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| Montag, 30.08.2010 |
| 05:00 - 06:00,
arte |
Zum Schafescheren nach
Patagonien  ARTE unternimmt in der heutigen Sendung eine
70.000 Kilometer lange Reise durch Patagonien: Das Kamerateam folgt 20 Männern, alle
Schafscherer von Beruf, die in der argentinischen Kleinstadt Pampa den Bus nehmen, um
damit sechs Monate lang von einer Schafzüchterfarm zur nächsten quer durch Patagonien zu
fahren. Sechs Monate harte Arbeit bei patagonischen Großgrundbesitzern und ein
entbehrungsreicher Alltag liegen vor ihnen. Nachts schlafen die Männer auf ihren selbst
mitgebrachten Matratzen in Baracken direkt neben den Ställen. Die meisten der Männer
stammen aus der Provinz Corrientes, einer der ärmsten Argentiniens im Nordosten des
Landes. Einige sind Nachfahren der Mapuche-Indianer, die im 19. Jahrhundert im Zuge der
'Wüsteneroberung' von der argentinischen Armee militärisch unterworfen und systematisch
ausgerottet wurden. Die Dokumentation geht bei dieser Reise auch auf die aktuelle Lage in
Argentinien ein, die nicht weniger prekär ist als die der Saisonarbeiter auf dieser
70.000 Kilometer langen 'Wollstraße'. |
| 07:00 - 07:25,
arte |
Zapping International  Wer
in der burundischen Hauptstadt Bujumbura den Fernseher einschaltet, stößt nicht mehr
automatisch auf den öffentlichrechtlichen Sender RTBN, der die Fernsehlandschaft des
ostafrikanischen Staates über 20 Jahre lang allein beherrschte. In weiten Teilen des
Landes empfangen die Burunder auch den Privatsender 'Télé Renaissance', der es sich zum
Ziel gesetzt hat, die anhaltenden Spannungen zwischen Hutus und Tutsis zu entschärfen.
Damit sendet 'Télé Renaissance' ein Gegenprogramm zum berüchtigten ruandischen Sender
'Radio-Télévision Libre des Milles Collines', dem Sprachrohr der extremistischen Hutus.
Das schon lange geplante Projekt 'Télé Renaissance' konnte schließlich dank
großzügiger Spenden und ein wenig Werbung umgesetzt werden. Heute zeigt der Sender
zwölf Stunden täglich Nachrichten aus dem In- und Ausland, Filme und Magazine. Zudem
werden die Menschen in Bujumbura und in der burundischen Provinz bald auch 'Family TV'
empfangen. Der religiöse Sender aus dem nahen Kenia will mit Hilfe von 5.000
Parabolantennen Gottes Wort bis in die abgeschiedensten Gegenden Burundis tragen. |
| 10:00 - 10:15,
H3 |
| Sprungbrett Ausland Natur
pur, genau das haben sich Corinna und Maria gewünscht. Die beiden 19-Jährigen verbringen
ein freiwilliges ökologisches Jahr in Estland, mitten im Soomaa-Nationalpark. Das
Sumpfgebiet mit den grössten Mooren des Landes ist riesig. Jeden Tag gehen die
Abiturientinnen die Wanderwege und Rastplätze ab und kontrollieren, ob alles in Ordnung
ist. Für beide Mädchen stand nach der Schule fest, dass sie vor dem Studium erst einmal
ins Ausland gehen wollten. Hier in Soomaa sammeln sie fernab von Familie und Freunden ihre
persönlichen Estland-Erfahrungen. Die nächste Kneipe ist 30 Kilometer weit weg, und die
Milch wird frisch von der Bäuerin im Dorf geholt. Zwar ist das estnische Landleben so
ganz anders als das Stadtleben zu Hause, aber Corinna und Maria geniessen die
Unabhängigkeit und die Selbständigkeit, mit der sie ihren Arbeitstag und das
Zusammenleben in der ersten eigenen Wohnung gestalten können. |
| 10:50 -
11:10, WDR |
Erlebnisreisen-Tipp  Es gibt nicht mehr
viele touristische Geheimtipps auf dieser Erde - doch das Okavango-Delta ist noch einer
davon. Im Nordwesten Botswanas versickert der Okavango langsam im Wüstenboden der
Kalahari - mit 1.600 Kilometern Länge der drittgrößte Strom im Süden Afrikas. Er
bildet dabei das größte Binnendelta der Welt, eine einzigartige Landschaft von der
Größe Schleswig-Holsteins. |
| 12:00 - 12:45,
arte |
Inselträume  Der Archipel
Vanuatu ist ein selbstständiger Inselstaat im Pazifik. Die Menschen hier bekommen die
Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar zu spüren, denn durch den Anstieg des
Meeresspiegels ist ihr Land bedroht. Port Vila, die Hauptstadt und zugleich einzige Stadt
des Archipels, liegt auf der größten Insel Éfaté. Vanuatu trug früher den Namen Neue
Hebriden, den der Brite James Cook dem Archipel 1774 gegeben hatte. Vor ihm war um 1766
bereits der französische Seefahrer Louis Antoine de Bougainville zu der Inselgruppe
vorgestoßen. Die Inseln wurden von Engländern und Franzosen gemeinsam verwaltet, bis sie
1980 die Unabhängigkeit erlangten und den Namen Vanuatu annahmen. In dem Ort Londar in
den Bergen leben rund 100 Menschen, die sich nach einem Tsunami hierhin geflüchtet haben.
Sie waren ursprünglich Fischer und mussten sich an das Leben im Gebirge anpassen. Der
65-jährige Waricius ist Häuptling des Dorfs. Es kümmert ihn wenig, dass die Missionare
den Menschen vorschreiben, wie sie sich außerhalb der Dörfer zu kleiden haben. Ihm
reichen seine Häuptlingsattribute, ein Stab und ein besonders luxuriöses Penisfutteral.
An den Berghängen Landwirtschaft zu betreiben ist keine einfache Sache. Weder
Tiergespanne noch Maschinen können hier verwendet werden. Aus Bestandteilen des
Kava-Strauchs, einem Pfeffergewächs, stellen die Menschen ein berauschendes, in Vanuatu
äußerst beliebtes Getränk her. Dem Staat Vanuatu ist es wichtig, die
Importabhängigkeit zu verringern. In diese Richtung zielt auch die Initiative einer
kleinen Firma, die Kokosnussöl als Treibstoff für Generatoren und Automotoren anbietet.
Das Umweltbewusstsein der Inselbewohner, die sich ihre traditionelle Lebensweise
weitgehend erhalten haben, könnte so manchem Industrieland als Vorbild dienen.

