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ccc

Freitag, 03.09.2010
05:00 - 06:00, arte
Der Tag, an dem die Weißen kamen ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Die heute 62-jährige Yuwali ist 17, als ihre erste Begegnung mit 'Whitefellas' stattfindet. Sie gehört zu einer Gruppe von 20 Aborigines, die als letzte in der abgelegenen Great Sandy Desert auf traditionelle Weise leben und von der modernen Welt nichts wissen. Im Mai 1964 sollen in dieser Region Raketen getestet werden. Um eventuell dort lebende Menschen zu evakuieren, sendet die Regierung Patrouillen aus. Für die Doku ist Yuwali ins Lake-Gebiet zurückgekehrt. In bewegenden Worten schildert sie, wie ihre Gruppe von den 'Devilmen' hunderte Kilometer durch die Wüste gejagt wurde.

tag.jpg (26812 Byte)

05:20 - 05:50, H3
Das Herz von Marrakesch

Zu Füßen des schneebedeckten Atlas gelegen, ist Marrakesch die afrikanischste Stadt Marokkos. Den Geist von Marrakesch zeigt der Film auf Streifzügen durch die Souks und Palmenhaine, in Begegnungen auf dem weltberühmten Platz Dschemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern und Geistheilerinnen, deren Kundschaft nicht weniger wird. Gestresste aus aller Welt suchen Zuflucht in dieser Oasenstadt. Organisierte Reisegruppen fallen tage- und wochenweise in Marrakesch ein, wie einst die wilden Berberkrieger aus der Sahara. Andere wie Alain Delon und Yves Saint Laurent, Maler, Schriftsteller sowie Geschäftsleute aus Europa und aus den USA, halten sich gar monatelang in Marrakesch auf, weil diese Stadt sie in keinen Lifestyle, in keinen vorgegebenen Rhythmus presst. Für Filmautor Samuel Schirmbeck öffnen sich die Türen zu ihren Villen und Palästen, und er lernt auch das Restaurant 'Ali Baba' schätzen, in dem Yoko Ono ebenso gespeist hat wie Helmut Kohl. Ob Massentourist oder Individualreisender - Marrakesch hat allen etwas zu bieten, die offen sind für die zarten Verheißungen des Orients.

06:35 - 06:55, SWR
Das Abenteuer um die Ecke fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

'Safari im schwarzen Wald' ist das erste Abenteuer, das Eleanora und Alena Pfanz im Rahmen der Kinder-Dokumentationsreihe 'Das Abenteuer um die Ecke' erleben. Die beiden Mädchen begeben sich auf eine aufregende Expedition in den Schwarzwald, auf der sie einheimische Tiere in freier Wildbahn kennen lernen und beobachten.

06:55 - 07:15, SWR
Das Abenteuer um die Ecke fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Mit 'Im Wald, da sind die Räuber' geht 'Das Abenteuer um die Ecke' in die zweite Runde. Diesmal stehen für Eleanora und Alena Raubtiere auf dem Programm. Geduldig liegen sie auf der Lauer und das Warten lohnt sich. Atemberaubende Tieraufnahmen zeigen den Zuschauern die verborgene Seite des Lebens in den heimischen Wäldern.

07:20 - 07:35, WDR
England's North geschichte.gif (1360 Byte)fauna.gif (2335 Byte)

Kelten, Römer und Wikinger haben hier gesiedelt, einander bekämpft, voneinander gelernt. Für die fremden Eroberer, die vor tausend Jahren übers Meer kamen, war Tynemouth das Tor zur Terra incognita. Die industrielle Revolution brachte der Tynside einen Boom, Kohle und Stahl ließen Geld in die Kassen fließen. Unweit der Stelle, wo der Fluss Tyne ins Meer mündet, liegt Newcastle, die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Northumbria. Bis hinauf an die schottische Grenze zog sich das Reich. Vor vierzehnhundert Jahren herrschte hier Oswald, der erste christliche König des Nordens. Irische Mönche missionierten nicht nur das heidnische Northumbria, sondern ganz England und große Teile Mitteleuropas. Ein beeindruckendes Relikt findet man westlich von Newcastle: ein langes, fast gerades Band zieht sich quer durch das nördliche England von Küste zu Küste: Hadrians Wall. Der Grenzwall war ein gigantisches Projekt: fünf Meter hoch, drei Meter breit und über 100 Kilometer lang. Kaiser Hadrian hatte im Jahr 122 mit dem Bau des Bollwerks begonnen. Rom wollte so seine nördlichste Provinz vor Überfällen barbarischer Keltenstämme schützen.

