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Sonntag, 29.08.2010
00:15 - 01:00, Phoenix
An den Hängen des Ätna fauna.gif (2335 Byte)

Etwa eine Million Menschen leben am Ätna, Europas größtem und aktivstem Vulkan. Respekt- und liebevoll wird er 'Mongibello', 'Berg der Berge', genannt: Respektvoll, weil der Vulkan zwar als gutmütig gilt, aber letztlich doch unberechenbar ist, liebevoll, weil das Zusammenspiel von Klima, Vulkanböden und Wasserreichtum zu Füßen des Vulkans eine der fruchtbarsten Landschaften Europas entstehen ließ. Der Film stellt die italienische Region voller Gegensätze und ihre Bewohner vor.

vulkan.jpg (31000 Byte)

01:00 - 01:45, Phoenix
Die Feuerwolke vom Mt. Pelée geschichte.gif (1360 Byte)

Am 3. Mai 1902 starben auf der Karibikinsel Martinique 29.000 Menschen in einer Feuerwolke. Der Vulkan Mont Pelée war explodiert und vernichtete die malerische Stadt St. Pierre und seine Einwohner. Die Katastrophe dauerte nur drei Minuten. Doch dabei starben mehr Menschen als bei jedem anderen Vulkanausbruch des letzten Jahrhunderts. Für die Zeitgenossen war diese Katastrophe rätselhaft. Es gab keine Lavaströme und keinen dichten Ascheregen. Nichts, was man von bisherigen Vulkanausbrüchen kannte. Die genaue Untersuchung, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte, führte zu einer neuen Wissenschaft: der Vulkanologie. Der Film von Frances Barrigan rekonstruiert die dramatischen Ereignisse von damals. Er zeigt, wie Forscher nach und nach ein Phänomen enthüllten, das heute als 'pyroklastischer Strom' bekannt ist und das sich immer noch besonders schwer vorhersagen lässt - und immer noch tödlich sein kann.

mt.jpg (52442 Byte)

01:45 - 02:20, Phoenix
Peru - Von Goldgräbern und Wunderheilern ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) unesco.gif (2965 Byte)

Morgens um fünf macht sich Luis auf den Weg. Er löst einen Kollegen ab, der seit einer Woche im kleinen Goldgräber-Camp am Fuß der Anden übernachtet. Die Arbeit unter Tage ist nur mit viel Koka, Schnaps und Zigaretten zu ertragen, die Ausbeute an Gold eine geringe Entschädigung für die Strapazen. Auf dem Weg zur Mine fährt das 3sat-Team auch an den bis heute rätselhaften Linien von Nasca vorbei.

05:00 - 05:30, arte
Die Grappa-Familie aus Venetien

Bassano del Grappa ist ein beschauliches Bergstädtchen, durch das der Fluss Brenta fließt. Direkt an der alten Holzbrücke steht eine der urigsten Grapperien des Landes: die Osteria del Ponte, seit 1779 im Besitz der Familie Nardini. Früher galt der Grappa als Arme-Leute-Schnaps, heute ist er zum Edelgetränk aufgestiegen. Wenn Seniorchef Giuseppe Nardini durch die engen Gassen fährt, grüßt er alle zehn Meter nach rechts und links. 'Ciao Giuseppe', schallt es hinter ihm her. Ab und an macht der alte Grappa-Patron einen kurzen Zwischenstopp für ein kleines Schwätzchen und einen wirklich schnellen Espresso, denn er muss weiter. Es gilt, die besten Trauben einzukaufen und der Konkurrenz zuvorzukommen. Seine Neffen kümmern sich um das Exportgeschäft. Als nächstes wollen sie den russischen Markt erobern. Grappa statt Wodka lautet das ehrgeizige Ziel. Tochter Christina organisiert die Öffentlichkeitsarbeit und ist stolz auf die nagelneuen Präsentationsräume. Die Dokumentation gibt Einblick in das Leben und die Arbeit der Nardinis, die vom Familienbetrieb zum Konzern aufgestiegen sind, den eines Tages natürlich die Enkel weiterführen sollen.

05:15 - 06:15, 3SAT
Der Basar von Urfa ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Urfa im Südosten der Türkei, nahe der syrischen Grenze, ist eine Stadt, in der die Widersprüche zwischen der Modernisierung samt ihren negativen Begleiterscheinungen und dem Festhalten an traditionellen Werten wie unter einem Vergrößerungsglas sichtbar werden. Nirgendwo sonst lässt sich islamische Alltagswelt noch so intensiv und authentisch beobachten wie im Basar von Urfa, von dem es heißt, er sei 'der schönste aller Basare'. Unmittelbar an den Basar schließt sich Dergah an, ein städtisches Refugium, das der Entspannung dient und mit seinen islamischen Heiligtümern ein viel besuchtes Ziel von Pilgern aus dem gesamten Orient ist. Urfa gilt mit diesen heiligen Stätten als fünftgrößtes Heiligtum der islamischen Welt. Der Film 'Der Basar von Urfa' beschreibt einen Tag im Basar, begleitet von den Gebetsrufen des Muezzins. Im Zentrum steht der berühmte Teegarten im Gümrük Hani, einer historischen Karawanserei. In farbigen Bildern stellt der Film auch die Protagonisten des Basars vor.

urfar.jpg (49346 Byte)

05:30 - 06:00, arte
Die Fischer-Familie aus Mecklenburg

Die Borgwardts gehören zu den wenigen Berufsfischern, die es noch gibt. Sie üben mit ihrem kleinen Familienunternehmen eine nicht gerade lukrative Tätigkeit aus. Ihr Lebensunterhalt hängt dabei nicht immer von ihrem Arbeitseinsatz ab. 'Fische fangen ist, wie Roulette spielen', erklären sie. Und wenn es mal nicht klappt, dann müssen sie auf Erspartes zurückgreifen. Der Familienbetrieb entstand kurz nach dem Fall der Mauer. Nachdem die Werftindustrie in Ostdeutschland zusammenbrach, wurden viele Menschen arbeitslos, da musste die Familie eine neue Erwerbsquelle finden. Mit allen Ersparnissen erwarb die Familie dann den alten Fischkutter. 'Wir sind eine SAG, eine sozialistische Arbeitsgemeinschaft', sagt Dieter Borgwardt lachend. Die Borgwardts müssen hart für ihr Überleben arbeiten. Sieben Tage in der Woche fahren sie raus auf die Ostsee, immer früh um vier. Und dann haben sie auch noch einen eigenen Stand auf dem Markt von Warnemünde. Dass der Familienbetrieb trotz Schwierigkeiten durchhält, hängt neben der Willenskraft der Fischer auch mit ihrem starken Familiensinn zusammen.