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| 13:00 - 13:25,
WDR |
Vergessene Inseln  Tristan da Cunha,
die Insel am Ende der Welt, lag einst auf der Route der stolzesten Segelschiffe entlang
der Handelswege im 18. und 19 Jahrhundert. Heute leben nur noch 7 Familien dort. Die Insel
gilt inzwischen als die abgelegenste Siedlung der Erde und ist nur per Fischerboot zu
erreichen.
Mit seinem neuen Film führt der MDR-Filmemacher Thomas Junker die Zuschauer in die Welt
von vier faszinierende Inseln auf den Meeren rund um den Globus. Sein Fokus liegt dabei
auf Inseln, die aus verschiedenen Gründen einmal im Mittelpunkt des Interesses standen,
heute aber vergessen sind. Der MDR-Geschichtensammler wird von Tristan da Cunha im
Südatlantik über Adak Island im Westen Alaskas, Palau im Pazifik bis nach Kastellorizo
im Mittelmeer reisen. Thomas Junker sammelt und erzählt Geschichten. Er will die
Zuschauer an seinen Erlebnissen teilhaben lassen und im besten Sinne des Wortes
unterhalten. Den 45-jährigen Filmemacher interessiert, wie die Menschen leben. Wie sieht
ihr Alltag aus, was und wie arbeiten sie, welche Träume und Sorgen haben sie, wie sieht
ihre Kultur aus? So ist es Sinn und Zweck der fünfteiligen Dokumentation für den MDR,
das Leben auf sehr unterschiedlichen Inseln zu portraitieren. Aber auch über die zum Teil
extrem beschwerlichen und langen Anreisen auf die Inseln wird Junker in seinen Film
berichten. So erfolgte beispielsweise die 7-tägige Schiffsanreise nach Tristan da Cunha
bei heftigen Orkanstürmen mit bis zu 15m hohen Wellen.

