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Die medizinische Versorgung auf dem Lande ist vielfach mit Europa nicht zu vergleichen. Sie kann auf dem Land technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch sein. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette?). Auch hierzu ist eine individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Bei Einführung von verschreibungspflichtigen Medikamenten für den eigenen Bedarf ist es ratsam, eine Bescheinigung des verschreibenden Arztes mit sich zu führen, die die medizinische Notwendigkeit bestätigt. In der Türkei sind menschliche Erkrankungen und Todesfälle an der Vogelgrippe aufgetreten. Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und evtl. auch einmal gegen Typhus sehr sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollen diese und andere Fragen entschieden werden. HIV / Aids ist im Lande ein Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und je nach Jahreszeit konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und auch Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Im Südosten der Türkei kommt Malaria vor. Eine regelmäßige Prophylaxe ist nur selten notwendig. In diesem Jahr sind vermehrt gastrointestinale Infekte vermutlich durch verunreinigtes Meeres- und Leitungswasser aufgetreten. Terrorismus Am 03. Januar 2008 wurde im Stadtzentrum von Diyarbakir im Südosten der Türkei ein Sprengstoffanschlag verübt, bei dem zahlreiche Menschen getötet und verletzt wurden. Schon in der Vergangenheit kam es mehrfach zu Sprengstoffanschlägen mit Toten und Verletzten. Betroffen waren u.a. die Städte Ankara, Istanbul, Cesme und Kusadasi. Zu einer Anschlagserie im Sommer 2006 in verschiedenen Touristenzentren hat sich Medienberichten zufolge eine gewalttätige Splittergruppe der terroristischen PKK bekannt. Sie droht mit weiteren Anschlägen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind im ganzen Land auf hohem Niveau. Reisenden in der Türkei wird auch weiterhin zu erhöhter Vorsicht geraten Reisen über Land Im Osten und Südosten der Türkei kommt es weiterhin zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der PKK und türkischen Sicherheitskräften. Seit Dezember 2007 unternimmt das türkische Militär auch grenzüberschreitende Militäroperationen gegen PKK-Stellungen im Nordirak. Bei Reisen in den Osten und Südosten der Türkei ist mit Behinderungen aufgrund von Straßenkontrollen und verstärkten Militärbewegungen zu rechnen. Der türkische Generalstab hat sechs Gebiete in den Provinzen Siirt, Sirnak, Mardin und Hakkari zu zeitweiligen Sicherheitszonen und militärischen Sperrgebieten erklärt, deren Betreten bis voraussichtlich zum 11. Juni 2008 grundsätzlich verboten ist und die einer strengen Kontrolle unterliegen. Es wird empfohlen, die Notwendigkeit von Reisen in den Osten und Südosten des Landes sorgfältig abzuwägen. Kriminalität Bei einem Überfall auf einen christlichen Verlag in der osttürkischen Stadt Malatya wurden am 18. April 2007 drei Personen, darunter ein Deutscher, ermordet. Die Türkei zeichnet