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Mittwoch, 08.09.2010
05:20 - 06:05, Phoenix
Tore zur Welt

Wladiwostok ist Russlands östlichste Stadt und gilt als Tor zum Pazifik. Die Nähe der Hafenstadt zu Japan, China und den USA birgt ein gewaltiges wirtschaftliches Potential.

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06:05 - 06:45, Phoenix
Kalt, riskant und gut fürs Karma ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) reli.gif (4999 Byte)

Spektakulär ziehen jedes Jahr bis zu 500.000 Hindus durch die Bergwelt der Krisenregion Kaschmir. Die 'Amarnath Yatra', der Pilgerzug zur Höhle von Amarnath, ist die ungewöhnlichste und gefährlichste Wallfahrt Indiens, und wohl der ganzen Welt. Erstmals seit Jahrzehnten durfte ein ausländisches Fernseh-Team den Pilgerzug begleiten. Im Sommer, wenn die Pfade halbwegs schneefrei sind, brechen sie auf: Bauern, Wanderasketen, smarte Yuppies aus Indiens Megastädten. Zu Tausenden pilgern sie durch grandioses Hochgebirge, schlafen in exponierten Zeltlagern, essen in provisorischen Hochgebirgs-Raststätten. Drei Tage dauert die Wallfahrt. Ihr Ziel ist eine einsame, 4.000 Meter hoch gelegene, heilige Höhle. Dort hat einst Gott Shiva seiner Frau das Geheimnis der Unsterblichkeit enthüllt, so die Legende. Steil schneidet der Pfad durch Bergflanken, durch Eis- und Geröllfelder. Der höchste Pass liegt 5.000 Meter hoch. Höhe, Kälte, Steinschlag und die ungewohnte Anstrengung fordern ihren Preis. Letztes Jahr haben 67 Pilger die Wallfahrt nicht überlebt. Der Film begleitet vier Pilger. Premal, Abishek und Vijay sind 19, 23 und 31 Jahre alt. Mit ihrem Onkel Mukesh, 40, einem Börsenhändler, fahren sie von Bombay aus nach Kaschmir. Der Film zeigt Strapazen, Spaß und religiöses Verständnis der jungen Männer. Er zeigt ihre Furcht vor Unwetter und Terroranschlägen und thematisiert ihr Verhältnis zu den muslimischen Kaschmiri. Der Film zeigt auch den massiven Militärschutz der Yatra und welch immense Logistik nötig ist, um die Pilgermassen im unwirtlichen Hochgebirge zu versorgen.

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06:45 - 07:30, Phoenix
Das Geheimnis des Andenheilers ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Am Rande der Zivilisation, versteckt zwischen den Schneegipfeln der bolivianischen Anden, liegt das Kallawaya-Hochtal. Übersetzt heißt sein Name: 'Land der Ärzte'. Es ist in ganz Südamerika bekannt, denn von hier kommen Wunderheiler, die über ein so profundes Pflanzenwissen verfügen, dass sich neuerdings sogar die Pharmaindustrie für sie interessiert. Einer von ihnen ist der sympathische Kräuterarzt Aurelio Ortiz. Die Kamera begleitet ihn und seinen 14-jährigen Sohn Cerilo bei Krankenbesuchen, beim Kräutersammeln, bei der Durchführung magischer Rituale und schließlich auf einer langen Reise ins Nachbarland Peru. Denn in Peru, an dem von den Indios als heilig verehrten Berg Machu Picchu, soll sich bei einem Sonnenritual erweisen, ob Cerilo von den Göttern tatsächlich als Nachfolger seines Vaters akzeptiert wird. Der Film führt in eine faszinierende Landschaftskulisse. Kallawaya-Ärzte wie Aurelio Ortiz betrachten sich als Verbündete der Natur, als Hüter ihrer Geheimnisse, als Mittler zwischen den Menschen, den Göttern und Geistern. Sie kennen eine unüberschaubare Zahl komplizierter und äußerst zeitaufwändiger Rituale. Die Kallawaya-Ärzte vereinen uraltes Heilwissen und schamanische Praktiken zu einem System, für das sich längst nicht mehr nur die Anthropologen interessieren. Inzwischen versuchen 'Pharma-Scouts' ihren Pflanzenkenntnissen auf die Spur zu kommen. Die UNESCO hat die Kallawaya-Kultur sogar auf die Liste des ideellen Weltkulturerbes gesetzt.

