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Samstag, 13.03.2010
00:30 - 01:15, Phoenix
Katharina die Große geschichte.gif (1360 Byte)

Als die deutsche Prinzessin Sophie Auguste Friederieke von Anhalt-Zerbst 1744 den russischen Thronfolger Peter heiratet, ist sie erst 15 Jahre alt. Bereits ein Jahr nach der Krönung Peters entmachtet sie ihren Mann und besteigt als Katharina II. selbst den Thron. Anhand von Briefen, Tagebüchern und Memoiren erzählt die Doku die Lebensgeschichte der russischen Zarin.

Mehr als 21 Liebhaber soll Katharina gehabt haben. Anders als an anderen Höfen damals üblich, wurde keiner von ihnen hingerichtet.

zar.jpg (40585 Byte)

01:15 - 02:00, Phoenix
Katharina die Große geschichte.gif (1360 Byte)

1762 wird Katharina II. in St. Petersburg zur russischen Zarin gekrönt. Es beginnt eine 34 Jahre währende Regentschaft, geprägt von Kriegen, Reformen und Liebesaffären. Anhand von Briefen und Tagebucheintragungen zeigt der zweite Teil der Dokumentation Katharinas Leben von der Thronbesteigung bis zu ihrem Tod im Jahre 1796 vor allem aus der Perspektive der Zarin.

zar1.jpg (42692 Byte)

02:40 - 02:45, Phoenix
Ostpreußens Norden

Königsberg. Wahrzeichen der Krönungsstadt der preußischen Könige war gestern und ist heute der imposante Dom. In den vergangenen Jahrzehnten wurde er restauriert. Deutsche Orgelbauer bauen die Doppelorgel in den Dom - die größte in Russland. Wo sich einst das Schloss in Königsberg befand, ist heute der Arbeitsplatz russischer Archäologen. An der Kaliningrader Universität, die den Namen des berühmtesten Sohnes der Stadt - Immanuel Kant - trägt, erläutert eine Philosophie-Professorin die Bedeutung Kants für moderne Gesellschaften. In Rauschen, einst mondäner Badeort an der Samlandküste , treffen wir den Besitzer eines Bernsteingeschäftes und den Künstler, der die gigantische Sonnenuhr auf der Promenade schuf. In Rossitten auf der Kurischen Nehrung befindet sich noch immer die 1901 gegründete Vogelwarte. Die dort arbeitenden Ornithologen erlauben einen Einblick in ihre Arbeit, die Beringung von Singvögeln. Die Kurische Nehrung wird durch das Haff vom Festland getrennt. Dort, in Gilge, erzählt eine Russlanddeutsche von deutschen Besuchern auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Die Elchniederung hoch oben im Norden des Kaliningrader Gebietes war das beliebteste Jagdrevier Kaiser Wilhelm II. Hier stellte er dem Elch nach. Dem inmitten unberührter Natur gelegenen kaiserlichen Jagdhaus will ein Mann aus Berlin zu neuer Blüte verhelfen.

ost3.jpg (39764 Byte)

02:45 - 03:30, Phoenix
Ostpreußens Norden

'Ostpreußens Norden', das ist der Teil des ehemaligen deutschen Ostpreußens, der seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu Russland gehört und Kaliningradskaja Oblast heißt. Der zweite Teil der filmischen Reise führt von Tilsit nach Trakehnen. Tilsit, die Stadt an der Memel, ist heute eine durch und durch russische Stadt. Nur einige alte Bürgerhäuser in der ehemaligen Tilsiter Prachtmeile, der Hohen Straße, haben die Feuerwalze der Roten Armee zum Ende des Zweiten Weltkrieges überstanden. Wahrzeichen Tilsits, das heute Sovietsk heißt, ist die Brücke über die Memel, die Luisenbrücke. Vor 200 Jahren war Tilsit Schauplatz des Tilsiter Friedens. Wir begegnen einem Historiker, der alles darüber weiß und manche spannende Geschichte erzählen kann. Im ehemaligen Lasdehnen verrät der Besitzer eines Privatmuseums, warum immer wieder Deutsche auf der Suche nach der eigenen Vergangenheit nach Lasdehnen kommen. Auf dem Weg nach Gumbinnen sind noch an vielen Orten die Narben des Krieges zu erkennen. In der Aula der ehemaligen Friedrichschule von Gumbinnen wird ein riesiges Fresko restauriert. Es zeigt die Ankunft Tausender von Salzburgern; König Friedrich Wilhelm I. hatte den wegen ihres Glaubens Verfolgten eine neue Heimat gegeben. Am Rande der Rominter Heide hat ein Ehepaar das ehemalige Forsthaus von Warnen restauriert und in ein Gästehaus umgewandelt. Hier gibt es den besten Borschtsch im ganzen Kaliningrader Gebiet. In Trakehnen, 1731 gegründet, ist vom Mythos des ehemaligen preußischen Hauptgestütes nicht viel geblieben. Nur das alte Landstallmeisterhaus und das Gestütstor mit dem Emblem Trakehnens, der Elchschaufel, erzählen von längst vergangenen Zeiten

ost4.jpg (24752 Byte)

03:30 - 04:10, Phoenix
Eine Reise durch Schlesien

Schlesien, jahrhundertelang Zankafpel zwischen Preußen und Österreich, gehört heute größtenteils zu Polen. Im ganzen Land zeugen Burgen, Schlösser und elegante Herrenhäuser vom Glanz vergangener Zeiten. Wolfgang Wegner besucht bekannte und unbekannte Orte.

schlesien.jpg (49931 Byte)

