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| Mittwoch, 01.09.2010 |
| 05:00 - 06:00,
arte |
| Georgien: Europa verzweifelt
gesucht Das empfindliche Gleichgewicht der Welt beschreibt die als
politische Fabel angelegte Dokumentation um den Konflikt des kleinen Kaukasusstaates
Georgien mit seinem großen Nachbarn Russland. Und sie untersucht gleichzeitig die
Leitwerte internationaler Beziehungen. Am Beispiel Georgiens werden wesentliche Fragen der
politischen Ethik und der weltweiten politischen Verantwortung behandelt. Im Mittelpunkt
steht Georgiens Schicksalsjahr 2008, als das Land im Kaukasus für kurze Zeit und auf
tragische Weise in den Fokus der Weltnachrichten rückte. Damals hatten sich die Georgier
bei den Wahlen im Januar große Hoffnungen auf positive Veränderungen gemacht, wurden
jedoch nach dem Krieg mit Russland im August und der Rückkehr zum Status quo schwer
enttäuscht. Wichtige Zeitzeugen des Konfliktes, wie der georgische Präsident, seine
Minister, Oppositionsführer, ausländische Staatschefs und Diplomaten der internationalen
Vertretungen sowie natürlich Georgier von der Straße, geben Auskunft über das Geschehen
selbst wie dessen Auswirkungen auf das politische und ihr persönliches Leben.

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| 09:15 - 10:00,
arte |
Immer Essen!  Dampfende Töpfe,
brutzelnde Pfannen und brodelnde Friteusen inmitten von dichtem Verkehr - Indiens
Straßenhändler finden immer einen Platz, um ihre Snacks anzubieten. Auf wackeligen
Ständen und verwegenen Fahrradkonstruktionen zaubern sie komplette Menüs. Die mobilen
Küchen Indiens liefern Essen für Millionen von Menschen, jeden Tag, immer frisch, für
wenige Rupien. Doch die Existenz der indischen Kleinhändler ist bedroht. Straßenhändler
passen angeblich nicht mehr ins Bild der aufstrebenden Metropolen. Sie sollen aus den
Zentren verschwinden. Das wollen sich die Straßenhändler aus Hyderabad nicht gefallen
lassen. Sie haben sich organisiert und kämpfen für ihre Rechte. Aber nicht nur Polizei
und Behörden machen ihnen das Leben schwer. Internationale Fast-Food- Ketten und die
Global Player der Lebensmittelindustrie versuchen, die Geschmackswelten der Inder
umzukrempeln. In der über 3.000 Jahre alten indischen Esskultur vollzieht sich ein
gigantischer Wandel. Religiöse Vorschriften und uralte Traditionen geraten mit der
zunehmenden Globalisierung von Lebensmitteln ins Wanken. Die Auswirkungen bekommen vor
allem auch die indischen Kleinhändler zu spüren. Die Dokumentation erzählt die
Geschichte vom Straßenhändler Ganesh Rao aus Hyderabad, der mit seinem kleinen Imbiss in
einer immer größer werdenden Stadt um die Existenz kämpft. 'Immer Essen!' ist aber auch
eine Geschichte über die Essgewohnheiten der Inder im Zeitalter der Globalisierung und
über die Geschmackswelten der Zukunft von über einer Milliarde Menschen.

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| 10:55 - 11:35,
arte |
Die Rückkehr der Seeadler
 Europas
zweitgrößte Raubvögel, die Seeadler, kreuzen nach langer Abwesenheit wieder zahlreich
am Himmel über dem Stettiner Haff. Der bedrohte Vogel war in Mitteleuropa fast
ausgestorben, als der Fall des Eisernen Vorhangs für die Seeadler die rettende Wende
brachte. Der Niedergang von Industrie- und Agrarwirtschaft im Grenzgebiet zwischen Polen
und Deutschland sorgte dafür, dass sich die Natur in der Region um das Stettiner Haff
einigermaßen erholen konnte. Die Rückkehr der Könige der Lüfte in ihre angestammten
Jagdgründe am Stettiner Haff verbindet sich auch mit Hoffnungen. Sie könnte für ein
neues Verständnis im Zusammenleben von Mensch und Natur sorgen und damit für eine
bessere Zukunft dieses Landstriches. Für den Fischer Janusz aus Groß Stepenitz haben
diese Hoffnungen schon Gestalt angenommen: Statt den Niedergang der Fischerei zu beklagen,
bietet er 'Eagle Watch'-Touren mit seinem Kahn an und verdient mit einem Ausflug mehr als
Fischer in einer Woche. Und auch für Kasimier Rabski, Direktor des neu geschaffenen
privaten Naturschutzparks bei Czarnocin, ist eine Investition in den Erhalt der Natur eine
Investition in die Zukunft der Region. Er ließ einen Vogelbeobachtungsturm errichten und
lässt das Ur-Vieh einer Ökobäuerin die Freiflächen abgrasen - ein Gewinn für Mensch
und Natur und für den Lebensraum der Seeadler.

