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ccc
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| Freitag, 03.09.2010 |
| 05:00 - 06:00,
arte |
Der Tag, an dem die Weißen
kamen  Die heute 62-jährige Yuwali ist 17, als ihre
erste Begegnung mit 'Whitefellas' stattfindet. Sie gehört zu einer Gruppe von 20
Aborigines, die als letzte in der abgelegenen Great Sandy Desert auf traditionelle Weise
leben und von der modernen Welt nichts wissen. Im Mai 1964 sollen in dieser Region Raketen
getestet werden. Um eventuell dort lebende Menschen zu evakuieren, sendet die Regierung
Patrouillen aus. Für die Doku ist Yuwali ins Lake-Gebiet zurückgekehrt. In bewegenden
Worten schildert sie, wie ihre Gruppe von den 'Devilmen' hunderte Kilometer durch die
Wüste gejagt wurde.

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| 05:20 - 05:50,
H3 |
| Das Herz von Marrakesch Zu
Füßen des schneebedeckten Atlas gelegen, ist Marrakesch die afrikanischste Stadt
Marokkos. Den Geist von Marrakesch zeigt der Film auf Streifzügen durch die Souks und
Palmenhaine, in Begegnungen auf dem weltberühmten Platz Dschemaa el Fna mit seinen
Schlangenbeschwörern und Geistheilerinnen, deren Kundschaft nicht weniger wird.
Gestresste aus aller Welt suchen Zuflucht in dieser Oasenstadt. Organisierte Reisegruppen
fallen tage- und wochenweise in Marrakesch ein, wie einst die wilden Berberkrieger aus der
Sahara. Andere wie Alain Delon und Yves Saint Laurent, Maler, Schriftsteller sowie
Geschäftsleute aus Europa und aus den USA, halten sich gar monatelang in Marrakesch auf,
weil diese Stadt sie in keinen Lifestyle, in keinen vorgegebenen Rhythmus presst. Für
Filmautor Samuel Schirmbeck öffnen sich die Türen zu ihren Villen und Palästen, und er
lernt auch das Restaurant 'Ali Baba' schätzen, in dem Yoko Ono ebenso gespeist hat wie
Helmut Kohl. Ob Massentourist oder Individualreisender - Marrakesch hat allen etwas zu
bieten, die offen sind für die zarten Verheißungen des Orients. |
| 06:35 - 06:55,
SWR |
Das Abenteuer um die Ecke  'Safari im schwarzen Wald' ist das
erste Abenteuer, das Eleanora und Alena Pfanz im Rahmen der Kinder-Dokumentationsreihe
'Das Abenteuer um die Ecke' erleben. Die beiden Mädchen begeben sich auf eine aufregende
Expedition in den Schwarzwald, auf der sie einheimische Tiere in freier Wildbahn kennen
lernen und beobachten. |
| 06:55 - 07:15,
SWR |
Das Abenteuer um die Ecke  Mit 'Im Wald, da sind die Räuber'
geht 'Das Abenteuer um die Ecke' in die zweite Runde. Diesmal stehen für Eleanora und
Alena Raubtiere auf dem Programm. Geduldig liegen sie auf der Lauer und das Warten lohnt
sich. Atemberaubende Tieraufnahmen zeigen den Zuschauern die verborgene Seite des Lebens
in den heimischen Wäldern. |
| 07:20 - 07:35,
WDR |
England's North   Kelten, Römer und
Wikinger haben hier gesiedelt, einander bekämpft, voneinander gelernt. Für die fremden
Eroberer, die vor tausend Jahren übers Meer kamen, war Tynemouth das Tor zur Terra
incognita. Die industrielle Revolution brachte der Tynside einen Boom, Kohle und Stahl
ließen Geld in die Kassen fließen. Unweit der Stelle, wo der Fluss Tyne ins Meer
mündet, liegt Newcastle, die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Northumbria. Bis
hinauf an die schottische Grenze zog sich das Reich. Vor vierzehnhundert Jahren herrschte
hier Oswald, der erste christliche König des Nordens. Irische Mönche missionierten nicht
nur das heidnische Northumbria, sondern ganz England und große Teile Mitteleuropas. Ein
beeindruckendes Relikt findet man westlich von Newcastle: ein langes, fast gerades Band
zieht sich quer durch das nördliche England von Küste zu Küste: Hadrians Wall. Der
Grenzwall war ein gigantisches Projekt: fünf Meter hoch, drei Meter breit und über 100