04:10 - 04:55, Phoenix
Eine Reise durch Schlesien

Jahrhundertelang war Schlesien Zankapfel zwischen wechselnden Mächten. Viele Länder haben hier ihre Spuren hinterlassen. Österreich, Preußen und zuletzt die Polen. Der zweite Teil der Reise beginnt im Bergbaurevier von Kattowitz in Oberschlesien. Nach einem Besuch bei einem Bergmann, der in seiner Freizeit ein Antiquitätengeschäft betreibt, und einer in ganz Polen bekannten Modedesignerin, reisen wir weiter nach Lubowitz bei Ratibor, wo einst der deutsche Schriftsteller Joseph von Eichendorff lebte. Dann geht es weiter nach Oberglogau, wo, wie es heißt, Beethoven Teile seiner 'Fünften' schrieb. In Oppeln treffen wir den Chefredakteur vom 'Schlesischen Wochenblatt', der ersten deutschsprachigen Zeitung in Polen nach dem Zweiten Weltkrieg, begegnen einem deutschen Restaurantbesitzer, deutschen Bauern und der ersten deutschen Konsulin in Oppeln. Nach ihrer Pensionierung ist sie in Schlesien geblieben und will weiter ihren Beitrag leisten zur Versöhnung zwischen Deutschen und Polen. Dann geht es nach Heinrichau, Henrykow auf Polnisch, zum uralten Zisterzienser-Kloster. In Schweidnitz besuchen wir die ganz aus Holz gebaute Friedenskirche, in der einst schlesische Protestanten ihr Refugium fanden. In Breslau, der alten schlesischen Metropole, endet die Reise durch Schlesien. Besonders im historischen Zentrum der Stadt haben polnische Restauratoren ganze Arbeit geleistet. Der alte Marktplatz und die Fassaden der ihn umgebenden Gebäude erstrahlen wieder in gewohnter Pracht.

schlesien1.jpg (43593 Byte)

04:55 - 05:15, Phoenix
Walaam reli.gif (4999 Byte)

Der Ladogasee ist der größte See Europas und liegt nordöstlich von St. Petersburg. Das Kloster, das zwei Mönche vor 1.000 Jahren auf der inmitten dieses Sees gelegenen Inselgruppe Walaam gegründet haben, beherbergte zu seinen besten Zeiten im 19. Jahrhundert über 3.000 Mönche. Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte es zu Finnland und war damit dem Zugriff der Kommunisten entzogen, die zahlreiche andere Kirchen und Klöster plünderten und sprengten. 1940 jedoch überfiel die UdSSR Finnland, und die Grenze wurde neu gezogen. Walaam ging an die Sowjetunion. Die Mönche flohen, und das Kloster wurde als Invalidenheim, Lager und Offizierskasino genutzt. Gleichzeitig ließ man die Gebäude verfallen. Seit 15 Jahren kehrt jedoch wieder sakrales Leben in die Klostermauern zurück. Hundert Mönche bauen das Kloster wieder auf. Sie haben mit ihrem früheren weltlichen Leben abgeschlossen und widmen sich nur noch der Liebe zu Gott. Die Dokumentation 'Walaam' gibt Einblicke in das Klosterleben, die den Besuchern sonst verwehrt bleiben.

waalem.jpg (27771 Byte)

05:15 - 06:00, Phoenix
Reise in die Hölle

Sechs Monate lang ist es in Workuta stockdunkel und erbarmungslos kalt - bis minus 50/60 Grad. Workuta war Teil des Archipel Gulag. Dorthin wurden Hunderttausende von Stalins Gegnern deportiert. NDR Autorin Rita Knobel-Ulrich hat sich mit drei deutschen ehemaligen Häftlingen auf den gleichen Weg gemacht, den sie damals im Viehwaggon zurücklegen mussten, von Berlin über Moskau nach Workuta. Sie war mit ihnen auf Spurensuche: Im KGB-Archiv durften die inzwischen Rehabilitierten ihre Häftlingsakte einsehen und im Butyrki-Gefängnis in Moskau ihre alte Zelle besuchen. Erinnerungen wurden wach, Tränen flossen. Weiter ging es mit dem Zug nach Workuta - auf der Eisenbahnstrecke, von der es heißt, unter jeder Schwelle liege ein Toter, denn sie wurde von Gulag-Häftlingen im eisigen russischen Winter gebaut. 'Bis minus 46 Grad mussten wir raus', sagt Anita Wille. Als 17-Jährige wurde sie zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Horst Schüler und Lothar Scholz schufteten im Kohleschacht. In Workuta überlebten nur die Jungen. Immer noch leben die Kinder und Enkel der ehemaligen Häftlinge in der Stadt am Eismeer, denn auch wer aus der Lagerhaft entlassen wurde, musste zur ewigen Verbannung in Workuta bleiben. Rita Knobel-Ulrich besuchte auch die Schachtjori von heute im Bergwerk und Zuhause, ging mit ihnen ins einzige Theater der Stadt, das einst von Häftlingen erbaut wurde, besuchte die Kinder in der Schule, wo die Geschichte Workutas nicht mehr verschwiegen wird.

reise.jpg (43557 Byte)

