinz Yunnan, im Südwesten des
Landes. Der Ort ist die ehemalige Hauptstadt der Naxi. Dieses Volk stellt eine der 25
Minderheiten in Yunnan dar, die der Dongba-Kultur angehören. Zugleich ist Lijiang eine
wichtige Kreuzung der Teestraße mit dem Verbindungsweg zwischen Yunnan und Tibet. Der
amerikanische Botaniker und Sinologe Joseph F. Rock erforschte diese Region in den 20er
Jahren und entdeckte dabei unter anderem die Hieroglyphen der Dongba-Kultur. Er bereiste
die im Westen nahezu unbekannten Grenzgebiete zu Tibet und gelangte auch in das
sagenumwobene Shangri-La, dessen perfekte Gesellschaft der britische Schriftsteller James
Hilton in seinem utopischen Roman 'Lost Horizon' als ein himmlisches Paradies auf dem Dach
der Welt beschrieb. Der Zuschauer erfährt außerdem, dass der Anbau der Teepflanze und
die gesamte Teekultur für die Bevölkerung dieser Bergregion im Himalaya einen hohen
Stellenwert besitzen.

|
| 18:50 - 18:15,
H3 |
| service: reisen Budapest,
die ungarische Hauptstadt, ist eine der prachtvollsten Metropolen Europas. Das hell
erleuchtete Palais auf dem Burgberg oder das schneeweiße Parlamentsgebäude am Donauufer
hinterlassen Eindrücke, die der Reisende nie mehr vergisst. 'service: reisen' unternimmt
einen Stadtrundgang durch diese Millionenstadt, die vor 160 Jahre aus den drei Städten
Buda, Óbuda und Pest entstand. Da darf natürlich ein Besuch im Kaffeehaus ebenso wenig
fehlen wie der Blick in die Markthalle oder der Bus, der baden geht - das Gefährt ist
nämlich schwimmtauglich. Außerdem im Programm: der 'Budapester', dieses unverwüstliche
Schuhwerk aus Schusterhand, und der Strudel. Die Sendung verrät, wieso der Teig so
atemberaubend fein und elastisch ist. Das zweite Ziel der Ungarn-Reise heißt Pecs. Das
beschauliche Städtchen südlich von Budapest kommt 2010 ganz groß raus, denn es ist eine
von drei Kulturhauptstädten Europas. Zu guter Letzt noch ein Tipp für Genießer: eine
Weinkur - in der Badewanne. Wo, wenn nicht in Villany?

|
| 20:15 - 21:00,
WDR |
| Die Everglades 1,5
Mio. Touristen besuchen jedes Jahr die Everglades in Florida - ein 4000 qkm großes
Refugium für Alligatoren, Waschbären, Pumas und andere Tiere. Doch die Sümpfe sind
bedroht - durch Trockenlegung und die Einleitung von Giften.

|
| Mittwoch, 01.09.2010 |
| 11:35 - 12:20,
arte |
| Wunder der Natur Er
ist der älteste, tiefste und wasserreichste See der Erde: 'Brunnen des Planeten' nennen
die Russen den Baikal - und tatsächlich könnte der See die gesamte Weltbevölkerung
über 50 Jahre mit Trinkwasser versorgen.

|
| 15:00 - 15:45,
3SAT |
| Zug der Träume In
Australien gibt es einen berühmten Zug, den 'Ghan'. Einmal wöchentlich verkehrt dieser
Zug - von Mai bis Juli auch zweimal wöchentlich - zwischen Adelaide im Süden und Darwin
im Norden. Der 'Ghan', der in seinem Wappen ein Kamel führt, erinnert an Kameltreiber aus
Asien, die im 19. Jahrhundert nach Australien angeworben wurden, um das Outback, das
weite, unwegsame Landesinnere, zu erschließen. Erst zogen diese Pioniere eine
Telegrafenlinie von Süden nach Norden, dann eine Straße und schließlich eine
Eisenbahnlinie. Kein anderes Transportmittel wäre in der Lage gewesen, mit schweren
Lasten durch die Wüsten und die Weite des Buschlands zu ziehen- nur das genügsame, an
Temperaturen von 40 und 50 Grad gewöhnte Kamel. Vor wenigen Jahren erst wurde die
Eisenbahnverbindung fertiggestellt. Alle Versuche zuvor waren gescheitert. Die kurzen und
seltenen, dann aber heftigen Regenfälle hatten immer wieder Brücken und Gleise
fortgespült, Termiten hatten die Holzschwellen gefressen, Buschfeuer unterbrachen den
Verkehr. Im ersten Teil des zweiteiligen Films 'Zug der Träume' geht es von Adelaide ins
Zentrum Australiens, nach Alice Springs und zum roten Felsen Uluru oder Ayers Rock. Der
Zug macht auf der 1.500 Kilometer langen Strecke keinen Halt. Wolf von Lojewski und sein
Team haben deshalb dieselbe Route noch einmal mit dem Geländewagen abgefahren. In Coober
Pedy, wo Opale abgebaut werden, besuchten sie 'Crocodile Harry', einen lettischen Baron,
der kein weniger bewegtes Leben führte als der Filmheld Crocodile Dundee. Auf der Anna
Creek Cattle Station, einer Ranch, die größer ist als Belgien, filmten sie die Menschen
bei ihrer Arbeit. Sie trafen sich mit den Nachfahren der asiatischen Kameltreiber und mit
Neil und Jane Waters, die heute Kamele züchten, um das Fleisch in arabische Länder zu
exportieren. Immer wieder fangen sie auch freilaufende Kamele, von denen etwa 500.000 im
Inneren Australiens leben.

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| 15:45 - 16:30,
3SAT |
| Zug der Träume Der
1000 Meter lange Zug 'Ghan' hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil der
insgesamt 3000 Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Wolf von Lojewski
fuhr die Bahnstrecke noch einmal mit dem Jeep ab.
Info: Tickets für eine Fahrt gibts ab 120 Euro. Für gehobene Ansprüche stehen auch
Luxusabteile mit persönlichem Service zur Verfügung. Kosten: 240 Euro.

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| 16:50 - 17:40,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Salz ist Sache der Frauen. Dieser Satz trifft zumindest in Yanjing,
einer Gebirgsregion in der südwestchinesischen Provinz Yunnan und dem östlichen Tibet
zu. In Yanjing gewinnen Mädchen und Frauen im Alter zwischen zehn und 70 Jahren nach
althergebrachten Verfahren Salz. Sie leisten körperlich harte und kräftezehrende Arbeit,
bei der Sonne, Wind und Schweiß eine wichtige Rolle spielen. Der Abtransport des
Naturkristalls ist traditionell dann wieder Männersache. Zwei- bis dreimal überqueren
die Einheimischen zwischen Juni und Oktober die Berge, um das Salz auf Pferden und Yaks
zum nächsten Marktflecken zu bringen. Außerdem betreiben die Bewohner auf 6.000 Meter
Höhe Viehzucht und stellen aus Yak- und Schafsmilch Käse her. Der Dokumentarfilm bietet
beeindruckende Bilder vom Leben eines Bergvolks hoch oben auf dem Dach der Welt.

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| 18:05 - 19:00,
arte |
| Überleben am Manila Express Der
'Manila-Express' hat seine Gleise nicht für sich allein. Menschen wie die
Fischverkäuferin Editha Jayko haben direkt an den Schienensträngen Wohnungen und
Verkaufsstände gebaut. Mitten durch diese ungewöhnliche Nachbarschaft fährt der
Lokführer Cesar Capena täglich 30 Kilometer vom Zentrum der Metropole Manila in den
Süden und zurück.

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| Donnerstag, 02.09.2010 |
| 07:00 - 07:30,
arte |
| Reiseskizzen aus ... In
der heutigen Folge der Reihe entdeckt Elsie Heberstein Guatemala. Vom Ausgrabungsort
Aguateca im tiefsten Dschungel geht ihre Reise über Cobulco mit seinem bunten
Patronatsfest in die von Vulkanen umgebene ehemalige Hauptstadt Antigua. Elsies
Begegnungen mit den Einheimischen und ihre Zeichnungen erzählen von der Welt der Maya und
ihren Einflüssen auf das heutige Leben der Guatemalteken.

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| 07:30 - 08:00,
arte |
| Reiseskizzen aus ... Auf
einer Reise von der kubanischen Hauptstadt Havanna über die Tabakfelder der Provinz Pinar
del Río bis nach Santiago de Cuba zeichnet die junge Illustratorin Carla Talopp ein
feinfühliges Porträt der 'Perle der Karibik'.

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| 08:00 - 08:45,
arte |
| Oman - Die Rosen der
Wüste Im Wüstenstaat Oman ist Wasser rar. Dennoch blühen hier sogar Rosen
- dank eines 1500 Jahre alten Kanalsystems. Darüber wacht Suleyman Al Riyami , oberster
Wasserbeauftragter seines Dorfes.

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| 09:15 - 10:00,
arte |
| Kailash - Zum heiligsten Berg
Tibets Im Juni 2000 begleitete ein Filmteam eine vom österreichischen
Abenteurer Sepp Eder angeführte Expedition in eine der am höchsten gelegenen Regionen
der Welt. Ziel war der heilige Kailash im Westen Tibets. Der pyramidenförmige, 6.714
Meter hoch, ist seit mehr als tausend Jahren das Ziel zahlreicher Pilger. Früher machten
sie sich zu Fuß auf den Weg, der Monate dauern konnte. Heute kommen sie per Lastwagen aus
allen Teilen des Landes, nicht um den Berg zu ersteigen, sondern um ihn zu verehren. Die
Pilger umkreisen den Kailash, ohne den Gipfel zu erklimmen, aus Achtung vor den Göttern.
Die Gläubigsten unter ihnen bewältigen den Weg, indem sie sich Körperlänge für
Körperlänge auf den Boden werfen - 54 Kilometer weit auf einer Höhe von 4.700 bis 5.600
Metern. Der Kailash gilt als Heiligtum mit geheimnisvollen Kräften. Auch Europäer wie
Sven Hedin, Heinrich Harrer und Herbert Tichy standen im Banne dieses einzigartigen
Berges. Der Vergleich mit historischem Filmmaterial zeigt, dass sich das Leben in Tibet
kaum verändert hat und dass Spiritualität zeigt. |
| 12:45 - 13:00,
3SAT |
| Estland Estland,
das nördlichste der drei baltischen Länder, hat eine turbulente Geschichte hinter sich.
Seit dem Mittelalter war es immer wieder besetzt - zuletzt unter russischer Herrschaft.
Seit 1991 ist das Land jedoch unabhängig. Seitdem hat sich viel geändert, auch auf der
Insel Saaremaa. Doch eines ist unverändert geblieben: Noch immer ist das Eiland fast
ausschließlich von Frauen bewohnt. Während die Männer auf See oder dem Festland
arbeiten, versuchen sie, die alten Traditionen der Fischerinsel zu bewahren. Der Film
stellt die Insel Saaremaa und den Alltag ihrer Bewohner vor. |
| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Am Fuß der Rocky Mountains
Rund 15.000 Blackfootindianer leben in Montana und im Süden Kanadas. Rancher
und Medizinmann Tom Crawfort (50) ist einer der wenigen, die noch die Bräuche des Stammes
kennen. Seine geschäftlichen Erfolge will er traditionell feiern: Mit seinem Sohn geht er
auf Büffeljagd, um das Fleisch des erlegten Tieres unter den Stammesältesten zu
verteilen.
Der Kameramann der Doku, Holly Fink, drehte u.a. den TV-Zweiteiler 'Dresden' (2006).
Sprecher ist Klaus Sonnenschein. Er lieh in über 600 Film- und Fernsehproduktionen u.a.
Morgan Freeman und Sean Connery seine Stimme.

