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| Samstag, 28.08.2010 |
| 00:00 - 00:45,
Phoenix |
Abenteuer Ägypten - Mit
Dietmar Ossenberg unterwegs  Seit Jahrtausenden fasziniert Ägypten die Menschheit.
Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber. Dietmar
Ossenberg hat sich auf die Suche nach dem Mythos des Landes gemacht. 'Abenteuer Ägypten'
ist keine Reisereportage im herkömmlichen Sinn: Die zweiteilige Reportage ist das
Resultat aus jahrelangen persönlichen Erlebnissen des ehemaligen Kairo-Korrespondenten.
Es ist das Porträt eines Landes jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Stationen des
ersten Teils der Reisereportage sind die Tempel von Abu Simbel, Luxor, das Grabräuberdorf
Kurna und die aus dem Wüstenboden gestampfte Siedlung El Gouna.

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| 00:45 - 01:30,
Phoenix |
Abenteuer Ägypten - Mit
Dietmar Ossenberg unterwegs  Seit Jahrtausenden fasziniert Ägypten die Menschheit.
Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber. Dietmar
Ossenberg hat sich auf die Suche nach dem Mythos des Landes gemacht. 'Abenteuer Ägypten'
ist keine Reisereportage im herkömmlichen Sinn: Die zweiteilige Reportage ist das
Resultat aus jahrelangen persönlichen Erlebnissen des ehemaligen Kairo-Korrespondenten.
Es ist das Porträt eines Landes jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Den zweiten
Teil seiner Reisereportage 'Abenteuer Ägypten' beginnt Dietmar Ossenberg mit einem Besuch
im Reich der Toten: Gemeinsam mit Archäologen steigt er hinab in die 'Unterwelt'
Bahariyyas inmitten der Weißen Wüste im Westen Ägyptens. Eine der nächsten Stationen
ist Ägyptens Metropole Kairo. Einst nannte man die Stadt 'Al Qahira' - die Siegreiche.
Heute ist aus der bescheidenen Siedlung der Fatimidenherrscher die größte Stadt des
Kontinents geworden. 17 Millionen Menschen drängen sich dort - nur Mexiko-Stadt ist
größer. Endpunkt der Reisereportage ist die Hafenstadt Alexandria.

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| 01:30 - 02:15,
Phoenix |
Pyramiden am Nil  Gegenüber der
Millionenstadt Kairo erheben sich die berühmtesten Pyramiden der Welt , darunter die
herausragenden Cheops-, Chefren-, und Mykerionos Pyramiden, die Grabstätten der
gleichnamigen Pharaonen. Als Ägypten um 2.900 vor Christus zu einem Großreich vereinigt
wurde, wählten die Pharaonen das im südlichen Nildelta gelegene Memphis als Hauptstadt.
Die Epoche der Pyramidenbauten, die im Alten Reich einsetzte, fand ihren Höhepunkt
schließlich in den großen Pyramiden von Giseh, der Stadt der Toten, heute ein Vorort
Kairos. Beim Anblick dieser faszinierenden Monumente stellt sich der Besucher immer wieder
die gleiche Frage: Wie war es möglich, die riesigen Steinquader mit den Hilfsmitteln der
damaligen Zeit auf solche Höhen zu bewegen? Eine 70 Meter hohe Kobra, eine
Uräusschlange, die Urform des ägyptischen Reichsgottes Amun, glaubte Pharao Thutmosis
III im Wüstensand zu sehen, als er 1500 vor Christus in das Königreich der Nubier, den
heutigen Sudan, einfiel. Noch heute wird der Gebel Barkal, der heilige Berg, von dieser
Felsnadel dominiert. Beinahe zwei Jahrtausende beeinflusste der Mythos um diesen Berg die
Geschichte am Nil. Als die schwarzen Pharaonen um 750 vor Christus in Memphis einzogen und
für mehrere Dynastien Ägypten beherrschten, nahmen sie ihre Legitimation vom Gebel
Barkal. Zahlreiche Bauten spiegeln die Verehrung für diesen Ort wider. Vieles hat der
Wüstenwind längst im Sand begraben. Während der Dreharbeiten wurde ein zehn Meter
langes Relief im Amuntempel ausgegraben. Zum Vorschein kam eine kleine Sensation:
ägyptische Herrscher kriechen vor einem schwarzen Pharao. |
| 02:00 - 02:45,
Phoenix |
Königinnen vom Nil  Als ihr
Gatte Thutmosis II. 1490 v. Chr. starb, ergriff die junge Witwe Hatschepsut die Macht und
trat mit 16 Jahren aus der traditionellen Frauenrolle im Alten Ägypten heraus. Als Preis
für den Thron veränderte sie ihr öffentliches Bild und befahl, sie auf Wandmalereien
und Statuen nur noch als Mann darzustellen. Im 22. Jahr ihrer sehr erfolgreichen
Herrschaft starb sie, ihre Statuen und Inschriften wurden von späteren Pharaonen
zerstört. Nun versuchen Wissenschaftler das Leben Hatschepsuts zu rekonstruieren.