05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Weit im Osten Afrikas, wo der Wüstensand so heiß ist, dass man sich ohne Schuhe sofort die Fußsohlen verbrennen würde, wo es so trocken ist, dass ein Mensch ohne Wasser an einem einzigen Tag verdursten würde, und wo kein Baum und kein Strauch Schatten spenden: Da leben die Kamele aus dem Morgenland. Wie schaffen sie es, wochenlang ohne Wasser auszukommen? Was ist drin in ihrem Höcker, das ihnen hilft, in dieser Gluthitze zu überleben? Und überhaupt: Haben Kamele nun einen oder zwei Höcker? Felix reist in den Oman, um in den Wüsten dieses Landes nach Kamelen zu suchen und all diese Fragen zu klären. Es ist eine Reise durch die Sanddünen der Wahiba-Wüste zu den Beduinen, zu Kamelmärkten und Kamelrennen. Und schließlich erfährt Felix auch noch, wie es funktioniert, dass tatsächlich ein Kamel durch ein Nadelöhr passt.

tiere1.jpg (19065 Byte)

06:00 - 06:30, B3
Faszination Frankreich

10.000 Kilometer von Paris entfernt, zwischen Madagaskar und Mauritius, ragt ein kleiner Teil Frankreichs aus dem Indischen Ozean: die tropische Vulkaninsel La Réunion, einst Sklavenkolonie, heute ein gleichberechtigtes Übersee-Departement mit 700.000 Einwohnern. Trotz rasanten Bevölkerungswachstums und hoher Arbeitslosigkeit entwickelte sich die Insel zum Schaufenster Frankreichs im Indischen Ozean - dank Milliarden-Subventionen aus Paris und Brüssel.

08:25 - 08:50, Arte
Es war einmal ... Die Entdeckung unserer Welt kind.gif (6180 Byte)

Amerika heißt nicht Columbia, so benannt nach Christoph Columbus, sondern eben Amerika. Amerigo Vespucci stammt aus einer gutbürgerlichen Familie. Als Kind der italienischen Renaissance - er kam 1451 in Florenz zur Welt - studiert er die damals üblichen Fächer Astronomie, Philosophie, Latein und Kartographie. Zu seinen Freunden gehören Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli, der ihm seine Freundin ausspannt und sie zu seinem bevorzugten Modell macht. Vespucci möchte in die Welt hinaus und große Abenteuer bestehen. Eines Tages erlebt er, wie Columbus gerade von seiner ersten Reise zurückkommt. Vespucci ist fest davon überzeugt, dass dort, wo Columbus war, nicht Indien liegen kann. Es gelingt ihm, den spanischen König für seine kühnen Pläne zu gewinnen. So sticht er am 10. Mai des Jahres 1497 von Cádiz aus in See und segelt nach Südamerika. Er erreicht ein Jahr früher als Columbus, der zwischenzeitlich ebenfalls gestartet war, das südamerikanische Festland. Dort erforscht er die heimische Pflanzen- und Tierwelt, fertigt genaue Karten an und entdeckt unter anderem die Mündung des Amazonas. In einer Klosterbibliothek, in der Karten auch erstellt werden, fällt ganz nebenbei die Entscheidung. Der deutsche Gelehrte und Kartograph Martin Waldseemüller hatte das letzte Wort: Der neue Kontinent soll nicht Vespuccia heißen, sondern wie es neben Afrika, Asien und Europa am besten klingt: Amerika.

09:15 - 09:30, Arte
Was wir spielen kind.gif (6180 Byte)

Reglos wie ein Statue oder blitzschnell wie ein Vogel - müssen die Kinder bei ihren Spielen in Syrien sein. Einer von ihnen ist George: Er ist elf Jahre alt und wohnt in Aleppo im Norden Syriens. Sein Vater ist Korbflechter im Händlerviertel, dem Suk. Er bringt auch seinem Sohn das Korbflechten bei. Mit seinen Freunden spielt George oft 'fliegender Vogel'. Dazu bilden die Kinder Paare. Ein Kind ist der Jäger, das andere der Vogel. Der Jäger muss den Vogel fangen. In Aleppo ist die Schule um 13.30 Uhr zu Ende, und dann haben die Kinder Zeit zum Spielen. Georges Lieblingsspiel heißt 'Statue'. Man bildet dafür zwei Mannschaften. Ein Mitglied einer Mannschaft muss jeweils einen gegnerischen Spieler der anderen fangen. Wer gefangen wird, muss reglos wie eine Statue stehenbleiben.

syrien.jpg (34609 Byte)

09:30 - 09:50, Arte
Die Entdecker fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Das neue Abenteuer führt auf den amerikanischen Kontinent, nach Alaska. Der nördlichste der US-Staaten ist auch gleichzeitig der am wenigsten bewohnte, denn ein großer Teil der Landmasse ist mit Schnee und Eis bedeckt. Im Winter kann die Temperatur auf unter 50 Grad Celsius unter null sinken. Hier lebt es sich nicht leicht, aber die Eiswüste zieht seit jeher Abenteurer und Forscher aus aller Welt an. Seit frühester Kindheit ist der Traum des Polarforschers Emeric Fisset, die Beringstraße zu Fuß zu überqueren, das heißt, ohne die Hilfe eines Bootes von Alaska nach Russland zu gelangen. Weniger als hundert Kilometer trennen Nordamerika an dieser Stelle von Asien. Dennoch - der Weg über Packeis und Eisschollen ist gefährlich, auch mit dem Hundeschlitten. Die Reise geht vorbei an Siedlungen, die an den Wilden Westen erinnern, an abgelegenen Dörfern, zu denen keine Straße führt, wo er die Ureinwohner der Polarregion trifft: die Inupiat. Die Kinder hier interessieren sich sehr für den Reisenden, der sich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt sieht. Einmal trifft Fisset auf Moschusochsen, ein andermal müssen der Forscher und seine Hunde Zuflucht vor einem eisigen Blizzard suchen. Erst am Ende der Reise wird sich entscheiden, ob das Wetter mitspielt und ob das Eis fest genug ist, um das Wasser zu überqueren.