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| 16:50 - 17:35,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Die Changtang-Hochebene liegt in Westtibet. In der Region betreiben die
Drokpa-Nomaden Viehzucht und bauen Salz ab, das sie im Sommer verkaufen. Das Naturkristall
der Drokpa steht hoch im Kurs und wird bis nach Nepal, Indien, Bhutan und Sikkim verkauft.
Der Transport des Salzes ist allein Männersache, denn in Tibet glaubt man, dass die
Anwesenheit von Frauen zum Verschwinden des wertvollen Guts führen könne. Auch die
Angehörigen des Dolpo-Volks in Nepal gewinnen Salz. Im Herbst tauschen sie es gegen
Getreide und Bohnen, die von den Rongpa-Nomaden weiter südlich - jenseits der Berge -
angebaut werden. Da das Klima bei den Rongpa milder ist, verbringen die Dolpo dort den
strengen Winter und ziehen im Frühjahr wieder nach Changtang.

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| 20:15 - 21:00,
3SAT |
| Ins heiße Herz Afrikas Mitten
rein ins Pulverfass? In eine Region, die immer wieder von Hungersnot, Bürgerkrieg,
Terrorismus bedroht ist? 'Ich dachte, der Zappenfeld scherzt!', sagt Chefredakteur Thomas
Baumann. 'Klar, eine gewisse Unruhe herrscht in Zentralafrika schon, aber es ist eine
geheimnisvolle, unentdeckte Gegend', kontert sein Korrespondent. Werner Zappenfeld (59)
hat sich durchgesetzt- und liefert jetzt mit seiner zweiteiligen Reportage den Auftakt zum
ARD-Afrika-Schwerpunkt im Fußball-WM-Jahr. Auf den Spuren des berühmten Forschers Mungo
Park ( 1806) entführt er uns von Mali nach Nigeria - 2000 Flusskilometer am Niger
entlang. Dabei entdeckt er u.a. malerische Lehmstädte, erlebt die Viehdrift der
Fulani-Hirten, die Pirsch der Sorko-Jäger. Ein faszinierender Trip 'Ins heiße Herz
Afrikas'!

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| Freitag, 03.09.2010 |
| 05:00 - 06:00,
arte |
| Der Tag, an dem die Weißen
kamen Die heute 62-jährige Yuwali ist 17, als ihre erste Begegnung mit
'Whitefellas' stattfindet. Sie gehört zu einer Gruppe von 20 Aborigines, die als letzte
in der abgelegenen Great Sandy Desert auf traditionelle Weise leben und von der modernen
Welt nichts wissen. Im Mai 1964 sollen in dieser Region Raketen getestet werden. Um
eventuell dort lebende Menschen zu evakuieren, sendet die Regierung Patrouillen aus. Für
die Doku ist Yuwali ins Lake-Gebiet zurückgekehrt. In bewegenden Worten schildert sie,
wie ihre Gruppe von den 'Devilmen' hunderte Kilometer durch die Wüste gejagt wurde.

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| 16:50 - 17:40,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Das alte Königreich Guge im Westen Tibets erlebte Anfang des 16.
Jahrhunderts seine Blütezeit als Kultur- und Handelszentrum. Zahlreiche prächtige
Höhlenmalereien zeugen sowohl von der regen künstlerischen Aktivität, als auch vom
Einfluss des tantrischen Buddhismus. Die Hauptstadt Tsaparang gehört noch heute zu den
ausnehmend schönen Orten Tibets. Das im zehnten Jahrhundert gegründete Kloster Thöling
war die bedeutendste Klosteranlage der Region. Doch die Bewahrung und Pflege all dieser
Anlagen hängt vom guten Willen der chinesischen Behörden ab, die das Land kontrollieren.
Die Reise führt über die alte Karawanenstraße nach Purang, Grenzgebiet zwischen Tibet
und Indien und Durchgangsgebiet für handeltreibende Tibeter, Inder und Nepalesen. Am Ende
der Route liegt der Berg Kailash mit seiner Festungsruine, einem heiligen Ort sowohl für
Buddhisten und Hindus, als auch für die Anhänger lokaler Kulte und des Jainismus.

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| 20:15 - 21:00,
3SAT |
| Ins heiße Herz Afrikas Der
Niger war zu allen Zeiten das große Rätsel unter den Flüssen Afrikas. Immer wieder
wollten Entdecker seinen Verlauf in die große Wüste erkunden und herausfinden, ob er ein
Quellfluss des Nil ist. Etliche Forscher ließen an seinen Ufern ihr Leben, so auch 1806
der legendäre britische Afrikareisende Mungo Park. An den Stromschnellen von Bussa war
Park unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen. Der Route seiner Expedition folgt die
zweiteilige Reisereportage des Afrika-Korrespondenten Werner Zeppenfeld 2.000
Flusskilometer quer durch drei Sahel-Länder. Startpunkt ist Sansanding im heutigen Mali,
wo Mungo Park im Herbst 1805 mit seiner selbstgezimmerten 'H.M.S. Joliba' aufbrach. Die
Reise führt über Timbuktu durch den Staat Niger bis nach Nordnigeria. Mit der hölzernen
Segelpinasse und dem Passagierdampfer aus rostigem Kruppstahl geht es vorbei an uralten
Lehmstädten, malerischen Uferlandschaften und quirligen Märkten am drittgrößten
afrikanischen Fluss. Seine wechselnden Wasserstände bestimmen nach wie vor den
Lebensrhythmus der Menschen.

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| Samstag, 04.09.2010 |
| 04:35 - 05:15,
Phoenix |
| Sibiriens Schicksalsstrom -
Der Jenissei Der Jenissei ist der gewaltigste Strom Sibiriens. Er zwängt
sich durch riesige Wälder und bizarre Gebirge, ist im Winter eine endlose Eislandschaft
und im Sommer eine viel genutzte Wasserstraße. Dirk Sager folgt dem Flusslauf bis zum
Nordpolarmeer. Die erste Etappe führt ihn von der Mündung nahe der mongolischen Grenze
bis nach Krasnojarsk, wo zu Stalins Zeiten drei geheime Plutoniumreaktoren betrieben
wurden.
Den 4092 Kilometer langen Jenissei queren insgesamt nur sechs Brücken.

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| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Sibiriens Schicksalsstrom -
Der Jenissei Die Doku zeigt eine Reise auf dem Fluss Jenissei nach
Jenisseisk: Die Stadt hat sich den Charme der Pionierzeit erhalten. Schon 1635 erhielt die
Siedlung das Stadtrecht und wurde damals einer der wichtigsten Umschlagplätze in Sibirien
für Gold und Pelze.

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| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Sibiriens Schicksalsstrom -
Der Jenissei Die letzte Etappe am Jenissei beginnt in den Siedlungen am
Mittellauf des Flusses, in denen der Niedergang der sowjetischen Planwirtschaft die
Menschen ins Unglück stürzte. Im Winter, der acht Monate dauert, sind sie in der
Einsamkeit von Schnee und Eis eingeschlossen. Im Sommer läuft ein Postdampfer die Dörfer
an. Das ist - abgesehen von gelegentlichen Hubschraubertransporten - ihr einziger Kontakt
zur Außenwelt. Doch obwohl die Region für Besiedlung kaum geeignet ist, trifft man auf
Menschen, die den Widrigkeiten trotzen. Die couragierte Landrätin Simona Jurtschenko der
kleinen Stadt Turuchansk zum Beispiel, die auf Bodenschätze setzt und hofft, dass mit dem
Öl tief unter der sumpfigen Tundra Arbeit und Geld in ihre Stadt kommen. Die einzigen
Orte, an denen sich der Traum von den sibirischen Schätzen erfüllt hat, sind Norilsk und
Dudinka - weit im Norden gelegen. In den Berg- und Hüttenwerken von Norilsk werden
kostbare Metalle wie Palladium, Platin, Kobalt und Kupfer gewonnen. Dudinka ist der Hafen
am Jenissei, von wo die teure Ware in alle Welt verschifft wird. Die Milliardengewinne aus
dem Geschäft gehen allerdings nach Moskau - für die Menschen von Norilsk bleibt
lediglich der Trost, Arbeit zu haben. Auch in Dikson, an der Mündung des Jenissei in das
Nordmeer, hoffen die Menschen auf den Wirtschaftsaufschwung durch Bodenschätze. Doch
vorsichtshalber lassen sie ihre Kinder Englisch lernen, damit ihnen die Welt offen steht
und sie gehen können, wenn sie wollen.