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| 13:15 - 14:00,
3SAT |
Expeditionen auf Mallorca  Fjorde , Berge wie
in den Alpen und Wüsten wie in Arabien: Mallorca bietet mehr als nur Strand. Naturfilmer
Jürgen Vogt ist unterwegs in der Welt der Geier, Quallen und Meeresschildkröten.

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| 13:30 - 14:00,
arte |
Reiseskizzen aus ...  Auf
einer Reise von der kubanischen Hauptstadt Havanna über die Tabakfelder der Provinz Pinar
del Río bis nach Santiago de Cuba zeichnet die junge Illustratorin Carla Talopp ein
feinfühliges Porträt der 'Perle der Karibik'.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
Bilderbuch  Der Schweizer Ballonpilot Hansjörg
Keller hat zu einer luftigen Fahrt über den Bodensee eingeladen. Treffpunkt ist das
mittelalterliche Grenzstädtchen Stein am Rhein. Von dort erhebt sich der Ballon in 2.000
Meter Höhe und gibt den Blick frei auf ein unglaubliches Panorama: Der Bodensee mit der
Insel Reichenau, am Horizont die Schweizer Alpenkette, dann das südliche Schweizer
Bodenseeufer, verträumte Bodenseedörfer, das Napoleonschloss Arenenberg und die
berühmte, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Stiftsbibliothek der ehemaligen
Benediktinerabtei St. Gallen. 'Bilderbuch: Am Schweizer Bodensee' erkundet den Schweizer
Bodensee aus der Luft.

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| 14:30 - 15:30,
RBB |
| LexiTV - Wissen für alle Sie
ist eine Stadt, die sich über zwei Kontinente erstreckt. Ein Teil liegt in Europa, der
andere in Asien. Getrennt wird Istanbul durch den Bosporus und das Marmarameer. Die
Metropole zwischen Orient und Okzident hat eine sehr lange Geschichte und vereint seit
jeher verschiedene Kulturen. 2010 ist Istanbul zusammen mit Essen und dem ungarischen
Pécs zur Kulturhauptstadt Europas ernannt worden. Doch was macht den Reiz dieser
pulsierenden Stadt aus? 'LexiTV' stürzt sich in das bunte Leben dieser lebendigen
Metropole am malerischen Bosporus.

