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| Donnerstag, 02.09.2010 |
| 04:00 - 04:52,
arte |
| Kaminer goes Kaukasus Der
Kaukasus: endlose Weiten, mächtige Berge. Genauer gesagt ist der Kaukasus ein etwa 1.100
Kilometer langes Gebirge zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Irgendwo mitten drin
liegt der kleine Ort Mineralnye Vody. Hier lebt die Schwiegermutter des Schriftstellers
Wladimir Kaminer. Der in Berlin lebende Russe ist ein Popstar der Sprache. Kein Wunder,
denn kaum jemand wirft einen schärferen und humorvolleren literarischen Blick auf die
kleinen und großen Unterschiede zwischen West und Ost. Die Dokumentation begleitet
Wladimir Kaminer auf seiner Reise zur Schwiegermutter und deren Familie. Beiläufig stellt
der Autor dabei die verschiedensten Betrachtungen über den ganz gewöhnlichen Alltag im
russischen Teil des Kaukasus an. Denn während in Moskau mittlerweile der Kapitalismus
zelebriert wird, zeigen sich die Bewohner von Mineralnye Vody in vielerlei Hinsicht
ambivalent. So weigert man sich dort bislang beharrlich, für Strom zu bezahlen.
Schließlich gab es den im Kommunismus umsonst. Stattdessen wird jetzt die Oberleitung der
Bahn angezapft.

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| 07:00 - 07:30,
arte |
Reiseskizzen aus ...  In
der heutigen Folge der Reihe entdeckt Elsie Heberstein Guatemala. Vom Ausgrabungsort
Aguateca im tiefsten Dschungel geht ihre Reise über Cobulco mit seinem bunten
Patronatsfest in die von Vulkanen umgebene ehemalige Hauptstadt Antigua. Elsies
Begegnungen mit den Einheimischen und ihre Zeichnungen erzählen von der Welt der Maya und
ihren Einflüssen auf das heutige Leben der Guatemalteken.

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| 07:30 - 08:00,
arte |
Reiseskizzen aus ...  Auf
einer Reise von der kubanischen Hauptstadt Havanna über die Tabakfelder der Provinz Pinar
del Río bis nach Santiago de Cuba zeichnet die junge Illustratorin Carla Talopp ein
feinfühliges Porträt der 'Perle der Karibik'.

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| 08:00 - 08:45,
arte |
Oman - Die Rosen der
Wüste  Im
Wüstenstaat Oman ist Wasser rar. Dennoch blühen hier sogar Rosen - dank eines 1500 Jahre
alten Kanalsystems. Darüber wacht Suleyman Al Riyami , oberster Wasserbeauftragter seines
Dorfes.

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| 08:15 - 09:00,
Phoenix |
Der absolute Hummer  Die größten
Hummer der Welt leben vor den Küsten Neuschottlands. Während die Hummerpopulation in
anderen Regionen der Erde abnimmt, wächst sie vor der kanadischen Halbinsel. Die Fischer
brauchen teure Lizenzen, um an der Küste von Nova Scotia auf Hummerfang zu gehen. Die
Fangsaison ist je nach Region genau reglementiert. Und eine große Zahl von Tieren, die
nicht bestimmten Vorgaben entsprechen, müssen zurück ins Wasser gegeben werden. John
Tremblay, Meeresökologe vom Bedford Institut, macht sich trotzdem Sorgen: 'Die Boote
werden immer größer und technisch immer besser. Trotz der Beschränkungsmaßnahmen für
die Hummerfischer holen sie heute weit mehr Hummer aus dem Wasser als noch vor zehn
Jahren.' Hummer-Exporteur Mike Jumelet stellt fest, dass der Hummer qualitativ schlechter
geworden ist. 'Es gibt heute viel mehr Hummer mit einer weichen Schale. Die können wir
nicht exportieren. Man sollte sie auch nicht essen, denn ihr Fleisch ist nicht gut', gibt
er zu bedenken. Als Ursache vermutet er eine Überpopulation der Riesenkrebse. In
Neuschottland gehört Hummer, auch Lobster genannt, ganz selbstverständlich auf den
Tisch. Die Menschen hier kaufen ihn in Tüten, um ihn zu Hause zu kochen. Ältere
Einwohner erinnern sich noch an Zeiten, in denen man das Schulbrot, belegt mit Hummer,
gerne gegen ein Brot mit Erdnussbutter tauschte. 'Hummer war etwas für arme Leute',
schmunzelt Bernise Goodick, Ehefrau eines älteren Fischers. 'Heute ist das anders.'
22.000 Tonnen Hummer werden von Neuschottland aus in alle Welt verkauft. Ohne den Hummer
könnte die Halbinsel wirtschaftlich kaum existieren. Eine starke Abnahme der
Lobsterpopulation oder ein Einbruch in der Qualität wäre eine Katastrophe für die
Region.