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| 12:00 - 12:30,
arte |
| Zapping International Wer
in der burundischen Hauptstadt Bujumbura den Fernseher einschaltet, stößt nicht mehr
automatisch auf den öffentlichrechtlichen Sender RTBN, der die Fernsehlandschaft des
ostafrikanischen Staates über 20 Jahre lang allein beherrschte. In weiten Teilen des
Landes empfangen die Burunder auch den Privatsender 'Télé Renaissance', der es sich zum
Ziel gesetzt hat, die anhaltenden Spannungen zwischen Hutus und Tutsis zu entschärfen.
Damit sendet 'Télé Renaissance' ein Gegenprogramm zum berüchtigten ruandischen Sender
'Radio-Télévision Libre des Milles Collines', dem Sprachrohr der extremistischen Hutus.
Das schon lange geplante Projekt 'Télé Renaissance' konnte schließlich dank
großzügiger Spenden und ein wenig Werbung umgesetzt werden. Heute zeigt der Sender
zwölf Stunden täglich Nachrichten aus dem In- und Ausland, Filme und Magazine. Zudem
werden die Menschen in Bujumbura und in der burundischen Provinz bald auch 'Family TV'
empfangen. Der religiöse Sender aus dem nahen Kenia will mit Hilfe von 5.000
Parabolantennen Gottes Wort bis in die abgeschiedensten Gegenden Burundis tragen. |
| 12:15 - 12:45,
NDR |
| Inseln jenseits der Zeit Die
Äußeren Hebriden sind die letzten bewohnten Inseln Schottlands. Hinter ihnen liegt bis
Amerika nur der weite Atlantik. Auf der Inselkette scheint die Zeit stehen geblieben zu
sein. Hier leben hauptsächlich Schafe, ein paar Fischer und religiöse Christen. Sie
beäugen die 'Incomer' skeptisch, die wenigen Aussteiger vom Festland gelten auch heute
noch als Eindringlinge.

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| 12:30 - 13:00,
arte |
| Reiseskizzen aus ... Auf
einer Reise von der kubanischen Hauptstadt Havanna über die Tabakfelder der Provinz Pinar
del Río bis nach Santiago de Cuba zeichnet die junge Illustratorin Carla Talopp ein
feinfühliges Porträt der 'Perle der Karibik'.

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| 16:00 - 16:30,
ARD |
| Im Land der tanzenden Kuchen
Es ist ein vollständig absurdes Land, und die meisten, die den Namen
'Moldawien' hören, zweifeln daran, dass es wirklich existiert. Als Überbleibsel der
Weltkriege des letzten Jahrhunderts liegt der kleine Landstrich eingeklemmt zwischen EU
und der Ukraine, im Niemandsland zwischen Ost und West. Und damit nicht genug: Das kleine
Moldawien zerfällt in noch mehr Teile: Im Osten hat Russland eine kleine
Operettenrepublik mit dem Namen 'Transnistrien' geschaffen, die außer Moskau niemand
anerkennt, im Norden haben die Roma ihr eigenes 'Königreich', das nach ganz eigenen
Regeln funktioniert. Während die Jugend besonders seit dem kleinen Volksaufstand im
letzten Jahr in Scharen nach Rumänien flieht, wandern die Sinti und Roma nach Moldawien
ein, da sie hier niemand wirklich kontrolliert. Das Land wird von schwachen Politikern,
mächtigen Clans und einflussreichen Banditen gesteuert. Eine Weltreise im Weinland
zwischen Prud und Dnjestr, mit Zigeunerbaronen, Grenzsoldaten, einem revolutionären
Außenstürmer und gleich mehreren Präsidenten.

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| 18:00 - 18:45,
Phoenix |
| Südamerikas Traumrouten Die
'Ruta 40' ist eine der längsten und berühmtesten Fernstraßen der Welt. Von der
bolivianischen Grenze führt sie insgesamt 5.200 Kilometer durch Argentinien bis tief in
den Süden. Sie ist 1935 entstanden, aber noch heute wird an der Straße gearbeitet. Von
Nord nach Süd - bis nach Patagonien - ist es eine faszinierende Reise durch sämtliche
Klima- und Höhenzonen, durch verschiedene Landschaften, Traditionen und Kulturen. Die
'Cuarenta' zu befahren bedeutet eine Abenteuerreise in eine geheimnisvolle und spannende
Welt. Carsten Thurau ist für seinen Film 'Südamerikas Traumrouten' sogar noch ein Stück
südlicher gereist: Durch Chile bis nach Feuerland und schließlich zum legendären Kap
Hoorn - bis ans Ende der Welt.

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| Sonntag, 05.09.2010 |
| 19:30 - 20:15,
ZDF |
| Wagnis in der Südsee Lange
bevor die Europäer begannen, sich für die restlichen Teile der Erde zu interessieren,
waren bereits Menschen aus Süd-Ost-Asien auf dem Pazifischen Ozean unterwegs. Die
'Lapita-Leute' haben auf dem Wasserweg ihre Keramik verbreitet. Ihnen wird die wohl
wagemutigste Völkerwanderung aller Zeiten zugeschrieben. Nun folgt eine Expedition dem
möglichen Weg der Polynesier über 7000 Kilometer.
Die Lapita-Kultur war die erste Melanesiens und der polynesischen Inseln Samoa und Tonga,
die Ackerbau betrieb und mit Keramik handelte.

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| Montag, 06.09.2010 |
| 07:30 - 08:00,
arte |
| Reiseskizzen aus ... Japan
- Land zwischen Tradition und Moderne. Seit zwei Jahren lebt der junge französische
Comicautor Olivier Martin hier. Er führt uns von der tausendjährigen Stadt Kyoto bis zum
futuristischen Tokio. Seine Eindrücke hält Martin in Skizzen fest.

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| 09:15 - 09:55,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Seit Tausenden von Jahren schon pilgern Menschen auf dem
Padmasambhava-Pfad nach Lhasa. Auch Rapa (32), Ruru (60), Busa (64), Chuja (28) und Dawa
(24) machen sich mit ihrer Rinderherde auf den Weg in die Hauptstadt Tibets. Für die
1.500 Kilometer lange Strecke werden sie neun Monate brauchen. Dabei marschieren die drei
jungen Männer der Gruppe nicht etwa aufrecht, sondern legen sich nach nur wenigen
Zwischenschritten bäuchlings auf den Boden, heben die Hände über den Kopf, erheben sich
wieder, machen drei Schritte, um sich erneut der vollen Körperlänge nach auf den Asphalt
zu werfen. Mit dieser schier unvorstellbaren selbst auferlegten Marter messen sie die
ungezählten Meter zu ihrem weit entfernten Ziel mit jeder Faser des Körpers aus. Die
Dokumentation begleitet die Pilger von den Vorbereitungen bis zur Ankunft in Lhasa. Dabei
vermittelt sie dem Zuschauer einen unvergleichlichen Eindruck von der Willensstärke, der
ausgeglichenen Bestimmtheit und tiefgreifenden Spiritualität dieser Pilger auf ihrem
langen entbehrungsvollen und an Erfahrungen reichen Weg.

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| 14:30 - 15:30,
MDR |
| LexiTV - Wissen für alle
Am 12. Januar 2010 wurde Haiti vom wohl folgenreichsten Erdbeben in der
Geschichte des amerikanischen Kontinents heimgesucht. Schätzungen gehen von bis zu
500.000 Toten aus, anderthalb Millionen Menschen wurden obdachlos, tausende Gebäude
zerstört. 'LexiTV' zeigt die Situation in Haiti neun Monate nach der Katastrophe, zeigt
das schwere Leben der Betroffenen und die aufopferungsvolle Arbeit von Ärzten und
Hilfskräften aus aller Welt, auch aus Deutschland. Das MDR-Wissensmagazin erzählt aber
auch die Geschichte des Landes vor dem Erdbeben. Denn Haiti ist das ärmste Land der
westlichen Hemisphäre. Eine schwache Wirtschaft, soziale und politische Unruhen, eine
unterentwickelte Infrastruktur und ein miserables Gesundheitswesen kennzeichnen Haitis
Lage. Faktoren, die für das Ausmaß der schrecklichen Folgen des Bebens mit
verantwortlich sind. |
| 14:45 - 15:30,
H3 |
| Verbotenes Paradies Wie
würde die Natur reagieren, wenn es keine Menschen mehr gäbe? Eine Antwort auf diese
Frage fand ein Filmteam in einem entlegenen Winkel Europas: Im Ort Pripjat - der wurde von
den Menschen ganz der Natur überlassen.
Pripjat wurde 1970 im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerks Tschernobyl gegründet.
Zum Zeitpunkt dergroßen Katastrophe 1986 lebten dort etwa 48000 Menschen, meist
Kraftwerksarbeiter.

|
| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Die Insel St. Helena Das
nur 122 qkm kleine Felseneiland St. Helena liegt ca. 2000 km von der westafrikanischen
Küste entfernt. Einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Postschiff, das die Insel alle
zwei Wochen ansteuert.
Die britische Kolonie St. Helena im Südpazifik ist nur 122 Quadratkilometer groß.

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| 16:15 - 17:00,
3SAT |
| Ein Dorf in Karelien Viktor
und Maria Popov stehen mitten im Leben - am Rande der Welt. Sie wohnen im 100-Seelen-Dorf
Paanajärvi im Norden von Russisch Karelien, auf einer Insel im Fluss Kemijoki. Petteri
Saario hat sie für seinen Film 'Ein Dorf in Karelien' über Jahre immer wieder besucht
und ihr Leben mit der Kamera festgehalten. Mit viel Feingefühl hat er es geschafft, die
kaum wahrnehmbare Machtstruktur einer 46 Jahre dauernden Ehe sichtbar zu machen. Um es mit
den Worten von Maria Popov zu sagen: 'Es ist gut einen Mann im Haus zu haben. Einen Herrn
und Meister. Es stört mich nicht, herumkommandiert zu werden - denn ich mache es mit ihm
genauso.'