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| 02:45 - 03:30,
Phoenix |
Königinnen vom Nil  Kleopatra
verkörpert wie keine andere Persönlichkeit den Mythos Ägyptens. Sie war der letzte
weibliche Pharao und wird beschrieben als eine machtbewusste und intrigante Frau,
überragend an Intelligenz, Charme und Schönheit. Sie schreckte auch vor Mord nicht
zurück, um an die Herrschaft zu gelangen. Kleopatra stammt aus der Dynastie der
Ptolemäer, die Ägypten 300 Jahre regiert hat. Nur wenige Tempel der Ptolemäer haben die
Zeit überdauert.

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| 03:30 - 04:15,
Phoenix |
Königin der Karawanen - Das
Geheimnis von Saba  Vor 3000 Jahren erhob sich in Marib, einer Oase in der
Wüste Jemens, die Hauptstadt der Sabäer. Deren Herrscherin wird in der Bibel Königin
von Saba und in der islamischen Überlieferung Bilquis genannt. Deutsche Archäologen
graben in Marib, um mehr über die Sabäer zu erfahren, die durch den Weihrauchhandel
reich wurden.

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| 05:00 - 05:30,
arte |
| Die Barkassen-Familie aus
Hamburg Der Hamburger Hafen boomt. Der Barkassenbetrieb Ehlers aber ist
klein geblieben und überschaubar. 'Wendig', wie Seniorchef Günter Ehlers sagt.
Hafenrundfahrten sind ihr Geschäft und 16 Barkassen sind dafür täglich im Einsatz. Vor
40 Jahren hat Günther Ehlers im Hafen losgelegt - mit seiner Schlepperbarkasse 'Otto',
von der er sich nicht trennen mag, auch wenn der halbe Ponton über den betagten Dampfer
lacht. Alle im Betrieb sind Multitalente. Seemannschaft und Entertainment, diese seltene
Kombination ist auf der Barkasse gefragt. Die Fahrgäste aus aller Welt wollen sicher
durch den Hafen kommen, aber auch gut unterhalten werden. Mit Anekdoten, Seemannsgarn und
der einen oder anderen zweideutigen Pointe. Die legendäre Reeperbahn ist nur einen
Katzensprung entfernt. Günter Ehlers und sein Sohn Klaus führen die Geschäfte, Tochter
Birgit agiert lieber im Hintergrund. Im Bürocontainer, gleich am Anleger, tüftelt sie an
den Barkassen-Einsatzplänen. Die Barkassenfamilie aus Hamburg - ein Film über den
kleinen Traditionsbetrieb Ehlers, der versucht, im großen Welthafen in die neue Zeit zu
schippern. |
| 05:00 - 05:45,
SWR |
| Diana gegen die Queen Für
die Öffentlichkeit war stets klar: Nicht die Queen war die Königin der Herzen, sondern
Diana. Im Privatleben der Royals dagegen schwelten die Machtkämpfe weiter - bis über den
Tod der Prinzessin hinaus. Michael Wech blickt hinter die Mauern der Paläste - und spitzt
das Duell auf eine entscheidende Szene zu: Wie wird sich die Queen an Dianas Trauerzug
verhalten?
Autor und Regisseur Michael Wech castete die Schauspieler in London. Dort gibt es
Agenturen, die sich auf die Vermittlung von Doppelgängern der Royals spezialisiert haben.

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| 05:30 - 06:00,
arte |
| Die Glockengießer-Familie aus
Innsbruck Glockengießen, das ist das Leben von Familie Grassmayr aus
Innsbruck - seit 14 Generationen schon. 1599 goss Bartlme Grassmayr seine erste Glocke.
Heute halten die Brüder Johannes und Peter Grassmayr das Familienunternehmen zusammen -
unter der Aufsicht von Vater Christof Grassmayr. Die Söhne haben einen Traum: Sie
möchten die schönste aller Glocken gießen. Mit einem wunderbaren, reinen Klang. Dafür
tüfteln sie Tag und Nacht. Immerhin beliefert ihr Unternehmen Kirchen, Klöster und
Tempel auf der ganzen Welt. Und die Kunden haben höchste Ansprüche, egal ob in
Brasilien, Frankreich oder in Thailand. Viele Produktionsschritte beim Gießen sind heute
noch so, wie sie einst Schiller in seinem 'Lied der Glocke' beschrieben hat. Ein
aufwendiges Verfahren. Jeder Glockenguss ist ein Wagnis. Bevor es richtig losgeht, beten
die Gießer erstmal das 'Vaterunser' - ein festes Ritual. Der Familienbetrieb ist streng
katholisch. Auch der elfjährige Michi darf schon dabei sein. Angst hat der
Nachwuchsgießer nicht. Immer wieder einmal kann ein Fehlguss passieren - und dann ist ein
ganzer Monat Arbeit umsonst. Gelingt der Guss, folgt die nächste Herausforderung: der
Klangtest. Ist der Ton auch nur fünf Sechzehntel eines Halbtons zu tief, müssen die
Glockengießer das Metall wieder einschmelzen - und von vorne anfangen. Ein Film über
eine Familie, die alles daran setzt, auch in Zeiten der Globalisierung das uralte Handwerk
am Leben zu halten. |
| 05:30 - 05:55,
ARD |
Felix und die wilden Tiere
 Wenn Dingo
'Narbengesicht' und seine Gefährten durch ihr Revier streifen, stoßen sie auch auf
Menschen: Angler stehen am Meer, Badegäste besetzen den Strand und auf eingezäunten
Grillplätzen verzehren Familien ihr Picknick. Australiens letzte reinrassige Dingos, die
auf Frazer Island leben, haben sich längst an die Touristen gewöhnt. Seit die Insel der
Wildhunde zum Nationalpark wurde, kommen jährlich Hunderttausende von Besuchern. Felix
Heidinger berichtet über das veränderte Verhalten der Wildhunde, in deren Revieren sich
Menschen breitgemacht haben. Die Tiere werden zu Wegelagerern auf Campingplätzen und
Stränden, überall dort, wo die Aussicht besteht, Futter zu bekommen. Die Wildhunde sind
an sich ungefährlich, reagieren aber ganz anders als Haushunde, wenn man ihnen zu nahe
kommt. Gebührend Abstand von Dingos zu halten, fällt vor allem Kindern schwer. In den
letzten Jahren ist mit der Besucherzahl auch die Anzahl der Dingo-Angriffe auf Menschen
gestiegen.