07:35 - 07:50, WDR
England's North fauna.gif (2335 Byte)

Yorkshire ist die größte der 39 Grafschaften Englands. 1974 wurde sie in die Teile Nord-, Süd- und West-Yorkshire aufgeteilt. lm Zentrum der Stadt York, die auch die 'ewige Stadt' genannt wird, liegt 'York Minster'. Es ist das größte gotische Gotteshaus Englands. Der Streifzug durch Yorkshire führt auch nach Castle Howard 25 km nördlich von York. Der Herrensitz gilt als eines der schönsten Barockschlösser Englands. Die verwunschenen Täler und Moore von Yorkshire haben immer schon Dichter und Künstler inspiriert, zum Beispiel auch Walter Scott und Charles Dickens. An der Strecke der North York Moors Railway liegt das kleine Örtchen Goathland. Seit mehr als hundert Jahren hat sich hier nichts verändert: eine ideale Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen. Der Bahnhof von Goathland erlangte als Hogsmeade Station eine gewisse Berühmtheit in den Harry Potter-Filmen.

07:50 - 08:05, WDR
England's North fauna.gif (2335 Byte)

Englands Norden ist geprägt von Kontrasten: Grenzland, Zankapfel und Schmelztiegel. Hier siedelten Kelten, Römer, Wikinger und Normannen, bekämpften sich und lernten voneinander. Mächtige Burgen entstanden im Grenzland, aber auch Klöster, Kathedralen und Herrenhäuser. Englands Norden - das war ein Zentrum von Kunst und Wissenschaft, von Glauben und Aberglauben. Eine schroffe Landschaft mit Bergen, unterbrochen von vielen größeren und kleineren Seen: der Lake-District. Die Seenplatte von Cumbria wurde von der letzten Eiszeit ins vulkanische Gestein modelliert. Ende des 18. Jahrhunderts entdeckten Dichter und Maler den Reiz dieser rauen Gegend. Douglas ist die an der Ostküste der Isle of Man gelegene Hauptstadt des politisch unabhängigen Inselreichs. Der Ort besteht zuerst und vor allem aus dem Hafen, dem einzigen, der von den Gezeiten unabhängig ist. Die 570 Quadratkilometer kleine Insel liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Irland, Schottland, England und Wales. Aus Irland kam im fünften Jahrhundert eine große Besiedlungswelle auf die Insel und mit ihr die ersten christlichen Missionare. In Cregneash lebt noch eine Gemeinschaft von Farmern und Fischern, die nach altem traditionellen Vorbild leben und das Idiom des Manx-Gälisch pflegen.

11:00 - 11:15, RBB
Das Rote Fort von Agra - Die Pracht der Moguln, Indien unesco.gif (2965 Byte)

Weil sich der Mogul-Herrscher Akbar in Deli nicht mehr sicher fühlte, ließ er sich im 16. Jahrhundert in Agra eine neue Festung bauen. Hier trafen sich Philosophen, es wurde Gericht gehalten, und man feierte Feste. Die Nachfolger Akbars bauten weiter. Akbars Enkel Sha Jahan, der bauwütigste aller Moguln, ist weitgehend für die äußere Erscheinung des Forts verantwortlich. Er verwandelte es in einen prächtigen Palast mit der Marmormoschee Jahans Moti Masjid. Als Sha Jahan Jahre später von seinem Sohn Aurangzeb gestürzt worden war, kehrte er endgültig nach Agra zurück. Hier verbrachte er unter Hausarrest seine letzten Lebensjahre. Vom Jasminturm aus konnte er auf das Grabmal seiner Lieblingsfrau blicken, den Taj Mahal. Den Thronsaal mit seinen Intarsienarbeiten in der Halle der öffentlichen Audienzen aber durfte er nicht mehr betreten.