Kilometer lang. Kaiser Hadrian hatte im Jahr 122 mit dem Bau des Bollwerks begonnen. Rom
wollte so seine nördlichste Provinz vor Überfällen barbarischer Keltenstämme
schützen. |
| 07:35 - 07:50,
WDR |
England's North  Yorkshire ist die
größte der 39 Grafschaften Englands. 1974 wurde sie in die Teile Nord-, Süd- und
West-Yorkshire aufgeteilt. lm Zentrum der Stadt York, die auch die 'ewige Stadt' genannt
wird, liegt 'York Minster'. Es ist das größte gotische Gotteshaus Englands. Der
Streifzug durch Yorkshire führt auch nach Castle Howard 25 km nördlich von York. Der
Herrensitz gilt als eines der schönsten Barockschlösser Englands. Die verwunschenen
Täler und Moore von Yorkshire haben immer schon Dichter und Künstler inspiriert, zum
Beispiel auch Walter Scott und Charles Dickens. An der Strecke der North York Moors
Railway liegt das kleine Örtchen Goathland. Seit mehr als hundert Jahren hat sich hier
nichts verändert: eine ideale Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen. Der Bahnhof von
Goathland erlangte als Hogsmeade Station eine gewisse Berühmtheit in den Harry
Potter-Filmen. |
| 07:50 - 08:05,
WDR |
England's North  Englands Norden ist
geprägt von Kontrasten: Grenzland, Zankapfel und Schmelztiegel. Hier siedelten Kelten,
Römer, Wikinger und Normannen, bekämpften sich und lernten voneinander. Mächtige Burgen
entstanden im Grenzland, aber auch Klöster, Kathedralen und Herrenhäuser. Englands
Norden - das war ein Zentrum von Kunst und Wissenschaft, von Glauben und Aberglauben. Eine
schroffe Landschaft mit Bergen, unterbrochen von vielen größeren und kleineren Seen: der
Lake-District. Die Seenplatte von Cumbria wurde von der letzten Eiszeit ins vulkanische
Gestein modelliert. Ende des 18. Jahrhunderts entdeckten Dichter und Maler den Reiz dieser
rauen Gegend. Douglas ist die an der Ostküste der Isle of Man gelegene Hauptstadt des
politisch unabhängigen Inselreichs. Der Ort besteht zuerst und vor allem aus dem Hafen,
dem einzigen, der von den Gezeiten unabhängig ist. Die 570 Quadratkilometer kleine Insel
liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Irland, Schottland, England und Wales. Aus
Irland kam im fünften Jahrhundert eine große Besiedlungswelle auf die Insel und mit ihr
die ersten christlichen Missionare. In Cregneash lebt noch eine Gemeinschaft von Farmern
und Fischern, die nach altem traditionellen Vorbild leben und das Idiom des Manx-Gälisch
pflegen. |
| 11:00 - 11:15,
RBB |
Das Rote Fort von Agra - Die
Pracht der Moguln, Indien  Weil sich der Mogul-Herrscher Akbar in Deli nicht mehr
sicher fühlte, ließ er sich im 16. Jahrhundert in Agra eine neue Festung bauen. Hier
trafen sich Philosophen, es wurde Gericht gehalten, und man feierte Feste. Die Nachfolger
Akbars bauten weiter. Akbars Enkel Sha Jahan, der bauwütigste aller Moguln, ist
weitgehend für die äußere Erscheinung des Forts verantwortlich. Er verwandelte es in
einen prächtigen Palast mit der Marmormoschee Jahans Moti Masjid. Als Sha Jahan Jahre
später von seinem Sohn Aurangzeb gestürzt worden war, kehrte er endgültig nach Agra
zurück. Hier verbrachte er unter Hausarrest seine letzten Lebensjahre. Vom Jasminturm aus
konnte er auf das Grabmal seiner Lieblingsfrau blicken, den Taj Mahal. Den Thronsaal mit
seinen Intarsienarbeiten in der Halle der öffentlichen Audienzen aber durfte er nicht
mehr betreten. |
| 12:30 - 13:00,
RBB |
| Der afrikanische Pele Nii
Lamptey ist eine Legende des Weltfußballs. In seiner Heimat Ghana nennen sie ihn nur den
'afrikanischen Pelé'. Im Alter von 16 Jahren führte der kleine Lamptey seine Mannschaft
bei der Fußballweltmeisterschaft der Junioren 1991 völlig überraschend zum Titelgewinn.