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09:15 - 10:00, arte
Unterwegs auf dem Dach der Welt ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Salz ist Sache der Frauen. Dieser Satz trifft zumindest in Yanjing, einer Gebirgsregion in der südwestchinesischen Provinz Yunnan und dem östlichen Tibet zu. In Yanjing gewinnen Mädchen und Frauen im Alter zwischen zehn und 70 Jahren nach althergebrachten Verfahren Salz. Sie leisten körperlich harte und kräftezehrende Arbeit, bei der Sonne, Wind und Schweiß eine wichtige Rolle spielen. Der Abtransport des Naturkristalls ist traditionell dann wieder Männersache. Zwei- bis dreimal überqueren die Einheimischen zwischen Juni und Oktober die Berge, um das Salz auf Pferden und Yaks zum nächsten Marktflecken zu bringen. Außerdem betreiben die Bewohner auf 6.000 Meter Höhe Viehzucht und stellen aus Yak- und Schafsmilch Käse her. Der Dokumentarfilm bietet beeindruckende Bilder vom Leben eines Bergvolks hoch oben auf dem Dach der Welt.

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11:30 - 12:15, NDR
Vorsicht, Menschenfresser! fauna.gif (2335 Byte)

Leoparden sind auch in Indien gefürchtet. Über hundert Menschen sind ihnen in den letzten zehn Jahren zum Opfer gefallen. Eine Hetzjagd gegen die Großkatzen begann, viele wurden von staatlichen Jägern und Wilderern erschossen. Ranger Advait und seine Kollegen von der Satpura Conservation Area versuchen den Bestand der Leoparden zu schützen.

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13:00 - 13:30, arte
Auf nach Europa!

In seinem Garten sitzt der 58-jährige Ivan mit dem Laptop vor seinem Bienenstock und erforscht mit Hilfe eines Programms zur Tonmessung die Kommunikation der Insekten. Wenn er in seine Projekte vertieft ist, vergisst er oft alles um sich herum. Ivan ist Serbe und lebt in Bor. Er arbeitet als Wartungstechniker in einer Kupferfabrik und betätigt sich in seiner Freizeit als Imker. Genau wie sein Großvater, Vater, Bruder und Sohn liebt er Bienen. Für seine Frau Ruzica ist Ivan ein Kind, das nie aufgehört hat zu spielen. Doch er nimmt dieses Spiel sehr ernst. Das gilt nicht nur für die Imkerei und die Fotografien, die er von den Bienen anfertigt, sondern auch für seinen Beruf und sein zweites Hobby, die Musik. Seiner Kreativität und seinem Tatendrang hat Ivan schon so manche gute Idee zu verdanken: So hat er bereits aus einem Baumstamm eine funktionierende E-Gitarre hergestellt und Freunde zu einem ganzen Konzert mit Fantasieinstrumenten eingeladen. Ivans Umtriebigkeit steht im Gegensatz zu der in Serbien zuweilen noch vorherrschenden Passivität. Im vom Krieg noch gebeutelten Land hält es wenig junge Leute. Ivans Kinder sind mit den Enkeln bereits nach Neuseeland ausgewandert, doch er liebt Serbien und will seine Heimat nicht verlassen.