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| 16:45 - 17:35,
arte |
| Geheimnisvolle Völker Die
indonesische Insel Siberut gehört zur westlich vor Sumatra liegenden Mentawai-Inselkette.
Bewohnt wird die Insel von den Simatalu. Die Angehörigen dieses Stammes glauben, dass
ihre Körper von Waldgeistern bewohnt werden. Sie versuchen stets sicherzustellen, dass
die Geister sich bei ihnen wohlfühlen. Durch Tanz, Gesang und gute Lebensführung
verhindern sie, dass die Geister sie verlassen - denn das hätte Krankheit oder Tod zur
Folge. Auf diese Weise leben die Simatalu im Einklang mit ihrer Umwelt, was für sie
bedeutet, die Regeln der Natur ebenso zu respektieren wie die Regeln ihrer Gesellschaft. |
| 17:00 - 17:45,
3SAT |
| Onkel Wanjas Dorf Östlich
von Moskau gibt es eine fast unbekannte autonome Republik: Mari El. Die Mari halten an den
Ursprüngen ihrer Kultur fest - sie beten zu den Naturgöttern und leben von der Jagd.
'Länder - Menschen - Abenteuer' besucht den Bauern Wanja und nimmt teil an einer
traditionellen Hochzeit und dem Opferritus.

|
| 17:45 - 18:30,
3SAT |
| Ein Dorf im Ural Er
ist 2000 km lang und bis zu 150 km breit: Der Ural - ein russisches Mittelgebirge - trennt
Europa und Asien. Hier finden sich unzählige versteckt liegende Dörfer, wie der
500-Seelen-Ort Irgisly . Ein durchschnittlicher Monatslohn beträgt hier 1400 Rubel . Zum
nächsten Arzt braucht man sieben Stunden auf unbefestigten Straßen und erst seit ein
paar Jahren gibt es Strom. Die Männer haben eine Lebenserwartung von gerade einmal 52
Jahren.

|
| Dienstag, 07.09.2010 |
| 00:40 - 01:30,
Phoenix |
| Auf dem Polarkreis unterwegs
Am Rande der Arktis um die halbe Welt: NDR-Reporter Klaus Scherer reist vom
Nordwesten Alaskas über Kanada bis nach Grönland - zu Gast bei Völkern, die seit
Jahrtausenden im Einklang mit der Natur leben. Er feiert den Walfang mit den Inuit ,
besucht die Gwich'n-Indianer in Kanada sowie die Eislochfischer auf der größten Insel
der Erde. Im Hundeschlitten bewältigt die Kamera-Crew die Schneewüste, im Helikopter
Buchten voller Eisberge, im Propellerflugzeug ferne Gebirgsgipfel - so entlegen, dass sie
nicht einmal Namen haben. 2. Teil am 17.4.
Übersetzt bedeutet Inuit 'Mensch'. Erste Vorfahren wanderten 3000 v. Chr. von Asien nach
Alaska. Heute gibts rund 150000 Inuit.

|
| 01:30 - 02:15,
Phoenix |
| Auf dem Polarkreis unterwegs
Der zweite Teil seiner Abenteuerreise durch die Arktis führt NDR Reporter und
Grimme- Preisträger Klaus Scherer durch den Norden Kanadas, über die Baffininsel bis zur
Ostküste von Grönland. In diesen Gebieten findet man zottelige Moschusochsen in der
Tundra, Eisbären auf Küstenfelsen, wilde Gräber verschollener Entdecker. Klaus Scherer
und sein Kamerateam treffen auf weitere Inuit-Stämme, einen passionierten Ochsenzähler
und einen lange verleugneten Enkel des Seefahrers Roald Amundsen. Sie besuchen Kinder in
der Schule, die dort wieder die Bearbeitung von Rentierfellen erlernen, und
Eskimo-Familien, deren Alltag sich wie im Zeitraffer verändert. Auf dem Hundeschlitten
überquert das Filmteam Pässe und an der Seite von Hubschrauberpiloten Buchten voller
Eisberge. Die Arktisbewohner machen sie auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam: Den
Eisbären an Land fehlen inzwischen drei jagdreiche Wochen auf dem Packeis, das später
gefriert und eher schmilzt als früher. Eine Inuit-Aktivistin nennt die bedrohte Arktis
ein Barometer für das Schicksal der gesamten Erde. Die Schlussetappe der Reise beendet
Scherer im grönländischen Tasiilaq, wo die Gletscher des Inlandeises auf die Gebirge der
Küste treffen und Eislochfischer die Fjorde bevölkern. Nur wenige Stunden Tageslicht
blieben dem Team dort, um zu drehen. 'Gerade dort aber', so Scherer, 'hüllte die
tiefstehende Polarsonne die Häuser in das geheimnisvollste Licht der Reise.'

|
| 02:15 - 03:00,
Phoenix |
| Polaris - Seele des Nordens
Es ist eine der wildesten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde: der hohe
Norden jenseits des Polarkreises. Das Leben der Menschen hier, unter dem Nordstern
Polaris, bedeutet einen ständigen Kampf gegen die Naturgewalten. Was hat sie hierher
gebracht - wie leben und überleben sie - und warum bleiben sie? Ein ZDF-Team ist nach
Grönland, Finnland und Sibirien aufgebrochen, und hat drei Familien begleitet. Dreimal
haben sie einen fremden Alltag kennen gelernt, ganz eigene Freuden, Sorgen und Sehnsüchte
- und sind dabei der erstaunlichen Seele des Nordens näher gekommen. Drei sehr
verschiedene Familien - drei völlig unterschiedliche Orte. Und doch verbindet diese
Menschen etwas. Sie alle leben weit hinter dem Polarkreis - in Grönland, Finnland und
Sibirien - in einer der unwirtlichsten Regionen der Welt. Sie haben gelernt, dort zu
überleben, wenn auch mit ganz unterschiedlichen Strategien. Und sie haben dort ihre
Heimat gefunden, wo viele freiwillig nicht leben würden. Drei Familien, drei Geschichten.
Der grönländische Fischer und Jäger Fritz Johansen (40) lebt in einer der nördlichsten
bewohnten Siedlungen der Erde, mit seiner Frau und der gerade mal 18-jährigen Tochter,
die bereits selbst ein Baby hat. In den Sommerferien soll sein 15-jähriger Sohn mit ihm
zusammen das Jagen lernen - und entscheidet sich gegen den Willen der Eltern, die Schule
zu verlassen, um weiter auf dem Meer sein zu können. Der sibirische Pilot Oleg Karlik
(39) wohnt mit seiner Frau Natascha und dem achtjährigen Sohn Sergej nahe dem Kältepol
der Erde. Sein Hubschrauber bedeutet für die Menschen der Tundra die einzige Verbindung
zur Welt. Am längsten Tag des Jahres begleitet ihn sein kleiner Sohn zu einem tragischen
Rettungsflug. Und die Tierärztin Marja Nuorgam lebt im einsamen Norden Finnlands, mit
ihrem Mann, dem Rentierzüchter Jorma, ihren zwei Töchtern (Aili 12 und Ida 14) und dem
Sohn Ville (9). Aili hilft in den Ferien der Mutter, auf der Suche nach einer eigenen
Perspektive für die Zukunft: Welche Möglichkeiten bietet ihr der Norden?

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| 03:00 - 03:45,
Phoenix |
| Polaris - Seele des Nordens
Der Winter - in Grönland für die Johansens die Zeit der Hundeschlitten und der
großen Jagden, in Finnland muss Tierärztin Marja sich um die Rentiere kümmern, und im
nördlichen Sibirien wird Olegs Hubschrauber zur Nabelschnur in der eisigen Tundra. Die
Polarnacht - die härteste Zeit des Jahres. Aber die Menschen des Nordens dramatisieren
ihr Schicksal nicht. Sie zeigen ganz schlicht, wie sie sich in ihrer lebensfeindlichen
Heimat eingerichtet haben und den oftmals gefährlichen und dramatischen Entwicklungen
standhalten. 'Polaris' ist eine Begegnung mit charismatischen Menschen, die eine
interessante Vergangenheit haben und ein spannendes Leben, Familien, die verschiedene
Kulturen vereinen. Die Frage, warum jemand an so einem Ort lebt, ist ein wichtiges Thema.
Die Menschen erzählen sich gegenseitig, was sie hierher getrieben hat - und was sie an
diesem Ort hält. Meist sind das sehr bewegende Geschichten von Armut und Verbannung -
aber auch von neu entdeckten Schönheiten und Liebe. Insofern ist die jeweilige
Familiengeschichte Teil des Films - auch weil sie immer die spezielle Geschichte des
Landes widerspiegelt. Immer wieder geht es dabei um die Einsamkeit. Vielfach sind die
Menschen hier völlig auf sich selbst gestellt. Doch daher rührt auch eine große
Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Man freut sich, Menschen zu begegnen und sich mit
ihnen zu unterhalten. Und jeder weiß, was es bedeutet, wenn einem in der Not keiner hilft
- urplötzlich hängt von einer helfenden Hand das Leben ab. Das ist eine Erfahrung, die
alle Menschen im Norden verbindet. Trotz aller Verschiedenheiten gewinnen die drei
Familien, die einander nicht kennen und die ganz entfernten und völlig verschiedenen
Kulturkreisen angehören, auf ganz unterschiedlichen Wegen doch gemeinsame, existenzielle
Erkenntnisse. Eine Annäherung an die Seele des Nordens.

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| 08:00 - 08:45,
arte |
| Überleben am Manila Express
Der 'Manila-Express' hat seine Gleise nicht für sich allein. Menschen wie die
Fischverkäuferin Editha Jayko haben direkt an den Schienensträngen Wohnungen und
Verkaufsstände gebaut. Mitten durch diese ungewöhnliche Nachbarschaft fährt der
Lokführer Cesar Capena täglich 30 Kilometer vom Zentrum der Metropole Manila in den
Süden und zurück.

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| 09:15 - 10:00,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Lijiang liegt in der chinesischen Provinz Yunnan, im Südwesten des
Landes. Der Ort ist die ehemalige Hauptstadt der Naxi. Dieses Volk stellt eine der 25
Minderheiten in Yunnan dar, die der Dongba-Kultur angehören. Zugleich ist Lijiang eine
wichtige Kreuzung der Teestraße mit dem Verbindungsweg zwischen Yunnan und Tibet. Der
amerikanische Botaniker und Sinologe Joseph F. Rock erforschte diese Region in den 20er
Jahren und entdeckte dabei unter anderem die Hieroglyphen der Dongba-Kultur. Er bereiste
die im Westen nahezu unbekannten Grenzgebiete zu Tibet und gelangte auch in das
sagenumwobene Shangri-La, dessen perfekte Gesellschaft der britische Schriftsteller James
Hilton in seinem utopischen Roman 'Lost Horizon' als ein himmlisches Paradies auf dem Dach
der Welt beschrieb. Der Zuschauer erfährt außerdem, dass der Anbau der Teepflanze und
die gesamte Teekultur für die Bevölkerung dieser Bergregion im Himalaya einen hohen
Stellenwert besitzen.

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| 14:30 - 14:55,
B3 |
| Willi wills wissen Eis,
Wasser und Feuer - darum geht es bei Willis Reise zur Vulkaninsel Island. Willi hat eine
Verabredung an einem Gletschersee. Die Isländerin Hlin erwartet ihn an Bord eines
ungewöhnlichen Gefährts: einem Amphibienfahrzeug. Gemeinsam erkunden die beiden damit
die riesigen Eisbrocken, die der größte Gletscher Europas, der 'Vatnajökull',
regelmäßig in den See 'kalbt'. Auf Island gibt es mehr als 30 aktive Vulkane. Weil die
vulkanische Hitze unter der Erde auch das Grundwasser erwärmt, gibt es überall auf der
Insel heiße Quellen. Mit Heimir besucht Willi einen typisch isländischen Strand. Der ist
tiefschwarz. Auch das haben die Isländer den Vulkanen zu verdanken, erfährt Willi.

