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Montag, 30.08.2010
05:00 - 06:00, arte
Zum Schafescheren nach Patagonien ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

ARTE unternimmt in der heutigen Sendung eine 70.000 Kilometer lange Reise durch Patagonien: Das Kamerateam folgt 20 Männern, alle Schafscherer von Beruf, die in der argentinischen Kleinstadt Pampa den Bus nehmen, um damit sechs Monate lang von einer Schafzüchterfarm zur nächsten quer durch Patagonien zu fahren. Sechs Monate harte Arbeit bei patagonischen Großgrundbesitzern und ein entbehrungsreicher Alltag liegen vor ihnen. Nachts schlafen die Männer auf ihren selbst mitgebrachten Matratzen in Baracken direkt neben den Ställen. Die meisten der Männer stammen aus der Provinz Corrientes, einer der ärmsten Argentiniens im Nordosten des Landes. Einige sind Nachfahren der Mapuche-Indianer, die im 19. Jahrhundert im Zuge der 'Wüsteneroberung' von der argentinischen Armee militärisch unterworfen und systematisch ausgerottet wurden. Die Dokumentation geht bei dieser Reise auch auf die aktuelle Lage in Argentinien ein, die nicht weniger prekär ist als die der Saisonarbeiter auf dieser 70.000 Kilometer langen 'Wollstraße'.

07:00 - 07:25, arte
Zapping International ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Wer in der burundischen Hauptstadt Bujumbura den Fernseher einschaltet, stößt nicht mehr automatisch auf den öffentlichrechtlichen Sender RTBN, der die Fernsehlandschaft des ostafrikanischen Staates über 20 Jahre lang allein beherrschte. In weiten Teilen des Landes empfangen die Burunder auch den Privatsender 'Télé Renaissance', der es sich zum Ziel gesetzt hat, die anhaltenden Spannungen zwischen Hutus und Tutsis zu entschärfen. Damit sendet 'Télé Renaissance' ein Gegenprogramm zum berüchtigten ruandischen Sender 'Radio-Télévision Libre des Milles Collines', dem Sprachrohr der extremistischen Hutus. Das schon lange geplante Projekt 'Télé Renaissance' konnte schließlich dank großzügiger Spenden und ein wenig Werbung umgesetzt werden. Heute zeigt der Sender zwölf Stunden täglich Nachrichten aus dem In- und Ausland, Filme und Magazine. Zudem werden die Menschen in Bujumbura und in der burundischen Provinz bald auch 'Family TV' empfangen. Der religiöse Sender aus dem nahen Kenia will mit Hilfe von 5.000 Parabolantennen Gottes Wort bis in die abgeschiedensten Gegenden Burundis tragen.

10:00 - 10:15, H3
Sprungbrett Ausland

Natur pur, genau das haben sich Corinna und Maria gewünscht. Die beiden 19-Jährigen verbringen ein freiwilliges ökologisches Jahr in Estland, mitten im Soomaa-Nationalpark. Das Sumpfgebiet mit den grössten Mooren des Landes ist riesig. Jeden Tag gehen die Abiturientinnen die Wanderwege und Rastplätze ab und kontrollieren, ob alles in Ordnung ist. Für beide Mädchen stand nach der Schule fest, dass sie vor dem Studium erst einmal ins Ausland gehen wollten. Hier in Soomaa sammeln sie fernab von Familie und Freunden ihre persönlichen Estland-Erfahrungen. Die nächste Kneipe ist 30 Kilometer weit weg, und die Milch wird frisch von der Bäuerin im Dorf geholt. Zwar ist das estnische Landleben so ganz anders als das Stadtleben zu Hause, aber Corinna und Maria geniessen die Unabhängigkeit und die Selbständigkeit, mit der sie ihren Arbeitstag und das Zusammenleben in der ersten eigenen Wohnung gestalten können.

10:50  - 11:10, WDR
Erlebnisreisen-Tipp fauna.gif (2335 Byte)

Es gibt nicht mehr viele touristische Geheimtipps auf dieser Erde - doch das Okavango-Delta ist noch einer davon. Im Nordwesten Botswanas versickert der Okavango langsam im Wüstenboden der Kalahari - mit 1.600 Kilometern Länge der drittgrößte Strom im Süden Afrikas. Er bildet dabei das größte Binnendelta der Welt, eine einzigartige Landschaft von der Größe Schleswig-Holsteins.

