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ccc
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| Freitag, 26.03.2010 |
| 05:45 - 06:30,
Phoenix |
| Ferne Heimat Kasachstan Hunderttausende
Deutsche wanderten seit dem 16. Jahrhundert nach Russland aus. Etwa 2,5 Millionen
deutschsprachige Menschen zählte man 1914 im Zarenreich. Als die Wehrmacht im Zweiten
Weltkrieg in Russland einmarschierte, fürchtete die russische Regierung, dass die
heimischen Deutschen mit ihr kollaborieren würden. Daher wurde die Deportation aller im
westlichen Teil der damaligen UdSSR lebenden Deutschen nach Sibirien, Mittelasien und nach
Kasachstan, wo allein fast eine Million Deutsche lebten, befohlen. Seit Anfang der
1990er-Jahre ist ein Großteil der Russlanddeutschen wieder in das Land ihrer Vorfahren
zurückgekehrt, weil sie hoffen, hier ein besseres Leben führen zu können. Doch die
Integration ist schwierig, denn die meisten leben in gettoähnlichen Vorstädten wie
Wiesbaden-Schelmengraben und werden hierzulande als 'Russen' angesehen. Jutta Jekel ist
Pfarrerin in Wiesbaden-Schelmengraben. In ihrer Gemeinde gibt es fast 5.000
Russlanddeutsche, zumeist aus Kasachstan. Sie hat viel über das Schicksal der
deportierten Wolgadeutschen gehört und erfahren, wie viel Leid und Schrecken die deutsche
Minderheit in der UdSSR erleiden musste. Um das Land kennen zu lernen, aus dem der
Großteil ihrer Gemeinde stammt, ist Jutta Jekel mit dem Fernsehautor Hajo Bergmann nach
Kasachstan gereist. Gemeinsam besuchen sie das Straflager Karaganda, alte deutsche
Siedlungen, dagebliebene Deutsche, deutsche Rückkehrer und Geschäftsleute - und treffen
alte Menschen, die die Schrecken der Stalin-Ära noch erlebt haben. |
| 06:35 - 07:00,
3SAT |
Felix und die wilden Tiere
 Der Biologe und
Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis
und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. In diesem Film geht es um fliegende
Säugetiere, für die der Tierfilmer eine besondere Zuneigung hegt. Den meisten Menschen
dagegen sind sie fremd und unheimlich, weil sie bei Nacht und Dunkelheit leben. Während
seines Biologie-Studiums hat Felix ein Jahr lang eine bestimmte Art dieser Nachttiere
erforscht und sie zum Thema seiner Diplomarbeit gewählt: Es handelt sich um die
Mausohrfledermäuse. Mit der Kamera beobachtet Felix eine Kolonie dieser Fledermäuse, die
im Dachgestühl einer bayerischen Kirche ihre 'Wochenstube' eingerichtet hat. Hunderte von
winzigen Jungen werden geboren, doch der Überlebenskampf ist hart. Die Mütter fliegen in
den Nächten zur Jagd auf Insekten aus, wobei sie sich häufig bis zu 40 Kilometer weit
von der Wochenstube entfernen. Sommerliche Kaltwetterperioden, Regen, Hagel und Stürme
bringen den Nachwuchs in Gefahr, weil die Fledermausweibchen anderswo Unterschlupf suchen
müssen und vorübergehend in einen Kälteschlaf fallen. Die in der Wochenstube
zurückgebliebenen Kleinen werden ihre einzige Nahrung, die Muttermilch, erst wieder
bekommen, wenn wärmere Tage die Mütter aus dem Kälteschlaf erwachen lassen. Kopfüber
an Dachbalken hängend warten die hungrigen Jungen auf die Rückkehr ihrer Mütter. Es ist
ein Wettlauf mit der Zeit. |
| 11:00 - 11:15,
RBB |
Das Geheimnis der Ruinenstadt
von Simbabwe  Im Südosten Simbabwes, in einer kargen und schwer
zugänglichen Gegend, lag für Jahrhunderte ein Geheimnis verborgen. Seefahrer und
Händler unterschiedlichster Herkunft, die die Ostküste Afrikas bereisten und in das
Landesinnere des Kontinents vordrangen, erzählten Geschichten von einem Ort, der in der
Sprache der Shona 'dzimba dza mabwe' heißt und mit 'große Häuser aus Stein' übersetzt
wird. Eine große Stadt, die ganz aus Stein erbaut ist, von der aber weder der genaue Ort
bekannt war, noch, welche Menschen dort lebten. Ende des letzten Jahrhunderts gelang es
dem deutschen Forscher Karl Gottlieb Mauch, das sagenumwobene Great Simbabwe zu erreichen.
