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Mittwoch,
24.03.2010 |
| 05:05 - 05:35,
3SAT |
Wenn Armut blind macht  Der
Norden Ghanas gehört zu den ärmsten Regionen der Welt. Zwei blinde Mädchen, Nidiera und
Saw-Erena, leben dort mit ihrer Sippe im Busch. Sie hausen mit mindestens 20
Familienangehörigen in einer winzigen Lehmhütte, ohne Möbel, Strom, fließendes Wasser
und Toilette. Helfer des Schweizerischen Roten Kreuzes haben einen angeborenen Katarakt,
auch grauer Star genannt, bei ihnen diagnostiziert. Durch eine einfache Operation soll den
Kindern das Augenlicht wiedergegeben werden. Der operierende Spezialist ist ein reisender
Arzt, der einzige in der Region. Er ist zuständig für 2,1 Millionen Menschen. In seinem
Geländewagen führt er eine mobile OP-Ausrüstung mit, sterile Tücher und vor allem
einen Generator, weil die Stromversorgung in dieser abgelegenen Gegend desolat ist. Er
operiert unermüdlich, bis er alle wartenden Katarakt-Blinden wieder sehend gemacht hat.
Fallen er oder sein Fahrzeug einmal aus, gibt es keinen Ersatz. Noch warten viele Menschen
in den Armutsgebieten auf eine Katarakt-Operation. Ihnen kann nur geholfen werden, wenn
mehr ausgebildetes Personal in diesen abgelegenen Gegenden wirksam wird. Der Film 'Wenn
Armut blind macht' berichtet über den Kampf gegen die Armutsblindheit in Ghana. |
| 05:35 - 05:50,
3SAT |
Kulinarische Spurensuche  Rohes Robbenfleisch
und Walhaut mit Speck gehören zur traditionellen Mahlzeit der Grönländer. Doch die
Küche der arktischen Insel ist im Wandel, denn im Süden Grönlands wachsen aufgrund der
Erderwärmung Kartoffeln, Gurken und Rhabarber. Zum Trinken gibt es auf Grönland
selbstgebrautes Bier - aus 2.000 Jahre altem Gletscherwasser. Der Film begibt sich auf
kulinarische Spurensuche in Grönland. |
| 11:30 - 12:15,
NDR |
Ostseeparadies Rügen  Die Ostseeinsel
Rügen zählt zu den beliebtesten Reisezielen Deutschlands. Ein magischer Ort, der seit
Jahrhunderten Maler und Schriftsteller inspiriert hat: Die markanten Kreidefelsen mit
ihren schroffen Zacken wurden durch Caspar David Friedrich weltberühmt. Dichte
Buchenwälder, durch die das Blau des Meeres schimmert, zeichnen den Nationalpark Jasmund
aus. Der Nonnensee im Zentrum der Insel wurde erst nach der Wende 'wiedergeboren',
abgestorbene Bäume inmitten der Wasserfläche zeugen von seiner Nutzung als Viehweide.
Die Feuersteinfelder im Nordosten schließlich bieten einen bizarren und kargen Anblick
mit einer ganz eigenen Tier- und Pflanzenwelt. Rügen ist nicht nur Touristenmagnet, es
ist bis heute ein einzigartiges Naturparadies. Rastplatz für Zehntausende von Kranichen,
Lebensraum für Damhirsche, Dachse, Marderhunde und den seltenen Seeadler. Rügens
Geschichte ist eine Geschichte des Wandels: Gigantische Gletscher formten vor mehr als
10.000 Jahren in der letzten Eiszeit die Insel. Mit der Ankunft des Menschen verwandelte
sich die Landschaft. Die Siedler holzten Wälder ab, legten Felder und Wiesen an und
brachten neue Tiere mit. Der Seebäder-Tourismus brachte die größte Veränderung für
die Natur Rügens. Jeden Sommer wälzen sich jetzt lange Autoschlangen durch die engen
Alleen auf dem Weg zu den kilometerlangen Sandstränden. Die aufwendige Naturdokumentation
von Dirk Blumenberg und Telse Meyer zeigt in opulenten Bildern eine der schönsten
Regionen Deutschlands im Wechsel der Jahreszeiten.