12:00 - 12:45, arte
Inselträume ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Der Archipel Vanuatu ist ein selbstständiger Inselstaat im Pazifik. Die Menschen hier bekommen die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar zu spüren, denn durch den Anstieg des Meeresspiegels ist ihr Land bedroht. Port Vila, die Hauptstadt und zugleich einzige Stadt des Archipels, liegt auf der größten Insel Éfaté. Vanuatu trug früher den Namen Neue Hebriden, den der Brite James Cook dem Archipel 1774 gegeben hatte. Vor ihm war um 1766 bereits der französische Seefahrer Louis Antoine de Bougainville zu der Inselgruppe vorgestoßen. Die Inseln wurden von Engländern und Franzosen gemeinsam verwaltet, bis sie 1980 die Unabhängigkeit erlangten und den Namen Vanuatu annahmen. In dem Ort Londar in den Bergen leben rund 100 Menschen, die sich nach einem Tsunami hierhin geflüchtet haben. Sie waren ursprünglich Fischer und mussten sich an das Leben im Gebirge anpassen. Der 65-jährige Waricius ist Häuptling des Dorfs. Es kümmert ihn wenig, dass die Missionare den Menschen vorschreiben, wie sie sich außerhalb der Dörfer zu kleiden haben. Ihm reichen seine Häuptlingsattribute, ein Stab und ein besonders luxuriöses Penisfutteral. An den Berghängen Landwirtschaft zu betreiben ist keine einfache Sache. Weder Tiergespanne noch Maschinen können hier verwendet werden. Aus Bestandteilen des Kava-Strauchs, einem Pfeffergewächs, stellen die Menschen ein berauschendes, in Vanuatu äußerst beliebtes Getränk her. Dem Staat Vanuatu ist es wichtig, die Importabhängigkeit zu verringern. In diese Richtung zielt auch die Initiative einer kleinen Firma, die Kokosnussöl als Treibstoff für Generatoren und Automotoren anbietet. Das Umweltbewusstsein der Inselbewohner, die sich ihre traditionelle Lebensweise weitgehend erhalten haben, könnte so manchem Industrieland als Vorbild dienen.

vanuatu.jpg (45215 Byte)

13:00 - 13:25, WDR
Vergessene Inseln ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Tristan da Cunha, die Insel am Ende der Welt, lag einst auf der Route der stolzesten Segelschiffe entlang der Handelswege im 18. und 19 Jahrhundert. Heute leben nur noch 7 Familien dort. Die Insel gilt inzwischen als die abgelegenste Siedlung der Erde und ist nur per Fischerboot zu erreichen.

Mit seinem neuen Film führt der MDR-Filmemacher Thomas Junker die Zuschauer in die Welt von vier faszinierende Inseln auf den Meeren rund um den Globus. Sein Fokus liegt dabei auf Inseln, die aus verschiedenen Gründen einmal im Mittelpunkt des Interesses standen, heute aber vergessen sind. Der MDR-Geschichtensammler wird von Tristan da Cunha im Südatlantik über Adak Island im Westen Alaskas, Palau im Pazifik bis nach Kastellorizo im Mittelmeer reisen. Thomas Junker sammelt und erzählt Geschichten. Er will die Zuschauer an seinen Erlebnissen teilhaben lassen und im besten Sinne des Wortes unterhalten. Den 45-jährigen Filmemacher interessiert, wie die Menschen leben. Wie sieht ihr Alltag aus, was und wie arbeiten sie, welche Träume und Sorgen haben sie, wie sieht ihre Kultur aus? So ist es Sinn und Zweck der fünfteiligen Dokumentation für den MDR, das Leben auf sehr unterschiedlichen Inseln zu portraitieren. Aber auch über die zum Teil extrem beschwerlichen und langen Anreisen auf die Inseln wird Junker in seinen Film berichten. So erfolgte beispielsweise die 7-tägige Schiffsanreise nach Tristan da Cunha bei heftigen Orkanstürmen mit bis zu 15m hohen Wellen.

tristan.jpg (40199 Byte)

