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Donnerstag, 18.03.2010
10:33 - 11:18, MDR
Die fantastische Reise mit dem Golfstrom ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Jede Sekunde transportiert er 50 Millionen Kubikmeter Wasser, dreißigmal mehr als alle Flüsse der Erde. Ein Strom der Superlative, der 10.000 km zurücklegt, von den Tropen bis in die eisige Arktis. Der Golfstrom oder, wissenschaftlich korrekter, der 'Nordatlantische Strom' beliefert uns kostenlos mit der Energie von einer Million Kernkraftwerken. Ihm haben wir saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige Wälder zu verdanken, bis hinauf nach Skandinavien. Käme der Golfstrom zum Erliegen, was eine Reihe von Wissenschaftlern befürchten, würde es arktisch kalt in Europa und gewaltige Eisberge kreuzten vor unseren Küsten. Die Existenz des Golfstroms war schon den spanischen Seefahrern im 16. Jahrhundert bekannt, und doch wartet er immer wieder mit Rätseln und Überraschungen auf. Welche Kraft treibt ihn an? Woher bezieht er seinen überraschenden Nahrungsreichtum? Und wo eigentlich bleiben die gigantischen Wassermengen, die der Strom tagaus, tagein in die Polarregionen schickt? Die Teams um Volker Arzt und Sigurd Tesche lassen sich mitreißen von diesem ungewöhnlichen Wasserlauf, tauchen tief hinab in seine unerforschten Schichten - und bleiben nicht allein. Ihnen begegnet eine Fülle abenteuerlicher Reisegefährten: von quallenschnappenden Riesenschildkröten und kletternden Seegurken bis zu exotischen Tiefseekraken und furchterregenden Sandtigerhaien. Der Golfstrom führt durch fantastische Welten, die sich erst jetzt, dank modernster Meerestechnik und Unterwasser-Roboter, erleben lassen.

strom4.jpg (17737 Byte)

12:45 - 13:00, 3SAT
Grenada ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Grenada ist ein eigener Staat und Mitglied im Britischen Commonwealth. Die Insel zwischen Karibik und Atlantik ist etwas Besonderes unter den 'Inseln über dem Wind'. Dichter Regenwald prägt das Landesinnere. Es gibt Seen und kleine Flüsse, dazu blaues Meer, strahlende Sonne, weiße und vulkanschwarze Sandstrände gesäumt von Palmen - es ist die klassische Karibik, wie sie schöner nicht sein kann. Grenada ist nicht groß. Von Ost nach West misst die Insel 18 Kilometer, von Norden nach Süden ist sie 34 Kilometer lang. Die knapp 100.000 Einwohner sind überwiegend afrikanischer Abstammung. Nicht alle arbeiten unmittelbar im Tourismusgeschäft. Die Landwirtschaft exportiert Kakao, Bananen, Zucker, Gewürze und vor allem Muskatnüsse. Doch die Muskatnussproduktion hat durch den Hurrikan Ivan im Jahr 2004 große Verluste hinnehmen müssen und hat sich bis heute noch nicht wieder erholt. Der Film 'Grenada' von Karl-Heinz Walter stellt das Leben auf der Karibikinsel vor.

spanien.jpg (25042 Byte)

14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch

Stettin, die Metropole Pommerns, hat in ihrer 800-jährigen Geschichte alles erlebt, was eine Stadt nur erleben kann: Märchenhaften Reichtum, große Not, die Pest, Belagerungen, Eroberungen, und ihre fast völlige Zerstörung. Sie war polnisch, preußisch, schwedisch, deutsch und ist heute wieder polnisch. Seit Polen im Dezember 2007 dem Schengener Abkommen beigetreten ist, hat Stettin auch sein altes Hinterland westlich der Grenze wieder in greifbarer Nähe. Keine Grenzkontrollen, keine bürokratischen oder politischen Hindernisse stehen dem täglichen kleinen Grenzverkehr und einem Zusammenwachsen der Region entgegen. 'Bilderbuch: Rund um Stettin' lässt sich von Ludwik Zdanowski die Stadt zeigen. Man trifft Freund Armin Gärtner, der 40 Jahre lang Bürgermeister in Löcknitz gewesen ist. Das kleine Städtchen war einst ein Luftkurort in Pommern und liegt nur 20 Kilometer von Stettin entfernt im Uecker-Randow-Kreis. Heute wohnen dort Polen und Deutsche friedlich miteinander. Das deutschpolnische Gymnasium in Löcknitz ist ebenfalls ein Ausdruck der neuen polnischdeutschen Identität in dieser Region. Der Direktor Gerhard Scherer ist stolz auf seine 'Europa-Schule', die seit 1994 deutsche und polnische Schüler in gemischten Klassen unterrichtet. Viele sehen in Stettin - heute: Szczecin - das zukünftige Zentrum der gesamten Gegend. Der Stettiner Hafen war einst die Quelle des Reichtums der Stadt. Nach Danzig ist er der zweitgrößte Seehafen Polens. Der Architekt Grzegorz Ferber will das Stettiner Hafengebiet als hochklassige Wohnlage und attraktiver Standort für moderne Unternehmen neu gestalten, um es so für ganz Europa attraktiver zu machen.