Aber mit seiner Entdeckung sind eine Vielzahl neuer Fragen hinzugekommen. |
| 11:20 - 11:45,
MDR |
Vergessene Inseln  Adak
Island ist die größte Insel der Andreanof Islands im Pazifischen Ozean/Alaska. Adak
Island zählte in Zeiten des Kalten Krieges aus strategischen Gründen zu den Hot Spots
der westlichen Militärwelt. Heute dagegen gleicht sie einer Geisterstadt, ist nahezu
verlassen und in der Bedeutungslosigkeit versunken. Trotz der extrem kalten
Witterungsverhältnisse harren dort rund 150 Menschen auch noch im Jahre 2010 aus. |
| 12:00 - 12:30,
3SAT |
| Krach am Grab Jerusalem
heißt wörtlich die 'Stadt des Friedens'. 'Ein schlechter Witz', meint Adel Abu Nader
Barakat, dessen Familie seit Generationen direkt neben der Grabeskirche einen kleinen
Laden für Pilgerbedarf und Reiseandenken hat. Er verkauft dort Dornenkronen und
'heiliges' Wasser, das allerdings tatsächlich einfach aus dem Wasserhahn kommt. 'Frieden?
Die schlagen sich hier gegenseitig die Köpfe ein!' Die Reiseführer, die Tag für Tag
hunderte von Pilgern durch die Kirche führen, können das nur bestätigen. 'Bei einer
Prügelei zwischen Griechen und Armeniern wurde ein Mönch buchstäblich krankenhausreif
geschlagen', erzählt die französische Reiseführerin Denise, 'mit einem Besen! Nur weil
sie sich nicht einigen konnten, wer vor Ostern an welcher Stelle putzen darf. Ein
Wahnsinn!' Auch Waji Nusseibeh, der muslimische Palästinenser und Torwächter kann nur
den Kopf darüber schütteln, dass noch nicht einmal an diesem für die Christen heiligen
Ort Frieden herrscht. Jeden Morgen um fünf schließt er die Kirche auf. Als Sultan Salah
al-Din die Kreuzfahrer vertrieben hatte, gab er Wajis Familie den Kirchenschlüssel,
anscheinend die Konflikte zwischen den Christen vorausahnend. Nusseibeh ist von ihnen
enttäuscht: 'Wir sind an einem heiligen Ort. Da wäre ein bisschen Respekt einfach
angebracht.' Doch Krieg oder Frieden: Die Grabeskirche ist täglich Brot für viel mehr
als nur Torwächter, Reiseführer und Fotografen. Hunderte von Souvenirläden rund um die
Kirche verkaufen Kitsch und Kunst: alles vom heiligem Öl aus dem Supermarkt über Kittel
für die Jordantaufe bis hin zu Dornenkronen, geflochten aus den Zweigen irgendwelcher
Hecken am Stadtrand. Die Reportage von Uri Schneider dokumentiert alles und zeichnet mit
leichter Hand ein teilweise skurriles Bild des christlichen Zusammenlebens in einer der
berühmtesten Kirchen der Welt. Leider ist es durchaus nicht immer so friedlich, wie es
der Herr nicht nur in der Osterzeit doch wohl gern hätte ...