09:40 - 10:25, 3SAT
Eine kulinarische Reise durch das unentdeckte Waldviertel koch.gif (4446 Byte)

Mitten im niederösterreichen Waldviertel liegt eine Region, die relativ unbekannt ist. Von Geras geht die Reise bis hinunter ins Yspertal, die Heimat der Musikgruppe 'Stoahoat und Bazwoach'. Die Band, die vor allem für ihre kritischen Texte und ihren subtilen Humor bekannt ist, führt durch die Region, in der es herrliche Landschaften gibt, darunter das Yspertal mit der eindrucksvollen Ysperklamm . Aber auch kulinarisch sind dort einige Spezialitäten zu finden, zum Beispiel alte Getreidesorten, die über besondere Geschmacksqualitäten verfügen, und das sogenannte Waldviertler Weidefleisch. Eine Reise durch das Waldviertel.

10:30 - 11:00, Phoenix
Zwischen Kairo und Kapstadt fauna.gif (2335 Byte)

Sie wandeln auf den Spuren der alten Ägypter bei einer Nil-Kreuzfahrt zwischen Assuan und Luxor sowie im Tal der Könige - gemeinsam mit europäischen Touristen im Winter; sie sind beim Timkat-Fest in Äthiopien, einem riesigen Tauf-Fest, bei dem zehntausende Pilger die Taufe von Jesus feiern und rituell nachspielen; sie gehen vor Südafrika aufs Meer, um riesige Wale zu sehen und sie sind dabei, als ein südafrikanischer Fotograf gerade die ersten Schwimmzüge eines neugeborenen Buckelwalbabys dokumentiert - die Korrespondenten der 'Weltreisen'.

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11:00 - 11:45, Phoenix
Armenien - Jenseits der kaukasischen Riesen ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Zerklüftet, steinig und uralt ist Armenien. Dort lebt eine der ältesten menschlichen Zivilisationen. Der ARD-Russland-Korrespondent Olaf Bock begibt sich mit seinem Team auf eine Reise durch Armenien. Sie begegnen Menschen, die ihre Heimat vorstellen: die Landschaft am mythischen Berg Ararat, die Hauptstadt Jerevan und den Hochgebirgssee Sevan.

riesen1.jpg (38193 Byte)

11:36 - 12:20, MDR
Postbote im Himalaya ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Auf 4000 Meter Höhe thront das Dorf Dankhar über dem Spiti-Tal im Himalaja. Hier, im indischen Grenzgebiet zu Tibet, lebt der Postbote und Bauer Dilip Kumar mit seiner Frau und sechs Töchtern. Er gewährt Einblicke in seinen Alltag.

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11:45 - 12:15, Phoenix
Albena - Sonnenbrand im Bruderland

Ostblock-Cote-Azur, Traumziel für DDR-Touristen, geheimer Verwandtentreffpunkt - die bulgarische Schwarzmeerküste war eines der beliebtesten Auslandsziele für ostdeutsche Urlauber. Dabei hatte man es damals wirklich nicht leicht. Fliegen war für die meisten zu teuer und die Dreitagefahrt mit Trabi, Wartburg und Co. wurde zur echten Herausforderung, bei der viel Improvisationsgeschick benötigt wurde. Goldstrand, Sonnenstrand, Albena - Badeorte wie auf einer Perlenschnur, riesige touristische Plattenbausiedlungen voller treppenförmiger Hotels. Wer Glück hatte und es sich leisten konnte, landete in einem der großen Häuser am Meer, wie dem 'Laguna Mare', früher 'Kervel', in Albena. Zwölf Quadratmeter mit Schwarzmeerblick. Die höchste Form des Urlaubstraumes. Doch mit DDR-Mark konnte man keine bulgarischen Blumentöpfe gewinnen. Trinkgeld in Ost? Ach ja, wie nett. Um Verwechslungen vorzubeugen, wurden in vielen Hotels klar getrennte Essenzeiten für Ost- und Westdeutsche vereinbart. Und morgens mussten die Reiseleiter die Schäfchen ihrer DDR-Gruppen zählen, um zu schauen, ob noch alle da sind. Fünfzehn Jahre nach der Wende sieht alles anders aus. Die bulgarische Schwarzmeerküste ist in ostdeutscher Hand, die jetzt mit 'Westgeld' bezahlen können. Das Laguna Mare in Albena ist ausgebucht von Mai bis Oktober - mit Gästen von Leipzig bis Rostock.

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12:00 - 12:30, H3
Chinesen im Porsche-Fieber

Porsche fahren in Deutschland - diesen teuren Spaß gönnt sich ein knappes Dutzend Chinesen. Durch den Schwarzwald und die Schweizer Alpen führt ihre Route über Italien nach München. Die Weltwirtschaftskrise zieht offenbar an ihnen vorbei. Wie haben die Aufsteiger es in ihrer chinesischen Heimat bis nach oben geschafft?