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| 11:30 - 12:15,
NDR |
Land der tausend Seen aus
zweiter Hand  Ein Blick auf die Karte Deutschlands zeigt: Seen von
nennenswerter Größe liegen entweder im Alpenvorland oder an der Küste. Doch in den
letzten Jahrzehnten sind auch in der Mitte des Landes üppige Wasserflächen entstanden.
Erstaunlicherweise finden sie sich gerade in der bevölkerungsreichsten und weitestgehend
von Industrie geprägten Region zwischen Eifel und Sauerland, dort nämlich, wo Kies und
Braunkohlebagger ihre Arbeit verrichteten. Das Bundesland, das mehr als alle anderen den
Namen 'Land der tausend Seen aus zweiter Hand' verdient, ist Nordrhein-Westfalen. Trotz
der intensiven Nutzung wurden viele dieser Seen mittlerweile zu Oasen der Natur - und das
oberhalb der Wasseroberfläche ebenso wie unter Wasser. Rolf J. Möltgen stellt in seinem
Film Nordrhein-Westfalens Baggerseen im Laufe der Jahreszeiten vor. Nicht nur Fische und
Krebse haben in den Gewässern ein reiches Auskommen gefunden. Viele andere Wildtiere, vor
allem Wasservögel, nutzen die Vorteile, die ihnen die neuen Lebensräume durch ihre
üppigen Nahrungsangebote verschaffen. Haubentaucher, Teichhühner, Flussseeschwalben,
sogar die Eisvögel sind ständige Gäste und brüten an den Seen. Für Frösche und
Libellen bilden die grünen Verlandungszonen ein reiches Paradies. Exoten wie die
Biberratten, auch Nutria genannt, zog es am Niederrhein in ein Feuchtgebiet aus zweiter
Hand. Zusammen mit vielen anderen Wasser liebenden Wildtieren haben sie an den Ufern von
Baggerseen Unterschlupf gefunden.

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| 11:35 - 12:20,
arte |
Wunder der Natur  Er ist der
älteste, tiefste und wasserreichste See der Erde: 'Brunnen des Planeten' nennen die
Russen den Baikal - und tatsächlich könnte der See die gesamte Weltbevölkerung über 50
Jahre mit Trinkwasser versorgen.

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| 12:20 - 12:45,
arte |
| Nächster Halt: Madrid Besuch
bei Amor de dios, der größten Flamencoschule Madrids, Kleiderprobe bei Matty, der
Garderobiere der Tänzer, die aus Lateinamerika stammende Kistentrommel 'Cajón' und
Flamenco in einem typischen 'Tablao'. |
| 13:00 - 13:30,
Phoenix |
| Die Zukunft der Städte Sao-Paulo
ist zwar nicht so berühmt wie Rio de Janeiro aber wichtigste Stadt Brasiliens und die
größte Metropolenregion auf der Südhalbkugel. Hier konzentrieren sich Wirtschaftskraft,
Finanzen, Reichtum und Armut des Landes so dicht beieinander wie nirgendwo sonst. In 160
Jahren ist die Zahl der Einwohner Sao Paulos um das Vierhundertfache gestiegen. Elf
Millionen Menschen wohnen in der Stadt und 20 Millionen in der Region. Sao Paulo ist ein
Magnet - die Hoffnung auf Arbeit und der Traum vom Wohlstand locken. Doch mit dem Wachstum
steigt auch die Zerrissenheit. Ghettos für extrem Reiche stehen denen der extrem Armen
direkt gegenüber. Die Mehrheit der Paulistanos lebt unter prekären Verhältnissen.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
Bilderbuch Deutschland  Flach, öde,
langweilig - so das Klischee über die Magdeburger Börde. In der Tat prägt flaches Land
mit Riesenfeldern die Landschaft südwestlich von Magdeburg. Der schwere, reiche
Lössboden ist der Reichtum der Region und der bestimmende Entwicklungsfaktor. So erzählt
dieses 'Bilderbuch' von Zuckerrübenfeldern und Salzwiesen, von Vierseitenhöfen, von
romanischen Kirchen und falschen Nonnen. Und das alles im Blick einer über
tausendjährigen Kulturgeschichte, denn die Börde ist ältestes deutsches Siedlungsland.