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| 09:15 - 10:00,
arte |
Kailash - Zum heiligsten Berg
Tibets  Im Juni 2000 begleitete ein Filmteam eine vom
österreichischen Abenteurer Sepp Eder angeführte Expedition in eine der am höchsten
gelegenen Regionen der Welt. Ziel war der heilige Kailash im Westen Tibets. Der
pyramidenförmige, 6.714 Meter hoch, ist seit mehr als tausend Jahren das Ziel zahlreicher
Pilger. Früher machten sie sich zu Fuß auf den Weg, der Monate dauern konnte. Heute
kommen sie per Lastwagen aus allen Teilen des Landes, nicht um den Berg zu ersteigen,
sondern um ihn zu verehren. Die Pilger umkreisen den Kailash, ohne den Gipfel zu
erklimmen, aus Achtung vor den Göttern. Die Gläubigsten unter ihnen bewältigen den Weg,
indem sie sich Körperlänge für Körperlänge auf den Boden werfen - 54 Kilometer weit
auf einer Höhe von 4.700 bis 5.600 Metern. Der Kailash gilt als Heiligtum mit
geheimnisvollen Kräften. Auch Europäer wie Sven Hedin, Heinrich Harrer und Herbert Tichy
standen im Banne dieses einzigartigen Berges. Der Vergleich mit historischem Filmmaterial
zeigt, dass sich das Leben in Tibet kaum verändert hat und dass Spiritualität zeigt. |
| 10:45 - 11:35,
arte |
Der Mehlspeis-Adel  Der 'Zauner' in Ischl
zählt wie der 'Demel' in Wien oder das 'Tomaselli' in Salzburg zu den Hochburgen des
österreichischen Mehlspeis-Adels. Die Nougatkipferln, Mokkatörtchen, Mandelbögen,
Orangendukaten, Trüffelkugeln und all die anderen Köstlichkeiten, die in diesen
traditionsreichen Zuckerbäckereien hergestellt werden, genießen Weltruf. In nobler
Atmosphäre lässt sich's besonders herzhaft schlemmen. Ob das Café 'Esplanade' an der
Traun-Promenade oder der 'Demel' mit seinem barocken Ambiente - ihr gediegenes Interieur
und ihre bewegte Geschichte bieten den idealen Rahmen, in dem sich die vielen Geschichten
über das süße Leben entfalten können. Einige der Torten, Strudel, Rouladen, Biskuits
und Petit Fours tragen berühmte Namen und verkörpern somit ein Stück Kulturgeschichte,
andere verweisen allein schon durch ihre Extravaganz auf ihre vornehme Herkunft. Bis zur
Gaumenfreude aber ist es ein langer Weg. Erst traditionsreiche Rezepte, vielfältige
Ingredienzien, manch edler Tropfen und die Kunst des Verfeinerns, das eigentliche Metier
der Zuckerbäcker, machen Österreich zum Mehlspeis-Paradies. Salzburg ist - besonders im
Sommer, wenn die Festspielgesellschaft der Prominenten und Reichen eintrifft - ein
Schauplatz der Kultur und der Sinnlichkeit. Mehlspeisen und Festspiele sind gleichermaßen
Ausdruck für eine verfeinerte Form von Kulturgenuss, die man in Österreich zelebriert
wie kaum anderswo. Beides zusammen ergibt jenen barocken Charme, mit dem die Stadt ihre
Besucher betört. Die Verkörperung von Genuss und Üppigkeit sind zweifellos die
Salzburger Nockerln. Das zarte Schaumgebilde besteht ausschließlich aus Eiern, Zucker,
Vanille und einem Hauch Mehl. Die Nockerln, die aus der Ei-Masse geformt werden, dürfen
nur ganz kurz im heißen Ofen gebacken werden, damit die cremige Konsistenz dieser
Köstlichkeit erhalten bleibt. Das alte Originalrezept hat mit den Nockerln, wie sie heute
serviert werden, fast nichts mehr gemeinsam. Der französische Einfluss auf die
österreichische Küche ließ die Gerichte leichter werden und so entstand jenes flaumige
Soufflé, das als 'Salzburger Nockerln' in Österreichs Spitzenrestaurants serviert wird. |
| 11:35 - 12:20,
arte |
Das Geheimnis der chinesischen
Liebessuppe  Die richtigen Gemüse und Kräuter heilen Migräne, lindern
die Leiden der Schwangerschaft und bekämpfen sogar chronische Allergien. - Was wann
hilft, ist in Küchenweisheiten zu finden, die bis heute in China praktiziert werden.
Angel Huang, Chefin eines modernen Gourmetrestaurants in Shanghai, will mit Hilfe des 1000
Jahre alten Wissens eine 'Liebessuppe' kreieren.