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| 05:40 - 06:20,
3SAT |
| Feuerspringer in Sibirien Sie
seilen sich von Hubschraubern ab oder springen mit dem Fallschirm aus alten
Doppeldecker-Maschinen mitten hinein in Gebiete, wo riesige Wald- und Buschbrände toben:
Sibiriens Feuerspringer. Tagelang kämpfen sie dann vornehmlich mit Hacke und Schaufel
gegen die Brände. In Krasnojarsk befindet sich das Hauptquartier der sibirischen
Waldbrandbekämpfer. 500 Feuerspringer sind von dort aus den ganzen Sommer über im
Einsatz, in einem Gebiet, das doppelt so groß ist wie die Bundesrepublik und sich von der
arktischen Tundra im Norden bis zur mongolischen Grenze im Süden erstreckt. Jeden Sommer
kommt es in den unendlichen Waldgebieten Russlands zu bis zu 35.000 Bränden. Ihre
Kontrolle und Erstickung ist nicht nur für Russland wichtig. Diese Waldgebiete gehören
zu den größten der Welt, und ihre Erhaltung ist entsprechend wichtig für das Weltklima.
Im ganzen Land gibt es 4.000 Feuerspringer, sie sind die älteste und größte
Waldbrandbekämpfungstruppe der Welt. Während ihre Kollegen in Amerika, die berühmten
'Smokejumper', mit modernster Technik ausgerüstet sind, schmoren in Sibirien schon einmal
die billigen Gummistiefel der Feuerwehrleute durch. Trotzdem sind sie erfolgreich, die
meisten Brände sind nach wenigen Tagen unter Kontrolle. Es ist ein Knochenjob, der
Ausdauer und Improvisation verlangt - eine sehr russische Tugend. Oft sind die
Feuerspringer wochenlang in der Wildnis auf sich allein gestellt - vor allem, weil die
Transporthubschrauber oft wegen Treibstoffmangels nicht kommen. Der Film 'Feuerspringer in
Sibirien' begleitet die Männer bei ihren abenteuerlichen und gefährlichen Einsätzen und
zeigt die harte Ausbildung der russischen Brandbekämpfer. |
| 05:45 - 06:00,
SWR |
Manchester und Leeds -
Englands gut betuchte Städte  Manchester, 'Britain's Second City', war einmal Englands
führender Industriestandort - Cottonopolis, die Baumwollstadt. Heute findet sich in der
pulsierenden Stadt im Norden keine Spur mehr von nachindustrieller Depression, nur gut
gepflegte Erinnerungen an eine große Vergangenheit, an Reichtum und Macht. Im Südwesten
der Stadt liegt Castlefield. Ein Verkehrsknotenpunkt und ehemaliger Güterhafen - und ein
Beispiel für die erfolgreiche private Sanierung alter Bausubstanz. Cafés und Kneipen
haben sich dort angesiedelt und beleben das industrieromantische Viertel mit seinen
Kanälen, Brücken und Backsteinbauten. Manchesters Zukunft sehen die Stadtväter aber
auch in repräsentativen Neubauten, architektonischen Ausrufezeichen wie etwa Michael
Wilfords Kunst- und Veranstaltungszentrum The Lowry oder Daniel Libeskinds Kriegsmuseum.
Nicht weit entfernt, einen Steinwurf hinter den Bergen, liegt Leeds. Leeds und Manchester
waren schon immer Rivalinnen. Dort die Baumwollindustrie, hier die Wollverarbeitung. Beide
Städte waren 'gut betucht'. Ganze Straßenzüge sind heute in Leeds in Einkaufs- und
Flaniermeilen verwandelt worden. Einige der viktorianischen Straßenzüge sind sogar
überdacht worden, denn Lifestyle-Shopping verträgt sich nicht mit den Unwägbarkeiten
englischen Wetters. Der Film von Peter M. Kruchten stellt die Geschichte und das heutige
Leben in Manchester und Leeds vor. |
| 06:00 - 06:30,
SWR |
Die zweiten Städte  Fast in jedem Land
gibt es sie, die Städte im Schatten der Metropolen oft verborgene Schönheiten, deren
Reiz sich erst beim zweiten Blick erschließt. In Frankreich etwa ist fast alles auf Paris
konzentriert. Die Sendung aber besucht Lyon, das zu Unrecht als Durchgangsstation in den
Süden gilt. 'Kinder schließt die Augen, gleich nach dem Tunnel kommt... Lyon!' soll der
französische Schriftsteller Daudet ausgerufen haben, wenn der Zug Paris-Provence durch
die südfranzösische Metropole fuhr. Trist und verkommen muss sich die Stadt damals
präsentiert haben. Heute führen Tunnel die Reisenden nach Süden gleich an der Stadt
vorbei, aber der Ruf hat sich nicht wesentlich gebessert. So bleibt die unbekannte Schöne
zwischen den Flüssen Rhone und Saone sich treu: arbeitsam und verschlossen, reich und
unprätentiös. Lyon - das ist begehbare Geschichte. Vom Renaissance-Viertel über eine
Brücke zu den Prachtbauten des 17. und 18. Jahrhunderts, dann den Berg hinauf in die
riesigen Weber-Häuser des 19. Jahrhunderts. Durch die 'traboules' und am seidenen Faden
entlang. Österreich ist Wien und Wien ist Österreich. Falsch, denn da gibt es auch noch
Graz, Europas Kulturhauptstadt 2003. 'Graz macht den Eindruck, als ob man zum Frieden
käme aus dem Krieg', so Franz Grillparzer. Der österreichische Dramatiker hatte recht.
Zumindest wenn man am Schlossberg, beim Grazer Wahrzeichen, dem Uhrturm, steht und auf die
Stadt hinunter schaut. Hier, in der Hauptstadt der Steiermark, scheinen die Uhren wirklich
ein klein wenig langsamer zu gehen als anderswo. Auf dem Schlossberg liegen auch die
Wurzeln der Stadt, die 1128 erstmals erwähnt wurde. Gradec hieß sie da, zu deutsch
'kleine Burg'. Im 15. Jahrhundert war Graz die Hauptstadt Innerösterreichs. Der spätere
Kaiser Friedrich III. hatte ein Herz für die Stadt und setzte erste bauliche Akzente. So
ließ er eine Stadtburg errichten und die Pfarrkirche Sankt Ägydius, den heutigen Dom.
Graz gilt als die italienischste Stadt Österreichs. Das liegt vor allem an den vielen
Architekten die im 16. Jahrhundert aus der Lombardei in die Stadt kamen. Die vielen
Renaissancebauten waren auch ein Grund für die Unesco, die Altstadt von Graz, 1999 zum
Weltkulturerbe zu ernennen. |
| 07:45 - 08:15,
SWR |
| Spiele der Welt Polo
ist der wohl älteste Mannschaftssport der Welt. Seine Ursprünge ca. sechs Jahrhunderte
vor Christus werden in Zentralasien vermutet. Anfangs war sein Zweck die militärische
Ausbildung von Reiterkriegern. Bei diesen Übungen standen sich dann oft mehr als 100
Spieler pro Mannschaft gegenüber. Aber schon bald war Polo viel mehr: In manchen Völkern
konnte nur herrschen, wer seine Gegner beim Polo übertraf. So wurde dieses Spiel schon
bald zum Spiel der Könige, und auch Alexander der Große und Dschingis Khan sollen
begeisterte Spieler gewesen sein. Die pferdeverrückten Briten machten in Indien
Bekanntschaft mit Polo und zähmten dieses einstmals 'wilde Spiel'. Aber an manchen Orten
wird Polo noch in seiner ursprünglichen Form gespielt: im Norden Pakistans, dort wo sich
Hindukusch, Karakorum und Himalaya treffen. |
| 08:10 - 08:25,
arte |
Die Entdecker  Zu diesem neuen
Abenteuer geht es mit den 'Entdeckern' zuerst nach Frankreich, dann nach Ungarn in
Mitteleuropa und zum Schluss ans Mittelmeer - nach Italien. Die Reiseführer sind drei
Archäologen: die Französin Lola Bonnabel, der Ungar Miklós Szabó und der Italiener
Daniele Vitali. Diese Wissenschaftler sind einem großen Volk auf der Spur, das vor 2.500
Jahren einmal ganz Europa beherrscht hat - das Volk der Kelten. Wer waren die Kelten, wie
lebten und woran glaubten sie? Die erstaunlichen Entdeckungen der drei Wissenschaftler
liefern Aufschlüsse über das faszinierende und geheimnisumwitterte Volk der Kelten. |
| 08:15 - 08:45,
SWR |
| Spiele der Welt Wenn
im Norden Finnlands die langen und harten Winter zu Ende gehen und das Licht der Sonne
allmählich zurückkehrt, dann beginnt für die Samen, die 'Ureinwohner' Lapplands, die
Zeit der großen Rentier-Rennen. Mit weit heraushängender Zunge jagen die Tiere mit bis
zu 70 Kilometern pro Stunde über Schnee und Eis. Die Läufer, die sie auf Skiern hinter
sich herziehen, benötigen oft einiges Geschick um nicht aus der Bahn geworfen zu werden.
Die traditionelle Lebensweise der Samen in perfekter Anpassung an die raue und unwirtliche
Umgebung ist noch heute lebendig. Damals wie heute steht das Rentier im Mittelpunkt ihrer
Kultur, ihrer Feste - und ihrer Wettkämpfe. Die Rentier-Rennen erfreuen sich nach wie vor
großer Beliebtheit, werden sogar im Fernsehen übertragen. Die Zucht von guten
Renntieren, vor allem aber die Wetten, ohne die kein Rennen denkbar ist, sind zu einem
lukrativen Geschäft geworden. Die faszinierende Schönheit der Landschaft im hohen Norden
Europas, das Leben und die Kultur der Samen umrahmen die atemberaubenden
Slow-Motion-Bilder der Rentierbullen im Wettkampf.

