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| Sonntag, 14.03.2010 |
| 00:15 - 01:00,
Phoenix |
Tropenfieber  Schon
früher zog es Forscher und Entdecker in die Tropen. Francisco de Orellana befuhr 1542
erstmals den damals völlig unbekannten Amazonas - und gab dem Strom seinen Namen nach
jenen wilden Kriegerinnen, den Amazonen, die ihn und seine Männer am meisten
beeindruckten. Die Anerkennung für seine Entdeckung blieb ihm versagt. Louis Antoine de
Bougainville umsegelte von 1766 bis 1769 als einer der ersten Menschen den Globus. Doch
weil er lediglich Tahiti und ein paar Südseeinseln als Neubesitz für die französische
Krone mitbrachte, blieb auch ihm nur der inoffizielle Ruhm. Alfred Russel Wallace
schließlich entdeckte von 1854 an acht Jahre lang auf den Inseln des Malayischen
Archipels eine unfassbare Menge neuer Tier- und Pflanzenarten und brachte 125.000
Tierpräparate mit. Heute findet Naturforscher Marc van Roosmalen in Amazonien immer neue
Tierarten und versucht, große Areale des Regenwalds mit europäischen Spendengeldern zum
Reservat zu machen. 'Tropenfieber' beleuchtet die Eroberung des Amazonas.

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| 01:00 - 01:45,
Phoenix |
Tropenfieber  1766
brach Louis-Antoine de Bougainville mit seinem Schiff von Nantes aus in Richtung Süden
auf. Sein Ziel: die Welt umsegeln. Zwei Jahre später entdeckte er Tahiti. Skorbut und
Hunger machten die Weiterreise jedoch bald zur Tortur. Am Great Barrier Reef drehte
Bougainville entnervt nach Norden ab - vielleicht hätte er sonst Australien entdeckt.

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| 01:45 - 02:30,
Phoenix |
Tropenfieber  Als sich
Alfred Russel Wallace (1823 - 1913) 1854 einschiffte, um den Malaysischen Archipel und
Papua-Neuguinea zu erforschen, konnte er nicht ahnen, dass er acht Jahre durchhalten
würde. Der Privatgelehrte schlug sich mit dem Verkauf von Schmetterlingssammlungen und
ausgestopften Orang-Utans durch. Vor allem auf Borneo bewegte sich Wallace stets im Land
der gefürchteten Dayaks, der heimischen Kopfjäger. Doch Wallace arrangierte sich mit den
Kriegern und spannte sie bisweilen sogar in seine Sammelwut ein. Seine bahnbrechenden
Entdeckungen mündeten in den zentralen Thesen der späteren Evolutionstheorie. Wallace
schrieb seine Theorien im Malaria-Fieber an den Biologen Charles Darwin. Darwin behauptete
ein Jahr später, auf eigene Faust zu denselben Erkenntnissen gekommen zu sein wie
Wallace: der vielleicht größte Diebstahl der Wissenschaftsgeschichte. Die dreiteilige
Reihe 'Tropenfieber' berichtet von drei frühen Entdeckern, die mit ihren abenteuerlichen
Reisen entscheidend zum Mythos der Tropen beigetragen haben. Teil drei erzählt die
Geschichte von Alfred Russel Wallace.

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| 02:30 - 03:15,
Phoenix |
| Verborgene Welten Hüter
des heiligen Feuers - Die letzten Nomaden Namibias |
| 03:15 - 03:55,
Phoenix |
| Verborgene Welten Rauchzeichen
am Rio Xingu - Bei den Waldindianern Brasiliens |
| 03:55 - 04:40,
Phoenix |
| Verborgene Welten Im
Reich des schwarzen Mondes - Eine Reise zu den Voodoo-Göttern Afrikas |
| 04:40 - 05:15,
Phoenix |
Die Dino-Fundgrube  2002 entdeckten
Paläontologen im US-Bundesstaat Utah eine wahre Fundgrube prähistorischer Fossilien.
2010 eröffnet dort ein Museum für Naturgeschichte, in dem die Funde präsentiert werden.

