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Flutkatastrophe in Asien

Tsunami sind extrem hohe Wellen (5-30 m Höhe) von großer Zerstörungskraft an der Küste rund um den Pazifik. Tsunamis werden am Meeresboden durch den Ausbruch eines Vulkans oder ein Erdbeben ausgelöst.

Vermutlich wird die große Ozeanwelle ausgelöst, wenn der Ozeanboden im Zuge des Bebens schräg gestellt oder versetzt wird. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass langsames Entladen der Spannungen eher zur Bildung von Tsunamis führt als der abrupte Verlauf eines Erdbebens. Eine weitere Ursache ist ein untermeerischer Bergsturz oder Vulkanausbruch. Die meisten Tsunamis entstehen entlang der so genannten zirkumpazifischen Zone, einer Zone der Vulkane und seismischer Aktivität, die 32 500 Kilometer lang ist und den Pazifischen Ozean säumt. Seit 1819 haben 40 Tsunamis die Hawaii-Inseln heimgesucht.

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Tsunamis treten selten auf, haben dann aber eine große Energie. Sie können Hunderte von Kilometern über die Tiefsee zurücklegen und dabei Geschwindigkeiten von etwa 725 bis 800 Kilometern pro Stunde erreichen. Bei ihrem Einlaufen in seichte Küstengewässer wächst die Welle, die auf dem offenen Meer vielleicht nur etwa einen halben Meter hoch war, plötzlich rasch an. Bis sie die Küste erreicht, kann sie zu einer Wassermauer geworden sein, die sich 15 Meter oder höher auftürmt und ganze Küstensiedlungen zerstören kann.

Tsunamis wurden früher irrtümlicherweise Flutwellen genannt, haben aber mit dem tageszeitlichen Wechsel zwischen Hoch- und Niedrigwasser nichts zu tun. Verheerende Tsunamis ereigneten sich z. B. 1929 vor Neufundland, 1946 vor den Alëuten, 1952 vor Kamtschatka, 1960 vor der chilenischen Küste, 1964 vor Alaska, 1975 vor der Küste Hawaiis, 1996 vor der Küste Perus und 1998 vor der Küste Papua-Neuguineas.

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