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| 14:45 - 15:30,
H3 |
| Karelien - Wo Russland
finnisch ist Sergei wächst in einem Sieben-Seelen-Dorf in russisch Karelien
auf. Hier, an der Grenze zu Finnland, leben die Menschen inmitten unberührter Wälder als
Selbstversorger. Schattenseite der Idylle: Es gibt keine Mädchen. Sergei muss sich
entscheiden zwischen einem Leben in der Natur oder einem als Minenarbeiter in der
entfernten Industriestadt. Über fünf Jahre begleitet Filmemacher Petteri Saario den
Jungen beim Fischen und auf der Jagd, taucht in die mystische Welt der Karelier ein.
Karelien ist zur Hälft finnisch, zur Hälfte russisch. Die Grenze wurden 1947 festgelegt.

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| 15:30 - 16:00,
3SAT |
| Im Zug auf das Dach der Welt
Mao Tsetung träumte von ihr: der Zugstrecke von Peking nach Tibet. Heute
verbinden Chinas Hauptstadt und das tibetische Lhasa 4.000 Gleis-Kilometer. Ein Viertel
der Strecke liegt höher als 4.000 Meter. Der erste Zug hat die Strecke im Sommer 2006
überwunden. Atemberaubende Landschaft, dünne Luft und drei schwere Lokomotiven - Zutaten
für eine einzigartige Zugfahrt und politische Konflikte. Die Isolation von Tibet ist
Vergangenheit. Der Bau der Eisenbahnstrecke verschlang über drei Milliarden Euro und wird
als Zeichen neuer nationaler Stärke Chinas bejubelt. Der Dalai Lama und die tibetische
Exilregierung hoffen, dass die Bahn der Bevölkerung Gutes bringt, fürchten aber eine
noch stärkere Zuwanderung chinesischer Siedler. Der Zug ist schon jetzt für Wochen
ausgebucht. Jochen Graebert und sein Team unternehmen für den Film 'Im Zug auf das Dach
der Welt' eine Reise, bei der ein Zwischenstopp zur körperlichen Anstrengung wird. |
| 16:00 - 16:45,
H3 |
| Die letzten Paradiese Für
viele ist die Karibik der Inbegriff eines Naturparadieses. Doch Belize, so groß wie
Hessen und zwischen Guatemala und Mexico gelegen, bietet mehr. Dichter Dschungel,
verborgene Maya-Tempel und unerforschte Höhlen locken Abenteurer aus aller Welt in den
kleinen mittelamerikanischen Staat. Die ausgedehnten Regenwälder haben nicht nur eine
einzigartige Tierund Pflanzenwelt bewahrt, sondern auch das ein oder andere Geheimnis der
Maya-Kultur. Die Suche nach den verborgenen Schätzen wird zum exotischen Abenteuer.
Begegnungen mit giftigen Schlangen, Klammeraffen, farbenprächtigen Vögeln, heiligen
Brüllaffen, Ameisenbär und Ozelot sind an der Tagesordnung. Aber gelingt es auch, den
König des Dschungels zu treffen, den Jaguar? Bekannt ist Belize aber auch durch eine
geologische Besonderheit: das Blue Hole, das 'Blaue Loch'. Das vor rund 10.000 Jahren vor
der Küste entstandene meerwassergefüllte, dunkelblaue, 100 Meter tiefe Loch ist ein
Mekka für Taucher aus aller Welt. Hier trifft man riesige Schildkröten, hungrige Haie
und anhängliche Stachelrochen. Reizvoll, aber äußerst gefährlich ist das Tauchen in
Höhlen. Nur mit dem berühmten Ariadne-Faden sollte man sich in die unergründlichen,
tiefschwarzen Schläuche begeben - sonst wird es ein Tauchgang ohne Wiederkehr.

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| 16:45 - 17:30,
3SAT |
| Tibets blinde Kinder Das
Leben der Menschen in Tibet, der höchsten Region der Erde, ist hart, die Blindenrate eine
der höchsten der Welt. Verursacht durch den Ruß der traditionell offenen Feuerstellen,
der intensiven Sonneneinstrahlung und Vitamin-A-Mangel. Zeelong ist ein kleines Dorf in
der tibetischen Hochebene. Dort lebt der 13-jährige Loupsan. Er ist seit vielen Jahren
blind. Seine Eltern sind einfache Bauern und können sich nicht genügend um ihn kümmern.
Auch die Schule im Dorf hat keine Möglichkeiten, Loupsan unterzubringen und am Unterricht
teilnehmen zu lassen. Vom Lehrer hat er gehört, dass es in Lhasa, der Hauptstadt Tibets,
eine Schule für blinde Kinder gibt. Seither träumt er davon, in diese Schule zu gehen.
Sein Traum wird wahr als ein Mitarbeiter der Schulbehörde ihn in die Blindenschule
bringt, die 1997 von der Deutschen Sabriye Tenberken aufgebaut wurde. Fast ganz ohne
behördliche Aufsicht beobachteten Uwe Gooss und Micha Bojanowski für ihren Film 'Tibets
blinde Kinder' das alltägliche Leben in dem kleinen Bergdorf und bekamen so einen
Eindruck von den Lebensbedingungen der Menschen in dieser Region. Ihr Film begleitet den
kleinen Loupsan in seinem Dorf und auf seinem Weg in die Blindenschule nach Lhasa. |
| 16:45 - 17:35,
arte |
| Geheimnisvolle Völker Im
Norden Brasiliens, in einem der letzten weitgehend unerforschten Regenwälder der Welt,
lebt der Stamm der Zo'e. Ihre Sprache und ihre Kultur sind der restlichen Welt fast
völlig unbekannt. Sie sind seminomadische Jäger und Sammler, wobei ihre bevorzugte Beute
aus Affen besteht, die in ihrer Region häufig vorkommen. Ihre Jagdgründe sind so
weitreichend, dass sie keine Vorstellung von Territorien haben. Sie glauben, dass das Land
niemandem gehört. Man erkennt die Zo'e am Poturu, einem hölzernen Piercing in der
Unterlippe. Ab dem Alter von sechs Jahren tragen sowohl Jungen als auch Mädchen diesen
Schmuck. Sie wissen nicht, woher dieser Brauch kommt, wichtig ist für sie nur, dass er
sie von allen anderen Stämmen unterscheidet.

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| 19:15 - 20:00,
Phoenix |
| Der Kontinent Die
Erde vor 500 Millionen Jahren: Die Landmassen der südlichen Halbkugel treiben auf
gewaltigen Magmaströmen nordwärts. Wie aus Einzelteilen eines Puzzles setzt sich ein
neuer Kontinent zusammen. - Mit der 'Geburt Europas' beginnt eine vierteilige Zeitreise,
die in der Vorgeschichte beginnt und mit Ausblicken auf eine mögliche Zukunft endet. Die
Koproduktion von ZDF, ORF und BBC zeichnet die erdgeschichtliche Entwicklung des
Kontinents nach. 4,2 Millionen Euro verschlang die aufwendige Doku für Paralleldrehs in
über 20 Ländern, Computeranimationen und modernste Kameratechnik. Ergebnis: eine
ungewöhnliche 'Heimatkunde' verschiedener Völker und Staaten, die immer mehr zum
geeinten Europa zusammenwachsen.
Info: Das Projekt dauerte über vier Jahre, 150 Naturfilm-Profis wirkten mit. Es gab 600
Drehtage in über 20 Ländern, die Nachbearbeitung am Computer dauerte noch einmal 300
Tage. Budget: 4,2 Millionen Euro.

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| Mittwoch, 08.09.2010 |
| 06:05 - 06:45,
Phoenix |
| Kalt, riskant und gut fürs
Karma Spektakulär ziehen jedes Jahr bis zu 500.000 Hindus durch die Bergwelt
der Krisenregion Kaschmir. Die 'Amarnath Yatra', der Pilgerzug zur Höhle von Amarnath,
ist die ungewöhnlichste und gefährlichste Wallfahrt Indiens, und wohl der ganzen Welt.
Erstmals seit Jahrzehnten durfte ein ausländisches Fernseh-Team den Pilgerzug begleiten.
Im Sommer, wenn die Pfade halbwegs schneefrei sind, brechen sie auf: Bauern,
Wanderasketen, smarte Yuppies aus Indiens Megastädten. Zu Tausenden pilgern sie durch
grandioses Hochgebirge, schlafen in exponierten Zeltlagern, essen in provisorischen
Hochgebirgs-Raststätten. Drei Tage dauert die Wallfahrt. Ihr Ziel ist eine einsame, 4.000
Meter hoch gelegene, heilige Höhle. Dort hat einst Gott Shiva seiner Frau das Geheimnis
der Unsterblichkeit enthüllt, so die Legende. Steil schneidet der Pfad durch Bergflanken,
durch Eis- und Geröllfelder. Der höchste Pass liegt 5.000 Meter hoch. Höhe, Kälte,
Steinschlag und die ungewohnte Anstrengung fordern ihren Preis. Letztes Jahr haben 67
Pilger die Wallfahrt nicht überlebt. Der Film begleitet vier Pilger. Premal, Abishek und
Vijay sind 19, 23 und 31 Jahre alt. Mit ihrem Onkel Mukesh, 40, einem Börsenhändler,
fahren sie von Bombay aus nach Kaschmir. Der Film zeigt Strapazen, Spaß und religiöses
Verständnis der jungen Männer. Er zeigt ihre Furcht vor Unwetter und Terroranschlägen
und thematisiert ihr Verhältnis zu den muslimischen Kaschmiri. Der Film zeigt auch den
massiven Militärschutz der Yatra und welch immense Logistik nötig ist, um die
Pilgermassen im unwirtlichen Hochgebirge zu versorgen.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Das Geheimnis des Andenheilers
Am Rande der Zivilisation, versteckt zwischen den Schneegipfeln der
bolivianischen Anden, liegt das Kallawaya-Hochtal. Übersetzt heißt sein Name: 'Land der
Ärzte'. Es ist in ganz Südamerika bekannt, denn von hier kommen Wunderheiler, die über
ein so profundes Pflanzenwissen verfügen, dass sich neuerdings sogar die Pharmaindustrie
für sie interessiert. Einer von ihnen ist der sympathische Kräuterarzt Aurelio Ortiz.
Die Kamera begleitet ihn und seinen 14-jährigen Sohn Cerilo bei Krankenbesuchen, beim
Kräutersammeln, bei der Durchführung magischer Rituale und schließlich auf einer langen
Reise ins Nachbarland Peru. Denn in Peru, an dem von den Indios als heilig verehrten Berg
Machu Picchu, soll sich bei einem Sonnenritual erweisen, ob Cerilo von den Göttern
tatsächlich als Nachfolger seines Vaters akzeptiert wird. Der Film führt in eine
faszinierende Landschaftskulisse. Kallawaya-Ärzte wie Aurelio Ortiz betrachten sich als
Verbündete der Natur, als Hüter ihrer Geheimnisse, als Mittler zwischen den Menschen,
den Göttern und Geistern. Sie kennen eine unüberschaubare Zahl komplizierter und
äußerst zeitaufwändiger Rituale. Die Kallawaya-Ärzte vereinen uraltes Heilwissen und
schamanische Praktiken zu einem System, für das sich längst nicht mehr nur die
Anthropologen interessieren. Inzwischen versuchen 'Pharma-Scouts' ihren
Pflanzenkenntnissen auf die Spur zu kommen. Die UNESCO hat die Kallawaya-Kultur sogar auf
die Liste des ideellen Weltkulturerbes gesetzt.