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12:15 - 12:45, NDR
Heiße Inseln - Ein Streifzug durch die Karibik

365 feinsandige Strände, für jeden Tag des Jahres einer: Diese verlockende Statistik hat eine kleine, aber feine Insel in der Karibik zu bieten - Antigua. Sie gehört zur Inselgruppe der kleinen Antillen und - noch präziser - zu den Leeward-Eilanden - den 'Inseln über dem Winde'. Doch aus Antigua kommen auch heiße Soßen. Rosie McMaster betreibt den Familienbetrieb 'Susie's Hot Sauce' schon in zweiter Generation und gewinnt mit ihren Kreationen einen Preis nach dem anderen - in den USA. Die Soßenkünstlerin gibt Einblicke in das Inselleben der Einheimischen. Die Nachbarinsel Montserrat gut vierzig Kilometer entfernt wurde 1995 über Nacht weltweit bekannt, als ein längst erloschener Vulkan mit unvorstellbarer Urgewalt wieder ausbrach und den Großteil der Insel unter Schutt und Lava legte. Eigentlich sollte die Insel ganz evakuiert werden, doch es leben noch 4.000 Bewohner in der Nordhälfte - und es kommen auch wieder Touristen. Bei dieser feurigen Inselgeschichte ist es kein Wunder, dass der Soca-Musiker Alphonsus Cassell aus Montserrat mit einem Titel schlagartig bekannt wurde - er heißt 'Hot hot hot'. Filmautor Stefan Schaaf wagt den Tanz auf dem Vulkan und zeigt heiße Nächte in der Karibik.

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12:15 - 13:00, Phoenix
In den Bergen des Kaukasus fauna.gif (2335 Byte) unesco.gif (2965 Byte)

Für Europa bisher ein Randgebiet und weit entfernter Unruheherd, rückt das wild zerklüftete Gebirge zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer immer mehr in den Mittelpunkt des Weltinteresses. Die wirtschaftliche Ausbeutung seiner Ressourcen wie die Erhaltung seines unbeschreiblichen Naturreichtums erfordern einen Balanceakt, der der Quadratur des Kreises gleichkommt. Auf einer Expedition vom Strandrummel der Millionenstadt Sotschi dieser mythen- und geschichtsträchtigen Landschaft nähert sich das Filmteam durch endlose Wälder bis hinauf ins Allerheiligste des als 'Weltnaturerbe' streng geschützten Reservats des Westkaukasus. 300 000 Hektar, eine Fläche von 50 x 60 Kilometern, ein Paradies für Pflanzen und Tiere, werden hier vor jeglicher Nutzung bewahrt - ein mittleres Wunder in dieser von Armut geprägten Bergregion. Am Rand dieses Refugiums hat das Filmteam die sprichwörtliche Gastfreundschaft erlebt. In Maikop, der Hauptstadt der russischen Republik Adygea, hat es Menschen getroffen, bei denen Handwerk und Kunst buchstäblich verschmelzen zu der wunderbaren Musik aus traditionellen Instrumenten wie auch zu einer jener damaszierten Waffen, einem Dolch, ohne den ein Kaukasier früher nicht auf die Straße ging.

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13:00 - 13:30, Arte
Zu Tisch ... koch.gif (4446 Byte)

Ganz in der Nähe der Touristenstadt Luxor liegt die kleine Insel Gabr wie eine grüne Oase mitten im Nil. Gabr wird rein landwirtschaftlich genutzt. Alles, was Ägypten an Obst und Feldfrüchten zu bieten hat, wächst hier. Bananenplantagen und Zuckerrohrhaine bestimmen das Landschaftsbild. Auf Gabr gibt es weder Straßen noch Autos, und die Einwohnerzahl beläuft sich nur auf etwa 500 Menschen. Sie alle stammen von einem Mann ab: Gabr Younis, der die Insel 1895 gekauft hat. Er war mit 14 Frauen verheiratet und hatte 40 Kinder - die bis heute untereinander heiraten. Auch Muhammad Hashim und seine Familie stammen von Gabr Younis ab. Wie die meisten Inselbewohner ist Muhammad Bauer, in seiner Freizeit spielt er aber auch mal Fußball oder geht fischen. Dabei fängt er am liebsten Nilbarsch, einen begehrten Speisefisch, dessen Fleisch weiß, fest und kräftig im Geschmack ist. Muhammads Mutter Naima kümmert sich um das Vieh. Traditionsgemäß ist sie auch für das Essen zuständig. Sie kocht und backt gemeinsam mit ihrer Tochter Iman und ihrer Schwiegertochter, die wie sie Naima heißt. Meist nutzen sie dazu den Lehmofen draußen auf dem Hof, gleich neben dem Vieh. Die Frauen bereiten einfache Gerichte zu wie Krumb - das sind mit Reis, pürierten Tomaten und frischem Koriander gefüllte Kohlröllchen. Aber auch Nilbarsch oder gefüllte Tauben, die in Ägypten eine ganz besondere Delikatesse sind, stehen auf dem Speiseplan. Jeden Freitag besuchen Muhammad Hashim und die anderen Männer die kleine Inselmoschee. Danach treffen sie sich zum großen Inselpalaver, einer Gemeindeversammlung, bei der es meist um wichtige Belange geht. Zum Beispiel um ein Verkehrsproblem: Die rund hundert Kinder der Insel müssen jeden Morgen mit Ruderbooten den Nil überqueren, um zur Schule zu kommen. Das ist gefährlich, denn die Kleineren können noch nicht schwimmen. Daher sind sich die Männer einig geworden, dass die kleine Insel Gabr eine eigene Schule braucht.