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| 12:45 - 13:00,
3SAT |
Estland  Estland,
das nördlichste der drei baltischen Länder, hat eine turbulente Geschichte hinter sich.
Seit dem Mittelalter war es immer wieder besetzt - zuletzt unter russischer Herrschaft.
Seit 1991 ist das Land jedoch unabhängig. Seitdem hat sich viel geändert, auch auf der
Insel Saaremaa. Doch eines ist unverändert geblieben: Noch immer ist das Eiland fast
ausschließlich von Frauen bewohnt. Während die Männer auf See oder dem Festland
arbeiten, versuchen sie, die alten Traditionen der Fischerinsel zu bewahren. Der Film
stellt die Insel Saaremaa und den Alltag ihrer Bewohner vor. |
| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Deutschland Die
Bürger von Hameln haben das besondere Talent, ihre glanzvolle Vergangenheit für die
Zukunft zu nutzen. So vermarkten sie ihre prachtvolle Innenstadt im Stil der
Weserrenaissance als Touristenattraktion. Die vom legendären Rattenfänger entführten
Kinder deuten sie zu freiwilligen Auswanderern um und schmücken sich seit Jahren mit
einem lebendigen Wahrzeichen: dem amtlich bestellten Rattenfänger - ein Mann aus
Pennsylvania. Sie sehen sich angesichts der 'Weißen Weserflotte' immer noch als stolze
Hansestadt und bringen in einer der zahlreichen früheren Wassermühlen die
Stadtbibliothek unter, während in einer anderen Mühle bis heute Getreide gemahlen wird.
Vor dem Hintergrund persönlicher Geschichten entfaltet sich in diesem 'Bilderbuch' die
wechselvolle Geschichte der 1.200-jährigen Weserstadt und ihrer reizvollen Umgebung, dem
Weserbergland.

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| 14:45 - 15:30,
H3 |
Perlen des Regenwaldes  Das riesige
Biosphärenreservat Indio-Maiz entlang des Flusses Rio San Juan bis an die Karibik-Küste
ist das Herzstück des grenzübergreifenden Peace-Parks 'SI-A-PAZ' - 'Ja zum Frieden'. Auf
wenigen Hektar sind hier mehr Tier- und Pflanzenarten zu finden als in ganz Europa:
Erdbeerfrösche und Goldbaumsteiger, Tukane, Amazonen, Mantelbrüllaffen und Klammeraffen.
Der Soldatenara, ein großer, grüner Papagei, ist zum Symboltier für den Kampf um die
Erhaltung des einzigartigen Ökosystems in der Region geworden. Die Stadt Greytown an der
Mündung des Rio San Juan erlebte ihre Blütezeit während des Goldrauschs in Amerika.
Deshalb sollte Ende des 19. Jahrhunderts von ihr ausgehend ein Kanal gebaut werden, um den
Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean zu verbinden. Ein Vulkanausbruch brachte die Pläne
zum Erliegen. So wurde der Kanal in Panama gebaut. Für das Land Nicaragua war das eine
ökonomische Katastrophe, für die Natur entlang des San Juan ein Geschenk. Jetzt wollen
die Menschen, die hauptsächlich vom Fischfang leben, den Tourismus entwickeln.
Rundschwanzseekühe, auch Manatis genannt, leben hier und könnten ein Magnet für
Besucher aus aller Welt werden. Wissenschaftler aus San José wollen nun erforschen, ob
sie von den Lagunen des nicaraguanischen San-Juan-Deltas etwa über die Flüsse nach Costa
Rica wandern. Das Schutzgebiet an der Karibik-Küste Costa Ricas gilt als ein
Musterbeispiel für Ökotourismus: Über 60.000 Besucher kommen jährlich.