14:15 - 15:00, 3SAT
Geheimnisvolles Mali ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Die Falaise de Bandiagara - eine bis zu 300 Meter hohe Felsklippe - zieht sich durch die Gondo-Ebene in Mali, dem größten der vier westafrikanischen Sahelländer. Dort fällt eine steinige Hochfläche in einer Länge von über 200 Kilometern senkrecht zu einer schier endlosen savannenartigen Ebene ab. In der unwegsamen Felslandschaft, in den Geröllhalden am Fuß der Falaise, entwickelte sich eine der ältesten schwarzafrikanischen Kulturen. Das geheimnisvolle Volk der Telem errichtete seine Lehmbauten in Felsnischen inmitten der senkrechten Wände. Es ist bis heute nicht geklärt, woher sie gekommen und wohin sie verschwunden sind. Ihre Bauten, die Schwalbennestern gleich in den Nischen des gewaltigen Felsabbruchs kleben, bildeten den Grundstein für den Lebensraum der Dogon. Vor ungefähr 800 Jahren wurden sie aus den westlichen Landesteilen vertrieben und suchten in den Felsen der Falaise de Bandiagara Zuflucht vor Versklavung und Islamisierung. Der Film zeigt das Leben der Dogon im westafrikanischen Mali.

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland fauna.gif (2335 Byte)

Nur eine Autostunde von München entfernt liegt der Isarwinkel im Tölzer Land mit urbayerischen Dörfern wie Gaißach oder Wackersberg. Hier besitzt jeder noch die aufwendige Festtagstracht. Brauchtümer, besonders die traditionellen Flurprozessionen vor der fernen Kulisse des Karwendelgebirges, gehören zum Leben. Bad Tölz ist das Tor zum Isarwinkel, isaraufwärts kommt man nach Lenggries, zum Sylvensteinspeicher oder nach Vorderriß. Filmautorin Gertraud Dinzinger versucht, das ganze Spektrum dieser Region zu zeigen: die Münchner, die zum Nacktbaden im Isarkiesbett anreisen, die Sennerin beim Buttern oder den 'Kaser', der Käser, wenn er den 'Almkas' 'pflegt'. In einer Säcklerei in Lenggries erfährt man, was eine echte Lederhosn ist. Hans Reiser, Kunstmaler und Karikaturist, erklärt, was es mit dem bayerischen Slogan von 'Laptop und Lederhosn' auf sich hat. Die 'Tölzer Rose' findet man auf Betten und Schränken und der Jagdsaal des Schlosses Hohenburg weist märchenhafte Malerei auf. Und es wird das Geheimnis gelüftet, warum die Lenggrieser Bauernschränke doppelte Böden haben. Der ehemalige Bundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker macht dem Isarwinkel eine Liebeserklärung, und der Tölzer Knabenchor trägt einen besonderen Klang in die ganze Welt. Aber das Gebirge stellte die Menschen auch vor eine gigantische Herausforderung: In den 1950er-Jahren wurde der Sylvensteinstausee als Hochwasserschutz für Lenggries und Bad Tölz gebaut. Dafür musste ein ganzes Dorf weichen. Heutzutage wagen Brückenspringer ein riskantes Spiel, wenn sie von der Sylvensteinbrücke in den Stausee springen, denn der Wasserstand variiert stark.

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14:30 - 15:30, MDR
LexiTV - Wissen für alle

Auch wenn derzeit viel über erneuerbare Energien und alternative Antriebe gesprochen wird, Erdöl ist nach wie vor der wichtigste Energieträger. Darüber hinaus benötigen die verschiedensten Industriezweige das so genannte 'schwarze Gold' als Rohstoff. Die Welt hängt am Tropf der Förderländer - mit allen Konsequenzen. Und weil der Durst nach Erdöl kaum zu stillen ist, werden auch immer schwieriger zu erschließende Vorkommen angezapft. Mit unkalkulierbaren Risiken, wie die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zeigt. 'LexiTV' beschäftigt sich in dieser Ausgabe mit vielen spannenden Fragen rund um den begehrten Rohstoff. Und die Antworten darauf sind manchmal wirklich besorgniserregend.