06:45 - 07:00, NDR
Haeinsa, Südkorea - Tempel der schwarzen Kunst geschichte.gif (1360 Byte) unesco.gif (2965 Byte)

Der Haeinsa-Tempel auf dem nur schwer zugänglichen Kaya-Berg in Südkorea wurde im Jahre 802 errichtet. Es handelt sich um eine Anlage mit mehreren Gebäuden, an einem Hang gebaut und mit einem aufstrebendem Mittelweg. Die farbenfrohen Verzierungen sind ausschließlich auf die Wahrung der Harmonie ausgerichtet. Zu oberst stehen die vier Bauten des Changgyoing P'ango. Hier wird eine Fassung des Tripitaka aufbewahrt, jener Sammlung des Theravada-Buddhismus, die 1496 Bände umfasst. Es handelt sich um einen Schatz ohnegleichen. 80 000 Druckplatten aus Holz, perfekt erhalten, sind hier zu finden. Seit dem 13. Jahrhundert wird hier das Tripitaka Koreana hergestellt, 200 Jahre bevor Gutenberg den modernen Buchdruck erfand. Auch heute noch dienen dieselben Druckplatten als Vorlagen.

07:30 - 08:15, Phoenix
Auf den Spuren der Korallenroute ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

ARD-Korrespondent Mario Schmidt reist auf den Spuren der legendären 'Korallenroute' durch die Südsee, trifft die ehemalige Crew und erzählt Geschichten rund um die damaligen Landebuchten. In den 50er Jahren brachen Touristen zu einer der romantischsten Flugreisen der Luftfahrtgeschichte auf: im Flugboot von Auckland über Fidschi, Samoa und Aitutaki nach Tahiti. Die gewaltigen doppelstöckigen Wasserflugzeuge vom Typ Solent hatten Platz für 40 Passagiere - alles First Class. Im Cockpit flogen die Piloten manchmal in Unterhosen, weil es so heiß war und es für sie keine Klimaanlage gab.

spuren2.jpg (26233 Byte)

08:10 - 08:25, arte
Die Entdecker fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Die Entdecker reisen nach Alaska. Ihr Plan: sie wollen bei Temperaturen um bis zu minus 42 Grad Celsius die Arktis auf Skiern durchqueren. Das bedeutet eine 1800 Kilometer lange Reise von Sibirien nach Nordkanada!

meer.jpg (20565 Byte)

08:30 - 09:00, Phoenix
Satan - weiche! reli.gif (4999 Byte)

Nirgendwo auf der Welt verzeichnen die oft sektenhaft erscheinenden Protestanten einen größeren Zuwachs als in Brasilien; bereits 17.000 Gemeinden mit 24 Millionen Mitgliedern wurden gezählt. Und das liegt vor allem an den fast wie Popstars gefeierten Priestern und Predigern der Evangelikalen, die mit Wunderheilungen, Teufelsaustreibungen und einer sehr lebendigen Form von Gottesdienst den Nerv der Zeit treffen.

08:45 - 09:00, SWR
Das Wouda-Schöpfwerk - Wasser, Stahl und Dampf, Niederlande wissenschaft.gif (2377 Byte) unesco.gif (2965 Byte)

Im Norden der Niederlande, bei Lemmer, steht das größte dampfgetriebene Schöpfwerk der Welt. Es ist benannt nach seinem Konstrukteur Dirk Frederik Wouda, Ingenieur beim Wasserwirtschaftsamt der Provinz Frieslands. Seit dem 19. Jahrhundert ermöglichen Pumpwerke in Friesland Siedlung und Landwirtschaft. Immer wieder waren die Friesen Opfer von verheerenden Sturmfluten und Überschwemmungen. Um das Land zu entwässern, entstanden Pumpwerke mit großen Kapazitäten. Das Dampfschöpfwerk bei Lemmer wurde im Oktober 1920 durch die niederländische Königin eingeweiht. Es ist kein totes Industriedenkmal, sondern ein lebendiges Zeugnis des Dampfmaschinenzeitalters. Fünf- bis sechsmal im Jahr versehen die Maschinen noch ihren Dienst und transportieren sechs Prozent des friesländischen Wasserüberschusses ins Ijsselmeer. In der Minute sind das 4.000 Kubikmeter - der Rauminhalt eines mittleren Kirchenschiffs! Die große Maschinenhalle mit dem Pumpengehäusen und den Dampfmaschinen sieht aus wie am ersten Tag. Die Technik stammt aus einer Zeit, als der Glaube an den technischen Fortschritt noch ungebrochen war. Dampfmaschinen sind Ikonen des industriellen Zeitalters. Sie vereinen Schönheit mit Kraft - eine Kombination, welche die Menschen seit jeher fasziniert. 1998 wurde das Wouda-Schöpfwerk als herausragendes industriegeschichtliches Denkmal in die Liste des Weltkulturerbes übernommen.

09:45 - 10:30, Phoenix
Das schwierige Erbe der Mutter Teresa reli.gif (4999 Byte)

Mit ihrem Orden bekämpfte Mutter Teresa die Armut in Kalkutta, sprach sich aber gegen Abtreibung aus. Die Autoren porträtieren die Friedensnobelpreisträgerin mit all ihren Widersprüchen.

theresa.jpg (31587 Byte)

10:10 - 11:05, VOX
Naturgewalten fauna.gif (2335 Byte)

Anhand nie gezeigter Archivaufnahmen und aufwendiger 3-D-Animationen werden die verheerendsten Katastrophen der letzten hundert Jahre rekonstruiert. In der ersten Folge geht es um Vulkaneruptionen . So fanden auf der Karibikinsel Martinique beim Ausbruch des Mont Pelé am 8. Mai 1902 zwischen 28.000 und 40.000 Menschen den Tod.