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| 08:45 - 09:15,
SWR |
| Spiele der Welt 'Land
der offenen Feuer' nennt man die Rhön. Der Film zeigt ihre eigenartige und raue
Landschaft aus der Perspektive der Segelflieger. Die Rhön gilt als die Wiege des
Segelflugs. Die Nachricht vom 'Vogelmenschen in der Rhön' verbreitet sich 1922
blitzschnell, nachdem einer der ersten Flieger über eine Stunde in der Luft blieb und
sogar über die hohe Wasserkuppe flog. Bis heute machen die kahlen, waldarmen Höhen, die
weite Landschaft und vor allem der ständige Wind das Rhön-Massiv zum idealen Gebiet für
Segelflieger. Die Grenznähe zur DDR allerdings schränkte den freien Flug lange Jahre
ein. Porträtiert werden junge und alte Segelflieger, die von ihren Erfahrungen und ihrer
Begeisterung für das Fliegen erzählen. |
| 10:00 - 10:55,
arte |
Die Jagd nach dem Urmeter  Rund
250.000 Maß- und Gewichtseinheiten kennt man in Frankreich gegen Ende des 18. Jhs. Die
Astronomen Jean-Baptiste Delambre und Pierre Méchain wollen Ordnung schaffen: Sieben
Jahre sind sie unterwegs, um den Meridian, der durch Frankreich verläuft, zu vermessen
und der Welt ein einheitliches Maß zu geben: das metrische System. Hierzu nutzen sie ein
damals neuartiges Instrument, den Bordakreis.
Jean Charles de Borda (1733 - 99) entwickelte den Bordakreis, ein Instrument zur Messung
von Winkeln. Für die Doku wurde ein Originalgerät von 1792 verwendet.

