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Kegelprojektion

Bei seinem ersten Versuch für die Übertragung der Informationen von einer Kugel auf eine Fläche benutzte Ptolemäus die Kegelprojektion. Bei dieser Projektion wird dein Kegel an die Erdkugel angelegt. Daraus ergibt sich eine Karte mit einer einzigen Tangentiallinie, auch Standardparallele genannt. Die bei dieser Projektion entstehende Verzerrung nimmt mit der Entfernung von dieser Linie zu.

kegelprojektion.gif (10945 Byte)
Zeichnung: Michael Panitzki

Um diese Ungenauigkeiten auszugleichen, ging man zur Kegelprojektion mit zwei Standardparallelen über, die vor allem für die Darstellung kleiner Regionen verwendet wird.

Zylinderprojektion

Der Flame Gerhard Mercator veröffentlichte 1659 eine Weltkarte, bei der zum ersten Mal eine Zylinderprojektion verwendet wurde. Bei dieser Darstellungsart werden Längen- und Breitenkreisen als gerade Linien dargestellt. Wesentlicher Nachteil dieser Methode: die Regionen werden verzerrt abgebildet, je mehr man sich den Polen nähert. So erscheint Grönland größer als Südamerika, weil es 16-mal größer dargestellt wird als in Wirklichkeit.

zylinderprojektion.gif (14663 Byte)
Zeichnung: Michael Panitzki

Diese Projektionsart wird heute - mit Variationen - am häufigsten benutzt und ist unter der Bezeichnung UTM (Universal Transverse Mercator) bekannt.

Planprojektion

Bei der Planprojektion (auch: Azimutalprojektion) wird die Erdkugel auf eine Ebene projiziert. Die Projektion kann polar (die Tangentialebene liegt an einem Pol), äquatorial (am Äquator) oder schräg (an einem beliebigen Punkt zwischen den Polen und dem Äquator) sein. Mit diesem Projektionstyp lassen sich die Polarflächen, die auf den meisten Karten verzerrt erscheinen, besonders gut darstellen. Bei den auf diese Weise erstellten Polarkarten werden die Breitenkreise als konzentrische Kreise und die Längenkreise als gerade Linien dargestellt, die sich an den Polen treffen.

azimutal.gif (17722 Byte)

 

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