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14:20 - 14:35, SWR
Die Weinterrassen des Lavaux, Schweiz fauna.gif (2335 Byte) unesco.gif (2965 Byte)

Das Weinbaugebiet Lavaux zwischen Lausanne und Vevey gilt als eine der schönsten Landschaften der Schweiz. Die mächtigen Felswände der Savoyer- und Waadtländer Alpen schützen vor kalten Winden und auch der über 300 Meter tiefe Lac Léman - der Genfer See - sorgt für ein mildes Klima. Gute Voraussetzungen für Weinbau in einer alpinen Region. Schon 100 n. Chr. pflanzten die Römer an den steilen Uferhängen Reben. Im Mittelalter begannen dann Zisterziensermönche stufenförmige, mit Mauerwerk befestigte Terrassen anzulegen und steigerten so Qualität und Ertrag der Weinstöcke. Man sagt, drei Sonnen verwöhnen die Reben des Lavaux. Die direkte Sonneneinstrahlung, die von der Seeoberfläche reflektierte und die in den Terrassen aus Stein gespeicherte Wärme. Bis hoch zum Wald haben die Winzer im Laufe der Jahrhunderte die nach Süden ausgerichteten Hänge mit Weinterrassen überzogen. Dazwischen wie Nester malerische Winzerdörfer, deren Häuser sich auf engstem Raum drängen. Jeder Quadratmeter wird zum Anbau von Wein genutzt. Trotz Einsatz moderner Techniken ist der Weinbau im Lavaux auch heute noch durch die steilen Lagen äußerst aufwendig. Um die Bewirtschaftung zu erleichtern, wurden Schwindel erregende Einschienenbahnen errichtet, die Menschen und Material bis in die oberen Terrassen transportieren. Am steilsten sind die Hänge des Dézaley, sie wurden vom Rhonegletscher geformt. Der ton- und kalkhaltige Boden verleiht den Weinen - vor allem dem Chasselas, dem Gutedel, seinen typischen Geschmack. Im Lavaux bilden Berge, See, Rebhänge und Siedlungen eine einzigartige Kulturlandschaft. Deshalb wurde es007 von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen.

14:35 - 15:20, SWR
Rückkehr der Bären fauna.gif (2335 Byte)

Eine Geschichte von der Rückkehr der Bären in die französischen Pyrenäen: Einst stand er im Mittelpunkt der Volkskultur in den Pyrenäen, Mythen und Sagen rankten sich um ihn: Der Pyrenäenbär. Die, die ihn fürchteten, haben ihn ausgerottet - die, die ihn lieben, versuchen ihn wieder anzusiedeln. In sechs aufeinanderfolgenden Jahren begleitet dieser Film die Bemühungen, Bären aus Slowenien in den französischen Pyrenäen wieder anzusiedeln. Dabei werden die Zuschauer Augenzeugen des 'privaten' Lebens dieser scheuen Tiere, wie auch des Streites zwischen Befürwortern und Gegnern dieser experimentellen Wiederansiedlung.

15:00 - 15:45, B3
Die Höfats - Der einmalige Berg fauna.gif (2335 Byte)

Es ist ein einzigartiger Berg, steil und zackig - und trotzdem grün und blumenübersät bis zum Gipfel: die Hofäts. Sie gilt auch als Wahrzeichen der Allgäuer Alpen, als berühmtester Blumenberg mit einem dunklen Mythos. Die 'Königin der Grasberge' hat schon manchen Bergsteiger abgeschüttelt, der bei der Suche nach den weißen Sternen des Edelweiß, zu forsch in die senkrechten Blumenwiesen aufgestiegen ist. Doch das Edelweiß ist eigentlich gar nichts Besonderes in der Fülle von fast 400 Blütenpflanzen die an der Höfats zu finden sind. Unscheinbar und gut versteckt gibt es Pflanzenarten die, einmalig in Deutschland, nur an der Höfats gedeihen. Die steilen, luftigen Flanken des Berges galten schon früh als eine besondere Mutprobe für die Bergsteiger. Mit Steigeisen und Pickel im Steilgras atemberaubend luftige Anstiege zu bezwingen, erforderte schon eine gehörige Portion Erfahrung und Können. Einige Routen der Erstbesteiger waren so verwegen, dass sie bis heute nicht wiederholt wurden. Die Direkte Nordwand wurde vom Bergfilmer Gerhard Baur und seinem Team durchstiegen und gefilmt.

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16:00 - 16:30, ARD
Abenteuer Urlaub

Ausländer denken bei China zuerst an die Große Mauer, an die Terrakotta-Armee von Xian oder an pulsierende Mega-Städte wie Hongkong. Doch was suchen die Chinesen selbst, wenn sie ihr Land bereisen? Jochen Graebert beobachtet junge Menschen beim Felsklettern und bestaunt mit Besucherscharen die pittoresken Kalkfelsen im Wuling-Nationalpark. Außerdem begleitet er den 'roten Revolutions-Tourismus', der zu Maos Felshöhlen in Yanan führt, von wo aus dieser die Revolution ins Land trug.

2007 wurden in China 1,6 Mrd. inländische Reisende gezählt.

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16:10 - 16:40, RBB
Eisenbahn-Romantik bahn.jpg (2944 Byte)

Die alte Kaiserstadt Kyoto ist eines der interessantesten Reiseziele Japans. Alljährlich pilgern Millionen von Touristen zu den vielen Tempelanlagen der Stadt. Aber auch das größte Eisenbahnmuseum Japans, das 'Umekoji Steam Locomotive Museum', erfreut sich riesiger Beliebtheit. In der Mitte von Japans Hauptinsel Honshu befindet sich eines der originellsten Freilichtmuseen der Welt: Meiji-Mura. Hier sind nicht nur rund 40 Originalgebäude aus der Meiji-Zeit zusammengetragen worden, hier fährt auch eine historische Straßenbahn und eine kleine Dampfeisenbahn mit Original-Lokomotiven aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert.

