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Vietnam |
| Wohlstand |
| Die Kluft zwischen Arm und Reich ist sehr
groß in China. Die meisten Chinesen sind Bauern, deren Lebensstandard durch die
steigenden Produktionskosten bedroht ist. Viele Landarbeiter sind in die Städte gezogen,
um Arbeit zu finden. Im Südosten Chinas gibt es dagegen eine Reihe von Millionäre. In
China wird die Armutsgrenze deutlich angehoben, so dass nun drei Mal so viele Menschen
offiziell als arm gelten. Alle Menschen, die jährlich weniger als 1 100 Yuan (115 Euro)
zum Leben hätten, würden ab 2009 als arm eingestuft, berichtete China Daily am 23.12.2008. Bisher hatte die Grenze bei 785 Yuan gelegen. Damit
gelten statt bisher 14,8 Millionen künftig 43,2 Millionen Menschen als arm und können
Anspruch auf staatliche Unterstützung erheben. |
| Innere
Sicherheit |
| Todesstrafe |
ja |
| Anzahl der Häftlinge |
1,51 Mio. |
| Morde je
100 000 Einwohner |
2 |
| Vergewaltigungen
je 100 00 Einwohner |
3 |
| Diebstähle je
100 000 Einwohner |
88 |
| Rang Korruptionsindex (1. -> keine Korruption, 163 -> massive und extreme
Korruption), 2006/2005/2004 |
70./78./71. (Hongkong: 15./15./16.; Macao: 26./-/-
|
| China hat die Anwendung der Todesstrafe
verteidigt. «Es ist nicht der richtige Zeitpunkt für China, die Todesstrafe
abzuschaffen, das chinesische Volk würde die Abschaffung nicht akzeptieren», erklärte
die Sprecherin des Außenministeriums, Jiang Yu, am Dienstag in Peking. Sie
reagierte damit auf den jüngsten Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty
International, wonach 2007 in keinem Land mehr Menschen hingerichtet wurden als in der
Volksrepublik.
Nach dem neuen Amnesty-Bericht gab es nach offiziellen Angaben in China
mindestens 470 Exekutionen (2006: 1010). Da Hinrichtungen in China weiter Staatsgeheimnis
seien, müsse aber davon ausgegangen werden, «dass dort tatsächlich mehrere tausend
Menschen hingerichtet wurden».
Die Pekinger Außenamtssprecherin betonte dagegen, China wende die Todesstrafe
mit «Bedacht» bei einer «kleinen Anzahl» von Schwerverbrechern an. Gegenwärtig gebe
es weltweit mehr Länder, die an der Todesstrafe festhalten, als solche, die sie
abgeschafft hätten, erklärte Jiang Yu. Peking hatte im vergangenen Jahr die Todesstrafe
reformiert. Seitdem müssen dem Gesetz zufolge alle Todesurteile vom höchsten Gericht in
Peking geprüft werden.
Einen Hintergrundbericht dazu finden Sie hier.
China auch im Olympia-Jahr mit Hinrichtungs-Rekord |
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