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| Mittwoch, 08.09.2010 |
| 05:20 - 06:05,
Phoenix |
| Tore zur Welt Wladiwostok
ist Russlands östlichste Stadt und gilt als Tor zum Pazifik. Die Nähe der Hafenstadt zu
Japan, China und den USA birgt ein gewaltiges wirtschaftliches Potential.

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| 06:05 - 06:45,
Phoenix |
Kalt, riskant und gut fürs
Karma  Spektakulär ziehen jedes Jahr bis zu 500.000 Hindus durch
die Bergwelt der Krisenregion Kaschmir. Die 'Amarnath Yatra', der Pilgerzug zur Höhle von
Amarnath, ist die ungewöhnlichste und gefährlichste Wallfahrt Indiens, und wohl der
ganzen Welt. Erstmals seit Jahrzehnten durfte ein ausländisches Fernseh-Team den
Pilgerzug begleiten. Im Sommer, wenn die Pfade halbwegs schneefrei sind, brechen sie auf:
Bauern, Wanderasketen, smarte Yuppies aus Indiens Megastädten. Zu Tausenden pilgern sie
durch grandioses Hochgebirge, schlafen in exponierten Zeltlagern, essen in provisorischen
Hochgebirgs-Raststätten. Drei Tage dauert die Wallfahrt. Ihr Ziel ist eine einsame, 4.000
Meter hoch gelegene, heilige Höhle. Dort hat einst Gott Shiva seiner Frau das Geheimnis
der Unsterblichkeit enthüllt, so die Legende. Steil schneidet der Pfad durch Bergflanken,
durch Eis- und Geröllfelder. Der höchste Pass liegt 5.000 Meter hoch. Höhe, Kälte,
Steinschlag und die ungewohnte Anstrengung fordern ihren Preis. Letztes Jahr haben 67
Pilger die Wallfahrt nicht überlebt. Der Film begleitet vier Pilger. Premal, Abishek und
Vijay sind 19, 23 und 31 Jahre alt. Mit ihrem Onkel Mukesh, 40, einem Börsenhändler,
fahren sie von Bombay aus nach Kaschmir. Der Film zeigt Strapazen, Spaß und religiöses
Verständnis der jungen Männer. Er zeigt ihre Furcht vor Unwetter und Terroranschlägen
und thematisiert ihr Verhältnis zu den muslimischen Kaschmiri. Der Film zeigt auch den
massiven Militärschutz der Yatra und welch immense Logistik nötig ist, um die
Pilgermassen im unwirtlichen Hochgebirge zu versorgen.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
Das Geheimnis des Andenheilers
 Am Rande der Zivilisation, versteckt zwischen den
Schneegipfeln der bolivianischen Anden, liegt das Kallawaya-Hochtal. Übersetzt heißt
sein Name: 'Land der Ärzte'. Es ist in ganz Südamerika bekannt, denn von hier kommen
Wunderheiler, die über ein so profundes Pflanzenwissen verfügen, dass sich neuerdings
sogar die Pharmaindustrie für sie interessiert. Einer von ihnen ist der sympathische
Kräuterarzt Aurelio Ortiz. Die Kamera begleitet ihn und seinen 14-jährigen Sohn Cerilo
bei Krankenbesuchen, beim Kräutersammeln, bei der Durchführung magischer Rituale und
schließlich auf einer langen Reise ins Nachbarland Peru. Denn in Peru, an dem von den
Indios als heilig verehrten Berg Machu Picchu, soll sich bei einem Sonnenritual erweisen,
ob Cerilo von den Göttern tatsächlich als Nachfolger seines Vaters akzeptiert wird. Der
Film führt in eine faszinierende Landschaftskulisse. Kallawaya-Ärzte wie Aurelio Ortiz
betrachten sich als Verbündete der Natur, als Hüter ihrer Geheimnisse, als Mittler
zwischen den Menschen, den Göttern und Geistern. Sie kennen eine unüberschaubare Zahl
komplizierter und äußerst zeitaufwändiger Rituale. Die Kallawaya-Ärzte vereinen
uraltes Heilwissen und schamanische Praktiken zu einem System, für das sich längst nicht
mehr nur die Anthropologen interessieren. Inzwischen versuchen 'Pharma-Scouts' ihren
Pflanzenkenntnissen auf die Spur zu kommen. Die UNESCO hat die Kallawaya-Kultur sogar auf
die Liste des ideellen Weltkulturerbes gesetzt.