17:45 - 18:15, Arte
Zu Tisch ... koch.gif (4446 Byte)

Die Gironde-Mündung vor Bordeaux ist mit einer Länge von 75 Kilometern und einer Breite von bis zu zwölf Kilometern die größte Flussmündung Europas. Die Region ist ein bevorzugter Brut- und Rastplatz von etwa 130 Vogelarten, darunter Kormorane, Lachmöwen und Weißstörche, Flugenten und Bussarde. Charakteristisch für diese Region sind Fischerhütten auf Pfählen im Wasser, die durch einen meist sehr langen Laufsteg mit dem Ufer verbunden sind. Vor den Hütten sind riesige Netze an Auslegern befestigt. Etwa 250 dieser sogenannten Carrelets stehen in regelmäßigen Abständen an der Küste und prägen so das Landschaftsbild der Gironde-Mündung. Diese Carrelets gehören Amateurfischern wie Michel Dumas, Jean-Marie Montassier, Robert Gallot und Michel Bluteau. Die vier Freunde, alle Rentner,, treffen sich so oft sie können auf ihrem Carrelet. Sie sind Bonvivants, ziehen sich gerne gegenseitig auf und haben immer viel zu lachen, auch wenn ihnen mal nichts ins Netz geht. Je nach Jahreszeit ziehen sie Seezungen, Meerbarben, Aale, Adlerfische, Seebarsche oder Weißkrabben aus dem Wasser. Was und wie viel sie fangen hängt vom Zufall ab. Doch auch ohne Fang sind sie glücklich und genießen bei einem Glas Pernod in der Hand die Ruhe auf dem Wasser. Eines Tages stellt das Schicksal sie auf eine harte Probe. Ihre Ehefrauen sind verreist: Jetzt heißt es selbst kochen. Kein gedeckter Tisch wartet auf sie. Doch keiner der vier Männer hat Lust, alleine in der Küche zu stehen. Gemeinsam sorgen sie für ihr leibliches Wohl. Am Carrelet wollen sie frisch gefangene Weißkrabben in einer Pfanne frittieren und Miesmuscheln mit Hilfe von Kiefernnadeln grillen. Zuhause darf es dann ruhig weniger rustikal zugehen. Aal nach Matrosenart und Millat, ein Kuchen aus Weizen und Maismehl, stehen auf dem Speiseplan. Doch werden die vier Freunde es schaffen, sich so ganz ohne Frauen in der Küche zurechtzufinden?

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19:20 - 19:50, 3SAT
Das Rückgrat Afrikas

Ohne Frauen ginge in Mosambik gar nichts: Sie versorgen nicht nur ihre Familien, sondern kümmern sich auch um die Verbesserung des Einkommens. Eine Rolle spielt dabei, dass im jahrelangen Bürgerkrieg, der 1992 zu Ende ging, viele Männer ums Leben kamen und den Frauen keine andere Wahl blieb, als die Verantwortung für ihre Familien zu übernehmen und so deren Überleben zu sichern. Der Film 'Das Rückgrat Afrikas' von Marion Mayer-Hohdahl zeigt, wie entschlossen die Frauen in Mosambik ihr Leben meistern.

ruck.jpg (57158 Byte)

19:30 - 20:15, Arte
Die rasenden Engel der Línea 5

Die berüchtigte 'Línea 5' ist die einzige Straße durch die Anden, die von schweren LKWs befahren werden kann. Bei der schwierigen Passüberquerung brauchen die Trucker Hilfe von den Balineros ('Kugellagerer'): Mit schrottreifen Seifenkisten begleiten sie die strapaziöse Fahrt durchs Gebirge. Dabei regeln die Balineros den Verkehr, besorgen Ersatzteile und Verpflegung.

Info: Der Anden-Pass gipfelt auf 3200 m Höhe. Höchste Berge: Pico Cristóbal Colón und Pico Simón Bolívar (beide 5775 m).

linie.jpg (47294 Byte)

20:15 - 21:00, Arte
Kleopatra - Porträt einer Mörderin geschichte.gif (1360 Byte)

Kleopatra gehört zu den schillerndsten Gestalten der Geschichte. Die ägyptische Königin wurde durch ihre Schönheit, ihre Liebesbeziehungen zu Julius Cäsar und Marcus Antonius, ihre List und ihren Freitod zur Legende. Eine bahnbrechende Entdeckung enthüllt nun eine dunkle und skrupellose Seite der großen Herrscherin. In der szenischen Dokumentation 'Kleopatra' wird ein historisches Drama aufgerollt. Eine Reihe zufälliger Entdeckungen, die mit einem sensationellen Knochenfund in einer verschollenen Grabstätte ihren Höhepunkt erreichten, haben Archäologen zu erstaunlichen Schlussfolgerungen kommen lassen. Vieles deutet darauf hin, dass es sich bei den Knochen um das Skelett von Kleopatras jüngerer Schwester Arsinoe handelt, die von Marcus Antonius auf Befehl seiner Geliebten Kleopatra ermordet wurde. So kommt ein neues Gesicht der glorreichen ägyptischen Herrscherin ans Licht, das mit der mitfühlenden Femme fatale, die uns Hollywood einst vorführte, nicht mehr viel gemein hat. Kleopatra führte einen Kampf gegen ihre Schwester, in dem es um alles oder nichts ging. Römische Historiker berichteten von Kleopatras nationalistischer, kämpferischer Schwester, die sich gegen Cäsar auflehnte und auch gegen Marcus Antonius wandte. Doch bisher war dieses Thema ein Feld nicht belegbarer historischer Spekulation. Diese Dokumentation zeigt zum ersten Mal und mit Hilfe modernster Computeranimationen, was wirklich geschah - und damit eine bisher unbekannte Seite von Kleopatra.