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| 15:00 - 16:00,
SWR |
Das Kaisergebirge  Das Kaisergebirge
in Tirol ist eine äußerst vielseitige Bergregion. Gipfel wie der Predigtstuhl oder die
Ellmauer Halt begeistern Wanderer, Bergsteiger und Kletterer gleichermaßen. Der Film
zeigt, von Kufstein ausgehend, einige der schönsten Bergtouren im Kaisergebirge. Ein
herrlicher Aussichtsgipfel ist der Scheffauer, der im Film über den Widauersteig
bestiegen wird. Als Höhepunkt schließlich die Durchquerung der Steinernen Rinne und der
Aufstieg zum Ellmauer Tor, eine der eindrucksvollsten Unternehmungen in den Nördlichen
Kalkalpen.

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| 15:00 - 15:45,
3SAT |
| Mein Venedig Jedes
Jahr fallen 12 Mio. Touristen in die italienische Lagunenstadt ein. Für Venezianer eine
enorme Belastung: Sie wollen nicht in einem Museum leben, wissen aber auch, dass ihre
Existenz vom Tourismus abhängt. Gerd Helbig besuchte u.a. den Ex-Bürgermeister Antonio
Casellati, der seinen Palazzo wegen der hohen Renovierungskosten verkaufen muss.

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| 15:00 - 16:00,
WDR |
Planet Wissen  Die schwäbische Alb ist ein uriges
Land - im wortwörtlichen Sinn: in der uralten Kulturlandschaft im Süden Deutschlands
liegen bedeutende Urzeitfunde aus den Anfängen der Menschheit und den Zeiten, als noch
die Saurier auf unserer Erde lebten. Die Venus der Schwäbischen Alb ist das älteste
Kunstwerk aus Menschenhand. Gefunden wurde sie in einer der zahlreichen Höhlen, die die
schwäbische Alb durchlöchern wie einen Schweizer Käse. Dazu kommen Quellen und Krater,
Felsen, Flüsse und Wacholderheiden mit einem Pflanzenreichtum, der seinesgleichen sucht.
Weite Ebenen mit einsamen Landschaften, die in Deutschland so kaum noch zu finden sind,
treffen auf prachtvolle Schlösser, die Geschichte erzählen. Schon immer herrschte hier
Tüftlergeist und nicht selten waren sie in der großen weiten Welt bekannt: ob Märklin,
Steiff oder Triumph. Und: Teile der Schwäbischen Alb wurden durch die UNESCO den weltweit
bedeutendsten Kulturlandschaften zugerechnet und ist heute das einzige Biosphärengebiet
Baden-Württembergs. Planet Wissen lüftet die vielen Geheimnisse der Schwäbischen Alb
mit den Gästen Gudrun Mangold, Journalistin und Autorin zahlreicher Bücher und Filme
über die Alb. Sie nimmt uns mit auf Entdeckungstour durch eine einstmals arme Region,
deren Überlebenswille markante Spuren hinterlassen hat. Die Archäotechnikerin Maria
Malina hat die Venus von der Alb mit entdeckt und sie erzählt von ihrer spannenden
Arbeit, bei der sie immer wieder weltweit einzigartige Kunstwerke in den Tiefen der
Höhlen ausgräbt. |
| 15:15 - 16:00,
NDR |
Am Fuß der Rocky Mountains
 Rund 15.000 Blackfootindianer leben in Montana
und im Süden Kanadas. Rancher und Medizinmann Tom Crawfort (50) ist einer der wenigen,
die noch die Bräuche des Stammes kennen. Seine geschäftlichen Erfolge will er
traditionell feiern: Mit seinem Sohn geht er auf Büffeljagd, um das Fleisch des erlegten
Tieres unter den Stammesältesten zu verteilen.
Der Kameramann der Doku, Holly Fink, drehte u.a. den TV-Zweiteiler 'Dresden' (2006).
Sprecher ist Klaus Sonnenschein. Er lieh in über 600 Film- und Fernsehproduktionen u.a.
Morgan Freeman und Sean Connery seine Stimme.