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| 06:00 - 06:15,
3SAT |
Fraser Island, Australien -
Die schlafende Göttin  Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt. Nach
einer Legende der Aborigines des Butchulla Stammes wurde sie von der Göttin K'gari
geschaffen, die ihr Werk so schön fand, dass sie fortan auf der Erde bleiben wollte. So
verwandelte sie der Götterbote Yendingie in eine wunderschöne Insel. Seit 1992 gehört
Fraser Island zum Weltnaturerbe. Charakteristisch sind die riesigen Sanddünen, die aus
dem Meer herausragen oder sich im Landesinneren bewegen. Es gibt mehr als 40 glasklare
Seen, üppigen Regenwald und eine artenreiche Tierwelt.

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| 06:45 - 07:00,
NDR |
Great Barrier Reef, Australien
- Das Paradies im Meer  Wie sie sich verabreden weiß keiner, aber jedes Jahr im
Frühsommer zur gleichen Zeit in derselben Nacht, entlassen Abermillionen winziger
Korallenpolypen Eier und Samen ins Meer. Diese winzigen Polypen sind die Architekten des
größten Bauwerks auf Erden, des Great Barrier Reefs. Vor der Ostküste Australiens
erstreckt sich die größte Ansammlung von Korallenriffen der Welt über 2300 Kilometer
und bedeckt eine Fläche, die größer ist als Italien. Die Aborigines nennen es 'Waga
Gaboo' - das große Riff. Unzählbare winzige Polypen erzeugen jeden Tag auf einem
Quadratkilometer Riff vier Tonnen Kalksteingerippe. In Tausenden von Jahren haben sie die
Umwelt für das farbigste und vielseitigste Leben geschaffen. Seit Anbeginn der Zeit haben
sich hier mehr als fünftausend verschiedene Arten von Meeresfauna und Flora entwickelt.
Der Film entführt seine Zuschauer in dieses faszinierende Paradies mit seinen unzähligen
Fischen und Pflanzen. Mit einzigartigen Unterwasseraufnahmen zeigt er dabei das bunte
Leben in einem einzigartigen Ökosystem. |
| 08:25 - 08:50,
Arte |
Es war einmal ... Die
Entdeckung unserer Welt  Wir schreiben das Jahr 1518. Der junge Kapitän Fernando de
Magellan und sein Freund, der Astronom Rui Faliero, sind zu einer Audienz beim spanischen
König vorgeladen. Sie stellen ihm ein kühnes Projekt vor. Sie wollen den westlichen
Seeweg nach Indien finden, während die Portugiesen, ihre Kontrahenten, seit Vasco da Gama
nach Indien fahren, indem sie die Südspitze Afrikas umschiffen. Schon bald beginnt das
große Abenteuer. Fünf große Schiffe gehen auf die Reise, die Trinidad, die San Antonio,
die Concepción, die Victoria und die Sevilla. Nach vielen Gefahren und Mühen erreicht
Magellan schließlich den Pazifik. Doch jetzt kommt erst der härteste Teil dieser
Expedition. Hundert Tage lang werden Magellan und seine Leute auf See sein, nachdem sie
von der chilenischen Küste abgelegt haben. Schließlich erreichen sie Guam, dann die
Philippinen. Von den fünf Schiffen und den 240 Mann Besatzung kommen nur ein Schiff und
18 Männer nach Hause. Magellan geht in die Geschichte ein, als erster Weltumsegler. |
| 09:00 - 09:45,
Phoenix |
Reise ins Reich der Inka -
Spurensuche in den Anden Perus  Machu Picchu, die sagenhafte Tempelanlage der
Inka oberhalb des heiligen Urubamba-Tales: von Touristen förmlich zertrampelt. Die UNESCO
droht, der Kultstätte den Titel 'Weltkulturerbe' wieder zu entziehen, wenn die täglichen
Touristenzahlen nicht drastisch gesenkt werden. Doch damit ist nicht zu rechnen; im
Gegenteil: die Behörden wollen nun alle Schranken fallen lassen und 10.000 Tickets pro
Tag ausstellen; Tag und Nacht.