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| 09:15 - 10:00,
arte |
Unterwegs auf dem Dach der
Welt  Salz ist Sache der Frauen. Dieser Satz trifft zumindest in
Yanjing, einer Gebirgsregion in der südwestchinesischen Provinz Yunnan und dem östlichen
Tibet zu. In Yanjing gewinnen Mädchen und Frauen im Alter zwischen zehn und 70 Jahren
nach althergebrachten Verfahren Salz. Sie leisten körperlich harte und kräftezehrende
Arbeit, bei der Sonne, Wind und Schweiß eine wichtige Rolle spielen. Der Abtransport des
Naturkristalls ist traditionell dann wieder Männersache. Zwei- bis dreimal überqueren
die Einheimischen zwischen Juni und Oktober die Berge, um das Salz auf Pferden und Yaks
zum nächsten Marktflecken zu bringen. Außerdem betreiben die Bewohner auf 6.000 Meter
Höhe Viehzucht und stellen aus Yak- und Schafsmilch Käse her. Der Dokumentarfilm bietet
beeindruckende Bilder vom Leben eines Bergvolks hoch oben auf dem Dach der Welt.

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| 11:30 - 12:15,
NDR |
Vorsicht, Menschenfresser!
 Leoparden
sind auch in Indien gefürchtet. Über hundert Menschen sind ihnen in den letzten zehn
Jahren zum Opfer gefallen. Eine Hetzjagd gegen die Großkatzen begann, viele wurden von
staatlichen Jägern und Wilderern erschossen. Ranger Advait und seine Kollegen von der
Satpura Conservation Area versuchen den Bestand der Leoparden zu schützen.