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| 13:30 - 14:15,
H3 |
| Danzig Leonard
Szmaglik pirscht durch die Straßen von Danzig. Die alte Hansestadt an der Ostsee - für
den 74-jährigen ehemaligen Kranführer Stoff für eine lebenslange fotografische
Leidenschaft. Die Werftarbeiterstreiks, die Besuche von Günter Grass in seiner
Heimatstadt, den Wiederaufbau der zerstörten Innenstadt - Szmaglik hat alles auf Film
gebannt. Fast eine Million Fotos sind es mittlerweile. In zwei alten Kleiderschränken
seiner Ein-Zimmer-Wohnung bewahrt er sie auf. Filmautor Manfred Uhlig folgt dem alten Mann
auf seine Streifzüge und dokumentiert den Wandel der ehemals deutschen Stadt, die heute
als Kulturhauptstadt Polens gilt. Die nach dem Zweiten Weltkrieg zum größten Teil
zerstörte Innenstadt wurde liebevoll restauriert, ein Prozess, der noch immer nicht
abgeschlossen ist. Auf einem Baugerüst in sechzig Meter Höhe flickt der Denkmalpfleger
der Marienkirche Tomasz Korzeniowski zerbröselte Ziegelsteine. Eine Million Ziegel hat
die größte Backsteinkirche der Welt, jeder zehnte muss restauriert werden - eine
Sisyphusarbeit. Doch während der Erhalt der architektonischen Kostbarkeiten Danzigs im
EU-Mitgliedsland Polen langfristig gesichert ist, plagen den Fotografen Leonard Szmaglik
Sorgen um sein Archiv. 'Was soll aus meinen Negativen werden, wenn ich nicht mehr bin?',
fragt sich der alte Mann. Geld für eine sichere Aufbewahrung hat er nicht. Mit seiner
kargen Rente kann der ehemalige Werftarbeiter nicht einmal die Reparatur seines defekten
Elektroherds bezahlen.

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| 14:15 - 15:00,
H3 |
Planet Erde  Meere bedecken zu
mehr als zwei Dritteln die Erdoberfläche. Alle Kontinente sind von ihnen umspült. Aber
wer weiß schon, dass sich das eigentliche wilde Leben in den riesigen tropischen
Gewässern nur an den Korallenriffen und über Seegraswiesen abspielt? Auch dem heißen
Wüstensand verdankt manches Gewässer ein blühendes Leben. Kolonien von Seevögeln
wissen das dann zu nutzen. Ansonsten muss man schon suchen, um dort in den Meeren Leben zu
entdecken - etwa Buckelwale. Acht Monate hungern die Mütter, nur um das Überleben ihres
Kalbes zu sichern. Erst wenn dieses kräftig genug ist, schwimmen beide zum Fressen in die
rauen, kälteren und gefährlicheren Meere der nördlichen und südlichen Hemisphäre. Mit
kräftigem Flossenschlagen unterhalten sie sich dabei. Delfine zeigen sich beim
Beutemachen als außerordentlich erfinderisch. Sie haben gelernt, geradewegs bis auf den
Strand zu surfen, um Fische zu jagen. Meeresströmungen versorgen die Gewässer mit
Nährstoffen aus der Tiefe. Algen, Salpen, Krill in großen Mengen können davon
existieren. Die winzigen Lebewesen schwappen durch das Wasser und bilden Futter für
andere. Aber auch Algentürme so hoch wie dreistöckige Häuser werden auf diese Weise
gedüngt und gedeihen prächtig. Seeigel, Seesterne - große und kleine, dicke und dünne
- spielen Räuber und Gendarm. Horden von Seeigeln fallen über den Meeresboden her und
fressen weite Gebiete der großen Unterwasserwälder kahl. Seesterne auf Raubzug wurden
noch nie so gefilmt.