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| 15:15 - 16:00,
RBB |
Grzimeks Erbe in Afrika  Bernhard Grzimek ,
bekannt als Frankfurter Zoodirektor, hat Jahrzehnte für den Aufbau und Erhalt der
Tierschutzgebiete gekämpft. Zusammen mit seinem Sohn Michael produzierte er 1956 den
Oscarprämierten Kinofilm 'Serengeti darf nicht sterben'. Und dort, in der Serengeti,
führt Biologe Dr. Markus Borner, der mit Bernhard Grzimek noch persönlich gearbeitet
hat, dessen Werk fort. Ein Filmteam hat den Schweizer begleitet.

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| 15:30 - 16:00,
H3 |
Zwischen Bodensee und
Bergmassiven  Das Appenzell ist fast zu schön, um wahr zu sein.
Buntbemalte stattliche Häuser locken tagsüber scharenweise Touristen an. Aber am Abend
kehrt dörfliche Stille ein. Wer jetzt hinaus fährt, geradewegs ins Alpsteingebirge mit
dem Säntis als mächtigem Herrscher der Voralpen, sollte die Ohren spitzen. Denn dann
ertönt hie und da der Betruf der Senner. So weit seine Stimme reicht, so weit soll auch
der Schutzbann der Heiligen für Mensch und Vieh reichen, heißt es. Hier oben, auf 1.500
Metern Höhe, grasen die weithin bekannten Appenzeller Ziegen: schneeweiße Schönheiten
mit langem, seidigem Fell und sanftem Wesen - so sanft wie das hügelige Appenzellerland
zwischen Bodensee und Alpsteinmassiv. Ein ideales Wandergebiet auch für weniger
trainierte Zeitgenossen. 'nix wie raus ...' ist unterwegs per Heißluftballon,
Luftseilbahn und Doppeldeckerbus, zeigt atemberaubende Ausblicke in die weite Landschaft
und gibt erhellende Einblicke in die abgrundtiefe Seele der Appenzeller, über die man in
der restlichen Schweiz wegen ihrer angeblich geringen Körpergröße gern Witze reißt.
Die Sendung stellt das Sennerhandwerk im Aufschwung vor und gibt eine Kostprobe der
typischen Appenzeller Streichmusik.

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| 15:30 - 15:55,
B3 |
Felix und die wilden Tiere
 Als die Asiatischen
Löwen kurz vor dem Aussterben waren, beschloss ein schwerreicher indischer Maharadscha,
ihnen ein großes Schutzgebiet einzurichten. So entstand der indische Gir-Nationalpark,
der einzige Ort auf dieser Welt, wo Asiatische Löwen noch frei herumstreifen. Nirgendwo
sonst leben Löwen und Menschen so dicht zusammen wie dort. Einen Teil ihrer Nahrung
erbeuten die Löwen in den Viehherden der Maldharis, einem Hirtenvolk, das im Nationalpark
lebt. Und so mancher Hirte hat den Versuch, seine Herde mit Steinwürfen oder Stöcken zu
verteidigen, mit dem Leben bezahlt. Täglich sind die Ranger des Gir-Nationalparks bereits
bei Tagesanbruch unterwegs, um die Tiere zu beobachten und nach verletzten und kranken
Löwen zu suchen. Die Asiatischen Löwen, die vor 200 Jahren sogar noch in Griechenland
heimisch waren, leben nicht wie ihre afrikanischen Vettern in Rudeln zusammen. Die
Löwinnen ziehen ihre Jungen allein groß und dulden auch keinen männlichen Löwen in
deren Nähe. |
| 15:45 - 16:30,
3SAT |
| Mein Venedig Roberto
Tramontin gehört die älteste Gondelwerft Venedigs. Seit 1874 baut seine Familie die
traditionellen Boote nach unveränderten Vorlagen. Tramontin verkörpert die
Beharrlichkeit jener Venezianer, die ihre Stadt gegen die Überkommerzialisierung
verteidigen. Zu diesen traditionellen Betrieben gehört auch die Brokatweberei Bevilacqua,
untergebracht in einem unscheinbaren Haus am Großen Kanal. Wenn man die Weberei betritt,
traut man seinen Augen kaum: Dort rattern hölzerne Webstühle aus dem 18. Jahrhundert und
fertigen teuersten Brokat nach Mustern des 12. Jahrhunderts. Diese Werkstätten sind
Überbleibsel einer einst in aller Welt berühmten Industrie, die das reiche Venedig
ausgestattet und geschmückt hat. Von Venedigs Gemüseinsel San Erasmo werden Salat,
Bohnen und Fenchel mit dem Boot nachts um drei durch die stockdunkle Lagune zum Markt
gefahren. Im zweiten Teil seines Films besucht Gerd Helbig unter anderem den Gondelbauer
Roberto Tramontin. Dort erlebt Helbig die Entstehung einer prachtvollen Hochzeitsgondel -
von der Kiellegung bis zur Einweihung - und eine romantische venezianische Hochzeit zu
Wasser.