Ghanas Sensationssieg war die erste WM-Trophäe überhaupt, die eine Fußballmannschaft
aus Afrika gewinnen konnte - und Nii Lamptey war der alles überragende Spieler. Über
Nacht wurde der kleine Ghanaer zum Nationalhelden, zur heißesten Ware des Weltfußballs.
In einem wahren Goldrausch jagten Talentscouts das Wunderkind des Fußballs. Als die
brasilianische Fußball-Legende Pelé erklärte, das Jahrhunderttalent Lamptey werde
einmal in seine Fußstapfen treten und zum besten Fußballer der Welt heranreifen,
schmuggelte ein europäischer Spitzenclub den Minderjährigen illegal aus Afrika heraus
und nahm ihn unter Vertrag. Man versprach ihm in Europa großen Ruhm - und großes Geld.
Was ist aus dem 'afrikanischen Pelé' geworden? Regisseur Christoph Weber erzählt die
bewegende Lebensgeschichte des ehemaligen Wunderkindes des Fußballs: von großen
Hoffnungen und zerplatzten Illusionen, von finsteren Machenschaften und privaten
Schicksalsschlägen, von tiefer Einsamkeit und der unstillbaren Sehnsucht nach Afrika -
vor allem aber von einem Menschen, der den unbändigen Willen hat, immer wieder
aufzustehen. |
| 13:00 - 13:30,
Phoenix |
| Die Zukunft der Städte Mexico
City ist die höchst gelegene Megastadt der Welt und Sinnbild für städtischen
Gigantismus. 2300 Meter über dem Meeresspiegel erstreckt sich die schwer durch Erdbeben
gefährdete Stadt in einem 60 Kilometer langen und 100 Kilometer breitem Talkessel. Bis
zum Horizont reicht das Meer von Häusern und Problemen: Smog, Kriminalität,
Verkehrsinfarkt, Armut und Korruption sind allgegenwärtig.

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| 13:30 - 14:15,
SWR |
Thailands schönste Inseln -
Ao Phang Nga  Es heißt, dass der 400 Quadratkilometer große Ao Phang
Nga Nationalpark zu den schönsten und eindrucksvollsten Naturräumen der Welt gehört.
Immerhin hat Hollywood diese Kulisse für 'James Bond' und Leonardo di Caprio benutzt.
Eine Bilderbuch-Meereslandschaft, in der hunderte kleine und wenige größere Inseln als
bizarr geformte und wild bewachsene Kalksteinkegel aus dem Wasser ragen. Einige sind
bewohnt. So die Insel Panyi mit einem Fischerdorf auf Pfahlbauten; 'Chao-Le', Seezigeuner
sind hier sesshaft geworden. Oder Ko Yao Noi, wo die 9.000 Einwohner von den
Gummibaumplantagen leben. Tief in die Vergangenheit führt die Insel Khao Khian: 4.000
Jahre alte Felsmalereien geben Zeugnis vom Leben der Menschen in der Frühzeit. |
| 14:15 - 15:00,
3SAT |
| Bilderbuch Eine
natürliche Barriere zum Helfensteiner Land ist der Albtrauf, der steile Aufstieg zur
Schwäbischen Alb südlich von Stuttgart. Früher waren die Menschen dort so arm, dass
sich die Bauern keine Kühe halten konnten. Ziegen sorgten für Milch und Fleisch. Deshalb
wird das obere Tal des Flüsschens Fils das 'Goisetäle', das Ziegental, genannt. Während
oben auf den Hochflächen der Alb noch bis vor 100 Jahren Wassernot herrschte, sorgten
unten im Tal Mineralquellen in Bad Überkingen und Bad Ditzenbach für bescheidenen
Wohlstand. Größter Arbeitgeber ist die Württembergische Metallwarenfabrik, kurz WMF,
weltbekannt für Haushaltswaren. Die Region wurde nach einem Adelsgeschlecht benannt, das
in wenigen Jahrzehnten verarmte. Ruinen ihrer Burgen sind heute beliebte Ausflugsziele.