sich bislang als ein Land mit vergleichsweise gering ausgeprägter Gewaltkriminalität aus. In letzter Zeit waren jedoch auch Reisende Opfer von Gewaltverbrechen. Es wird deshalb besonders bei einem Aufenthalt an einsamen Orten und gemeinsamen Unternehmungen mit wenig bekannten Personen zu Vorsicht geraten. Bei Verlassen des PKWs wird geraten, keine Wertgegenstände und Handtaschen sichtbar im Fahrzeug zurückzulassen. Vorsicht vor Taschendieben ist besonders in der Großstadt Istanbul angezeigt. Die Zahl von Straßendiebstählen, besonders in belebten Zonen, hat sich in Istanbul in jüngerer Zeit erhöht. Allgemein gilt, dass auf Taschen und Geldbörsen überall da, wo Menschenmengen sind, geachtet werden sollte. Vor allem im Stadtteil Beyoglu wurden vermehrt Betrugsfälle bekannt, in denen Touristen zu einem weit überteuerten Getränk in einer Bar eingeladen und anschließend gezwungen wurden, zur Begleichung der Rechnung eine größere Summe Bargeld von einem Geldautomaten zu ziehen. Bei Zahlung mit Bankkarten ist Vorsicht vor Betrügern geboten, die versuchen, unbemerkt die Bankkarte des Reisenden zu kopieren und den zugehörigen PIN-Code auszuspähen, um dann mit gefälschten Karten an Geldautomaten Geld abzuheben. Reisenden wird daher geraten, bei Zahlung ihre Bankkarte stets im Auge zu behalten und die Geheimnummer nur verdeckt einzugeben. Bei Benutzung von Bank- und Kreditkarten mit PIN-Code in Wechselstuben wird zu Vorsicht geraten. Die Ägäische Küste Das antike Ionien ist eine der Wiegen der westlichen
Zivilisation. An der herrlichen Küste liegen malerische Urlaubsorte und bedeutende
Ausgrabungsstätten, hier wurden die Überreste des legendären homerischen Troja
gefunden. Die Ruinen der einst bedeutenden Stadt Pergamon (das heutige Bergama)
liegen südlich von Troja. Zu besichtigen gibt es den Athena- und den Trajans-Tempel, den
Zeusaltar, eine Akropolis, ein Theater, ein Gymnasium, das Asklepion, ein Museum und eine
Basilika aus roten Ziegeln. Die westliche Mittelmeerküste Die »Türkische Riviera« ist ein vielbesuchtes
Urlaubsgebiet, das mit Sonnenschein um Besucher wirbt. Auch hier findet man überall
Kreuzritterburgen und andere Zeugnisse einer bewegten Geschichte. Ostanatolien Das weitläufige und kaum bevölkerte Ostanatolien ist ein rauhes Land mit extremen Temperaturunterschieden. Desolate Schönheit, grüne Wiesen und gewaltige Gebirgsmassive mit ewigem Schnee, Nomadenzelte, einsame Dörfer, Lehmhütten und verlassene Kloster prägen das Landschaftsbild. Erzurum: Erzurum, die größte Stadt der Region, war Jahrhunderte lang eine der östlichsten Bastionen des Byzantinischen Reiches. Die Moscheen und Mausoleen der Seldschuken und der Mongolen, byzantinische Stadtmauern sowie zwei Koranschulen mit Minaretten und feingeschnitzten hölzernen Eingangstoren sind einen Besuch wert. Die Grenzstadt Kars, nordöstlich von Erzurum, zeichnet sich durch eine mittelalterliche Festung (12. Jh.) aus. Östlich von Kars liegen die Ani-Ruinen aus dem 10. Jahrhundert. Noahs Arche soll auf Agri Dagi, dem Berg Ararat aus der Bibel, gestrandet