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Abenteuer auf dem Schienenstrang |
| Samstag, 13.03.2010 |
| 16:10 - 16:40,
RBB |
| Eisenbahn-Romantik Die
alte Kaiserstadt Kyoto ist eines der interessantesten Reiseziele Japans. Alljährlich
pilgern Millionen von Touristen zu den vielen Tempelanlagen der Stadt. Aber auch das
größte Eisenbahnmuseum Japans, das 'Umekoji Steam Locomotive Museum', erfreut sich
riesiger Beliebtheit. In der Mitte von Japans Hauptinsel Honshu befindet sich eines der
originellsten Freilichtmuseen der Welt: Meiji-Mura. Hier sind nicht nur rund 40
Originalgebäude aus der Meiji-Zeit zusammengetragen worden, hier fährt auch eine
historische Straßenbahn und eine kleine Dampfeisenbahn mit Original-Lokomotiven aus dem
ausgehenden 19. Jahrhundert. |
| Dienstag, 16.03.2010 |
| 15:00 - 15:30,
H3 |
| Eisenbahn-Romantik Mit
der 'Eisenbahn der Pharaonen' geht es von Kairo nach Alexandria, auf der ältesten
Bahnstrecke Afrikas. Rücken an Rücken quetschen sich die verschwitzten Reisenden
zusammen mit Hühnern und anderen Begleitern. Die Reise von Nairobi nach Mombasa führt
900 Kilometer durch herrliche Savannen vorbei an Palmenwäldchen, Hütten und dornigem
Grasland. Beim Bau der Eisenbahn vor hundert Jahren kamen annähernd dreißig Bauarbeiter
um. Der 'Man Eater' Löwe holte sich die Männer nachts aus den Schlaflagern. Die
Nahverkehrszüge von Soweto nach Johannesburg sind jeden Morgen brechend voll. Mit ihnen
fahren die Pendler zur Arbeit. In manchen Abteilen finden jeden Morgen spontane
Gottesdienste statt, Laienprediger verbreiten das Wort Gottes, es wird gesungen und
getanzt, geklatscht und gebetet. Zwischen Soweto und Johannesburg kommt man auf diese
Weise dem Himmel ein Stückchen näher. |
| Samstag, 20.03.2010 |
| 16:10 - 16:40,
RBB |
| Eisenbahn-Romantik Spätestens
seit dem Film 'Casablanca' ist Marokko in aller Welt ein Begriff. Das Land an der Grenze
zwischen Mittelmeer und Atlantik besticht durch seine freundlichen Menschen und durch
seine karge Schönheit. 'Eisenbahn-Romantik' geht auf eine facettenreiche Rundreise durch
den Nordwesten Afrikas. Stationen sind die großen Städte Marrakesch, Casablanca und Fes
mit ihren faszinierenden Märkten und Altstadtvierteln. Im Mittelpunkt der Reise steht der
Wüstenexpress. Von einer Diesellok gezogen, durchstreift er auf einsamen
Schienensträngen die unberührte Landschaft entlang der algerischen Grenze - vorbei an
Nomadenzelten, Datteloasen und malerischen Wüstenstädten. Und zu guter Letzt entführt
ein Dromedar den Reisenden in die unendlichen Sanddünen der Sahara. |
| Montag, 22.03.2010 |
| 03:35 - 04:20,
Phoenix |
| Legendäre Zugreisen Einige
der schönsten Bahnstrecken Südamerikas liegen in Peru. Sie winden sich in zahllosen
Schleifen zu den schneebedeckten Gipfeln der Hochanden empor, überqueren Schwindel
erregende Brücken, rattern durch kilometerlange Tunnel und über endlose, unbewohnte
Hochebenen. Die Dokumentation erzählt spannende, rührende und mystische Geschichten von
Menschen und Eisenbahnen in der farbenprächtigen Welt der Indios, der Nachfahren der
Inka. Der Film führt die Zuschauer an weltberühmte Schauplätze wie nach Machu Picchu
oder an den Titicacasee, aber er berichtet auch über bislang unbekannte Orte, Züge und
Menschen. Beispielsweise über 'El Macho'. Einheimische haben ihrem Zug diesen Namen
gegeben. Er macht, was er will und fährt ab, wann es ihm passt - ein Macho eben. Ronaldo
und seine Musiker fahren mit der launenhaften Schmalspurbahn zu einem Scherentanz. Im
Andenstädtchen Huancavellica kommt es zum großen Duell der Scherentänzer, einer
spektakulären Mischung aus Tanz, Show und Geschicklichkeitsübung. Und weiter geht die
Fahrt, hinauf in Regionen, die keine andere Eisenbahn bewältigt: Auf 4.818 Metern Höhe
erklimmt der 'höchste Zug der Welt' die Rekordmarke. Vielen Reisenden geht hier im
Hochland die Luft aus. Llelia Espinoza, Zugärztin, hat für solche Fälle immer die
Sauerstoffflasche dabei. In dieser dünnen Luft ist Cuzco der urbane und geistige
Mittelpunkt der Zentralanden. Einst war es die Hauptstadt des Inkareichs, heute ist es das
Tor nach Machu Picchu - der wohl berühmtesten Sehenswürdigkeit Südamerikas. Mehr als
300 Jahre lag Machu Picchu im Verborgenen. Warum die Inka diese prächtige Stadt erbauten,
ist bis heute unbekannt. Niemand weiß, wer in Machu Picchu gelebt hat - ein Ort voller
Geheimnisse. Sagen und Mythen ranken sich auch um den Titicacasee. Eingebettet zwischen
majestätisch anmutenden Bergen ist er der höchste schiffbare See der Welt. Das
Kamerateam begleitet Geraldine auf ihrer Fahrt im Andenexpress zum Titicacasee. Die junge
Frau hat Liebeskummer und ist auf dem Weg zu einem Wahrsager, der ihr sagen soll, ob ihr
Angebeteter sie erhören wird... Das Aufeinanderprallen von Vergangenheit und Gegenwart
zieht sich wie ein roter Faden durch alle Geschichten. Peru - ein Abenteuer auf Schienen,
eine Reise in die mystische Welt der Anden.