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| 09:15 - 09:30,
Arte |
Was wir spielen  Im französischen
Überseegebiet Guadeloupe in der Karibik sprechen die Menschen Französisch und das
einheimische Kreolisch. Der kleine Steeve Inamo lebt in dem Städtchen Campesterre, wo er
mit seinem Cousin Ken und seinen Freunden am liebsten 'Zizipan' spielt: Ken singt,
während die anderen Kinder Schuhe tauschen; wer keine Schuhe anhat, wenn Ken mit dem
Singen aufhört, hat verloren. Besonders gern schnitzt Steeve Peitschen und übt damit
für den Karneval. Die Kinder treffen sich oft am Strand, wo sie 'Bloqué noix' spielen.
Dabei wird um eine Anzahl Nüsse gewettet, die in ein Loch geworfen werden. Die Spiele aus
Guadeloupe machen richtig Spaß ...

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| 09:30 - 09:45,
Arte |
Die Entdecker  Erneut geht es mit den Entdeckern
auf eine spannende Reise: Heute führt die Route in den Nordatlantik, genauer gesagt nach
Grönland. Die zweitgrößte Insel der Erde liegt am Polarkreis und ist fast vollständig
von einer Eisschicht überzogen, dem sogenannten grönländischen Eisschild. Aufgrund der
extremen klimatischen Bedingungen wohnen nur wenige Menschen in diesem Gebiet. Doch auch
Tiere und Pflanzen, mögen sie noch so klein sein, haben in dieser unwirtlichen Gegend
tatsächlich ein Zuhause gefunden. In dem nur einen Monat währenden Sommer schmelzen der
Schnee und die oberen Eisschichten und graben reißende Ströme in den Gletscher. Die
Expedition unter Leitung des erfahrenen Alpinisten und Höhlenforschers Jeannot Lamberton
nutzt diesen Zeitraum, um den unterirdischen Wegen des Wassers in der Tiefe des Eisschilds
zu folgen. Ziel ist es, mehr über das Leben in Grönland herausfinden. Höhepunkt der
Expedition ist der Abstieg in eine der zahlreichen Eishöhlen, die bis zu 200 Meter tief
sein können. An ein solches Abenteuer kann sich nur ein exzellenter Bergsteiger und
herausragender Höhlenforscher wagen, da Wind und Wetter immer wieder für gefährliche
Situationen sorgen. Dafür werden die Strapazen belohnt. Denn eine Eishöhle ist wie eine
Zeitreise: Je tiefer man sich hinablässt, desto älter werden die Eisschichten. Und
vielleicht lassen sich am Ende einige der Rätsel dieser magischen Eiswelt lösen. |
| 12:00 - 12:45,
H3 |
| Sardinien Smaragdgrün
und glasklar ist das Wasser fast um die ganze Insel Sardinien herum, und Badeurlauber
machen auch heute einen Großteil der Touristen aus. Aber sehen die Sonnenhungrigen das
wahre Sardinien? Die Einheimischen verneinen das. Die Gallura mit ihren
Korkeichenwäldern, die Karstgebirge des Supramonte oder die einsamen Dörfchen des
Iglesiente - das ist echtes, unverfälschtes Sardinien. Wer die Insel wirklich kennen
lernen will, muss aber vor allem die Menschen besuchen, die ihre Identität bewahren,
indem sie alte Traditionen pflegen. Filmautor Peter M. Kruchten besucht die Tenores von
Bitti, deren polyphone Gesänge auf die uralte sardische Hirtenkultur verweisen. Auch der
Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf
alte Bräuche der Hirten zurück. In den archäologischen Museen von Nuoro und Sassari
finden sich schließlich Bronzefiguren aus nuraghischer Zeit, die Hirten und ihre Tiere
darstellen. Sardinien und seine Kultur waren jahrtausendelang vom Viehnomadentum geprägt.
In einem Tal in der Nähe von Urzulei trifft das Filmteam Sebastiano Cabras, einen
'modernen Hirten'. Nachdem Sebastiano seine Arbeit im Telekommunikationsbereich verloren
hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse an und macht Wein - einer von
vielen tausend Teilzeit-Hirten, die notgedrungen zu einer traditionellen Lebensweise
zurückgekehrt sind. Nach 'sardischer Identität' fragt der Film auch Musiker der
populären Gruppe 'Janas' bei den Proben zu einem Konzert, den Arzt und Schriftsteller
Giorgio Todde in Cagliari und den Archäologen Silvano Loris bei den Ausgrabungen eines
nuraghischen Heiligtums nahe Oliena. |
| 12:30 - 13:15,
SWR |
| Bilderbuch Die
Inseln Usedom und Wollin an der Ostseeküste sind seit 1945 deutschpolnisches Grenzland.
Der östliche Zipfel Usedoms mit der Stadt Swinemünde und Wollin gehören zu Polen. Nach
der politischen Wende beginnt man auf beiden Seiten der Grenze, sich aneinander
anzunähern. Doch die unterschiedliche Sprache ist ein großes Hindernis. Aber inzwischen
gibt es erste Projekte, Kinder zweisprachig zu erziehen. In Swinemünde setzt sich
besonders der Journalist Michael Barkas dafür ein. Seit zwei Jahren bringt er seinen Sohn
in einen deutschen Kindergarten nach Ahlbeck. Früher war alles, was die Polen an
Deutschland erinnerte, tabu. Heute ist man in der Stadt Swinemünde stolz auf die alte
Pracht der deutschen Bäderarchitektur. Auch das Seebad Misdroy auf Wollin will wieder die
'Badewanne der Berliner' werden. Keine Grenzen kennt der Naturschutz auf Usedom und
Wollin. Dirk Weichbrodt vom deutschen Naturpark Usedom spricht polnisch und hat beste
Beziehungen zum Nationalpark Wollin. Gemeinsam sorgt man sich um den Erhalt von Seeadlern,
Uhus und Wisenten. Auf Wollin stehen mehr als ein Fünftel der Insel unter Naturschutz.
Das ist ihr besonderer Reiz: Kilometerlange weiße Strände, fast unbebaut und
menschenleer, große Wälder mit verträumten Seen und Schilfinseln im Swinedelta, die ein
Eldorado für Seevögel sind.