Wandern, Klettern, Radfahren, Drachenfliegen sind beliebte Freizeitaktivitäten. Der Film
stellt das Helfensteiner Land, seine Besonderheiten und seine Bewohner vor.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Deutschland Weiter
Horizont, flache Marschlandschaften, fruchtbare Böden, halb so groß wie Mallorca, hoch
im Norden der Republik an der Küste - das ist Dithmarschen. Eine Gegend, die der Mensch
dem Meer mit Dämmen und Deichen abgetrotzt hat, eine Gegend, in der die meisten
Kohlköpfe Europas wachsen: 75 Millionen jährlich. In Dithmarschen gibt es einen der
einsamsten Menschen Deutschlands, genauer auf der Insel Trischen, die ein Vogelwart 230
Tage im Jahr bewohnt, ganz allein mit den Vögeln. Kein anderer Mensch darf einen Fuß auf
das Eiland setzen, nicht einmal Dirk Fritsch und sein Kamerateam. Besucht haben sie den
Mann aber doch, der manchmal von der Eisdiele in Schwienskopp träumt, auf dem Festland
direkt gegenüber - aber unerreichbar. Vom Boot aus konnten sie ihn interviewen.

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| 14:30 - 15:30,
MDR |
| LexiTV - Wissen für alle Bei
uns in Deutschland sind die Samurai vor allem als elegante Schwertkämpfer und Furcht
einflößende Krieger bekannt, am ehesten vergleichbar mit den Rittern im
mittelalterlichen Europa. Doch ihre Rolle im historischen Japan ist sehr viel bedeutender.
Mit dem Aufstieg der so genannten Shogune wurden die Samurai faktisch zur regierenden
Schicht. Jahrhundertelang prägten sie so ganz entscheidend die gesamte japanische Kultur.
In dieser Ausgabe von 'LexiTV' geht es um das Vermächtnis der geheimnisvollen Krieger, um
die Kunst des Schwertschmiedens und die eindrucksvollen Kampftechniken der Samurai. Ein
umfassender Einblick in die spektakuläre Welt des japanischen Kriegeradels. |
| 15:00 - 16:00,
WDR |
| Planet Wissen Sonne,
Strand und Meer - daran denken die meisten, wenn sie Kalifornien hören. Zum Mythos des
westlichsten Bundesstaates der USA gehört aber noch mehr: etwa der Goldrausch, der im 19.
Jahrhundert die erste große Einwanderungswelle zur Folge hatte. Außerdem das Öl, die
Orangenplantangen, natürlich Los Angeles und San Francisco, aber auch Erdbeben und
Rassenunruhen. Seit 2003 versucht zudem Arnold Schwarzenegger, die perfekte Mischung aus
Industrie und Umweltschutz zu finden. Keine einfache Aufgabe, wie auch Journalistin
Kerstin Zilm bei Planet Wissen berichtet. Sie lebt seit 2003 in Los Angeles, wo sie als
ARD-Korrespondentin begann und sich mittlerweile mit ihrem eigenen Hörfunkstudio
selbstständig gemacht hat. Kerstin Zilm fühlt sich dort nicht nur wegen des guten
Wetters und der abwechslungsreichen Natur sehr wohl, sondern schätzt als Reporterin die
vielen spannenden Geschichten in Kalifornien: vom Spannungsfeld zwischen Arm und Reich,
den Immigranten aus der ganzen Welt bis hin zu den Surfern, Freaks und Sonderlingen am
sogenannten 'Muscle Beach' in Venice.

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| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Tore zur Welt Mit
keinem anderen Hafen der Welt sind so viele Sehnsüchte verbunden wie mit dem der
US-Metropole. Millionen von Einwanderern setzten hier ihren Fuß zum ersten Mal auf den
Boden der Neuen Welt. Die Doku zeigt u.a. Bilder von vergessenen Schiffsfriedhöfen - die
Piers von Manhattan an Hudson und East River bieten auch heute noch viele Überraschungen.