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| 13:00 - 13:30,
arte |
| Auf nach Europa! In
seinem Garten sitzt der 58-jährige Ivan mit dem Laptop vor seinem Bienenstock und
erforscht mit Hilfe eines Programms zur Tonmessung die Kommunikation der Insekten. Wenn er
in seine Projekte vertieft ist, vergisst er oft alles um sich herum. Ivan ist Serbe und
lebt in Bor. Er arbeitet als Wartungstechniker in einer Kupferfabrik und betätigt sich in
seiner Freizeit als Imker. Genau wie sein Großvater, Vater, Bruder und Sohn liebt er
Bienen. Für seine Frau Ruzica ist Ivan ein Kind, das nie aufgehört hat zu spielen. Doch
er nimmt dieses Spiel sehr ernst. Das gilt nicht nur für die Imkerei und die Fotografien,
die er von den Bienen anfertigt, sondern auch für seinen Beruf und sein zweites Hobby,
die Musik. Seiner Kreativität und seinem Tatendrang hat Ivan schon so manche gute Idee zu
verdanken: So hat er bereits aus einem Baumstamm eine funktionierende E-Gitarre
hergestellt und Freunde zu einem ganzen Konzert mit Fantasieinstrumenten eingeladen. Ivans
Umtriebigkeit steht im Gegensatz zu der in Serbien zuweilen noch vorherrschenden
Passivität. Im vom Krieg noch gebeutelten Land hält es wenig junge Leute. Ivans Kinder
sind mit den Enkeln bereits nach Neuseeland ausgewandert, doch er liebt Serbien und will
seine Heimat nicht verlassen. |
| 14:15 - 15:00,
3SAT |
Geheimnisvolles Mali  Die Falaise de
Bandiagara - eine bis zu 300 Meter hohe Felsklippe - zieht sich durch die Gondo-Ebene in
Mali, dem größten der vier westafrikanischen Sahelländer. Dort fällt eine steinige
Hochfläche in einer Länge von über 200 Kilometern senkrecht zu einer schier endlosen
savannenartigen Ebene ab. In der unwegsamen Felslandschaft, in den Geröllhalden am Fuß
der Falaise, entwickelte sich eine der ältesten schwarzafrikanischen Kulturen. Das
geheimnisvolle Volk der Telem errichtete seine Lehmbauten in Felsnischen inmitten der
senkrechten Wände. Es ist bis heute nicht geklärt, woher sie gekommen und wohin sie
verschwunden sind. Ihre Bauten, die Schwalbennestern gleich in den Nischen des gewaltigen
Felsabbruchs kleben, bildeten den Grundstein für den Lebensraum der Dogon. Vor ungefähr
800 Jahren wurden sie aus den westlichen Landesteilen vertrieben und suchten in den Felsen
der Falaise de Bandiagara Zuflucht vor Versklavung und Islamisierung. Der Film zeigt das
Leben der Dogon im westafrikanischen Mali.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
Bilderbuch Deutschland  Nur eine Autostunde
von München entfernt liegt der Isarwinkel im Tölzer Land mit urbayerischen Dörfern wie
Gaißach oder Wackersberg. Hier besitzt jeder noch die aufwendige Festtagstracht.
Brauchtümer, besonders die traditionellen Flurprozessionen vor der fernen Kulisse des
Karwendelgebirges, gehören zum Leben. Bad Tölz ist das Tor zum Isarwinkel, isaraufwärts
kommt man nach Lenggries, zum Sylvensteinspeicher oder nach Vorderriß. Filmautorin
Gertraud Dinzinger versucht, das ganze Spektrum dieser Region zu zeigen: die Münchner,
die zum Nacktbaden im Isarkiesbett anreisen, die Sennerin beim Buttern oder den 'Kaser',
der Käser, wenn er den 'Almkas' 'pflegt'. In einer Säcklerei in Lenggries erfährt man,
was eine echte Lederhosn ist. Hans Reiser, Kunstmaler und Karikaturist, erklärt, was es
mit dem bayerischen Slogan von 'Laptop und Lederhosn' auf sich hat. Die 'Tölzer Rose'
findet man auf Betten und Schränken und der Jagdsaal des Schlosses Hohenburg weist
märchenhafte Malerei auf. Und es wird das Geheimnis gelüftet, warum die Lenggrieser
Bauernschränke doppelte Böden haben. Der ehemalige Bundespräsident Dr. Richard von
Weizsäcker macht dem Isarwinkel eine Liebeserklärung, und der Tölzer Knabenchor trägt
einen besonderen Klang in die ganze Welt. Aber das Gebirge stellte die Menschen auch vor
eine gigantische Herausforderung: In den 1950er-Jahren wurde der Sylvensteinstausee als
Hochwasserschutz für Lenggries und Bad Tölz gebaut. Dafür musste ein ganzes Dorf
weichen. Heutzutage wagen Brückenspringer ein riskantes Spiel, wenn sie von der
Sylvensteinbrücke in den Stausee springen, denn der Wasserstand variiert stark.

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| 14:30 - 15:30,
MDR |
| LexiTV - Wissen für alle Auch
wenn derzeit viel über erneuerbare Energien und alternative Antriebe gesprochen wird,
Erdöl ist nach wie vor der wichtigste Energieträger. Darüber hinaus benötigen die
verschiedensten Industriezweige das so genannte 'schwarze Gold' als Rohstoff. Die Welt
hängt am Tropf der Förderländer - mit allen Konsequenzen. Und weil der Durst nach
Erdöl kaum zu stillen ist, werden auch immer schwieriger zu erschließende Vorkommen
angezapft. Mit unkalkulierbaren Risiken, wie die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zeigt.
'LexiTV' beschäftigt sich in dieser Ausgabe mit vielen spannenden Fragen rund um den
begehrten Rohstoff. Und die Antworten darauf sind manchmal wirklich besorgniserregend.