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| 14:00 - 14:55,
Arte |
Die letzten Kamelkarawanen der
Sahara  Der Beduine Nuri Gomaa hat sich eigentlich schon aus dem
Karawanen-Geschäft zurückgezogen. Jahrzehntelang war er ein gefragter Trekführer
zwischen Darfur und Assuan in Süd-Ägypten. Er liebt die Weite und Schönheit der Sahara,
kennt ihre Gefahren und weiß, wo sich die überlebenswichtigen Wasserstellen befinden.
Nuris Stamm, die Besharis, lebt schon seit über 1.000 Jahren in einem Gebiet, das sich
vom Roten Meer über den Nord-Sudan bis nach Oberägypten erstreckt. Wie ihre Vorfahren
züchten die Beduinen noch heute Kamele und führen große Karawanen durch die Wüste. Es
gibt schätzungsweise drei Millionen Kamele allein im Sudan. Davon werden pro Jahr über
200.000 Tiere nach Ägypten verkauft. Zwar werden viele Dromedare inzwischen per Lkw über
moderne asphaltierte Straßen transportiert, aber auch die alten Karawanenrouten
existieren noch. Eine der gefährlichsten will der Beduine Nuri nun ein letztes Mal wagen,
als zweiter Karawanenführer und zuständig für eine Herde mit hundert Kamelen. Der Weg
führt durch die westlichen Ausläufer der Bayuda-Wüste in Richtung Norden bis zum Ufer
des Nils. So sehr Nuri die Wüste auch liebt, ist die Reise für ihn doch eine harte
Bewährungsprobe. '360° - Geo Reportage' begleitet die Karawane quer durch die Sahara.
Wie wird Nuri die Strapazen verkraften? Wird sich Nuri mit den anderen Männern des Treks,
Sudanesen vom Stamm der Quahla, verstehen? Und werden alle Kamele wohlbehalten den harten
Wüstenmarsch überstehen?