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| 09:15 - 10:00,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Salz ist Sache der Frauen. Dieser Satz trifft zumindest in Yanjing,
einer Gebirgsregion in der südwestchinesischen Provinz Yunnan und dem östlichen Tibet
zu. In Yanjing gewinnen Mädchen und Frauen im Alter zwischen zehn und 70 Jahren nach
althergebrachten Verfahren Salz. Sie leisten körperlich harte und kräftezehrende Arbeit,
bei der Sonne, Wind und Schweiß eine wichtige Rolle spielen. Der Abtransport des
Naturkristalls ist traditionell dann wieder Männersache. Zwei- bis dreimal überqueren
die Einheimischen zwischen Juni und Oktober die Berge, um das Salz auf Pferden und Yaks
zum nächsten Marktflecken zu bringen. Außerdem betreiben die Bewohner auf 6.000 Meter
Höhe Viehzucht und stellen aus Yak- und Schafsmilch Käse her. Der Dokumentarfilm bietet
beeindruckende Bilder vom Leben eines Bergvolks hoch oben auf dem Dach der Welt.

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| 14:15 - 15:00,
3SAT |
| Geheimnisvolles Mali Die
Falaise de Bandiagara - eine bis zu 300 Meter hohe Felsklippe - zieht sich durch die
Gondo-Ebene in Mali, dem größten der vier westafrikanischen Sahelländer. Dort fällt
eine steinige Hochfläche in einer Länge von über 200 Kilometern senkrecht zu einer
schier endlosen savannenartigen Ebene ab. In der unwegsamen Felslandschaft, in den
Geröllhalden am Fuß der Falaise, entwickelte sich eine der ältesten
schwarzafrikanischen Kulturen. Das geheimnisvolle Volk der Telem errichtete seine
Lehmbauten in Felsnischen inmitten der senkrechten Wände. Es ist bis heute nicht
geklärt, woher sie gekommen und wohin sie verschwunden sind. Ihre Bauten, die
Schwalbennestern gleich in den Nischen des gewaltigen Felsabbruchs kleben, bildeten den
Grundstein für den Lebensraum der Dogon. Vor ungefähr 800 Jahren wurden sie aus den
westlichen Landesteilen vertrieben und suchten in den Felsen der Falaise de Bandiagara
Zuflucht vor Versklavung und Islamisierung. Der Film zeigt das Leben der Dogon im
westafrikanischen Mali.

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| 14:30 - 14:55,
B3 |
| Willi wills wissen Willi
hat sich zu einer spannenden Entdeckungsreise nach Island aufgemacht. Das kleine Land im
Norden Europas ist die größte Vulkaninsel der Welt. Sie ist durch Vulkanausbrüche aus
dem Meer gewachsen und noch heute brodelt es mächtig unter der Erde. Auf der kleinen
isländischen Insel Heimaey muss Willi erst einmal kräftig anpacken. Kristin gräbt mit
anderen Inselbewohnern gerade ein Haus aus, das durch einen Vulkanausbruch verschüttet
wurde. Auf Island steigt heißes Magma aus der Erdmitte nach oben und erhitzt das
Grundwasser. Mithilfe dieser Hitze wird in Wärmekraftwerken Strom hergestellt. Wie das
genau funktioniert, erfährt Willi von Sunneva, die in einem Wärmekraftwerk arbeitet.

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| 15:00 - 15:45,
3SAT |
| Myanmar - Reise in eine
verlorene Zeit Bevor die Militärregierung Myanmars im September 2007 gegen
demonstrierende Mönche vorging und ein Hurrikan das südostasiatische Land im Mai 2008
verwüstete, reiste Roman Teufel durch Myanmar. Roman Teufels Film zeigt eine Welt, die
von der Globalisierung abgeschottet ist - ein Land, in dem die Zeit stillsteht.
Ohne die Absicht, ein umfassendes Gesamtporträt zu zeichnen, vermittelt die filmische
Zeitreise durch persönliche Porträts Einblicke in eine alte Kultur Südostasiens, in
eine im Verschwinden begriffene Zeit. Die Dokumentation zeigt Bilder eines mystischen
Myanmar - ohne die aus der Weltpresse bekannten Konflikte und Naturkatastrophen. Die
Aufnahmen entstanden in den Jahren 2006 und 2007 vor den Unruhen und vor dem Hurrikan, der
weite Teile des Landes verwüstete.

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| 16:00 - 16:45,
H3 |
| Mexiko - Totenfest mit
Pappmaché und Zuckerguss Die ersten beiden Novembertage nennen die
Mexikaner 'los dias de los muertos' - die 'Tage der Toten'. Es sind die wichtigsten
Feiertage des Jahres. Sie werden begangen wie eine Mischung aus Weihnachten und Karneval.
Die Mexikaner glauben, dass die Verstorbenen an diesen Tagen zurückkehren, um den
Hinterbliebenen einen Besuch abzustatten.
Hintergrund: Der Film erzählt die Geschichte von Betty, einer jungen Mexikanerin, die
ihrem verstorbenen Großvater Agostin posthum seinen größten Wunsch erfüllen möchte.
Die 'dias de los muertos' gehen auf vorspanische Traditionen zurück und wurden von der
UNESCO auf die Liste des immateriellen Kulturerbes gesetzt.

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| 16:45 - 17:35,
arte |
| Geheimnisvolle Völker Beim
in Südäthiopien lebenden Volk der Hamar tragen männliche Kinder die Namen von Stieren.
Die Jungen werden mit dem Initiationsritus 'Sprung über die Rinder' in die
Erwachsenenwelt aufgenommen. Dabei stellen die Stammesältesten 30 Tiere eng
aneinandergereiht auf. Splitternackt wird der Junge dann in die Arena geführt, springt
auf das erste Rind auf, läuft über die Rücken der nebeneinanderstehenden Stiere,
springt auf der anderen Seite herunter, macht kehrt, springt wieder hoch und rennt
abermals über die Viehrücken zurück zum Ausgangspunkt. Ganze viermal überquert er so
die Rinderreihe, bevor er die Arena verlassen darf. Wer dies nicht schafft, wird von den
Mädchen ausgepeitscht und sein ganzes Leben lang gedemütigt. Wer die Prüfung besteht,
wird als Mann anerkannt.

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| 18:05 - 19:00,
arte |
| Kenia - Das Dorf der Frauen Naporas
Geschichte ist beispielhaft für das Schicksal vieler Frauen, die in Umoja, einem Ort am
Rande des Samburu-Nationalparks in Kenia, Zuflucht gefunden haben. Bei der Suche nach
Feuerholz wurde sie von einem Fremden vergewaltigt. Als sie ihrem Ehemann davon erzählte,
schlug und verjagte er sie. Verstoßen und gedemütigt kam sie nach Umoja. Heute bietet
ihr die Frauengemeinschaft Sicherheit. Umoja heißt 'Einheit' auf Suaheli und die finden
die Frauen hier. Im Gemeinschaftshaus oder unter der großen Akazie im Zentrum des Dorfes
kommen sie regelmäßig zusammen und versuchen, das Schreckliche, das jede von ihnen
erlebt hat, zu verarbeiten. 'Keine Demütigung mehr für diese Frauen. Nur noch Respekt!',
sagt Rebecca Lolosoli, die Gründerin des Dorfes. Das Zusammenleben in Umoja verläuft
nach selbst definierten Regeln. Sämtliche Güter werden geteilt. Die Frauen besitzen Haus
und Land, züchten Vieh und schlachten es - alles Rechte und Aufgaben, die ihnen
außerhalb der Grenzen ihres Dorfes verwehrt bleiben. Denn bei den Samburu geht die Frau
mit der Hochzeit traditionell in den Besitz des Mannes über. Die Männer im Nachbarort
Archer's Post fühlen sich durch das neue Selbstbewusstsein der Frauen bedroht. Bei
Einkäufen im Ort werden die Frauen aus Umoja mit Argwohn empfangen und bedrängt. Doch
die lassen sich nicht beirren, sondern engagieren sich auch für Frauen außerhalb ihres
Dorfes. Rebecca Lolosoli ist regelmäßig im Ausland unterwegs, um auf die Lage der
kenianischen Frauen aufmerksam zu machen. Um auch finanziell unabhängiger zu werden,
planen die Frauen, ein Touristencamp in Umoja zu errichten.

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| 19:15 - 20:00,
Phoenix |
| Der Kontinent Bis
vor etwa zwei Millionen Jahren prägten vor allem die machtvollen geologischen Kräfte das
Gesicht Europas. Doch dann übernahm eine neue Macht die Herrschaft: das Klima. Der
Kontinent versank in Eis und Schnee. Weite Teile Europas wurden über lange Zeiträume
Teile der Arktis. Eisige Orkane fegten über das Land, die Luft war schneidend kalt, minus
50 Grad und darunter. Was aber hat diese Klimakatastrophe ausgelöst? Die vierteilige
Reihe 'Der Kontinent' begibt sich auf eine spannende Zeitreise durch Vorgeschichte und
Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas. Sie zeichnet mit modernsten Computeranimationen
und Naturaufnahmen die Geschichte und das aktuelle Bild unseres Kontinents nach. Teil zwei
geht der Frage nach dem Auslöser der Klimakatastrophe mit modernen Computeranimationen
und aufwendigen Grafiken nach.