13:15 - 14:00, 3SAT
Expeditionen auf Mallorca fauna.gif (2335 Byte)

Fjorde , Berge wie in den Alpen und Wüsten wie in Arabien: Mallorca bietet mehr als nur Strand. Naturfilmer Jürgen Vogt ist unterwegs in der Welt der Geier, Quallen und Meeresschildkröten.

malle1.jpg (30899 Byte)

13:30 - 14:00, arte
Reiseskizzen aus ... ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Auf einer Reise von der kubanischen Hauptstadt Havanna über die Tabakfelder der Provinz Pinar del Río bis nach Santiago de Cuba zeichnet die junge Illustratorin Carla Talopp ein feinfühliges Porträt der 'Perle der Karibik'.

kuba3.jpg (42399 Byte)

14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch fauna.gif (2335 Byte) unesco.gif (2965 Byte)

Der Schweizer Ballonpilot Hansjörg Keller hat zu einer luftigen Fahrt über den Bodensee eingeladen. Treffpunkt ist das mittelalterliche Grenzstädtchen Stein am Rhein. Von dort erhebt sich der Ballon in 2.000 Meter Höhe und gibt den Blick frei auf ein unglaubliches Panorama: Der Bodensee mit der Insel Reichenau, am Horizont die Schweizer Alpenkette, dann das südliche Schweizer Bodenseeufer, verträumte Bodenseedörfer, das Napoleonschloss Arenenberg und die berühmte, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Stiftsbibliothek der ehemaligen Benediktinerabtei St. Gallen. 'Bilderbuch: Am Schweizer Bodensee' erkundet den Schweizer Bodensee aus der Luft.

stein.jpg (29895 Byte)

14:30 - 15:30, RBB
LexiTV - Wissen für alle

Sie ist eine Stadt, die sich über zwei Kontinente erstreckt. Ein Teil liegt in Europa, der andere in Asien. Getrennt wird Istanbul durch den Bosporus und das Marmarameer. Die Metropole zwischen Orient und Okzident hat eine sehr lange Geschichte und vereint seit jeher verschiedene Kulturen. 2010 ist Istanbul zusammen mit Essen und dem ungarischen Pécs zur Kulturhauptstadt Europas ernannt worden. Doch was macht den Reiz dieser pulsierenden Stadt aus? 'LexiTV' stürzt sich in das bunte Leben dieser lebendigen Metropole am malerischen Bosporus.

lexi.jpg (43578 Byte)

14:45 - 15:30, 3SAT
Durch die Schlucht der Sieben Stiere ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Die kirgisischen Nomaden schlachteten aus Protest Hunderttausende ihrer Schafe, als die Sowjets sie sesshaft machen wollten, dennoch wurden sie in feste Dörfer gezwungen. Nach der Unabhängigkeit des zentralasiatischen Staates Kirgistan gehen nun viele Kirgisen wieder zur alten Lebensweise über. Den Winter verbringt Sejnekan Byschekeva in ihrem Dorf am See Issyk-Kul. Im Frühjahr jedoch zieht sie mit ihrer Schafherde durch die imposante Schlucht der Sieben Stiere zu den Sommerweiden in 4.000 Metern Höhe im Schatten des Tien-Shan-Gebirges und kehrt erst im Herbst ins Dorf zurück. Auch in den Dörfern und Städten werden alte Nomaden-Traditionen wieder lebendig: In der Hauptstadt Bishkek finden große Reiterspiele mit Teilnehmern aus dem ganzen Land statt. In Sejnekans Dorf stellen einige Familien wieder mehr Filzdecken und -teppiche her, andere gehen wieder mit Adlern auf die Jagd, und bei Familienfeiern werden die uralten Verse des kirgisischen Heldenepos gesungen. Kirgisistan ist ein Land im Umbruch, bei dem die Nomaden eine besondere Rolle spielen. Der Film beobachtet, wie die Kirgisen zu ihren alten Traditionen zurückkehren.