|
| 11:30 - 12:15,
NDR |
Die Germanen  Der
cheruskische Fürstensohn Arminius und sein Freund und Gefährte Notker sind als
Faustpfand eines Friedensvertrages der Römer mit den Germanen in Rom erzogen und
ausgebildet worden. Nachdem sie sich in Diensten Roms militärische Ehren erworben haben,
werden sie in ihre Heimat zurückgeschickt, um den römischen Statthalter Varus bei der
Verwaltung und Regierung Germaniens zu unterstützen. Zurück in der Heimat stellen sie
fest, wie eng bereits das Zusammenleben von Römern und Germanen geworden ist, aber auch,
wie sehr die römische Herrschaft sich über althergebrachtes germanisches Recht
hinwegsetzt. Arminius wird zum Anführer der Rebellion gegen die Römer - und bringt ihnen
in der Schlacht gegen Varus im Jahr 9 n. Chr. eine der schwersten Niederlagen bei. Danach
wird der Rhein die Grenze zwischen Römern und Germanen sein - und bleiben. Die
dokumentarischen Teile dieser Folge zeigen - unterstützt durch aufwändige
Computeranimationen - Siedlungen der Römer im rechtsrheinischen Germanien: ein
Militärlager bei Haltern und eine Stadt in der Nähe des heutigen Waldgirmes in Hessen.
Ausgrabungen und Funduntersuchungen geben Aufschluss auf das Gründungsdatum und den
Charakter dieser Ortschaft. Ebenso wird die Arbeit der Wissenschaftler mit Funden eines
antiken Schlachtfeldes dargestellt, das der Ort der berühmten Varusschlacht sein könnte. |
| 12:00 - 12:30,
H3 |
Willkommen auf der Weichsel
 Von den
beiden Quellen im Süden Polens bis zur Mündung im Delta an der Ostsee sind es genau 1047
Kilometer, eine weite Reise für die Weichsel . Der Fluss trennt das Land von Süden nach
Norden.