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| 16:00 - 16:45,
H3 |
| Budapest - Gesichter einer
Stadt Die Perle der Donau ist reich an touristischen Highlights - die
romantische Fischerbastei, der Burgpalast oder die berühmte Matthiaskirche sind nur
einige davon. Richtig spannend wird Budapest aber dort, wo man auf Entdeckungsreise geht:
etwa im Jüdischen Viertel, wo die Filmautorin Julia Leiendecker den Rabbiner Polnauer
einen Tag lang begleitet, oder im einzigen staatlichen Zirkus von Europa, der das ganze
Jahr über geöffnet hat. Im historischen Café Central trifft Julia Leiendecker zwei der
bekanntesten ungarischen Autoren. Tag für Tag diskutieren sie hier das Weltgeschehen - so
wie sie es schon vor über fünfzig Jahren getan haben. Julia Leiendecker erfährt, warum
die Ungarn schon um sechs Uhr morgens vor den Heilbädern Schlange stehen und dass es
keine bessere Medizin gibt, um jung zu bleiben. Zu sehen sind die schönsten
Jugendstilbauten der Stadt, und der Film lädt ein mitzufeiern, wenn auf der Kettenbrücke
so richtig fetziger Jazz geboten wird. Es ist ein bunter Streifzug durch eine der
spannendsten Städte Europas, die sich trotz vieler Veränderungen ihre nostalgischen
Seiten bewahrt hat. |
| 16:30 - 17:15,
3SAT |
Die Eroberung Sibiriens  Nach der
'Großen Nordischen Expedition' (1733) wurde Sibirien als geografischer Raum erfasst. Die
meisten 'weißen Flecken' waren getilgt und erste Handelswege waren entstanden. Dennoch
dauerte es bis Mitte des 18. Jahrhunderts, bis man am Zarenhof einsah, dass Sibirien nur
an Europa angebunden werden konnte, wenn Verkehrswege entstehen.

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| 16:50 - 17:35,
arte |
Unterwegs auf dem Dach der
Welt  Die Changtang-Hochebene liegt in Westtibet. In der Region
betreiben die Drokpa-Nomaden Viehzucht und bauen Salz ab, das sie im Sommer verkaufen. Das
Naturkristall der Drokpa steht hoch im Kurs und wird bis nach Nepal, Indien, Bhutan und
Sikkim verkauft. Der Transport des Salzes ist allein Männersache, denn in Tibet glaubt
man, dass die Anwesenheit von Frauen zum Verschwinden des wertvollen Guts führen könne.
Auch die Angehörigen des Dolpo-Volks in Nepal gewinnen Salz. Im Herbst tauschen sie es
gegen Getreide und Bohnen, die von den Rongpa-Nomaden weiter südlich - jenseits der Berge
- angebaut werden. Da das Klima bei den Rongpa milder ist, verbringen die Dolpo dort den
strengen Winter und ziehen im Frühjahr wieder nach Changtang.