Weltweit gibt es etwa 1900 Vulkane, die als aktiv eingeschätzt werden.

natur1.jpg (25869 Byte)

11:00 - 11:45, SWR
Bilderbuch fauna.gif (2335 Byte)

Es wird Herbst im Westmünsterland und im niederländischen Achterhoek. Zwar sind die Wiesen und Weiden noch grün, die Kühe stehen gut im Futter - doch das Korn wurde eingebracht, die meisten Felder sind leer und auf den Höfen läuft die Herbstarbeit. Bocholt - in Deutschland - und Aalten - in den Niederlanden - beide sind alte Ackerbürgerstädte, die über die Jahrhunderte reich und bedeutend wurden. Zwei Drittel ihrer Stadtgebiete werden landwirtschaftlich genutzt, die Höfe und Felder beider Städte stoßen oft unmittelbar aneinander. Und die Bauern beiderseits der nicht mehr sichtbaren Grenze sind sich in ihrem aufgeschlossenen und zupackenden Wesen sehr ähnlich, mit kleinen landestypischen Unterschieden allerdings. Die Zuschauer begleiten auf ihren Höfen einen deutschen und einen niederländischen Bauern durch den Tag, drum herum legt sich ein lebendiges Mosaik von Menschen und Örtlichkeiten - fröhlich im Altweibersommer, mit Kühen, Korn und Bauerngolf.

11:05 - 13:10, VOX
Im Auge des Sturms fauna.gif (2335 Byte)

Am 29. August 2005 trifft einer der schwersten Wirbelstürme der US-Geschichte auf die nordamerikanische Südküste. Nur wenig später überfluten Wassermassen aus Kanal- und Deichbrüchen beinahe die gesamte Stadt New Orleans. Weitgehend unkommentiert zeigt die BBC-Doku Originalaufnahmen der Katastrophe, zusammengeschnitten aus über 600 Minuten Material. Augenzeugen, die flüchteten oder in ihren Häusern ums Überleben kämpften, berichten.

Katrina fordert über 1800 Todesopfer, die Sachschäden belaufen sich auf über 81 Milliarden US-Dollar.

sturm.jpg (32078 Byte)

12:15 - 13:00, H3
Traumpfade: München - Venedig fauna.gif (2335 Byte)

Woher kommt die wachsende Faszination des Wanderns, die immer mehr Menschen erfasst, die Entdeckung des langsamen Reisens im Zeitalter von Internet und Cyberspace? 'Traumpfade' spürt diesem Phänomen nach - auf den klassischen alten Wegen durch Europa. Abseits dicht befahrener Autobahnen und Straßen führen die 'Traumpfade' durch eine oft noch unberührte Natur. Wer diesen Wegen folgt, lernt den eigenen Körper wieder zu spüren, ist stolz darauf, große Anstrengungen überwunden zu haben, wird die Stille der Natur erfahren und dabei spüren, wie sich die eigenen Gedanken entwickeln. So sind die 'Traumpfade' auch immer eine innere Reise, und sie erzählen aufregende Abenteuer, die die Reisenden zu bestehen haben, bis sie ihr Ziel erreichen. Einer der anspruchsvolleren Fernwanderwege: In 28 Etappen und 500 Kilometern führt ein Traumpfad durch die schönsten Stellen der Ostalpen.

12:30 - 12:45, MDR
Ostwärts - mit dem Rucksack der Sonne entgegen

Die lettische Hauptstadt Riga hat es Julia Finkernagel angetan. Nicht nur die engen Gassen und die schöne Jugendstilarchitektur faszinieren sie, sondern auch ein Ereignis, welches das Baltikum am 23.08.1989 grundlegend ändern sollte. Millionen Esten, Letten und Litauer gingen auf die Straße und sangen sich frei - frei von der sowjetischen Besetzung. Als friedlicher Höhepunkt der 'Singenden Revolution' ging dieser Tag in die Geschichte ein. Julia will mehr erfahren und trifft sich mit einer Frau, die es ganz genau wissen muss: Meldra Usenko, nahm an der Baltischen Kette teil und wahrt heute im Museum der lettischen Volksfront die Erinnerung an diese bedeutende Zeit. Kedra Usenko zeigt Julia den Ort, an dem sie selbst als junge Lettin stand, wo vor 20 Jahren das scheinbar Unmögliche möglich gemacht wurde. - Und plötzlich wird auch Julia teil der Baltischen Kette. Einen Überrest der sowjetischen Herrschaft lernt Julia in Litagne, rund siebzig Kilometer östlich von Riga, kennen. Hier findet sie ein jahrzehntelang verborgenes Militärgeheimnis aus der Zeit, als der eiserne Vorhang noch vorhanden war. Unter einem Erholungsheim für Parteimitglieder war ein riesiger Bunker versteckt, um im Falle eines atomaren Angriffs die lettische Staatselite aufzunehmen. Julia erkundet den Bunker und staunt nicht schlecht über die Gepflogenheiten aus der Zeit der Lettischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Bei der Weiterreise passiert etwas Unvorhergesehenes: Ein Teil des Reisegepäcks geht verloren. Es ist auch noch der Rucksack, in dem sich das bisher gedrehte Material befindet. Jetzt heißt es: Kühlen Kopf bewahren, Hilfe holen. Aber wird das reichen?

13:05 - 13:30, 3SAT
Naturpark Kaunergrat geschichte.gif (1360 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Der bronzezeitliche Opferschatz im Archäologischen Museum Fließ bei Landeck in Tirol brachte neue Erkenntnisse über diese prähistorische Zeit etwa 1.500 vor Christus ans Tageslicht. Im Rahmen des Projekts 'Alpines Heiligtum 2007 am Piller' wagten sich die Forscher Franz Neururer und Alfons Erhart auf der Suche nach weiteren Spuren aus der Vergangenheit in gefährliche Spalten im Naturpark Kaunergrat. Der Film 'Naturpark Kaunergrat' begleitet die beiden Forscher.

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13:10 - 13:55, MDR
Cloud - Ein wilder Hengst in den Rocky Mountains fauna.gif (2335 Byte)

Über 7 Jahre begleitet Naturfilmerin Ginger Kathrens einen Mustang, den sie Cloud, (Wolke) nennt. Sie dokumentiert sein Leben von der Fohlenzeit bis zur eigenen Herde.

Die DVD zur Doku gibts im Handel und heißt 'Faszinierende Tierwelten - Pferde'.