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| 14:45 - 15:30,
3SAT |
Durch die Schlucht der Sieben
Stiere  Die kirgisischen Nomaden schlachteten aus Protest
Hunderttausende ihrer Schafe, als die Sowjets sie sesshaft machen wollten, dennoch wurden
sie in feste Dörfer gezwungen. Nach der Unabhängigkeit des zentralasiatischen Staates
Kirgistan gehen nun viele Kirgisen wieder zur alten Lebensweise über. Den Winter
verbringt Sejnekan Byschekeva in ihrem Dorf am See Issyk-Kul. Im Frühjahr jedoch zieht
sie mit ihrer Schafherde durch die imposante Schlucht der Sieben Stiere zu den
Sommerweiden in 4.000 Metern Höhe im Schatten des Tien-Shan-Gebirges und kehrt erst im
Herbst ins Dorf zurück. Auch in den Dörfern und Städten werden alte Nomaden-Traditionen
wieder lebendig: In der Hauptstadt Bishkek finden große Reiterspiele mit Teilnehmern aus
dem ganzen Land statt. In Sejnekans Dorf stellen einige Familien wieder mehr Filzdecken
und -teppiche her, andere gehen wieder mit Adlern auf die Jagd, und bei Familienfeiern
werden die uralten Verse des kirgisischen Heldenepos gesungen. Kirgisistan ist ein Land im
Umbruch, bei dem die Nomaden eine besondere Rolle spielen. Der Film beobachtet, wie die
Kirgisen zu ihren alten Traditionen zurückkehren. |
| 15:15 - 16:00,
RBB |
Der Humboldt-Nationalpark im
Osten Kubas  Vor der Eroberung durch die Spanier war Kuba fast
vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr
und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel
zu bauen. Nach der kubanischen Revolution sorgte ein umfangreiches
Wiederaufforstungs-Programm dafür, dass inzwischen wieder rund 25 Prozent der Insel
bewaldet sind. Mehr als 80 Naturschutzgebiete sind seither entstanden. Ganz im Osten des
Landes liegt der 'Parque Nacional Alejandro de Humboldt' mit seinen einmaligen Bergregen-
und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut
700 Quadratkilometer Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des
Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Reisen durch Kuba angetroffen hat. Der
erste Teil der Dokumentation stellt den Artenreichtum des kubanischen Nationalparks vor.
Er bietet Lebensraum für zahlreiche Tierarten, die es ausschließlich auf Kuba gibt. Die
Bienenelfe etwa lebt hier, der kleinste Vogel der Welt. Der Kolibri ist ganze sieben
Zentimeter lang und etwa zwei Gramm schwer. Oder das Monte-Iberia-Fröschchen, das bis vor
kurzem als kleinster Vierbeiner der Welt galt. Der Winzling steht unter strengem Schutz,
doch Überschwemmungen, Hurrikans oder Trockenperioden gefährden immer wieder die kleine
Population. Auch Gundlachsperber sind sehr selten geworden. Erstmals gesichtet wurden die
Greifvögel - ebenso wie die Bienenelfe - von dem deutschen Naturforscher Johann Christoph
Gundlach Mitte des 19. Jahrhunderts. Überall im Humboldt-Nationalpark markiert Kubas
Nationalvogel, der Tocororo, lautstark sein Revier. Sein Gefieder leuchtet in den Farben
der Landesflagge: Blau, Weiß und Rot. Auch menschliche Siedlungen gibt es im
Nationalpark. Das Dorf Arroyo Bueno liegt mitten im Schutzgebiet. Es entstand vor gut 60
Jahren als Unterkunft für Holzfäller und Bergarbeiter. Noch bis 2005 wurde im
Nationalpark unter Tage Chrom abgebaut. Viele ehemalige Minenarbeiter verdienen ihr Geld
heute in der Stadt Moa, in deren Umfeld es bedeutende Nickelvorkommen gibt. Das derzeitige
Hauptexportgut Kubas lagert auch unter der grünen Decke des Nationalparks - für ihn
würde Nickelbergbau das Aus bedeuten.

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| 15:30 - 15:55,
B3 |
Felix und die wilden Tiere
 Moderator Felix Heidinger reist in die Arabische Wüste. Hier beobachtet
er Überlebenskünstler wie das Chamäleon, den Falk und die äußerst seltene weiße
Oryx-Antilope .