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14:30 - 14:55, B3
Willi wills wissen ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Willi hat sich zu einer spannenden Entdeckungsreise nach Island aufgemacht. Das kleine Land im Norden Europas ist die größte Vulkaninsel der Welt. Sie ist durch Vulkanausbrüche aus dem Meer gewachsen und noch heute brodelt es mächtig unter der Erde. Auf der kleinen isländischen Insel Heimaey muss Willi erst einmal kräftig anpacken. Kristin gräbt mit anderen Inselbewohnern gerade ein Haus aus, das durch einen Vulkanausbruch verschüttet wurde. Auf Island steigt heißes Magma aus der Erdmitte nach oben und erhitzt das Grundwasser. Mithilfe dieser Hitze wird in Wärmekraftwerken Strom hergestellt. Wie das genau funktioniert, erfährt Willi von Sunneva, die in einem Wärmekraftwerk arbeitet.

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14:45 - 15:30, H3
Russlands Zirkusschule auf Tour

Auftreten, egal unter welchen Bedingungen: Die Studenten der Moskauer Zirkusschule reisen mit ihrem Trainer Igor Teplow über die Dörfer: Jonglieren mit Frühstückseiern, Waschen im See und abends die große Gala auf der Dorfwiese. Der Film dokumentiert die Reise und stellt die Artisten vor.

Die Moskauer Zirkusschule von 1927 ist die älteste der Welt. Ein Studium dauert fünf Jahre. Die Absolventen gehören zur Elite der Branche.

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15:00 - 15:45, 3SAT
Myanmar - Reise in eine verlorene Zeit ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Bevor die Militärregierung Myanmars im September 2007 gegen demonstrierende Mönche vorging und ein Hurrikan das südostasiatische Land im Mai 2008 verwüstete, reiste Roman Teufel durch Myanmar. Roman Teufels Film zeigt eine Welt, die von der Globalisierung abgeschottet ist - ein Land, in dem die Zeit stillsteht.

Ohne die Absicht, ein umfassendes Gesamtporträt zu zeichnen, vermittelt die filmische Zeitreise durch persönliche Porträts Einblicke in eine alte Kultur Südostasiens, in eine im Verschwinden begriffene Zeit. Die Dokumentation zeigt Bilder eines mystischen Myanmar - ohne die aus der Weltpresse bekannten Konflikte und Naturkatastrophen. Die Aufnahmen entstanden in den Jahren 2006 und 2007 vor den Unruhen und vor dem Hurrikan, der weite Teile des Landes verwüstete.

myanmar.jpg (45732 Byte)

15:15 - 16:00, NDR
Sylt - Von Seehunden und Seeschwalben fauna.gif (2335 Byte)

Seinen tierischen und pflanzlichen Bewohnern macht es Sylt nicht leicht: Die Westküste ist eine stürmische Sandwüste. Die Heidelandschaften im Inneren sind karg und nährstoffarm, das Watt ein Wechselbad im Sechs-Stunden-Takt. Viele Vögel weilen daher nur als Saisongäste auf Sylt. Seehunde und Robben lassen sich dagegen das ganze Jahr beobachten.

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15:30 - 16:00, MDR
Rucksack fauna.gif (2335 Byte)