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13:30 - 14:15, H3
Zwischen Bodensee und Bergmassiven fauna.gif (2335 Byte)

Das Appenzell ist fast zu schön, um wahr zu sein. Buntbemalte stattliche Häuser locken tagsüber scharenweise Touristen an. Aber am Abend kehrt dörfliche Stille ein. Wer jetzt hinaus fährt, geradewegs ins Alpsteingebirge mit dem Säntis als mächtigem Herrscher der Voralpen, sollte die Ohren spitzen. Denn dann ertönt hie und da der Betruf der Senner. So weit seine Stimme reicht, so weit soll auch der Schutzbann der Heiligen für Mensch und Vieh reichen, heißt es. Hier oben, auf 1.500 Metern Höhe, grasen die weithin bekannten Appenzeller Ziegen: schneeweiße Schönheiten mit langem, seidigem Fell und sanftem Wesen - so sanft wie das hügelige Appenzellerland zwischen Bodensee und Alpsteinmassiv. Ein ideales Wandergebiet auch für weniger trainierte Zeitgenossen. 'nix wie raus ...' ist unterwegs per Heißluftballon, Luftseilbahn und Doppeldeckerbus, zeigt atemberaubende Ausblicke in die weite Landschaft und gibt erhellende Einblicke in die abgrundtiefe Seele der Appenzeller, über die man in der restlichen Schweiz wegen ihrer angeblich geringen Körpergröße gern Witze reißt. Die Sendung stellt das Sennerhandwerk im Aufschwung vor und gibt eine Kostprobe der typischen Appenzeller Streichmusik.

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13:30 - 14:00, arte
Reiseskizzen aus ... ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Auf einer Reise von der kubanischen Hauptstadt Havanna über die Tabakfelder der Provinz Pinar del Río bis nach Santiago de Cuba zeichnet die junge Illustratorin Carla Talopp ein feinfühliges Porträt der 'Perle der Karibik'.

skizze.jpg (42399 Byte)

14:00 - 14:30, 3SAT
Die Seine koch.gif (4446 Byte)

Entlang der Seine, auf dem Abschnitt zwischen Troyes und dem Wald von Fontainebleau, gibt es viele Überraschungen und große Kontraste: So wird in Montgueux die Troyeser Champagner-Bratwurst verkauft und in Boulancourt wird eine Straußenfarm betrieben. Auch Kunst ist mit den Malern der Schule von Barbizon ein Thema, je näher man Paris kommt.

14:00 - 15:40, arte
Schmeiß den Teufel raus! ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

New Orleans/Louisiana - sechs Monate nach dem verheerenden Hurrikan Katrina haben die größtenteils afroamerikanischen Einwohner ihre Angehörigen, ihre Häuser und Arbeitsplätze verloren. Im historischen Viertel Treme befindet sich die katholische Kirche St. Augustine. Der dortige Priester, Father LeDoux, hat seiner Gemeinde unermüdlich beigestanden und sie in den Momenten der Verzweiflung aufgerichtet. Der Beschluss des Erzbischofs, die Kirche zu schließen und Father LeDoux zu versetzen, trifft die Gemeinde wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Die St. Augustine-Kirche hat Symbolcharakter, denn hier saßen zum ersten Mal Sklaven, freie Afroamerikaner und Weiße Seite an Seite, um Gott zu preisen. Außerdem liegt hier für viele der Ursprung des Jazz. Auch heute noch verbindet die Kirche katholische Frömmigkeit mit dem Geist des Jazz. Für die Gemeinde ist die Vorstellung, ihren Priester zu verlieren, nicht hinnehmbar. Sie liebt Father LeDoux als Helfer und seelischen Beistand, als jemanden, der ihnen neue Horizonte öffnete und Menschen aller Hautfarben und Glaubensrichtungen in seiner Kirche zusammenbrachte. Er selbst hat seine afrikanischen Wurzeln nie vergessen. Die Gemeindemitglieder lehnen sich gegen die übermächtige Kirchenhierarchie auf. Father LeDoux hält sie an, zu beten und zu verhandeln. Doch dann wird deutlich, dass der Erzbischof keineswegs vorhat, die Kirche zu schließen, sondern Renovierungsarbeiten veranlasst hat. In der Gemeinde herrscht ohnmächtige Wut. Als verlautbart wird, dass anstelle von Father LeDoux ein weißer Priester aus einem anderen Stadtviertel nach St. Augustine versetzt werden soll, brechen die wildesten Spekulationen aus. Geht es um ein Immobiliengeschäft? Verbirgt sich dahinter der Wunsch, eine unorthodoxe Gemeinde in die Knie zu zwingen? Oder soll Treme künftig ein 'weißes' Viertel werden? Trotz der Fürsprache, Demonstrationen und Konzerte zur Unterstützung von Father LeDoux bleibt der Erzbischof unnachgiebig. Der neue Priester tritt sein Amt an, gießt aber durch seine Arroganz sofort Öl aufs Feuer. Als zutiefst gläubige Menschen haben die Gemeindemitglieder immer gehofft, dass ihre Gebete für ihre Kirche und ihren Priester erhört werden. Dennoch haben sie sich vorsichtshalber einen Plan B zurechtgelegt: Mit Hilfe von Freiwilligen aus aller Welt besetzen sie die Kirche. Vor dem Gebäude postieren sich Kameras amerikanischer Fernsehsender. Die kleine Gemeinde von Treme fühlt sich im Recht. Offen ist zu diesem Zeitpunkt noch, ob es ihr gelingen wird, ihre Kirche zu retten und den Verwaltungsapparat, der bisher jegliche Verhandlungsangebote ignoriert hat, zum Einlenken zu zwingen.

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15:15 - 16:00, B3
Die Wüste der Alpen fauna.gif (2335 Byte)

Der Bogen spannt sich von Salzschmugglern und Höhlenforschern bis hin zu einem Berufsmusikanten, der seine Sommer auf der Alm verbringt und dort 80 Stück Vieh hütet. Der Filmautor berichtet über das einfache Leben einer alten Sennerin und wirft einen Blick zurück auf die große Bergfahrt der Kaiserin 'Sissi': die Überschreitung des Toten Gebirges von Nord nach Süd. Das Hochplateau des Toten Gebirges ist nur wenig erschlossen. Hier stehen kaum Bergsteigerhütten, denn ihre Versorgung gestaltet sich oft sehr mühsam. Erst der Bau der längsten Materialseilbahn der Ostalpen brachte Erleichterung. Der ehemalige Hüttenwirt erzählt, wie es dazu kam. Das Zentralplateau ist faszinierend und gefährlich zugleich - ein Labyrinth aus Karstflächen und Latschenfeldern. Jeder, der diese abweisende Hochfläche - in der es kaum markierte Wege gibt - überqueren will, lässt sich auf ein großes Wagnis ein. Was heute dem Wanderer zum Verhängnis werden kann, war für die Wilderer von größtem Vorteil. Der Film zeigt, dass auch im Toten Gebirge noch längst nicht alle ihre Spuren verwischt sind.