stettin.jpg (46500 Byte)

14:15 - 15:00, B3
Skizzen aus Spanien

'Die Levante' an Spaniens östlicher Mittelmeerküste ist ein schmaler, fruchtbarer Landstreifen, der von den Sturzbächen und Flüssen aus den hohen Randgebirgen aufgeschüttet wurde. Heute wird das Wasser in zahlreichen Stauseen gesammelt und über ein kompliziertes System von Kanälen und Leitungen in die berühmten 'Huertas', in die ausgedehnten Orangengärten, geleitet. In der reichen Hauptstadt Valencia tagt heute noch jede Woche das alte Wassergericht der Mauren, die das Land vor tausend Jahren kultiviert haben. Kaum ein Held Spaniens ist berühmter als 'El Cid'. Der charismatische, mittelalterliche Heerführer eroberte das Land Valencia von Kastilien her. Hoch oben, im steilen Gebirge hinter der 'Küste der Orangenblüte', brach er mit seinen berüchtigten Ritterheeren in das maurische Land ein und eroberte 1084 die Burg Morella. Noch heute ist die Festung über der steil an den Berg gebauten Stadt äußerst eindrucksvoll. El Cid wollte das reiche Valencia erobern. Dazu musste er zunächst die Küste des Mittelmeers erreichen. Von Peniscola aus, der Maurenburg am Meer, zog er dann südwärts durch die fruchtbaren 'Huertas'. Die Mauren hatten das Schwemmland des schmalen Küstenstreifens mithilfe kunstvoller Bewässerungsanlagen in einen paradiesischen Garten verwandelt. Hier gedeihen heute Millionen von Orangen-, Pfirsich- und Zitronenbäumen, die die Araber aus dem Orient auf die Iberische Halbinsel brachten. In den Küstenlagunen bauten sie Reis an, im Landesinneren zogen sie große Dattelpalmenhaine auf. Die Stadt Valencia ergab sich 'El Cid' und zahlte reichlich Tribut. Der abenteuerliche Haudegen aus Altkastilien hatte die Stadt bezwungen, die im christlichen Lager als uneinnehmbar galt. Er eroberte auf eigene Faust, aber im Namen des christlichen Königs.

spanien1.jpg (38584 Byte)

14:55 - 15:40, 3SAT
Abenteuer Ägypten

Seit Jahrtausenden fasziniert Ägypten die Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber. Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche nach dem Mythos des Landes gemacht. 'Abenteuer Ägypten' ist keine Reisereportage im herkömmlichen Sinn: Die zweiteilige Reportage ist das Resultat aus jahrelangen persönlichen Erlebnissen des ehemaligen Kairo-Korrespondenten. Es ist das Porträt eines Landes jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Stationen des ersten Teils der Reisereportage sind die Tempel von Abu Simbel, Luxor, das Grabräuberdorf Kurna und die aus dem Wüstenboden gestampfte Siedlung El Gouna.

schatz3.jpg (24234 Byte)