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| 15:30 - 16:15,
3SAT |
| unterwegs Die
thailändische Millionenstadt Bangkok ist nicht nur das Mekka aller Rucksacktouristen,
sondern auch Traumdestination für Liebhaber von pulsierenden Städten. Bangkok bietet
luxuriöse Wolkenkratzerhotels, sensationelles Essen und eine unvergleichbare
Gastfreundlichkeit. Wasiliki Goutziomitros ist für 'unterwegs' in Bangkok. Mit einer
traditionellen Fahrradrikscha macht die Moderatorin eine Besichtigungstour. Begleitet wird
sie dabei von der jungen Thailänderin Tippi: Diese moderierte im thailändischen
Fernsehen eine eigene Reisesendung und betreibt nun eine Internetseite für Touristen.
Zusammen mit ihr besucht Wasiliki ein Kino und lernt dort, dass man vor jedem Film zur
Königshymne aufstehen muss, wenn man keine Gefängnisstrafe riskieren will. Später
trifft die Moderatorin Gabrielle von Reding. Die junge Frau hängte vor ein paar Jahren
ihren Job in der Luxushotellerie an den Nagel, um sich ganz den thailändischen
Waisenkindern zu widmen. Am Stadtrand von Bangkok betreibt die Thai-Schweizerin ein
Waisenhaus, das Straßenkindern ein neues Zuhause gibt. Nach einer Lektion im Thaiboxen in
einem traditionellen Boxcamp, lernt Wasiliki Goutziomitros einen Schuhmacher kennen, der
eine ganz spezielle Beziehung zum thailändischen König hat: Er durfte die königlichen
Schuhe reparieren, behielt die Sohlen, rahmte sie ein und kann es noch heute kaum fassen,
dass er seinem geliebten König dienen durfte. Zum Schluss ihrer Reise hat die Moderatorin
eine kleine Audienz bei einem Mitglied des Königshauses: Sie darf bei einer Festivität
der Tochter des Kronprinzen mit dabei sein. Näher kommt man dem Königshaus kaum. |
| 15:30 - 16:00,
MDR |
Vergessene Karpaten  Russland-Korrespondentin
Ina Ruck reist entlang der ukrainischrumänischen Grenze, quer durch ein vergessenes
Gebirge, quer durch die ukrainischen Karpaten. Fernab aller Zivilisation besucht Ina Ruck
einen Trupp ukrainischer Grenzsoldaten. Sie versorgen sich selbst, züchten Schweine und
ziehen Gemüse vor der Kaserne. Ihr Job besteht hauptsächlich darin, verirrte
Bergtouristen aus Rumänien wieder zurück über die Grenze zu schicken, denn die Grenze
zwischen der EU und dem Osten verläuft hier beinahe unbemerkt - und unbefestigt. Die
Reise führt auf einen der höchsten Berge, wo riesige verwaiste Radardome einer
ehemaligen sowjetischen Abwehranlage stehen. Ein Lokalpolitiker sucht übrigens noch
Investoren, die diese Ruinen in Karpatenhotels umwandeln wollen. Im Moment aber haben
Schäfer sie zu Unterständen für ihre Schafherden umfunktioniert. Schließlich begleitet
Ina Ruck eine Blasmusikkapelle durch die Dörfer. Sie spielen bei Hochzeiten und
Beerdigungen auf und kennen jeden in der Gegend. Erstere sollen hier übrigens die
längsten der Welt sein. |
| 16:00 - 16:45,
H3 |
Die Feuerflieger von Valencia
 Jährlich
gehen in Spanien Zehntausende Hektar Wald durch Feuer verloren. Insbesondere in den
heißen Sommermonaten, wenn das Land ausgetrocknet ist, wüten viele Brände. Eine
Feuerpatrouille mit Hubschraubern und Löschflugzeugen bekämpft die Brände aus der Luft.
Joost Listemann hat die Männer dieser Staffel einen Sommer lang bei ihren gefährlichen
Einsätzen begleitet.
In Spanien brennen die Wälder bis zu 25.000 Mal pro Jahr.

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| 16:15 - 16:55,
arte |
Phuket  Jin ist eine
berühmte koreanische Schauspielerin. Sie nutzt die kurze Pause während unaufhörlicher
Dreharbeiten, um ein paar Tage Urlaub in Phuket zu verbringen. Doch auch vor Ort findet
sie keine Ruhe: Ihre Agentur bombardiert sie mit Anrufen und vor dem Hotel wird sie von
Scharen einheimischer Fans belagert. Völlig unerwartet findet sie einen Verbündeten in
Pong , dem Limousinen-Chauffeur des Hotels, der sie auf der Insel herumfährt. Obwohl sie
aus völlig verschiedenen Verhältnissen stammen und nur in gebrochenem Englisch
miteinander reden können, verbindet sie eine starke Gemeinsamkeit: Beide können sich
noch gut erinnern, wie Phuket 20 Jahre zuvor aussah. Dieses Phuket ist aber verschwunden
und existiert nur noch in ihrer Erinnerung.

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| 16:55 - 17:40,
arte |
Unterwegs auf dem Dach der
Welt  Seit Tausenden von Jahren schon pilgern Menschen auf dem
Padmasambhava-Pfad nach Lhasa. Auch Rapa (32), Ruru (60), Busa (64), Chuja (28) und Dawa
(24) machen sich mit ihrer Rinderherde auf den Weg in die Hauptstadt Tibets. Für die
1.500 Kilometer lange Strecke werden sie neun Monate brauchen. Dabei marschieren die drei
jungen Männer der Gruppe nicht etwa aufrecht, sondern legen sich nach nur wenigen
Zwischenschritten bäuchlings auf den Boden, heben die Hände über den Kopf, erheben sich
wieder, machen drei Schritte, um sich erneut der vollen Körperlänge nach auf den Asphalt
zu werfen. Mit dieser schier unvorstellbaren selbst auferlegten Marter messen sie die
ungezählten Meter zu ihrem weit entfernten Ziel mit jeder Faser des Körpers aus. Die
Dokumentation begleitet die Pilger von den Vorbereitungen bis zur Ankunft in Lhasa. Dabei
vermittelt sie dem Zuschauer einen unvergleichlichen Eindruck von der Willensstärke, der
ausgeglichenen Bestimmtheit und tiefgreifenden Spiritualität dieser Pilger auf ihrem
langen entbehrungsvollen und an Erfahrungen reichen Weg.