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| 04:20 - 05:00,
Phoenix |
| Legendäre Zugreisen Die
turkestanischsibirische Eisenbahn ist eine der wenigen Hinterlassenschaften der
Sowjetunion, auf die man in Kasachstan bis heute stolz ist. Sie verbindet die Republiken
Mittelasiens mit Russland. Die Doku zeigt Land und Leute. (Dreiteilige Reihe, Montag bis
Mittwoch)
Die 1400 Kilometer lange 'Seidenstraße auf Schienen' führt nach China, Kirgisien,
Usbekistan, Turkmenien und in den Iran.

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| 05:00 - 05:45,
Phoenix |
| Legendäre Zugreisen Der
nordindische Bundesstaat Rajasthan symbolisiert wie kaum eine andere Region den
'märchenhaften Orient', der die Fantasie des Westens seit jeher beflügelt. Das Land der
Rajputen, der stolzen 'Königssöhne', die einst mit unglaublicher Prachtentfaltung zu
herrschen verstanden, fasziniert auch heute noch mit seiner atemberaubenden Farbenpracht,
seinen spektakulären Festen und geheimnisvollen Bräuchen. Im 'Palace on Wheels', dem
legendären Palastzug, der in der Vergangenheit ausschließlich den rajputischen
Herrschern zur Verfügung stand, führt die Reise zu den magischen Orten des Landes. Das
Filmteam begegnet den Nachfahren derer, die sich noch vor 100 Jahren wie Götter verehren
ließen - den Maharajas. Seit 1947 ist der Stand der gottähnlichen Rajputen-Fürsten
abgeschafft, und spätestens seit Indira Gandhi, die ihnen in den 70er Jahren rigoros die
Einkünfte und Privilegien strich, gibt es keine Feudalherren mehr in Rajasthan.
Inoffiziell jedoch werden sie bis heute verehrt und haben oft beträchtlichen Einfluss.
Ihre Paläste, die zum Teil zu Nobelhotels umfunktioniert wurden und somit der
Öffentlichkeit zugänglich sind, bezeugen den Glanz und Pomp einer Epoche. Auch wenn sie
schon lange vorbei ist, wirkt sie dennoch lebendig und trägt zum
Tausendundeine-Nacht-Image des Landes bei. Höhepunkte sind beispielsweise Jaisalmer, die
goldene Stadt am Rande der Wüste Thar, die blaue Stadt Jodhpur, über der eine der
grandiosesten Festungen Indiens thront, oder Udaipur mit seinen Schlössern aus weißem
Marmor. Diese Wegmarken in der Geschichte des Landes sind von kulturellen Hochleistungen
ebenso geprägt wie von Krieg und Eroberungen. Auch heute noch erzählen die fahrenden
Sänger in ihren Balladen von Ruhm und Ehre der Rajputen und von dem 'Jauhar', dem
gemeinsamen Selbstmord als letztem Ausweg. Als im 12. Jahrhundert die islamischen
Invasoren mit großer Übermacht ins Land einfielen, kämpften die Belagerten bis zum
letzten Mann, während ihre Frauen - um nicht den Feinden in die Hände zu fallen - in
Hochzeitskleidern den Scheiterhaufen bestiegen. 'Legendäre Zugreisen' ist zu Gast auf
einer märchenhaften Hochzeit bei einer Landadelsfamilie in der Nähe von Jodhpur, besucht
das große Pilgerfest in Pushkar, wo die Rajputen-Fürsten der Vergangenheit den Segen des
Gottes Brahma erbaten, und trifft im Stadtpalast von Udaipur den Maharana Arvind Singh
Mewar, dessen Vorfahren einst als die Höchsten aller Maharajas galten.

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| 05:45 - 06:30,
Phoenix |
| Mit dem Zug durch Neuseeland
Der erste Teil der Reisereportage von Auckland nach Wellington führt durch die
geradezu unglaublich grüne Parklandschaft der Nordinsel. Autor Robert Hetkämper reist
mit dem 'Overlander' quer durch Neuseeland.

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| 06:30 - 07:15,
Phoenix |
| Mit dem Zug durch Neuseeland
Der zweite Teil der Reise führt uns in die bisweilen sehr rauen Wasser des
Marlborough-Sundes, wo findige Fischer eine neue Ikone der Neuen Neuseeländischen Küche
heranzüchten: Grüne Muscheln. Von dort führt der Schienenstrang durch schier endlose
und ständig weiter ausgedehnte Weinberge. Neuseelands Weinindustrie verbucht von Jahr zu
Jahr größere internationale Erfolge. Und dann trägt uns der 'TranzCoastal' entlang
schwarzer Strände zu den Walgründen vor der Pazifischen Küste. Von Booten und
Hubschraubern beobachtet hier ein wachsender Touristenstrom die auf- und abtauchenden
Meeressäuger und die aus antarktischen Breiten hierher ziehenden Seevögel, unter anderem
den riesigen Albatross. Höhepunkt der Reise ist die Fahrt mit dem 'TranzAlpine' hinauf in
die schneebedeckten Höhen der Neuseeländischen Alpen.

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