15:15 - 16:00, RBB
Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas fauna.gif (2335 Byte)

Vor der Eroberung durch die Spanier war Kuba fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen. Nach der kubanischen Revolution sorgte ein umfangreiches Wiederaufforstungs-Programm dafür, dass inzwischen wieder rund 25 Prozent der Insel bewaldet sind. Mehr als 80 Naturschutzgebiete sind seither entstanden. Ganz im Osten des Landes liegt der 'Parque Nacional Alejandro de Humboldt' mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700 Quadratkilometer Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Reisen durch Kuba angetroffen hat. Der erste Teil der Dokumentation stellt den Artenreichtum des kubanischen Nationalparks vor. Er bietet Lebensraum für zahlreiche Tierarten, die es ausschließlich auf Kuba gibt. Die Bienenelfe etwa lebt hier, der kleinste Vogel der Welt. Der Kolibri ist ganze sieben Zentimeter lang und etwa zwei Gramm schwer. Oder das Monte-Iberia-Fröschchen, das bis vor kurzem als kleinster Vierbeiner der Welt galt. Der Winzling steht unter strengem Schutz, doch Überschwemmungen, Hurrikans oder Trockenperioden gefährden immer wieder die kleine Population. Auch Gundlachsperber sind sehr selten geworden. Erstmals gesichtet wurden die Greifvögel - ebenso wie die Bienenelfe - von dem deutschen Naturforscher Johann Christoph Gundlach Mitte des 19. Jahrhunderts. Überall im Humboldt-Nationalpark markiert Kubas Nationalvogel, der Tocororo, lautstark sein Revier. Sein Gefieder leuchtet in den Farben der Landesflagge: Blau, Weiß und Rot. Auch menschliche Siedlungen gibt es im Nationalpark. Das Dorf Arroyo Bueno liegt mitten im Schutzgebiet. Es entstand vor gut 60 Jahren als Unterkunft für Holzfäller und Bergarbeiter. Noch bis 2005 wurde im Nationalpark unter Tage Chrom abgebaut. Viele ehemalige Minenarbeiter verdienen ihr Geld heute in der Stadt Moa, in deren Umfeld es bedeutende Nickelvorkommen gibt. Das derzeitige Hauptexportgut Kubas lagert auch unter der grünen Decke des Nationalparks - für ihn würde Nickelbergbau das Aus bedeuten.

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15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Moderator Felix Heidinger reist in die Arabische Wüste. Hier beobachtet er Überlebenskünstler wie das Chamäleon, den Falk und die äußerst seltene weiße Oryx-Antilope .

wueste3.jpg (25225 Byte)

15:30 - 16:15, 3SAT
unterwegs

Die thailändische Millionenstadt Bangkok ist nicht nur das Mekka aller Rucksacktouristen, sondern auch Traumdestination für Liebhaber von pulsierenden Städten. Bangkok bietet luxuriöse Wolkenkratzerhotels, sensationelles Essen und eine unvergleichbare Gastfreundlichkeit. Wasiliki Goutziomitros ist für 'unterwegs' in Bangkok. Mit einer traditionellen Fahrradrikscha macht die Moderatorin eine Besichtigungstour. Begleitet wird sie dabei von der jungen Thailänderin Tippi: Diese moderierte im thailändischen Fernsehen eine eigene Reisesendung und betreibt nun eine Internetseite für Touristen. Zusammen mit ihr besucht Wasiliki ein Kino und lernt dort, dass man vor jedem Film zur Königshymne aufstehen muss, wenn man keine Gefängnisstrafe riskieren will. Später trifft die Moderatorin Gabrielle von Reding. Die junge Frau hängte vor ein paar Jahren ihren Job in der Luxushotellerie an den Nagel, um sich ganz den thailändischen Waisenkindern zu widmen. Am Stadtrand von Bangkok betreibt die Thai-Schweizerin ein Waisenhaus, das Straßenkindern ein neues Zuhause gibt. Nach einer Lektion im Thaiboxen in einem traditionellen Boxcamp, lernt Wasiliki Goutziomitros einen Schuhmacher kennen, der eine ganz spezielle Beziehung zum thailändischen König hat: Er durfte die königlichen Schuhe reparieren, behielt die Sohlen, rahmte sie ein und kann es noch heute kaum fassen, dass er seinem geliebten König dienen durfte. Zum Schluss ihrer Reise hat die Moderatorin eine kleine Audienz bei einem Mitglied des Königshauses: Sie darf bei einer Festivität der Tochter des Kronprinzen mit dabei sein. Näher kommt man dem Königshaus kaum.