sein. Am Fuße des Berges, in Dogubeyazit, liegen der Märchenpalast und die Moschee des Ishak Pascha. Die Aussicht vom Palast ist atemberaubend. Die befestigte Stadt Van liegt am östlichen Ufer des riesigen Van-Sees. Sie war zwischen 800 und 600 v. Chr. eine bedeutende Festung der Urartu. Die Felsengräber und Ruinen von Moscheen der Seldschuken und Ottomanen sind besuchenswert. Auf der Insel Akdamar steht die bezaubernde Kirche des Heiligen Kreuzes aus dem 10. Jahrhundert. Diyarbakir wurde im 4. Jahrhundert erbaut und ist von drei mächtigen Wällen aus schwarzem Basalt umgeben. In Mardin stehen Gebäude aus dem Mittelalter und eine römische Zitadelle. Urfa ist ebenfalls sehenswert. In Nemrut Dagi stehen gigantische Steinstatuen, die König Antiochus I. im 1. Jahrhundert v. Chr. errichten ließ und die einen unvergeßlichen Anblick bieten. Unterkünfte in dieser Region sind einfach und mitunter schwer zu finden. Istanbul Thrakien und Marmara Die Dardanellen, das Marmara-Meer und der Bosporus trennen die sanften Hügel und Sonnenblumenfelder des europäischen Thrakien vom asiatischen Teil der Türkei. In Edirne, der Provinzhauptstadt, stehen drei der schönsten Moscheen der Türkei, die Eski Cami, die Uc Serefeli Cami und die bekannte Selimiye. Berge, Wälder und Strände machen die umliegende Landschaft aus. Das pittoreske Marmara ist ein populäres Urlaubsgebiet. An der Küste liegen die Urlaubsorte Yalova, Erdek und Gemlik. Der Berg Uludag, der ehemalige sagenhafte Berg Olympus von Mysia, ist heute das bedeutendste Wintersportgebiet der Türkei. Am Fuß des Berges liegt die historische Stadt Bursa, die gleichzeitig ein Kurort ist. Sie zeichnet sich durch zahlreiche elegante Gebäude aus der ottomanischen Zeit aus, wie das Grüne Mausoleum und die Große Moschee. In der Stadt Iznik treffen Besucher auf Ruinen aus verschiedenen Epochen; Römer, Byzantiner, Seldschuken und Ottomanen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Hier werden die bildschönen Kacheln hergestellt, die so viele Moscheen und Paläste in der Türkei schmücken. Die Stadt Izmit, heute leider von Abgasen verpestet, hat antike Stadtwälle und ein römisches Aquädukt. Wintersportorte Mittelpunkt ist die moderne Großstadt Ankara, die Hauptstadt
der Türkei. Sie wurde in den zwanziger und dreißiger Jahren in dem nur dünn besiedelten
Gebiet unter der Aufsicht von Kemal Atatürk gebaut, um die alte Hauptstadt Istanbul zu
ersetzen. Ant Kabirr, Atatürks Mausoleum, ist das Wahrzeichen der Stadt und nur
eines der zahlreichen Denkmäler des Nationalhelden. Ein kleines Museum mit persönlichen
Erinnerungsstücken Atatürks befindet sich inmitten der riesigen Anlage. Anadolu
Medeniyetleri Müzesi, das Museum der Anatolischen Zivilisationen, auch
Hethiter-Museum, südlich der Zitadelle im restaurierten ehemaligen überdachten Basar
untergebracht, beherbergt eine einmalige und prächtige Sammlung von Kunst- und
Gebrauchsgegenständen der Hethiter, Römer, Seldschuken und aus der neolithischen Zeit.
Eine weitere Sehenswürdigkeit, die Arslanhane Camii, eine Moschee aus dem 13. Jh.