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| 12:00 - 12:30,
arte |
| Zapping International Wer
in der paraguayischen Hauptstadt Asunción durchs Fernsehen zappt, stößt zwischen
unzähligen Telenovelas, endlosen Werbeblöcken, Comedy-Sendungen und Fußballspielen auf
den etwas anderen Sender 'Red Guaraní'. Das Besondere am Programm des christlichen
Privatsenders ist, dass es nur gute Nachrichten gibt. Der vor fünf Jahren gegründete
Kanal hat mit anderen religiösen Sendern wenig gemeinsam - vielleicht, weil Paraguays
Präsident Fernando Lugo einst selbst ein linksgerichteter Bischof war. Quizsendungen gibt
es hier zwar auch, schlechte Nachrichten jedoch nicht. Zur großen Freude der Regierung!
In 'Telecomico' auf Kanal 4 wird diese hingegen nicht verschont: Rund 20 Jahre nach Ende
der Militärdiktatur amüsieren sich die Zuschauer bei Clara Francos verrückter
Comedyshow, die wöchentlich die politische Szene des Landes parodiert Journalist Humberto
Rubin empfängt seine politischen Gäste jeden Abend um 23.00 Uhr. Seine beliebte Talkshow
ist in der nationalen Fernsehlandschaft inzwischen eine Institution - kein Wunder,
schließlich macht Rubin sein Metier schon seit 53 Jahren. Während der Militärdiktatur
musste er seinen Ärger noch herunterschlucken, heute kennt sein Programm keine Schranken
mehr. Eine weitere Größe des paraguayischen Fernsehens ist Manuel Cuenca, der in seinen
Dokumentationen seit 17 Jahren Indiodörfer des ganzen Landes vorstellt. Der absolute
TV-Star bleibt jedoch Menchi Barriocanal: die unübertreffliche 'Verlobte von Asunción'
bringt die Bevölkerung, die zu 40 Prozent unterhalb der Armutsgrenze lebt, ein wenig zum
Träumen. In ihrer Show 'Bailando por un seño' treten die Kandidaten für eine gute Sache
ein und tanzen in hollywoodwürdigen Kostümen und mit viel Glanz und Glitter um den
Hauptpreis: einen hohen Geldbetrag für ihr wohltätiges Projekt. |
| 12:30 - 13:00,
arte |
Reiseskizzen aus ... Kambodscha
lautet das Reiseziel des Illustrators Bertrand de Miollis. Er besucht die grandiosen
Tempel von Angkor Wat und die belebten Märkte der Hauptstadt Phnom Penh. Auf seinen
Reisestationen entdeckt er das menschliche Gesicht Kambodschas. Denn obwohl die
Bevölkerung des ostasiatischen Landes viel durchmachen musste, hat das 'Land des
Lächelns' nichts von seiner legendären Gastfreundschaft verloren.

|
| 13:00 - 14:00,
arte |
| Sugar Town In
dem griechischen Dorf Sugartown - auf griechisch Zacharo - haben die Männer ein
schwerwiegendes Problem. Die Frauen kehren der Gegend den Rücken, um in den Großstädten
nach Arbeit oder einem Heiratspartner zu suchen. Sie wollen den Rest ihres Lebens nicht in
einem kleinen Ort auf dem Land verbringen, wo sich nie etwas ändert. Die Männer sind
nicht in der glücklichen Lage, sich ihr Los aussuchen zu können. Gemäß der Tradition
erben sie das Land und bleiben in den Dörfern. Der clevere Bürgermeister von Sugartown,
Pantazis Chronopoulos, kennt die Situation und macht den Männern ein besonderes
Wahlversprechen: Frauen. 'Ich weiß nicht, wo er die Idee herhat', sagt Kadafi, Besitzer
des örtlichen Kaffeehauses, 'aber er versprach uns, dass er, wenn wir ihn wählen, eine
Fahrt ins Ausland anbietet, um dort Frauen zu finden.' Kaum gewählt kontaktiert der neue
Bürgermeister Chronopoulos seinem Kollegen aus der russischen Stadt Klin: Der versammelt,
300 Frauen, die bereit sind, einen Ausländer zu ehelichen. 'Ich habe mich entschlossen,
an dieser Fahrt teilzunehmen,' sagt Kostas, 'ich habe alles, was ich zum Leben brauche:
ein Haus, ein Auto, einen Traktor, Tiere. Aber ich brauche eine Partnerin. Ich will eine
Familie.' Efthimis ist 40 Jahre alt und Elektriker. Er sagt, dass er wirklich alles tun
würde, um eine russische Frau zu erobern. 'Ich werde ihr wahre Liebe und echte Gefühle
zeigen,' sagt er, 'und wenn das nicht funktioniert, kidnappe ich sie!' Am 26. August 2005
fuhren Kostas, Efthimis und Kadafi zusammen mit dem Bürgermeister und sieben anderen
Männern nach Moskau. Der Dokumentarfilm folgt diesen Männern auf ihrer Reise auf der
Suche nach einer Braut und dem großen Glück. |
| 13:15 - 14:00,
Phoenix |
| Kreml, Kaviar und Milliarden
Keine 20 Jahre ist es her, dass unter Russlands Präsident Jelzin Teile der
Wirtschaft privatisiert wurden. Und schon haben clevere Geschäftsleute viele Millionen im
neuen System verdient. Grund für Vollblutjournalist Gero von Boehm (54), einen Blick in
die Welt der Superreichen zu werfen. Dabei geriet er mit dem Dreh zufällig in die
Finanzkrise. 'Die russischen Milliardäre sehen das Ganze eher sportlich', berichtet von
Boehm. 'Ein paar Milliarden mehr oder weniger machen nicht viel aus. Die Feste, die sie
feiern, sind noch so opulent wie vor der Krise. Wir filmten auf Bällen, die mit ihrer
Pracht den Besucher in die Zarenzeit zurückversetzen'. Den Zugang zum Kreis der
Mächtigen und Reichen verdankt von Boehm seinen guten Kontakten - und einem Kniff: 'Wenn
man Milliardäre zum Essen einlädt, verblüfft sie das ungemein und sie werden
gesprächig: Normalerweise sind sie diejenigen, die zahlen!'