Um 860 brach der Wikinger Floki Vilgerdarson von den Faröer-Inseln auf, um neues Land zu suchen. Drei Raben waren sein Kompass, der erste flog zurück Richtung Faröer, der zweite schwang sich in die Lüfte und kehrte zum Schiff zurück, der dritte aber verschwand hinter dem Horizont. Floki folgte ihm und sichtete bald darauf neues Land. Es war ein unwirtliches Land, das er Eisland nannte und bald wieder verließ. Die MDR-Wanderer Heike Opitz und Robby Mörre sind auf Wandertour im letzten europäischen Land, das besiedelt wurde: Island. Es ist zugleich das jüngste Land der Erdgeschichte. Es entstand vor nur 20 Millionen Jahren durch gigantische Vulkanausbrüche. Ihr Weg ist der bekannteste, faszinierendste Fernwanderweg Islands, der Laugavegur. Er führt von Landmannalaugar im Hochland, rund 300 Kilometer östlich von Reykjavik, über 55 Kilometer nach Süden, nach Thorsmörk. Das Gebiet liegt zu Füßen des Eyjafjallajökull, dessen Ausbruch Europa im Frühjahr dieses Jahres den Atem anhalten ließ. Der Weg bietet alles, was isländische Natur so faszinierend macht: Bunt schimmernde Berge, Lavawüsten, heiße Quellen, liebliches Moosgrün, endemische Pflanzen, weite Blicke und ständig wechselndes Wetter. Mit Georg Hirn, einem versierten Wanderführer von der Alpinschule Innsbruck und gutem Islandkenner, nehmen Heike und Robby die anspruchsvolle Mehrtagestour in Angriff. Schon am Anfang sehen sie den Brennisteinsalda, den farbenprächtigsten Berg Islands mit seiner wunderbaren Formenwelt aus schwarzem vulkanischem Glas, dem Obsidian, das die Isländer Hrafntinna, Rabenstein, nennen. Hrafntinnusker heißt auch das Ziel der ersten Etappe. So heißt die Berghütte des Isländischen Wanderverbandes, wo Heike und Robby wahrscheinlich zum ersten Mal in der 'Rucksack'-Geschichte zum Küchendienst verdonnert werden.

15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Ein bisschen sehen Nasenaffen aus, als wären sie einem Comic entsprungen: Ihre Gesichtszinken sind schon enorm. Felix hat die ulkigen Affen auf Borneo besucht, denn nur dort leben sie. Mit ihm zusammen könnt ihr den Affenchef Johnny beobachten, der Ärger mit den Nachbarn und dem eigenen Harem bekommt.

15:45 - 16:30, 3SAT
Im Auge des Sturms fauna.gif (2335 Byte) wissenschaft.gif (2377 Byte)

Zwei Jahre lang drehten ZDF-Teams auf der ganzen Welt, gingen mit Piloten auf Hurrikan-Jagd, besuchten Klima-Wissenschaftler und Deich-Experten. Inzwischen wurden viele der sensationellen Bilder von der Wirklichkeit eingeholt: Hurrikan 'Katrina', der Geschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometer erreichte, verwüstete am 29. August die US-Bundesstaaten Louisiana und Alabama auf einer Fläche, die der Großbritanniens entspricht, zerstörte u.a. die Stadt New Orleans, machte eine Million Menschen obdachlos und richtete einen Schaden von - vorsichtig geschätzt - 200 Milliarden Dollar an. Wovor führende Klimawissenschaftler seit Jahren warnen, wird immer deutlicher: Durch die Erderwärmung, die Anhebung des Meeresspiegels und Klimaveränderungen wachsen Häufigkeit und Stärke von Hurrikanen wie von Sturmfluten.

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16:00 - 16:45, H3
Mexiko - Totenfest mit Pappmaché und Zuckerguss ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Die ersten beiden Novembertage nennen die Mexikaner 'los dias de los muertos' - die 'Tage der Toten'. Es sind die wichtigsten Feiertage des Jahres. Sie werden begangen wie eine Mischung aus Weihnachten und Karneval. Die Mexikaner glauben, dass die Verstorbenen an diesen Tagen zurückkehren, um den Hinterbliebenen einen Besuch abzustatten.

Hintergrund: Der Film erzählt die Geschichte von Betty, einer jungen Mexikanerin, die ihrem verstorbenen Großvater Agostin posthum seinen größten Wunsch erfüllen möchte. Die 'dias de los muertos' gehen auf vorspanische Traditionen zurück und wurden von der UNESCO auf die Liste des immateriellen Kulturerbes gesetzt.