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| 17:15 - 18:00,
3SAT |
Unter Schakalen - Familien in
der Serengeti  Auch unter Schakalen in der Serengeti verlaufen
Familienbeziehungen recht unterschiedlich. Hunter ist ein Familienvater, der gern alles
fest im Griff hat. Er denkt in erster Linie an sein eigenes Wohlergehen. So gibt er nur
unwillig etwas von seiner Jagdbeute an hungernde Familienmitglieder ab. Seine Partnerin
Whitetip muss für sich selbst sorgen. Verehrer seiner Tochter jagt Hunter auch schon mal
kurzerhand über die Steppe davon, obwohl er sich sonst um die Aufzucht der Jungen wenig
kümmert. Zaber dagegen ist ein Schakal-Männchen, wie jedes Weibchen es sich wünscht: Er
und seine Gefährtin Storm gehen gemeinsam auf die Jagd, Zaber teilt seine Beute, und
Kindererziehung ist für ihn eine gemeinsame Angelegenheit. Die beiden Schakal-Familien
sind die Protagonisten dieser aufwendig produzierten Tierdokumentation, bei der es vor
allem um den täglichen Kampf und um das Überleben der Jungtiere geht, die den
Fortbestand der 'Golden Jackals' in der Serengeti sichern sollen. Zu sehen sind kleine
amüsante, aber auch traurige Geschichten aus der Welt der wolfsähnlichen Raubtiere. |
| 18:05 - 19:00,
arte |
| Polen - Ärger im Revier Im
Nordosten Polens pochen Teile der Bevölkerung auf ein aus Zarenzeiten stammendes
Fischereirecht. Leszek Michalkiewicz liegt seit Jahren im Streit mit den Nachbarn, weil er
illegal in den Seen fischt.

|
| 19:30 - 20:15,
arte |
Fluss ohne Grenzen  Wie ein grünes
Band verbinden March, Donau und Taja die Alpen mit den Karpaten und schlagen so eine
Brücke zwischen West- und Osteuropa. Die March fließt, von Tschechien kommend, entlang
der slowakischösterreichischen Grenze zur Donau. Ihre Auen, Sümpfe und Nebenarme reichen
weit in alle drei Länder hinein. Die Auwälder, Altgewässer und Feuchtwiesen der March,
die eine der letzten ungezähmten Flusslandschaften im Herzen Europas bilden, beherbergen
eine außerordentliche Artenvielfalt. Sie sind der Lebensraum teilweise extrem selten
gewordener Tier- und Pflanzenarten wie Seeadler, Kaiseradler und sibirische Iris.
Unmittelbar an den Auwald grenzt eine Landschaft, die unterschiedlicher nicht sein
könnte: eine in Mitteleuropa einzigartige Steppe. Die sanften, grasbedeckten Sanddünen
am Unterlauf der March erinnern an Zentralasien, und von dort stammen auch viele Pflanzen
und Tiere, die hier leben. Für wandernde Wildtiere wie Elche, Bären, Rothirsche,
Wildschweine und Luchse sind die Marchauen seit Jahrhunderten ein Trittstein zwischen
Alpen und Karpaten, ein grüner Korridor mitten durch eine immer dichter werdende
Zivilisation. Die Dokumentation, für die Regisseur Franz Hafner und sein Team zwei Jahre
lang die Natur an der March beobachtet haben, zeigt die einmalige Landschaft in ihrer
ganzen Vielfalt und Schönheit.

|
| 20:15 - 21:00,
3SAT |
Ins heiße Herz Afrikas  Mitten rein ins
Pulverfass? In eine Region, die immer wieder von Hungersnot, Bürgerkrieg, Terrorismus
bedroht ist? 'Ich dachte, der Zappenfeld scherzt!', sagt Chefredakteur Thomas Baumann.
'Klar, eine gewisse Unruhe herrscht in Zentralafrika schon, aber es ist eine
geheimnisvolle, unentdeckte Gegend', kontert sein Korrespondent. Werner Zappenfeld (59)
hat sich durchgesetzt- und liefert jetzt mit seiner zweiteiligen Reportage den Auftakt zum
ARD-Afrika-Schwerpunkt im Fußball-WM-Jahr. Auf den Spuren des berühmten Forschers Mungo
Park ( 1806) entführt er uns von Mali nach Nigeria - 2000 Flusskilometer am Niger
entlang. Dabei entdeckt er u.a. malerische Lehmstädte, erlebt die Viehdrift der
Fulani-Hirten, die Pirsch der Sorko-Jäger. Ein faszinierender Trip 'Ins heiße Herz
Afrikas'!

