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Derzeit werden 10% der Bevölkerung durch verschiedene Zuwanderergruppen - vorwiegend europäischer Herkunft gebildet (Türken, Serben, Bosnier, Kroaten, Italiener, Griechen, Spanier, Österreicher, Franzosen, Briten, Polen und Rumänen), umfassen aber auch Asiaten, Afrikaner und Amerikaner, die während verschiedener Einwanderungswellen nach Deutschland kamen. Die großen Bevölkerungsbewegungen begannen Ende des Zweiten Weltkrieges. Die erste dieser bedeutenden Welle betraf die deutsche Bevölkerung, die in den an Polen, die UdSSR und die CSSR abgetretenen Gebieten lebte und die sich, als sie aus diesen Ländern ausgewiesen werden sollten, auf den Weg in die BRD machte. Die andere massive Zuwanderung verlief vom Ende der vierziger Jahre und bis zum Jahr 1961, als die Berliner Mauer errichtet wurde und betraf die Bewohner der DDR. Ein dritter Migrationsstrom fand als Folge der Expansion der Industrie statt, die zahlreiche Arbeitskräfte aus den Mittelmeerländern wie Italien, Spanien, Griechenland und Türkei anzog. Diese Bevölkerung verteilte sich auf der Suche nach einem Arbeitsplatz gleichmäßig auf das ganze Land, während sich die aus der DDR und den abgetretenen Gebieten Gekommenen auf die der Ostgrenze des Landes nahe gelegenen Regionen konzentrierten. Obwohl die Bevölkerung im Laufe der letzten 15 Jahre des 20. Jahrhunderts gewachsen ist, war dieser Wachstumsrhythmus nicht stabil. In der Zeit von 1975 bis 1985 verzeichnete man ein negatives Wachstum von -0,5%. Ab 1985 erreichte man erneut positive Werte mit 0,5% für den Zeitraum 1985 - 1995 und 0,1% für den Zeitraum 1995 - 2005. Der Wachstumsrhythmus der deutschen Bevölkerung war demnach sehr langsam. Die Bevölkerungsdichte ist eine der höchsten in Europa, wenngleich es große Unterschiede zwischen den Regionen gibt. Die stärksten Konzentrationen findet m,an im städtischen Ballungsgebiet des Großraums Berlin sowie im Rhein- und im Ruhrbecken, während die Sumpfgebiete der norddeutschen Tiefebene am dünnsten besiedelt sind. Auch die Regionen der ehemaligen DDR weisen relativ geringe Bevölkerungsdichten auf. 88,1% der Deutschen leben in Großstädten wie Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und Düsseldorf sowie Essen und Dortmund. |
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