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Zypern |
| Verkehr |
 |
Straßennetz: |
56 856 km, davon 23,5% befestigt |
| Motorisierung |
459 Kfz/1000 Einwohner |
| Verkehrsart |
Rechtsverkehr |
 |
Schienennetz |
959 km |
 |
Int. Flughäfen |
Talinn |
| Passagiere |
Tallinn Ulemiste: 606 800 |
 |
Haupthäfen |
Talinn |
| Binnenschifffahrt |
320 km |
| Handelsflotte |
191 Schiffe |
| Tonnage in BRT |
346 000 |
 |
Fähren verbinden das Land mit Finnland, Schweden und
Deutschland. |
| Umwelt |
 |
Geschützte Geb. |
11,8% der Landesfläche |
| CO2-Emmision |
16,2 Mio. t |
| Verw. Süßwasser |
Landw. 5%, Industrie 39%, Haushalte 56% |
| Umweltrang nach ESI in Klammern
Vorjahrrang |
27. (18.) mit 58,2 Punkten |
| Estland besticht trotz seiner geringen Größe durch
eine vielfältige Landschaft. Eiszeitliche Gletscherbewegungen haben das Landschaftsbild
von Küstenlandschaft, Kiefernwäldern, Mooren, Seen und etwa 1500 Inseln geprägt. Fast
die Hälfte des Staatsgebietes ist mit Wald bedeckt, die Holzwirtschaft spielt eine
wichtige Rolle. Problematisch sind weit verbreitete illegale Holzeinschläge, um deren
Eindämmung sich die Behörden bemühen. Nicht nur in den vier
Nationalparks und 31 Naturreservaten hat sich die natürliche Vegetation erhalten. In den
Mischwäldern und Sumpfgebieten lebt noch eine artenreiche Tierwelt. Wölfe, Bären,
Elche, Luchse und Seeadler gehören zu den in Estland vorkommenden großen Wildtierarten.
Die von der EU geforderte Ausweisung zusätzlicher Naturschutzgebiete (Natura 2000) trifft
auf den Widerstand der betroffenen Landeigentümer. Gleichzeitig formiert sich eine
Umweltbewegung, der bereits in einigen Fällen die Verzögerung umweltschädlicher
Projekte, z. B. bei dem geplanten Tiefwasserhafen für Kreuzfahrtschiffe auf der Insel
Saaremaa, gelang.
Bei der Verbrennung von Ölschiefer, die etwa 90% der Strom- und
Wärmeversorgung sichert, entstehen 88% des Gesamtausstoßes an Stickstoff und 95% des
Staubs (feste Partikel) in Estland. Die Modernisierung der Großkraftwerke wurde mit Hilfe
ausländischer Finanzmittel, u. a. mit einem Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau
in Höhe von 90 Mio. EUR, bereits begonnen. 60% des verbrannten Ölschiefers bleiben als
Asche zurück, die auf Halden gelagert wird. Hinzu kommt das Problem der
Landschaftszerstörung durch die Tagebaue, in denen der Ölschiefer gewonnen wird. Bis zum
Jahr 2012 läuft die im Rahmen des EU-Beitritts festgelegte Übergangsfrist, bis zu deren
Ablauf der Ölschiefersektor in Estland restrukturiert sein soll. Auf dem Weg dorthin
werden die großen Kraftwerke modernisiert, um europäischen Standards bei Effizienz und
Schadstoffausstoß gerecht zu werden. |
| Energie |
 |
Produktion |
3,6 Mio. t ÖE |
| Verbrauch |
4,52 Mio. t ÖE |
| Tourismus |
 |
Besucher |
1,900 Mio. |
| Trend |
3% Zunahme |
| Wichtigste Herkunftsländer |
Finnland 60%, Lettland 14%, Rußland 9% |
| Einnahmen |
1,207 Mrd. $ |
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