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20:15 - 20:40, RBB
Schottland ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Es ist eine grandiose Landschaft zwischen Bergen, Meer und Seen. Mit Zeugen einer Geschichte von Glanz und Elend, mitgeschrieben von den alten Clans des Hochlandes, und mit Burgen, die an Macbeth und Maria Stuart erinnern. Wer Schottland bereist, die Lochs, Bens und Glens, der reist nicht nur durch eine Kulisse von manchmal dramatischer Schönheit, sondern auch in eine reiche und vor allem bewegte Vergangenheit. Der Film erkundet das Land mit einem hochmodernen Schiff, auf dem Meer und auf Kanälen, mit den Stationen Gairloch, den Hebriden, Tobennory, dem Kaledonischen Kanal, Forth Augustus, loch Ness und Inverness.

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20:40 - 21:25, RBB
Die Whisky-Insel ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Islay ist ein Paradies für Whisky-Liebhaber: Acht Insel-Brennereien destillieren die Edelspirituose, darunter so rauchige Marken wie 'Lagavulin' oder 'Bowmore'. Die 3500 Bewohner des größten Hebrideneilands behalten dennoch einen klaren Kopf. Ihren 'windigen' Alltag zwischen Whisky, Dudelsack-Musik und Schafgeblöke beobachtete Florian Huber.

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21:00 - 21:55, Arte
So entstand der Koran reli.gif (4999 Byte)

Der Koran ist die Heilige Schrift des Islam, zu dem sich etwa eine Milliarde Menschen weltweit bekennen. Die muslimische Tradition betrachtet den Koran als 'unveränderlich' in Raum und Zeit. Dieses Dogma bedeutet, dass er sich, seitdem er dem Propheten Mohammed in den Jahren 610 bis 632 in Mekka und Medina offenbart wurde, nicht verändert hat. Die in jüngster Zeit entdeckten Koranmanuskripte, die von Wissenschaftlern untersucht und ungefähr auf das Jahr 680 datiert werden konnten und damit die derzeit ältesten vorhandenen Manuskripte sind, deuten allerdings darauf hin, dass der Koran eine differenziertere Entstehungsgeschichte hat. So wird vermutet, dass im Laufe des ersten Jahrhunderts des Islam und bevor sich die kanonische Fassung des Kalifen Uthman durchsetzte, konkurrierende Fassungen mit unterschiedlicher Surenanordnung in Umlauf waren. Grund dafür waren die verschiedenen Lesarten, die der anfänglich sehr rudimentären Niederschrift geschuldet sind. Die Dokumentation lädt ein zu einer Entdeckungsreise, die den Koran zwischen Tradition und wissenschaftlicher Forschung vorstellt.

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21:25 - 21:45, RBB
Reiselust und Gaumenfreuden koch.gif (4446 Byte)

Schottland ist ein Königreich für einen Urlaub. Wie in kaum einem anderen europäischen Land gehen hier Landschaft und Geschichte eine enge Verbindung ein. Wer von Schottland schwärmt, meint damit zumeist die Highlands: die Region der Clans, Kilts und Dudelsäcke. Aber auch die sanften Landschaften der Lowlands sind einen Besuch wert. Neben der Historie kommt das Kulinarische auf der Reise nicht zu kurz: die Whisky-Herstellung in der wohl ursprünglichsten Destillerie Schottlands und die älteste Marmeladenmanufaktur der Welt.

22:15 - 22:40, RBB
Schottland

Wer Schottland bereist, kommt an Loch Ness nicht vorbei. Und mit ein bisschen Phantasie sieht er auch Nessie, das Ungeheuer. Auf keinen Fall verborgen bleiben ihm die anmutigen Herrensitze, die könglichen Golfplätze, das Grün der Highlands, die zerklüfteten Fjordlandschaften und die engen Gassen der alten Städte. Dudelsack und Whisky - oder besser Scotsch - runden das Bild des Landes ab, in dem die Vorzüge der modernen Welt gleichermaßen präsent sind wie die steinernen Zeugen einer längst vergangenen Zeit.

22:30 - 00:00, Phoenix
Die Todesreiter von Darfur ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Der Darfur-Konflikt aus der Sicht eines Zeitzeugen: Ex-US-Soldat Brian Steidle reist 2004 in den Sudan. Als unbewaffneter Beobachter der 'Afrikanischen Union' dokumentiert er mit der Kamera die mörderischen Überfälle arabischstämmiger Milizen auf Dörfer in Darfur. Ergänzt werden die Bilder durch Interviews mit Flüchtlingen und einem Überläufer. Auch Experten wie Nobelpreisträger Elie Wiesel kommen zu Wort.

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22:40 - 23:25, RBB
Westray - vor Schottlands Küste

Westray gehört zu den rund 100 Orkney-Inseln nördlich des schottischen Festlands. Bereits die Wikinger errichteten hier einen Stützpunkt; später blühte im Hauptort Pierowall die Fischindustrie. Doch vor allem spanische und osteuropäische Trawler haben die Fischbestände dezimiert - und die Lebensgrundlage der Bevölkerung zerstört. Heute versuchen viele Einwohner, sich mit dem Tourismus ein weiteres Standbein aufzubauen.

Info: Zwischen Westray und der Nachbarinsel Papa Westray besteht die kürzeste Linienflugverbindung der Welt: Die Flugzeit für die 2,8 Kilometer dauert rund zwei Minuten.

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