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| 13:30 - 14:15,
H3 |
| Aachen Die
geografische Lage Aachens im Dreiländereck bestimmt die Atmosphäre der Stadt: ein
bisschen deutsche Biederkeit, viel belgische Leichtigkeit mit französischem Touch und das
total Coole der Holländer. Eigentlich hieß die Stadt früher 'Bad Aachen', denn in den
heißen Quellen nördlich der Alpen badeten schon rheumageplagte Römer. Karl der Große
ließ auf römischen Thermen das karolingische Oktogon seiner Pfalzkapelle bauen. Aachen
selbst nannte sich 'Heiliger Stuhl', und dass Carolus Magnus in jedem alten Pfuhl oder
Weiher gebadet und auf jedem großen Feldstein gesessen haben soll, darüber spotteten
Besucher schon im 19. Jahrhundert. Dass auch die berühmten Printen ein Grund sind, nach
Aachen zu fahren, steht außer Zweifel. Frischer Wind weht von der
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen: 40.000 Studenten erlebten dort
einen Höhenflug, als die Auszeichnung als 'Exzellenz-Universität' die Hochschule im Jahr
2007 an die Spitze der deutschen Eliteschulen katapultierte. Wer dort seinen Abschluss
macht, hat gute Karriere-Chancen. Ob Karlspreis, Exzellenz-Uni oder karnevalistische
Ordensverleihung, die Stadt am Rande der Republik hat sich im Zentrum Westeuropas
positioniert - ein Schwergewicht auf der Route Charlemagne. 'Bilderbuch: Aachen' stellt
die Stadt und ihre Bewohner vor. |
| 13:30 - 14:15,
B3 |
Ein Franke entdeckt Alaska
 An
Originalschauplätzen anhand von Originaldokumenten und Berichten von Zeitgenossen wird in
dieser Dokumentation das abenteuerliche Leben Stellers nacherzählt. Eine filmische
Spurensuche mit großartigen Landschaften und einprägsamen Episoden lässt die Zeit der
Entdeckungen aufleben, als Wissenschaftler Geschichte schrieben. Als Schiffbrüchiger
überlebte er den grausamen Polarwinter auf einer der einsamsten und unwirtlichsten Inseln
der Welt. Angeklagt als Verschwörer und Anstifter eines Aufstandes der ostsibirischen
Völker gegen die Herrschaft des Zaren entging er nur um Haaresbreite dem Henker. Als
mittelloser Wundchirurg schloss er sich einem russischen Heer an und macht in St.
Petersburg Karriere. Als erster und einziger Wissenschaftler beschrieb er eine später
nach ihm benannte und heute ausgestorbene Seekuh. Als Schiffsarzt war er dabei, als der
'Kolumbus des Zaren' Vitus Bering 1741 Alaska entdeckte. Die Rede ist von dem 1709
geborenen Georg Wilhelm Steller aus Windsheim.

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| 14:15 - 15:00,
3SAT |
| Bilderbuch Die
Hohenloher Ebene erstreckt sich halbkreisförmig am Fuß des Schwäbisch-Fränkischen
Waldlandes vom Neckar bis zur Tauber. Eigensinn und Bauernschläue sagt man den
Hohenlohern nach. In Gammesfeld im Hohenloher Land sitzt die kleinste Bank Deutschlands.
Hartnäckig trotzt die Einmann-Bank im fünfziger Jahre Look allen
Vereinnahmungswünschen, hält eisern am Genossenschaftsprinzip fest und versteht sich als
Dienstleister der Mitglieder. Seine Durchlaucht Friedrich Karl Fürst zu
Hohenlohe-Waldenburg ist so etwas wie das historische Gedächtnis der sechs Hohenloher
Fürstenlinien, die der Region ihren Namen gaben. Für sein Siegelmuseum hat er Dioramen
gebastelt, die wichtige Ereignisse nachstellen, in die Hohenloher Fürsten verstrickt
waren. In Waldenburg, dem so genannten Balkon Hohenlohes, liegt das Schloss des Fürsten
zu Hohenlohe-Waldenburg. Das scheinbar mittelalterliche Städtchen mit Blick ins Land
wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg neu aufgebaut. Die Künstlerin Ada Isensee
nutzt den Turm des Waldenburger Schlosses als Atelier für Feinarbeiten an ihren
Glasbildern, im Rittersaal entwirft ihr Mann, Gottfried von Stockhausen, große
Kirchenfenster. In Gochsen richtete eine Verehrerin der britischen Königin ein
Queen-Café nebst -Museum ein. In Wolpertshausen züchtet Rudolph Bühler die alte
Haustierrasse der Schwäbisch-Hällischen Schweine, entwickelte daraus eine Marke und
importierte mit dem für die Wurst benötigten Pfeffer indische Kultur gleich mit.