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| 14:30 - 15:30,
MDR |
LexiTV - Wissen für alle  Der sorgsame Umgang
mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten wird mittlerweile ernster genommen. Wurde
bis in die 1980er-Jahre hinein oftmals Raubbau an Bodenschätzen und Waldbeständen
betrieben, sind sich jetzt immer mehr Menschen darüber im Klaren, dass die Natur
geschützt werden muss. Umweltschutz ist Teil eines Gesamtkonzepts geworden, national wie
international. 'LexiTV' erinnert in dieser Ausgabe an die Anfänge der Umweltbewegung und
zeigt die Entwicklung seither.

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| 14:45 - 15:30,
H3 |
Perlen des Regenwaldes  Das Naturreservat
'Los Guatuzos' ist ein Feuchtgebiet mit Faultieren, Sackflügelfledermäusen und einer
artenreichen Vogelwelt. Dank verschiedener Naturschutzprojekte können hier Menschen
leben, ohne die Fauna zu zerstören.

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| 15:00 - 16:00,
WDR |
Planet Wissen  Gletscher, Fjorde,
Vögel, Elche, Seen und Gebirge - das alles ist Skandinavien. Und noch viel mehr. Denn die
Natur Skandinaviens ist so vielfältig wie in wohl kaum einer anderen Region in Europa.
Deshalb macht sich Planet Wissen auf in die skandinavische Natur. Als Reisebegleiterin ist
Dr. Renate Kostrzewa mit dabei. Die Biologin hat Skandinavien gemeinsam mit ihrem Mann,
einem Fotografen, schon Dutzende Male besucht und darüber auch Bücher geschrieben. Bei
Planet Wissen berichtet sie unter anderem von 'schnellen Brütern' in der Vogelwelt und
davon, wie man in der kurzen Zeit des Frühlings das Gras im wahrsten Sinne 'wachsen
hören' kann.

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| 15:00 - 15:45,
3SAT |
Zug der Träume  In Australien gibt es
einen berühmten Zug, den 'Ghan'. Einmal wöchentlich verkehrt dieser Zug - von Mai bis
Juli auch zweimal wöchentlich - zwischen Adelaide im Süden und Darwin im Norden. Der
'Ghan', der in seinem Wappen ein Kamel führt, erinnert an Kameltreiber aus Asien, die im
19. Jahrhundert nach Australien angeworben wurden, um das Outback, das weite, unwegsame
Landesinnere, zu erschließen. Erst zogen diese Pioniere eine Telegrafenlinie von Süden
nach Norden, dann eine Straße und schließlich eine Eisenbahnlinie. Kein anderes
Transportmittel wäre in der Lage gewesen, mit schweren Lasten durch die Wüsten und die
Weite des Buschlands zu ziehen- nur das genügsame, an Temperaturen von 40 und 50 Grad
gewöhnte Kamel. Vor wenigen Jahren erst wurde die Eisenbahnverbindung fertiggestellt.
Alle Versuche zuvor waren gescheitert. Die kurzen und seltenen, dann aber heftigen
Regenfälle hatten immer wieder Brücken und Gleise fortgespült, Termiten hatten die
Holzschwellen gefressen, Buschfeuer unterbrachen den Verkehr. Im ersten Teil des
zweiteiligen Films 'Zug der Träume' geht es von Adelaide ins Zentrum Australiens, nach
Alice Springs und zum roten Felsen Uluru oder Ayers Rock. Der Zug macht auf der 1.500
Kilometer langen Strecke keinen Halt. Wolf von Lojewski und sein Team haben deshalb
dieselbe Route noch einmal mit dem Geländewagen abgefahren. In Coober Pedy, wo Opale
abgebaut werden, besuchten sie 'Crocodile Harry', einen lettischen Baron, der kein weniger
bewegtes Leben führte als der Filmheld Crocodile Dundee. Auf der Anna Creek Cattle
Station, einer Ranch, die größer ist als Belgien, filmten sie die Menschen bei ihrer
Arbeit. Sie trafen sich mit den Nachfahren der asiatischen Kameltreiber und mit Neil und
Jane Waters, die heute Kamele züchten, um das Fleisch in arabische Länder zu
exportieren. Immer wieder fangen sie auch freilaufende Kamele, von denen etwa 500.000 im
Inneren Australiens leben.