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| 14:15 - 15:00,
3SAT |
Pielach - Im Garten der
Voralpen  Die Pielach im Herzen des Alpenvorlands gilt seit uralter
Zeit als 'Fluss des Lebens'. An ihren Ufern lagerten bereits steinzeitliche Mammutjäger -
dort befanden sich die ältesten menschlichen Siedlungen in Österreich. Weit weniger
bekannt als Salzach, Mur oder Drau ist der knapp 70 Kilometer lange Fluss eines der
biologisch wertvollsten Fließgewässer des Landes. In seinen Wassern leben neben
Strömer, Zingel und Goldsteinbeißer beachtliche Bestände des Huchens, des legendären
zwei Meter langen Donaulachses. An den Ufern brüten Gänsesäger, darüber schwirren rare
Eisvögel und 20 verschiedene Libellenarten. Der Film 'Pielach - Im Garten der Voralpen'
unternimmt eine Reise durch das Alpenvorland.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Deutschland Als
Bayern 1255 geteilt wurde, erhoben die Wittelsbacher die niederbayerische Isarstadt
Landshut zur zweiten Residenzstadt des Herzogtums. Zu Füßen der Burg Trausnitz
entwickelte sich eine gotische Handelsmetropole, die zu ihrer Zeit eine Großstadt war und
heute zu den besterhaltenen mittelalterlichen Städten Deutschlands zählt. Versteht man
anderswo unter einer gotischen Altstadt ein Gewirr aus Gassen und Winkeln, so wird
Landshut geprägt von einer beeindruckend schönen Prachtstraße, die sich im leichten
Bogen von der Heilig-Geist-Kirche bis zum St. Martins-Münster zieht. Auch im
Zisterzienserinnen-Kloster Seligenthal findet man Geschichte auf Schritt und Tritt. Fast
alle bayerischen Adelsgeschlechter haben hier ihre Spuren hinterlassen. Alle vier Jahre
feiert man in der Altstadt die 'Landshuter Fürstenhochzeit'. Unter großem Jubel reitet
Herzog Ludwig der Reiche durch die Stadt, grüßt sein Volk und freut sich über das
prachtvollste Fest: die Hochzeit seines Sohnes Ludwig mit der schönen polnischen
Königstochter Jadwiga. Über tausend Landshuter werfen sich aus diesem Anlass in
originalgetreu geschneiderte, mittelalterliche Kostüme. Doch die Landshuter leben nicht
nur in der Vergangenheit. Neben einem immer populärer werdenden Filmfestival gilt vor
allem das Skulpturenmuseum am Hofberg als Kunstadresse ersten Ranges. Der Bildhauer Prof.
Fritz Koenig hat sein eigenes Werk und seine umfangreichen Sammlungen der Stadt vermacht
und damit den Grundstock für das Museum gelegt.