Publikumsmagnet der Kocherstadt Schwäbisch Hall ist die berühmte Treppe am Marktplatz.
Jeden Sommer wird hier Theater gespielt, diesmal Friedrich Schillers 'Kabale und Liebe'.

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| 14:15 - 15:00,
B3 |
| Skizzen aus Spanien In
Kastilien ist die 'Semana Santa' keine Festwoche wie in Andalusien. Hier, im Hochland
Spaniens, trägt sie immer noch Züge des strengen, mittelalterlichen Bußgangs. Abend
für Abend ziehen in der Karwoche die Prozessionen durch Salamanca. In der Karwoche ziehen
Prozessionen bis tief in die Nacht hinein durch Salamanca. Bruderschaften in langen
Bußgewändern tragen die 'pasos', schwere, sänftenartige Altäre mit lebensgroßen
Figuren, die Szenen der Passion darstellen. Gruppen von Bläsern und Trommlern begleiten
die Umzüge mit dunkler Musik und dröhnenden Wirbeln, Kreuzträger und Kettengänger
schleppen sich hinter den Altären her zum Zeichen ihrer persönlichen Nachfolge Christi.
Etwa zwanzig Bruderschaften, zumeist aus den mittelalterlichen Zünften entstanden,
pflegen und erhalten die Altäre und schmücken sie jedes Jahr mit unzähligen Blumen. In
Kastilien ist die 'Semana Santa' keine Festwoche wie in Andalusien. Hier, in der kargen
Meseta, aus der das Christentum in Jahrhunderte währenden Kämpfen gegen die Mauren nach
Süden getragen wurde, ist sie der strenge Bußgang der Fastenzeit geblieben.

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| 14:15 - 15:00,
H3 |
Planet Erde  'Die neuen Kameras
sind so klein, dass sie auf dem Rücken eines Vogels befestigt werden können und während
des Fluges fotografieren', erklärt Englands Tierfilm-Legende David Attenborough (80). 'Es
stimmt also, dass die Doku die Welt so zeigt, wie sie nie zuvor zu sehen war!'. Die
Fortsetzung der spektakulären Naturreportage von 2006 beginnt mit einer Folge über die
Eiswelten an Nord- und Südpol. Wieder ging das Team um Regisseur Alastair Fothergill (46)
an die Grenze des Machbaren: Die Kameraleute lebten ein Jahr in der Antarktis, der
kältesten Region der Erde. Ein Filmversuch durfte nie mehr als 30 Minuten dauern: Länger
hält der Mensch die extreme Kälte nicht aus. Trotzdem brachten sie einzigartige
Aufnahmen von brütenden Kaiserpinguinen mit. Im Polarwinter, wenn die Temperaturen
wochenlang -70°C nicht überschreiten, überleben die Tiere nur dicht aneinander
gedrängt in großen Kolonien. Sogar die Royal Navy unterstützte das Filmprojekt: Die
Luftaufnahmen von jagenden Buckelwalen wurden vom Helikopter des Kriegsschiffs 'HMS
Endurance' aus gemacht. Die Bilder verdeutlichen aber auch die Folgen der Erderwärmung:
Einem jagenden Eisbären taut der Lebensraum buchstäblich unter den Pranken weg. 'Die
Doku zeigt eine Welt, die es erschreckenderweise in wenigen Jahren nicht mehr geben wird.