mit einer von 24 Holzpfeilern getragenen Holzdecke befindet sich im Basarviertel. 200 km
östlich von Ankara liegt das kleine Dorf Bogazkale. In der Umgebung von Bogazkale wurden
1906 die Staatsarchive der Hethiter gefunden, und die Überreste der ehemaligen Hauptstadt
des Hethiterreiches Hattusa (ca.1650-1200 v. Chr.) befinden sich hier. Im Dreieck Bogazkale
- Alaca Hüyük - Yazilikaya kann man die bedeutende Stätte besichtigen. Eine der
bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten Anatoliens ist das Felsheiligtum Yazilikaya aus
dem 13 Jh. v. Chr. Sungurlu ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in diese
faszinierende Region. Amasya, eine der reizvollsten Städte Anatoliens, war die Hauptstadt
des einstigen Königreiches Pontus. Die Felsengräber der Könige von Pontus und die auf
einem hohen Berg gelegenen Ruinen einer Zitadelle mit den Überresten eines ottomanischen
Palastes sind einen Besuch wert. Ganz in der Nähe liegen die Städte Tokat und Sivas mit
Beispielen seldschukischer Architektur. Sitten & Bräuche In fast allen größeren Städten gibt es Kinos und Nachtklubs mit europäischer und orientalischer Musik. In Izmir, Istanbul und Ankara kann man Theater- und Konzertveranstaltungen besuchen. Zahlreiche Restaurants und Hotels veranstalten Unterhaltungsabende. In den Urlaubsorten ist die Auswahl an Diskotheken und Bars recht groß. Der Kapali-Carsi-Basar in Istanbul bietet eine große Auswahl an Schmuck, Teppichen und Antiquitäten. Außerdem Textilien, Stickereien, Teppichen, Lederwaren, Intarsienarbeiten und bemalte Kacheln. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.30-13.00 und 14.00-19.00 Uhr. Der große Basar in Istanbul ist Mo-Sa 08.00-19.00 Uhr geöffnet. Bergsteigen: In der Türkei gibt es mehrere Bergketten, deren Gipfel Höhen zwischen 3250 m und 5165 m erreichen (der Agri Dagi/Ararat ist der höchste Berg in Anatolien), die sowohl Anfängern als auch erfahrenen Bergsteigern gute Betätigungsmöglichkeiten bieten. Die notwendige Genehmigung erhält man vom Türkischen Bergsteigerklub. Skilaufen: Die Wintersportorte liegen meist in schönen Waldgebieten, vor allem im Norden (in der Nähe von Ankara) und im Westen. Sie sind oft einfach über asphaltierte Straßen oder per Flugzeug zu erreichen. Wassersport: Das Mittelmeer, vor allem in der Nähe von Izmir, ist sehr warm und daher gut für Wassersport aller Art geeignet. In den Rechnungen der Hotels und Restaurants ist Bedienungsgeld enthalten. Als allgemeiner Grundsatz gilt, dass in der Türkei unter Strafe steht, was auch in Deutschland verboten ist. In der Türkei werden Drogendelikte besonders hart bestraft (10 - 20 Jahre Gefängnis für Einfuhr, 6 - 12 Jahre Gefängnis für Ausfuhr). Ebenfalls hart geahndet (Gefängnisstrafe bis zu 10 Jahren) wird der Erwerb, Besitz und die Ausfuhr von "Kultur- und Naturgütern", da diese als staatliches Eigentum gelten. Bei Verstößen sind auch für Touristen mehrere Monate Untersuchungshaft und hohe Kautionszahlungen (z.Zt. ca. 9.000,- Euro) gängige Praxis, auch wenn es sich um Antiquitäten bzw. alt aussehende Gegenstände von vermeintlich geringem Wert handelt. In Einzelfällen wurden Haftstrafen verhängt. Es wird daher nachdrücklich davor gewarnt, von Händlern z.B. Antiquitäten, alte Münzen, Fossilien etc. anzukaufen oder selbst mitzunehmen. Polizei und Zollbehörden legen den Begriff Antiquitäten weit aus. Jeder bearbeitete Stein kann darunter fallen. Da es für Reisende praktisch unmöglich ist, selbst zu erkennen, ob ein solcher Gegenstand als Antiquität geschützt ist, sollten Reisende, die über keine entsprechende Genehmigung der zuständigen türkischen Behörden verfügen, generell Steine, Münzen, Fossilien und alt aussehende Gegenstände nicht in ihrem Reisegepäck auszuführen versuchen. Grundsätzlich besteht jedoch die Möglichkeit, bei den dem türkischen Kulturministerium unterstehenden Museen und an einigen Zollstellen eine Ausfuhrgenehmigung einzuholen. Es wird dringend davon abgeraten, in der Öffentlichkeit politische Äußerungen gegen den türkischen Staat zu machen bzw. Sympathie mit terroristischen Organisationen zu bekunden.