15:30 - 16:00, MDR
Vergessene Karpaten ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Russland-Korrespondentin Ina Ruck reist entlang der ukrainischrumänischen Grenze, quer durch ein vergessenes Gebirge, quer durch die ukrainischen Karpaten. Fernab aller Zivilisation besucht Ina Ruck einen Trupp ukrainischer Grenzsoldaten. Sie versorgen sich selbst, züchten Schweine und ziehen Gemüse vor der Kaserne. Ihr Job besteht hauptsächlich darin, verirrte Bergtouristen aus Rumänien wieder zurück über die Grenze zu schicken, denn die Grenze zwischen der EU und dem Osten verläuft hier beinahe unbemerkt - und unbefestigt. Die Reise führt auf einen der höchsten Berge, wo riesige verwaiste Radardome einer ehemaligen sowjetischen Abwehranlage stehen. Ein Lokalpolitiker sucht übrigens noch Investoren, die diese Ruinen in Karpatenhotels umwandeln wollen. Im Moment aber haben Schäfer sie zu Unterständen für ihre Schafherden umfunktioniert. Schließlich begleitet Ina Ruck eine Blasmusikkapelle durch die Dörfer. Sie spielen bei Hochzeiten und Beerdigungen auf und kennen jeden in der Gegend. Erstere sollen hier übrigens die längsten der Welt sein.

16:00 - 16:45, H3
Die Feuerflieger von Valencia fauna.gif (2335 Byte)

Jährlich gehen in Spanien Zehntausende Hektar Wald durch Feuer verloren. Insbesondere in den heißen Sommermonaten, wenn das Land ausgetrocknet ist, wüten viele Brände. Eine Feuerpatrouille mit Hubschraubern und Löschflugzeugen bekämpft die Brände aus der Luft. Joost Listemann hat die Männer dieser Staffel einen Sommer lang bei ihren gefährlichen Einsätzen begleitet.

In Spanien brennen die Wälder bis zu 25.000 Mal pro Jahr.

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16:15 - 16:55, arte
Phuket film.gif (3907 Byte)

Jin ist eine berühmte koreanische Schauspielerin. Sie nutzt die kurze Pause während unaufhörlicher Dreharbeiten, um ein paar Tage Urlaub in Phuket zu verbringen. Doch auch vor Ort findet sie keine Ruhe: Ihre Agentur bombardiert sie mit Anrufen und vor dem Hotel wird sie von Scharen einheimischer Fans belagert. Völlig unerwartet findet sie einen Verbündeten in Pong , dem Limousinen-Chauffeur des Hotels, der sie auf der Insel herumfährt. Obwohl sie aus völlig verschiedenen Verhältnissen stammen und nur in gebrochenem Englisch miteinander reden können, verbindet sie eine starke Gemeinsamkeit: Beide können sich noch gut erinnern, wie Phuket 20 Jahre zuvor aussah. Dieses Phuket ist aber verschwunden und existiert nur noch in ihrer Erinnerung.

phuket.jpg (28193 Byte)

16:55 - 17:40, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) reli.gif (4999 Byte)

Seit Tausenden von Jahren schon pilgern Menschen auf dem Padmasambhava-Pfad nach Lhasa. Auch Rapa (32), Ruru (60), Busa (64), Chuja (28) und Dawa (24) machen sich mit ihrer Rinderherde auf den Weg in die Hauptstadt Tibets. Für die 1.500 Kilometer lange Strecke werden sie neun Monate brauchen. Dabei marschieren die drei jungen Männer der Gruppe nicht etwa aufrecht, sondern legen sich nach nur wenigen Zwischenschritten bäuchlings auf den Boden, heben die Hände über den Kopf, erheben sich wieder, machen drei Schritte, um sich erneut der vollen Körperlänge nach auf den Asphalt zu werfen. Mit dieser schier unvorstellbaren selbst auferlegten Marter messen sie die ungezählten Meter zu ihrem weit entfernten Ziel mit jeder Faser des Körpers aus. Die Dokumentation begleitet die Pilger von den Vorbereitungen bis zur Ankunft in Lhasa. Dabei vermittelt sie dem Zuschauer einen unvergleichlichen Eindruck von der Willensstärke, der ausgeglichenen Bestimmtheit und tiefgreifenden Spiritualität dieser Pilger auf ihrem langen entbehrungsvollen und an Erfahrungen reichen Weg.