Sie ist ein Appell, die verbliebenen Naturwunder zu schützen', mahnt Attenborough.

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| 16:55 - 17:15,
3SAT |
Georgien  Zwischen
den Kontinenten Europa und Asien gelegen, ist Georgien der Schmelztiegel einer Vielzahl
von Völkern und Kulturen. Kirchen, Klöster und die Lebensweise der Menschen erzählen
von der Jahrtausende alten Geschichte des Landes. Die Landschaft Georgiens ist geprägt
von den Bergen des Großen und des Kleinen Kaukasus. Zwischen den beiden Gebirgszügen
liegt im Westen das fruchtbare subtropische Gebiet der Kolchis, einen Kontrast dazu bildet
die Halbwüste Garedschi an der Grenze zu Aserbaidschan. Der Film 'Georgien - Menschen,
Landschaften und Kulturen am Kaukasus' berichtet über das kontrastreiche Land zwischen
zwei Kontinenten.

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| 20:15 - 21:00,
H3 |
| Auf der Kurischen Nehrung Wolfgang
Wegner bereist die 98 km lange, aus Wanderdünen bestehende Halbinsel im ehemaligen
Ostpreußen, die teils zu Litauen, teils zu Russland gehört. Auf der Reise trifft das
Filmteam u.a. Christel Tepperis, eine der letzten hier geborenen Deutschen, die noch
Kurisch spricht, und die Litauerin Aujra Feser, die mit ihrem Mann ein
Touristikunternehmen leitet.
Die Kurische Nehrung verdankt ihren Namen dem Volk der Kuren und ist eine der größten
Dünen Europas.

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| 21:00 - 21:45,
RBB |
Das Geheimnis der Buckelwale
 Jeden
Winter wandern über 8000 Buckelwale von Alaska nach Hawaii. In den warmen Gewässern des
Pazifiks paaren sie sich nach wilden Verfolgungsjagden und zum berühmten Gesang der
Walbullen. Trächtige Kühe bringen hier ihre Kälber zur Welt. National
Geographic-Fotograf Charles Nicklin und Zoologe Dr. James Darling, beide auf Buckelwale
spezialisiert, erzählen vom Liebesleben der Giganten.
Buckelwale tauchen unter Bildung eines Buckels ab, daher der Name. Sie werden bis zu 15
Meter lang, bis zu 30 Tonnen schwer. Weltweit gibt es rund 12000 Tiere.

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| 21:00 - 21:45,
H3 |
Himmelsziegen in den
polnischen Sümpfen  Im äußersten Nordosten Polens liegt das größte
naturnahe Flusssystem Europas: die Täler der Flüsse Narew und Biebrza. Wenn sich im
Frühjahr die Flüsse wieder in ihr eigentliches Bett zurückziehen, hinterlassen sie eine
fast unüberschaubare Fläche von überfluteten Wiesen. Zehntausende Zugvögel, die einen
Zwischenstopp auf ihrem Weg in die sibirischen Brutgebiete einlegen, finden sich jedes
Frühjahr auf den Überschwemmungswiesen ein. Aber auch Brutvögel, die hierzulande
bereits zu den seltenen Arten zählen, finden hier ihr Zuhause, etwa die zahlreichen
Schnepfenvögel, deren eigenartige Balz mit Schaukämpfen und akrobatischen Flugspielen
staunen lassen. Besonders beeindruckend sind die rasanten Sturzflüge der Bekassine, wegen
ihrer 'meckernden' Fluggeräusche auch 'Himmelsziege' genannt. Viel mehr als ihre
Kapriolen in der Luft ist von dieser besonders scheuen Schnepfe normalerweise nicht zu
sehen. Noch schwieriger ist die Gruppenbalz der Doppelschnepfe zu beobachten. Im Frühjahr
ist die Luft über den gefluteten Wiesen des Narewflusses erfüllt mit Gezeter und
Geschrei vor allem von Uferschnepfen und Kiebitzen. |
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