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16:30 - 17:15, 3SAT
Im Auge des Sturms fauna.gif (2335 Byte) wissenschaft.gif (2377 Byte)

Immer heftigere Stürme und Flutkatastrophen sagen Wissenschaftler nicht mehr nur für Amerika, Asien und die Karibik voraus, sondern auch für Europa. Schuld sind die globale Erwärmung und das Ansteigen des Meeresspiegels. Jens Monath und Marvin Entholt forschen nach, welche Gefahren an den deutschen Küsten lauern.

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16:45 - 17:35, arte
Geheimnisvolle Völker ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Beim in Südäthiopien lebenden Volk der Hamar tragen männliche Kinder die Namen von Stieren. Die Jungen werden mit dem Initiationsritus 'Sprung über die Rinder' in die Erwachsenenwelt aufgenommen. Dabei stellen die Stammesältesten 30 Tiere eng aneinandergereiht auf. Splitternackt wird der Junge dann in die Arena geführt, springt auf das erste Rind auf, läuft über die Rücken der nebeneinanderstehenden Stiere, springt auf der anderen Seite herunter, macht kehrt, springt wieder hoch und rennt abermals über die Viehrücken zurück zum Ausgangspunkt. Ganze viermal überquert er so die Rinderreihe, bevor er die Arena verlassen darf. Wer dies nicht schafft, wird von den Mädchen ausgepeitscht und sein ganzes Leben lang gedemütigt. Wer die Prüfung besteht, wird als Mann anerkannt.

volk1.jpg (20667 Byte)

17:15 - 18:00, 3SAT
mareTV fauna.gif (2335 Byte)

Sie sind alle vulkanischen Ursprungs und meistens unbewohnt: Insgesamt 137 Inseln mitten im Pazifischen Ozean gehören zum Archipel Hawaii. Kaum eine Region ist so vom Meer geprägt, wie der 50. Bundesstaat der USA. Die kleine Insel Molokai trägt den Beinamen die 'Hawaiische': Sie ist die ursprünglichste Insel Hawaiis, das Herz des Archipels, mitten im Pazifik. Auf Molokai soll eine Göttin den Hula geboren haben. Hula ist dort mehr als ein Tanz - es ist Gebet, Geschichte und Lebensgefühl. Hawaii, das steht auch für Surfen. Keiner kann sich wirklich Surfer nennen, der dort nicht auf dem Wasser war. Alle sind über diese Wellen gebrettert, sogar der König. Brian Keaulana gehört zu den besten Surfern der Welt. Das liegt in der Familie, sein Vater ist eine Surflegende. Seit ein paar Jahren kaufen reiche Amerikaner in Hawaii alles auf, Immobilien und Mieten werden für Einheimische unbezahlbar. Das Resultat sind Tausende Obdachlose, die am Strand schlafen, wo sich alte Autos, Plastikplanen und Billigzelte ansammeln. Der Staat würde die Obdachlosen lieber außer Sichtweite bringen, in alte Militärbaracken, aber das scheitert an zwei Dingen: Der Strand ist schöner, und die meisten Obdachlosen sind freiheitsliebende Ur-Hawaiianer. Hawaii wurde von Amerika annektiert. Viele erkennen die Regierung nicht an. Zum Beispiel Auntie Marie. Sie ist die rechtmäßige Königin von Hawaii, denn sie stammt vom letzten regierenden König ab. Seit 14 Jahren wohnt Auntie Marie im Mokuleia Beach Park. 'mare TV' erzählt Geschichten von den Hawaiianern und ihrer engen Beziehung zum Meer.