Die meisten großen Hotels befinden sich in Großstädten wie Istanbul, Ankara und Izmir. In den Küstenorten und Touristengebieten gibt es zahlreiche Hotels, Motels und Campingplätze. In den abgelegenen Landesteilen sind die Unterkünfte recht einfach und entsprechen kaum westlichem Niveau. Alle Unterkünfte müssen ein Beschwerdebuch haben, in das man aber auch positive Bemerkungen oder Vorschläge eintragen kann. Beschwerden können außerdem direkt an das Ministerium für Tourismus gerichtet werden (Ismet Inönü Bulvari 5, Bahçelievler, TR-Ankara, Tel: (0312) 212 83 00. Telefax: (0312) 212 85 95, Internet: http://www.turizm.gov.tr) oder an das Fremdenverkehrsamt des jeweiligen Ortes. Allgemeine Informationen auch von: TUROB (Turistik Otelciler ve Isletmeciler Birligi), Mete Cad/Mete Palast, 26/2, Taksim, TR-80090 Istanbul. Tel: (0212) 249 51 53. Telefax: (0212) 252 16 64. (E-Mail: turkishhotels@sim.net.tr). Kategorien: Hotels haben 1 bis 5 Sterne (1-5 Yildizli).
Motels und Ferienhäuser sind entweder 1. Klasse oder 2. Klasse (1/2 Sinif). JUGENDHERBERGEN: Inhaber
eines ISIC-Studentenausweises oder eines internationalen Jugendherbergsausweises können
die Jugendherbergen in Istanbul, Kumla und Canakkale benutzen. Weitere Informationen von Yücelt
Interyouth Hostel, Caferiye Sok No 6/1, Sultanahmet 34400, Istanbul. Tel: (0212) 513
61 50, 513 61 51. Telefax: (0212) 512 76 28. (E-Mail: info@yucelthostel.com) FLUGZEUG: Turkish Airlines (TK) fliegen von
Istanbul, Ankara und Izmir in alle großen Städte der Türkei. Inhaber eines
Internationalen Studentenausweises (ISIC) erhalten Ermäßigung auf internationalen
(ausgenommen ist den Nahe Osten) und nationalen Flügen. Turkish Maritime Lines gewährt den Inhabern eines
ISIC-Studentenausweises (International Student Identity Card) eine Ermäßigung von
15% (einfache Fahrt) bzw. 25% (Hin- und Rückfahrt) auf internationalen Strecken und von
50% im Binnenverkehr. BUS/PKW: Zur Zeit werden zahlreiche Straßen ausgebessert und neue Straßen gebaut. Neue Autobahnen mit einer Gesamtlänge von 1400 km sind derzeit im Bau. Im Falle eines Unfalls wendet man sich am besten an den ADAC (s. u.) oder den Türkischen Automobilverband (TTOK, Turkiye Turing ve Otomobil Kurumu), der in allen größeren Städten und Urlaubsorten sowie an Grenzübergängen eine Filiale hat. Die Zentrale ist unter folgender Adresse erreichbar: Sanayi Sitesi Yani Fort Levent, Istanbul. Tel: (0212) 282 81 40. Telefax: (0212) 282 80 42. Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist eingerichtet. Sie bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die Notrufstation in Istanbul ist Mo-Fr 08.00-18.30 Uhr besetzt (Tel: (0212) 288 71 90. Internet: http://www.adac.de ). Bleifreies Benzin ist landesweit erhältlich. Fernbus: Zahlreiche private Busunternehmen bieten Tag- und Nachtverbindungen zu allen türkischen Städten an. Mit dem Bus kommt man oft schneller ans Ziel als mit der Bahn. Aufgrund der großen Konkurrenz sind zudem die Fahrpreise günstig. Fahrkarten erhält man in den Zweigstellen der verschiedenen Unternehmen, entweder am Busbahnhof oder in den Stadtbüros. Es lohnt sich, die Preise zu vergleichen. In größeren Städten gibt es Busbahnhöfe (Otogar), in Kleinstädten fahren die Busse vom Stadtzentrum ab. Verkehrsbestimmungen: Höchstgeschwindigkeiten