Das Tote Gebirge erhebt sich im Osten des Salzkammerguts. Mit einer Ausdehnung von 400 Quadratkilometern ist seine wüstenhaft trockene Karsthochfläche, die größte der Kalkalpen, vielleicht das größte Ödland der Alpen überhaupt. Was dem Toten Gebirge an Höhe fehlt - seine höchsten Gipfel, Großer Priel und Spitzmauer, sind rund zweieinhalbtausend Meter hoch -, gleicht es durch Einsamkeit wieder aus.

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15:20 - 16:00, 3SAT
20.000 Meilen übers Meer fauna.gif (2335 Byte)

Tina Wittwer war noch nie auf einem Segelschiff gewesen, als ihr Mann Hansjörg von seinem Traum erzählt, mit dem eigenen Boot um die Welt zu segeln. Jahrelang baut er an seiner 'Chenoa' - einer zwölf Meter langen Alujacht. Als Hansjörg sein Schiff fertig gebaut hat, sind seine Söhne Noah und Marvin ein und zweieinhalb Jahre alt. Die Reise beginnt. Mindestens drei Jahre will die Familie unterwegs sein und hat dafür 60.000 Euro gespart. Von Basel am Rhein führt die Fahrt durch die französischen Kanäle ins Mittelmeer, später über den Atlantik in die Karibik und anschließend durch den Panamakanal und quer durch den Pazifik. Im Südseeparadies Tonga kippt die Stimmung an Bord. Die Wittwers wollen ihre Reise vorzeitig abzubrechen. Die vielen Reparaturen und die langen Segelpassagen haben das Ehepaar zermürbt. Was bleibt, ist aber nicht ein geplatzter, sondern ein gelebter Traum. Der Film '20.000 Meilen übers Meer' begleitet das große Segelabenteuer der Familie Wittwer.

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15:20 - 15:40, RBB
Kalabrien fauna.gif (2335 Byte)

Der Ruf Kalabriens in der Welt ist nicht der allerbeste. Kalabrien ist eine der ärmsten Regionen Italiens und leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und der Abwanderung junger Leute. Außerdem sorgt die kalabresische Mafia, 'Ndrangheta genannt, immer wieder für Schlagzeilen. Trotzdem ist Kalabrien ein wunderschöner Landstrich voller dichter Wälder, hoher Berge und malerischer, beinahe menschenleerer Buchten, denn der Massentourismus hat die Region noch nicht erreicht. Der Film unternimmt eine Reise rund um die Stiefelspitze Italiens. Es geht los in der nördlichen Kulturmetropole Cosenza, zu den Badeorten Pizzo und Tropea, weiter südlich in die Metropole Reggio di Calabria und von der ionischen Küste wieder hoch ins einsame Aspromonte-Gebirge, wo eine seltene und kostbare Frucht wächst: die Bergamotte. Aber es sind auch die Menschen, die Kalabresen, die mit ihrer offenen und freundlichen Art diesen Landstrich zu etwas Besonderem machen.

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15:30 - 16:00, WDR
Im Schatten der Reichsburg fauna.gif (2335 Byte)

An der Mittelmosel überschattet die Reichsburg das Städtchen Cochem und hat mit dazu beigetragen, dass Cochem zu einem Touristenmagneten an dem idyllischen Fluss wurde. Allein die Burg wird von rund einer Viertel Million Menschen jährlich besucht. Sie erleben dabei neben vollständig eingerichteten Wohnräumen ein Ambiente, das typisch mittelalterlich ist. Zumindest in dem Sinne, wie es sich die Wiedererbauer der Burg, Louis Ravené und sein Sohn im 19. Jahrhundert vorgestellt hatten. Daneben können Besucher Flugvorführungen der Falknerei, die Gasterey des Rittermahls und eine Gespensterführung für Kinder erleben. Im Schatten der Burg bietet Cochem Fachwerkfassaden, Geschäfte und nicht zuletzt Weinstuben mit Moselweinen - u.a. vom steilsten Weinberg Deutschlands, dem Calmont. In den Hängen des Calmonts können Wanderer auf einem eigens eingerichteten Klettersteig am eigenen Leibe spüren, wie anstrengend es ist, in diesem Steilhang zu laufen, geschweige denn den Weinberg zu bearbeiten. Oberhalb der Ortschaft Pommern kann man eine wiederaufgebaute römische Tempelanlage besichtigen, vergangene Zeiten lässt eine Römergruppe wieder lebendig werden. An den Hängen wachsen Weinbergpfirsiche, die als Brand vorzüglich munden, und im selben Weingut können Weine vom Pommerer Martberg zusammen mit römischen Gerichten verkostet werden.

16:00 - 16:30, ARD
Die Dino-Fundgrube ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Im US-Bundesstaat Utah findet Dino-Forscher James Kirkland 2002 den Schädel eines bis dahin unbekannten gehörnten Sauriers aus der Kreidezeit. Weiterhin stoßen Paläontologen auf ungewöhnlich viele Fossilien prähistorischer Muscheln, Fische, Echsen, Schildkröten, Vögel, Krokodile und Säugetiere. Die Doku begleitet die Forscher bei der Arbeit. Ab 2010 sollen ihre Funde in einem neuen Museum für Naturgeschichte präsentiert werden.

1996 wurde das Grand Staircase-Escalante National Monument im Süden Utahs zum Naturschutzgebiet erklärt.

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16:00 - 16:30, B3
Von Bären und Menschen fauna.gif (2335 Byte)

Eigentlich sind Braunbären im Böhmerwald schon seit 1856 ausgestorben - und doch fand sich im Winter 2003 eine Bärenspur. Der Revierförster Jan Cherny hatte unter einem umgestürzten Baum ein klägliches Jammern gehört. Spuren führten von dem Baum weg. Jan Cherny machte sich mit dem Fotografen Vaclav Chaloupek auf die Suche nach dem Verursacher der Spur. Was die beiden fanden, war eine Sensation: zwei Bärenkinder, allein im Böhmerwald. Ihre Mutter war von dem umstürzenden Baum erschlagen worden. Vaclav Chaloupek entschied sich, die Bärenwaisen mit nach Hause zu nehmen. Es folgten unbeschreibliche Monate, denn die Bärenkinder adoptierten Vaclav als ihre Mutter. Welche Abenteuer diese 'Bärenmutter' mit ihren Kindern in ihrem ersten Lebensjahr erlebte, zeigt der Film.