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| 15:15 - 16:00,
RBB |
Wasserland am Alpenrand  Das 'Zweiseen-Land'
um Kochelsee und Walchensee am Nordrand der Alpen ist ein Kaleidoskop aus Mooren, Flüssen
und Seen, von der Eiszeit geformt, vom Menschen genutzt, verändert und gepflegt. Die
Natur hat nicht mehr allzu viel Freiräume in diesem Wasserland, das seit Jahrhunderten
besiedelt und heute beliebtes Touristenziel ist. Die Filmautoren Walter Sigl und Bernhard
Rübe spüren dem Leben abseits der Dörfer und viel befahrenen Wege nach, verfolgen den
Verlauf des Wassers und zeigen, wie und wo Pflanzen und Tiere noch Nischen zum Überleben
geblieben sind. Mehr als ein Jahr waren Sigl und Rübe mit der Filmkamera unterwegs,
tauchten in Flüssen und Seen, durchstreiften die Weiten des Kochelsee-Moores ebenso wie
die Gipfelregionen von Jochberg, Herzogstand und Benediktenwand und dokumentierten
eindrucksvolle Landschaften sowie dramatische Wetterlagen. Das Gebiet um Kochelsee und
Walchensee ist altes Klosterland. Seine Urbarmachung begann mit der Gründung der Klöster
Schlehdorf und Benediktbeuern im 8. Jahrhundert. Die traditionelle Rolle der Klöster als
Kultur- und Bildungsstätte haben die Salesianer Mönche Don Boscos im Kloster
Benediktbeuern neu belebt. Eine ihrer Initiativen ist das Zentrum für Umwelt und Kultur,
das sich unter anderem die Erhaltung und Wiederbelebung von Feuchtgebieten im
Kochelsee-Moor zu Aufgabe gemacht hat.

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| 15:30 - 15:55,
B3 |
Felix und die wilden Tiere
 Mit der
Unterwasserkamera beobachtet Felix Seepferdchen beim Paarungstanz. Dabei legt das Weibchen
seine Eier in die Bruttasche des Männchens. Damit hat sie ihre Aufgabe als Mutter
erfüllt. Nach vier Wochen presst der Vater unter heftigen Wehen den winzigen Nachwuchs
aus der Bruttasche heraus.

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| 15:45 - 16:30,
3SAT |
Zug der Träume  Der 1000 Meter lange
Zug 'Ghan' hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil der insgesamt 3000
Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Wolf von Lojewski fuhr die
Bahnstrecke noch einmal mit dem Jeep ab.
Info: Tickets für eine Fahrt gibts ab 120 Euro. Für gehobene Ansprüche stehen auch
Luxusabteile mit persönlichem Service zur Verfügung. Kosten: 240 Euro.

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| 16:00 - 16:45,
H3 |
Weltmeister auf vier Pfoten
 Ohne
seine Hunde wäre Schaffarmer Nigel Watkins aus Wales aufgeschmissen: Sie treiben die
Herde, halten sie zusammen oder sondern einzelne Tiere ab. Kein leichter Job für die
Border Collies: Sie werden jahrelang ausgebildet, doch erst Erfahrung macht sie zu echten
Profis. Nigel genießt einen guten Ruf als Trainer: Seine Tiere sind
Hütehund-Vizeweltmeister. Nun sollen sie um den ersten Platz kämpfen.
Oberste Aufgabe der Hütehunde ist es, 'ihre' Herde vor Raubtieren und Dieben zu
schützen. Sie bewachen Rinder, Schafe, Ziegen, Ren - und sogar Geflügel.