12:30 - 13:00, RBB
Der afrikanische Pele

Nii Lamptey ist eine Legende des Weltfußballs. In seiner Heimat Ghana nennen sie ihn nur den 'afrikanischen Pelé'. Im Alter von 16 Jahren führte der kleine Lamptey seine Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Junioren 1991 völlig überraschend zum Titelgewinn. Ghanas Sensationssieg war die erste WM-Trophäe überhaupt, die eine Fußballmannschaft aus Afrika gewinnen konnte - und Nii Lamptey war der alles überragende Spieler. Über Nacht wurde der kleine Ghanaer zum Nationalhelden, zur heißesten Ware des Weltfußballs. In einem wahren Goldrausch jagten Talentscouts das Wunderkind des Fußballs. Als die brasilianische Fußball-Legende Pelé erklärte, das Jahrhunderttalent Lamptey werde einmal in seine Fußstapfen treten und zum besten Fußballer der Welt heranreifen, schmuggelte ein europäischer Spitzenclub den Minderjährigen illegal aus Afrika heraus und nahm ihn unter Vertrag. Man versprach ihm in Europa großen Ruhm - und großes Geld. Was ist aus dem 'afrikanischen Pelé' geworden? Regisseur Christoph Weber erzählt die bewegende Lebensgeschichte des ehemaligen Wunderkindes des Fußballs: von großen Hoffnungen und zerplatzten Illusionen, von finsteren Machenschaften und privaten Schicksalsschlägen, von tiefer Einsamkeit und der unstillbaren Sehnsucht nach Afrika - vor allem aber von einem Menschen, der den unbändigen Willen hat, immer wieder aufzustehen.

13:00 - 13:30, Phoenix
Die Zukunft der Städte

Mexico City ist die höchst gelegene Megastadt der Welt und Sinnbild für städtischen Gigantismus. 2300 Meter über dem Meeresspiegel erstreckt sich die schwer durch Erdbeben gefährdete Stadt in einem 60 Kilometer langen und 100 Kilometer breitem Talkessel. Bis zum Horizont reicht das Meer von Häusern und Problemen: Smog, Kriminalität, Verkehrsinfarkt, Armut und Korruption sind allgegenwärtig.

mexiko.jpg (40059 Byte)

13:30 - 14:15, SWR
Thailands schönste Inseln - Ao Phang Nga fauna.gif (2335 Byte)

Es heißt, dass der 400 Quadratkilometer große Ao Phang Nga Nationalpark zu den schönsten und eindrucksvollsten Naturräumen der Welt gehört. Immerhin hat Hollywood diese Kulisse für 'James Bond' und Leonardo di Caprio benutzt. Eine Bilderbuch-Meereslandschaft, in der hunderte kleine und wenige größere Inseln als bizarr geformte und wild bewachsene Kalksteinkegel aus dem Wasser ragen. Einige sind bewohnt. So die Insel Panyi mit einem Fischerdorf auf Pfahlbauten; 'Chao-Le', Seezigeuner sind hier sesshaft geworden. Oder Ko Yao Noi, wo die 9.000 Einwohner von den Gummibaumplantagen leben. Tief in die Vergangenheit führt die Insel Khao Khian: 4.000 Jahre alte Felsmalereien geben Zeugnis vom Leben der Menschen in der Frühzeit.

14:15 - 15:00, 3SAT
Bilderbuch

Eine natürliche Barriere zum Helfensteiner Land ist der Albtrauf, der steile Aufstieg zur Schwäbischen Alb südlich von Stuttgart. Früher waren die Menschen dort so arm, dass sich die Bauern keine Kühe halten konnten. Ziegen sorgten für Milch und Fleisch. Deshalb wird das obere Tal des Flüsschens Fils das 'Goisetäle', das Ziegental, genannt. Während oben auf den Hochflächen der Alb noch bis vor 100 Jahren Wassernot herrschte, sorgten unten im Tal Mineralquellen in Bad Überkingen und Bad Ditzenbach für bescheidenen Wohlstand. Größter Arbeitgeber ist die Württembergische Metallwarenfabrik, kurz WMF, weltbekannt für Haushaltswaren. Die Region wurde nach einem Adelsgeschlecht benannt, das in wenigen Jahrzehnten verarmte. Ruinen ihrer Burgen sind heute beliebte Ausflugsziele. Wandern, Klettern, Radfahren, Drachenfliegen sind beliebte Freizeitaktivitäten. Der Film stellt das Helfensteiner Land, seine Besonderheiten und seine Bewohner vor.