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| 21:05 - 22:00,
3SAT |
| Ein Auto für Mister Bah Mister
Bah lebt in Sierra Leone und ist von Beruf Taxifahrer. Der Journalist Peter Spring hat ihn
bei Dreharbeiten in Freetown kennengelernt und ihm ein 'neues' Auto versprochen. Das Auto
für Mister Bah hat schon 200.000 Kilometer auf dem Buckel und in der Schweiz nur noch
Schrottwert. In Sierra Leone dagegen wird daraus ein schmuckes Taxi, das noch ein paar
Jahre lang seinen Dienst tut. Der Film 'Ein Auto für Mister Bah' begleitet die Reise des
Autos vom Abstellplatz in der Schweiz bis nach Freetown in Sierra Leone, vom
ursprünglichen Besitzer, der sich freut, dass sein altes Auto nach Afrika kommt statt
verschrottet zu werden, bis zu Mister Bah, der das Auto mithilfe seiner vielen Freunde
wieder flott macht.

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| Donnerstag, 09.09.2010 |
| 07:00 - 07:30,
arte |
| Reiseskizzen aus ... Kambodscha
lautet das Reiseziel des Illustrators Bertrand de Miollis. Er besucht die grandiosen
Tempel von Angkor Wat und die belebten Märkte der Hauptstadt Phnom Penh. Auf seinen
Reisestationen entdeckt er das menschliche Gesicht Kambodschas. Denn obwohl die
Bevölkerung des ostasiatischen Landes viel durchmachen musste, hat das 'Land des
Lächelns' nichts von seiner legendären Gastfreundschaft verloren.

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| 09:15 - 10:00,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Die Changtang-Hochebene liegt in Westtibet. In der Region betreiben die
Drokpa-Nomaden Viehzucht und bauen Salz ab, das sie im Sommer verkaufen. Das Naturkristall
der Drokpa steht hoch im Kurs und wird bis nach Nepal, Indien, Bhutan und Sikkim verkauft.
Der Transport des Salzes ist allein Männersache, denn in Tibet glaubt man, dass die
Anwesenheit von Frauen zum Verschwinden des wertvollen Guts führen könne. Auch die
Angehörigen des Dolpo-Volks in Nepal gewinnen Salz. Im Herbst tauschen sie es gegen
Getreide und Bohnen, die von den Rongpa-Nomaden weiter südlich - jenseits der Berge -
angebaut werden. Da das Klima bei den Rongpa milder ist, verbringen die Dolpo dort den
strengen Winter und ziehen im Frühjahr wieder nach Changtang.

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| 14:30 - 14:55,
B3 |
| Willi wills wissen Willi
möchte herausfinden, welche besonderen Tiere es auf der Vulkaninsel gibt. Willis
Begleiter ist der Isländer Heimir. Die beiden besuchen die Schaf-Farm von Jon und Elene.
Die Vorfahren ihrer Tiere wurden alle von den Wikingern auf die Insel gebracht. Dann geht
Willi auf Segeltour mit einem isländischen Fischkutter, der schon vor 110 Jahren zur See
hätte fahren können. Willi hält Ausschau nach den größten Säugetieren der Welt - den
Walen. Warum es ausgerechnet vor Island so viele gibt, erfährt er vom Kapitän. Heimir
zeigt Willi auch noch andere Tiere: die weltberühmten Island-Pferde. Die zweibeinigen
Isländer lassen die vierbeinigen Isländer den Sommer über in den Bergen frei
herumlaufen. Im Herbst werden die Tiere ins Tal geholt.

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| 14:45 - 15:30,
H3 |
| Die fantastische Reise mit dem
Golfstrom Jede Sekunde transportiert der Golfstrom fünfzig Millionen
Kubikmeter Wasser - dreißigmal mehr als alle Flüsse der Erde. Er legt 10.000 Kilometer
zurück, von den Tropen bis in die eisige Arktis. Der Golfstrom liefert die Energie von
einer Million Kernkraftwerken. Ihm sind saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige
Wälder zu verdanken. Käme der Golfstrom zum Erliegen, was Wissenschaftler befürchten,
würde es arktisch kalt in Europa, und gewaltige Eisberge kreuzten vor den Küsten. Die
Existenz des Golfstroms war schon den spanischen Seefahrern im 16. Jahrhundert bekannt.
Dennoch wartet er immer wieder mit Rätseln und Überraschungen auf. Welche Kraft treibt
ihn an? Woher bezieht er seinen überraschenden Nahrungsreichtum, und wo bleiben jene
gigantischen Wassermengen, die der Strom tagaus tagein in die Polarregionen schickt? Die
Filmautoren Volker Arzt und Sigurd Tesche tauchen tief hinab in die unerforschten
Schichten des Stroms. Ihren Weg kreuzen Quallen, Riesenschildkröten, Seegurken,
Tiefseekraken, Sandtigerhaie. Der erste Reiseabschnitt führt aus dem Golf von Mexiko bis
nach Europa, an die französische Küste. Die Filmteams unterbrechen vor Floridas Küste,
um frisch geschlüpfte Schildkröten zusteigen zu lassen. Sie machen Halt bei Kap Hatteras
und erfahren, warum der Golfstrom hier einen Haken schlägt, den Atlantik überquert und
Kurs auf Europa nimmt. Sie tauchen vor den Azoren auf den Meeresgrund und erleben, wie der
Strom hier Wärme nachtankt - Wärme aus dem glutflüssigen Innern der Erde, bevor er sie
weiterreicht an die Küsten Europas.

|
| 16:45 - 17:35,
arte |
| Geheimnisvolle Völker Die
Wolani gehören zu der Vielzahl wilder Stämme, die in den Hochebenen von Westpapua leben.
Aufgrund des unwegsamen Geländes sind sie völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Die
benachbart lebenden Stämme bekriegen sich fast ununterbrochen. Der Häuptling der Wolani
wurde von seiner dritten Frau getötet - sie hatte sich geweigert, mit ihm zu schlafen,
und war mit ihrem Liebhaber durchgebrannt. Der Stamm des getöteten Häuptlings verlangt
eine Wiedergutmachung und droht mit Krieg. Geld nimmt er jedoch nicht an, es ist hier
wertlos; die einzige anerkannte Währung sind Kaurischnecken. |
| 18:05 - 19:00,
arte |
| Die Trommler von Burundi Dreimal
pro Woche trifft sich Célestin Nzeyimana mit anderen Mitgliedern seines Vereins Ruciteme.
Die Truppe verbringt viele Stunden mit dem Einstudieren ihrer Choreografien. Bei spontanen
Auftritten auf den Straßen von Brurundis Hauptstadt Bujumbura können sich die Künstler
des Interesses der Passanten sicher sein.
Die bis zu 100 Kilogramm schweren Trommeln werden ausschließlich aus dem Holz des
Umuvugangoma ('Trommelbaum') hergestellt, der nur im Landesinneren von Burundi wächst.

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| 19:15 - 20:00,
Phoenix |
| Der Kontinent Nach
der Eiszeit ist Europas Klima nun mild wie nie zuvor und schafft günstigste Bedingungen.
Sammler, Jäger, Bauern und Armeen nehmen Einfluss auf die Natur und verändern den
Kontinent in rasanter Geschwindigkeit.

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| 20:15 - 21:00,
NDR |
| Karelien Sergei
wächst in einem Sieben-Seelen-Dorf in russisch Karelien auf. Hier, an der Grenze zu
Finnland, leben die Menschen inmitten unberührter Wälder als Selbstversorger.
Schattenseite der Idylle: Es gibt keine Mädchen. Sergei muss sich entscheiden zwischen
einem Leben in der Natur oder einem als Minenarbeiter in der entfernten Industriestadt.
Über fünf Jahre begleitet Filmemacher Petteri Saario den Jungen beim Fischen und auf der
Jagd, taucht in die mystische Welt der Karelier ein.
Karelien ist zur Hälft finnisch, zur Hälfte russisch. Die Grenze wurden 1947 festgelegt.

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| Freitag, 10.09.2010 |
| 06:05 - 06:45,
Phoenix |
| Abenteuer Mongolei 'Die
Gobi ist grausam und verlockend', so fasst Joachim Holtz seine Reiseerlebnisse in einem
der ärmsten Länder Asiens zusammen. Er berichtet über das Leben der Nomaden, die
Bedeutung von Ziegen und Kamelen und über Naadam, das Volksfest der Mongolen mit
Pferderennen, Ringkampf und Bogenschießen.
Die (Halb-)Wüste Gobi erstreckt sich über fast ein Viertel der Gesamtfläche der
Mongolei. Im Sommer werden hier Temperaturen von über 45°C gemessen, im Winter sinken
die Temperaturen stellenweise auf -45°C.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Abenteuer Mongolei Eine
Zeitungsmeldung sorgte für Furore: Das Grab von Dschingis Khan (1162 -1227) ist entdeckt
worden - in der Provinz Khenti, nahe seinem Geburtsort. Der Khan wird von den Mongolen als
Nationalheld verehrt. Schließlich einte er 1206 ihr zerstrittenes Volk. Zum Dank prangt
sein Bild auf Unterwäsche und Wodkaflaschen. Joachim Holtz hat das Grab des Herrschers
gesucht.

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| 08:00 - 08:45,
arte |
| Die schwimmenden Dörfer der
Halong-Bucht Wenn drei Stunden vom Festland entfernt, mitten in der
Halong-Bucht abends die Lichter angehen, dröhnt ein ohrenbetäubendes Knattern über das
Wasser - Strom gibt es hier nur über Dieselgeneratoren. Bei Einbruch der Dunkelheit
schalten viele Menschen des schwimmenden Dorfes Vong Vieng den Fernseher an. Dann sehen
sie Dinge, die aus einer für sie fremden Welt stammen: Städte mit Straßen und Autos
oder Tiere wie Schweine und Kühe. Später werden die Generatoren wieder abgeschaltet,
denn Diesel ist teuer - wie alles, das nicht aus dem Wasser kommt. Die Menschen hängen an
diesem von Entbehrungen geprägten Leben: 'Wenn ich auf dem Festland wohnen würde, dann
würde ich das Fischen sehr vermissen. Ich könnte ohne das nicht leben', sagt Khuyen Van
Vu. Den Beruf des Fischers hat er von seinem Vater gelernt und auch sein 21-jähriger Sohn
Luu lebt vom Fischfang. Gerade hat Luu für sich, seine Frau Mai und seinen kleinen Sohn
ein eigenes Haus gekauft. Doch die Freude ist getrübt. Wenn die kleine Familie nicht
schnell zu mehr Geld kommt, werden sie das neue Heim wieder verlieren. Mai will mit einem
Bambusboot auf dem Wasser Waren verkaufen und so zusätzliches Geld verdienen. Das wird
allerdings nicht leicht: Sie hat kein Startkapital und ein stabiles Boot und Waren gibt es
nur auf dem für sie fremden und weit entfernten Festland.