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| 16:30 - 17:15,
3SAT |
Die Eroberung Sibiriens  Riesengroß
und unerforscht verbarg Sibirien sich jahrhundertelang hinter dem Ural. Beherrscht wurde
es von den Tartaren - bis 1582 der Kosak Jermak Timofejew im Auftrag der russischen
Kaufleute Stroganoff mit einer 800 Mann starken Expedition nach Osten zog. In
dokumentarischen und inszenierten Aufnahmen erzählen Gudrun Ziegler und Wojtek Krzeminski
vom Aufbruch der Kosaken zur Eroberung Sibiriens.
Bei Ullstein Buchverlage ist ein Begleitband erschienen (22 Euro, ISBN 3-550-07612-6).

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| 16:50 - 17:40,
arte |
Unterwegs auf dem Dach der
Welt  Salz ist Sache der Frauen. Dieser Satz trifft zumindest in
Yanjing, einer Gebirgsregion in der südwestchinesischen Provinz Yunnan und dem östlichen
Tibet zu. In Yanjing gewinnen Mädchen und Frauen im Alter zwischen zehn und 70 Jahren
nach althergebrachten Verfahren Salz. Sie leisten körperlich harte und kräftezehrende
Arbeit, bei der Sonne, Wind und Schweiß eine wichtige Rolle spielen. Der Abtransport des
Naturkristalls ist traditionell dann wieder Männersache. Zwei- bis dreimal überqueren
die Einheimischen zwischen Juni und Oktober die Berge, um das Salz auf Pferden und Yaks
zum nächsten Marktflecken zu bringen. Außerdem betreiben die Bewohner auf 6.000 Meter
Höhe Viehzucht und stellen aus Yak- und Schafsmilch Käse her. Der Dokumentarfilm bietet
beeindruckende Bilder vom Leben eines Bergvolks hoch oben auf dem Dach der Welt.

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| 17:15 - 18:00,
3SAT |
Die Eroberung Sibiriens  'Forscher
und Reisende'. Kurz vor seinem Tod ruft Peter der Große (1725) zur Eroberung
Sibiriens auf. Über tausend Mann starten zur 'großen Nordischen Expedition'. Das
gewaltige Unternehmen verschlingt Unsummen an Geld, Material und fordert viele
Menschenleben. Der Film folgt den Spuren der Pioniere durch atemberaubende Landschaften.

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| 18:05 - 19:00,
arte |
Überleben am Manila Express  Der 'Manila-Express'
hat seine Gleise nicht für sich allein. Menschen wie die Fischverkäuferin Editha Jayko
haben direkt an den Schienensträngen Wohnungen und Verkaufsstände gebaut. Mitten durch
diese ungewöhnliche Nachbarschaft fährt der Lokführer Cesar Capena täglich 30
Kilometer vom Zentrum der Metropole Manila in den Süden und zurück.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
Land der fallenden Seen  Das Gebiet der
Plitvicer Seen in Kroatien bildet den ältesten Nationalpark Europas. Die 16 Gewässer
sind durch Wasserfälle miteinander verbunden und waren Drehort u.a. für 'Der Schatz im
Silbersee' (1962).

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| 20:15 - 21:00,
NDR |
Die Nordsee  Der zweite Teil der
Dokumentation über die Nordsee beginnt auf den schottischen Inseln. Vor der felsigen
Küste Schottlands ist das Meer voller Leben und bietet somit Basstölpeln,
Papageitauchern und Trottellummen ihre Nahrungsgrundlage. Schwertwale folgen riesigen
Heringsschwärmen und Fischotter gehen hier auf die Jagd. Ein von Wracktauchern beliebtes
Revier befindet sich vor Scapa Flow, in der See der Orkney-Inseln. Hier versenkte die
kaiserliche Marine im Ersten Weltkrieg ihre Schiffe; heute ziehen Fische zwischen den
morschen Planken hindurch. Weiter südlich verbindet der Ärmelkanal die Nordsee über die
Straße von Dover mit dem Atlantik. Er ist eine der meist befahrenen Schifffahrtsstraßen
der Welt. Wo über Wasser Schiffe kreuzen, ziehen unter Wasser eindrucksvolle, über zehn
Meter lange Riesenhaie ihre Kreise. Weiter geht die Reise in die Niederlande. An der
dortigen Nordseeküste sammeln sich alljährlich in der Oosterschelde Tausende von
Tintenfischen, um sich zu paaren - ein fantastisches Spiel aus bunten Farben und
merkwürdigem Verhalten. Am Ende der zweiteiligen Dokumentation über die Nordsee steht
die Geschichte von Landgewinnung und Landverlust. Auf den norddeutschen Halligen bedrohen
Sturmfluten noch immer die Menschen. Eine beängstigende Situation - aber die
Halligbewohner sehen sie gelassen.