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| 14:30 - 14:55,
B3 |
Willi wills wissen  Willi hat sich zu einer spannenden
Entdeckungsreise nach Island aufgemacht. Das kleine Land im Norden Europas ist die
größte Vulkaninsel der Welt. Sie ist durch Vulkanausbrüche aus dem Meer gewachsen und
noch heute brodelt es mächtig unter der Erde. Auf der kleinen isländischen Insel Heimaey
muss Willi erst einmal kräftig anpacken. Kristin gräbt mit anderen Inselbewohnern gerade
ein Haus aus, das durch einen Vulkanausbruch verschüttet wurde. Auf Island steigt heißes
Magma aus der Erdmitte nach oben und erhitzt das Grundwasser. Mithilfe dieser Hitze wird
in Wärmekraftwerken Strom hergestellt. Wie das genau funktioniert, erfährt Willi von
Sunneva, die in einem Wärmekraftwerk arbeitet.

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| 14:45 - 15:30,
H3 |
| Russlands Zirkusschule auf
Tour Auftreten, egal unter welchen Bedingungen: Die Studenten der Moskauer
Zirkusschule reisen mit ihrem Trainer Igor Teplow über die Dörfer: Jonglieren mit
Frühstückseiern, Waschen im See und abends die große Gala auf der Dorfwiese. Der Film
dokumentiert die Reise und stellt die Artisten vor.
Die Moskauer Zirkusschule von 1927 ist die älteste der Welt. Ein Studium dauert fünf
Jahre. Die Absolventen gehören zur Elite der Branche.

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| 15:00 - 15:45,
3SAT |
Myanmar - Reise in eine
verlorene Zeit  Bevor die Militärregierung Myanmars im September
2007 gegen demonstrierende Mönche vorging und ein Hurrikan das südostasiatische Land im
Mai 2008 verwüstete, reiste Roman Teufel durch Myanmar. Roman Teufels Film zeigt eine
Welt, die von der Globalisierung abgeschottet ist - ein Land, in dem die Zeit stillsteht.
Ohne die Absicht, ein umfassendes Gesamtporträt zu zeichnen, vermittelt die filmische
Zeitreise durch persönliche Porträts Einblicke in eine alte Kultur Südostasiens, in
eine im Verschwinden begriffene Zeit. Die Dokumentation zeigt Bilder eines mystischen
Myanmar - ohne die aus der Weltpresse bekannten Konflikte und Naturkatastrophen. Die
Aufnahmen entstanden in den Jahren 2006 und 2007 vor den Unruhen und vor dem Hurrikan, der
weite Teile des Landes verwüstete.

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
Sylt - Von Seehunden und
Seeschwalben  Seinen tierischen und pflanzlichen Bewohnern macht es Sylt
nicht leicht: Die Westküste ist eine stürmische Sandwüste. Die Heidelandschaften im
Inneren sind karg und nährstoffarm, das Watt ein Wechselbad im Sechs-Stunden-Takt. Viele
Vögel weilen daher nur als Saisongäste auf Sylt. Seehunde und Robben lassen sich dagegen
das ganze Jahr beobachten.