|
| 13:15 - 14:00,
RBB |
Wildes China  Die sechste und
letzte Folge der Reihe 'Wildes China' führt an die 14.500 Kilometer lange Küste Chinas.
Sie ist voller Gegensätze: Futuristische moderne Städte wechseln sich mit alten Dörfern
mit Seegrasdächern, uralten Reisterassen und Sümpfen ab, in den seltene Tiere leben.
Jedes Jahr ziehen die bedrohten Mandschuren-Kraniche von ihren nördlichen Brutplätzen
bis in ihre Winterquartiere nahe Shanghai. In den letzten Salzsümpfen Chinas konnte der
bereits ausgestorbene Davidshirsch wieder angesiedelt werden. Das ging nur, weil eine
kleine Herde der wasserliebenden Hirsche im 19. Jahrhundert nach England gebracht wurde.
Die Nachkommen dieser Herde sind ihn ihre ursprüngliche Heimat zurückgekehrt. Die
Küstengewässer Chinas sind gefährliche Gewässer, über die immer wieder Wirbelstürme
fegen können. Die Hafenmetropole Hongkong verdankt ihren Aufstieg den gut geschützten
Ankerplätzen. Ganz in der Nähe des dicht besiedelten Handelszentrums liegt
überraschenderweise Chinas Hauptschutzgebiet für Vögel. Hier finden zahlreiche
tropische Zugvögel Schutz, zum Beispiel der Schwarzstirnlöffler. Auch der gut
geschützte Weiße Delphin findet sich hier. Vor Hongkong liegt das Südchinesische Meer -
von Inseln und Korallenriffen übersät. In Landnähe sind die meisten Riffs zerstört und
überfischt. Doch nun gibt es Bemühungen, die Mangrovenwälder und Fischbestände zu
schützen. Die Probleme Chinas sind allen Ländern bekannt: der wachsende Druck auf
Rohstoffe, Umwelt und Lebensräume. Doch nirgendwo spielen sie sich in einem so großen
Maßstab ab. Der Weg, den China einschlägt, wird nicht nur die Chinesen und ihre Umwelt
beeinflussen, sondern den Rest der Welt.

|
| 14:00 - 14:30,
arte |
Zu Tisch ...  Cassiano ist ein
moderner Bergbauer, fast schon ein Unternehmer, der sich auf die Käseproduktion
spezialisiert hat. Auf der Alm wird in reiner Handarbeit Cassianos Fontina-Käse
hergestellt. Dafür hat er den erfahrenen Senner Remo Lillaz eingestellt, der bereits für
seinen Vater gearbeitet hat. Mit Remo leben und arbeiten drei Kuhhirten während der
Sommermonate auf der Alm. Das Leben in den Bergen ist hart und entbehrungsreich, es gibt
kaum noch Männer im Aosta-Tal, die sich dafür gewinnen lassen. Cassiano hat daher auch
Hirten eingestellt, die nicht aus der Umgebung stammen: einen Italiener, einen Albaner und
einen Marokkaner. Remo, der Senner, kocht jeden Tag für die Männer: eine natürliche,
einfache Küche mit vielen frischen Kräutern von der Almwiese und vor allem mit dem
selbstgemachten Fontina, der fast immer auf seinem Speiseplan steht. Für eine Supetta,
ein typisches Gericht aus dem Valle d'Aosta, braucht er auch nicht viel: Weißbrot,
Fontina, schwarzen Pfeffer, Zimt und eine kräftige Rinderbrühe. Und auch wenn Remo
manchmal in seiner einsam gelegenen Almküche Zutaten fehlen - den Hirten schmecken die
Gerichte nach getaner Arbeit einfach köstlich. |
| 14:00 - 14:45,
Phoenix |
| Kreml, Kaviar und Milliarden
Auf ihren Einkaufslisten stehen britische Fußballclubs, Schlösser oder
deutsche Traditionsunternehmen: Die neuen Superreichen Russlands, viele von ihnen
sibirische Arbeitersöhne, wollen als 'Global Players' mitspielen. Zeitungsverlage und
ganze Straßenzüge des historischen London oder Paris sind in russischer Hand. Gero von
Boehm zeigt, wie die neue Elite lebt.
Nach dem Ende der Sowjetunion verdienen die ersten Oligarchen ihre Milliarden mit Öl,
Stahl und Banken, die zweite Generation vorwiegend im Einzelhandel.