land6.jpg (39546 Byte)

14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

Weiter Horizont, flache Marschlandschaften, fruchtbare Böden, halb so groß wie Mallorca, hoch im Norden der Republik an der Küste - das ist Dithmarschen. Eine Gegend, die der Mensch dem Meer mit Dämmen und Deichen abgetrotzt hat, eine Gegend, in der die meisten Kohlköpfe Europas wachsen: 75 Millionen jährlich. In Dithmarschen gibt es einen der einsamsten Menschen Deutschlands, genauer auf der Insel Trischen, die ein Vogelwart 230 Tage im Jahr bewohnt, ganz allein mit den Vögeln. Kein anderer Mensch darf einen Fuß auf das Eiland setzen, nicht einmal Dirk Fritsch und sein Kamerateam. Besucht haben sie den Mann aber doch, der manchmal von der Eisdiele in Schwienskopp träumt, auf dem Festland direkt gegenüber - aber unerreichbar. Vom Boot aus konnten sie ihn interviewen.

marsch1.jpg (41517 Byte)

14:30 - 15:30, MDR
LexiTV - Wissen für alle

Bei uns in Deutschland sind die Samurai vor allem als elegante Schwertkämpfer und Furcht einflößende Krieger bekannt, am ehesten vergleichbar mit den Rittern im mittelalterlichen Europa. Doch ihre Rolle im historischen Japan ist sehr viel bedeutender. Mit dem Aufstieg der so genannten Shogune wurden die Samurai faktisch zur regierenden Schicht. Jahrhundertelang prägten sie so ganz entscheidend die gesamte japanische Kultur. In dieser Ausgabe von 'LexiTV' geht es um das Vermächtnis der geheimnisvollen Krieger, um die Kunst des Schwertschmiedens und die eindrucksvollen Kampftechniken der Samurai. Ein umfassender Einblick in die spektakuläre Welt des japanischen Kriegeradels.

15:00 - 16:00, WDR
Planet Wissen

Sonne, Strand und Meer - daran denken die meisten, wenn sie Kalifornien hören. Zum Mythos des westlichsten Bundesstaates der USA gehört aber noch mehr: etwa der Goldrausch, der im 19. Jahrhundert die erste große Einwanderungswelle zur Folge hatte. Außerdem das Öl, die Orangenplantangen, natürlich Los Angeles und San Francisco, aber auch Erdbeben und Rassenunruhen. Seit 2003 versucht zudem Arnold Schwarzenegger, die perfekte Mischung aus Industrie und Umweltschutz zu finden. Keine einfache Aufgabe, wie auch Journalistin Kerstin Zilm bei Planet Wissen berichtet. Sie lebt seit 2003 in Los Angeles, wo sie als ARD-Korrespondentin begann und sich mittlerweile mit ihrem eigenen Hörfunkstudio selbstständig gemacht hat. Kerstin Zilm fühlt sich dort nicht nur wegen des guten Wetters und der abwechslungsreichen Natur sehr wohl, sondern schätzt als Reporterin die vielen spannenden Geschichten in Kalifornien: vom Spannungsfeld zwischen Arm und Reich, den Immigranten aus der ganzen Welt bis hin zu den Surfern, Freaks und Sonderlingen am sogenannten 'Muscle Beach' in Venice.

mhyten.jpg (40678 Byte)

15:15 - 16:00, RBB
Tore zur Welt

Mit keinem anderen Hafen der Welt sind so viele Sehnsüchte verbunden wie mit dem der US-Metropole. Millionen von Einwanderern setzten hier ihren Fuß zum ersten Mal auf den Boden der Neuen Welt. Die Doku zeigt u.a. Bilder von vergessenen Schiffsfriedhöfen - die Piers von Manhattan an Hudson und East River bieten auch heute noch viele Überraschungen.