16:00 - 16:30, 3SAT
Das große Schmelzen fauna.gif (2335 Byte) wissenschaft.gif (2377 Byte)

Die Temperaturen steigen, der Meeresspiegel ebenfalls: Durch den Klimawandel ändert die Erde ihr Gesicht. In Grönland hat Konrad Steffen aus Colorado festgestellt, dass innerhalb von 15 Jahren die Durchschnittstemperatur der Wintermonate um bis zu fünf Grad gestiegen ist. Pro Jahr verliert Grönland das Eisvolumen der gesamten Alpen. Nie zuvor waren die Klüfte im Eis so tief: Jene gewaltigen Risse, durch die unablässig wahre Sturzbäche von Schmelzwasser rauschen. Sie sorgen dafür, dass die Eismassen wie auf einem Schmiermittel in Richtung Meer abrutschen. In den peruanischen Hochanden untersucht der Paläoklimatologe Lonnie Thompson seit 30 Jahren anhand von Eisbohrkernen aus dem 5.700 Meter hohen Quelccaya-Gletscher die Klimadaten vergangener Jahrtausende. Seine schockierende Bilanz: Binnen eines Jahres hat sich das Gletschereis bereits um 60 Meter zurückgezogen. In Bangladesch sieht es nicht besser aus: Die Zeitabstände zwischen den großen Fluten sind kürzer geworden, Salzwasser dringt über die Flussarme des Ganges ins Landesinnere vor und macht das Ackerland unfruchtbar. 'hitec: Das große Schmelzen' führt zu den Brennpunkten des Klimawandels, wo einige der renommiertesten Klimaforscher dem Planeten den Puls fühlen.

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16:10 - 17:00, arte
Die Schätze des Königs Salomon geschichte.gif (1360 Byte)

Im Jahr 2000 taucht eine 2800 Jahre alte Tafel auf, die als der erste archäologische Beweis galt für die Existenz des biblischen Königs Salomon und des von ihm erbauten Tempels in Jerusalem. Jetzt enttarnen israelische Kriminalisten sie als Fälschung. Die Doku beleuchtet die Auswirkungen der Entdeckung.

Salomons Tempel soll auf Jerusalems Tempelberg gestanden haben. Die Moslems bestreiten dies. Seit 1400 Jahren ist der Berg in ihrem Besitz, dort liegt die Al-Aqsa-Moschee. Und Ausgrabungen, die die Existenz des jüdischen Heiligtums belegen könnten, sind verboten.

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16:30 - 17:15, SWR
Naturwunder Galapagos fauna.gif (2335 Byte) unesco.gif (2965 Byte)

Piratenversteck, Strafkolonie und seit 1959 schließlich Nationalpark -ca. 1000 km vom Festland entfernt, wurde der Galapagos-Archipel im Pazifik sehr unterschiedlich genutzt. Besondere Bedeutung kommt ihm allerdings als Naturparadies zu: Wegen der abgeschiedenen Lage entwickelte sich die Tierwelt relativ unbeeinflusst - so leben hier riesige Schildkröten, seltsame Drachentiere und vampirartige Vögel. In einer zweiteiligen Doku wird die Einzigartigkeit der Fauna erklärt, die Darwin 1840 zur Entwickung seiner Evolutionstheorie inspirierte. 2. Teil: 11.6.

Die Galápagos-Inseln wurden 1535 zufällig vom Bischof von Panama entdeckt, als er mit seinem Schiff vom Kurs abkam und auf einer der Inseln strandete.

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17:00 - 17:30, 3SAT
Geheimnisvolle Wildnis fauna.gif (2335 Byte)

Es ist eines der größten Totalreservate Deutschlands - das Naturschutzgebiet Königsbrücker Heide. Obwohl nur wenige Kilometer von Dresden entfernt, ist es nahezu unbekannt, Betreten ist streng verboten. Bis vor 20 Jahren war dort ein russischer Truppenübungsplatz, einer der größten außerhalb der Sowjetunion. Nur auf ein Prozent der Fläche fand eine Entmunitionierung statt. Den Rest zu säubern, würde Milliarden kosten. Auch deshalb entschied sich der Freistaat Sachsen, die Natur sich selbst zu überlassen. Vom Aussterben bedrohte Kraniche ziehen dort im Schutz unberührter Sümpfe und Moore ihren Nachwuchs groß. Die auch Stinkhähne genannten Wiedehopfe mit ihrem schwarzweiß gestreiften Schwanz und der unverwechselbaren Federhaube auf dem Kopf haben in den alten Raketen-Bunkern der Sowjetarmee ein neues Heim gefunden. Eine kleine Sensation, denn deutschlandweit soll es nur noch circa 350 Brutpaare geben. Der Film zeigt das Leben auf dem 5.000 Hektar großen Paradies für Tiere und Pflanzen und gewährt Einblicke in diese Welt, die Menschen sonst verschlossen bleibt. Zu sehen ist unter anderen eine Biberfamilie, die dort ungestört riesige Staudämme anlegt und ganze Wälder überflutet.

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17:05 - 17:30, B3
Fernweh

Nach Mitternacht geht das Leben hier erst richtig los. Wenn die Profis des Nachtlebens auf die Pirsch gehen, dann entfaltet Ibiza seinen wahren Zauber. Und während die einen bereits ihre Nachtruhe pflegen, tauchen die anderen ein in ihre eigene kleine Welt. Die Einheimischen haben sich diesem Rhythmus wohl oder übel angepasst: Der Alte Markt öffnet erst am späten Vormittag seine Stände. Dort findet man noch ein wenig vom alten Ibiza, das es bis in die 1960er-Jahre gab. Bis dahin lebte man auf der kleinen Balearen-Insel noch vom Olivenanbau und vom Fischfang. Heute kommen rund 1,5 Millionen Gäste pro Jahr nach Ibiza - sie haben Wohlstand auf die Insel gebracht, aber auch das Trauma vom Massentourismus und Überfremdung.