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| 14:15 - 15:00,
B3 |
| Skizzen aus Spanien Der
etwa tausend Kilometer lange spanische Teil des Pilgerwegs nach Santiago de Compostela
führt, nachdem er La Rioja und Altkastilien passiert hat, durch das ehemalige Königreich
von León. Bei den Pilgern gilt die Strecke durch die zentrale Hochebene Spaniens als
wahrer Bußgang, denn der Weg ist wegen seiner Monotonie und der glühenden Hitze des
Sommers sehr anstrengend. Gerade deshalb bleibt er den meisten Wallfahrern am tiefsten ins
Gedächtnis eingeprägt, so auch Karsten Sinning aus Dresden, der schon über neunzig Tage
unterwegs ist. Die Kathedrale von León, ein prachtvoller Dom, war religiöses Zentrum
eines der frühen Königreiche, die später mit Kastilien vereint wurden. Am Rande der
schlichten Altstadt, durch deren Gassen die Leonesen ihren abendlichen 'paseo' machen,
steht die Kirche San Isidoro. Sie ist Nationalheiligtum und Grablege der leonesischen
Herrscher. Sie ruhen im 'Panteón de los Reyes', der mit prachtvollen Fresken geschmückt
ist. Nachdem die Wallfahrer die alte Bischofsstadt Astorga hinter sich gelassen haben,
geht es auf den einsamsten Abschnitt des 'Camino' hinauf in die Hügel der Maragatería,
deren verlassene Dörfer wie ein memento mori wirken. Hier steht auf einem Steinhaufen,
den die Pilger zur Buße zusammengetragen haben, das 'cruz de ferro', das Eisenkreuz auf
einem hohen Holzmasten. Hier legt auch heute noch jeder Wallfahrer eine Pause ein. Über
die stillen Montes de León zieht sich der Jakobsweg bald talwärts nach Ponferrada, in
das mittelalterliche Zentrum des reichen und einflußreichen Templerordens, dessen
mächtige und malerische Burg noch heute eindrucksvoll ist. Die letzte Station auf
leonesischem Gebiet ist Villafranca, ein Ort, der auf dem Camino eine besondere Bedeutung
hatte: Wer krank, gebrechlich und nicht mehr fähig war, die letzten fünf Tagesmärsche
nach Santiago zu schaffen, der empfing hier die volle Absolution wie am Ziel der
Pilgerschaft. |
| 15:00 - 15:45,
3SAT |
Das andere Ende der Welt -
Winterreise durch Neuseeland  Jedes Jahr kommen etwa 1500 Deutsche
für immer nach Neuseeland, wo es gemächlicher zugeht als in anderen Teilen der Welt. So
kann kein Spiel in der Nationalsportart Rugby angepfiffen werden, ohne dass der
traditionelle Haka-Tanz aufgeführt wird. Auf seiner Reise von der Nordspitze Cape Reinga
bis nach Stewart Island im Süden macht Peter Kunz auch an Schauplätzen von 'Der Herr der
Ringe' Station.
Verschiedene Reiseanbieter haben 'Der Herr der Ringe'-Touren im Programm. Das Buch 'The
Lord of the Rings Location Guidebook' führt an die Drehorte der Insel.

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| 15:15 - 16:00,
ZDF |
Steffens entdeckt  Südlich von
Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires erstreckt sich Patagonien - ein Gebiet, größer als
Deutschland und Frankreich zusammen. Das Gleichgewicht der Natur scheint hier noch zu
stimmen, die Tierpopulationen sind stabil, einige wachsen sogar. Dirk Steffens erkundet
das Leben entlang der Küsten: Von der Halbinsel Valdès aus beobachtet er See-Elefanten
und Glattwale. An der Steilküste bei El Condor besucht er die größte Papageienkolonie
der Welt: Felsensittiche haben 35.000 Nester in den Sandstein gebaut. Weiter gehts zu
Pinguinen, Kondoren und Pampa-Hasen. |
| 15:15 - 16:00,
NDR |
Ostpreußens Zauberwald  Masuren, ehemals
Ostpreußen: Kleine Siedlungen und Gehöfte schmiegen sich vereinzelt an den Saum des
riesigen Wald- und Seengebietes. Kleinbauern und Waldarbeiter leben eng verwurzelt in
ihrer Heimat, die zu den am dünnsten besiedelten Gegenden Polens zählt. Hier scheint die
Zeit stehen geblieben zu sein. Die Doku porträtiert sechs Bewohner.