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| 15:30 - 16:00,
H3 |
Meine Küche, deine Feste  In der türkischen
Familie Aydogan aus Nürtingen gibt es als Vorspeise immer eine Suppe. Welche Suppe Rushar
Aydogan mit ihren Freunden kochen wird, ist noch ein Geheimnis. Auf jeden Fall ist es
eines ihrer Lieblingsrezepte, und Auberginen dürfen darin auf keinen Fall fehlen. Rushar
Aydogan ist in Deutschland geboren, studierte in Istanbul, kam aber wegen ihrer Familie
wieder zurück nach Nürtingen. Sie fühlt sich in beiden Kulturen heimisch. Aus dem
Nürtinger Stadtleben ist sie nicht mehr wegzudenken, denn überall, wo Hilfe gebraucht
wird, engagiert sie sich. Sechzig Prozent der Baden-Württemberger haben ihre Wurzeln
nicht im Land. Heimatvertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg und Einwanderer haben ihre
eigene Kultur mitgebracht und inzwischen hier ihre Heimat gefunden. In Stuttgart leben 170
Nationalitäten, in Mannheim 160 und in Heilbronn 130. Doch die gegenseitige Kenntnis ist
gering. Wo kommen die Nachbarn her? Wo kaufen sie ein? Was kochen sie, und welche Feste
feiern sie? Kurz - wie sieht es hinter der Wohnungstür des Nachbarn aus? Eine
einheimische Familie soll dies alles bei den zugewanderten Nachbarn erkunden. |
| 15:30 - 15:55,
B3 |
Felix und die wilden Tiere
 Felix Heidinger filmt
im Bwindi-Nationalpark in Uganda. Dort leben einige Gorillafamilien . Täglich wird ihr
Bestand von Rangern kontrolliert, denn Gorillas zählen zu den bedrohten Tierarten.

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| 15:30 - 16:00,
MDR |
Eisenbahn-Romantik  Denkt man an die
Westtürkei, dann hat man so bekannte Namen wie Ephesos, Pamukkale oder die türkische
Riviera im Kopf. Wer sich aber weiter hinein ins Landesinnere traut, der findet ein Stück
ursprüngliche Türkei ohne viel Tourismus, dafür aber mit einer herrlichen und teilweise
unberührten Landschaft. Hier, am Aufstieg zum anatolischen Hochland, beginnt auch eine
einzigartige Eisenbahnstrecke. Sie ist rund 250 Kilometer lang und verläuft zwischen
Alasehir, Usak und Afyon. Seit nunmehr acht Jahren ist in der Türkei keine
Dampflokomotive mehr gefahren. Wir waren mit dabei, als dort die dampflokfreie Zeit ihr
Ende fand und das restaurierte Dampfross 56 548 sich vor dem Lokschuppen von Usak
präsentierte, bei Nacht und im Scheinwerferlicht. Vorgestellt wird auch der Kara Tren,
der 'schwarze Zug'. |
| 16:00 - 16:45,
H3 |
Dalmatien  Dalmatien liegt an
der Ostküste der Adria im Süden Kroatiens. Zu den wichtigsten Städten der Region
gehört die Hafenstadt Zadar. Sie ist ein Knotenpunkt an der Nahtstelle zweier Kulturen,
sie verbindet Orient und Okzident. Rund 200 Kilometer sind es von dort nach Rijeka, dem
früheren Fiume, 300 bis Dubrovnik, und über die Adria ist Ancona auch nur wenige Stunden
entfernt. Handelsmetropole und Verkehrsknotenpunkt war Zadar schon immer: vor über 3.000
Jahren für die Illyrer, vor 2.000 Jahren für die Römer, die ganz Dalmatien erobert
hatten. Zadar ist Ausgangspunkt für eine Reise durch Dalmatien. Peter M. Kruchten und
sein Kamerateam unternehmen Ausflüge in den Karst: in den Archipel der Kornaten, in den
Paklenica Nationalpark mit seinen schroffen Bergen und Tropfsteinhöhlen, zu den
Wasserfällen der Kraka. Weiter geht es über das mittelalterliche Sibenik nach Salona, im
4. und 5. Jahrhundert die bedeutendste Stadt an der östlichen Adriaküste. Kaiser
Diokletian wurde in Salona geboren und herrschte von dort aus über die römische Provinz
Dalmatien und den Rest der Welt, bis er sich im Jahr 305 aus der Politik zurückzog und im
zehn Kilometer entfernten Spalato niederließ. Spalato heißt heute Split. Der
Diokletian-Palast von Spalato, der Alterssitz des Kaisers, war die Keimzelle der heute