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| 15:30 - 16:00,
MDR |
Rucksack  Um 860 brach der
Wikinger Floki Vilgerdarson von den Faröer-Inseln auf, um neues Land zu suchen. Drei
Raben waren sein Kompass, der erste flog zurück Richtung Faröer, der zweite schwang sich
in die Lüfte und kehrte zum Schiff zurück, der dritte aber verschwand hinter dem
Horizont. Floki folgte ihm und sichtete bald darauf neues Land. Es war ein unwirtliches
Land, das er Eisland nannte und bald wieder verließ. Die MDR-Wanderer Heike Opitz und
Robby Mörre sind auf Wandertour im letzten europäischen Land, das besiedelt wurde:
Island. Es ist zugleich das jüngste Land der Erdgeschichte. Es entstand vor nur 20
Millionen Jahren durch gigantische Vulkanausbrüche. Ihr Weg ist der bekannteste,
faszinierendste Fernwanderweg Islands, der Laugavegur. Er führt von Landmannalaugar im
Hochland, rund 300 Kilometer östlich von Reykjavik, über 55 Kilometer nach Süden, nach
Thorsmörk. Das Gebiet liegt zu Füßen des Eyjafjallajökull, dessen Ausbruch Europa im
Frühjahr dieses Jahres den Atem anhalten ließ. Der Weg bietet alles, was isländische
Natur so faszinierend macht: Bunt schimmernde Berge, Lavawüsten, heiße Quellen,
liebliches Moosgrün, endemische Pflanzen, weite Blicke und ständig wechselndes Wetter.
Mit Georg Hirn, einem versierten Wanderführer von der Alpinschule Innsbruck und gutem
Islandkenner, nehmen Heike und Robby die anspruchsvolle Mehrtagestour in Angriff. Schon am
Anfang sehen sie den Brennisteinsalda, den farbenprächtigsten Berg Islands mit seiner
wunderbaren Formenwelt aus schwarzem vulkanischem Glas, dem Obsidian, das die Isländer
Hrafntinna, Rabenstein, nennen. Hrafntinnusker heißt auch das Ziel der ersten Etappe. So
heißt die Berghütte des Isländischen Wanderverbandes, wo Heike und Robby wahrscheinlich
zum ersten Mal in der 'Rucksack'-Geschichte zum Küchendienst verdonnert werden. |
| 15:30 - 15:55,
B3 |
Felix und die wilden Tiere
 Ein bisschen sehen
Nasenaffen aus, als wären sie einem Comic entsprungen: Ihre Gesichtszinken sind schon
enorm. Felix hat die ulkigen Affen auf Borneo besucht, denn nur dort leben sie. Mit ihm
zusammen könnt ihr den Affenchef Johnny beobachten, der Ärger mit den Nachbarn und dem
eigenen Harem bekommt. |
| 15:45 - 16:30,
3SAT |
Im Auge des Sturms  Zwei
Jahre lang drehten ZDF-Teams auf der ganzen Welt, gingen mit Piloten auf Hurrikan-Jagd,
besuchten Klima-Wissenschaftler und Deich-Experten. Inzwischen wurden viele der
sensationellen Bilder von der Wirklichkeit eingeholt: Hurrikan 'Katrina', der
Geschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometer erreichte, verwüstete am 29. August die
US-Bundesstaaten Louisiana und Alabama auf einer Fläche, die der Großbritanniens
entspricht, zerstörte u.a. die Stadt New Orleans, machte eine Million Menschen obdachlos
und richtete einen Schaden von - vorsichtig geschätzt - 200 Milliarden Dollar an. Wovor
führende Klimawissenschaftler seit Jahren warnen, wird immer deutlicher: Durch die
Erderwärmung, die Anhebung des Meeresspiegels und Klimaveränderungen wachsen Häufigkeit
und Stärke von Hurrikanen wie von Sturmfluten.

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| 16:00 - 16:45,
H3 |
Mexiko - Totenfest mit
Pappmaché und Zuckerguss  Die ersten beiden Novembertage nennen die
Mexikaner 'los dias de los muertos' - die 'Tage der Toten'. Es sind die wichtigsten
Feiertage des Jahres. Sie werden begangen wie eine Mischung aus Weihnachten und Karneval.
Die Mexikaner glauben, dass die Verstorbenen an diesen Tagen zurückkehren, um den
Hinterbliebenen einen Besuch abzustatten.
Hintergrund: Der Film erzählt die Geschichte von Betty, einer jungen Mexikanerin, die
ihrem verstorbenen Großvater Agostin posthum seinen größten Wunsch erfüllen möchte.
Die 'dias de los muertos' gehen auf vorspanische Traditionen zurück und wurden von der
UNESCO auf die Liste des immateriellen Kulturerbes gesetzt.