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| 21:05 - 21:30,
3SAT |
Die schwimmenden Dörfer der
Halong-Bucht  Die 1.500 Quadratkilometer große Halong-Bucht im
Chinesischen Meer gehört zu den atemberaubendsten Landschaften der Erde - ein enges
Labyrinth aus Wasserwegen, kleinen Inseln, bizarren Kalksteinfelsen und geschützten
Grotten. 1994 hat die UNESCO die vietnamesische Bucht zum Weltnaturerbe erklärt. Das
Siedeln auf den Inseln ist seitdem verboten. So leben mehr als 300 Fischerfamilien in der
Bucht auf hölzernen Hausbooten. Fischfang und Perlenzucht sichern ein geringes Einkommen,
ebenso die Tagestouristen, welche die faszinierende Landschaft besuchen. Der Film stellt
die schwimmenden Dörfer der Halong-Bucht vor.

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| 22:05 - 23:50,
arte |
Ulzhan - Das vergessene Licht
 Nach
einer Familientragödie möchte Franzose Charles in Kasachstan endgültig einen
Schlussstrich ziehen. Auf dem heiligen Berg Khan Tengri will er sterben und legt dafür
Tausende von Kilometern zurück. Dabei lernt er die junge Nomadin Ulzhan kennen, die ihn
von seinem Vorhaben abbringen will. Doch Charles hat sich entschlossen. - Poetisch.
Kunstvollpoetische Reise mit intensiven Bildern.

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| 22:20 - 22:50,
ZDF |
Abenteuer Forschung  Vor
65 Millionen Jahren traf ein gigantischer Meteorit die Erde und entfachte ein globales
Inferno. Droht sich ein solches Szenario zu wiederholen? Tausende von Asteroiden umkreisen
die Sonne auf Bahnen, die sie in gefährliche Nähe zur Erde bringen. Der im Jahr 2004
entdeckte Asteroid 'Apophis' wird 2029 den blauen Planeten in einer Entfernung von nur
30.000 km passieren. Harald Lesch erläutert, wie Forscher sich für einen eventuellen
Ernstfall wappnen.
Im Jahr 1898 wurde mit 'Eros' der erste erdnahe Asteroid entdeckt. Bislang sind ca. 6760
der Himmelskörper bekannt.

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| 22:45 - 23:30,
H3 |
Faszination Berge  Ein Waal ist ein
vom Menschen angelegter Bewässerungskanal oder -graben, der Wasser, meist aus einem Bach
und nur ganz selten aus einem See, zu den oft hiervon sehr weit entfernt gelegenen
landwirtschaftlichen Kulturen leitet. Die Bezeichnung ist gebräuchlich unter anderem für
die in Tirol/Südtirol zur Bewässerung der Fluren künstlich angelegten Kanäle. Heute
sind diese wunderschönen alten Wege ohne allzu große Steigungen zu beliebten Wanderwegen
geworden. Der Partschinser-Waalweg mit einer Gesamtlänge von fünf Kilometern beginnt
eine Gehstunde oberhalb des Ortskerns von Partschins am Salten, beim großen Saltenstein
rechter Hand. Er verläuft in östlicher Richtung am Burgstall vorbei und endet beim
Gasthof Niedermair im Ortsteil Vertigen. Der Algunder-Waalweg mit einer Gesamtlänge von
fünf bis sechs Kilometern ist ein zweiteiliger Wanderweg mit herrlichen Aussichtspunkten
ins Etschtal. Er verläuft fast eben. Der westliche Teil beginnt am Parkplatz der
Töllgrabenbrücke und führt über Ober- und Mitterplars zum Grabbach. Der östliche Teil
beginnt in Algund Dorf am Grabbach und führt nach St. Magdalena in Gratsch, wo sich der
Tappeinerweg anschließt. Der Marlinger-Waalweg mit einer Gesamtlänge von 13 Kilometer
ist der längste Waal in Südtirol. Er wurde auf Betreiben des Klosters Allerengelberg in
Schnals als Gemeinschaftswerk mit der Gemeinde Marling zwischen 1737 und 1756 erbaut, weil
es bei Marling 1619 den Goienhof mit seinen Weingütern erworben hatte. Der Waal beginnt
bei der Töll und endet in Oberlana.

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