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18:05 - 19:00, arte
Kenia - Das Dorf der Frauen ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Naporas Geschichte ist beispielhaft für das Schicksal vieler Frauen, die in Umoja, einem Ort am Rande des Samburu-Nationalparks in Kenia, Zuflucht gefunden haben. Bei der Suche nach Feuerholz wurde sie von einem Fremden vergewaltigt. Als sie ihrem Ehemann davon erzählte, schlug und verjagte er sie. Verstoßen und gedemütigt kam sie nach Umoja. Heute bietet ihr die Frauengemeinschaft Sicherheit. Umoja heißt 'Einheit' auf Suaheli und die finden die Frauen hier. Im Gemeinschaftshaus oder unter der großen Akazie im Zentrum des Dorfes kommen sie regelmäßig zusammen und versuchen, das Schreckliche, das jede von ihnen erlebt hat, zu verarbeiten. 'Keine Demütigung mehr für diese Frauen. Nur noch Respekt!', sagt Rebecca Lolosoli, die Gründerin des Dorfes. Das Zusammenleben in Umoja verläuft nach selbst definierten Regeln. Sämtliche Güter werden geteilt. Die Frauen besitzen Haus und Land, züchten Vieh und schlachten es - alles Rechte und Aufgaben, die ihnen außerhalb der Grenzen ihres Dorfes verwehrt bleiben. Denn bei den Samburu geht die Frau mit der Hochzeit traditionell in den Besitz des Mannes über. Die Männer im Nachbarort Archer's Post fühlen sich durch das neue Selbstbewusstsein der Frauen bedroht. Bei Einkäufen im Ort werden die Frauen aus Umoja mit Argwohn empfangen und bedrängt. Doch die lassen sich nicht beirren, sondern engagieren sich auch für Frauen außerhalb ihres Dorfes. Rebecca Lolosoli ist regelmäßig im Ausland unterwegs, um auf die Lage der kenianischen Frauen aufmerksam zu machen. Um auch finanziell unabhängiger zu werden, planen die Frauen, ein Touristencamp in Umoja zu errichten.

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19:15 - 20:00, Phoenix
Der Kontinent ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Bis vor etwa zwei Millionen Jahren prägten vor allem die machtvollen geologischen Kräfte das Gesicht Europas. Doch dann übernahm eine neue Macht die Herrschaft: das Klima. Der Kontinent versank in Eis und Schnee. Weite Teile Europas wurden über lange Zeiträume Teile der Arktis. Eisige Orkane fegten über das Land, die Luft war schneidend kalt, minus 50 Grad und darunter. Was aber hat diese Klimakatastrophe ausgelöst? Die vierteilige Reihe 'Der Kontinent' begibt sich auf eine spannende Zeitreise durch Vorgeschichte und Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas. Sie zeichnet mit modernsten Computeranimationen und Naturaufnahmen die Geschichte und das aktuelle Bild unseres Kontinents nach. Teil zwei geht der Frage nach dem Auslöser der Klimakatastrophe mit modernen Computeranimationen und aufwendigen Grafiken nach.

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19:30 - 20:15, arte
Faszinierende Wildnis fauna.gif (2335 Byte)

Im dritten Teil wird gezeigt, wie es Säugetiere geschafft haben, mit Intelligenz und Anpassungsfähigkeit sich auf der Erde anzusiedeln. Die Doku beobachtet u.a. Polarbären beim Fressen .

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20:15 - 21:00, NDR
Königstiger - Kampf ums Überleben fauna.gif (2335 Byte)

Der Ranthambore National Park in Rajasthan ist einer der letzte großen Zufluchtsorte für Tiger im Norden Indiens. Seit zehn Jahren ist hier die 13 Jahre alte Machli die unumschränkte Herrscherin. Wieder hat sie Junge aufgezogen, zum fünften Mal. Zwei ihrer Töchter ziehen fort. Die dritte bleibt. Sie wird mit Machli um die Herrschaft kämpfen.

Info: Vor 100 Jahren gab es in Indien noch 40.000 Tiere, heute wird ihr Bestand auf 2.000 Exemplare geschätzt. Experten geben Indiens Regierung die Schuld: Die Schutzmaßnahmen werden nicht konsequent umgesetzt.