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20:15 - 22:10, arte
Verdammt in alle Ewigkeit ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) film.gif (3907 Byte)

Pearl Harbor 1941, kurz vor dem Angriff der Japaner: Korporal Pewitt (Montgomery Clift) will nie wieder einen Boxring betreten, nachdem einer seiner Gegner bei einem Kampf erblindet ist. Doch als sein bester Freund Maggio (Frank Sinatra) im Straflager totgeprügelt wird, sieht Pewitt rot.

Die eine Million Dollar teure Produktion spielte 18 Millionen ein und zählte damit zu den zehn erfolgreichsten Filmen der 50er-Jahre.

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22:00 - 22:45, WDR
Bedrohte Paradiese ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Traumurlaub unter Palmen: Die Malediven zählen zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Nicht nur Sporttaucher kommen auf die kleinen Atollinseln mitten im Indischen Ozean, zunehmend sind es Wellness-Touristen, die sich in großen Luxus-Hotels verwöhnen lassen. Doch die Malediven sind vom Untergang bedroht. Neben dem Anstieg des Meeresspiegels durch die Klimaerwärmung ist daran vor allem der ausufernde Massentourismus schuld. Hotelneubauten für Millionen Touristen zerstören die Korallenriffe, die wie Schutzschilder die Inseln bislang vor Überflutungen bewahrt hatten. Giftmüll bedroht die empfindliche Unterwasserwelt. Sanfter, begrenzter Tourismus könnte den Untergang verlangsamen, vielleicht sogar verhindern. Doch der Präsident der Malediven, Nasheed, seit Oktober 2008 im Amt, plant das Gegenteil: Er will nun alle Inseln für die Touristen öffnen. Mit dem Geld aus dem Massentourismus möchte er Land in Sri Lanka oder Indien für die Bewohner der Malediven kaufen. Nach uns die Sintflut: Jetzt stehen die internationalen Tourismuskonzerne Schlange. Kann der Untergang der Inseln überhaupt noch verhindert werden? Für die story-Sendereihe 'Bedrohte Paradiese' begleiten die Autoren eine Malediven-Expedition des renommierten Salzburger Meeresbiologen Robert Hofrichter. Eine Reise zu den Zentren des Massentourismus und zu unberührten Atollen im Indischen Ozean. Eindrucksvolle Unterwasseraufnahmen des bekannten Tauchkameramannes Jörg Matzky zeigen die Schönheit der Korallenriffe - und die Bedrohung, der sie ausgesetzt sind.

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22:25 - 23:10, 3SAT
Katharsis Now! Kunst und Politik in Hellas

Athen im Sommer 2010: Die Revolte vom Mai ist eingedämmt. Die Toten sind begraben, der Staatsbankrott ist noch einmal abgewendet. Viele fragen nun, wo der in der Vergangenheit so legendäre Protest der Künstler im Land bleibt. - Der Film untersucht die Stimmung unter den Künstlern in Griechenland. Athen im Sommer 2010: Die Revolte vom Mai ist eingedämmt. Die Toten sind begraben, der Staatsbankrott ist noch einmal abgewendet. Viele fragen nun, wo der in der Vergangenheit so legendäre Protest der Künstler im Land bleibt. Im Kunstraum 'six d.o.g.s.' sitzt der Schock tief: Im mondänen Ambiente-Mix von Videoinstallationen, ART-Bar und Exhibition-Corner kommen Besucher aus der Kunst- und Intellektuellenszene. Der Bestsellerautor Petros Markaris, der Musiker Lysandros Faleras und die Performance-Künstlerin Aemilia Papafilippou sind dort anzutreffen. Die Krise beschäftigt die Gemüter, Gespräche kreisen um Demokratie und Oligarchie, um den Mythos klassischer Vollkommenheit und gegenwärtiger Verlorenheit, um Werk und Wirkung im Kontext politischer Subversion. Der Film untersucht die Stimmung unter den Künstlern in Griechenland.

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