15:00 - 15:30, H3
Zu Gast in Tschechien

Die Republik Tschechien ist sowohl wegen ihrer geografischen Nähe, als auch wegen der Vielfalt ihrer Sehenswürdigkeiten ein attraktives Urlaubsziel. Gesundheitliche Entspannung in eleganter historischer Atmosphäre bietet das böhmische Bäderdreieck mit dem Zentrum Karlovy Vary . In die Zeit der Belle Epoque entführt das Grand Hotel Pupp. Ein beliebtes, nicht ganz billiges Souvenir sind handgefertigte Gläser der traditionsreichen Firma Moser. Einen Besuch der Glaswerkstatt und ihres Museums sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Schönheit der Hauptstadt Prag erschließt sich am besten bei einer Bootsfahrt auf der Moldau. Tschechisches Bier und tschechische Küche serviert die traditionelle Prager Brauereigaststätte U Fleku. Als Abendunterhaltung lockt Wolfgang Amadeus Mozarts 'Don Giovanni' in einer urkomischen Inszenierung des Nationalen Marionettentheaters. Noch fast ein Geheimtipp ist das Städtchen Cesky Krumlov . Über der romantischen Altstadt thront eine prächtige Burg- und Schlossanlage, und dem Maler Egon Schiele ist ein Museum für zeitgenössische Kunst gewidmet.

15:15 - 16:00, RBB
Vulkaninseln im Wüstenwind ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Eine Inselwelt voller Gegensätze: Die Kapverden sind ein Archipel von 15 Inseln im Atlantik, knapp 500 km vor der Küste Westafrikas. 500.000 Menschen leben hier zwischen Wüsten und Tropengrün.

verden.jpg (31796 Byte)

15:15 - 16:00, NDR
Die längste Straße der Welt

Die Autoren Sabine Falk und Marcus Fischötter treffen im märchenhaften Tatarstan auf alte Traditionen, in Burjatien am Baikalsee einen buddhistischen Arzt, der mit Jahrtausende alten Rezepten Schweizer Pharmafirmen beeindruckt, chinesische Bauern auf Kolchoseland und reiche Russen am Pazifik - '10.000 Kilometer Asphalt - Von Moskau nach Vladivostok' präsentiert einen Teil des Riesenreiches, das sich über zwei Kontinente erstreckt.

15:40 - 16:30, 3SAT
Abenteuer Ägypten

Seit Jahrtausenden fasziniert Ägypten die Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber. Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche nach dem Mythos des Landes gemacht. 'Abenteuer Ägypten' ist keine Reisereportage im herkömmlichen Sinn: Die zweiteilige Reportage ist das Resultat aus jahrelangen persönlichen Erlebnissen des ehemaligen Kairo-Korrespondenten. Es ist das Porträt eines Landes jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Den zweiten Teil seiner Reisereportage 'Abenteuer Ägypten' beginnt Dietmar Ossenberg mit einem Besuch im Reich der Toten: Gemeinsam mit Archäologen steigt er hinab in die 'Unterwelt' Bahariyyas inmitten der Weißen Wüste im Westen Ägyptens. Eine der nächsten Stationen ist Ägyptens Metropole Kairo. Einst nannte man die Stadt 'Al Qahira' - die Siegreiche. Heute ist aus der bescheidenen Siedlung der Fatimidenherrscher die größte Stadt des Kontinents geworden. 17 Millionen Menschen drängen sich dort - nur Mexiko-Stadt ist größer. Endpunkt der Reisereportage ist die Hafenstadt Alexandria.

schatz4.jpg (49012 Byte)

16:30 - 17:15, 3SAT
Dunkle Schönheit Eritrea ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Eritrea eine italienische Kolonie, danach geriet das afrikanische Land unter äthiopische Herrschaft. Erst 1993 wurde das ostafrikanische Land nach einem 30-jährigen Krieg mit Äthiopien unabhängig. Seither ist es still geworden um Eritrea. Dabei waren es gerade sein Zauber und sein Reichtum, die das Land so vielen Kriegen und Konflikten ausgesetzt haben. Eritreas Landschaften sind spektakulär. Das Land umfasst vier Klimazonen mit jeweils völlig unterschiedlicher Vegetation. Es bietet faszinierende und weitgehend unerforschte archäologische Stätten, unberührte Natur und neun Ethnien mit jeweils eigener Sprache und Kultur. Denn große Teile Eritreas sind ohne Spezialerlaubnis bis heute nicht zugänglich. Das Beeindruckendste aber sind die Menschen: Mönche im 2.400 Meter hoch gelegenen orthodoxen Kloster Debre Bizen, die ihren Berg niemals verlassen, Frauen, die nach dem Verlust ihrer Männer ihr Leben selbst in die Hand nehmen, Moslems und Christen, die in Freundschaft zusammenleben, Dorfbewohner, die im Schatten eines riesigen Maulbeer-Feigenbaums ihre Probleme ausdiskutieren, und Steinmetze, die den Klang der Steine deuten können. Der Film 'Dunkle Schönheit Eritrea' entführt in eine Welt, deren wilde Schönheit vom Tourismus noch weitgehend unberührt geblieben ist.