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| 16:30 - 17:15,
3SAT |
Im Auge des Sturms  Immer
heftigere Stürme und Flutkatastrophen sagen Wissenschaftler nicht mehr nur für Amerika,
Asien und die Karibik voraus, sondern auch für Europa. Schuld sind die globale Erwärmung
und das Ansteigen des Meeresspiegels. Jens Monath und Marvin Entholt forschen nach, welche
Gefahren an den deutschen Küsten lauern.

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| 16:45 - 17:35,
arte |
Geheimnisvolle Völker  Beim
in Südäthiopien lebenden Volk der Hamar tragen männliche Kinder die Namen von Stieren.
Die Jungen werden mit dem Initiationsritus 'Sprung über die Rinder' in die
Erwachsenenwelt aufgenommen. Dabei stellen die Stammesältesten 30 Tiere eng
aneinandergereiht auf. Splitternackt wird der Junge dann in die Arena geführt, springt
auf das erste Rind auf, läuft über die Rücken der nebeneinanderstehenden Stiere,
springt auf der anderen Seite herunter, macht kehrt, springt wieder hoch und rennt
abermals über die Viehrücken zurück zum Ausgangspunkt. Ganze viermal überquert er so
die Rinderreihe, bevor er die Arena verlassen darf. Wer dies nicht schafft, wird von den
Mädchen ausgepeitscht und sein ganzes Leben lang gedemütigt. Wer die Prüfung besteht,
wird als Mann anerkannt.

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| 17:15 - 18:00,
3SAT |
mareTV  Sie sind alle
vulkanischen Ursprungs und meistens unbewohnt: Insgesamt 137 Inseln mitten im Pazifischen
Ozean gehören zum Archipel Hawaii. Kaum eine Region ist so vom Meer geprägt, wie der 50.
Bundesstaat der USA. Die kleine Insel Molokai trägt den Beinamen die 'Hawaiische': Sie
ist die ursprünglichste Insel Hawaiis, das Herz des Archipels, mitten im Pazifik. Auf
Molokai soll eine Göttin den Hula geboren haben. Hula ist dort mehr als ein Tanz - es ist
Gebet, Geschichte und Lebensgefühl. Hawaii, das steht auch für Surfen. Keiner kann sich
wirklich Surfer nennen, der dort nicht auf dem Wasser war. Alle sind über diese Wellen
gebrettert, sogar der König. Brian Keaulana gehört zu den besten Surfern der Welt. Das
liegt in der Familie, sein Vater ist eine Surflegende. Seit ein paar Jahren kaufen reiche
Amerikaner in Hawaii alles auf, Immobilien und Mieten werden für Einheimische
unbezahlbar. Das Resultat sind Tausende Obdachlose, die am Strand schlafen, wo sich alte
Autos, Plastikplanen und Billigzelte ansammeln. Der Staat würde die Obdachlosen lieber
außer Sichtweite bringen, in alte Militärbaracken, aber das scheitert an zwei Dingen:
Der Strand ist schöner, und die meisten Obdachlosen sind freiheitsliebende Ur-Hawaiianer.
Hawaii wurde von Amerika annektiert. Viele erkennen die Regierung nicht an. Zum Beispiel
Auntie Marie. Sie ist die rechtmäßige Königin von Hawaii, denn sie stammt vom letzten
regierenden König ab. Seit 14 Jahren wohnt Auntie Marie im Mokuleia Beach Park. 'mare TV'
erzählt Geschichten von den Hawaiianern und ihrer engen Beziehung zum Meer.