|
| 20:15 - 21:00,
NDR |
mareTV  Im Westen der
Jadebusen, im Norden die Nordsee, im Osten die Weser und im Süden die Hunte - kaum eine
Region in Deutschland ist so vom Wasser umschlossen und durchzogen wie die Wesermarsch.
Und zwischen den Gewässern: sattes Grün, weitläufige Marschen, mystische Moore und
saftige Wiesen. Die 'große Liebe' von Martin Sievers ist schon ein bisschen reifer:
'Anita' ist ein Krabbenkutter, der bereits 1956 vom Stapel lief. 'Aber top in Schuss',
sagt Sievers, der seine Eltern angepumpt hat, um sich seinen Traum zu erfüllen. Mit 27
Jahren ist er der jüngste Krabbenfischer von Fedderwardersiel und seit Jahrzehnten der
Erste, der diesen Beruf wieder ergriffen hat. Zur Jungfernfahrt schmückten die anderen
Kapitäne ihre Kutter und geleiten den jungen Kollegen hinaus in die Nordsee. So groß ist
die Freude über den maritimen Nachwuchs. Udo Hilfers freut sich auch über Nachwuchs.
Seiner aber hat rote Schnäbel, trägt schwarzweißes Federkleid und stakst mit dürren
Beinen über saftige Marschwiesen. Hilfers ist der 'Storchen-Papa' der Wesermarsch. In
seiner Storchenpflegestation päppelt er verletzte und hilflose Tiere wieder auf. Bisher
hatte Hilfers noch für fast jedes Storchen-Malheur eine Lösung parat. Vor Kurzem ließ
er für einen Storch sogar eigens eine Schnabelprothese von einer befreundeten
Zahntechnikerin anfertigen. Die Bewohner von Harriersand waren schon immer etwas anders.
Sie nennen sich Inselfreunde und behandeln ihr Eiland mitten in der Weser wie ein
kostbares Juwel. Schließlich ist Harriersand eine der größten Flussinseln Europas. Die
Inselfreunde beobachten sehr genau, wer ihr Reich besucht - und vor allem, wie das
geschieht. Wer die Fähre 'Guntsiet' nimmt, hat schon mal gute Karten. Denn die 'Guntsiet'
ist so klein, dass sie keine Autos mitnehmen kann. Und nur wer ohne Auto kommt, kann sich
Chancen auf einen Zeltplatz ausrechnen. Außerdem berichtet 'mareTV' über den
'Strand-Hausmeister' von Eckwarderhörne und den Autoterminal von Bremerhaven, einem der
weltweit wichtigsten Verladeplätze für Neuwagen.

|
| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
Die Rückkehr der Büffel  Bevor Europäer das
Land zwischen North Dakota und Texas besiedelten, lebten dort 50 Mio. Büffel - am Ende
des 19. Jahrhunderts waren es nur noch 800! Jetzt soll sich der Bestand langsam erholen.

|
| 21:00 - 21:45,
NDR |
mareTV  Mehrere Reportagen
porträtieren Friesland vor - die Landschaft an der Küste der Niederlande, Deutschlands
und Dänemarks: Pferderennen im Watt vor Cuxhaven, ein Schornsteinfeger für die Halligen,
eine Fluglinie für kleine Seehunde u.a.

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| 21:00 - 21:45,
SWR |
Die letzten Paradiese - Wilde
Wasser der Alpen  In der Mitte Europas türmen sich mächtige Fels- und
Eismassive in den Himmel - die Alpen. Das Wasser aus den Gletschern, die Gletschermilch,
stürzte sich am Ende der letzten Eiszeit reißend ins Tal und bildete Seen, berühmte und
bekannte wie den Tegernsee oder den Königssee - oder kleine und verborgene, die
smaragdgrün schimmern und meist nur Hochgebirgswanderern oder Kletterern bekannt sind.
Rund um die Seen und Flüsse in den Alpen hat sich eine reiche Fauna und Flora entwickelt.
Graureiher, Enten, Ringelnattern, Libellen, Wasserschnecken und Blutegel, Edelweiß und
Enzian. Auch die Eishöhlen und Höhlenseen sind sehr beeindruckend. Wer in diesen
Gewässern mit einer Kamera taucht, braucht viel Mut und noch mehr Erfahrung. Entsprechend
spektakulär und einzigartig sind die Bilder. Wie gefährlich das Leben im Hochgebirge
sein kann, zeigt der große Treck der Schafe über Gletscherspalten und Eisflächen in
3.000 Metern Höhe.

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