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| 09:15 - 10:00,
arte |
| Unterwegs auf dem Dach der
Welt Das alte Königreich Guge im Westen Tibets erlebte Anfang des 16.
Jahrhunderts seine Blütezeit als Kultur- und Handelszentrum. Zahlreiche prächtige
Höhlenmalereien zeugen sowohl von der regen künstlerischen Aktivität, als auch vom
Einfluss des tantrischen Buddhismus. Die Hauptstadt Tsaparang gehört noch heute zu den
ausnehmend schönen Orten Tibets. Das im zehnten Jahrhundert gegründete Kloster Thöling
war die bedeutendste Klosteranlage der Region. Doch die Bewahrung und Pflege all dieser
Anlagen hängt vom guten Willen der chinesischen Behörden ab, die das Land kontrollieren.
Die Reise führt über die alte Karawanenstraße nach Purang, Grenzgebiet zwischen Tibet
und Indien und Durchgangsgebiet für handeltreibende Tibeter, Inder und Nepalesen. Am Ende
der Route liegt der Berg Kailash mit seiner Festungsruine, einem heiligen Ort sowohl für
Buddhisten und Hindus, als auch für die Anhänger lokaler Kulte und des Jainismus.

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| 14:30 - 14:55,
B3 |
| Willi wills wissen Island
liegt genau auf der Grenze zweier Kontinentalplatten, der eurasischen und der
amerikanischen. Diese Platten sind nicht starr, sondern können sich gegeneinander
verschieben, wie Tobias erklärt. Wenn das passiert, fängt die Erde an zu knirschen und
zu beben. Islands Landschaft ist einmalig: Es gibt Gletscher, Wasserfälle und mehr als 30
aktive Vulkane. Über Kilometer weit sieht Island aus wie eine Mondlandschaft. Willi
staunt nicht schlecht als sein isländischer Freund Heimir ihm erzählt, dass genau aus
diesem Grund amerikanische Astronauten hier für die erste Mondlandung trainiert haben.
Und dann steht Willi mitten im Sprühnebel des Skógafoss, einem gigantischen Wasserfall.
Von Hans-Martin erfährt er, dass sich eine spannende Sage um den Skógafoss rankt. Mit
einem Taucheranzug ausgestattet, soll es für Willi vom rauschenden Wasserfall in die
stille Tiefe des Silfra gehen, einem See direkt über den zwei Kontinentalplatten. Unter
Tauchern ist diese Spalte weltweit bekannt und berühmt. Auch, weil man hier unter Wasser
so weit sehen kann wie sonst kaum auf der Welt. Gemeinsam mit Tobias wagt Willi den Sprung
ins vier Grad kalte Nass.

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| 14:45 - 15:30,
H3 |
| Die fantastische Reise mit dem
Golfstrom Im zweiten Teil der Reise folgen die Filmemacher Volker Arzt und
Sigurd Tesche einem geheimnisvollen Sog, der den wärmenden Golfstrom weiter nach Norden
zieht. Er lässt Korallenriffe vor Norwegens Küste erblühen, er dirigiert den Kurs der
Eisberge vor Grönland und lässt Spitzbergens Gletscher schmelzen. Erst in den kalten
Wintermonaten, wenn die Schneestürme über die Wellen jagen, verliert der Strom seine
letzte Kraft und Wärme: Dann stürzen seine Wassermassen abwärts - 3.000 Meter tief, bis
auf den Meeresboden. Doch auch dort kommen sie nicht zur Ruhe. Als kalter Tiefenstrom
treten sie eine neue Reise an, eine Rundreise, die sie bis in den Pazifik führt und erst
nach tausend Jahren wieder zurückbringt vor die Küsten Europas.
Info: Jede Sekunde transportiert er 50 Millionen Kubikmeter Wasser - 30 mal mehr als alle
Flüsse der Erde. Ein Strom der Superlative, der 10.000 Km zurücklegt - von den Tropen
bis in die eisige Arktis. Der Golfstrom - oder wissenschaftlich korrekter: der
'Nordatlantische Strom' beliefert uns kostenlos mit der Energie von 1 Million
Kernkraftwerken. Ihm haben wir saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige Wälder
zu verdanken - bis hinauf nach Skandinavien. Käme der Golfstrom zum Erliegen, was eine
Reihe von Wissenschaftlern befürchtet, würde es arktisch kalt in Europa und gewaltige
Eisberge kreuzten vor unseren Küsten. Die Existenz des Golfstroms war schon den
spanischen Seefahrern im 16. Jahrhundert bekannt, und doch wartet er immer wieder mit
Rätseln und Überraschungen auf. Welche Kraft treibt ihn an? Woher bezieht er seinen
überraschenden Nahrungsreichtum? Und wo eigentlich bleiben die gigantischen Wassermengen,
die der Strom tagaus tagein in die Polarregionen schickt ? Die Teams um Volker Arzt und
Sigurd Tesche lassen sich mitreißen von diesem ungewöhnlichen Wasserlauf, tauchen tief
hinab in seine unerforschten Schichten - und bleiben nicht allein: Eine Fülle
abenteuerlicher Reisegefährten kreuzt ihren Weg; von Quallen schnappenden
Riesenschildkröten und kletternden Seegurken bis zu exotischen Tiefseekraken und
furchterregenden Sandtigerhaien. Der Golfstrom führt durch fantastische Welten, die sich
erst jetzt, dank modernster Meerestechnik und Unterwasser-Roboter, erleben lassen. Der
Zweiteiler, eine Koproduktion von WDR und ARTE wurde bereits mehrfach auf Festivals
ausgezeichnet.

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| 16:50 - 17:40,
arte |
| Azalai - Bei den Tuareg Zweimal
im Jahr zieht die Azalai, eine Salzkarawane, durch die Sahara. Am Rande der Wüste, im
Norden Malis, lebt das Nomadenvolk der Kountas. Sie betrachten sich als Bewahrer des
Islams. Die Kinder eines der Stammesältesten brechen zu einer Reise mit der Karawane auf.
Aus diesem Anlass erzählt er, wie die Kountas seit der Ankunft des Propheten leben. 40
Tage lang wandern M'Barak und Bouillrak mit 50 Dromedaren durch die Wüste, um sechs
Tonnen Salz aus der Taoudenni-Mine an der 1.500 Kilometer entfernten algerischen Grenze
abzuholen. In Imilach sind die alten Männer besorgt, denn es regnet immer seltener.

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| 19:15 - 20:00,
Phoenix |
| Der Kontinent Europa
im dritten Jahrtausend: 730 Millionen Menschen bevölkern Europa, fast alles Land ist
Kultur- und Wirtschaftsland. Doch die Natur Europas hat in ihrer jüngsten Geschichte
nicht nur die industrielle Revolution und zwei Weltkriege überstanden, sie erobert sich
auch überall neues Terrain und verloren gegangene Regionen zurück. Die großen
Flussläufe wie Rhein und Elbe sind heute sauberer als vor 100 Jahren. Viele Tierarten
werden wieder eingebürgert oder finden den Weg zurück in die Natur: Heute leben in der
Slowakei und in Rumänien Europas größte Populationen von Wolf, Bär und Luchs. In der
ehemaligen Todeszone des Eisernen Vorhangs ist eine Kette von Nationalparks entstanden,
und im hohen Norden und auf den höchsten Gebirgsgipfeln hat sich noch echte Wildnis
erhalten. Immer mehr ökologisch wertvolle Landstriche werden unter Schutz gestellt.
Europaweit versucht man, ökonomische Interessen mit ökologischen Notwendigkeiten zu
versöhnen: In Europa hat sich ein neues Umweltbewusstsein etabliert. Die vierteilige
Reihe 'Der Kontinent' begibt sich auf eine spannende Zeitreise durch Vorgeschichte und
Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas. Sie zeichnet mit modernsten Computeranimationen
und Naturaufnahmen die Geschichte und das aktuelle Bild unseres Kontinents nach. Der
letzte Teil der Reihe begibt sich auf die Spuren der Wildnis im dicht besiedelten Europa.
Selbst nach 10.000 Jahren Entwicklungsgeschichte haben sich hier Naturlandschaften und
eine artenreiche Tierwelt erhalten.

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| 20:15 - 22:00,
arte |
| Moloch Tropical In
der Bergzitadelle Laferrière auf Haiti bereitet sich der demokratisch gewählte
Präsident Jean de Dieu Théogène (Zinedine Soualem) auf einen wichtigen Staatsakt vor.
Doch just am Festtag findet der Präsident sein Land in Aufruhr vor: Über Nacht ist eine
Rebellion ausgebrochen, die das ganze Land erfasst und die ausländischen Gäste zur
Absage zwingt. Mit aller Macht versucht der Präsident seinen Rücktritt zu verhindern.
Schonungslos und bewusst überspitzt weist Peck auf die politischen Wirren seines
Heimatlandes hin.

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| 20:15 - 21:00,
H3 |
| Mit dem Zug quer durch Kanada
Ohne die Eisenbahn und die Männer, die sie bauten, gäbe es den Bundesstaat
Kanada nicht: Sie erst verhalfen dem Land zur Einheit. 1867 machten die Provinzen die
Gründung des Bundesstaates Kanada vom Bau einer Eisenbahnverbindung von den Großen Seen
und Toronto im Osten nach Vancouver im Westen abhängig. So wurde im Laufe von viereinhalb
Jahren eine der längsten und schwierigsten Eisenbahnstrecken der Welt gebaut: 4.457
Kilometer quer durch Sümpfe und Moore, durch wilde Prärie und hohe Berge. Heute reist
man in 69 Stunden mit dem 'Canadian' in Edelstahlwagen mit Aussichtsplattform. Geboten
wird eine Reise durch das zweitgrößte Land der Welt mit atemberaubenden Ausblicken auf
endlose Wälder, Seen, riesige Prärien und schließlich die Berge der Rocky Mountains.
Die Bahnfahrt gleicht einer rollenden Party. Unterwegs wird gesungen und geguckt. Nebenbei
bekommt man einen Einblick in die kanadische Einwanderer-Gesellschaft: Lokführer,
Kellner, Schlafwagenschaffner kamen einst aus der Ukraine, aus China oder Indien nach
Kanada, um hier ihr Glück zu machen. Die Mitreisenden sind Trapper, Pelztierhändler,
Angler und Geschäftsleute mit Vorfahren aus aller Welt.

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