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| 15:15 - 15:25,
3SAT |
Ägypten  Ägypten, das ist
vor allem das Land der Pyramiden, der uralten Königsgräber, der weltberühmten
Tempelanlagen. Ägypten ist aber auch ein beliebtes Ziel für Bade- und Tauchurlaub am
Roten Meer. Sharm el-Sheikh und vor allem Hurghada und Marsa Alam sind boomende Badeorte.
Entlang des Nils, von Kairo bis Abu Simbel, taucht der Reisende in eine Welt der
mythischen Vergangenheit ein. Ein Besuch in Luxor gehört zu den Höhepunkten eines
Ägyptenaufenthalts. Nirgendwo sonst im Land stehen so viele imposante Zeugnisse des alten
Pharaonenreichs. Rund 300 Kilometer weiter nilaufwärts liegt Assuan. Bekannt wurde die
Stadt durch den Bau der zwei Nilstaudämme oberhalb des ersten Nilkatarakts. An keiner
Stelle in Ägypten ist der Fluss schöner als dort. Entlang des Wassers erstrecken sich
Felder, Palmenhaine und Obstplantagen. Gleich dahinter beginnt die Wüste. Der Film von
Peter Ring begibt sich auf eine Reise durch Ägypten, von Luxor bis Abu Simbel.

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| 16:00 - 16:30,
ARD |
Wolle auf Wanderschaft  700 Jahre
Erfahrung, 12.000 Beine, 400 Kilometer: Jeden Sommer treiben die Schäfer Ismael und Vidal
ihre Herden von Andalusien über uralte Viehwege auf die Weiden der Sierra de Albarracín
in Aragonien.

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| 16:20 - 17:45,
arte |
| Amerikas Alptraum Eine
unfassbare Geschichte: FBI-Ermittler John O'Neill warnt schon früh vor Al Qaida. Weil ihn
keiner hören will, kündigt er - und wird Sicherheitschef des World Trade Center. In dem
stirbt er am 11.9.2001. |
| 17:45 - 18:15,
arte |
Zu Tisch ...  In den italienischen
Alpentälern und der Schweiz war die Esskastanie früher fester Bestandteil der Nahrung,
vor allem nach Missernten. Aus diesem Grund wurde in vielen Gemeinden jedem Bewohner ohne
eigenen Grund- oder Waldbesitz ein eigener Baum aus dem Gemeindeeigentum als
Nahrungsreserve zugewiesen. Im Schweizer Kanton Tessin wird die Kastanie auch 'albero del
pane' - Brotbaum - genannt. Im Valle di Muggio, einem der südlichsten Täler des Tessins,
nahe der italienischen Grenze, versuchen engagierte Bewohner eine uralte Tradition wieder
zu beleben: die Kunst des Kastanienräucherns. Seit einigen Jahren wird in dem Bergdorf
Cabbio 'die gráa', ein Dörrhaus, wieder in Gang gesetzt. Die Räucheraktion ist eine
richtige Gemeinschaftsaufgabe, denn drei Wochen lang muss der Ofen ununterbrochen laufen.
Das Holz darf nicht brennen, sondern nur glimmen. Die Kastanien müssen regelmäßig
gewendet werden. Mehrmals am Tag und auch in der Nacht. Es gibt unterschiedliche
Meinungen, wie man am besten vorgeht, und viele selbst ernannte Experten, die wissen
wollen, wann die Kastanien fertig gedörrt sind. 'Zu Tisch in ...' begleitet die
Protagonisten bei ihrer harten Arbeit des Kastanienräucherns - bis zur sogenannten
'Battitura', dem 'Kastanienschlagen'. Nach drei Wochen werden die Dörrfrüchte aus dem
Ofen geholt und nach althergebrachter Methode auf einem Holzbock geschlagen. So werden die
Früchte von den Schalen getrennt. Anschließend feiern die Bewohner von Cabbio ein
großes Dorffest zu Ehren der Kastanie.

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| 19:00 - 19:45,
B3 |
Die Südsee  Knapp unter der
Wasseroberfläche bricht ein Vulkan aus - die Geburt einer Südseeinsel. Hier am
'Pazifischen Feuerring', einer der Erdregionen mit der höchsten vulkanischen Aktivität,
haben Tiere sich angepasst. So vergräbt auf den Salomonen das Bismarckhuhn seine Eier zum
Ausbrüten in der warmen Erde.
Als Südsee bzw. Südpazifik wird das Polynesische Dreieck Hawaii-Neuseeland-Osterinseln
bezeichnet.

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| 19:15 - 19:30,
arte |
| Mit offenen Karten Für
die Abschaffung der Todesstrafe: Die Situation in den USA |
| 19:30 - 20:15,
arte |
Oman - Die Rosen der Wüste
 Im Wüstenstaat Oman ist Wasser rar. Dennoch blühen hier
sogar Rosen - dank eines 1500 Jahre alten Kanalsystems. Darüber wacht Suleyman Al Riyami
, oberster Wasserbeauftragter seines Dorfes.

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