17:15 - 18:00, SWR
Sardinien - Barbarenland und Smaragdküste fauna.gif (2335 Byte)

In der Barbagia, dem Barbarenland, schlägt noch das ursprüngliche Herz Sardiniens. Den meisten Besuchern, die vor allem wegen der kilometerlangen Strände auf die Mittelmeerinsel kommen, ist das Hinterland Sardiniens unbekannt. Hier zeigt sich die Insel von ihrer urwüchsigen und ungezähmten Seite. Es ist eine wildromantische Landschaft. Sanfte Hügel wechseln sich ab mit bizarren Granitfelsen dann wieder weite Ebenen. Überall liegt der Duft von Macchia aus Immortelle, Ginster, Myrte, Thymian, Rosmarin und Wacholdersträuchern in der Luft. Bis über 1.800 Meter erheben sich die Berge. Der Gegensatz zum bekanntesten Küstenstreifen Sardiniens, der Costa Smeralda, könnte nicht größer sein, wo weiße Sandstrände, verschwiegene Buchten und das smaragdgrüne Meer die Insel prägen. Der Film zeichnet ein Porträt von Sardiniens Hinterland und seinen Menschen. Er begibt sich aber auch an die einmaligen Küsten der zweitgrößten Insel im Mittelmeer. Er begegnet Hirten, Fischern, Korkschälern, Archäologen und einer Schneiderin, der es gelungen ist, aus Kork Stoff zu machen, um daraus extravagante Kleider zu kreieren. Im Mittelpunkt steht das Fest der Madonna della Consolata.

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18:15 - 19:00, arte
Die Falkenärztin von Abu Dhabi fauna.gif (2335 Byte)

In Arabien hat die Jagd mit Falken Tradition. Die größte Falkenklinik der Welt steht in Abu Dhabi. Dort kümmert sich die deutsche Tierärztin Margit Müller um die Gesundheit der kostbaren Greifvögel.

Die Vereinigten Arabischen Emirate bestehen aus Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fuschaira, Ra's al-Chaima, Schardscha und Umm al-Qaiwain. Hier leben 8000 Deutsche.

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19:30 - 20:15, ZDF
Tatort Eulau geschichte.gif (1360 Byte)

In der Kiesgrube von Eulau bei Naumburg in Sachsen-Anhalt entdecken Archäologen 2005 eine einzigartige steinzeitliche Grabanlage: Drei Frauen, zwei Männer und acht Kinder wurden dort vor 4500 Jahren gemeinsam bestattet. Aber warum starben diese Menschen zur gleichen Zeit? Wurden sie Opfer eines Gewaltverbrechens? Unter Einbeziehung eines BKA-Profilers und mithilfe modernster Analysemethoden ermitteln Archäologen und Anthropologen.

Das Gräberfeld liegt 23 Kilometer vom Fundort der 3600 Jahre alten Himmelsscheibe von Nebra entfernt.

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19:40 - 20:00, 3SAT
Bryggen, Norwegen - Nördlichster Brückenkopf der Hanse unesco.gif (2965 Byte)

Die norwegische Hafenstadt Bergen war im 14. und 15. Jahrhundert einer der wichtigsten ausländischen Stützpunkte der Hanse. Der norddeutsche Städte- und Handelsbund hatte dort im Jahr 1360 ein Kontor, eine Handelsniederlassung, gegründet. Bergen war der Umschlaghafen für Waren aus aller Herren Länder. Die deutschen Handelsleute hatten ihr eigenes Wohn- und Arbeitsviertel: die deutsche Brücke, heute 'Bryggen' genannt. Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' gibt Einblicke in eine raue Männergesellschaft, die damals in den engen Höfen des Viertels nach den strengen Gesetzen des Kontors im Zölibat leben musste. Außerdem erzählt er von der harten Arbeit mit übel riechenden Waren und berichtet von Handelsburschen, die auf Bryggen ihren Weg zur erfolgreichen Kaufmannskarriere begannen.

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20:15 - 21:00, 3SAT
Östlich der Oder fauna.gif (2335 Byte)

Wolfgang Wegner bereiste das östliche Ufer der Oder, die Neumark. Eine Gegend im Umbruch: Posen gibt sich modern und westlich, an der Warthe und in der Netzer Heide bieten Sümpfe, Seen und tiefe Wälder ursprüngliche Landschaft. Vom prächtigen Kostrzyn (Küstrin) sind nur noch Ruinen übrig, dafür wurde die im Krieg zerstörte Marienkirche in Chojna (Königsberg) mit deutschen Investoren restauriert.

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20:15 - 21:45, H3
Bahnabenteuer in Japan bahn.jpg (2944 Byte)

Wie ein weiß glänzender Pfeil gleitet der 'Romancecar' aus der Hektik Tokios hinaus Richtung Westen; der hypermoderne Zug bringt Ausflügler und Touristen ins Naturparadies Hakone. Traditionelle Bergbahnen erschließen dort die Waldlandschaft mit ihren Hügeln und Seen - wer sich in Japan aufmacht, per Eisenbahn Land und Leute zu entdecken, wird immer wieder mit spannenden Gegensätzen konfrontiert: Tradition und Moderne, Stille und Hektik liegen nah beieinander. Im berühmten Teegebiet von Kawane betreibt 'Oigawa Railway' noch einige der in Japan selten gewordenen Dampfloks. In der alten Kaiserstadt Kyoto beeindrucken nicht nur die berühmten Tempelanlagen - Bahnfans pilgern hier auch in Japans größtes Eisenbahnmuseum. Weiter südlich auf der Hauptinsel Honshu schließlich zieht der Dampfzug 'Yamaguchi' Besucher von den Hafenstädten der Küste hoch in die Berge - dorthin, wo der Apfel 'Fuji' wächst und wo Crashkurse im Lokheizen angeboten werden: Das Herz Japans steckt voller Bahnabenteuer.

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20:15 - 21:00, Phoenix
Traumziel Karibik ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Überall auf den Niederländischen Antillen finden sich Spuren des 'Mutterlandes': Dieter Schumann entdeckt in Curaçaos Hauptstadt Willemstad ein knallbuntes Klein-Amsterdam. Hier trifft er Deutsche, die als Delfintherapeut und Tauchlehrer arbeiten, jagt mit der Küstenwache Drogenschmuggler und erlebt auf Sint Maarten den karibischen Karneval .