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15:30 - 16:00, H3
Meine Küche, deine Feste koch.gif (4446 Byte)

In der türkischen Familie Aydogan aus Nürtingen gibt es als Vorspeise immer eine Suppe. Welche Suppe Rushar Aydogan mit ihren Freunden kochen wird, ist noch ein Geheimnis. Auf jeden Fall ist es eines ihrer Lieblingsrezepte, und Auberginen dürfen darin auf keinen Fall fehlen. Rushar Aydogan ist in Deutschland geboren, studierte in Istanbul, kam aber wegen ihrer Familie wieder zurück nach Nürtingen. Sie fühlt sich in beiden Kulturen heimisch. Aus dem Nürtinger Stadtleben ist sie nicht mehr wegzudenken, denn überall, wo Hilfe gebraucht wird, engagiert sie sich. Sechzig Prozent der Baden-Württemberger haben ihre Wurzeln nicht im Land. Heimatvertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg und Einwanderer haben ihre eigene Kultur mitgebracht und inzwischen hier ihre Heimat gefunden. In Stuttgart leben 170 Nationalitäten, in Mannheim 160 und in Heilbronn 130. Doch die gegenseitige Kenntnis ist gering. Wo kommen die Nachbarn her? Wo kaufen sie ein? Was kochen sie, und welche Feste feiern sie? Kurz - wie sieht es hinter der Wohnungstür des Nachbarn aus? Eine einheimische Familie soll dies alles bei den zugewanderten Nachbarn erkunden.

15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Felix Heidinger filmt im Bwindi-Nationalpark in Uganda. Dort leben einige Gorillafamilien . Täglich wird ihr Bestand von Rangern kontrolliert, denn Gorillas zählen zu den bedrohten Tierarten.

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15:30 - 16:00, MDR
Eisenbahn-Romantik bahn.jpg (2944 Byte)

Denkt man an die Westtürkei, dann hat man so bekannte Namen wie Ephesos, Pamukkale oder die türkische Riviera im Kopf. Wer sich aber weiter hinein ins Landesinnere traut, der findet ein Stück ursprüngliche Türkei ohne viel Tourismus, dafür aber mit einer herrlichen und teilweise unberührten Landschaft. Hier, am Aufstieg zum anatolischen Hochland, beginnt auch eine einzigartige Eisenbahnstrecke. Sie ist rund 250 Kilometer lang und verläuft zwischen Alasehir, Usak und Afyon. Seit nunmehr acht Jahren ist in der Türkei keine Dampflokomotive mehr gefahren. Wir waren mit dabei, als dort die dampflokfreie Zeit ihr Ende fand und das restaurierte Dampfross 56 548 sich vor dem Lokschuppen von Usak präsentierte, bei Nacht und im Scheinwerferlicht. Vorgestellt wird auch der Kara Tren, der 'schwarze Zug'.

16:00 - 16:45, H3
Dalmatien fauna.gif (2335 Byte)

Dalmatien liegt an der Ostküste der Adria im Süden Kroatiens. Zu den wichtigsten Städten der Region gehört die Hafenstadt Zadar. Sie ist ein Knotenpunkt an der Nahtstelle zweier Kulturen, sie verbindet Orient und Okzident. Rund 200 Kilometer sind es von dort nach Rijeka, dem früheren Fiume, 300 bis Dubrovnik, und über die Adria ist Ancona auch nur wenige Stunden entfernt. Handelsmetropole und Verkehrsknotenpunkt war Zadar schon immer: vor über 3.000 Jahren für die Illyrer, vor 2.000 Jahren für die Römer, die ganz Dalmatien erobert hatten. Zadar ist Ausgangspunkt für eine Reise durch Dalmatien. Peter M. Kruchten und sein Kamerateam unternehmen Ausflüge in den Karst: in den Archipel der Kornaten, in den Paklenica Nationalpark mit seinen schroffen Bergen und Tropfsteinhöhlen, zu den Wasserfällen der Kraka. Weiter geht es über das mittelalterliche Sibenik nach Salona, im 4. und 5. Jahrhundert die bedeutendste Stadt an der östlichen Adriaküste. Kaiser Diokletian wurde in Salona geboren und herrschte von dort aus über die römische Provinz Dalmatien und den Rest der Welt, bis er sich im Jahr 305 aus der Politik zurückzog und im zehn Kilometer entfernten Spalato niederließ. Spalato heißt heute Split. Der Diokletian-Palast von Spalato, der Alterssitz des Kaisers, war die Keimzelle der heute 200.000 Einwohner zählenden Metropole. 180 mal 215 Meter misst die Palastanlage. Die Stadt ist im wahrsten Sinn des Wortes in den Palast hineingebaut worden. Im 7. Jahrhundert flohen die Bewohner Salonas vor marodierenden Slawen und Awaren dorthin und bauten den Palast um - zu ihrer Stadt. Der Film zeigt die Sehenswürdigkeiten Dalmatiens und erzählt die Geschichte der Region.