schoen.jpg (47597 Byte)

20:15 - 21:00, NDR
mareTV

Zar Peter der Große ließ Anfang des 18. Jahrhunderts am Ufer der Newa eine prachtvolle Stadt bauen: St. Petersburg. Auch und gerade im Winter, wenn der Fluss zugefroren ist, gilt St. Petersburg als eine der schönsten Städte der Welt. Täglich werden vor der berühmten Peterund-Paul-Festung Löcher in das Eis geschlagen. Dort treffen sich dann die sogenannten 'Walrösser'. Diese Eisschwimmer gehen ihrem eiskalten Hobby nach.

mare2.jpg (29805 Byte)

20:15 - 21:00, Phoenix
Am großen Strom ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Antonio ist einer von Tausenden Goldsuchern, die in den letzten Monaten in das kleine Nest Apui am Amazonas geströmt sind. Seit hier vor einem Jahr das erste Nugget gefunden wurde, träumt er, wie jeder seiner Kollegen, vom großen Fund - und einem besseren Leben. Der erste Teil der ZDF-Doku 'Am großen Strom' zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie Südamerikas längster Fluss das Leben der Menschen an seinen Ufern prägt. Das Leben der Indios, die - trotz des Goldrausches - versuchen, im Einklang mit der Natur zu leben. Das Leben der Zierfischer, die im Fluss Exoten fangen, die später einmal in deutschen Aquarien landen. Oder das Leben der Nachfahren deutscher Auswanderer. Der zweite Teil der Dokumentation führt um die halbe Welt, an den längsten Fluss der Erde, den Nil. Was beide Flüsse verbindet: Sie sind unerschöpfliche Lebensadern, deren mystische Aura die Menschheit seit Jahrtausenden fasziniert.

strom2.jpg (23659 Byte)

21:00 - 21:45, NDR
mareTV

Im nördlichsten Land des Baltikums haben Dänen, Deutsche, Schweden und Russen Spuren hinterlassen. Auf ihrem Streifzug durch das Naturparadies an der Ostsee besuchen die Mare-Reporter u.a. den kleinen Badeort Haapsalu. Schon die Zaren schätzten den Heilschlamm im 'Venedig des Nordens'. Weiter gehts zum Pferdezüchter Martin Kivisoo auf der Insel Muhu und über die Eisstraße nach Kihnu.

In Estlands Wäldern leben Hirsche, Elche, Biber und Schneehasen. Aber auch Braunbären, Wölfe und Luchse findet man in dem Land, das kleiner als Niedersachsen ist.

mare3.jpg (34864 Byte)

21:00 - 21:45, Phoenix
Am großen Strom ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Ganz klassisch beginnt Filmautor Bernd Reufels seine Reise in Ägypten mit einer Nilkreuzfahrt. Weiter gehts flussaufwärts, vorbei an Kamelkarawanen im Sudan zu den Nilfällen in Ugandas Murchison Falls Nationalpark mit Löwen, Elefanten und Krokodilen. Am oberen Nil besucht Reufels die Twa, Ureinwohner Ugandas, und beendet seine Fahrt am Victoriasee.

Der Nil hat zwei Quellflüsse, fließt durch Burundi, Ruanda, Tansania, Uganda, Sudan und Ägypten. Man streitet sich darüber, ob der Nil mit 6.671 Kilometern der längste Fluss der Welt ist, oder doch der Amazonas. Da man dessen Quellfluss nicht eindeutig bestimmen kann, ist der entweder 6.400 oder 6.800 Kilometer lang.

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23:45 - 01:20, RBB
Rubljovka

Die Verkehrsader Rubljovka verbindet Moskau mit der russischen Provinz. Schon immer zog diese Gegend die herrschende Elite an. Auch Wladimir Putin wohnt dort. Die Paläste der Neureichen verdrängen die letzten Hütten der Armen, wie die von Ljubov Jermilina .

Info: Die Dreharbeiten waren nicht einfach: Ständig wurde das Filmteam vom russischen Geheimdienst FSB, Polizei und den Wachdiensten behindert und bedroht.

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