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| 15:45 - 16:15,
3SAT |
Das andere Ende der Welt -
Winterreise durch Neuseeland  Neuseeland ist immer ein Land der
Erfinder gewesen, der Leute mit schrulligen, aber oft erfolgreichen Ideen. So wie der
Entwickler des ersten Raketenantriebs für Menschen, der in Christchurch lebt und als
Sechsjähriger mit seinen ersten selbstgebastelten Flügeln vom Dach der elterlichen
Scheune sprang. Oder wie ein junger Millionär und Unternehmer, der aus dem Wasser von
Kläranlagen Öl gewinnt und Treibstoff herstellen will. Fluggesellschaften stehen bereits
Schlange für diese Erfindung. Die 'Boyracer' von Christchurch hingegen verbrennen ihr
Benzin nutzlos: Zu Hunderten rasen sie durch die Innenstadt und sammeln Strafmandate als
Zeichen der Ehre. Auf 'Perfect Woman', die beste Schäferin Neuseelands, wartet dafür
eine Palette Bier als Preisgeld. Der zweite Teil von 'Das andere Ende der Welt -
Winterreise durch Neuseeland' führt auf die Südinsel, wo mehr Schafe als Menschen leben.
Dort trifft Peter Kunz Erfinder und Visionäre.

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| 19:30 - 20:15,
Arte |
Afrikas Rift Valley - Der
Große Graben  Vermutlich begann die dramatische Geschichte des Rift
Valley in der Region Äthiopiens, in der heute das Gebirge der Simien Mountains steht.
Hier bildete dünnflüssige Lava vor 35 Millionen Jahren ein Hochland und mächtige
Schildvulkane. Als das innere Feuer erlosch, meißelten Wind und Regen die Simien-Berge
aus dem Vulkangestein. Der höchste Gipfel ist über 4.500 Meter hoch. Die berühmtesten
Bewohner der Simien-Berge sind die Dscheladas. Sie zählen zu den seltensten und wohl auch
ungewöhnlichsten Primaten der Welt. Sie leben in großen Gruppen, bewegen sich nur am
Boden fort und fressen ausschließlich Gras. Die Männchen sind ständig in
Rangordnungskämpfe verwickelt, jeder möchte das Oberhaupt sein. Nur dann darf er sich
mit den Weibchen der Familie paaren. Das Rift Valley gilt als Wiege der Menschheit. In den
Wüsten und Tälern zwischen Äthiopien und Tansania fanden Wissenschaftler in den
vergangenen Jahrzehnten unzählige Fossilien früher Menschen. Ein Spaziergang mit der
Anthropologin Louise Leakey am Ostufer des Turkana-Sees zeigt bald den Grund dafür. Der
Boden ist mit Tierfossilien übersät, immer wieder legen kurze Regenfälle und Fluten
neues Forschungsmaterial frei. In dieser Region liegt vermutlich auch das älteste
Siedlungsgebiet der Menschheit. Auch im dritten und letzten Teil der Dokumentation sind
spektakuläre Unterwasseraufnahmen zu sehen. Der mit Abstand beeindruckendste Augenblick:
In Djibouti tauchte das Team plötzlich mitten in einem Schwarm von Walhaien.

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| 19:50 - 20:15,
MDR |
Vergessene Inseln  Palau
wurde einst (1899) vom letzten deutschen Kaiser gekauft und zu einer wichtigen
Handelsstation im Pazifik aufgebaut. Doch bereits 15 Jahre später verkaufte Deutschland
den Inselstaat an Japan. Einem Deutschen ist Palau heute kaum noch ein Begriff. |
| 20:15 - 21:00,
NDR |
Deutschlands älteste Bäume
 Auch
wenn die meisten Holz-Methusalems der Axt zum Opfer fielen, sind in der Kulturlandschaft
noch bedeutende alte Bäume zu finden, die einst z.B. als Gerichts-, Hof- oder Dorfbäume
dienten. Jan Haft setzt einige der Oldies, etwa die Riesenlinde zu Heede und die
Schwarzwälder Großvatertanne, bei besonderen Wetterstimmungen in Szene - während des
goldenen Oktobers oder mit Schnee bedeckt.
Als ältester deutscher Baum gilt die auf 1120 Jahre geschätzte Linde in Schenklengsfeld.
Ältester Baum der Welt ist eine schwedische Fichte von 9550 Jahren!