16:30 - 17:15, 3SAT
Zwischen den Fronten fauna.gif (2335 Byte)

Kaum jemand denkt bei Irland an schöne Gärten, Palmen und tropische Blütenpracht. Dabei gibt es sie zuhauf im Südwesten der Insel, wo der Golfstrom das Klima bestimmt. Sie sind das Werk begeisterter Gartenfreunde, die ihre Freizeit und ihren ganzen Enthusiasmus in die wilden Gärten Irlands investieren. Die irische Gartengeschichte ist stark beeinflusst von der Jahrhunderte dauernden englischen Herrschaft über die Insel. Damals konnten sich nur die englischen Landbesitzer einen großen Ziergarten leisten. Irlands Gärtner waren seit jeher 'Pflanzenjäger', sie investierten viel Kosten und Mühe in die Ansiedlung fremdländischer Gewächse. Ihre Anlagen sind oft geheime Orte, umsäumt von Hecken, Mauern und Burggräben. Im Westen der Insel liegen die Ziergärten noch heute in grandioser ungezähmter Natur. Von dieser Umgebung haben sich auch Künstler wie der amerikanische 'Land-Artist' James Turrell und die irische Bildhauerin Sheena Wood zu erstaunlichen Anlagen anregen lassen. Eine Entdeckungsreise zu den wilden Gärten Irlands.

zwischen1.jpg (39184 Byte)

16:50 - 17:40, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Das alte Königreich Guge im Westen Tibets erlebte Anfang des 16. Jahrhunderts seine Blütezeit als Kultur- und Handelszentrum. Zahlreiche prächtige Höhlenmalereien zeugen sowohl von der regen künstlerischen Aktivität, als auch vom Einfluss des tantrischen Buddhismus. Die Hauptstadt Tsaparang gehört noch heute zu den ausnehmend schönen Orten Tibets. Das im zehnten Jahrhundert gegründete Kloster Thöling war die bedeutendste Klosteranlage der Region. Doch die Bewahrung und Pflege all dieser Anlagen hängt vom guten Willen der chinesischen Behörden ab, die das Land kontrollieren. Die Reise führt über die alte Karawanenstraße nach Purang, Grenzgebiet zwischen Tibet und Indien und Durchgangsgebiet für handeltreibende Tibeter, Inder und Nepalesen. Am Ende der Route liegt der Berg Kailash mit seiner Festungsruine, einem heiligen Ort sowohl für Buddhisten und Hindus, als auch für die Anhänger lokaler Kulte und des Jainismus.

unterwegs9.jpg (36066 Byte)

17:45 - 18:30, 3SAT
Maos langer Marsch - Mythos und Wirklichkeit geschichte.gif (1360 Byte)

Von der chinesischen Staatspropaganda wurde der 'lange Marsch' der kommunistischen Revolutionstruppen von 1934 bis 1935 zum Heldenmythos verklärt. Unter Führung Mao Zedongs hätten sich damals die zahlenmäßig unterlegenen Rotarmisten ein strategisch geniales 370tägiges Rückzugsgefecht geliefert, das die Grundlage für den Erfolg der Revolution gelegt habe. Tatsächlich aber war der 'lange Marsch' eher eine 'große Flucht' mit bitteren Verlusten.

Mit aufwendigen 3-D-Animationen rekonstruiert der Film aus der Reihe 'ZDF-History' die dramatische Geschichte des 'langen Marsches'.

mao.jpg (33534 Byte)

19:30 - 20:15, arte
Testament eines Tigers fauna.gif (2335 Byte)

Im indischen Rajasthan begleitet Tierfilmer Colin Stafford-Johnson den Lebensweg des kleinen Tigers 'Broken Tail'. Eines Tages ist das Tier verschwunden? In der Zeitung liest Colin von einem Tigermännchen, das auf Bahngleisen tödlich verunglückte. Nun weiß er, dass 'Broken Tail' tot ist. Colin fragt sich, wie es dem Tiger in den letzten Monaten ergangen ist und begibt sich auf Spurensuche. Dabei zeigt sich, dass der Lebensraum der Raubkatzen zunehmend zerstört wird.