200.000 Einwohner zählenden Metropole. 180 mal 215 Meter misst die Palastanlage. Die
Stadt ist im wahrsten Sinn des Wortes in den Palast hineingebaut worden. Im 7. Jahrhundert
flohen die Bewohner Salonas vor marodierenden Slawen und Awaren dorthin und bauten den
Palast um - zu ihrer Stadt. Der Film zeigt die Sehenswürdigkeiten Dalmatiens und erzählt
die Geschichte der Region. |
| 16:30 - 17:15,
3SAT |
Zwischen den Fronten  Kaum jemand denkt
bei Irland an schöne Gärten, Palmen und tropische Blütenpracht. Dabei gibt es sie
zuhauf im Südwesten der Insel, wo der Golfstrom das Klima bestimmt. Sie sind das Werk
begeisterter Gartenfreunde, die ihre Freizeit und ihren ganzen Enthusiasmus in die wilden
Gärten Irlands investieren. Die irische Gartengeschichte ist stark beeinflusst von der
Jahrhunderte dauernden englischen Herrschaft über die Insel. Damals konnten sich nur die
englischen Landbesitzer einen großen Ziergarten leisten. Irlands Gärtner waren seit
jeher 'Pflanzenjäger', sie investierten viel Kosten und Mühe in die Ansiedlung
fremdländischer Gewächse. Ihre Anlagen sind oft geheime Orte, umsäumt von Hecken,
Mauern und Burggräben. Im Westen der Insel liegen die Ziergärten noch heute in
grandioser ungezähmter Natur. Von dieser Umgebung haben sich auch Künstler wie der
amerikanische 'Land-Artist' James Turrell und die irische Bildhauerin Sheena Wood zu
erstaunlichen Anlagen anregen lassen. Eine Entdeckungsreise zu den wilden Gärten Irlands.

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| 16:50 - 17:40,
arte |
Unterwegs auf dem Dach der
Welt  Das alte Königreich Guge im Westen Tibets erlebte Anfang
des 16. Jahrhunderts seine Blütezeit als Kultur- und Handelszentrum. Zahlreiche
prächtige Höhlenmalereien zeugen sowohl von der regen künstlerischen Aktivität, als
auch vom Einfluss des tantrischen Buddhismus. Die Hauptstadt Tsaparang gehört noch heute
zu den ausnehmend schönen Orten Tibets. Das im zehnten Jahrhundert gegründete Kloster
Thöling war die bedeutendste Klosteranlage der Region. Doch die Bewahrung und Pflege all
dieser Anlagen hängt vom guten Willen der chinesischen Behörden ab, die das Land
kontrollieren. Die Reise führt über die alte Karawanenstraße nach Purang, Grenzgebiet
zwischen Tibet und Indien und Durchgangsgebiet für handeltreibende Tibeter, Inder und
Nepalesen. Am Ende der Route liegt der Berg Kailash mit seiner Festungsruine, einem
heiligen Ort sowohl für Buddhisten und Hindus, als auch für die Anhänger lokaler Kulte
und des Jainismus.

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| 17:45 - 18:30,
3SAT |
Maos langer Marsch - Mythos
und Wirklichkeit  Von der chinesischen Staatspropaganda wurde der 'lange
Marsch' der kommunistischen Revolutionstruppen von 1934 bis 1935 zum Heldenmythos
verklärt. Unter Führung Mao Zedongs hätten sich damals die zahlenmäßig unterlegenen
Rotarmisten ein strategisch geniales 370tägiges Rückzugsgefecht geliefert, das die
Grundlage für den Erfolg der Revolution gelegt habe. Tatsächlich aber war der 'lange
Marsch' eher eine 'große Flucht' mit bitteren Verlusten.
Mit aufwendigen 3-D-Animationen rekonstruiert der Film aus der Reihe 'ZDF-History' die
dramatische Geschichte des 'langen Marsches'.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
Testament eines Tigers  Im indischen
Rajasthan begleitet Tierfilmer Colin Stafford-Johnson den Lebensweg des kleinen Tigers
'Broken Tail'. Eines Tages ist das Tier verschwunden? In der Zeitung liest Colin von einem
Tigermännchen, das auf Bahngleisen tödlich verunglückte. Nun weiß er, dass 'Broken
Tail' tot ist. Colin fragt sich, wie es dem Tiger in den letzten Monaten ergangen ist und
begibt sich auf Spurensuche. Dabei zeigt sich, dass der Lebensraum der Raubkatzen
zunehmend zerstört wird.