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| 15:15 - 15:30,
SWR |
| St. Petersburg St.
Petersburg ist die wohl europäischste aller russischen Städte. Die Stadtgründung durch
Zar Peter den Großen war eine ungeheure Leistung. Im Sumpfgebiet des Newadeltas entstand
ein riesiger Komplex aus monumentalen barocken und klassizistischen Bauten. Wir wollen uns
aber nicht der Kunst und Architektur, sondern dem Alltag in St. Petersburg zuwenden, von
Peter dem Großen damals als Fenster zum Westen gedacht. Lebensader bei Tag und Nacht ist
der Newski-Prospekt, hier residiert z.B. die Modezarin Tatjana Parfjonowa. Doch es gibt
auch eine Welt unter Tage - sie gehört der Metro, deren Schienennetz z.T. unterhalb der
Newa verläuft. Mit der Nostalgie-Straßenbahn geht es dann zu einem Ausflug in die
Geschichte dieser außergewöhnlichen Stadt. |
| 15:30 - 16:00,
SWR |
| 100% Urlaub Themen:
Topziel: Dubai
Sport & Wellness: Badetempel in Baden-Baden
Städtetrip: Tirana - Albaniens Hauptstadt hat sich gemacht
Hits (nicht nur) for Kids: Einmal U-Bootfahren - Mit Nemo unterwegs bei Frankfurt an der
Oder |
| 16:30 - 17:15,
SWR |
Karnische Alpen - Ein Gebirge
voller Kostbarkeiten  Die Karnischen Alpen sind kein geläufiger Name für
Menschen, die nicht in Kärnten beheimatet sind. Das Gebirge liegt ganz im Süden von
Österreich und zieht sich in etwa von Villach aus entlang der italienischen Grenze bis
nach Osttirol. Natürlich sind die Karnischen Alpen nicht so mächtig wie der Hauptkamm
der Alpen, aber sie sind eine bemerkenswerte Formation - ein Grenzgebirge, das verbindet:
die Italiener mit den Österreichern und die Alpen mit dem Mittelmeer. Naturliebhaber
schätzen sie wegen ihrer Ruhe, wegen der unzähligen beschaulichen Almen und Wanderwege
und wegen der vielen Kostbarkeiten, denen man hier in der Natur begegnet - Paradieslilien
zum Beispiel, Schmetterlinge, seltene Eidechsen, das klare Wasser der Gail und eine
geradezu berührend schöne Landschaft. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurde die
Region entlang des Gail- und Lesachtals vom Heißluftballon, vom Hubschrauber, vom
Flugzeug und vom Führerstand eines Zugs der Gailtalbahn aus gefilmt. Mehr als 60 Tage
lang machte ein Kamerateam die Gegend zwischen Hermagor und der Osttiroler Grenze
unsicher, stieg mit Geologen in steile Wände ein, fuhr mit Raftingbooten in die
Lesachtalschlucht und am Ende wagten sich Taucher mit einer Unterwasserkamera in den 2.000
Meter hoch gelegenen Wolayersee.

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| 17:00 - 17:30,
3SAT |
Expedition Tiefsee  Biologen
vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven wollen wissen,
wie es auf dem Boden der Tiefsee jenseits des Polarkreises aussieht. Bislang konnten sie
dort mit ihren Bohrgeräten nur blind Proben entnehmen. Jetzt haben sie zwischen Grönland
und Spitzbergen zum ersten Mal ein ferngelenktes Tauchfahrzeug eingesetzt, 'Victor 6.000'.
Das französische Gerät, das auf dem deutschen Forschungsschiff 'Polarstern' steht, ist
mit Greifarmen, Kameras und Scheinwerfern, die Licht in das Dunkel der arktischen See
bringen, ausgerüstet. In über 5.000 Metern Tiefe hat das Tauchfahrzeug Proben gesammelt,
die die Wissenschaftler jetzt untersuchen wollen. Sie wollen wissen, wie sich Lebewesen in
den Tiefen des Meeres unter extrem feindlichen Bedingungen ernähren können. Denn eines
haben sie schon jetzt herausgefunden: Die Welt der arktischen Tiefsee ist artenreicher als
der tropische Regenwald. Der Film 'Expedition Tiefsee' hat die Tiefseebiologen auf ihrer
Reise in die Arktis begleitet.