1910 gab es in Indien 40.000 Tiger. 2007 bezifferte das Wildlife Institute of India den Bestand auf knapp 1500 Tiere.

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20:15 - 21:00, 3SAT
Ins heiße Herz Afrikas ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Der Niger war zu allen Zeiten das große Rätsel unter den Flüssen Afrikas. Immer wieder wollten Entdecker seinen Verlauf in die große Wüste erkunden und herausfinden, ob er ein Quellfluss des Nil ist. Etliche Forscher ließen an seinen Ufern ihr Leben, so auch 1806 der legendäre britische Afrikareisende Mungo Park. An den Stromschnellen von Bussa war Park unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen. Der Route seiner Expedition folgt die zweiteilige Reisereportage des Afrika-Korrespondenten Werner Zeppenfeld 2.000 Flusskilometer quer durch drei Sahel-Länder. Startpunkt ist Sansanding im heutigen Mali, wo Mungo Park im Herbst 1805 mit seiner selbstgezimmerten 'H.M.S. Joliba' aufbrach. Die Reise führt über Timbuktu durch den Staat Niger bis nach Nordnigeria. Mit der hölzernen Segelpinasse und dem Passagierdampfer aus rostigem Kruppstahl geht es vorbei an uralten Lehmstädten, malerischen Uferlandschaften und quirligen Märkten am drittgrößten afrikanischen Fluss. Seine wechselnden Wasserstände bestimmen nach wie vor den Lebensrhythmus der Menschen.

niger1.jpg (29127 Byte)

21:00 - 21:45, RBB
Wilde Türkei fauna.gif (2335 Byte)

Die zweiteilige Dokumentation gibt erstmals einen Einblick in die vielfältige Natur der Türkei und führt in kaum bekannte Landschaften, aber auch zu weltberühmten Orten wie den Sinterterrassen von Pamukkale, den aus römischer Zeit stammenden Ruinen von Milet oder der antiken griechischen Metropole Priene. Die Türkei ist ein Land zwischen zwei Meeren und zwei Kontinenten, Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident. Die Tierwelt ist sowohl europäisch als auch asiatisch geprägt. Die steilen Hänge des Taurus sind das Revier der Bezoarziegen. Mit sicherem Tritt erklimmen die Wildziegen selbst die höchsten Gipfel. Sie sind die Vorfahren unserer Hausziegen. Im Taurus kreuzen sich ihre Wege noch heute, wenn die Nomadenfamilien ihre Herden auf die Sommerweiden ins Hochland führen. Im Herbst, wenn es in den Bergen kalt und ungemütlich wird, ziehen die Wanderhirten an die Mittelmeerküste. Dort, ganz im Westen der Türkei, beginnt nun die Saison der Kamelkämpfe: Wohlhabende Kamelhalter lassen ihre stärksten Bullen gegeneinander antreten - ein unblutiger Ringkampf und vor allem ein großes Spektakel. Der Westen der Türkei ist eine Region der Kontraste: Mit zehn Millionen Einwohnern bildet Istanbul das Kultur- und Wirtschaftszentrum des Landes und ist gleichzeitig die Bühne für eine einzigartige Tierwanderung: Jeden Frühling und Herbst passieren Hunderttausende von Zugvögeln den Bosporus. Der erste Teil ist eine bildgewaltige Reise durch den Westen der Türkei - zu Wildziegen und Schildkröten, Orchideen und Anemonen, Goldschakalen und Dromedaren.

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22:30 - 23:00, Phoenix
New Yorks Glitzermeile

Sie ist das Zentrum Manhattans und teilt die Stadt in Ost und West. Die 5th Avenue beginnt tief im Süden am Washington Square, wo es bei schönem Wetter vor allem die Einheimischen hinzieht. Im weiteren Verlauf haben sich unzählige Nobelgeschäfte, Banken, Versicherungen und Büros an der berühmtesten Luxusmeile New Yorks niedergelassen. Außerdem liegen berühmte Gebäude wie das Rockefeller Center, die New York Public Library und das Empire State Building an der Straße.

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