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20:15 - 21:55, arte
Salvador Allende geschichte.gif (1360 Byte)

Nach mehreren Wahlniederlagen war Salvador Allende 1970 zum chilenischen Präsidenten gewählt worden. Am 11. September 1973 setzte General Pinochet nach einem Putsch den Präsidenten ab. Salvador Allende wählte noch am Tag des Putsches den Freitod.

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20:15 - 21:05, 3SAT
Mutter Teresa - Heilige der Dunkelheit reli.gif (4999 Byte)

'Wofür arbeite ich? Wenn es keinen Gott gibt, kann es auch keine Seele geben. Wenn es keine Seele gibt, dann, Jesus, bist du auch nicht wahr!' schrieb Mutter Teresa in ihr Notizbuch. Wie passen solche Sätze zum Bild der engagierten Missionarin, die ihre Arbeit stets als Auftrag Gottes empfunden hat? Sind es die Hilfeschreie einer körperlich und spirituell ausgebrannten Frau, die auf diese Weise ihr Burnout vor der Welt verbergen wollte? Oder sind es Erfahrungen, wie sie nur 'mystisch begabte Christen' haben? Mutter Teresas Tagebucheinträge lassen die Frau, die für ihr Leben mit den Bettlern und Sterbenden in den Slums von Kalkutta weltweit Anerkennung erfahren hat, in einem anderen Licht erscheinen: Sie fühlte sich innerlich einsam und leer. Mehr als 40 Jahre lebte sie im Zustand der 'Dunkelheit', wie sie selbst ihre Gottferne nannte. Ihre Lebensgeschichte erschüttert und provoziert gleichermaßen, berührt sie doch die Grundfragen der menschlichen Existenz: Warum müssen wir leiden? Und warum lässt Gott das zu? Fragen, die Mutter Teresa ein Leben lang quälten und an denen sie beinahe zerbrochen wäre. Trotzdem hat sie es nicht gewagt, sie öffentlich auszusprechen. Der Film 'Mutter Teresa - Heilige der Dunkelheit' beleuchtet das Leben von Mutter Teresa und beschäftigt sich mit den inneren Konflikten, die die Nonne quälten. Am 27. August wäre Mutter Teresa 100 Jahre alt geworden.

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21:05 - 22:00, 3SAT
Ein Auto für Mister Bah ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Mister Bah lebt in Sierra Leone und ist von Beruf Taxifahrer. Der Journalist Peter Spring hat ihn bei Dreharbeiten in Freetown kennengelernt und ihm ein 'neues' Auto versprochen. Das Auto für Mister Bah hat schon 200.000 Kilometer auf dem Buckel und in der Schweiz nur noch Schrottwert. In Sierra Leone dagegen wird daraus ein schmuckes Taxi, das noch ein paar Jahre lang seinen Dienst tut. Der Film 'Ein Auto für Mister Bah' begleitet die Reise des Autos vom Abstellplatz in der Schweiz bis nach Freetown in Sierra Leone, vom ursprünglichen Besitzer, der sich freut, dass sein altes Auto nach Afrika kommt statt verschrottet zu werden, bis zu Mister Bah, der das Auto mithilfe seiner vielen Freunde wieder flott macht.

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22:45 - 23:30, H3
Faszination Berge fauna.gif (2335 Byte)

Der Hindelanger Klettersteig zählt zu den faszinierenden Bergsteigererlebnissen in den Allgäuer Alpen. Die liebevoll ausgebaute Anlage führt über den höchsten Kamm der Wengenköpfe und bietet nicht nur hindernislose Ausblicke, sondern auch eine Fülle pfiffiger Felsstellen. Vom Nebelhorn, dem 2.224 Meter hohen Aussichtsberg über Oberstdorf, begleitet der Film eine Gruppe von Bergsteigern auf dem nach Nordosten ziehenden Grat.

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