Die Niederländischen Antillen sind nur innenpolitisch völlig autonom.

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21:00 - 21:45, Phoenix
Traumziel Karibik ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Vier Inseln auf den Kleinen Antillen: Antigua, die britische Kronkolonie Montserrat, Gouadeloupe und Dominica. Vier kleine Paradiese für Leute mit ausreichend Geld. Für viele Einheimische aber liegen über dem vermeintlichen Paradies dunkle Schatten. Der Kanadier Gregory Scott ist der Liebe wegen in die Karibik gezogen. Von Ottawa nach Antigua. Er wolle dort nie wieder weg, sagt er. Greg Scott, der Hubschrauberpilot, fliegt das Team mit Reporter Dietmar Schumann und Kameramann Frank Vieltorf auf einige der britisch und französisch geprägten Inseln in der südöstlichen Karibik.

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21:00 - 21:45, 3SAT
Östlich der Oder fauna.gif (2335 Byte)

Beim Erntedankfest in Krobia in der Nähe von Leszno ist das ganze Dorf auf den Beinen. Mit Kutschen geht es zur Kirche, wo die Erntekränze gesegnet werden, danach in einer feierlichen Prozession zum Festplatz. Jetzt, im Spätsommer, werden überall im Posener Land Tomaten, Zuckerrüben und Kartoffeln geerntet. In Posen, der Metropole Westpolens, ist der Marktplatz vollständig restauriert und strahlt wieder im alten Glanz. In den schmucken Häusern lebten einst Handwerker und Händler. Ein besonderer Blickfang ist das alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. In das Posener Land kamen um 1720 katholische Einwanderer aus dem Fränkischen, die Bamberger. Im Laufe der Zeit haben sie sich vollständig in die polnische Gesellschaft integriert. Aber noch immer sind sie stolz auf ihre Herkunft.

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21:45 - 22:30, Phoenix
Ringkampf am Amazonas

Bei den Weißen ist es Fußball oder Baseball, bei den Kamayurá in Brasilien ist es Huka-Huka: Der rituelle Ringkampf des Amazonas-Indiostammes gehört seit Menschengedenken zur unverbrüchlichen Tradition. Eine kämpferische Reportage aus einer unbekannten Welt des Amazonas, in der die körperliche Urgewalt mehr gilt als die Verlockungen und Annehmlichkeiten der 'brancos' aus dem Häuser-Dschungel. Es kämpfen schon die Kleinen, um sich zu stählen und später einmal ein berühmter Ringer zu werden. Die Erwachsenen ringen jeden Tag, um sich vorzubereiten auf das jährliche Treffen der riesigen Xingu-Familie, wo es um die Ehre des Stammes geht. Die Xingu sind - im Gegensatz zu den meisten anderen Stämmen im Amazonas - muskulös und korpulent, und ihre Kampfrituale sind demzufolge nicht von schlechten Eltern: regelmäßig fließt Blut, und oft bricht auch schon mal ein Knochen. Nach den Kämpfen geht die Selbstkasteiung weiter: Mit Piranha-Zähnen kratzen die Ringer ihre Haut auf, um sich abzuhärten. Wir verfolgen einen Jäger, der einen Jaguar erlegt, feiern das Bambus-, das Stachelkastanien- und das Papageien-Fest mit den Kamayurá, und lassen uns vom Dorfältesten in die Geheimnisse der Heilkunst mit Pflanzen einweisen. Obwohl die Kamayurá schon seit 30 Jahren in Kontakt mit den Weißen sind, trotzen sie den Einflüssen der Zivilisation: In den Schulen lernen sie zwar auch Portugiesisch, aber eben auch ihren Stammesdialekt, das Tupi-Guarani. Um ihre Kultur nicht zu verwässern, erkennen die Xingu das Curriculum des Staates nicht an. Die polygamen Xingu jagen und fischen, und ihre Pajés (Medizinmänner) gehören zu den Erfahrensten im Amazonasbecken: Mit einem geheimnisvollen Ritual des Pfeifenrauchens und mit Kräutern aus dem eigenen Garten heilen die Greise Krankheiten des Geistes und des Körpers. Die Pillen und die Impfungen des Weißen Mannes lehnen die Xingu rigoros ab. Besuchen darf man sie nur, wenn sie einen einladen!

23:30 - 00:25, Phoenix
Schmutziges Gold geschichte.gif (1360 Byte)

Zwischen 1937 und 1945 plünderte die japanische Armee in China Hunderte Tonnen Gold, Silber und Platin, die nach Kriegsende spurlos verschwunden waren und bis heute nicht wieder aufgetaucht sind. 40 Jahre später, im Frühjahr 1987, sucht eine Gruppe Amerikaner nach dem legendären Kriegsschatz - auf den Philippinen. Dort sollen die Japaner ihre gigantische Beute vor der Kapitulation versteckt haben. Fand der Leiter der amerikanischen Operation, John Singlaub, das Gold auf den Philippinen?

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23:35 - 00:20, ZDF
Maos langer Marsch - Mythos und Wirklichkeit geschichte.gif (1360 Byte)

Von der chinesischen Staatspropaganda wurde der 'lange Marsch' der kommunistischen Revolutionstruppen von 1934 bis 1935 zum Heldenmythos verklärt. Unter Führung Mao Zedongs hätten sich damals die zahlenmäßig unterlegenen Rotarmisten ein strategisch geniales 370tägiges Rückzugsgefecht geliefert, das die Grundlage für den Erfolg der Revolution gelegt habe. Tatsächlich aber war der 'lange Marsch' eher eine 'große Flucht' mit bitteren Verlusten.

Mit aufwendigen 3-D-Animationen rekonstruiert der Film aus der Reihe 'ZDF-History' die dramatische Geschichte des 'langen Marsches'.

23:35 - 01:10, B3
Comandante ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Im Februar 2002 gibt Kubas Staatschef Fidel Castro dem Oscargekrönten Regisseur Oliver Stone ein drei Tage dauerndes Interview. Stone spricht mit dem kommunistischen Diktator über den Zustand seines Landes, Sophia Loren und den Kinohit 'Titanic'.

In Auftrag gegeben hatte den Film der US-Sender HBO. Die Verantwortlichen weigerten sich jedoch, das Porträt auszustrahlen, weil ihnen Castros Porträt zu positiv schien.

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