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| 20:15 - 22:10,
arte |
Verdammt in alle Ewigkeit  Pearl Harbor 1941,
kurz vor dem Angriff der Japaner: Korporal Pewitt (Montgomery Clift) will nie wieder einen
Boxring betreten, nachdem einer seiner Gegner bei einem Kampf erblindet ist. Doch als sein
bester Freund Maggio (Frank Sinatra) im Straflager totgeprügelt wird, sieht Pewitt rot.
Die eine Million Dollar teure Produktion spielte 18 Millionen ein und zählte damit zu den
zehn erfolgreichsten Filmen der 50er-Jahre.

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| 22:00 - 22:45,
WDR |
Bedrohte Paradiese  Traumurlaub unter
Palmen: Die Malediven zählen zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Nicht nur
Sporttaucher kommen auf die kleinen Atollinseln mitten im Indischen Ozean, zunehmend sind
es Wellness-Touristen, die sich in großen Luxus-Hotels verwöhnen lassen. Doch die
Malediven sind vom Untergang bedroht. Neben dem Anstieg des Meeresspiegels durch die
Klimaerwärmung ist daran vor allem der ausufernde Massentourismus schuld. Hotelneubauten
für Millionen Touristen zerstören die Korallenriffe, die wie Schutzschilder die Inseln
bislang vor Überflutungen bewahrt hatten. Giftmüll bedroht die empfindliche
Unterwasserwelt. Sanfter, begrenzter Tourismus könnte den Untergang verlangsamen,
vielleicht sogar verhindern. Doch der Präsident der Malediven, Nasheed, seit Oktober 2008
im Amt, plant das Gegenteil: Er will nun alle Inseln für die Touristen öffnen. Mit dem
Geld aus dem Massentourismus möchte er Land in Sri Lanka oder Indien für die Bewohner
der Malediven kaufen. Nach uns die Sintflut: Jetzt stehen die internationalen
Tourismuskonzerne Schlange. Kann der Untergang der Inseln überhaupt noch verhindert
werden? Für die story-Sendereihe 'Bedrohte Paradiese' begleiten die Autoren eine
Malediven-Expedition des renommierten Salzburger Meeresbiologen Robert Hofrichter. Eine
Reise zu den Zentren des Massentourismus und zu unberührten Atollen im Indischen Ozean.
Eindrucksvolle Unterwasseraufnahmen des bekannten Tauchkameramannes Jörg Matzky zeigen
die Schönheit der Korallenriffe - und die Bedrohung, der sie ausgesetzt sind.

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| 22:25 - 23:10,
3SAT |
| Katharsis Now! Kunst und
Politik in Hellas Athen im Sommer 2010: Die Revolte vom Mai ist eingedämmt.
Die Toten sind begraben, der Staatsbankrott ist noch einmal abgewendet. Viele fragen nun,
wo der in der Vergangenheit so legendäre Protest der Künstler im Land bleibt. - Der Film
untersucht die Stimmung unter den Künstlern in Griechenland. Athen im Sommer 2010: Die
Revolte vom Mai ist eingedämmt. Die Toten sind begraben, der Staatsbankrott ist noch
einmal abgewendet. Viele fragen nun, wo der in der Vergangenheit so legendäre Protest der
Künstler im Land bleibt. Im Kunstraum 'six d.o.g.s.' sitzt der Schock tief: Im mondänen
Ambiente-Mix von Videoinstallationen, ART-Bar und Exhibition-Corner kommen Besucher aus
der Kunst- und Intellektuellenszene. Der Bestsellerautor Petros Markaris, der Musiker
Lysandros Faleras und die Performance-Künstlerin Aemilia Papafilippou sind dort
anzutreffen. Die Krise beschäftigt die Gemüter, Gespräche kreisen um Demokratie und
Oligarchie, um den Mythos klassischer Vollkommenheit und gegenwärtiger Verlorenheit, um
Werk und Wirkung im Kontext politischer Subversion. Der Film untersucht die Stimmung unter
den Künstlern in Griechenland. |
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