1910 gab es in Indien 40.000 Tiger. 2007 bezifferte das Wildlife Institute of India den
Bestand auf knapp 1500 Tiere.

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| 20:15 - 21:00,
3SAT |
Ins heiße Herz Afrikas  Der Niger war zu
allen Zeiten das große Rätsel unter den Flüssen Afrikas. Immer wieder wollten Entdecker
seinen Verlauf in die große Wüste erkunden und herausfinden, ob er ein Quellfluss des
Nil ist. Etliche Forscher ließen an seinen Ufern ihr Leben, so auch 1806 der legendäre
britische Afrikareisende Mungo Park. An den Stromschnellen von Bussa war Park unter
ungeklärten Umständen zu Tode gekommen. Der Route seiner Expedition folgt die
zweiteilige Reisereportage des Afrika-Korrespondenten Werner Zeppenfeld 2.000
Flusskilometer quer durch drei Sahel-Länder. Startpunkt ist Sansanding im heutigen Mali,
wo Mungo Park im Herbst 1805 mit seiner selbstgezimmerten 'H.M.S. Joliba' aufbrach. Die
Reise führt über Timbuktu durch den Staat Niger bis nach Nordnigeria. Mit der hölzernen
Segelpinasse und dem Passagierdampfer aus rostigem Kruppstahl geht es vorbei an uralten
Lehmstädten, malerischen Uferlandschaften und quirligen Märkten am drittgrößten
afrikanischen Fluss. Seine wechselnden Wasserstände bestimmen nach wie vor den
Lebensrhythmus der Menschen.

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| 21:00 - 21:45,
RBB |
Wilde Türkei  Die zweiteilige
Dokumentation gibt erstmals einen Einblick in die vielfältige Natur der Türkei und
führt in kaum bekannte Landschaften, aber auch zu weltberühmten Orten wie den
Sinterterrassen von Pamukkale, den aus römischer Zeit stammenden Ruinen von Milet oder
der antiken griechischen Metropole Priene. Die Türkei ist ein Land zwischen zwei Meeren
und zwei Kontinenten, Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident. Die
Tierwelt ist sowohl europäisch als auch asiatisch geprägt. Die steilen Hänge des Taurus
sind das Revier der Bezoarziegen. Mit sicherem Tritt erklimmen die Wildziegen selbst die
höchsten Gipfel. Sie sind die Vorfahren unserer Hausziegen. Im Taurus kreuzen sich ihre
Wege noch heute, wenn die Nomadenfamilien ihre Herden auf die Sommerweiden ins Hochland
führen. Im Herbst, wenn es in den Bergen kalt und ungemütlich wird, ziehen die
Wanderhirten an die Mittelmeerküste. Dort, ganz im Westen der Türkei, beginnt nun die
Saison der Kamelkämpfe: Wohlhabende Kamelhalter lassen ihre stärksten Bullen
gegeneinander antreten - ein unblutiger Ringkampf und vor allem ein großes Spektakel. Der
Westen der Türkei ist eine Region der Kontraste: Mit zehn Millionen Einwohnern bildet
Istanbul das Kultur- und Wirtschaftszentrum des Landes und ist gleichzeitig die Bühne
für eine einzigartige Tierwanderung: Jeden Frühling und Herbst passieren Hunderttausende
von Zugvögeln den Bosporus. Der erste Teil ist eine bildgewaltige Reise durch den Westen
der Türkei - zu Wildziegen und Schildkröten, Orchideen und Anemonen, Goldschakalen und
Dromedaren.

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| 22:30 - 23:00,
Phoenix |
| New Yorks Glitzermeile Sie
ist das Zentrum Manhattans und teilt die Stadt in Ost und West. Die 5th Avenue beginnt
tief im Süden am Washington Square, wo es bei schönem Wetter vor allem die Einheimischen
hinzieht. Im weiteren Verlauf haben sich unzählige Nobelgeschäfte, Banken,
Versicherungen und Büros an der berühmtesten Luxusmeile New Yorks niedergelassen.
Außerdem liegen berühmte Gebäude wie das Rockefeller Center, die New York Public
Library und das Empire State Building an der Straße. |
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