auf Landstraßen 90 km/h, 50 km/h in geschlossenen Ortschaften. Mietwagen können in allen größeren Städten mit und ohne Fahrer gemietet werden. Alle internationalen Mietwagenfirmen haben Niederlassungen in der Türkei. Unterlagen: Bei einem Aufenthalt von mehr als 3 Monaten ist eine Zollbescheinigung (Triptique) erforderlich, erhältlich vom Türkischen Automobilverband. Die Grüne Versicherungskarte oder eine entsprechende internationale Versicherung werden verlangt; der nationale Führerschein reicht aus, sofern man mit dem eigenen Wagen einreist. Für Mietwagen ist ein internationaler Führerschein erforderlich. Autofahrten nach Einbruch der Dunkelheit, auch auf größeren Verbindungsstraßen, sind mit erhöhten Gefahren verbunden und sollten vermieden werden. Wer im Auto übernachten möchte, sollte dazu einen bewachten Parkplatz oder Campingplatz aufsuchen. Die Strafen für Verkehrsdelikte wurden zu Anfang 2008 drastisch erhöht. Bei angebotenen Jeepsafaris sollten Anbieterfirmen und technischer Zustand der
Fahrzeuge kritisch geprüft werden, vor allem wenn die Reiseveranstalter keine Gewähr
übernehmen. Die Jeeps sollten nur Personen fahren, die über Erfahrung mit derartigen
Fahrzeugtypen und Fahren auf off-road-Strecken verfügen. Ein Dolmus ist ein Sammeltaxi (am gelben Streifen erkennbar), das auf bestimmten Routen fährt. Die Fahrpreise richten sich nach der zurückgelegten Entfernung und werden von den örtlichen Behörden vorgeschrieben. In großen Städten fahren die Dolmus bis in die Vororte, zu Flughäfen und in Nachbarstädte. Sie sind recht praktisch und preiswerter als normale Taxis. Trotz der vorgeschriebenen Fahrpreise sollte man sich vor höheren »Sonderpreisen« in acht nehmen, die für von der üblichen Route abgelegene Fahrziele, Nachtfahrten und bei schlechtem Wetter verlangt werden. Je nach Bedarf wird aus einem Taxi kurzerhand ein Dolmus und umgekehrt. Fähren führen über den Bosporus und zu anderen Stadtteilen von Istanbul. In Ankara ist der Bau einer Untergrundbahn geplant. Grundsätzlich bestimmt bei Taxifahrten der Taxameter den Preis, bei längeren
Fahrten ist Handeln durchaus erlaubt. Besonders in Istanbul sollte man sich vorher über
den ungefähren Fahrpreis informieren, damit Taxifahrten nicht ungewollt zu kostspieligen
Stadtrundfahrten werden. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass der Taxameter bei
Fahrtantritt eingeschaltet wird und der Tagtarif eingestellt ist (außer für Fahrten
von/zu einigen Flughäfen) Die Hotels dienen hierbei als eine sichere Informationsquelle.
Reisende dürfen persönlichen Schmuck bis zu einem Gesamtwert von 15.000 US Dollar ein- und ausführen. Bei einem höheren Wert muss dieser bei der Einreise deklariert werden. Beim Kauf in der Türkei sind Nachweise erforderlich. Im Übrigen dürfen folgende Waren bei Einreise in die Türkei pro Person mitgeführt werden (gilt nicht für Transitreisende): Persönliche HabeGegenstände des persönlichen Gebrauchs inkl. medizinischer Artikel (Geräte) und Medikamente sowie Geschenkartikel bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro (Kinder unter 15 Jahren bis 145 Euro). Reisemitbringsel
Reisende unter 18 Jahren dürfen die unter Punkt 1-5 aufgeführten Gegenstände nicht einführen. |
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