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| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
Die alten Ägypter  Knapp ein
Jahrhundert lang, von 712 bis 664 v. Ch., hatten Schwarzafrikaner, die Nubier aus dem
heutigen Äthiopien, das mächtigste Reich der Erde beherrscht. Pharao Psammetich I.
vertrieb sie und wurde der erste assyrische Herrscher. Doch nicht nur nach außen gab es
Feinde für den Pharao. Die Kaste der Priester hatte sich zu einer echten Bedrohung für
seine Macht entwickelt. Psammetich I. musste handeln.

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| 21:00 - 21:45,
SWR |
| Pilger, Wein und wilde Stiere
Auf der Südseite der Pyrenäen liegen Navarra und Aragon, zwei der schönsten
Provinzen Spaniens. Jakobspilger kommen seit über tausend Jahren durch diese Region und
atmen - auf dem Weg nach Santiago di Compostela - die reine Luft im größten Buchenwald
Europas, bewundern die 500 Meter hohen Steilwände enger Schluchten und besuchen die alten
Klöster und Kirchen. International bekannt wurden die spanischen Vorpyrenäen vor allem
durch Ernest Hemingway, der den preiswerten und guten Wein der Region schätzte und sich
vom Männlichkeitsritual der Jugend Pamplonas faszinieren ließ. Alljährlich läuft dort
beim Sanfermines-Fest die todesmutige Jugend vor den tonnenschweren Stieren her,
adrenalinsüchtig, wie sie selbst sagen. Aber auch die stille Natur in der Gebirgswelt der
Pyrenäen mit ihren Wasserfällen und über den Schluchten gleitenden Gänsegeiern hatte
Hemingway geliebt. All das kann man noch heute ausgiebig nachempfinden in einem der
schönsten Naturgebiete Europas, dem Ordesa-Nationalpark in den Hochpyrenäen. Wer dem
Jakobsweg folgt, wandelt an einer über die Jahrhunderte gewachsenen Kette alter Klöster
und Kirchen vorbei: Orte des Ausruhens, der Besinnung, der Freundschaft. In Navarra
beeindruckt vor allem das Kloster Leyre, in dem die Mönche allabendlich die berühmten
gregorianischen Gesänge singen und das in Aragon gelegene, in den Fels gehauene Kloster
San Juan de la Peña. Wie überall in Spanien ist die Pyrenäenlandschaft geprägt von
religiös und ideologisch motivierten Kriegen. Zeugen dieser schrecklichen Geschichte sind
nicht nur die Klöster und Burgen, sondern auch viele zerstörte Städte wie Belchite,
eine Ruinenstadt seit dem spanischen Bürgerkrieg. Wer die morbide Romantik des Verfalls
sucht, kommt in Navarra und vor allem in Aragon auf seine Kosten. Denn durch Landflucht
und Stauseebau stehen viele Dörfer leer und verrotten. Doch langsam regt sich in dieser
dünn besiedelten Gegend Spaniens Zivilisationskritik und man bemüht sich um die
Wiederbelebung einer manchmal schon fast vergessenen natürlichen Lebensweise.

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| 22:45 - 23:30,
H3 |
Faszination Berge  Südtirol ist zu
einem der bekanntesten Urlaubsgebiete für Berg- und Naturfreunde geworden. Die herrlichen
Landschaften, das stets milde und gesunde Klima sowie die Vielfalt an Tourmöglichkeiten
machen dieses norditalienische Kleinod besonders attraktiv. Der Film zeigt die schönsten
Bergwanderungen, gibt Tourtipps und porträtiert die Südtiroler Lebensart.

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