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| 17:05 - 17:30,
B3 |
| Fernweh Kerala -
Wasserstraßen, Naturreservate und Entspannung pur mit Ayurveda Der Küstenstreifen, der
den Kern des Bundesstaates Kerala ganz im Südwesten Indiens bildet, sei ein Geschenk des
Arabischen Meeres, heißt es. Es habe die 'Backwaters' geschaffen: Seen, Lagunen und
Flüsse im Hinterland. Die 'Backwaters' sind durch teilweise künstlich angelegte,
teilweise natürliche Wasserstraßen zu einem einzigen Wasser-Ökosystem verbunden worden.
Auf 1900 qkm hat sich so ein einzigartiges Naturreservat gebildet. Das Fernweh-Team
besucht im Hausboot diese Welt der Wasserstraßen, führt zu Elefanten und Tigern und
zeigt die Vielfalt der Kultur des Landes. Außerdem geht es zu eindrucksvollen
Teeplantagen in den Bergen und zu märchenhaft luxuriösen Resorts an goldenen
Sandstränden, wo man die Seele mit purer Lebensfreude auftanken kann. |
| 17:15 - 18:00,
SWR |
Das Land hinter dem Eis -
Zanskar im Himalaya  Politisch liegt Ladakh in einem Brennpunkt: Die
indische Provinz im Himalaja grenzt an Tibet und Pakistan. Touristisch ist das 'Land der
Gebirgspässe' kaum erschlossen. Die Täler zwischen den 7000er-Gipfeln liegen 3000 Meter
über dem Meeresspiegel. Die Luft ist dünn, leichte körperliche Anstrengung wird zur
Strapaze. Dennoch lockt die grandiose Landschaft Naturliebhaber in die kaum besiedelte
Region. Im Winter führt nur ein Weg durch das schroffe, steile Gebirge: über die
Eisfläche des zugefrorenen Chadar-Flusses. Die Filmemacher Anne und Erik Lapied haben
sich einem Treck angeschlossen.
Zanskar liegt in der nordindischen Provinz Ladakh zwischen Tibet und Pakistan. Hier
herrscht die tibetische Kultur vor. Die rund 10.000 Einwohner sind Buddhisten.

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| 20:15 - 21:05,
Phoenix |
Akhetaton, 1350 vor Christus
 Etwa
1.350 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung wurde Amenophis IV. Pharao und gab der
Geschichte Alt-Ägyptens eine völlig neue Richtung. In seiner nur 17 Jahre währenden
Herrschaft an der Seite Nofretetes schaffte Amenophis IV. die Vielgötterei ab und
begründete die erste monotheistische Religion in der Geschichte Ägyptens. Er führte den
Kult des Sonnengottes Aton ein, war dessen einziger Fürbitter und änderte seinen eigenen
Namen in Echnaton, was ins Deutsche übersetzt heißt: 'der Aton wohlgefällt oder
nützlich ist'. Zu Atons Ehren ließ er mitten in der Wüste die neue Hauptstadt
Achet-Aton - auch Akhetaton geschrieben - bauen. Er begründete außerdem einen neuen
Kunststil, der radikal mit den Traditionen brach. Um das Königspaar vollkommen von den
gemeinen Sterblichen abzuheben, wurden ihm in der künstlerischen Darstellung
gottähnliche Züge verliehen. Zwar überdauerte diese Kunstrichtung ihren Schöpfer kaum,
doch hinterließ sie unauslöschbare Spuren in der Kunst- und Repräsentationsgeschichte.

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| 21:05 - 21:45,
Phoenix |
Sahara - Das versunkene
Paradies  Die Sahara ist der Inbegriff der Wüste: eine der
extremsten, lebensfeindlichsten Landschaften der Welt, noch Anfang des 20. Jahrhunderts
kaum erforscht. Bis der österreichische Abenteurer Ladislaus Almásy 1933 mitten in der
Wüste Felsmalereien entdeckte. Die urzeitlichen Kunstwerke zeigten eine paradiesische
Welt mit den großen Tieren Afrikas, mit Flüssen, Seen und badenden Menschen. Der
Wüstenforscher war einem der verzwicktesten Rätsel der Klimageschichte auf die Spur
gekommen. Einst muss die größte tropische Wüste der Welt ein üppiger Garten Eden
gewesen sein. Auf den Spuren von Almásy sucht der vielfach preisgekrönte
österreichische Naturfilmer Michael Schlamberger nach Hinweisen auf das spannendste
Kapitel in der Naturgeschichte der Sahara.

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| 21:45 - 22:30,
Phoenix |
Tod oder gezähmt  Seit dem 16.
Jahrhundert sind die wild lebenden Pferde bekannt. Sie stammen von Rassen ab, die
spanische Konquistadoren mit in die Neue Welt verschifften.

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