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| 18:05 - 19:00,
arte |
Kenia - Das Dorf der Frauen  Naporas
Geschichte ist beispielhaft für das Schicksal vieler Frauen, die in Umoja, einem Ort am
Rande des Samburu-Nationalparks in Kenia, Zuflucht gefunden haben. Bei der Suche nach
Feuerholz wurde sie von einem Fremden vergewaltigt. Als sie ihrem Ehemann davon erzählte,
schlug und verjagte er sie. Verstoßen und gedemütigt kam sie nach Umoja. Heute bietet
ihr die Frauengemeinschaft Sicherheit. Umoja heißt 'Einheit' auf Suaheli und die finden
die Frauen hier. Im Gemeinschaftshaus oder unter der großen Akazie im Zentrum des Dorfes
kommen sie regelmäßig zusammen und versuchen, das Schreckliche, das jede von ihnen
erlebt hat, zu verarbeiten. 'Keine Demütigung mehr für diese Frauen. Nur noch Respekt!',
sagt Rebecca Lolosoli, die Gründerin des Dorfes. Das Zusammenleben in Umoja verläuft
nach selbst definierten Regeln. Sämtliche Güter werden geteilt. Die Frauen besitzen Haus
und Land, züchten Vieh und schlachten es - alles Rechte und Aufgaben, die ihnen
außerhalb der Grenzen ihres Dorfes verwehrt bleiben. Denn bei den Samburu geht die Frau
mit der Hochzeit traditionell in den Besitz des Mannes über. Die Männer im Nachbarort
Archer's Post fühlen sich durch das neue Selbstbewusstsein der Frauen bedroht. Bei
Einkäufen im Ort werden die Frauen aus Umoja mit Argwohn empfangen und bedrängt. Doch
die lassen sich nicht beirren, sondern engagieren sich auch für Frauen außerhalb ihres
Dorfes. Rebecca Lolosoli ist regelmäßig im Ausland unterwegs, um auf die Lage der
kenianischen Frauen aufmerksam zu machen. Um auch finanziell unabhängiger zu werden,
planen die Frauen, ein Touristencamp in Umoja zu errichten.

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| 19:15 - 20:00,
Phoenix |
Der Kontinent  Bis vor etwa zwei
Millionen Jahren prägten vor allem die machtvollen geologischen Kräfte das Gesicht
Europas. Doch dann übernahm eine neue Macht die Herrschaft: das Klima. Der Kontinent
versank in Eis und Schnee. Weite Teile Europas wurden über lange Zeiträume Teile der
Arktis. Eisige Orkane fegten über das Land, die Luft war schneidend kalt, minus 50 Grad
und darunter. Was aber hat diese Klimakatastrophe ausgelöst? Die vierteilige Reihe 'Der
Kontinent' begibt sich auf eine spannende Zeitreise durch Vorgeschichte und Geschichte,
Gegenwart und Zukunft Europas. Sie zeichnet mit modernsten Computeranimationen und
Naturaufnahmen die Geschichte und das aktuelle Bild unseres Kontinents nach. Teil zwei
geht der Frage nach dem Auslöser der Klimakatastrophe mit modernen Computeranimationen
und aufwendigen Grafiken nach.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
Faszinierende Wildnis  Im dritten Teil
wird gezeigt, wie es Säugetiere geschafft haben, mit Intelligenz und Anpassungsfähigkeit
sich auf der Erde anzusiedeln. Die Doku beobachtet u.a. Polarbären beim Fressen .

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| 20:15 - 21:00,
NDR |
Königstiger - Kampf ums
Überleben  Der Ranthambore National Park in Rajasthan ist einer der
letzte großen Zufluchtsorte für Tiger im Norden Indiens. Seit zehn Jahren ist hier die
13 Jahre alte Machli die unumschränkte Herrscherin. Wieder hat sie Junge aufgezogen, zum
fünften Mal. Zwei ihrer Töchter ziehen fort. Die dritte bleibt. Sie wird mit Machli um
die Herrschaft kämpfen.
Info: Vor 100 Jahren gab es in Indien noch 40.000 Tiere, heute wird ihr Bestand auf 2.000
Exemplare geschätzt. Experten geben Indiens Regierung die Schuld: Die Schutzmaßnahmen
werden nicht konsequent umgesetzt.

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| 20:15 - 21:55,
arte |
Salvador Allende  Nach
mehreren Wahlniederlagen war Salvador Allende 1970 zum chilenischen Präsidenten gewählt
worden. Am 11. September 1973 setzte General Pinochet nach einem Putsch den Präsidenten
ab. Salvador Allende wählte noch am Tag des Putsches den Freitod.

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| 20:15 - 21:05,
3SAT |
Mutter Teresa - Heilige der
Dunkelheit  'Wofür arbeite ich? Wenn es keinen Gott gibt, kann es auch
keine Seele geben. Wenn es keine Seele gibt, dann, Jesus, bist du auch nicht wahr!'
schrieb Mutter Teresa in ihr Notizbuch. Wie passen solche Sätze zum Bild der engagierten
Missionarin, die ihre Arbeit stets als Auftrag Gottes empfunden hat? Sind es die
Hilfeschreie einer körperlich und spirituell ausgebrannten Frau, die auf diese Weise ihr
Burnout vor der Welt verbergen wollte? Oder sind es Erfahrungen, wie sie nur 'mystisch
begabte Christen' haben? Mutter Teresas Tagebucheinträge lassen die Frau, die für ihr
Leben mit den Bettlern und Sterbenden in den Slums von Kalkutta weltweit Anerkennung
erfahren hat, in einem anderen Licht erscheinen: Sie fühlte sich innerlich einsam und
leer. Mehr als 40 Jahre lebte sie im Zustand der 'Dunkelheit', wie sie selbst ihre
Gottferne nannte. Ihre Lebensgeschichte erschüttert und provoziert gleichermaßen,
berührt sie doch die Grundfragen der menschlichen Existenz: Warum müssen wir leiden? Und
warum lässt Gott das zu? Fragen, die Mutter Teresa ein Leben lang quälten und an denen
sie beinahe zerbrochen wäre. Trotzdem hat sie es nicht gewagt, sie öffentlich
auszusprechen. Der Film 'Mutter Teresa - Heilige der Dunkelheit' beleuchtet das Leben von
Mutter Teresa und beschäftigt sich mit den inneren Konflikten, die die Nonne quälten. Am
27. August wäre Mutter Teresa 100 Jahre alt geworden.

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| 21:05 - 22:00,
3SAT |
Ein Auto für Mister Bah  Mister
Bah lebt in Sierra Leone und ist von Beruf Taxifahrer. Der Journalist Peter Spring hat ihn
bei Dreharbeiten in Freetown kennengelernt und ihm ein 'neues' Auto versprochen. Das Auto
für Mister Bah hat schon 200.000 Kilometer auf dem Buckel und in der Schweiz nur noch
Schrottwert. In Sierra Leone dagegen wird daraus ein schmuckes Taxi, das noch ein paar
Jahre lang seinen Dienst tut. Der Film 'Ein Auto für Mister Bah' begleitet die Reise des
Autos vom Abstellplatz in der Schweiz bis nach Freetown in Sierra Leone, vom
ursprünglichen Besitzer, der sich freut, dass sein altes Auto nach Afrika kommt statt
verschrottet zu werden, bis zu Mister Bah, der das Auto mithilfe seiner vielen Freunde
wieder flott macht.

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| 22:45 - 23:30,
H3 |
Faszination Berge  Der Hindelanger
Klettersteig zählt zu den faszinierenden Bergsteigererlebnissen in den Allgäuer Alpen.
Die liebevoll ausgebaute Anlage führt über den höchsten Kamm der Wengenköpfe und
bietet nicht nur hindernislose Ausblicke, sondern auch eine Fülle pfiffiger Felsstellen.
Vom Nebelhorn, dem 2.224 Meter hohen Aussichtsberg über Oberstdorf, begleitet der Film
eine Gruppe von Bergsteigern auf dem nach Nordosten ziehenden Grat.

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